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# Raub in Gutenstetten
## 75-Jähriger auf Hof bedroht – Polizei sucht nach flüchtigem Täter

Gutenstetten – Am Dienstagnachmittag ist es in Gutenstetten zu einem Raubüberfall auf einen Senior gekommen. Ein bislang unbekannter Mann bedrohte einen 75-Jährigen auf dessen Hof in der Steigerwaldstraße und erbeutete Bargeld. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung mit Polizeihubschrauber gelang dem Täter die Flucht.

Nach bisherigen Erkenntnissen überraschte der Unbekannte den Anwohner gegen 16.30 Uhr auf seinem Anwesen. Er soll den Senior mit einem noch unbekannten Gegenstand bedroht und ihn aufgefordert haben, ins Haus zu gehen und Bargeld herauszugeben. Der 75-Jährige übergab daraufhin einen dreistelligen Geldbetrag. Anschließend flüchtete der Täter in unbekannte Richtung.

Die Polizei Neustadt an der Aisch leitete umgehend eine Fahndung ein, an der auch ein Hubschrauber beteiligt war. Der Mann konnte jedoch nicht mehr gefasst werden. Die Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Der Gesuchte wird als etwa 1,80 Meter groß, rund 50 Jahre alt, schlank und mit dunkelblonden Haaren beschrieben. Zur Tatzeit trug er eine blaue Hose und ein rotes Poloshirt.

Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon 0911/21123333 entgegen.

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# Mobile Problemmüllsammlung startet im Landkreis

Von Abflussreiniger bis Zeichentusche: Der Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim schickt auch 2026 wieder die mobile Problemmüllsammlung auf Tour. Wer zu Hause Stoffe hat, die nicht einfach in den Hausmüll gehören, bekommt vom 14. bis 25. September an vielen Orten in der Region eine bequeme und fachgerechte Abgabemöglichkeit. Damit gefährliche Abfälle nicht in die falsche Tonne wandern, werden sie von Fachkräften eingesammelt und umweltgerecht entsorgt oder aufbereitet.

Wichtig ist dabei: Flüssigkeiten bitte nur in fest verschlossenen Behältern mitbringen, maximal in 25-Liter-Gebinden. Angenommen werden grundsätzlich haushaltsübliche Mengen aus Privathaushalten. Größere Mengen über 25 Kilogramm beziehungsweise Liter oder gewerbliche Abfälle können nur in Ausnahmefällen und bei freien Kapazitäten angenommen werden – dann allerdings zu 2,00 Euro je Kilogramm beziehungsweise Liter. Nicht angenommen werden unter anderem Asbest, Gasflaschen, Sonderabfälle aus Industrie und Gewerbe sowie Sperrmüll und Wertstoffe. Für einige Stoffe fallen zusätzliche Gebühren an, etwa bei Spritzmitteln, Altöl, Kfz-Batterien, Feuerlöschern oder Altreifen.

## Die Termine im Überblick

**Montag, 14. September 2026**
11:00–11:45 Uhr Illesheim, Schwarzscheune, Ende der Schlossstr.
12:30–13:30 Uhr Obernzenn, Feuerwehrhaus
14:30–15:15 Uhr Trautskirchen, Bauhof, Hans-Böckler-Str. 35
16:00–17:00 Uhr Neuhof/Zenn, Parkplatz Industriestraße

**Dienstag, 15. September 2026**
11:00–12:00 Uhr Diespeck, Festplatz Sandstraße
12:45–13:30 Uhr Wilhelmsdorf, Feuerwehrhaus, Gartenstraße 5
14:15–15:00 Uhr Hagenbüchach, Bauhof, Teichweg 10
15:45–17:00 Uhr Emskirchen, Mittelschule

**Mittwoch, 16. September 2026**
11:00–12:00 Uhr Markt Bibart, Festplatz
12:45–13:30 Uhr Oberscheinfeld, Parkplatz Sportplatz
14:30–15:15 Uhr Markt Taschendorf, Lindenstraße
16:00–17:00 Uhr Burghaslach, Gewerbegebiet „Am Schopfensee“

**Donnerstag, 17. September 2026**
11:00–11:45 Uhr Sugenheim, Festplatz
12:45–13:30 Uhr Langenfeld, Am Mühlweg
14:30–16:45 Uhr Neustadt a.d.Aisch, Bauhof, Karl-Eibl-Str. 6

**Freitag, 18. September 2026**
11:00–11:45 Uhr Gutenstetten, Kläranlage
12:30–13:15 Uhr Münchsteinach, Parkplatz Steinachgrundhalle
14:00–14:45 Uhr Baudenbach, Gemeindehalle, Raiffeisenstr. 16
15:30–17:00 Uhr Scheinfeld, Kreisbauhof, Bauhofstraße 2

**Montag, 21. September 2026**
11:00–11:45 Uhr Markt Nordheim, Firma Schlöpp, Haus-Nr. 65
13:00–13:45 Uhr Weigenheim, Parkplatz am Sportplatz
14:30–15:30 Uhr Ippesheim, Gemeinschaftshalle, Mühlenstraße
16:15–17:00 Uhr Gollhofen, Sportplatz (nur über Klärwerk anfahrbar)

**Dienstag, 22. September 2026**
10:30–11:15 Uhr Uehlfeld, Festplatz an der B470
12:15–13:00 Uhr Dachsbach, Rathaus
13:30–14:15 Uhr Gerhardshofen, Parkplatz Sandgasse
15:30–17:00 Uhr Markt Erlbach, Festplatz Frankenstraße

**Mittwoch, 23. September 2026**
11:00–11:45 Uhr Dietersheim, Parkplatz Beerbacher Straße
12:30–13:30 Uhr Ipsheim, Am Kuhwasen
14:30–17:00 Uhr Bad Windsheim, Festplatz

**Donnerstag, 24. September 2026**
11:00–11:45 Uhr Ergersheim, Parkplatz Gemeindezentrum
12:30–13:15 Uhr Gallmersgarten, Gewerbegebiet „An der Wolben“
14:00–15:15 Uhr Burgbernheim, Gewerbestraße 7
16:15–17:00 Uhr Marktbergel, Bachbrunnenweg 4

**Freitag, 25. September 2026**
10:30–11:15 Uhr Oberickelsheim, OT Geißlingen, Wassergasse
12:00–12:45 Uhr Hemmersheim, Pfahlenheimer Str.
13:30–14:15 Uhr Simmershofen, Am Friedhof
15:15–17:00 Uhr Uffenheim, Am Festplatz

Ganzjährig kann Problemmüll außerdem an der Energie- und Verwertungsanlage in Dettendorf abgegeben werden: Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 08:30 bis 12:30 Uhr und von 13:30 bis 16:00 Uhr, Donnerstag von 13:30 bis 18:30 Uhr sowie Samstag von 08:30 bis 14:00 Uhr.

Bei Rückfragen helfen Alexander Popp unter Tel. 0173 3967323 oder Andreas Horneber unter Tel. 09161 92-6391 weiter. Per E-Mail ist das Team unter abfall@kreis-nea.de erreichbar.

Quelle: Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

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# Telefonsprechstunde mit Landrat Dr. Christian von Dobschütz am 17. September

Wer Fragen, Anregungen oder auch einfach ein Anliegen rund um den Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim loswerden möchte, bekommt bald wieder die Gelegenheit dazu: Landrat Dr. Christian von Dobschütz bietet eine Telefonsprechstunde an. Ganz unkompliziert, ohne Voranmeldung und direkt am Apparat.

