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# Autonomes Fahren: Warum eigentlich nicht im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim?
Die Idee klingt faszinierend: Zwischen Nürnberg und Fürth sollen künftig autonome Fahrzeuge pendeln. Die Oberbürgermeister Marcus König und Thomas Jung haben diese Vision von einer Reise nach China mitgebracht. Dort gehören fahrerlose Taxis in einigen Städten bereits zum Alltag.
Die historische Strecke zwischen Nürnberg und Fürth soll nun erneut zum Symbol für eine verkehrstechnische Revolution werden. Spätestens 2035, zum 200-jährigen Jubiläum der ersten deutschen Eisenbahn, könnte dort ein autonomes Verkehrssystem entstehen.
Doch bei aller Begeisterung drängt sich eine Frage auf:
Warum wird die Mobilität der Zukunft wieder dort getestet, wo bereits heute hervorragende Verkehrsverbindungen bestehen?
Zwischen Nürnberg und Fürth fahren S-Bahn, Regionalzüge, U-Bahn und Busse in dichter Taktung. Wer kein Auto besitzt, kommt dort dennoch problemlos von A nach B.
Ganz anders sieht die Situation im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim aus.
Viele Menschen in unserer Region sind auf das Auto angewiesen. Wer von Wilhelmsdorf nach Neustadt, von Markt Erlbach nach Emskirchen oder von einem kleineren Ort zu einem Arzttermin fahren möchte, stößt mit dem öffentlichen Nahverkehr oft an Grenzen. Busse fahren teilweise nur wenige Male am Tag, manche Verbindungen erfordern lange Wartezeiten oder Umwege.
Gerade hier könnten autonome Fahrzeuge einen echten Unterschied machen.
Statt großer Linienbusse, die häufig nur mit wenigen Fahrgästen unterwegs sind, könnten kleine autonome Shuttlebusse flexibel zwischen den Orten verkehren. Per App oder Telefon bestellt, könnten sie Menschen zum Bahnhof, zum Arzt, zum Einkaufen oder zur Arbeit bringen.
Besonders ältere Menschen würden profitieren. Viele Seniorinnen und Senioren leben selbstständig in ihren Heimatorten, verlieren aber irgendwann die Möglichkeit, selbst Auto zu fahren. Für sie bedeutet Mobilität oft auch Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe.
Auch für Jugendliche wäre ein besserer Nahverkehr ein Gewinn. Wer abends Freunde besuchen, Sport treiben oder eine Veranstaltung besuchen möchte, ist häufig auf die Eltern angewiesen.
Dabei wäre gerade der ländliche Raum ein ideales Testfeld. Die Verkehrsströme sind überschaubarer als in einer Großstadt. Die Geschwindigkeiten sind geringer. Und der Nutzen für die Bevölkerung wäre unmittelbar spürbar.
Wenn wir über die Mobilität der Zukunft sprechen, sollten wir nicht nur dort investieren, wo bereits ein gutes Angebot vorhanden ist. Die eigentliche Herausforderung liegt dort, wo Menschen heute noch keine echte Alternative zum eigenen Auto haben.
Autonomes Fahren darf nicht nur ein Prestigeprojekt für Großstädte werden. Es könnte vielmehr eine Chance sein, den ländlichen Raum zu stärken und Mobilität neu zu denken.
Vielleicht sollte die Frage deshalb nicht lauten: Warum zwischen Nürnberg und Fürth?
Sondern: Warum nicht zwischen Neustadt und Emskirchen, zwischen Markt Erlbach und Bad Windsheim oder zwischen den vielen kleineren Orten unseres Landkreises?
Denn dort, wo Mobilität heute schwierig ist, könnte die Zukunft den größten Unterschied machen.

Mein Kommentar: Warum bis 2035 warten?
Die Idee autonomer Fahrzeuge zwischen Nürnberg und Fürth finde ich grundsätzlich spannend. Allerdings frage ich mich, warum wir in Deutschland bei Zukunftstechnologien immer noch in Zeiträumen von zehn oder mehr Jahren denken.
Ich selbst habe bereits vor drei Jahren bei einem Urlaub in San Francisco autonome Taxis erlebt. Damals waren sie noch eine Besonderheit. Heute gehören sie dort vielerorts ganz selbstverständlich zum Stadtbild. Tausende Fahrgäste nutzen diese Fahrzeuge regelmäßig. Sie bringen Menschen zuverlässig ans Ziel, sammeln Erfahrungen im realen Straßenverkehr und entwickeln sich ständig weiter.
Während in Teilen der USA und Chinas autonome Fahrzeuge bereits Alltag sind, diskutieren wir in Deutschland darüber, ob zwischen Nürnberg und Fürth vielleicht bis zum Jahr 2035 eine erste Verbindung entstehen könnte.
1. Das sind noch neun Jahre.
Ganz ehrlich: Dieser Zeithorizont wirkt auf mich wie ein weiteres Signal dafür, dass Deutschland technologisch immer häufiger hinterherläuft, statt vorneweg zu gehen. Während andere Länder neue Technologien testen, verbessern und einsetzen, diskutieren wir über Zuständigkeiten, Genehmigungen und Pilotprojekte.
Dabei wäre die Technologie gerade für den ländlichen Raum ein echter Gewinn.
Zwischen Nürnberg und Fürth gibt es bereits U-Bahn, S-Bahn, Regionalzüge und Busse. Dort ist Mobilität heute schon gut möglich.
Im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim sieht die Realität anders aus. Viele Menschen sind auf das Auto angewiesen. Wer keinen Führerschein besitzt, älter wird oder einfach nicht selbst fahren möchte, stößt schnell an Grenzen.
Genau hier könnten autonome Kleinbusse oder Shuttles einen echten Mehrwert schaffen. Sie könnten Bahnhöfe, Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten und Arbeitsplätze miteinander verbinden. Sie könnten älteren Menschen mehr Selbstständigkeit ermöglichen und Jugendlichen mehr Freiheit geben.
Deshalb würde ich mir wünschen, dass wir nicht nur über Prestigeprojekte in Großstädten sprechen, sondern über konkrete Lösungen für Regionen, in denen Mobilität heute tatsächlich ein Problem ist.
Die Zukunft der Mobilität sollte nicht erst 2035 beginnen. Sie fährt längst auf den Straßen anderer Länder. Die Frage ist nur, wann wir bereit sind, aufzusteigen.

Das war der Senf von Christian Pöschl zum heutigen Thema. Ob euer Senf süß, scharf oder extra scharf ist – ich bin gespannt auf eure Meinung.

Bild: KI generiert, so sehen die Taxis in SF aus und würden sich auch in Franken gut machen

Mehr Informationen aus unserer Region finden Sie jederzeit auf www.naaza.de
– NaAZA.de | Neues an Aurach, Zenn und Aisch.

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**Telefonsprechstunde mit Landrat Dr. Christian von Dobschütz am 16. Juli**

Wer ein Anliegen, eine Anregung oder einfach eine Frage rund um den Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim hat, bekommt bald wieder direkt die Gelegenheit dazu: Landrat Dr. Christian von Dobschütz bietet die nächste Telefonsprechstunde an. Ganz ohne Voranmeldung können Bürgerinnen und Bürger ihre Themen am Telefon ansprechen.

