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PalmsonntagJesusKarwocheWordPress

## Palmsonntag 2026: Auftakt zur Karwoche zwischen Jubel und Nachdenklichkeit

Am **Sonntag, 29. März 2026**, feiern Christinnen und Christen den **Palmsonntag**. Der Tag liegt direkt vor Ostern und markiert den Beginn der **Karwoche** – also jener besonderen Woche, in der in den Kirchen an das Leiden, Sterben und schließlich an die Auferstehung Jesu erinnert wird. Palmsonntag steht dabei wie kaum ein anderer Tag für den Gegensatz von **Freude und Ernst**, von Hoffnung und Nachdenklichkeit.

Der Palmsonntag erinnert an den **Einzug Jesu in Jerusalem**. Der biblischen Überlieferung nach ritt Jesus auf einem **Esel** in die Stadt ein und wurde von vielen Menschen mit Zweigen begrüßt – ein Zeichen der Ehre und der Hoffnung. Zunächst herrscht Jubel, doch schon kurz darauf beginnt der Weg, der zur Kreuzigung führt. Genau diese Spannung macht die besondere Bedeutung dieses Sonntags aus.

In vielen Kirchengemeinden wird Palmsonntag mit **Gottesdiensten und Prozessionen** begangen. Da echte Palmzweige hierzulande kaum vorkommen, werden meist **Buchsbaum-, Weiden- oder andere grüne Zweige** verwendet. Diese werden oft gesegnet und anschließend von Gläubigen mit nach Hause genommen, wo sie als Zeichen des Glaubens aufbewahrt werden.

Für den Alltag der meisten Menschen hat Palmsonntag in Deutschland **keine direkten Auswirkungen**, denn er ist **kein gesetzlicher Feiertag**. Schulen, Geschäfte und Betriebe bleiben regulär geöffnet. Für christliche Familien und Gemeinden ist der Tag jedoch ein wichtiger Moment der **Besinnung und Vorbereitung auf Ostern**.

Palmsonntag gilt damit als **Start in die wichtigste Woche des Kirchenjahres**. Er erinnert daran, wie schnell Begeisterung in Ablehnung umschlagen kann – und lädt dazu ein, über **Glauben, Hoffnung, Leid und Zusammenhalt** nachzudenken.

**Kommentar der Redaktion:**
Palmsonntag ist einer dieser Tage, die im Kalender schnell übersehen werden, obwohl sie für viele Menschen eine große Bedeutung haben. Kein Feiertag, kein freier Montag danach – aber dafür ein Tag mit starker Botschaft. Gerade in einer Zeit, in der Stimmungen oft rasch kippen, wirkt die Geschichte hinter Palmsonntag erstaunlich aktuell. Und vielleicht tut ein wenig Nachdenken zwischen Alltagsstress, Einkaufsliste und Osterplanung ja auch ganz gut.

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AfdBrandDrohbriefWordPress

# Uffenheim: 44-Jähriger soll eigenes Auto angezündet und politischen Anschlag vorgetäuscht haben

Was zunächst wie ein möglicher politisch motivierter Angriff auf ein AfD-Mitglied wirkte, hat im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim nun eine völlig andere Wendung genommen. Nach Ermittlungen der Kriminalpolizei soll der betroffene 44-Jährige seinen Kleintransporter selbst in Brand gesetzt und zusätzlich einen angeblichen Drohbrief gefälscht haben. Der Fall sorgte seit Anfang Februar für viel Aufmerksamkeit – jetzt liegt ein Geständnis vor.

## Ermittlungen nehmen überraschende Richtung

In der Nacht auf Mittwoch, 4. Februar 2026, war in der Custenlohrer Straße in Uffenheim ein Kleintransporter vollständig ausgebrannt. Zeugen hatten den Brand gegen 2.30 Uhr gemeldet. Beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden liegt laut Polizei bei rund 30.000 Euro.

Weil der Fahrzeughalter im Zusammenhang mit dem Brand von einem Drohbrief sprach und außerdem angab, sein Fahrzeug sei wenige Tage zuvor mit politischen Graffiti besprüht worden, wurde zunächst wegen einer möglicherweise politisch motivierten Straftat ermittelt. Aufgrund dieser möglichen politischen Dimension übernahm das Staatsschutzkommissariat der Kriminalpolizei Ansbach die Untersuchungen.

## Handschrift bringt Ermittler auf die Spur

Im Verlauf der Ermittlungen ergaben sich jedoch offenbar zunehmend Zweifel an der geschilderten Version. Entscheidend war laut Polizeipräsidium Mittelfranken die Untersuchung des angeblichen Drohbriefs, den der 44-Jährige selbst bei der Anzeige vorgelegt hatte. Spezialisten stellten dabei demnach auffällige Übereinstimmungen mit der Handschrift des Mannes fest.

Mit diesen Erkenntnissen konfrontiert, legte der Fahrzeughalter laut Polizei schließlich ein Geständnis ab. Er soll eingeräumt haben, den Brief selbst geschrieben, den Brand selbst gelegt und auch die politischen Schmierereien am Fahrzeug selbst angebracht zu haben. Ziel sei offenbar gewesen, den Eindruck eines politisch motivierten Angriffs zu erzeugen und die Tat linksgerichteten Gruppen zuzuschieben.

## AfD kündigt parteiinterne Maßnahmen an

Die AfD hatte kurz nach dem Vorfall noch von einem „feigen Anschlag“ gegen ein Parteimitglied gesprochen. Nach dem neuen Ermittlungsstand reagierte der AfD-Ortsverband Neustadt/Aisch mit deutlichen Worten. In einer Stellungnahme hieß es, man sei entsetzt über das Ergebnis der Ermittlungen. Gegen die betreffende Person würden parteiinterne Ordnungsmaßnahmen eingeleitet.

Auch der AfD-Landesvorsitzende Stephan Protschka sprach von einem möglichen Fehlverhalten einer Einzelperson und betonte, der Vorgang müsse vollständig aufgeklärt und rechtlich eingeordnet werden. Eine Übertragung auf die gesamte Partei sei nicht zulässig.

## Aus vermeintlichem Opfer wird Beschuldigter

Damit hat sich ein Fall, der zunächst für politische Diskussionen und zahlreiche Reaktionen in den sozialen Netzwerken gesorgt hatte, grundlegend gedreht. Statt eines mutmaßlichen Anschlags steht nun eine mögliche Vortäuschung einer Straftat im Raum. Die weiteren Ermittlungen richten sich gegen den 44-jährigen Eigentümer des Fahrzeugs.

**Hinweis der Redaktion:** Ein „Like“ bedeutet bei solchen Berichten nur, dass der Beitrag lesenswert ist – nicht, dass man das Ereignis gut findet.

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ApothekenProtesttagSchliessungenWordPress

# Fast alle Apotheken im Landkreis bleiben am Montag geschlossen

Wer am kommenden Montag noch ein Rezept einlösen oder Medikamente besorgen möchte, sollte besser schon vorher planen: Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim bleiben 23 von 24 Apotheken geschlossen. Grund ist ein bundesweiter Protesttag der Apothekerschaft, mit dem auf die angespannte wirtschaftliche Lage aufmerksam gemacht werden soll.

