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FerienpassSommerferienJugendarbeitWordPress

**Ferienpass 2025 im Landkreis NEA-BW: Ab 18. Mai erhältlich – diesmal schon ab den Pfingstferien gültig**

Gute Nachrichten für Familien im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim: Der beliebte Ferienpass der Kommunalen Jugendarbeit ist auch in diesem Jahr wieder am Start – und bringt eine wichtige Neuerung mit. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 16 Jahre können die Angebote diesmal schon ab den Pfingstferien nutzen. Damit gibt es noch mehr Zeit für spannende Ausflüge, kostenlose Eintritte und abwechslungsreiche Ferienerlebnisse.

Seit vielen Jahren gehört der Ferienpass fest zum Sommer im Landkreis und sorgt mit seinen zahlreichen Angeboten für viel Abwechslung. Dazu zählen unter anderem kostenfreie Eintritte in Freibäder, Vergünstigungen bei Lern- und Erlebnisorten sowie besondere Aktionen wie Hoferlebnisse, Tagesfahrten und Kindertheater. Mit mehr als 3.000 verkauften Pässen ist das Angebot jedes Jahr ein echter Renner.

Der Ferienpass besteht erneut aus zwei Teilen: Zum einen gibt es ein Begleitheft mit allen Informationen zu den Veranstaltungen, Anmeldungen und Gutscheinen zum Heraustrennen. Zum anderen gehört ein handlicher Hosentaschen-Ferienpass dazu, der bei freien Eintritten und Vergünstigungen vorgezeigt werden muss.

Erhältlich ist der Ferienpass ab **18. Mai** zum Preis von **5 Euro** an den bekannten Ausgabestellen, darunter Schulen, Kreisbüchereien, Banken, Rathäuser und das Landratsamt. Gültig ist er in diesem Jahr vom **23. Mai bis 14. September**. Ab dem dritten Kind einer Familie ist der Ferienpass wie gewohnt kostenlos.

Ebenfalls ab dem 18. Mai stehen auf der Internetseite des Landratsamtes das Begleitheft in digitaler Form sowie die Anmeldeformulare für Hoferlebnisse, Kreativworkshops und Tagesfahrten zum Download bereit.

Wer die Ferien gut planen möchte, sollte sich also frühzeitig informieren und den Pass rechtzeitig besorgen.

**Kontakt:**
Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
Kommunale Jugendarbeit
Konrad-Adenauer-Str. 1
91413 Neustadt a.d.Aisch
E-Mail: Koja@kreis-nea.de

**Kommentar der Redaktion:**
Für 5 Euro bekommt man hier ziemlich viel Sommer auf einmal geboten – und dass der Ferienpass heuer schon in den Pfingstferien startet, ist eine richtig gute Nachricht für Familien. Gerade in Zeiten, in denen Freizeitangebote oft teuer geworden sind, ist so ein Pass eine starke Sache. Da dürfte bei manchen Kindern der Satz „Mir ist langweilig“ in den Ferien wenigstens etwas später fallen.

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HallenbadSommerpauseNeustadtWordPress

**Sommerpause im Hallenbad Neustadt a.d.Aisch: Öffentlicher Badebetrieb wird eingeschränkt**

Wer vor dem Sommer noch ein paar Bahnen ziehen möchte, sollte sich die kommenden Termine gut merken: Das Hallenbad im Schulzentrum Neustadt a.d.Aisch geht in die Sommerpause. Ganz geschlossen ist es aber zunächst noch nicht – für Badegäste gibt es bis zu den Sommerferien weiterhin eine eingeschränkte Öffnungszeit.

Der letzte Tag des regulären öffentlichen Badebetriebs ist **Donnerstag, 30. April 2026**. Danach steht das Hallenbad für die Öffentlichkeit **nur noch montags von 17:00 bis 20:30 Uhr** zur Verfügung. Diese Regelung gilt bis einschließlich **Montag, 27. Juli 2026**.