Die nächste Telefonsprechstunde findet am **Donnerstag, 17. September 2026**, von **16:30 bis 17:30 Uhr** statt. In dieser Zeit ist der Landrat unter der Telefonnummer **09161 92-1003** für alle Bürgerinnen und Bürger erreichbar. So können Themen aus dem Landkreis direkt angesprochen werden – von Hinweisen über Ideen bis hin zu Fragen, die im Alltag beschäftigen.

**Quelle:** Kreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

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## Aischgrundbahn fährt wieder: Gute Nachricht für Bahnreisende zwischen Steinach und Neustadt/Aisch

Gute Nachrichten für alle, die auf der Strecke zwischen Steinach und Neustadt/Aisch unterwegs sind: Nach über einer Woche rollen die Züge der Aischgrundbahn wieder. Damit endet für viele Pendler und Reisende eine Phase voller Umwege, Wartezeiten und Unsicherheit.

Wie berichtet, war am Dienstag vergangener Woche ein Triebzug mit zwei Achsen entgleist, als er aus Richtung Steinach in den Bahnhof Bad Windsheim einfahren wollte. Glück im Unglück: Die 25 Menschen an Bord kamen mit dem Schrecken davon.

Die Bahn hatte zwar einen Schienenersatzverkehr eingerichtet, doch laut FLZ kam es dabei immer wieder zu Verspätungen. Zusätzlich war der Zugverkehr zwischen Bad Windsheim und Neustadt/Aisch bis gestern eingestellt worden. Nun fährt die Aischgrundbahn wieder – sehr zur Freude aller, die auf eine verlässliche Verbindung durch den Aischgrund angewiesen sind.

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**MeinOrt.meineChance 2027: Landkreis bringt Jugendliche und Unternehmen frühzeitig zusammen**

Mit **„meinOrt.meineChance“** gibt es im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim auch im kommenden Jahr wieder eine spannende Gelegenheit für Betriebe, sich Schülerinnen und Schülern praxisnah vorzustellen. Die Aktion soll junge Menschen frühzeitig mit möglichen Ausbildungsbetrieben und späteren Arbeitgebern in Kontakt bringen – und das direkt vor Ort in der Region.

Die Veranstaltungsreihe orientiert sich am bewährten **FerienFirmenTag** und findet **am Donnerstag, 18. März 2027** statt. An diesem Tag werden die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler vom Unterricht freigestellt und besuchen gezielt Betriebe, für die sie sich vorab über die Plattform **www.ferienfirmentag.de** anmelden.

Zur Auswahl stehen vier Zeitslots:
– 08:00–10:00 Uhr
– 10:30–12:30 Uhr
– 13:00–15:00 Uhr
– 15:30–17:30 Uhr

Jedes Unternehmen entscheidet selbst, ob ein oder mehrere Zeitfenster angeboten werden und wie viele Jugendliche teilnehmen können. So lässt sich die Teilnahme individuell an die Möglichkeiten vor Ort anpassen.

Für Unternehmen ist das eine gute Chance, den eigenen Betrieb, Ausbildungsberufe und Karrieremöglichkeiten einem interessierten Nachwuchs vorzustellen. Wer mitmachen möchte, kann sich einfach mit dem entsprechenden Anmeldeformular registrieren und dieses per E-Mail an **info@ferienfirmentag.de** senden. Nach der Anmeldung folgen alle weiteren Informationen sowie der Zugang zum Firmenprofil, über das das eigene Angebot präsentiert werden kann.

Organisiert und begleitet wird die Aktion vom **Netzwerk SchuleWirtschaft** im Rahmen des FerienFirmenTags. Wer sich früh anmeldet, sorgt dafür, dass das eigene Angebot rechtzeitig online sichtbar ist und von den Schülerinnen und Schülern gefunden werden kann.

Auch für Jugendliche gibt es bereits jetzt die Möglichkeit, sich für die Veranstaltung vormerken zu lassen:
**https://kreis-nea.form.cloud/formcycle/form/alias/1/Vormerkung_meinOrt_meineChance**

Quelle: Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim / kreis-nea.de

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# Zwischen Information und Desinformation – warum NaAZZA auf Vertrauen statt auf Klicks setzt
Wer heute Nachrichten im Internet liest, kennt das Problem: Immer häufiger sehen Beiträge auf den ersten Blick wie seriöse Nachrichten aus. Professionelle Bilder, reißerische Überschriften und vermeintliche Fakten vermitteln Glaubwürdigkeit. Doch bei genauerem Hinsehen entpuppen sich viele dieser Beiträge als Falschmeldungen, Halbwahrheiten oder bewusst irreführende Inhalte – sogenannte Fake News.
Gerade in sozialen Medien verbreiten sich solche Meldungen oft schneller als überprüfte Informationen. Sie wecken Emotionen, erzeugen Empörung und werden tausendfach geteilt, bevor überhaupt geklärt ist, ob sie der Wahrheit entsprechen.
Wir von **NaAZA** möchten einen anderen Weg gehen.
Unser Ziel ist es, die Menschen in unserer Region zuverlässig über das zu informieren, was vor ihrer Haustür passiert – sachlich, verständlich und ohne unnötige Sensationsmache. Wir möchten Kommunalpolitik greifbar machen, erklären, warum Entscheidungen getroffen werden, und den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich eine eigene Meinung zu bilden.
Dabei versuchen wir, uns so weit wie möglich an das sogenannte **Zwei-Quellen-Prinzip** zu halten. Das bedeutet, dass Informationen möglichst durch zwei voneinander unabhängige Quellen bestätigt werden, bevor wir darüber berichten. Gerade in der lokalen Berichterstattung ist das allerdings nicht immer vollständig möglich. Häufig gibt es nur eine offizielle Auskunft oder nur wenige Beteiligte, die Informationen liefern können. Dennoch prüfen wir jede Meldung sorgfältig, fragen nach und versuchen, Gerüchte von belegbaren Fakten zu trennen.
Natürlich sind auch wir nicht unfehlbar. Sollten uns Fehler unterlaufen, korrigieren wir diese transparent. Denn Vertrauen entsteht nicht dadurch, niemals Fehler zu machen, sondern verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen.
NaAZZA versteht sich nicht nur als Nachrichtenplattform. Wir möchten das gesellschaftliche Leben in unserer Region sichtbar machen. Deshalb berichten wir regelmäßig über Veranstaltungen aus Kultur, Sport, Vereinsleben und Gesellschaft. Denn unsere Region lebt von den Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, Feste organisieren, Sport treiben oder kulturelle Angebote schaffen.
Uns ist auch bewusst, dass unsere **KI-generierten Bilder** nicht bei allen Leserinnen und Lesern auf Begeisterung stoßen. Manchmal können sie einen falschen Eindruck vermitteln oder Erwartungen wecken, die mit der Realität nicht vollständig übereinstimmen. Deshalb kennzeichnen wir KI-Bilder entsprechend und arbeiten kontinuierlich daran, ihre Qualität und ihren Einsatz weiter zu verbessern.
Warum verwenden wir sie trotzdem? Ganz einfach: **NaAZA ist für alle Leserinnen und Leser kostenlos.** Wir verlangen kein Geld für unsere Berichterstattung und möchten möglichst viele Informationen frei zugänglich machen. Professionelle Fotografen oder Bildagenturen können wir uns bei vielen Themen derzeit schlicht nicht leisten. KI-Bilder helfen uns deshalb dabei, Beiträge auch dann ansprechend zu gestalten, wenn keine passenden Fotos zur Verfügung stehen.
Unser Ziel bleibt aber, künftig noch häufiger echte Fotos aus der Region zu verwenden. Deshalb freuen wir uns über Hinweise, Einsendungen und Unterstützung aus der Bevölkerung.
Damit wir NaAZZA langfristig weiter ausbauen können, sind wir außerdem auf **Werbepartner und Sponsoren** angewiesen. Jede Unterstützung hilft uns dabei, unabhängigen Lokaljournalismus anzubieten, neue Funktionen zu entwickeln und die Qualität unserer Berichterstattung weiter zu steigern.
Ein weiterer wichtiger Schritt steht bereits bevor: Unser Veranstaltungskalender verlässt in Kürze die Beta-Phase. Dann werden nahezu alle Veranstaltungen aus unserer Region übersichtlich auf **NaAZZA.de** zu finden sein – von der Kirchweih über Vereinsfeste bis hin zu Konzerten, Sportveranstaltungen und Familienangeboten.
Besonders wichtig ist uns dabei auch, Menschen zu erreichen, die soziale Medien gar nicht oder nur selten nutzen. Deshalb bauen wir unsere Internetseite kontinuierlich aus und machen sie zu einer zentralen Informationsplattform für die Region.
Und wir haben noch mehr vor: Gegen Ende des Jahres möchten wir eine eigene **NaAZZA-App** für Android und iPhone veröffentlichen. Damit erhalten Nutzerinnen und Nutzer aktuelle Nachrichten, Veranstaltungstipps und wichtige Informationen direkt auf ihr Smartphone – schnell, unkompliziert und ohne auf soziale Netzwerke angewiesen zu sein.
Unser Versprechen bleibt dabei dasselbe: Wir möchten informieren statt polarisieren, erklären statt aufregen und unsere Region so zeigen, wie sie ist – vielfältig, engagiert und lebenswert.
Vielen Dank an alle Leserinnen und Leser, Vereine, Kommunen, Unternehmen und Ehrenamtlichen, die uns mit Hinweisen, Fotos und Informationen unterstützen. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass verlässliche lokale Informationen auch in Zukunft ihren festen Platz haben.
**Euer Christian Pöschl**
**NaAZA – Aus der Region. Für die Region.**