Wie der Sprecher der Apotheken im Landkreis mitteilt, ist die große Geschlossenheit ein deutliches Signal. Seit mehr als 13 Jahren sei das Honorar für verschreibungspflichtige Arzneimittel nicht mehr angepasst worden – trotz steigender Personal-, Energie- und Betriebskosten. Die Apothekerinnen und Apotheker fordern deshalb bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Bürgerinnen und Bürger aus der Region sollten wichtige Rezepte möglichst bereits am Freitag oder Samstag einlösen. Für dringende Fälle ist am Montag aber selbstverständlich ein Notdienst eingerichtet.

Der Protesttag findet bundesweit am Montag, 23. März 2026, statt. Hintergrund ist ein Beschluss der ABDA-Mitgliederversammlung vom 25. Februar. Demnach wollen die Apotheken mit einem bundesweiten Protesttag Druck machen, damit die angekündigte Erhöhung des Fixums zeitnah umgesetzt wird. Die Landesapothekerverbände rufen in diesem Zusammenhang zu Apothekenschließungen auf.

Geplant sind am Montag vier zentrale Kundgebungen in Berlin, München, Hannover und Düsseldorf. In Düsseldorf organisiert der Apothekerverband Nordrhein eine zentrale Kundgebung von 12 bis etwa 13 Uhr auf dem Burgplatz. In Berlin startet ein Protestzug um 12 Uhr am Potsdamer Platz und führt durch das Regierungsviertel bis zum Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus, wo gegen 13.30 Uhr die Abschlusskundgebung stattfinden soll.

Auch in München ist eine Versammlung am Odeonsplatz von 12 bis 14 Uhr geplant. In Hannover soll um 13 Uhr auf dem Opernplatz demonstriert werden. Mit den Aktionen wollen die Apothekerinnen und Apotheker bundesweit sichtbar machen, unter welchem wirtschaftlichen Druck viele Betriebe inzwischen stehen.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn 23 von 24 Apotheken im Landkreis gleichzeitig schließen, dann ist das keine kleine Randnotiz mehr, sondern ein ziemlich lautes Warnsignal. Medikamente gibt es eben nicht im Versandhaus-Regal neben der Handyhülle und dem Toaster. Die Apotheke vor Ort ist für viele Menschen ein wichtiger Teil der Versorgung – gerade auf dem Land. Wer also etwas braucht, sollte diesmal nicht auf den letzten Drücker losziehen. Denn Montag könnte es bei uns heißen: fast alles dicht – außer dem Notdienst.

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EssstoerungenAustauschTreffenWordPress

**Austausch zum Thema Essstörungen im Gesundheitsamt Neustadt a.d.Aisch**

Manchmal hilft es schon, zu wissen, dass man mit seinen Gedanken und Gefühlen nicht allein ist. Genau dafür gibt es nun in Neustadt an der Aisch ein Gesprächsangebot, das Raum für Austausch, Zuhören und gegenseitiges Verständnis schaffen möchte.

Das Treffen wurde im Nachgang eines Vortrags zum Thema Essstörungen mit Frau Feuerbach initiiert und organisiert. Eingeladen sind Menschen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen möchten und einen geschützten Rahmen für Begegnung und Gespräch suchen. Dabei gilt: Niemand muss etwas sagen. Sie dürfen reden, Sie dürfen schweigen, Sie dürfen Ihre Gefühle mitteilen – alles kann, nichts muss.

Stattfinden wird das Treffen am **Donnerstag, 26. März 2026**, von **18.00 Uhr bis etwa 19.30 bis 20.00 Uhr** im **Raum E12 im Erdgeschoss des Gesundheitsamts**, **Konrad-Adenauer-Straße 2 in Neustadt a.d.Aisch**.

Parkmöglichkeiten gibt es direkt beim **Landratsamt** sowie auf dem **Parkplatz der Markgrafenhalle**. Vor Ort wird darum gebeten, bei **Schwangerschaftsberatung / psychosoziale Beratung** zu klingeln.

Das verwendete Foto stammt aus der Ausstellung **„Klang meines Körpers“**.

Veranstalter ist das **Gesundheitsamt Neustadt a.d.Aisch, Sachgebiet Beratung und Prävention**.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim / www.kreis-nea.de

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IllegaleMuellablagerungenLandkreisWordPress

Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim.
Ist unsere schöne Heimat bald eine Müllkippe? Wer jetzt noch meint, sein Öltank neben der Aisch ist doch „eh wurscht“, irrt – und zahlt drauf! Müllfreunde, aufgepasst: Eure wilden Abfälle fliegen euch um die Ohren… und in die Gebührenordnung.

Worum geht’s? Die Abfallwirtschaft im Landkreis schlägt Alarm: Immer mehr Bürger:innen entsorgen Müll illegal in Wald, Flur oder an Containern – und das ist nicht nur verboten, sondern kostet uns alle Nerven und bares Geld.

Was passiert?
Die Palette reicht vom alten Hausmüll am Feldweg bis zum ganz dicken Ding: Kürzlich wurden bei Berolzheim entsorgte Öltanks im Grünen gefunden. Das mit Ölresten verseuchte Erdreich? Muss aufwendig abgetragen und teuer beseitigt werden – Kosten im vierstelligen Eurobereich, die am Ende wieder auf alle umgelegt werden. Tolle Rechnung…

Warum ist das verboten?
Das Amtsdeutsch nennt es „Anschlusszwang“: Jede:r muss seinen Müll ordnungsgemäß über die Tonne oder eine Annahmestelle loswerden – egal ob Hausmüll, Problemstoffe oder ausgedientes Grüngut. Öffentliche Mülleimer und Container sind keine Gratisdeponien für Sperrmüll oder die Überbleibsel vom Frühjahrsputz.

Was droht Müllsündern?
Das Ganze ist mindestens eine teure Ordnungswidrigkeit – bis zu 5.000 Euro Bußgeld sind drin, etwa beim illegalen Abladen an Containern! In schlimmeren Fällen (Stichwort Altöl im Boden) kann es auch strafrechtlich richtig Ärger geben. Künftig warnen Plakate an Containerstandorten die ewigen „Nur-mal-Kurzdazusteller“ eindringlich.

Was kann ich tun?
Wenn ihr seht, wie jemand seinen Müll illegal entsorgt oder die Sammelstellen missbraucht, dann sagt was! Meldet den Vorfall ans Ordnungsamt, direkt ans Landratsamt oder gleich der Polizei. Die Abfallberatung des Landkreises hilft ebenfalls unter Tel. 09161 92-6310 oder per Mail an abfall@kreis-nea.de.

Zusammenfassung der Redaktion:
Wir alle zahlen’s am Ende – also, spart euch den Abflug mit dem Müll! Wer seinen Dreck illegal loswerden will, riskiert nicht nur ein saftiges Bußgeld, sondern verpasst der Region eine richtige Umweltklatsche. Und mal ehrlich: Niemand will beim Spaziergang am Aischgrund über Öltanks oder alte Matratzen stolpern. Also: Müll rein in die Tonne und Hirn einschalten – sonst wird’s richtig teuer.

Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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LandratBuergerSprechstundeWordPress

**Telefonische Bürgersprechstunde mit Landrat Dr. Christian von Dobschütz am 19. März**

Wer ein Anliegen direkt an den Landrat des Landkreises Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim richten möchte, hat dazu am **Donnerstag, 19. März 2026**, Gelegenheit: **Landrat Dr. Christian von Dobschütz** bietet an diesem Tag wieder eine **telefonische Bürgersprechstunde** an.

In der Zeit von **16:30 bis 17:30 Uhr** ist der Landrat unter der Telefonnummer **09161 92-1003** direkt in seinem Büro im Landratsamt erreichbar. Bürgerinnen und Bürger können dabei ihre **Fragen, Anliegen oder Hinweise persönlich vorbringen**.

Gerade bei Themen, die den Landkreis und seine Gemeinden unmittelbar betreffen, ist eine solche direkte Kontaktmöglichkeit für viele eine gute Gelegenheit, unkompliziert ins Gespräch zu kommen.

*Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim*

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Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim. Für alle aus Neustadt, Emskirchen, Diespeck und Co.: Gummistiefel raus, Handschuhe an – Bäume pflanzen ist angesagt! Am Samstag, den 28. März 2026 könnt ihr selbst mit anpacken, wenn beim Jobcenter ein Miniwildobstwäldchen entsteht. Ihr denkt, so ein kleiner Obstwald ist nur was für Streber? Von wegen – das ist Klimaschutz zum Mitmachen!

Worum geht’s? Das Landratsamt und die Sparkasse laden zur großen Pflanzaktion. Start ist um 9:30 Uhr am Jobcenter in Neustadt an der Aisch. Gebraucht werden viele fleißige Pflanzer:innen, die Lust haben, den Spaten zu schwingen – am besten gleich mit dem eigenen Werkzeug. Gummistiefel, Schaufeln, Rechen, Reißfestigkeit? Alles willkommen. Natürlich gibt’s für die fleißigen Hände auch eine Stärkung vor Ort.

Warum das Ganze? Bäume sind echte Klimahelden – sie liefern Schatten, speichern CO₂ und bieten Lebensräume für Vögel. Miniobstwälder bringen sogar noch Erntezeit mit ins Spiel. Und dass das alles nicht im Online-Meeting, sondern mit echter Erdfühlung passiert, ist eh klar. Wer mitmacht, packt für die Nachbarschaft und das Klima an – besser als Netflix und Pizza!

Mit dabei sind der Landrat Dr. von Dobschütz und die Sparkassen-Bosse – ob die wohl wissen, wie man einen Apfelbaum pflanzt? Vielleicht schauen sie sich den Trick bei euch ab.

Lust, dabei zu sein? Dann schnell anmelden unter diesem Link: https://kreis-nea.form.cloud/formcycle/form/provide/1023/
Oder Rückfragen an: klimaaanpassung@kreis-nea.de oder 09161-926131.

Redaktion meint: Mal ehrlich, wann habt ihr das letzte Mal als Team einen Baum gepflanzt? Wer da nicht mitmacht, muss später leere Obstkörbe tragen. Wir sehen uns mit Schaufel – und vielleicht einem saftigen Apfel im Gepäck.

Quelle: https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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Stichwahl in der Verlängerung: Jetzt entscheidet sich, wer die eigene Anhängerschaft wirklich noch mobilisieren kann

Aus fünf werden zwei, aus drei werden zwei – und plötzlich beginnt der Wahlkampf noch einmal von vorn. In einigen Städten und Gemeinden geht das Rennen um das Bürgermeisteramt in die Verlängerung. Nach dem ersten Wahlgang am 8. März 2026 fällt die Entscheidung in Bayern dort, wo niemand die absolute Mehrheit geschafft hat, erst in der Stichwahl am 22. März 2026. Auch im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim schauen viele nun gespannt auf genau diese zweite Runde.

Die große Frage ist dabei nicht nur, wer gewinnt. Sondern vor allem: Wer geht überhaupt noch einmal hin? Denn Stichwahlen leben nicht allein von Plakaten, Wahlempfehlungen und letzten Podiumssätzen – sie leben von der Mobilisierung. Von den Wählerinnen und Wählern also, deren Kandidatin oder Kandidat ausgeschieden ist. Von denen, die im ersten Wahlgang noch hochmotiviert waren. Und von denen, die jetzt vielleicht denken: Meine Stimme war doch schon längst abgegeben. Genau darin steckt die eigentliche Spannung dieser zwölf Tage.

Ein Blick zurück zeigt, warum die Vergleichswerte schwierig sind. Bei den bayerischen Kommunalwahlen 2020 wurde die Stichwahl am 29. März wegen der Corona-Pandemie ausschließlich als Briefwahl durchgeführt; Abstimmungsräume durften damals nicht genutzt werden. Der Vergleich mit heute hinkt also automatisch, weil 2020 eine Ausnahmesituation war. 2026 findet die Stichwahl regulär am 22. März statt.

Und genau deshalb ist diese Stichwahl politisch fast spannender als der erste Wahlgang. Folgen die Wählerinnen und Wähler der ausgeschiedenen Kandidaten einer Wahlempfehlung? Oder entscheiden sie am Ende ganz pragmatisch selbst – nach Persönlichkeit, Stil, Sympathie und der berühmten Frage, wem man im Rathaus eher zutraut, auch an einem Montag um 7.30 Uhr schon ansprechbar zu sein? Wahlempfehlungen können Orientierung geben. Aber sie sind kein Fernbedienungsknopf. Gerade auf kommunaler Ebene wird oft persönlicher, unabhängiger und manchmal auch überraschender entschieden.

Für die beiden Verbliebenen heißt das: Der Wahlkampf wird jetzt kleiner, direkter und zugleich härter. Es geht nicht mehr darum, ein möglichst breites Feld anzusprechen. Es geht um jeden einzelnen Anruf, jede Haustür, jeden Verein, jedes Gespräch am Gartenzaun. Wer seine eigenen Leute noch einmal an die Urne bringt – und gleichzeitig bei den „verwaisten“ Stimmen Vertrauen gewinnt –, hat die besten Karten.

Die kommenden zwölf Tage werden deshalb auch ein Stresstest für das demokratische Durchhaltevermögen. Bleiben die Enttäuschten zuhause? Kommen die Überzeugten ein zweites Mal? Und wie groß ist am Ende der Einfluss derer, die aus dem Rennen sind, aber politisch noch Gewicht haben? Fragen über Fragen – und genau das macht diese Stichwahl so interessant.

Kommentar der Redaktion:
Die Stichwahl ist ein bisschen wie das Elfmeterschießen der Kommunalpolitik: Alle sind nervös, jeder hat plötzlich eine Meinung zur Psychologie, und am Ende entscheidet oft, wer die besseren Nerven – oder die bessere Mobilisierungskette per WhatsApp – hat. Die große romantische Vorstellung, dass Wahlempfehlungen ganze Wählerblöcke geschniegelt in eine Richtung marschieren lassen, gehört eher ins Polit-Märchenbuch. In der Realität ist die kommunale Wählerin oft schlauer, störrischer und unabhängiger als manche Parteizentrale glaubt. Und das ist ja erstmal eine ziemlich gute Nachricht.