Eine Ausnahme gibt es allerdings: **An Pfingstmontag bleibt das Hallenbad für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen**.

Nach den Sommerferien soll der öffentliche Badebetrieb dann **voraussichtlich ab Anfang Oktober** wieder starten. Ein genauer Termin wurde bislang noch nicht bekannt gegeben.

Wer also vor der längeren Pause noch schwimmen gehen möchte, sollte die verbleibenden Montags-Termine einplanen.

**Kommentar der Redaktion:**
Sommerpause klingt erst einmal nach „geschlossen“, tatsächlich bleibt für alle Wasserratten aber immerhin noch ein kleines Zeitfenster offen. Wer also nicht gleich auf den Badesee ausweichen will, hat montags weiterhin die Chance auf ein paar Bahnen – wenn auch mit etwas mehr Terminplanung als sonst. Anfang Oktober geht’s dann voraussichtlich wieder los. Bis dahin heißt es: Badehose nicht zu weit wegräumen.

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RegionWerbepartnerSichtbarkeitWordPress

**Starke Partner aus der Region gesucht: Werbung auf NaAZA.de schon ab 5 Euro im Monat**

Wer in unserer Region etwas bewegt, soll auch gesehen werden. Genau dafür gibt es NaAZA.de: als Plattform für Nachrichten, Veranstaltungen und Informationen aus unserer Heimat – an Aurach, Zenn und Aisch. Neben aktuellen Berichten aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim möchten wir auch die Menschen, Betriebe und Ideen vor Ort stärken. Deshalb suchen wir starke Werbepartner aus der Region.

NaAZA.de richtet sich an die Menschen aus Neustadt an der Aisch, Emskirchen, Neuhof an der Zenn, Markt Erlbach, Diespeck, Hagenbüchach, Wilhelmsdorf und dem gesamten Umland. Wer hier lebt, informiert sich hier, geht hier einkaufen und nutzt hier Angebote aus der Nachbarschaft. Genau diese Zielgruppe können Unternehmen mit einer Werbung auf NaAZA.de direkt erreichen – ohne große Streuverluste.

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**Kommentar der Redaktion:**
Regionale Stärke lebt nicht nur von guten Ideen, sondern auch davon, dass man voneinander weiß. Der beste Service bringt wenig, wenn ihn keiner kennt. Und mal ehrlich: Bevor das Geld in irgendeinem anonymen Werbenetzwerk versickert, kann es auch dort eingesetzt werden, wo es unsere Heimat sichtbar mit unterstützt. Win-win, wie man heute sagt – oder auf gut fränkisch: passt scho für beide Seiten.

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LandratsamtPersonalversammlungGeschlossenWordPress

# Landratsamt und Zulassungsstelle: In den nächsten Tagen gibt es Einschränkungen

Wer in den kommenden Tagen einen Behördengang im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim plant, sollte vorher genau hinschauen: Sowohl im Landratsamt als auch bei der Kfz-Zulassungsstelle in Uffenheim kommt es zu zeitweisen Einschränkungen. Betroffen sind dabei unterschiedliche Termine im Mai 2026.

Am **Dienstag, 12. Mai 2026**, bleiben das **Landratsamt Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim**, das **Gesundheitsamt** sowie die **Außenstellen und Einrichtungen** am **Vormittag wegen einer Personalversammlung geschlossen**.
Eine wichtige Ausnahme gibt es jedoch: Die **Kreisbüchereien** sind an diesem Tag **regulär geöffnet**, ebenso fährt der **Bücherbus wie gewohnt**.

Auch in der **Kfz-Zulassungsstelle Uffenheim** gibt es Einschränkungen:
Da der **Schilderladen in Uffenheim personalbedingt geschlossen** ist, können dort an mehreren Tagen **nur Vorgänge bearbeitet werden, für die keine neuen Kennzeichen benötigt werden**.