Am **Donnerstag, 16. Juli 2026**, ist Landrat Dr. Christian von Dobschütz von **16:30 bis 17:30 Uhr** unter der Telefonnummer **09161 92-1003** eine Stunde lang für Gespräche erreichbar. Wer etwas auf dem Herzen hat, kann sich also direkt melden und sein Anliegen vorbringen.

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# Fit fürs Baby: Kurs in Diespeck gibt werdenden Eltern praktische Tipps

Die Vorfreude auf das Baby ist groß – doch mit der Geburt beginnt auch ein völlig neuer Alltag. Damit frischgebackene Eltern gut vorbereitet in diese spannende Zeit starten können, bietet die KoKi – Koordinierungsstelle „Frühe Hilfen“ des Landratsamts Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim gemeinsam mit dem Familienstützpunkt Diespeck am Donnerstag, 2. Juli, den Kurs **„Startklar fürs Baby!“** im evangelischen Gemeindehaus in Diespeck an.

Von Wickeln über Baden und Körperpflege bis hin zu Stillen, Fläschchen geben und dem sicheren Halten eines Neugeborenen: Im vierstündigen Kurs von **9.30 bis etwa 13.30 Uhr** erhalten Teilnehmende viele praktische Tipps für den Familienalltag mit Baby. Durch den Vormittag führt eine erfahrene Familienhebamme.

Neben hilfreichen Informationen bleibt auch genügend Zeit für persönliche Fragen. Außerdem wird es ganz praktisch: An Puppen können die Teilnehmenden wichtige Handgriffe üben und das Gelernte direkt ausprobieren. Die Kursleitung steht dabei jederzeit für Nachfragen zur Verfügung.

Der Kurs **„Startklar fürs Baby!“** findet am **Donnerstag, 2. Juli, von 9.30 bis etwa 13.30 Uhr** im **evangelischen Gemeindehaus, Am Kirchberg 10, 91456 Diespeck** statt.

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da die Plätze begrenzt sind. Mitmachen können auch Paare gemeinsam – und ebenso werdende Omas und Opas, die ihr Wissen in Sachen Baby-Praxis auffrischen möchten. Anmeldungen sind telefonisch unter **09161 922541** oder per E-Mail an **koki@kreis-nea.de** möglich.

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# Gemeinsam WM schauen: NaAZA sammelt Public-Viewing-Angebote in der Region
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 steht vor der Tür – und viele Menschen schauen die Spiele am liebsten gemeinsam. Deshalb möchte NaAZA eine zentrale Übersicht für die Region Aurach, Zenn und Aisch erstellen.
Gaststätten, Biergärten, Vereinsheime, Feuerwehrhäuser, Kirchweihen, Feste oder andere Veranstalter, die WM-Spiele öffentlich übertragen, können ihre Termine bei uns melden. Wir veröffentlichen alle Möglichkeiten, gemeinsam Fußball zu erleben, auf unserer Website und in den sozialen Medien.
Besonders die Spiele der deutschen Nationalmannschaft werden auf NaAZA hervorgehoben, damit Fußballfans schnell sehen können, wo in der Region gemeinsam mitgefiebert wird.
Wer Public Viewing anbietet, kann uns folgende Informationen schicken:
– Name der Gaststätte oder Veranstaltung
– Ort
– Welches Spiel übertragen wird
– Datum und Uhrzeit
– Besondere Hinweise (z. B. Biergarten, Reservierung empfohlen, Eintritt frei)
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… weiterlesen auf www.NaAZA.de

Mehr Informationen aus unserer Region finden Sie jederzeit auf www.naaza.de
– NaAZA.de | Neues an Aurach, Zenn und Aisch.

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## Kühwasengraben bekommt neues Bachbett: Renaturierung im Landschaftspark ist abgeschlossen

Das Wasser hat sich seinen neuen Weg gesucht: Mit dem Durchstich des frisch angelegten Bachbetts ist die Renaturierung des Kühwasengrabens nun sichtbar vollendet. In wenigen Minuten füllte sich das neue, naturnah gestaltete Gewässer und macht den ersten Dauerabschnitt im Landschaftspark erlebbar.

Die Maßnahme ist nicht nur ein optisches Highlight, sondern bringt auch ökologische Vorteile, verbessert den Hochwasserschutz und steigert die Aufenthaltsqualität im Landschaftspark. Der Bachlauf wurde von ursprünglich 168 Metern auf insgesamt 251 Meter verlängert und naturnah umgestaltet.

Der neue Verlauf folgt einer mäandrierenden Struktur mit sanften Kurven, flachen Uferzonen und Kiesbänken. Dadurch fließt das Wasser langsamer, es entstehen unterschiedliche Strömungsbereiche und wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Besonders Libellen profitieren von den verbesserten Bedingungen am Gewässer. Auch bei der Umsetzung wurde nachhaltig gearbeitet: Die Steine, die nun die Bachbiegungen strukturieren, stammen aus dem ursprünglichen Landschaftssee und wurden wiederverwendet.

Entlang des Bachlaufs wurden zudem passende Gehölze und Stauden gepflanzt. Nässeverträgliche Pflanzen wie Weiden und Iris-Arten begleiten das Gewässer, auf den höher gelegenen Flächen sorgt eine naturnahe Wildblumenansaat für ein abwechslungsreiches Blütenbild im Jahresverlauf. Das schafft Lebensraum für Insekten und ist zugleich ein schöner Anblick für Besucherinnen und Besucher.

Auch für den Hochwasserschutz hat die Renaturierung Vorteile: Der 1,60 Meter tiefe, geschwungene Bachlauf bietet zusätzlichen Retentionsraum und kann größere Wassermengen aufnehmen. Durch die längere Führung des Gewässers wird der Abfluss verlangsamt, was bei Starkregenereignissen entlastend wirkt.

Langfristig wird sich auch der alte Bachlauf verändern. Er wird durch einen Wall vom neuen Verlauf getrennt und weitgehend trockenfallen. Ein tiefer gelegener Zulauf sorgt aber weiterhin gelegentlich für Wasser, sodass dort ein spezieller Lebensraum entstehen kann – etwa für Insekten wie die Erdwespe.

Ein neuer Rundweg macht den renaturierten Bachlauf im Landschaftspark erlebbar. Zwei Brücken eröffnen den Blick von oben, und direkt am Ufer wurde ein grünes Klassenzimmer eingerichtet. Es soll künftig als Lern- und Begegnungsort für Umweltbildungsangebote dienen.

Die Renaturierung des Kühwasengrabens ist Teil der Daueranlagen der Gartenschau und wurde im Rahmen der Gartenschauförderung zu 90 Prozent durch das Umweltministerium gefördert. Rund 40 Prozent der Fördermittel stammen aus Mitteln der Europäischen Union.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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# Tag der offenen Gartentür 2026: Fünf Gartenparadiese im Landkreis laden zum Entdecken ein

Wer gerne hinter Gartenzäune schaut, Blumen, Stauden, Teiche und kreative Ideen liebt, sollte sich diesen Termin schon einmal vormerken: Am **Sonntag, 28. Juni 2026**, öffnen in Mittelfranken wieder viele private Gärten ihre Pforten – auch im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim sind diesmal **fünf besondere Gartenanlagen** dabei. Von liebevoll gestalteten Wohngärten bis zur Kleingartenanlage zeigt sich, wie vielfältig Gartengestaltung sein kann. Und natürlich bietet der Tag jede Menge Inspiration für alle, die im eigenen Grün noch ein paar Ideen brauchen.

Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, die Gartenparadiese **von 10:00 bis 17:00 Uhr** zu besichtigen. Die **offizielle Eröffnung** mit Landrat **Dr. Christian von Dobschütz** findet um **13:00 Uhr im Garten von Gudrun Baum in Uehlfeld** statt.

Ein großes Dankeschön gilt allen Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzern, die ihre privaten Rückzugsorte an diesem Tag für die Öffentlichkeit öffnen. Gleichzeitig bittet das Landratsamt darum, die Privatsphäre zu respektieren und auf Pflanzen und Beete besonders Rücksicht zu nehmen.

## Diese Gärten können besucht werden

**Gudrun Baum**
Parkstraße 42
91486 Uehlfeld
*Am Ortsrand gelegener und vielgestaltiger Wohngarten mit abwechslungsreicher Stauden- und Gehölzpflanzung, großem Gartenteich, Natursteinmauern sowie einer extensiv bewirtschafteten Obstwiese.*

**Heidi Kippenberg**
Neustädter Straße 2, OT Beerbach
91463 Dietersheim
*Die etwa 200 Quadratmeter große Hoffläche wurde von einem Landschaftsgärtner und einer Künstlerin zu einem Kleinod besonderen Charakters umgestaltet.*

**Familie Liane und Reinhard Strauß**
Holzleitenstraße 2
91477 Markt Bibart
*Siedlungsgarten mit Bachlauf und Gartenteich, lauschigen Sitzecken und Feldstein-Mauern. Schlechtes Wetter zum Grillen gibt es dank des Grillpavillons nicht mehr.*

**Familie Heike und Klaus Schlepper**
Falkenweg 14
91466 Gerhardshofen
*In der Metamorphose befindlicher Naturgarten mit einer Vielzahl an Stauden und Kräutern und einem Gartenteich. Den Wildbienen gefällt es im neu angelegten Sandarium.*

**Vereinseigene Kleingartenanlage**
Am Ende der Karl-Schirmer-Allee
91438 Bad Windsheim
*Kleingartenanlage mit 26 Parzellen zu je etwa 200 Quadratmetern. Die individuell angelegten Gärten werden von den Vereinsmitgliedern als Freizeit- oder Gemüsegarten genutzt.*

Wer selbst seinen Garten einmal beim „Tag der offenen Gartentür“ zeigen möchte, kann sich an den Kreisfachberater **Richard Krämer** am Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim wenden: **Tel. 09161 92-4111** oder per E-Mail an **richard.kraemer@kreis-nea.de**.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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## Landkreis NEA sucht familienfreundliche Betriebe: Mit dem Familienpakt Bayern Vereinbarkeit stärken

Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, ist für viele Beschäftigte längst ein entscheidendes Thema – erst recht in Zeiten des Fach- und Arbeitskräftemangels. Genau hier setzt der Familienpakt Bayern an und unterstützt Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dabei, familienfreundliche Strukturen im Betrieb aufzubauen und weiterzuentwickeln.

Auch Unternehmen aus dem Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim sind herzlich eingeladen, dem Familienpakt Bayern beizutreten. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und bringt einige Vorteile mit sich: ein bayernweites Netzwerk familienfreundlicher Arbeitgeber, kostenlose Informations-, Beratungs- und Weiterbildungsangebote sowie aktuelle Infos rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dazu kommt die Möglichkeit, das Familienpakt-Logo für die eigene Unternehmenskommunikation zu nutzen und sich als familienfreundlicher Arbeitgeber sichtbar zu machen.

Die Anmeldung ist unkompliziert und online in wenigen Minuten erledigt.

**Jetzt registrieren:**
www.familienpakt-bayern.de/registrierung-fuer-mitglieder

**Save the Date:** Neue Mitglieder aus dem Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim werden am **26. Juni 2026** von Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf sowie Landrat Dr. Christian von Dobschütz persönlich begrüßt.

Bei Fragen hilft die Servicestelle des Familienpakts Bayern gerne weiter unter Telefon **089 5790-6280** oder per E-Mail an **servicestelle@familienpakt-bayern.de**.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim / familenpakt-bayern.de

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LandratsamtBetriebsausflugSchliessungWordPress

## Landratsamt und mehrere Einrichtungen am 17. Juni wegen Betriebsausflug geschlossen

Wer an diesem Tag etwas beim Landratsamt erledigen möchte, sollte besser umplanen: Am Mittwoch, 17. Juni 2026, bleibt das Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim samt Gesundheitsamt wegen des diesjährigen Betriebsausflugs geschlossen. Betroffen sind auch mehrere Außenstellen und Einrichtungen im Landkreis.

Geschlossen bleiben an diesem Tag außerdem alle Kfz-Zulassungsstellen, der Kreistourismus in Scheinfeld, die VHS-Geschäftsstelle, die Kreisbücherei Bad Windsheim sowie die Deponie und der Kompostplatz Uffenheim.

Keine Sorge: Nicht alles macht einen Ausflug. Die übrigen Einrichtungen der Abfallwirtschaft, also die EVA Dettendorf, alle Wertstoffhöfe und die weiteren Kompostplätze, sind regulär geöffnet. Auch die Kreisbüchereien in Neustadt a. d. Aisch und Scheinfeld haben wie gewohnt geöffnet, ebenso fährt der Bücherbus planmäßig.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim / kreis-nea.de

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**Kreisbücherei stellt E-Ausleihe um: Ab 1. Juli mit neuem Anbieter und neuen Vorteilen**

Wer in der Kreisbücherei Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim angemeldet ist, kann schon lange nicht nur Bücher, Zeitschriften oder Hörmedien vor Ort ausleihen, sondern auch digital lesen und hören. Jetzt steht bei der E-Ausleihe eine wichtige Änderung an: Ab dem 1. Juli wechselt die Kreisbücherei beim Verbund E-Ausleihe-Franken vom bisherigen Anbieter „onleihe“ zum neuen Anbieter „OverDrive“. Für Nutzerinnen und Nutzer soll der Umstieg dabei möglichst unkompliziert verlaufen.

Die gute Nachricht zuerst: Die bekannte Internetadresse **www.e-ausleihe-franken.de** bleibt bestehen. Auch die bestehenden Nutzerkonten werden übernommen, sodass man sich weiterhin mit den gewohnten Zugangsdaten anmelden kann.

Mit dem Wechsel kommen auch einige Verbesserungen. So erhält die Plattform nicht nur ein neues Erscheinungsbild und bessere Suchfunktionen. Besonders praktisch ist auch, dass **E-Zeitschriften sofort verfügbar sind** – ganz ohne Vormerkung oder Wartezeit.