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NeuhofJubilaeumGeschichteWordPress

Neuhof an der Zenn

777 Jahre! 777 Geschichten! 777-mal „So habt ihr Neuhof noch nie gesehen!“ Die kleine Gemeinde feiert Geburtstag – und zwar nicht leise, sondern mit Pauken, Trompeten und einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein. Wer glaubt, Geschichte sei nur verstaubtes Zeug für Schlafmützen, hat diesen Jubiläumsabend verpasst.

Worum geht’s? Neuhof an der Zenn feiert im großen Stil: 777 Jahre Dorfgemeinschaft, Krisen, Kultur – und es wird erst richtig interessant! Bürgermeisterin Claudia Wust holte zum großen Aufschlag aus: „Wir stehen nicht am Ende der Geschichte, sondern mittendrin!“ Klingt fast wie aus dem Arbeitsamtsslogan-Katalog – aber: Recht hat sie, denn jede und jeder hier entscheidet mit, wie es weitergeht.

Wer war da? Na, alles was Rang und Namen hat – von der Kreisehrengarde über Ratsmitglieder bis zu Ehrenbürger:innen und den berühmten „grauen Eminenzen“, die schon damals, als die Straßen noch Pflasterzoll kosteten, die Ärmel hochgekrempelt haben. Und klar, der Landkreis, Landrat Christian von Dobschütz, die Gemeindevertretung – alle wollten hoch leben.

Was lief? Historie satt. Dr. Judith Sandmeier (Denkmalamt, also Profi für Steine & Geschichten) holte das große Geschichtsbuch raus. Von den Gründer-Mönchen über Marktbrände, geschäftstüchtige Brauer bis zum Eisenbahn-Verhinderer – in Neuhof kommt niemand ohne Erinnerungen oder Anekdoten raus. Bürger:innenbeteiligung? Gibt’s hier schon länger als die Büroklammer bei der Post. Sogar die berühmte Marktmauer pflegen 50 Eigentümer:innen wie ihren Gartenzaun.

Was steckt dahinter? Es ist nicht einfach das nächste Dorffest. Es ist das, was in den Städten „Standortmarke“ heißt: Neuhof zeigt, wie eine Gemeinde mit Geschichte, Herz und einer Prise Humor in die Zukunft tanzt. Modern, sozial, gesellig, innovativ – von Coworking bis Tagestourismus spielt man vorne mit.

Kulturelle Highlights? Satiriker Dr. Oliver Tissot würzte den Abend, als wäre Ironie das neue Gewürz im berühmten Neuhöfer Sauerbraten. Und die „Erzählbänke“ – bald in ganz Neuhof zu sehen – bringen Jung und Alt zum Reden, Zuhören, Schmunzeln und Augenrollen.

Kurz: 777 Jahre und kein bisschen eingerostet. Heimat ist hier, wo Geschichten nicht aussterben, sondern wachsen – und wo die Zukunft mindestens so spannend bleibt wie die letzten 777 Jahre.

Foto: Claudia Wust

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BetriebsaufgabeHofnachfolgeSeminarWordPress

Neustadt an der Aisch, Neuhof an der Zenn, Emskirchen, Markt Erlbach, Wilhelmsdorf i. Mfr., Hagenbüchach, Diespeck

Hof dicht und Herz schwer? Schluss mit schlaflosen Nächten und Grübeln am Küchentisch! Hofaufgabe ist mehr als Papier und Amtsschimmel – hier geht’s ans Eingemachte: loslassen, akzeptieren, neu starten.

Viele Landwirt:innen stecken in genau diesem Dilemma. Der Hof ist das Lebenswerk, die Kinder suchen aber lieber Jobs im Homeoffice als im Kuhstall – wer kennt’s nicht? Die Folge: Man steht irgendwann da, der Traktor läuft, aber der Nachfolger fehlt. Dann kommt das Grübeln, die Unsicherheit, manchmal ein Stück Trauer – und die Frage: „Wie geht’s jetzt weiter mit mir und dem Hof?“

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) lässt euch nicht im Regen stehen. Sie bietet betroffenen Betriebsleiter:innen und ihren Familien Seminare an, die nicht nur Paragraphen-wälzend, sondern vor allem zwischenmenschlich auffangen. Moderiert von Menschen, die was von Gefühlen verstehen—Sozialpädagog:innen und Psycholog:innen. Im Fokus: Raus aus der Grübelfalle, rein in den Austausch mit Gleichgesinnten. Ihr lernt:

– Wie ihr den Entschluss zur Betriebsaufgabe fällen könnt, ohne dabei die Welt untergehen zu lassen
– Wie ihr euch und euren Familienmitgliedern ein bisschen Stabilität und Akzeptanz ins Herz pflanzt
– Was rechtlich zu regeln ist (ja, irgendein Papierkram bleibt immer)
– Warum Gesundheit beim Älterwerden wichtiger wird als die nächste Ernte
– Und: wie der Blick nach vorne klappt, damit aus dem Ende ein Anfang wird

Das klingt nach Gruppentherapie und Steuerberater in einem? Ja, aber mit echtem Nutzen: Nach echten Praxiserfahrungen erfolgreicher Hofabgeber:innen und klaren Fahrplänen für den Alltag.

Die nächsten Termine für das Betriebsaufgabeseminar:
– 24.03. – 27.03.2026 in Groß Meckelsen (Niedersachsen) (452 € DZ/512 € EZ)
– 09.11. – 12.11.2026 in Bad Waldsee (Baden-Württemberg) (415/455 €)
– 24.11. – 27.11.2026 in Dammdorf (Schleswig-Holstein) (425/455 €)
– 30.11. – 03.12.2026 in Bad Griesbach (Bayern) (ca. 550 €)

Kontakt und Anmeldung: Cornelia Kampmann, Christine Leicht oder Sieglinde Schreiner, alle erreichbar bei der SVLFG unter Tel. (0561) 78 51 59 84 (Kampmann), (0561) 78 51 63 81 (Leicht), (0561) 78 51 61 66 (Schreiner) oder Mail an gruppenangebote@svlfg.de.

Küchentischfazit: Wer seinen Betrieb in fremde Hände abgibt, muss nicht allein mit der Kaffeetasse über „das war schon immer so“ sinnieren. Vielleicht ist das Seminar ja genau die helfende Hand, die ihr braucht. Und mal ehrlich, Loslassen kann auch Freiheit bedeuten – fragt sich nur, wer nach der Aufgabe mit euch lacht… oder doch wieder das Feld bestellt!

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KommunalwahlErgebnisseLandkreisWordPress

Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim. Für alle, die in Emskirchen, Neuhof, Markt Erlbach, Wilhelmsdorf, Diespeck, Hagenbüchach und Umgebung ihre Stimme nicht verschenken wollen!

Jetzt wird’s ernst: Die neuen Kommunalwahlen stehen vor der Tür – und ihr müsst nicht mal bis zum nächsten Winter warten. Die Benachrichtigungen sind im Briefkasten, die Stimmzettel warten auf eure Kreuzchen. Der große Wahltag ist am Sonntag, 8. März 2026.