Betroffen sind folgende Termine:

– **Montag, 27. April 2026**
– **Montag, 4. Mai 2026**
– **Mittwoch, 6. Mai 2026**

Zusätzlich ist am **Mittwoch, 29. Mai 2026** die **Zulassungsstelle Uffenheim geschlossen**.

Wer an diesen Tagen ein Anliegen hat, bei dem **neue Kennzeichen benötigt werden**, kann auf die **Kfz-Zulassungsstellen in Bad Windsheim oder Neustadt a.d.Aisch** ausweichen.

Die Redaktion meint: Behörden und Öffnungszeiten – das ist manchmal fast so spannend wie ein Fahrplan im Winter. Aber wer die Termine kennt, spart sich unnötige Wege, Wartezeit und möglicherweise auch etwas Frust am Schalter. Also lieber kurz vorher prüfen, bevor man mit Unterlagen unterm Arm vor verschlossenen Türen steht.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim
https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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**Spatenstich in Pahres: Startschuss für die neue Aischtalkläranlage ist gefallen**

Nach vielen Jahren Planung, Gesprächen und Abstimmungen ist in Pahres nun ein sichtbares Zeichen gesetzt worden: Mit dem symbolischen Spatenstich beginnt offiziell die Umsetzung der künftigen Aischtalkläranlage. Unter strahlend blauem Himmel wurde damit ein Projekt auf den Weg gebracht, das für die beteiligten Gemeinden und den Landkreis eine große Bedeutung hat – für Umweltschutz, moderne Infrastruktur und die Zukunft der Region.

Zum Spatenstich waren auch hochrangige Gäste gekommen. Landrat Christian von Dobschütz war ebenso vor Ort wie Heiko Moßhammer, der zuständige Abteilungsleiter des Landkreises. Gastgeber war Gutenstettens Bürgermeister Gerhard Eichner, auf dessen Initiative das Gemeinschaftsprojekt vor vielen Jahren zurückgeht. Wie er erinnerte, hatte eine Einladung seiner Bürgermeisterkollegen in die „Melberei“ in Bergtheim einst den ersten Impuls für das Vorhaben gegeben.

Die neue Kläranlage entsteht auf Gutenstettener Gemeindegebiet und ist für die Gemeinden Münchsteinach, Baudenbach, Uehlfeld und Gutenstetten vorgesehen. Bis dahin war es allerdings ein langer Weg. Zunächst suchte Gutenstetten nach einer eigenen Lösung, zwischenzeitlich war sogar eine gemeinsame Anlage für alle sieben Aischgrundgemeinden im Gespräch. Am Ende kristallisierte sich die heutige Lösung mit vier beteiligten Gemeinden heraus. Eichner sprach von vielen Jahren intensiver Vorbereitung, zahlreichen Gesprächen und nicht immer einfachen Abstimmungen.

Am Tag des Spatenstichs sollte aber nicht mehr auf die Hürden, sondern auf das Erreichte geschaut werden. Eichner bezeichnete das Vorhaben als klares Zeichen für Fortschritt, Verantwortung und Zukunft. Die neue Anlage werde künftig elf kleinere Kläranlagen ersetzen und sei damit ein wichtiger Beitrag für den Gewässer- und Umweltschutz. Gleichzeitig entstehe moderne und effiziente Infrastruktur – für ihn ein echtes „Leuchtturmprojekt für Mittelfranken“.

Auch der Landkreis profitiert von der neuen Anlage. Wie Landrat Christian von Dobschütz erklärte, soll künftig auch das Sickerwasser der Deponie in Dettendorf dort gereinigt werden. Der Landkreis wird damit als sogenannter Gasteinleiter rund fünf Prozent der erwarteten Wassermenge einbringen. Dabei stellt das Deponiesickerwasser besondere Anforderungen an die Reinigung: Während aus Haushalten vor allem kohlenstoffreiches Abwasser kommt, weist das Wasser aus der Deponie einen hohen Stickstoffanteil auf.