Darüber hinaus können künftig **alle E-Medien vorzeitig zurückgegeben** werden, also auch Hörbücher. Ebenfalls neu: **Alle Medien lassen sich verlängern**, sofern sie nicht bereits von anderen vorgemerkt wurden. Das war in dieser Form bislang nicht möglich.

Wichtig für alle, die bisher die **onleihe-App** genutzt haben: Für den neuen Service muss künftig die App **„Libby“** aus dem Play Store oder App Store heruntergeladen werden.

Allerdings gibt es beim Wechsel auch ein paar Einschränkungen. **Merkzettel und Vormerkungen** können leider nicht in das neue System übernommen werden. Außerdem werden **nicht alle bisher verfügbaren Titel** auch beim neuen Anbieter zu finden sein. Dafür erweitert sich das Angebot an anderer Stelle um zahlreiche neue Medien.

Bei Fragen zum Umstieg stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisbücherei Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim gerne zur Verfügung.

*Kommentar der Redaktion:*
Digital lesen, hören und schmökern wird damit im Landkreis nochmal ein Stück komfortabler. Gerade die sofort verfügbaren E-Zeitschriften und die Möglichkeit zur Verlängerung dürften viele freuen. Ein bisschen lästig ist natürlich, dass Merkzettel und Vormerkungen verschwinden – aber seien wir ehrlich: Manche digitale Merkliste war sowieso schon länger als die eigentliche Sommer-Leseliste. Wichtig ist vor allem: rechtzeitig die neue App **Libby** installieren, dann klappt der Wechsel deutlich entspannter.

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Ein herzliches Dankeschön an unsere Leserinnen und Leser
Vor etwas mehr als einem halben Jahr ist NaAZA – Neues an Aurach, Zenn und Aisch an den Start gegangen. Damals war es eine Idee: Menschen in unserer Heimatregion schnell, verständlich und zuverlässig darüber zu informieren, was vor ihrer Haustür passiert.

Heute dürfen wir auf die ersten Monate mit großer Freude zurückblicken.

Mehr als 1.000 Menschen folgen NaAZA auf Facebook, dazu kommen bereits über 400 Follower auf Instagram. Unsere Website wird täglich von mehr als 50 Besucherinnen und Besuchern aufgerufen. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir seit dem Start bereits mehr als 800 Beiträge veröffentlicht haben – das entspricht einem Durchschnitt von über vier Berichten pro Tag.

Diese Zahlen wären ohne euch nicht möglich.

Jeder Klick, jedes Like, jeder Kommentar und jede Nachricht zeigen uns, dass lokaler Journalismus und Informationen aus unserer Heimat nach wie vor wichtig sind. Ob Vereinsleben, Kommunalpolitik, Veranstaltungen, Feuerwehr, Kultur, Sport oder Geschichten aus dem Alltag – gemeinsam machen wir sichtbar, was unsere Region ausmacht.

Für uns sind die bisherigen Erfolge kein Grund, uns auszuruhen. Im Gegenteil: Sie sind Ansporn, noch besser zu werden. Wir arbeiten bereits an neuen Formaten, zusätzlichen Berichten, weiteren Veranstaltungsinformationen und vielen Ideen, um euch künftig noch umfassender und aktueller zu informieren.

Unser Ziel bleibt dabei unverändert: Informationen aus der Region für die Region.

Vielen Dank für euer Vertrauen, eure Unterstützung und dafür, dass ihr NaAZA zu dem macht, was es heute ist.

Wir freuen uns auf die kommenden Monate – und hoffen, dass noch viele weitere Leserinnen und Leser den Weg zu NaAZA finden.

Euer NaAZA-Team

Christian Pöschl

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**Familienfreundliche Betriebe gesucht: Landkreis wirbt für Beitritt zum Familienpakt Bayern**

Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, ist für viele Beschäftigte heute ein wichtiges Thema – und für Unternehmen längst ein echter Standortvorteil. Deshalb macht das Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim aktuell auf den Familienpakt Bayern aufmerksam und lädt Betriebe aus dem Landkreis zum Mitmachen ein.

Der Familienpakt Bayern unterstützt Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bereits seit dem Jahr 2014 dabei, familienfreundliche Arbeitsbedingungen im eigenen Betrieb aufzubauen und weiterzuentwickeln. Hinter der Initiative stehen die Bayerische Staatsregierung, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) sowie der Bayerische Handwerkstag (BHT).

Unternehmen aus dem Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim können dem Familienpakt kostenfrei beitreten. Die Mitgliedschaft bringt mehrere Vorteile mit sich. Dazu zählen der Zugang zu einem bayernweiten Netzwerk familienfreundlicher Arbeitgeber, kostenlose Informations-, Beratungs- und Weiterbildungsangebote sowie aktuelle Informationen rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Außerdem dürfen Mitglieder das Logo des Familienpakts für ihre eigene Kommunikation nutzen und werden als familienfreundlicher Arbeitgeber auf den Kanälen des Familienpakts sichtbar.

Die Anmeldung ist nach Angaben des Landratsamtes unkompliziert und in wenigen Minuten online möglich.

**Jetzt registrieren:**
www.familienpakt-bayern.de/registrierung-fuer-mitglieder

Ein weiterer Termin steht bereits fest: Neue Mitglieder aus dem Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim werden am **26. Juni 2026** von Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf und Landrat Dr. Christian von Dobschütz persönlich begrüßt.

Bei Fragen hilft die Servicestelle des Familienpakts Bayern weiter:
Telefon **089 5790-6280**
E-Mail **servicestelle@familienpakt-bayern.de**

**Kommentar der Redaktion:**
Familienfreundlichkeit ist längst kein nettes Extra mehr, sondern für viele Arbeitnehmer ein entscheidender Punkt bei der Jobwahl. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel kann es für Unternehmen im Landkreis ein echter Vorteil sein, wenn flexible und familiennahe Lösungen angeboten werden. Oder anders gesagt: Wer gute Leute halten will, sollte nicht nur an den Obstkorb denken, sondern auch daran, wie Alltag, Kinderbetreuung und Beruf zusammenpassen.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim / kreis-nea.de

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NeidhardswindenZeltkerwaFeuerwehrWordPress

Eiderdschwing

Fünf Tage Kerwa, Musik und Festzelt: In Neidhardswinden wird ab 18. Juni wieder groß gefeiert. Die Freiwillige Feuerwehr lädt zur 45. Zeltkerwa ein – mit Bieranstich, Kärwabaum, Frühschoppen und Partyabend. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

Los geht es am Donnerstag, 18. Juni 2026, ab 17 Uhr mit der traditionellen Schlachtschüssel. Ab 19 Uhr übernimmt der Musikzug Emskirchen den Kirchweihauftakt. Am Freitag, 19. Juni, stellen die Ortsburschen ab 17.30 Uhr den Kärwabaum auf. Danach folgt der Bieranstich durch Sandra Winkelspecht, ehe ab 19 Uhr Stimmungs- und Tanzmusik angesagt ist.