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## UV-Index-Tafeln für Kindertagesstätten im Landkreis übergeben

Sonne macht gute Laune, aber sie kann auch tückisch sein – besonders für Kinder. Damit die Kleinsten im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim besser vor zu viel UV-Strahlung geschützt sind, hat das Landratsamt jetzt gemeinsam mit der AOK Mittelfranken UV-Index-Tafeln an mehrere Kindertagesstätten übergeben. Das Ziel: Sonnenschutz soll schon früh ganz praktisch und leicht verständlich vermittelt werden.

Stellvertretender Landrat Reinhard Streng überreichte die Tafeln gemeinsam mit Thea Götz, Direktorin der AOK in Mittelfranken, an die Leitungen beziehungsweise Stellvertretungen folgender Einrichtungen:

– Evangelische Kindertagesstätte „Sternschnuppe“, Burghaslach
– Kindergarten „Hirtenhaus“, Dachsbach
– Kindergarten „Lindenbaum“, Hemmersheim
– Kindergarten „Regenbogen“, Ipsheim
– Kindergarten „Mäusenest“, Markt Nordheim
– Kindergarten „Kleine Welt“, Neustadt-Scheuerheim
– Kindergarten „St. Franziskus“, Oberscheinfeld
– Kindergarten und Krippe „Mutter Teresa“, Scheinfeld
– Kindergarten und Krippe „St. Elisabeth“, Scheinfeld
– Kindergarten Sugenheim
– Kindergarten Uehlfeld
– Kindergarten Wilhelmsdorf

Die Sonne ist lebenswichtig – ohne sie gäbe es kein Leben auf der Erde. Doch zu viel davon ist eben auch nicht gut. UV-Strahlung kann Haut und Augen schädigen und langfristig sogar zu Krebs führen. Genau deshalb setzen AOK und Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention gemeinsam auf Aufklärung und Prävention.

„Die Ausgabe an verschiedene Kindertagesstätten ermöglicht früh in das Thema einzusteigen und bereits Kindern den Sonnenschutz anschaulich näherzubringen“, betonte stellvertretender Landrat Reinhard Streng. Auch Thea Götz erklärte, dass die UV-Index-Tafeln helfen sollen, die Bevölkerung für die Gefahren der Sonne zu sensibilisieren – gerade in Zeiten des Klimawandels.

Der UV-Index zeigt an, wie stark die sonnenbrandwirksame UV-Strahlung am Boden voraussichtlich ist. Je höher der Wert, desto wichtiger wird konsequenter Schutz. Und bei sehr hohen Werten gilt: Sonnencreme allein reicht nicht mehr. Dann helfen zusätzlich Schatten, geeignete Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille. Besonders gut schützt dichter Schatten unter Bäumen oder Sträuchern – der ist oft wirksamer als der schnelle Platz unter dem klassischen Strandschirm.

Weitere Informationen gibt es unter:
– www.unserehaut.de -> Suchbegriff „Watchout“
– www.bfs.de/uv-index

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim / kreis-nea.de

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# Historisch niedrige Wasserstände in Aurach, Zenn und Aisch: Was das für unsere Region bedeutet

**LANDKREIS NEUSTADT AISCH-BAD WINDSHEIM** – Wer in diesen Tagen an der Aisch, der Zenn oder der Aurach unterwegs ist, sieht es auf den ersten Blick: So wenig Wasser wie derzeit haben viele in unserer Region wohl noch nie erlebt. Kiesbänke liegen frei, an manchen Stellen zieht sich nur noch ein schmales Rinnsal durch das Flussbett. Was auf den ersten Blick nur ungewöhnlich wirkt, hat aber spürbare Folgen – für Tiere, Pflanzen, Landwirtschaft und letztlich auch für uns Menschen.

Für Fische beginnt jetzt die kritische Phase. Das wenige Wasser erwärmt sich schneller und enthält deutlich weniger Sauerstoff. Besonders empfindliche Arten geraten dadurch unter Stress, Jungfische und Fischlaich können Schaden nehmen. Auch Frösche, Molche und viele Wasserinsekten verlieren ihren Lebensraum. Und wo diese verschwinden, fehlt wiederum Nahrung für Eisvögel, Reiher und andere Tiere.

Doch nicht nur die Tierwelt leidet. Auch die Natur entlang der Flüsse gerät unter Druck. Bäume und Uferpflanzen werden durch die Trockenheit anfälliger für Krankheiten und Schädlinge, Feuchtwiesen trocknen aus und verlieren ihre besondere Artenvielfalt. Gleichzeitig nimmt die Selbstreinigungskraft der Gewässer ab: Schadstoffe werden schlechter verdünnt, Algen können sich leichter ausbreiten.