Für den Landkreis bringt die neue Lösung deutliche Vorteile. Bislang wird das Sickerwasser per Tankwagen nach Cronheim transportiert und in Gunzenhausen eingebracht – ein aufwendiger und kostspieliger Weg. Ganz ohne Investitionen geht es allerdings auch künftig nicht: Der Landkreis muss eine eigene Leitung sowie eine Vorbehandlungsanlage bauen. Dafür werden Kosten von rund 1,75 Millionen Euro veranschlagt. Hinzu kommt eine Investitionskostenzulage in Höhe von 1,35 Millionen Euro.

Heiko Moßhammer richtete sich beim Termin direkt an die Bürgerinnen und Bürger von Pahres. Er erklärte, dass er selbst in der Nähe einer Kläranlage wohne und aus eigener Erfahrung sagen könne, dass nach den Unannehmlichkeiten der Bauzeit im späteren Betrieb kaum Auswirkungen auf den Alltag zu spüren seien. Sein Appell: Die Aischgrund-Kläranlage solle vor Ort nicht als Belastung, sondern als modernster Kläranlagenstandort im gesamten Landkreis gesehen werden.

Zugleich machte Moßhammer die Bedeutung des Projekts aus Sicht des Freistaats deutlich. Wasser sei „unser wertvollstes Gut“, und Bayern stehe voll hinter dem Vorhaben. Das zeige sich auch an den in Aussicht gestellten Fördergeldern: Mehr als elf Millionen Euro sollen für die Kläranlage und die zugehörigen Abwasserdruckleitungen fließen.

Zufrieden zeigte sich auch Planer Uwe Härtfelder, der bereits mehrere Anlagen dieser Größenordnung begleitet hat. Gegenüber der Redaktion betonte er, dass die Gemeinden auf anderem Weg kaum so günstig zu sauberem Wasser gekommen wären. Außerdem lägen die bisherigen Vergaben sogar unter den Kostenschätzungen. Besonders hob er die gute Zusammenarbeit der beteiligten Bürgermeister hervor. Trotz bevorstehender politischer Wechsel in mindestens drei der vier Gemeinden hoffe man, dass diese Zusammenarbeit auch in der Bauphase so erfolgreich weitergeführt werde.

Auch die Dimensionen des Projekts sind beachtlich: Für die Kläranlage selbst wird aktuell mit Kosten von 13,5 Millionen Euro gerechnet. Die Übergabe ist zur Jahresmitte 2028 geplant. Hinzu kommen Investitionen in zehn Pumpwerke, 29 Mischwasserbauwerke – teils als Neubau, teils als Umbau – sowie 43 Kilometer Druckleitungen. Dafür sind weitere 15 Millionen Euro vorgesehen.

Zum Abschluss des offiziellen Teils rief Thomas Höchsmann, technischer Geschäftsführer der beauftragten Spezialfirma, die Ehrengäste schließlich weg vom Rednerpult und an die Schaufeln. Damit wurde der symbolische Spatenstich vollzogen – und aus einem jahrelang diskutierten Vorhaben ganz offiziell eine Baustelle mit Zukunft.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal dauert es in Deutschland, bis aus einer Idee ein echtes Bauprojekt wird – und manchmal dauert es sogar im Aischgrund ein bisschen länger. Aber wenn am Ende elf kleinere Anlagen ersetzt werden, moderne Technik entsteht und Millionen an Fördermitteln in die Region fließen, dann zeigt sich: Das Warten war nicht umsonst. Und ganz ehrlich – ein Spatenstich bei blauem Himmel macht sich auch besser als bei Dauerregen.