Der Samstag, 20. Juni, startet ab 14 Uhr mit dem Zeltbetrieb. Am Abend bringt der Weisendorfer Soundexpress Partystimmung nach Neidhardswinden. Dazu wird ein WM-Spiel als „Silent Viewing“ live gezeigt. Am Sonntag beginnt die Kerwa um 9.30 Uhr mit dem Kirchweihgottesdienst. Danach spielt die Feuerwehrkapelle Dürrnbuch zum Frühschoppen. Nach dem Mittagstisch gibt es einen Familiennachmittag, ab 18 Uhr sorgt Ernst Scherzer für Unterhaltung.

Zum Abschluss lädt die Feuerwehr am Montag, 22. Juni, ab 10 Uhr zum Weißwurstfrühschoppen ein. Nach dem Mittagstisch spielen am Abend „Die Partykracher“ zum Finale auf. Während der gesamten Kerwa gibt es Essen, Getränke, Schausteller und Fahrgeschäfte direkt am Festzelt.

Für die Region rund um Neuhof an der Zenn, Markt Erlbach, Emskirchen und Neustadt an der Aisch ist die Zeltkerwa damit wieder ein fester Termin im Juni. Gefeiert wird in Neidhardswinden von Mittwoch bis Sonntag, 18. bis 22. Juni – mit viel Tradition und jeder Menge Stimmung.

Mehr Informationen aus unserer Region finden Sie jederzeit auf www.naaza.de
– NaAZA.de | Neues an Aurach, Zenn und Aisch.

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**Kostenfreie Gründerberatung im Landratsamt: Hilfe für Geschäftsideen und junge Unternehmen**

Wer den Schritt in die Selbstständigkeit plant oder mit einem jungen Unternehmen vor neuen Herausforderungen steht, bekommt im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim bald wieder praktische Unterstützung an die Hand. Im Landratsamt Neustadt a.d.Aisch findet Anfang Juni eine kostenfreie Beratungsveranstaltung für Gründerinnen, Gründer und junge Unternehmen statt.

Die Veranstaltung wird am **Dienstag, 09. Juni 2026, von 14:00 bis 17:00 Uhr** im **Landratsamt Neustadt a.d.Aisch** angeboten.

Das Beratungsangebot richtet sich vor allem an Menschen mit einer konkreten Geschäftsidee sowie an junge Unternehmen, die Fragen zum Aufbau oder zur Weiterentwicklung ihres Betriebs haben. In **vertraulichen Einzelgesprächen** gibt es praxisnahe Unterstützung zu wichtigen Themen wie:

– Businessplanung
– Finanzierung und Fördermöglichkeiten
– Vertrieb und Marketing
– Organisation und Unternehmensführung
– Unternehmensnachfolge

Durchgeführt wird die Beratung gemeinsam mit den **AktivSenioren Bayern e.V.**. Dahinter steht ein Netzwerk aus ehemaligen Unternehmern und Führungskräften, die ihre langjährige Erfahrung ehrenamtlich weitergeben. Die Beratung ist dabei **unabhängig, vertraulich und kostenfrei**.

Da die Gespräche individuell geplant werden, ist eine **Anmeldung bis spätestens Montag, 08.06.2026**, notwendig.

Interessierte können sich per E-Mail an **wirtschaft@kreis-nea.de** anmelden. Im Anschluss wird ein persönlicher Gesprächstermin vergeben.

**Quelle:** Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim
**(c):** https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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# Wegen Hitlergruß vor Gericht

## Vier Zeugen und Videoaufnahme bringen nur teilweise Klarheit – beim zweiten Mal sah das Gericht die Grenze überschritten

**Neustadt/Berlin Windsheim** – War es nur eine abwehrende Geste oder doch ein strafbarer Hitlergruß? Mit dieser Frage hat sich das Amtsgericht Neustadt an der Aisch beschäftigt. Im Mittelpunkt stand ein Vorfall in der Franken-Therme Bad Windsheim aus dem Mai des vergangenen Jahres. Mehrere Zeugen und eine Videoaufnahme der Überwachungskamera sollten Licht ins Geschehen bringen – am Ende kam das Gericht zu einem klaren Ergebnis: Beim zweiten Armheben lag nach Auffassung von Richter und Staatsanwaltschaft eine Straftat vor.

Nach Angaben eines Zeugen, der den Vorfall später auch zur Anzeige brachte, hatte er im Foyer der Therme auf seine Frau gewartet, als ein Mann an der Kasse laut geworden sei. Schließlich sei dieser unvermittelt auf ihn zugegangen, habe ihn massiv beschimpft und sich später sogar provokant mit dem bekleideten Hinterteil zu ihm gedreht. Diese Szene war laut Gericht auch auf der Videoaufnahme aus dem Ausgangsbereich zu erkennen.

Der 50-jährige Zeuge sagte vor Gericht außerdem aus, dass der Angeklagte nicht nur einmal, sondern ein weiteres Mal den Hitlergruß gezeigt habe. Gerade das Video spielte in der Verhandlung eine wichtige Rolle. Richter Dr. Sebastian Grimm betonte, dass man nicht in die Köpfe der Beteiligten schauen könne – deshalb sei die Aufnahme als Beweismittel besonders wichtig gewesen.

Der 44-jährige Angeklagte, ein deutsch-türkischer Mann, wies den Vorwurf entschieden zurück. Er erklärte, er gehöre nicht zur rechtsextremen Szene und verwies dabei auch auf seinen Migrationshintergrund. Gemeinsam mit seiner Verteidigerin machte er geltend, dass es sich bei den Armbewegungen lediglich um Abwehrgesten gehandelt habe. Hintergrund sei ein Eifersuchtsstreit mit seiner Freundin gewesen, in den sich der Zeuge eingemischt habe. Auch die Freundin des Angeklagten bestätigte diese Darstellung und beschrieb ihn als temperamentvollen Menschen, der viel gestikuliere.

Auf den Videoaufnahmen war laut Gericht zu sehen, dass der Angeklagte den Arm insgesamt dreimal hob. Die Bewertung dieser Bewegungen stand im Zentrum der Verhandlung. Während die Verteidigung auf missverständliche Gesten plädierte, blieb der Zeuge bei seiner Darstellung: Der Mann sei in Rage gewesen und habe eindeutig den Hitlergruß gezeigt.

Im Prozess wurden außerdem ein Polizeibeamter und eine Mitarbeiterin der Therme als Zeugen gehört. Letztere konnte nur angeben, dass der Angeklagte wohl alkoholisiert gewesen sei. Auch die Verteidigung verwies auf die mögliche enthemmende Wirkung von Alkohol. Der Angeklagte selbst erklärte, er könne sich an den Vorfall nicht erinnern.

Staatsanwalt Dennis Reizammer forderte eine Verurteilung zu 90 Tagessätzen wegen Beleidigung und der Verwendung eines Kennzeichens verfassungswidriger Organisationen. Nach seiner Einschätzung sei vor allem die zweite Armbewegung eindeutig strafbar gewesen. Richter Grimm folgte dieser Linie im Kern. Er hielt es für möglich, dass der Angeklagte nach einer ersten Bewegung vom Zeugen angesprochen wurde und dann mit einer zweiten Geste bewusst verdeutlichen wollte, wie ein Hitlergruß aussieht.