Auch die Landwirtschaft bekommt die Lage deutlich zu spüren. Wiesen liefern weniger Futter, bei Mais, Kartoffeln und Gemüse steigt der Bewässerungsbedarf, während die Erträge sinken können. Für viele Betriebe bedeutet das nicht nur Mehrarbeit, sondern auch höhere Kosten und große Unsicherheit.

Die Folgen betreffen am Ende uns alle. Sinkende Grundwasserstände können langfristig auch die Trinkwasserversorgung belasten. Zwar ist die Versorgung in unserer Region derzeit gesichert, doch Wasser wird immer mehr zu einer wertvollen Ressource. Gleichzeitig fehlt die kühlende Wirkung der Flüsse, wodurch sich die Umgebung an heißen Tagen noch stärker aufheizt.

Die aktuelle Lage zeigt eindrucksvoll, wie deutlich sich der Klimawandel inzwischen direkt vor unserer Haustür bemerkbar macht. Was früher als Ausnahme galt, könnte in Zukunft häufiger auftreten. Gerade kleine Flüsse wie Aurach, Zenn und Aisch reagieren besonders empfindlich auf längere Trockenperioden. Ein einzelnes Gewitter reicht meist nicht aus, um die Situation nachhaltig zu entspannen – dafür braucht es länger anhaltende und flächendeckende Regenfälle.

Vielleicht ist das also ein guter Anlass, beim nächsten Spaziergang einmal genauer hinzusehen. Unsere Flüsse sind schließlich weit mehr als schöne Ausflugsziele. Sie sind Lebensraum für unzählige Tiere und Pflanzen, wichtig für unsere Landwirtschaft und ein Stück Heimat. Wenn ihnen das Wasser ausgeht, betrifft das am Ende uns alle.

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**Pflegeeltern dringend gesucht: Jugendamt im Landkreis sucht Menschen mit Herz**

Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim werden dringend Pflegeeltern gesucht. Denn Pflegekinder bringen oft eine schwere Last mit: Sie mussten ihr vertrautes Zuhause verlassen, weil sie vernachlässigt, misshandelt oder missbraucht wurden – oder weil ihre leiblichen Eltern sich aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht so kümmern konnten, wie es nötig gewesen wäre.

Damit Kinder in Not ein stabiles und liebevolles Umfeld bekommen, braucht es Menschen, die diese Verantwortung übernehmen. Pflegeeltern nehmen Kinder bei sich auf, umsorgen und fördern sie – für eine Übergangszeit oder auch bis ins Erwachsenenalter.

Das Team des Pflegekinderfachdienstes im Jugendamt sucht daher Paare und Einzelpersonen, die sich vorstellen können, Pflegeeltern zu werden. Wer sich unverbindlich informieren möchte, kann sich jederzeit beraten lassen.

**Kontakt:**
Sigrid Mosé, Leitung Pflegekinderfachdienst
Tel. 09161 92-2530
E-Mail: pflegekinderfachdienst@kreis-nea.de

Weitere Informationen gibt es auch hier:
https://www.kreis-nea.de/behoerdenwegweiser-a-z/leistung/pflegeeltern-bewerbung

Quelle: Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim / (c) https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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**Maden in der Biotonne: Mit ein paar einfachen Tricks bleibt’s im Sommer entspannter**

Hohe Temperaturen und Feuchtigkeit machen nicht nur uns zu schaffen – auch in der Biotonne herrschen dann perfekte Bedingungen für Fliegen und ihre Larven. Wenn’s draußen schwül ist, kommt es daher im Sommer schnell zu Madenbefall und unangenehmer Geruchsentwicklung. Das Landratsamt Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim gibt deshalb praktische Tipps, wie sich das vermeiden lässt – und was im Fall der Fälle hilft.

**So lässt sich Madenbefall vorbeugen**

Am wichtigsten ist es, Küchenabfälle möglichst gut vorzutrocknen. Das ist oft wirksamer, als sie in geschlossenen Behältern zu sammeln. Besonders hilfreich: Die Abfälle in Zeitungspapier einwickeln – aber bitte nicht in Hochglanzpapier – oder in Papiertüten geben.

Auch ein paar einfache Hausmittel können unterstützen:
– den oberen Rand der Tonne regelmäßig mit Essig bestreichen oder besprühen
– Grünschnitt oder unbehandelte Holzeinstreu zwischen die Abfälle geben
– Algenkalk oder Gesteinsmehl über die Bioabfälle streuen

Wichtig ist außerdem, den Deckel immer vollständig zu schließen. Wer mag, kann zusätzlich den Biofilterdeckel „Madenlos“ verwenden, der für 30 Euro an allen Wertstoffhöfen im Landkreis erhältlich ist. Der Standort der Tonne sollte möglichst schattig und kühl im Freien sein, damit sich die Zersetzungsprozesse verlangsamen. Garagen oder andere geschlossene Räume sind dafür ungeeignet, weil sich dort Schimmelsporen anreichern können.

Nach der Leerung empfiehlt es sich, die Tonne mit Wasser zu reinigen und eine Lage zerknülltes Zeitungspapier zur Feuchtigkeitsbindung hineinzulegen.

**Was tun, wenn es doch Maden gibt?**

Ein Madenbefall ist zwar kein hygienisches Problem, wird aber natürlich oft als sehr unangenehm empfunden. Auch dann gibt es noch einen einfachen Trick: Da Vögel Maden als Nahrung nutzen, kann eine kurze Öffnung der Tonne am frühen Morgen helfen. Länger offen stehen sollte sie aber nicht, damit keine anderen Tiere angelockt werden.

Von chemischen Mitteln rät das Landratsamt ab. Sie belasten die Umwelt, können den Kompost schädigen und sind unter Umständen gesundheitsschädlich.

Mit ein paar kleinen Handgriffen lässt sich also auch an heißen Sommertagen viel Ärger rund um die Biotonne vermeiden – und der Bioabfall bleibt eher das, was er sein soll: natürlich und nicht zur kleinen Maden-WG geworden.

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## Naturkundliche Wanderung an der Iff: LPV und UNB laden auf den Mühlenweg bei Bullenheim ein

Wer Lust auf Natur, seltene Bäume und spannende Einblicke in die Landschaft rund um Ippesheim hat, sollte sich diesen Termin schon einmal vormerken: Im Rahmen der BayernTourNatur veranstalten der Landschaftspflegeverband Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim e.V. und die Untere Naturschutzbehörde auch in diesem Jahr wieder eine naturkundliche Exkursion.

Am **21. Juli 2026** geht es ab **16 Uhr** auf eine rund **dreistündige Wanderung** mit dem Titel **„Naturkundliche Wanderung am Mühlenweg von Bullenheim Richtung Ippesheim“**. Treffpunkt ist **südwestlich von Bullenheim an der Straße nach Gnötzheim** in der Gemeinde Ippesheim.

Die fachkundig begleitete Tour führt entlang der **Iff** auf dem Mühlenweg und bietet dabei einiges zu entdecken: ein besonderer Höhepunkt sind die **beeindruckenden Schwarzpappeln**, die früher typische Bäume in den Flussauen waren und heute nur noch selten anzutreffen sind. Außerdem geht es vorbei an mehreren Mühlen, dem **tiefst gelegenen Weinberg Mittelfrankens** und einer **Biberburg**.

Mit dabei ist auch **Landrat Dr. Christian von Dobschütz**.