Worum geht’s? Ihr könnt bestimmen, wer künftig im Kreistag, im Gemeinde- oder Stadtrat sitzt und wer Bürgermeister:in wird. Also: Wer bestimmt, wo die neue Radlstrecke hinkommt und ob das Freibad diesen Sommer wieder vor lauter Ehrenamt glüht wie der Grill am Pfingstwochenende? Genau: Ihr.

Wichtig zu wissen: Die Landratswahl hat schon 2024 stattgefunden, nachdem Altlandrat Helmut Weiß krankheitsbedingt zurückgetreten ist. Dr. Christian von Dobschütz bleibt bis mindestens 2032 am Start – Rekordverdächtig lang. Wer sich für die Landrat-Soap interessiert, muss also etwas Geduld haben.

Und wer jetzt wild auf Zahlen lauert: Die Ergebnisse aus eurer Gemeinde gibt’s bereits ab ca. 19:00 Uhr online – natürlich wie immer erstmal „inoffiziell“ (Schnellmeldung). Schaut nach auf der Seite eurer Gemeinde oder zentral gesammelt auf [https://wahlen.kreis-nea.de](https://wahlen.kreis-nea.de). Die fetten Zahlen aus der Kreistagswahl kommen aber erst am Montag. Nur nicht nervös werden, wir zählen schließlich noch von Hand – in Mittelfranken tickt eben noch alles ein bisserl ehrlicher.

Wer’s ganz genau wissen will, auch für Wahlnörgler:innen und Statistikfans: Die amtlichen Bekanntmachungen, finale Zahlen und alles, wovon Politik-Nerds nachts träumen, stehen ab dann unter [https://www.kreis-nea.de/landkreis-politik/wahlen](https://www.kreis-nea.de/landkreis-politik/wahlen) bereit.

Fragen? Matthias Hirsch und Marion Dornberger vom Landratsamt wissen Bescheid und schieben Überstunden für euch (Kontakt: 09161 92-2100 oder -2101, Mail: wahl@kreis-nea.de).

Fazit: Wer meckert, aber nicht wählt, ist wie der Kollege, der immer Kaffee will, aber nie mitbringt: Nützt niemandem. Also: Stimme zählt, Kreuz machen, Wochenende feiern!

Quelle: https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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AbfallwirtschaftOeffnungszeitenFeiertageWordPress

Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

Ostern steht vor der Tür – und mit ihm schließen Türen! Wertstoffhof zu, Hallenbad dicht, Bücherei nur zu Sonderzeiten geöffnet. Für alle, die jetzt schon hektisch im Kopf ihren Alltags-Plan durchkämmen – hier die wichtigsten Infos damit ihr nicht vor verschlossenen Türen steht.

Worum geht’s? Die Osterfeiertage sorgen im ganzen Landkreis für geänderte Öffnungszeiten bei Müll, Badespaß und Lesestoff. Also aufgepasst, liebe Bürger:innen der Aurach-Zenn-Aisch-Region!

Das ist betroffen:
– **Abfallwirtschaft**: Am Karsamstag (4. April 2026) sind die Energie- und Verwertungsanlage Dettendorf, alle Deponien, Wertstoffhöfe und Kompostplätze im Landkreis geschlossen. Kräftiges „Nix zu holen!“ für kurzentschlossene Entrümpler:innen.
– **Hallenbad Neustadt a.d.Aisch**: Von Karfreitag (3.4.) bis Ostermontag (6.4.) machen die Schwimmmeister:innen Pause. Danach planscht ihr wieder zu den üblichen Zeiten – aber übers lange Wochenende müsst ihr die Schwimmreifen im Keller lassen.
– **Kreisbüchereien**: Hier gelten in Neustadt, Bad Windsheim und Scheinfeld die gewohnten Ferienzeiten – aber Achtung: Freitags bleibt in den Ferien jeder Bücherkeller dicht, und der Bücherbus hat ebenfalls frei. Wer Lesestoff bunkern will, muss das Gekringel im Kalender beachten!

Warum das Ganze?
Natürlich wollen die Mitarbeitenden auch Ostern im Kreise von Freund:innen und Familie genießen und ihre Akkus aufladen. Und: Ganz ehrlich – wer schleppt am Feiertagswochenende schon freiwillig Müllsäcke oder Altglas zum Wertstoffhof?

Fazit: Lieber vorher checken, wann geöffnet ist – oder die Feiertage einfach mal genießen und ein gutes Buch lesen, solange euer Vorrat reicht. Denn wenn das Kommunale zusperrt, geht private Freizeit auf!

Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

Ostern steht vor der Tür – und mit ihm schließen Türen! Wertstoffhof zu, Hallenbad dicht, Bücherei nur zu Sonderzeiten geöffnet. Für alle, die jetzt schon hektisch im Kopf ihren Alltags-Plan durchkämmen – hier die wichtigsten Infos damit ihr nicht vor verschlossenen Türen steht.

Worum geht’s? Die Osterfeiertage sorgen im ganzen Landkreis für geänderte Öffnungszeiten bei Müll, Badespaß und Lesestoff. Also aufgepasst, liebe Bürger:innen der Aurach-Zenn-Aisch-Region!

Das ist betroffen:
– **Abfallwirtschaft**: Am Karsamstag (4. April 2026) sind die Energie- und Verwertungsanlage Dettendorf, alle Deponien, Wertstoffhöfe und Kompostplätze im Landkreis geschlossen. Kräftiges „Nix zu holen!“ für kurzentschlossene Entrümpler:innen.
– **Hallenbad Neustadt a.d.Aisch**: Von Karfreitag (3.4.) bis Ostermontag (6.4.) machen die Schwimmmeister:innen Pause. Danach planscht ihr wieder zu den üblichen Zeiten – aber übers lange Wochenende müsst ihr die Schwimmreifen im Keller lassen.
– **Kreisbüchereien**: Hier gelten in Neustadt, Bad Windsheim und Scheinfeld die gewohnten Ferienzeiten – aber Achtung: Freitags bleibt in den Ferien jeder Bücherkeller dicht, und der Bücherbus hat ebenfalls frei. Wer Lesestoff bunkern will, muss das Gekringel im Kalender beachten!

Warum das Ganze?
Natürlich wollen die Mitarbeitenden auch Ostern im Kreise von Freund:innen und Familie genießen und ihre Akkus aufladen. Und: Ganz ehrlich – wer schleppt am Feiertagswochenende schon freiwillig Müllsäcke oder Altglas zum Wertstoffhof?

Fazit: Lieber vorher checken, wann geöffnet ist – oder die Feiertage einfach mal genießen und ein gutes Buch lesen, solange euer Vorrat reicht. Denn wenn das Kommunale zusperrt, geht private Freizeit auf!

Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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MobileProblemmuellsammlungLandkreisWordPress

Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim. Für alle, die zu Hause noch alte Putzmittel, Farbeimer oder leere Spraydosen bunkern: Achtung, jetzt wird aufgeräumt! Die rollende Giftmüllpolizei ist unterwegs – und sie nimmt fast alles mit, was brennt, stinkt oder tropft!