Das Gericht verurteilte den 44-Jährigen schließlich zu **60 Tagessätzen à 60 Euro**. Der Mann war bislang nicht vorbestraft und war auch zuvor nicht als Rechtsextremist in Erscheinung getreten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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**Mit offenen Ohren durch den Landkreis: Vogelstimmenwanderungen in Burghaslach und Weigenheim begeistern Naturfreunde**

Wenn früh am Morgen nicht das Handy, sondern Amsel, Pirol und Kleiber den Ton angeben, dann wird selbst das Aufstehen um sieben plötzlich ganz erträglich. Bei zwei Vogelstimmenwanderungen in Burghaslach und Weigenheim konnten Naturfreunde in diesem Mai die heimische Vogelwelt ganz nah erleben – mit spannenden Beobachtungen, seltenen Arten und vielen Infos rund um Natur, Landschaft und Artenvielfalt.

Den Auftakt machte am 2. Mai 2026 eine Vogelstimmenführung in Burghaslach. Trotz frischer neun Grad trafen sich bereits um 7:00 Uhr 13 naturinteressierte Teilnehmer, um gemeinsam mit Vogelexperte Hans Seitz die Umgebung rund um Burghaslach zu erkunden. Entlang des Kneippwegs konnten dabei insgesamt 41 verschiedene Vogelarten gehört oder beobachtet werden.

Neben bekannten heimischen Arten wie der Amsel sorgte vor allem der Kleiber für Begeisterung, der direkt am Baum beobachtet werden konnte. Auch ein Wendehals ließ sich entdecken – für viele sicher ein besonderer Moment. Während der Tour erklärte Hans Seitz anschaulich, wie wichtig abwechslungsreiche Lebensräume für die Vogelwelt sind. Außerdem gab er praktische Tipps, wie sich Vogelstimmen künftig leichter unterscheiden lassen.

Die zweite Wanderung fand am Muttertag, dem 10. Mai 2026, in Weigenheim statt. Gemeinsam mit Naturexperte Richard Ittner und in Zusammenarbeit mit der LBV-Kreisgruppe Neustadt/Aisch-Bad Windsheim erkundeten die Teilnehmer die vielfältige Landschaft rund um den Kapellberg. Die etwa sieben Kilometer lange Tour führte durch Streuobstwiesen, an Waldrändern entlang und vorbei an Weinreben.

Auch hier gab es viel zu hören und zu entdecken: Besonders eindrucksvoll waren die Beobachtungen des Pirols sowie mehrerer Neuntöter. Insgesamt wurden 43 verschiedene Vogelarten wahrgenommen. Außerdem gelang es, alle drei in der Region vorkommenden Taubenarten festzustellen: Hohltaube, Turteltaube und Türkentaube. Neben den Vogelstimmen standen auch die heimische Pflanzenwelt, Streuobstwiesen und Schmetterlinge der Region im Mittelpunkt.

Organisiert wurden beide Führungen vom Landschaftspflegeverband Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim im Rahmen des Projekts **„Mehr Baamaland für Frankens Mehrregion“**. Finanziert wird das Projekt über den Bayerischen Streuobstpakt aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Angebote zeigen einmal mehr, wie viel Natur direkt vor unserer Haustür steckt – man muss nur früh genug wach sein und vor allem mal hinhören. Während viele den Morgen mit Kaffee beginnen, starteten die Teilnehmer hier mit Pirol, Wendehals und Neuntöter. Gar kein schlechter Tausch. Gerade Streuobstwiesen, Waldränder und strukturreiche Landschaften sind für viele Arten überlebenswichtig – und für uns Menschen oft die schönsten Ecken im Landkreis. Wer einmal bewusst einer Vogelstimme zugehört hat, merkt schnell: Unsere Region hat nicht nur schöne Ansichten, sondern auch einen ziemlich guten Soundtrack.

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## Aus drei mach eins: Berufsschulzentren im Landkreis fusionieren ab August

Im Landkreis Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim steht eine wichtige Veränderung in der beruflichen Bildung bevor: Die drei Staatlichen Berufsschulzentren in Neustadt a.d.Aisch, Bad Windsheim und Scheinfeld werden zum 1. August 2026 unter einer gemeinsamen Leitung zusammengeführt. Für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Betriebe in der Region soll das neue Strukturen schaffen und die berufliche Ausbildung langfristig stärken.

Die Standorte selbst bleiben dabei erhalten. Zusammengelegt wird nicht der Unterricht vor Ort, sondern vor allem die organisatorische Leitung. Ziel ist es, vorhandene Kompetenzen besser zu bündeln, die Zusammenarbeit auszubauen und die berufliche Bildung im Landkreis zukunftsfest aufzustellen.

Bei der öffentlichen Bekanntgabe am Freitag, 15. Mai, in der Aula des Staatlichen Berufsschulzentrums in Neustadt a.d.Aisch sprach Landrat Dr. Christian von Dobschütz von einem wichtigen Schritt für den Landkreis. Der Zusammenschluss ermögliche einen leistungsstarken und zentralen Lernort für die berufliche Bildung. Zugleich zeigte er sich zuversichtlich, dass die neuen Möglichkeiten gut genutzt werden.

Die Gesamtleitung des neuen gemeinsamen Berufsschulzentrums übernimmt Christina Müller, die bislang das Berufsschulzentrum in Neustadt a.d.Aisch geleitet hat. Sie machte deutlich, dass bei der Fusion vor allem die Menschen im Mittelpunkt stehen. Es gehe um die Fachkräfte von morgen im Landkreis – und sowohl Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler könnten von den neuen Gestaltungsspielräumen profitieren.

Auch aus Sicht der Schülerschaft wurde der Zusammenschluss grundsätzlich positiv aufgenommen. Stephanie Stinson, Schülersprecherin des Berufsschulzentrums in Scheinfeld, erklärte, man freue sich auf die Fusion und hoffe, dass die Bedürfnisse aller Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden.

Zum Abschluss der Veranstaltung überreichten Vertreter der drei Berufsschulzentren dem Landrat symbolische Geschenke: einen Teelichterhalter, ein Glas Honig sowie ein Bild aus einem Demokratie-Projekt. Christina Müller fasste die Stimmung schließlich mit einem klaren Appell zusammen: Es sei ein historischer Tag für die Schulen – nun gelte es, das Beste daraus zu machen.

**Kommentar der Redaktion:**
Drei Schulen, eine Leitung – das klingt erst einmal nach Verwaltungssprache, ist aber für den Landkreis durchaus ein spannender Schritt. Wenn die Zusammenarbeit klappt, können am Ende Schüler, Lehrkräfte und auch die Betriebe in der Region profitieren. Entscheidend wird sein, dass trotz gemeinsamer Führung keiner der Standorte das Gefühl bekommt, nur noch die „Außenstelle“ zu sein. Anders gesagt: Fusion ja – aber bitte ohne Verlust des regionalen Profils. Wenn das gelingt, könnte aus „Aus drei mach eins“ tatsächlich ein echtes Erfolgsmodell werden.

*Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch–Bad Windsheim / kreis-nea.de*

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**Vogelstimmen am Morgen: Seltene Arten und Naturwissen bei Führungen in Burghaslach und Weigenheim**

Wenn früh am Morgen Amsel, Pirol und Co. den Tag begrüßen, wird schnell klar, wie vielfältig die heimische Natur direkt vor unserer Haustür ist. Genau das konnten Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei zwei Vogelstimmenwanderungen in Burghaslach und Weigenheim erleben. Organisiert wurden die Führungen vom Landschaftspflegeverband Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim im Rahmen des Projekts „Mehr Baamaland für Frankens Mehrregion“.

Den Auftakt machte am 2. Mai 2026 eine Vogelstimmenführung in Burghaslach. Bereits um 7 Uhr morgens trafen sich 13 naturinteressierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei frischen neun Grad, um gemeinsam mit Vogelexperte Hans Seitz die Vogelwelt rund um Burghaslach zu erkunden. Auf dem Weg entlang des Kneippwegs konnten insgesamt 41 verschiedene Vogelarten gehört oder beobachtet werden.

Neben bekannten Arten wie der Amsel sorgten vor allem besondere Beobachtungen für Begeisterung. So konnte ein Kleiber direkt am Baum beobachtet werden, außerdem ließ sich auch ein Wendehals entdecken. Während der Wanderung erklärte Hans Seitz anschaulich, wie wichtig abwechslungsreiche Lebensräume für die heimische Vogelwelt sind. Zudem gab er praktische Tipps, wie sich Vogelstimmen künftig besser unterscheiden lassen.

Die zweite Vogelstimmenwanderung fand am Muttertag, dem 10. Mai 2026, in Weigenheim statt. Gemeinsam mit Naturexperte Richard Ittner und in Zusammenarbeit mit der LBV-Kreisgruppe Neustadt/Aisch-Bad Windsheim erkundeten die Teilnehmenden die vielfältige Landschaft rund um den Kapellberg. Die etwa sieben Kilometer lange Tour führte durch Streuobstwiesen, entlang von Waldrändern und an Weinreben vorbei.

Dabei gab es ebenfalls einige besondere Entdeckungen. Besonders eindrucksvoll waren die Beobachtungen des Pirols sowie mehrerer Neuntöter. Insgesamt konnten 43 verschiedene Vogelarten gehört werden. Zudem gelang es, alle drei in der Region vorkommenden Taubenarten wahrzunehmen: Hohltaube, Turteltaube und Türkentaube. Neben der Vogelwelt erhielten die Teilnehmenden auch interessante Einblicke in die heimische Pflanzenwelt, in die Bedeutung der Streuobstwiesen sowie in die Schmetterlinge der Region.

Die Vogelstimmenführungen sind Teil des Projekts „Mehr Baamaland für Frankens Mehrregion“. Finanziert wird das Projekt im Rahmen des Bayerischen Streuobstpakts aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer früh aufsteht, wird eben manchmal doch belohnt – und nicht nur mit Kaffee. 41 beziehungsweise 43 Vogelarten bei zwei Führungen zeigen eindrucksvoll, wie artenreich unsere Region noch ist. Gerade Streuobstwiesen, Waldränder und strukturreiche Landschaften sind dabei echte Schatzkammern der Natur. Umso wichtiger ist es, diese Lebensräume zu erhalten. Und vielleicht hört der eine oder andere nach solchen Führungen morgens nicht mehr nur „irgendwo zwitschert was“, sondern erkennt tatsächlich den Unterschied zwischen Amsel, Pirol und Kleiber.

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**Der Landkreis tritt wieder in die Pedale: STADTRADELN startet in die fünfte Runde**

Wer im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim gerne Rad fährt oder vielleicht endlich öfter das Auto stehen lassen möchte, hat bald wieder die passende Gelegenheit dazu: Das STADTRADELN geht in diesem Jahr in die fünfte Runde. Vom 27. Juni bis 17. Juli sind Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen und damit ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und mehr Radverkehr zu setzen.

Wie das Landratsamt in einer Pressemitteilung mitteilt, beteiligen sich diesmal neben den Städten Bad Windsheim, Burgbernheim, Neustadt an der Aisch, Scheinfeld und Uffenheim auch zahlreiche Gemeinden aus der Region. Mit dabei sind Burghaslach, Dachsbach, Diespeck, Dietersheim, Emskirchen, Gerhardshofen, Hagenbüchach, Markt Erlbach, Neuhof an der Zenn, Obernzenn, Sugenheim, Trautskirchen und Wilhelmsdorf. Damit nehmen heuer fünf Kommunen mehr teil als im vergangenen Jahr.

Das Ziel der Aktion ist klar: Möglichst viele Menschen sollen das Fahrrad im Alltag nutzen – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit. So soll nicht nur das Bewusstsein für klimafreundliche Mobilität gestärkt, sondern auch der Radverkehr im Landkreis sichtbarer gemacht werden.

Eine besondere Herausforderung hat sich in diesem Jahr Kreisrat Harald Trabert vorgenommen. Er möchte während der drei Aktionswochen sein Auto möglichst komplett stehen lassen und stattdessen so viele Wege wie möglich mit dem Fahrrad zurücklegen. Dabei will er auch über seine persönlichen Erfahrungen berichten und zeigen, wie alltagstauglich das Radfahren sein kann.

Den Auftakt der Radelwochen bildet die Veranstaltung **„Radeln.Erleben. Vom Main zur Zenn.“** am Samstag und Sonntag, 27. und 28. Juni. Radfahrerinnen und Radfahrer können dabei den rund 100 Kilometer langen Radweg „Vom Main zur Zenn“ entdecken. Entlang der Strecke warten regionale Wirtshäuser, kulturelle Angebote und verschiedene Mitmachaktionen. Wer unterwegs schöne Eindrücke sammelt, kann diese bei der Fotoaktion **„Mein Moment vom Main zur Zenn“** festhalten. Als Gewinn winkt eine Fahrradtasche mit regionalen Produkten.

Ebenfalls am Samstag, 27. Juni, findet die **„Landrad(t)s-Tour“** mit Dr. Christian von Dobschütz statt. Die Tour führt teilweise entlang des Radwegs „Vom Main zur Zenn“ und bietet zusätzliche Stationen, darunter das neu angelegte Wäldchen am Jobcenter sowie das interaktive „Virtuelle Wasserpuzzle“.

Auch das **„Schulradeln“** ist wieder Teil der Aktion. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für das Fahrradfahren zu begeistern und ihre eigenständige Mobilität zu fördern. Die engagiertesten Klassen können dabei auch Preise gewinnen.

Die Teilnahme am STADTRADELN ist kostenlos. Die geradelten Kilometer können ganz einfach über die kostenfreie STADTRADELN-App erfasst werden. Die Fahrten lassen sich per GPS aufzeichnen und direkt dem eigenen Team oder der jeweiligen Kommune gutschreiben. Die anonymisierten Daten helfen außerdem dabei, wichtige Erkenntnisse für den weiteren Ausbau der Radinfrastruktur im Landkreis zu gewinnen und eine bedarfsgerechte Verkehrsplanung zu unterstützen.