Wichtig für alle Teilnehmer: **Festes Schuhwerk** ist wegen der teils unbefestigten Wege sinnvoll. Eine **Anmeldung ist nicht erforderlich**. Weitere Informationen gibt es unter **www.tournatur.bayern.de**.

**Quelle:** Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, Aktuelles

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Wanderungen zeigen immer wieder, wie spannend unsere Heimat direkt vor der Haustür ist. Zwischen Iff, Mühlen und Schwarzpappeln gibt’s mehr zu entdecken als man auf den ersten Blick vermuten würde – und ganz nebenbei lernt man auch noch, dass selbst ein Biber offenbar sehr fleißige Bauprojekte an Flüssen liebt.

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# Sommerpause bei Wertstoffhöfen, Hallenbad und Kreistourismus – das gilt im Landkreis

Die Sommerferien bringen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim nicht nur Sonne, sondern auch einige geänderte Öffnungszeiten und Schließzeiten mit sich. Damit niemand mit voller Tonne oder Bücherwunsch vor verschlossenen Türen steht, hat das Landratsamt die wichtigsten Termine rund um Wertstoffhöfe, Hallenbad, Büchereien und Kreistourismus zusammengestellt.

## Wertstoffhöfe schließen gestaffelt in die Betriebsferien

Auch in diesem Jahr gehen die Wertstoffhöfe des Landkreises in Betriebsferien – allerdings nicht gleichzeitig, sondern gestaffelt. So bleibt in dringenden Fällen jeweils ein anderer Wertstoffhof in zumutbarer Entfernung geöffnet. Insgesamt betreibt der Landkreis inklusive des Wertstoffzentrums in Dettendorf zehn Wertstoffhöfe, an denen viele Wertstoffe und Abfälle abgegeben werden können.

Wichtig ist außerdem: Pro Anlieferer und Fraktion können aus logistischen und kapazitätsbedingten Gründen nur haushaltsübliche Mengen abgegeben werden – in der Regel rund ein Kubikmeter. Größere Mengen müssen zur Energie- und Verwertungsanlage nach Dettendorf gebracht werden.

Die Schließzeiten im Überblick:

– **Bad Windsheim:** 03.08. – 15.08.2026
– **Neustadt a.d.Aisch:** 03.08. – 15.08.2026
– **Uehlfeld:** 03.08. – 15.08.2026
– **Burghaslach:** 17.08. – 29.08.2026, zusätzlich geschlossen an Mariä Himmelfahrt, Samstag, 15.08.2026
– **Scheinfeld:** 17.08. – 29.08.2026, zusätzlich geschlossen an Mariä Himmelfahrt, Samstag, 15.08.2026
– **Burgbernheim:** 31.08. – 12.09.2026
– **Emskirchen:** 31.08. – 12.09.2026
– **Markt Erlbach:** 31.08. – 12.09.2026
– **Uffenheim:** 17.08. – 29.08.2026

Die **Kompostplätze** und die **EVA Dettendorf** sind von den Betriebsferien nicht betroffen. Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Annahmespektrum gibt es auf **www.kreis-nea.de**, über die **Abfall-App** oder bei der Abfallberatung unter **Tel. 09161 92-6310**.

## Hallenbad Neustadt schließt Ende Juli

Das Hallenbad am Schulzentrum Neustadt a.d.Aisch ist am **Montag, 27. Juli 2026** zum letzten Mal geöffnet. Im **August und September** bleibt es geschlossen. Der genaue Eröffnungstermin Anfang Oktober wird noch bekannt gegeben.

## Kreisbüchereien bleiben in den Ferien geöffnet

Wer in den Sommerferien Lesestoff braucht, wird in den Kreisbüchereien weiterhin fündig. Vom **1. August bis 14. September 2026** gelten dort Ferienöffnungszeiten:

**Kreisbücherei Neustadt a.d.Aisch**
– Montag und Mittwoch: **14:30 bis 17:00 Uhr**
– Dienstag und Donnerstag: **14:30 bis 19:00 Uhr**

**Kreisbücherei Bad Windsheim**
– Dienstag und Donnerstag: **14:00 bis 19:00 Uhr**
– Mittwoch: **14:00 bis 17:00 Uhr**

In **Scheinfeld** bleibt die Kreisbücherei von **Montag, 17. bis Freitag, 21. August 2026** geschlossen. Ansonsten gelten dort die regulären Öffnungszeiten:
– Montag: **14:30 bis 18:30 Uhr**
– Dienstag und Donnerstag: **13:30 bis 17:00 Uhr**
– Mittwoch: **10:00 bis 13:00 Uhr** und **14:30 bis 17:00 Uhr**

Der **Bücherbus fährt in den Ferien nicht**.

## Kreistourismus in Scheinfeld macht ebenfalls Pause

Auch der Kreistourismus in Scheinfeld bleibt nicht vom Sommer verschont: Dort ist von **Montag, 3. bis Freitag, 14. August 2026** geschlossen.

**Quelle und (c):** https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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**Sommerlicher Bücherflohmarkt in den Kreisbüchereien und italienische Lesereise in Scheinfeld**

Wer für die Ferien noch Lesefutter sucht, sollte in den kommenden Tagen einen Abstecher in eine der drei Kreisbüchereien einplanen: In Neustadt und Scheinfeld starten ab Montag, 20. Juli, wieder die beliebten Sommer-Bücherflohmärkte. In Bad Windsheim geht es am Dienstag, 21. Juli, los, da die dortige Bücherei montags geschlossen ist.

Während der regulären Öffnungszeiten gibt es dort ausgemusterte Bibliotheksbestände und gut erhaltene Bücherspenden aus der Bevölkerung zu entdecken. Das Angebot reicht von spannenden Krimis und gemütlichen Romanen für laue Sommerabende über Bilderbücher für die Kleinen bis hin zu Sachbüchern aus vielen Wissensgebieten. Der Preis ist dabei unschlagbar: Jedes Buch kostet nur 50 Cent. Der Erlös fließt komplett in die Modernisierung des Bestands und in neue Medien für die Büchereien.

Auch in Scheinfeld wird es im Sommer literarisch und ein bisschen südlich: Unter dem Motto „Bella Italia“ lädt ab Montag, 27. Juli, eine Buchausstellung zu einer Reise ins sonnige Italien ein. Rund 70 Romane entführen von Südtirol bis Sizilien oder stammen direkt aus der Feder italienischer Autorinnen und Autoren. Ob Liebe, Krimi oder Historisches – die Auswahl verspricht reichlich Lesestoff für alle, die sich vom Alltag für ein paar Seiten nach Süden träumen möchten.

Die Ausstellung läuft bis Donnerstag, 3. September. Danach kehren die Bücher wieder in ihre Heimatzweigstellen zurück, können aber auch weiterhin über Scheinfeld angefordert werden. Ein Flyer mit Titeln und kurzen Inhaltsangaben liegt zur Mitnahme bereit.

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## Kirchweih in Oberalbach: Drei Tage Tradition, Musik und Geselligkeit

**Oberalbach** lädt vom **10. bis 12. Juli 2026** wieder zur traditionellen **Kirchweih** ein. Gleichzeitig gibt es einen besonderen Grund zum Feiern: Die **Dorfscheune wird 25 Jahre alt**. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein Wochenende mit fränkischer Geselligkeit, Musik und gutem Essen freuen.