Worum geht’s? Die mobile Problemmüllsammlung macht wieder Halt in unserer Region: Von Montag, 9. März, bis Freitag, 20. März 2026, werden an vielen Orten im Landkreis Haushaltsabfälle gesammelt, die nicht in den normalen Müll gehören – von A wie Abflussreiniger bis Z wie Zeichentusche.

Was bringt mir das? Endlich könnt ihr alte Chemie-Kanister, Putzreste und Co. loswerden – vorausgesetzt, ihr liefert sie in dichten Behältern (maximal 25 Liter/Kilo, keine Industriefässer aus Omas Bunker!). Gewerbebetriebe? Nur in Ausnahmefällen und nur für 2 Euro je Liter/Kilo. Flüssigkeiten gehören bitte fest verschlossen ins Auto – das Fahrzeug riecht sonst wie bei Bio-Unterricht nach dem Experiment.

Achtung: Es gibt aber auch No-Gos beim Giftmüll! Asbest, Gasflaschen, Sonderabfälle aus Betrieben, Reifen üppig oder mit Felge und der ganze Sperrmüll bleiben bitte zu Hause. Auch für gewisse Stoffe wie Spritzmittel, Altreifen und Altöl wird eine separate Gebühr fällig – zum Glück günstiger als der nächste Strafzettel fürs Falschparken.

Und wann hält der bunte Müll-Sammel-Trupp bei euch?

**Hier die wichtigsten Stationen für unsere NaAZA-Gemeinden:**

– **Dienstag, 17. März**
– 11:00–12:00 Uhr Diespeck, Festplatz Sandstraße
– 12:45–13:30 Uhr Wilhelmsdorf, Feuerwehrhaus, Gartenstraße 5
– 14:15–15:00 Uhr Hagenbüchach, Bauhof Teichweg 10
– 15:45–17:00 Uhr Emskirchen, Mittelschule

– **Mittwoch, 11. März**
– 15:30–17:00 Uhr Markt Erlbach, Festplatz Frankenstraße

– **Montag, 9. März**
– 16:00–17:00 Uhr Neuhof an der Zenn, Parkplatz Industriestraße

(Die vollständige Liste gibt’s auch auf der Internetseite des Landkreises – für die ganz Fleissigen unter euch.)

Wer es zu diesen Terminen nicht schafft: In der Energie- und Verwertungsanlage in Dettendorf wird der Problemschrott das ganze Jahr über angenommen (Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, Details siehe Landkreis-Website).

Kurzes Fazit am Küchentisch: Lieber eine halbe Stunde den fiesen Kanister loswerden, als später draufzahlen – und wenn ihr einen Nachbarn habt, der seine Reste immer noch nachts in die Tonne kippt, gebt ihm einen freundlichen Tipp… Oder einen Termin!

Für Fragen und Detektive, die nachhaken wollen:
Alexander Popp, Tel. 0173 3967323
Andreas Horneber, Tel. 09161 92-6391
Mail: abfall@kreis-nea.de

Quelle: https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles
(c) Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

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WitterungPflanzaktionstagVerschiebungWordPress

Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

Rein in die Gummistiefel, raus mit den Spaten – aber stopp! Die große Pflanzaktion fürs Mini-Wäldchen am Jobcenter muss auf dem Trockenen sitzen bleiben. Der Boden? Eher Matsch als Muttererde. Kann passieren, wenn Petrus die Region mal ordentlich wässert!

Was war geplant? Eigentlich wollten fleißige Naturfreund:innen gemeinsam mit dem Landratsamt ein neues Mini-Wäldchen ans Jobcenter pflanzen und dabei Natur hautnah erleben. Der Tag sollte ein Fest für kleine Entdecker:innen und große Umwelthelden werden – Naturpädagogik in Aktion, direkt an der Aurach.

Doch: Die aktuelle Witterung erlaubt gerade höchstens das Pflanzen von Gummistiefel-Abdrücken. Das Landratsamt sagt: Sorry, wir müssen verschieben! Der Durchweichterde zuliebe und damit die neuen Bäumchen eine Chance haben. Ein neuer Termin wird demnächst bekanntgegeben – also: Die Schaufel bleibt erstmal geparkt, aber der Waldtraum lebt!

Mal ehrlich – etwas Vernetzung beim Pflanzen schadet ja nicht. Man könnte nun sagen: „Wenn’s regnet, wächst wenigstens der Optimismus.“ Und das schaffen wir auch in Mittelfranken – mit Humor, Zusammenhalt und einem zukünftigen Mini-Wäldchen, das schon bald grün macht!

Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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Neustadt an der Aisch, Markt Erlbach, Ansbach – Ein Samstag voller Eierwürfe, gesprühter Parolen und politischer Stand-Action: Was läuft da eigentlich ab auf unseren Marktplätzen? Die AfD mittendrin – und alle anderen Parteien so: „Einerseits Versammlungsfreiheit, andererseits… nicht unser Fall!“ Klingt nach Drama, nach Kleinkrieg ums Bürger:innenohr – und nach einer Frage, bei der es nie nur Schwarz oder Weiß gibt.

Worum geht’s?
Die AfD ist, wie alle Parteien, mit Infoständen zur Kommunalwahl unterwegs. Aber: Kaum aufgebaut, hagelt es Kritik, Gegenwind und manchmal auch Eier. Die anderen Parteien? Sie schwanken zwischen: „Müssen wir aushalten – Meinungsfreiheit!“ und: „Bitte keinen Extra-Rummel für die Konkurrenz!“

Was passiert vor Ort?
In Städten wie Ansbach und im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim läuft der Straßenwahlkampf unterschiedlich heiß. Während die AfD in Ansbach von wenig Gegenwind berichtet („Fast nur Zuspruch!“), sind die politischen Wogen in Markt Erlbach und Umgebung schon mal höher: Ein „FCK AfD“-Graffiti auf dem Boden und Eierwürfe von Nachbarn auf Gegendemonstrant:innen. Stimmung also zwischen Kindergeburtstag und Klassenkampf.

Die Polizei?
Die schaut, wie viel Präsenz gebraucht wird. Manchmal reicht ein Spaziergang vorbei, manchmal gibt’s Dauerpräsenz. 2025 gab’s drei polizeilich gemeldete Vorfälle im Zusammenhang mit den AfD-Ständen (Gesten, Beleidigungen, keine vergnüglichen Eier – die flogen dieses Jahr).

Und was sagen die anderen Parteien?
CSU, SPD, Grüne, Linke und ÖDP: Alle so ähnlich wie Eltern beim Streit in der Sandkiste – keiner mag die AfD so wirklich, aber klar, Tobsuchtsanfälle gibt’s nicht, denn: „Demokratie muss das aushalten.“ Die SPD setzt auf Aufklärung, die CSU will Gespräche und keine Konfrontation, die Grünen bemühen sich um Privathaltung bei Gegendemos. Die Linken dagegen: Bühne frei für Gegenprotest – damit niemand denkt, hier findet rechte Meinung unwidersprochen statt. Und die ÖDP? Bloß keine Aufmerksamkeit gönnen.