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BauantragZaunAblehnungWordPress

**Neuhof: Hoher Zaun wegen Cane Corso? Gemeinderat lehnt Antrag einstimmig ab**

Hunde und Zäune sorgen in Nachbarschaften immer wieder für Diskussionen – in Neuhof gleich beides auf einmal. Im Gemeinderat ging es jetzt um einen Bauantrag aus dem Baugebiet Endlein III, bei dem ein Grundstück rundum mit einem zwei Meter hohen Zaun eingefriedet werden sollte. Vor allem zur Straßenseite hin wurde dabei genau hingeschaut.

Die Eigentümer des Grundstücks wollten ihr Anwesen komplett mit einem zwei Meter hohen Zaun versehen. An den seitlichen und rückwärtigen Grundstücksgrenzen wäre das nach den geltenden Regeln auch möglich gewesen. Zur Straße hin sieht der Bebauungsplan allerdings nur eine Höhe von 1,25 Metern vor. Für die beantragten zwei Meter hätte es deshalb eine Ausnahmegenehmigung der Gemeinde gebraucht.

Hintergrund des Antrags ist nach Angaben aus der Sitzung die Haltung eines Cane Corso Italiano. Bürgermeisterin Claudia Wust stellte den Fall im Gemeinderat vor. Konkrete Details zu den Beweggründen der Antragsteller lagen dem Gremium dabei offenbar nicht vollständig vor. Im Rat wurde jedoch davon ausgegangen, dass der hohe Zaun sowohl verhindern soll, dass der Hund das Grundstück verlässt, als auch das Sicherheitsgefühl von Passanten verbessern könnte.

Der Cane Corso Italiano ist eine große und kräftige Hunderasse. Tiere erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 68 Zentimetern und ein Gewicht von 40 bis 50 Kilogramm. Gleichzeitig gilt die Rasse bei verantwortungsvoller Haltung als ruhig, treu, freundlich und arbeitsfreudig. In Bayern wird der Cane Corso jedoch als sogenannter Listenhund der Kategorie zwei geführt. Für solche Hunde gelten besondere Vorschriften.

Im Gemeinderat bestand durchaus Verständnis dafür, dass eine klare Abgrenzung zwischen Grundstück und öffentlichem Raum in diesem Fall sinnvoll sein könnte. Gegen eine Ausnahmegenehmigung sprachen am Ende aber zwei zentrale Punkte. Zum einen wurde das Baugebiet bewusst so geplant, dass der dörfliche Charakter erhalten bleibt – ein zwei Meter hoher Zaun direkt an der Straße würde aus Sicht des Gremiums nicht dazu passen. Zum anderen wollte die Gemeinde keinen Präzedenzfall schaffen. Aus der Verwaltung wurde daran erinnert, dass ein vergleichbarer Antrag in der Vergangenheit bereits abgelehnt worden war.

Den entscheidenden Hinweis lieferte schließlich Vize-Bürgermeister Herbert Reiß, selbst Hundehalter. Er machte deutlich, dass ein zwei Meter hoher Zaun grundsätzlich möglich sei – allerdings nicht direkt an der Straßengrenze. Wer wolle, könne einen solchen Zaun mit zwei Metern Abstand hinter der Grundstücksgrenze errichten. Dann gehe allerdings entsprechend Gartenfläche verloren.

Am Ende war die Entscheidung eindeutig: Der Gemeinderat lehnte den Antrag einstimmig ab.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein hoher Zaun kann im Einzelfall sicher sinnvoll sein – gerade wenn es um große Hunde und das Sicherheitsgefühl auf beiden Seiten geht. Aber Bebauungspläne gelten eben nicht nur dann, wenn sie bequem sind. Und in Neuhof scheint die Botschaft klar: Der dörfliche Charakter soll nicht hinter meterhohen Frontzäunen verschwinden. Wer also groß einzäunen will, muss im Zweifel ein Stück Garten opfern. Man könnte auch sagen: Der Hund bekommt Sicherheit – der Rasen weniger Auslauf.