Den Auftakt macht am **Freitag, 10. Juli**, um **19 Uhr** die offizielle Eröffnung durch den **1. Bürgermeister Rüdiger Probst**. Im Anschluss sorgt das traditionelle **Dorfsingen** mit den **Wilhelmsdorfer Chören** für einen stimmungsvollen Start in das Kirchweihwochenende.

Am **Samstag, 11. Juli**, beginnt der **Festbetrieb ab 19 Uhr**. Dann heißt es wieder: zusammenkommen, feiern und die besondere Atmosphäre in Oberalbach genießen.

Der **Sonntag, 12. Juli**, startet um **10 Uhr** mit einem gemütlichen Frühschoppen. Ab **11:30 Uhr** wird ein Mittagstisch angeboten, bevor ab **14 Uhr** bei **Kaffee und Kuchen** weitergefeiert werden kann.

Für das leibliche Wohl sorgen während der gesamten Kirchweih die **Freiwillige Feuerwehr Ebersbach-Oberalbach**, das **Team der Dorfscheune** sowie die **Metzgerei Sperlein**.

Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Gäste und laden herzlich ein, gemeinsam drei schöne Tage in Oberalbach zu verbringen.

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# Sommer-Flohmarkt in den Kreisbüchereien und Italien-Feeling in Scheinfeld

Wer auf der Suche nach neuem Lesefutter für den Sommer ist, sollte in den kommenden Wochen einen Abstecher in die Kreisbüchereien Neustadt, Scheinfeld und Bad Windsheim einplanen. Dort startet wieder der beliebte Sommer-Flohmarkt – und in Scheinfeld wartet kurz darauf sogar eine kleine literarische Reise nach Italien.

Ab Montag, 20. Juli, gibt es in den Kreisbüchereien Neustadt und Scheinfeld wieder den traditionellen Bücherflohmarkt. In Bad Windsheim beginnt er wegen der montäglichen Schließung der Bücherei erst am Dienstag, 21. Juli.

Während der regulären Öffnungszeiten können Besucherinnen und Besucher ausgemusterte Bibliotheksbestände sowie gut erhaltene Bücherspenden erwerben. Das Angebot reicht von spannenden Krimis und dicken Romanen für laue Sommerabende über Bilderbücher für Kinder bis hin zu Sachbüchern aus vielen verschiedenen Wissensbereichen. Der Preis ist dabei erfreulich bodenständig: Jedes Buch kostet nur 50 Cent.

Der Erlös aus den Flohmärkten kommt vollständig der Modernisierung des Bestands und dem Kauf neuer Medien zugute – also Lesen für den guten Zweck.

## Dolce vita in der Kreisbücherei Scheinfeld

Nur wenige Tage später wird es in Scheinfeld dann besonders italienisch: Unter dem Motto „Bella Italia“ lädt die Kreisbücherei ab Montag, 27. Juli, zu einer Buchausstellung ein, die Lust auf Sonne, Süden und spannende Geschichten macht.

Rund 70 Romane entführen die Besucherinnen und Besucher an Orte zwischen Südtirol und Sizilien oder stammen von italienischen Autorinnen und Autoren. Ob Liebe, Krimi oder Historisches – die Auswahl ist bewusst abwechslungsreich gestaltet und lädt zum Schmökern ein. Die Bücher kommen überwiegend aus den Kreisbüchereien Neustadt, Bad Windsheim und dem Bücherbus und wurden extra für die Ausstellung nach Scheinfeld gebracht. Dort können sie jeweils für vier Wochen ausgeliehen werden.

Nach Ende der Ausstellung am Donnerstag, 3. September, kehren die Bücher wieder an ihre ursprünglichen Standorte zurück. Wer bis dahin nicht alles geschafft hat, muss aber nicht traurig sein: Die Titel können auch danach ganz unkompliziert nach Scheinfeld bestellt werden. Ein Flyer mit Buchtiteln und kurzen Inhaltsangaben liegt zum Mitnehmen bereit.

Quelle und (c): Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

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# Mostrenaissance im Landkreis: Neue Impulse für Streuobst, Apfelwein und Cider

Die fränkische Kulturlandschaft wäre ohne Streuobst kaum denkbar: Knorrige Apfel- und Birnbäume prägen seit Jahrhunderten das Bild unserer Heimat. Doch genau dieses wertvolle Kulturgut ist zunehmend bedroht. Im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim setzt man deshalb jetzt auf eine „Mostrenaissance“ – mit Probierabenden, Mostkursen und einem Apfelweinfest, das Lust auf mehr machen soll.

Streuobst gehört zu Franken wie Wiesen, Wege und der Blick über die Felder. Viele der alten Mostbäume entlang von Straßen und auf Streuobstwiesen sind aber überaltert, krank oder wurden früher im Zuge der Flurbereinigung gerodet. Gerade robuste Mostobstsorten mit kleinen Früchten, die oft wenig Pflege brauchen und lange vital bleiben, geraten dadurch immer mehr unter Druck. In manchen Bereichen werden heute gar keine neuen Bäume mehr nachgepflanzt – der Platz bleibt einfach leer.

Dabei leisten Streuobstbäume weit mehr als nur schöne Landschaft: Sie spenden Schatten, liefern Früchte und bieten Lebensraum für zahlreiche Insekten- und Vogelarten. Besonders entlang viel befahrener Straßen und in ausgeräumten Agrarlandschaften sind sie ökologisch wertvoll. Zwar werden durch den Streuobstpakt und weitere Initiativen wieder neue Bäume gepflanzt, doch meist handelt es sich dabei um Tafelobst. Alte Mostsorten finden dagegen kaum noch Beachtung, weil ihre Früchte für den klassischen Frischverzehr oft zu sauer, zu hart oder schlicht ungewohnt sind. Auch traditionelle Vermehrungsmethoden wie die Direktsaat sind fast verschwunden – obwohl sie früher stabile und standortangepasste Bäume hervorbrachten.

Hinzu kommt: Das Wissen rund um die Verarbeitung von Mostobst geht immer mehr verloren. Dabei hat Apfelwein – auch bekannt als „saurer Most“ oder „Ebbelwoi“ – eine lange Geschichte. Schon vor über 3.000 Jahren wurde Apfelwein hergestellt, in Deutschland reicht seine Tradition bis in die Zeit Karls des Großen zurück. Während Apfelwein in Hessen bis heute fest zur Alltagskultur gehört, ist er in Mittelfranken fast in Vergessenheit geraten. Genau hier will die „Mostrenaissance“ ansetzen.

## „Aufn Gschmack kumma“: Probierabende für junge Erwachsene

Unter dem Motto **„Aufn Gschmack kumma“** sind in den kommenden Monaten Cider- und Apfelwein-Probierabende speziell für junge Erwachsene geplant. Verkostet werden hochwertige, erlesene und inspirierende Produkte. Ziel ist es, neue Zugänge zu Apfelwein und Cider zu schaffen und Interesse an der Vielfalt und den Möglichkeiten der Mostherstellung zu wecken. Vereine und Gruppen junger Erwachsener können sich für die **Most-Probierbar** anmelden – die Zahl der Plätze ist begrenzt.

## Mostherstellungskurs im Bernatura

Für **Donnerstag, 10. September 2026, um 19:00 Uhr** ist in der Veranstaltungshalle des **Bernatura in Burgbernheim** ein großer Mostherstellungskurs geplant. In der rund zweieinhalbstündigen Veranstaltung erhalten Interessierte einen praxisnahen Einblick in die Herstellung von Apfelwein und Most.