Wer hat jetzt recht?
Gegenprotest stärkt die AfD, meint die eine Seite. Schweigen fühlt sich aber wie Zustimmung an, sagt die andere. Zwischendrin stehen Bürger:innen, teils mit flyerklebrigen Fingern, teils mit Wut oder Applaus in der Faust.

Der Kommentar der Redaktion:
So viel politische Leidenschaft hätten wir uns manchmal auch beim Thema Radweg-Ausbau gewünscht. Jetzt stehen sich also Eierwerfende, Sprücheklopfende, Broschürenausteilende und Augenzwinkernde gegenüber – und die Polizei hält den Daumen drauf. Vielleicht sollten wir mal ein Mittelfranken-Brettspiel rausbringen: „Wer trifft zuerst den politischen Gegner?“ Oder, kleiner Tipp an die Parteien: Wer seine Flyer gegen nachhaltige Kartoffelchips tauscht, gewinnt wohl jedes Gespräch und weniger Graffiti.

Bleibt dran, bleibt friedlich – und wenn ihr nächste Woche am Infostand vorbeilauft, denkt an den guten alten Spruch: Meinung zeigen ist Bürger:innenpflicht, Eierwerfen nicht.

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Bad Windsheim, Scheinfeld, Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

„Endlich mehr Platz für alle!“ – Das Zentrum für Pflegeberufe zieht um, Pflege-Azubis packen an, die Region schaut gespannt nach Bad Windsheim. Was steckt hinter dem Mega-Umzug in den Faschingsferien 2026? Und: Was bringt das für die Region?

Worum geht’s?
Nach Jahren voller enger Klassenzimmer gibt es für angehende Pflegefachkräfte im Landkreis jetzt ein echtes Aufatmen. Das Zentrum für Pflegeberufe NEA ist von Scheinfeld nach Bad Windsheim umgezogen. Mit Landrat, Klinikchef und Schulleiter:innen wurde feierlich eröffnet. Ein neuer Schulstandort steht – mitsamt topmodernem SkillsLab!

Was, wie, warum?
In Bad Windsheim lernen nun rund 200 Auszubildende – von der Pflegefachfrau bis zum Pflegefachmann über die Pflegefachhilfe. Es gibt Angebote zur Weiterbildung, etwa zum/zur Praxisanleiter:in, zur Betreuungskraft und frische „Refresher-Kurse“.

Und: Praktisch üben geht jetzt auch noch viel besser! Im Klinik-eigenen „SkillsLab“ trainieren die Auszubildenden ihre Skills direkt am Ort des Geschehens – nicht an Puppen, sondern an echten Situationen.

Die Schule arbeitet jetzt eng mit dem Steller-Gymnasium zusammen: Pflegeschule und Gymnasium unter einem Dach – da lernt es sich nicht nur besser, sondern auch innovativer. Davon profitieren alle: Zukunftstrend Kooperation, würde man dazu im Ministerium sagen. Für alle, die sich beruflich neu orientieren oder in der Region bleiben wollen, bietet die Pflege echt krisensichere Jobs und Zukunftsperspektiven.

Ein kurzer Blick zurück:
Die Geschichte der Schule reicht bis 1963 nach Neustadt an der Aisch zurück. Damals startete alles als kleine Krankenpflegeschule. Es wuchs, fusionierte, wurde moderner – 2019 entstand das Zentrum für Pflegeberufe NEA, seit 2023 gibt’s die generalistische Ausbildung. Pflegekräfte, die alles drauf haben!

Kommentar der Redaktion:
Wenn Bildung und Pflege zusammenziehen, freuen wir uns für alle, die schon mal am Platzmangel verzweifelt sind. Der Umzug nach Bad Windsheim ist nachhaltig: Weniger Pendeln, mehr Zusammenarbeit – Pflege, wie sie sein sollte. Und für alle, die denken, Pflegeausbildung ist was für andere: In dieser Branche ist niemand überflüssig.

Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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Neuhof an der Zenn – Wer hätte das gedacht? Millionen für Neuhof – einfach so liegen gelassen? Zumindest, wenn man einem aktuellen Flyer glaubt, der in jüngster Zeit in Briefkästen landete. Aber was steckt wirklich dahinter? Und wie entscheidet sich Neuhof beim großen Thema Energiewende?

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde hitzig über die Vorwürfe diskutiert, die ein Solartechnik-Unternehmer aus Hirschaid in die Welt gesetzt hat. In seinem Flyer behauptet er: Die Gemeinde lasse zwei Millionen Euro sausen, weil sie keine großen Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) auf Feldern erlaubt – Geld, das angeblich locker in Spielplätze, Straßen oder Vereinsleben gesteckt werden könnte.

Bürgermeisterin Claudia Wust hatte dazu eine klare Ansage: Die Entscheidungen trifft hier nicht sie allein, sondern der gesamte Gemeinderat. Und die Entscheidung ist ganz klar: Erstmal die Dächer voll mit Solar – dann (vielleicht) aufs Feld. „Dachflächen vor Ackerflächen“ heißt die Devise – und das nicht aus Langeweile, sondern um den fruchtbaren Boden zu schonen und Flächenverbrauch zu verhindern. Laut Wust gibt es bisher weder konkrete Zahlen über die möglichen Einnahmen, noch klare Zusagen für Stromabnahme oder Baupläne – nur viel Theorie auf Papier.

Außerdem fährt Neuhof längst beim grünen Zug mit: Ein weiteres Windrad kommt, Bürger:innen können sich weiterhin direkt daran beteiligen, und die Gewinne bleiben – anders als bei so mancher Großinvestition – im Ort. Zusätzlich gibt es noch ein echtes Pfund: Die erste Gipsrecyclinganlage Bayerns ist jetzt hier zu finden und sorgt für weitere innovative Arbeitsplätze.

Fakten-Check: Bundesweit sorgen Freiflächen-PV-Anlagen immer wieder für Diskussionen. Die einen schwärmen vom schnellen Geld, die anderen sehen den Verlust wertvoller Ackerböden. Laut Umweltbundesamt gibt es genug Dächer, bevor Äcker geopfert werden müssten – und die Politik setzt mittlerweile mehr auf lokale Beteiligung als auf Rendite für große Konzerne.

Meinung der Redaktion: Mal ehrlich, ob Millionengagen aus Sonnenkraft einfach verteilt werden können, klingt in der Theorie super – in der Praxis ist das mit Förderungen, Verträgen und jahrelangen Genehmigungen eher wie ein Kuhhandel auf dem Bocksbeutelmarkt in Neustadt: Da kommt selten jeder mit vollem Sack heim. Da loben wir uns die bissigen Debatten der Landgemeinden – da bleibt wenigstens die Entscheidung vor Ort und nicht in Hinterzimmern großer Energiekonzerne.

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Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim (für Gründer:innen, Jung-Unternehmer:innen, alle, die von Neustadt bis nach Diespeck oder Emskirchen Ideen wälzen!)

Frischer Wind für Neustadt! Start-ups aufgepasst: Die neue Unternehmer-WG ist am Start. Günstig, flexibel und mit ganz viel Miteinander – hier ist Platz für Träume und Tüftler:innen aus Mittelfranken!