**Kommentar der Redaktion:**
Mehr teilnehmende Kommunen, mehr Aufmerksamkeit fürs Fahrrad und dazu noch Aktionen für Familien, Schulen und Freizeitradler – das STADTRADELN wird auch im Landkreis immer größer. Gerade in Orten wie Emskirchen, Diespeck, Markt Erlbach, Hagenbüchach, Neuhof an der Zenn oder Wilhelmsdorf ist das Fahrrad oft mehr als nur ein Sportgerät: Es kann im Alltag ein echter Helfer sein. Und wenn am Ende noch bessere Radwege dabei herauskommen, dann lohnt sich jeder Tritt in die Pedale doppelt. Nur beim fränkischen Gegenwind hilft leider auch keine App.

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**Westmittelfranken wächst: Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim zählt zu den Gewinnern der Bevölkerungsprognose**

Gute Nachrichten für unsere Region: Westmittelfranken gehört nach Einschätzung des Bayerischen Landesamts für Statistik zu den Gegenden in Bayern, die in den kommenden Jahren beim Thema Bevölkerung zulegen können. Besonders der Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim sticht dabei hervor – gemeinsam mit dem Landkreis Ansbach.

Wie aus einer aktuellen Vorausberechnung des Landesamts hervorgeht, sollen die Einwohnerzahlen in Bayern bis zum Jahr 2044 weiter steigen. Für den Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim wird ein Bevölkerungsplus von 2,6 Prozent erwartet. Genau derselbe Wert gilt auch für den Landkreis Ansbach. In Mittelfranken liegen beide Kreise damit direkt hinter der Stadt Erlangen und zählen zu den stärksten Wachstumsregionen.

Weniger positiv sieht die Entwicklung dagegen in einigen anderen Teilen Mittelfrankens aus. So muss die Stadt Ansbach laut Prognose mit einem Rückgang von zwei Prozent rechnen. Auch im Nürnberger Land (-1,7 Prozent), in Schwabach (-1,9 Prozent) und im Landkreis Fürth (-3,8 Prozent) werden sinkende Einwohnerzahlen erwartet.

Noch spannender wird der Blick auf die einzelnen Gemeinden. Im sogenannten Demografiespiegel mit dem Zieljahr 2038 zeigt sich, dass die Entwicklung vor Ort sehr unterschiedlich ausfallen kann. Im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim gilt Uehlfeld als stärkster Wachstumsort: Dort könnte die Bevölkerung um mehr als elf Prozent steigen. Auch Burgbernheim darf demnach mit einem zweistelligen Zuwachs rechnen. Auf der anderen Seite steht Ergersheim, wo ein Rückgang von rund zehn Prozent erwartet wird.

Im Landkreis Ansbach zeigt sich ebenfalls ein gemischtes Bild. Besonders die Kommunen südlich von Ansbach entlang der A6 und der Bahnstrecke Ansbach–Crailsheim können demnach auf stärkere Zuwächse hoffen. Im südlichen Landkreis fallen die Entwicklungen dagegen eher moderat oder rückläufig aus. Deutliche Ausnahmen sind Wassertrüdingen und Röckingen, für die ebenfalls ein starkes Wachstum erwartet wird. Gemeinden entlang der Frankenhöhe müssen hingegen eher mit sinkenden Einwohnerzahlen rechnen.

Eine besondere Randnotiz aus der Statistik: Dombühl im Landkreis Ansbach soll 2038 die jüngste Kommune in ganz Mittelfranken sein – mit einem prognostizierten Durchschnittsalter von 42,9 Jahren.

Bayernweit rechnet das Landesamt für Statistik bis 2044 insgesamt mit einem Bevölkerungsanstieg von 2,1 Prozent. Damit würde der Freistaat auf rund 13,53 Millionen Einwohner anwachsen. Zu den Regionen mit den größten Zuwächsen zählen neben dem Donauraum, dem Allgäu und Teilen Niederbayerns eben auch Westmittelfranken. Die stärksten Verluste werden dagegen an den nördlichen Außengrenzen Bayerns erwartet.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn selbst die Statistik sagt, dass unsere Region wächst, dann ist das mehr als nur eine trockene Zahl auf dem Papier. Es zeigt, dass der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim als Lebensraum attraktiv bleibt – mit guter Lage, lebenswerten Orten und vielen Gemeinden, in denen man eben nicht nur wohnt, sondern daheim ist. Dass Uehlfeld und Burgbernheim besonders zulegen könnten, dürfte dort niemanden traurig machen. Und dass Ergersheim in der Prognose Federn lassen könnte, ist vielleicht auch ein Hinweis darauf, wie wichtig Infrastruktur, Wohnraum und Nahversorgung vor Ort bleiben. Kurz gesagt: Westmittelfranken ist offenbar nicht nur schön, sondern auch gefragt – und das ist doch einmal eine Schlagzeile, die man gerne liest.

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**KI, Bildverarbeitung und Förderchancen: TTZ Neustadt lädt Unternehmen zum Infoabend ein**

Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein großes Schlagwort aus der Welt der Konzerne. Auch für kleine und mittlere Unternehmen in unserer Region kann sie ganz praktisch dabei helfen, Abläufe zu verbessern, Qualität zu sichern und neue Ideen auf den Weg zu bringen. Genau darum geht es bei einer Informationsveranstaltung des Technologietransferzentrums (TTZ) Neustadt a. d. Aisch.

Eingeladen sind vor allem KMU und mittelständische Unternehmen aus der Region, die sich über KI-gestützte Bildverarbeitung und das Förderprogramm ZIM informieren möchten. Die Besucherinnen und Besucher erhalten dabei praxisnahe Einblicke in aktuelle Anwendungen aus den Bereichen Computer Vision und Künstliche Intelligenz. Vorgestellt werden unter anderem Einsatzmöglichkeiten in der Qualitätskontrolle, bei der Objekterkennung, in der Prozessdokumentation sowie in der industriellen Automatisierung.

Neben den technischen Möglichkeiten steht auch die Frage im Mittelpunkt, wie sich innovative Projekte finanziell unterstützen lassen. Dazu gibt es einen kompakten Überblick über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand, kurz ZIM, das technologieorientierte Vorhaben fördern kann.

Geplant ist außerdem ein Technologieimpuls mit Live-Demo. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung Raum für Gespräche mit Fachleuten des TTZ und mit anderen Unternehmen aus der Region.

**Die Veranstaltungsdetails im Überblick:**

**Ort:** TTZ Neustadt a. d. Aisch, Wilhelmstraße 16, 91413 Neustadt a. d. Aisch
**Datum:** 11. Juni 2026
**Uhrzeit:** 17:00 bis 19:00 Uhr
**Kosten:** Die Teilnahme ist kostenlos

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier:
https://ttz-nea.hs-ansbach.de/event/dialogforum-zim-event-innovationen-durch-ki-und-data-science-foerdern/?utm_source=chatgpt.com#anmeldung

**Kommentar der Redaktion:**
Wer bei KI immer noch nur an Roboter mit Weltherrschaftsplänen denkt, bekommt hier einen deutlich bodenständigeren Einblick. Für viele Betriebe kann solche Technik ganz konkret helfen, Fehler schneller zu erkennen, Prozesse sauberer zu dokumentieren und im besten Fall sogar Geld zu sparen. Und wenn es dann noch passende Fördermittel gibt, lohnt sich ein genauer Blick doppelt.

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