Dabei werden alle wichtigen Schritte vorgestellt – von den Grundlagen bis zum eigenständigen Ansetzen des Mostes. Außerdem bleibt genug Zeit für Fragen, Austausch und Erfahrungen aus der Praxis. Der Kurs richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Hobby-Moster.

Eine Anmeldung für den Präsenzkurs ist nicht erforderlich. Die ersten 50 Teilnehmenden erhalten vor Ort zudem ein kostenloses Starterkit von **Joenos** für den eigenen Einstieg in die Mostherstellung, solange der Vorrat reicht.

Ergänzend dazu findet am **Freitag, 18. September 2026**, von **14:00 Uhr bis voraussichtlich 17:00 Uhr** ein Online-Termin statt. Neben einer kompakten Wiederholung der Kursinhalte gibt es einen zusätzlichen Fachvortrag der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau zum Thema Cidre-Produktion. Der Zugangslink wird nach Anmeldung per E-Mail verschickt.

## Apfelweinfest in Reusch als Höhepunkt

Der Höhepunkt des Projekts ist für **Sonntag, 18. April 2027** geplant: Am Kirchplatz im Weigenheimer Ortsteil **Reusch** findet das erste offizielle fränkische Apfelweinfest statt. Von **13:00 bis 18:00 Uhr** dreht sich dort alles um Apfelwein, Cider und Streuobst.

Die Gemeinde Weigenheim verbindet traditionell Weinbau und Streuobstkultur und bietet als Projektgemeinde von **„Mehr Baamaland für Frankens Mehrregion“** den passenden Rahmen für die Veranstaltung. Geplant sind Informationsangebote rund um Mostobst und Mostherstellung, Ausschankstände sowie Beiträge regionaler Vereine. Am Nachmittag gibt es auch Kaffee und Kuchen.

Ein besonderer Programmpunkt ist der Wettbewerb für Hobby- und Erwerbsmoster. Die eingereichten Mostweine werden in getrennten Kategorien verkostet und bewertet. Die Sieger erhalten Auszeichnungen und Sachpreise. Damit soll die Vielfalt und Qualität regionaler Mostprodukte sichtbar gemacht und der fachliche Austausch gefördert werden.

## Mitmachen ausdrücklich erwünscht

Das Apfelweinfest lebt vom Engagement regionaler Akteure. Wer eigene Ideen einbringen oder das Fest mitgestalten möchte, ist herzlich eingeladen:

– Erfahrene Moster können ihr Wissen weitergeben und sich aktiv am Festprogramm beteiligen.
– Regionale Künstlerinnen und Künstler, besonders Musikschaffende, können sich melden, wenn sie das Apfelweinfest ehrenamtlich mitgestalten möchten.
– Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, Einblicke zu gewinnen, Erfahrungen auszutauschen und regionale Initiativen kennenzulernen.

## Hintergrund zum Projekt

Das Unterprojekt **„Mostrenaissance“** entsteht im Rahmen von **„Mehr Baamaland für Frankens Mehrregion“** des Landschaftspflegeverbands Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und wird mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums gefördert.

**Kontakt und Anmeldung:**
E-Mail: [antonia.zink@kreis-nea.de](mailto:antonia.zink@kreis-nea.de)
Betreff: **„MostProbierbar“**, **„Mostkurs“** oder **„Mostfest“**

Quelle: [kreis-nea.de](https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles)

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# Starke Menschen, schwere Gewichte: „Keilerei“ kommt nach Wilhermsdorf

In Wilhermsdorf wird es am Samstag, 4. Juli, kraftvoll: Die Strongman Athleten Union veranstaltet auf dem Park-and-Ride-Parkplatz am Bahnhof Mitte die dritte Auflage ihrer „Keilerei“. Ab 13 Uhr treten starke Frauen und Männer aus Deutschland und Tschechien gegeneinander an und zeigen, was mit Muskelkraft alles möglich ist.

Bereits ab 12 Uhr treffen sich die Athletinnen und Athleten zum Meeting, bevor die rund vier Stunden dauernde Show startet. Laut Veranstalter haben sich zehn Frauen und 14 Männer angekündigt. Erwartet werden zudem etwa 200 Zuschauerinnen und Zuschauer, die sich auf ein echtes Kraftsport-Spektakel freuen dürfen.

Auf dem Programm stehen fünf Disziplinen, bei denen gehoben, getragen, gedrückt und geworfen wird. Die Namen klingen dabei schon fast so beeindruckend wie die Leistungen selbst: „Hex Bar Kreuzheben“ oder „Frame into Husafell“ gehören ebenso dazu wie zum Abschluss das Ziehen eines Lastwagens.

Die „Keilerei“ hat damit ihren nächsten Halt im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim gefunden. Nach der Premiere im vergangenen Jahr in Gaimersheim und dem Wettbewerb im Mai in Gunzenhausen wird nun in Wilhermsdorf die nächste Runde dieses ungewöhnlichen Kraftduells ausgetragen.

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# Kleiner Chor lädt zum „Sommerklang“ in die Klosterkirche Schwarzenberg ein

Ein musikalischer Sommerabend steht bevor: Der Kleine Chor lädt am Samstag, 4. Juli 2026, um 19.30 Uhr zum Konzert „Sommerklang“ in die Klosterkirche Schwarzenberg in Scheinfeld ein. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das klanglich eine weite Reise von der Renaissance bis in die Moderne verspricht.

Unter der Leitung von Britta Köstner präsentiert der Chor eine Auswahl an stimmungsvollen Werken, die den besonderen Kirchenraum sicher eindrucksvoll zur Geltung bringen werden. Ergänzt wird das Konzert durch solistische Beiträge der jungen Sopranistin Johanna Gerber, die dem Abend mit ihrer Stimme zusätzliche Farbtupfer verleiht.

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Ein schöner Anlass also, sich einen Sommerabend lang von Musik tragen zu lassen und den „Sommerklang“ in besonderer Atmosphäre zu genießen.

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# Mit dem Rad zu regionalen Genüssen: Landkreis lädt zur Hof-&-Heimat-Quiz-Tour ein

Regionale Spezialitäten entdecken, direkt bei den Erzeugern reinschauen und dabei noch aktiv durch die Natur radeln – genau das verspricht die geführte „Hof & Heimat Quiz“-Radtour durch Frankens Mehrregion am Freitag, 10. Juli 2026. Der Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim lädt dazu ein, die kulinarische Vielfalt der Region auf besonders genussvolle Weise kennenzulernen.

Der Startschuss für die Tour fällt um 14 Uhr am Aischtal Weidehof in Dietersheim. Dort gibt es zunächst Einblicke in den Betrieb sowie in die Haltung und Vermarktung der Limousin-Rinder. Weiter geht es zum Erdbeerhof in Ehe bei Diespeck, wo die Teilnehmenden bei einer Hofführung Wissenswertes über den regionalen Erdbeeranbau und die Direktvermarktung frischer Produkte erfahren.

Für eine gemütliche Pause ist in der Zeller’s Steinachstube in Münchsteinach gesorgt. Dort können sich die Radlerinnen und Radler stärken, bevor es zum Abschluss noch zum Ruck Zuck Dorfladen in Baudenbach geht. Hier wird gezeigt, wie moderne Direktvermarktung heute funktioniert und wie regionale Produkte unkompliziert rund um die Uhr angeboten werden können.