Worum geht’s?
Mitten in Neustadt an der Aisch, genauer in der Ansbacher Straße 34, eröffnet bald eine moderne Unternehmer-WG. Dort warten flexible Arbeitsplätze und Gemeinschaftszonen auf Gründer:innen und junge Unternehmen – also Leute, die was bewegen wollen! Ziel vom Landkreis? Gründungen einfacher machen, Netzwerke schaffen und wirtschaftliches Leben aufmischen.

Wer? Was? Wann? Wo? Warum?
Der Landkreis NEA startet dieses Projekt zusammen mit New-Work-Experte Michael Schmutzer und der Wirtschaftsförderung. Die Fläche ist im Berufsschulzentrum – also perfekt erreichbar! Neben Schreibtischen gibt’s auch Workshop-Räume und Treffpunkte für den schnellen Kaffeeklatsch (oder das dicke Brainstorming). Das Ganze soll die Hürden zum Gründen klein halten und uns dabei helfen, dass Unternehmen nicht nach Berlin oder Nürnberg abwandern, sondern hier bei uns Wurzeln schlagen.

Und warum ist das für Euch spannend? Na, weil Gründung und Selbstständigkeit große Themen in ländlichen Regionen sind. Co-Working gibt’s sonst immer nur in Großstädten – toll, dass unser Landkreis jetzt selbst zum Hotspot wird! Plus: Nachhaltigkeit wird direkt mitgedacht, denn die WG nutzt schon vorhandene Räume weiter.

Interesse? Dann meldet euch schon jetzt bei Julia Tschawdarow von der Wirtschaftsförderung (wirtschaft@kreis-nea.de) oder schaut auf www.wirtschaftsregion-nea.de vorbei. Vielleicht macht ihr ja bald den ersten Schritt in eure eigene Gründung im Landkreis?

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
WG-Feeling für den Mittelstand – von Küchentisch zu Kaffeeküche

Schon lustig, dass Büro-WGs jetzt als Innovation gelten. Früher hieß das Ding einfach: „Im Gemeindezentrum stapeln sich die Stehtische und keiner weiß, wohin mit dem Drucker.“ Aber: Endlich mal ein Coworking-Space hier bei uns zwischen Aurach und Zenn, anstatt dass Kreative immer die dritte S-Bahn nach Nürnberg nehmen müssen. Vielleicht wird die Unternehmer-WG ja so eine Art Startup-Wanderpokal: Wer am längsten den Kaffeevollautomaten blockiert, darf die erste Million behalten. Wir sind gespannt!

Lust auf mehr Nachrichten aus der Region? Schaut bei uns auf Facebook oder Instagram vorbei und diskutiert mit – wir freuen uns auf eure Meinungen und Geschichten!

Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles
Foto: LRA NEA

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Neustadt an der Aisch, Neuhof an der Zenn, Emskirchen, Markt Erlbach, Wilhelmsdorf, Hagenbüchach, Diespeck

Achtung, liebe Leser:innen: Windkraft – Wer kriegt wie viele Windräder? Überraschende Zahlen, hitzige Diskussionen und vielleicht bald neue Nachbarn mit Rotorblättern! Hier erfahrt ihr, was der Wind in Mittelfranken alles so mit sich bringt.

Worum geht’s heute?
Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat aktuell neue Flächenziele für Windkraft beschlossen – und Mittelfranken gehört zu den Regionen, die mehr Fläche dafür freischaufeln sollen als andere Ecken im Freistaat. Für Gemeinden wie Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, Ansbach und Co. wird’s ernst: Bis zu 2,1 Prozent der Fläche sollen künftig für Windräder reserviert sein.

Was heißt das konkret?
Anders als im Allgäu oder am Alpenrand (dort reichen schon 1,3-1,4 Prozent), plant Westmittelfranken also ordentlich vor – knapp 2,1 Prozent Fläche als Vorranggebiet für Windkraft! Trotzdem: Schon jetzt haben unsere Landkreise etwa 2,03 Prozent als Vorrang ausgewiesen. Das Zwischenziel, bis 2027 mindestens 1,1 Prozent Fläche bereitzustellen, ist bei uns also schon abgehakt!

Wer ist zuständig und wie geht’s weiter?
Rainer Fugmann vom Planungsverband Westmittelfranken meint: Panik? Fehlanzeige! „Wir wussten, dass wir im ländlichen Raum mit guten Windverhältnissen mehr leisten müssen als die Städte. Eigentlich haben wir sogar von Anfang an mit dieser Vorgabe gerechnet.“ Anders als Nürnberg (wo viel dicht besiedelt ist und die Einflugschneisen vom Flughafen alles verkomplizieren), haben wir bei uns viele offene Flächen.

Was bedeutet das politisch?
Die Vorgabe kommt direkt vom Wirtschaftsministerium, ausgelöst durch ein Bundesgesetz, das Windkraftflächen jetzt endlich aufs bayerische Land bringen soll. Die Grünen (Martin Stümpfig) hätten sich aber noch mehr Verbindlichkeit und Tempo gewünscht – immerhin liegt ein Gutachten zu den Flächen in Bayern schon seit 1,5 Jahren herum. Kritikpunkt: Wieso gibt es so große Unterschiede zwischen den Regionen? Und: Reichen freiwillige Ziele wirklich aus?

Fakten-Check zur Windkraft in Bayern:
– Die ewig diskutierte Windkraftquote (1,1 Prozent bis 2027, 1,8 Prozent bis 2032 bundesweit) treibt viele Gemeinden um – auch weil Flächen oft an Naturschutz, Flugplätze oder Vogelschutzgebiete „verloren“ gehen.
– Windräder müssen auch auf den ländlichen Raum verteilt werden, weil Großstädte (mit wenig Platz und viel Konkurrenz) das Ziel allein nicht erreichen können.
– Bayern hatte jahrelang blockiert, aber jetzt rückt der Windzwang näher.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
Wie Wind um leere Brotkörbe – Windkraft, aber bitte nicht bei mir!
Mal ehrlich, liebe Nachbar:innen, wir wollen alle grünen Strom, aber am liebsten dreht sich das Windrad irgendwo hinterm Pendlerparkplatz von Hintertupfing und stört maximal die Dorf-Gänse. Und so schauen wir auf die Tabelle im Ministerium, als wär’s der neue Bundesliga-Spielplan – nur mit Prozentzahlen, die mehr über politische Windrichtung verraten, als über echte Klimaschützer:innen im Ort. Fazit: Bayern diskutiert Windräder wie das richtige Verhältnis von Senf und Ketchup am Grill – laut, emotional und auf keinen Fall einheitlich. Reichen tut’s der Erde trotzdem nicht, es sei denn, CO₂ wird demnächst durch warme Worte und unverbindliche Zielgrößen neutralisiert.

Wenn ihr wissen wollt, wie’s bei anderen regionalen Themen wie Nahverkehr, Schule oder Wohnen aussieht: Schaut doch mal auf unsere Facebook- oder Instagram-Seite „Neues an Aurach Zenn Aisch“ – dort diskutieren wir mit euch weiter!

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