Die rund 40 Kilometer lange Strecke dauert etwa 2,5 Stunden reine Fahrzeit und führt teilweise über Schotter- und Waldwege. Deshalb ist die Tour besonders für E-Bikes geeignet. Während der gesamten Fahrt besteht Helmpflicht. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 40 Personen begrenzt, eine Anmeldung ist zwingend erforderlich.

Anmeldungen sind bis zum 08.07.2026 möglich.
[Anmeldung & weitere Informationen](https://www.frankens-mehrregion.de/radeln-wandern/radevents)

## Auch individuell per Komoot unterwegs

Wer am Termin keine Zeit hat oder Frankens Mehrregion lieber auf eigene Faust erkunden möchte, kann auf drei vorbereitete Komoot-Touren zurückgreifen. Sie führen zu zahlreichen teilnehmenden Direktvermarktern und laden dazu ein, die Genussregion individuell zu entdecken.

Die Tourensammlung gibt es hier:
[www.komoot.com/de-de/collection/4358373/-hof-und-heimat-quiz-in-frankens-mehrregion](http://www.komoot.com/de-de/collection/4358373/-hof-und-heimat-quiz-in-frankens-mehrregion)

## Hintergrund: Das erste Hof & Heimat Quiz

Beim ersten „Hof & Heimat Quiz“ stehen Genuss, Regionalität und Entdeckerfreude im Mittelpunkt. Offiziell vorgestellt wird das Projekt am 02. Juli 2026 um 18 Uhr am Hetznerhof in Ergersheim.

Vom 03. Juli bis 31. August 2026 beteiligen sich insgesamt 30 Direktvermarkter, Hofläden und Gastronomen an der Aktion. Wer die teilnehmenden Betriebe besucht, kann Quizfragen beantworten und damit an einer Verlosung teilnehmen. Mit mindestens fünf richtig gelösten Fragen und dem abgegebenen Teilnahmeflyer winken attraktive Genussgewinne. Für die aktivste Teilnehmerin oder den aktivsten Teilnehmer gibt es zusätzlich einen Hauptgewinn.

Das Hof & Heimat Quiz ist ein gemeinsames Projekt des Regionalmanagements und des Kreistourismus des Landkreises Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim zusammen mit den Kommunalen Allianzen A7 Franken West, Aurach-Zenn sowie NeuStadt und Land.

Weitere Informationen zu teilnehmenden Betrieben, Aktionen und Radtouren gibt es hier:
[https://www.frankens-mehrregion.de/kulinarik-genuss/100-prozent](https://www.frankens-mehrregion.de/kulinarik-genuss/100-prozent)

Quelle: Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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# Tankrabatt-Ende sorgt in der Region für Sprung an den Zapfsäulen

Neustadt/Aisch-Bad Windsheim – Wer kurz vor dem Auslaufen des Tankrabatts noch einmal günstiger volltanken wollte, musste am Dienstag in unserer Region schnell sein. Schon vor Mitternacht und dann erst recht zur Mittagszeit zogen die Spritpreise an vielen Tankstellen spürbar an. Für Autofahrerinnen und Autofahrer bedeutete das: Die Anzeige an der Zapfsäule kannte plötzlich nur noch eine Richtung – nach oben.

Bereits am Montag wurden an den Tankstellen in Stadt und Landkreis Ansbach sowie im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim längere Warteschlangen gemeldet. Nach Angaben von Vergleichsportalen lag der Liter Diesel etwa bei 1,72 Euro in Neuendettelsau und bei 1,79 Euro in Uffenheim. Die Unterschiede zwischen den Orten waren dabei teils nur gering: In Rothenburg betrug die Spanne rund einen Cent, in Dinkelsbühl und Feuchtwangen zwei Cent und in Ansbach sogar bis zu sechs Cent.

Wichtig dabei: Die genannten Werte sind nur eine Stichprobe aus neun Orten und erheben keinen Anspruch auf ein vollständiges Bild aller Tankstellen in der Region. Gerade freie Tankstellen liegen oft unter den Preisen der großen internationalen Ketten. Nach dem kräftigen Preisanstieg infolge der Irankrise hatten sich die Preise zuletzt zwar wieder etwas nach unten bewegt – doch damit war es am Dienstag erst einmal vorbei.

## Benzin und Diesel deutlich teurer

Am Dienstagmittag ging es dann vielerorts steil bergauf. Der Preisanstieg lag nach den Vergleichen je nach Ort zwischen 14 und 26 Cent pro Liter. Für Dieselfahrerinnen und -fahrer bedeutete das beispielsweise 1,90 Euro in Neuendettelsau, 1,91 Euro in Feuchtwangen und 1,92 Euro in Scheinfeld und Ansbach. In Ansbach fiel die Spanne wegen der größeren Zahl an freien Tankstellen besonders breit aus – dort verlangten die teuersten Anbieter bis zu 2,04 Euro.

Auch beim Benzin E10 zeigte sich das gleiche Bild. Am Montag war der Liter etwa in Lehrberg noch für 1,82 Euro zu haben, in Bad Windsheim für 1,87 Euro und in Uffenheim für 1,88 Euro. Ab Dienstagmittag kletterten die Anzeigen an den Zapfsäulen dann deutlich um 13 bis 21 Cent.

Der ADAC reagierte mit deutlicher Kritik. Die Rücknahme des Tankrabatts sei vorweggenommen worden, hieß es. Das Vorgehen sei fragwürdig, weil vielerorts noch günstiger versteuerter Kraftstoff in den Tankanlagen der Stationen lag. Deshalb hätten die Preise aus Sicht des Automobilclubs nicht schon am letzten Junitag so kräftig steigen dürfen.

Nach der sogenannten 12-Uhr-Regel dürfen Preise an Tankstellen nur einmal am Tag mittags erhöht werden; Senkungen sind jederzeit möglich. Diese Regel gilt zwar weiterhin, steht aber zunehmend in der Kritik.

## Kanister, Engpässe und die Angst vor dem nächsten Sprung

An vielen Tankstellen rückten Fahrerinnen und Fahrer sogar mit Kanistern an, um sich noch Vorräte zu sichern. Auch nach der Erhöhung am Dienstagmittag blieb das Bild vielerorts gleich – offenbar aus Sorge vor dem nächsten Preissprung. Durch die starke Nachfrage wurden die Vorräte an einigen Tankstellen knapp, vereinzelt gab es zeitweise sogar keinen Kraftstoff mehr.

Und die Befürchtungen bestätigten sich am Mittwoch vielerorts erneut: Der Liter Diesel kletterte teils auf bis zu 2,21 Euro. Doch auch das war nicht überall so, denn die Preisunterschiede zwischen den Anbietern blieben groß. Nach Angaben von Vergleichsportalen gab es weiterhin deutlich günstigere Tankstellen.

Das gilt auch für Benzin E10. Hier wurden an manchen Stationen bis zu 2,23 Euro pro Liter verlangt. Wer also die Möglichkeit hat, gezielt günstigere Anbieter anzusteuern, kann auch in dieser Sprit-Phase noch etwas sparen – wenn auch nicht mehr ganz so viel wie kurz vor dem Tankrabatt-Aus.

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