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TrockenbiotopverbundprojektSchafbeweidungArtenvielfaltWordPress

**Schafe im Einsatz für die Natur: Infos, Produkte und Einblicke am 1. Mai im Fränkischen Freilandmuseum**

Schafe liefern nicht nur Wolle – sie sind auch wichtige Helfer im Naturschutz. Wer mehr darüber erfahren möchte, wie Beweidung wertvolle Landschaften erhält und welche Arbeit dahintersteckt, bekommt am 1. Mai im Fränkischen Freilandmuseum spannende Einblicke.

Neben der Schafschur werden dort auch verschiedene Produkte rund ums Schaf angeboten. Besucherinnen und Besucher können unter anderem Schafmilchseifen, Kleidung aus Schafwolle, Lammfelle und Lammbratwürste entdecken und erwerben.

Mit dabei ist auch der Landschaftspflegeverband (LPV) Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim mit einem eigenen Informationsstand. Im Mittelpunkt steht das „Trockenbiotopverbundprojekt“, bei dem der Erhalt von extensiv beweideten Halbtrockenrasen, Trockenrasen und Magerrasen im Landkreis gefördert wird.

Gerade die Beweidung mit Schafen und Ziegen spielt dabei eine wichtige Rolle: Durch ihr spezielles Fressverhalten sorgen die Tiere für mehr Strukturvielfalt auf den Flächen und helfen dabei, eine Verbuschung zu verhindern. So bleiben wertvolle Lebensräume für viele Pflanzen- und Tierarten erhalten.

Im Rahmen des Projekts unterstützt der LPV unter anderem die Pflege von Weideflächen, hilft bei der Wiederherstellung aufgegebener Triebwege und bringt Flächeneigentümer sowie Schäfer zusammen.

Wer sich fragt, was Schafbeweidung eigentlich so besonders macht, wie Weidetiere zur Artenvielfalt beitragen, mit welchen Problemen Schäfer heute zu kämpfen haben und wie man sie sinnvoll unterstützen kann, erhält am 1. Mai zwischen 10:00 und 17:00 Uhr am Infostand im Fränkischen Freilandmuseum Antworten.

**Quelle:** Landratsamt Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim
**Quelle und Copyright:** https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

**Kommentar der Redaktion:**
Schafe sind eben weit mehr als flauschige Wiesenbewohner – sie sind echte Landschaftspfleger auf vier Beinen. Und ganz nebenbei zeigen solche Projekte, dass Naturschutz oft nicht nur aus großen Konzepten besteht, sondern auch aus viel täglicher Arbeit, Erfahrung und Engagement vor Ort. Wer also am 1. Mai unterwegs ist, bekommt hier nicht nur interessante Informationen, sondern vielleicht auch einen neuen Blick auf unsere Kulturlandschaft.

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## Stadtkapelle Frankenland hat neuen Dirigenten: Premiere beim Frühlingsfest in Neustadt

Die Stadtkapelle Frankenland in Neustadt schlägt ein neues musikalisches Kapitel auf: Mit Étienne Lemieux-Després übernimmt ein international erfahrener Musiker den Taktstock. Seine erste große Bewährungsprobe vor Publikum steht schon bald an – und die dürfte für viele Musikfreunde aus der Region besonders spannend werden.

Der neue Dirigent der Stadtkapelle Frankenland heißt Étienne Lemieux-Després. Der 33-Jährige stammt aus dem kanadischen Montreal, spricht fließend Deutsch und bringt reichlich Erfahrung aus der internationalen Musikszene mit. Seine Premiere in Neustadt feiert er am Sonntag, 3. Mai, im Rahmen des Frühlingsfestes auf dem Neustädter Marktplatz. Dort wird die Stadtkapelle von 13 bis 18 Uhr zu hören sein.

Aktuell arbeitet Lemieux-Després an einem Opernprojekt am Opernhaus Zürich. Wie er im Gespräch mit der Redaktion erklärte, ist er dort als Assistent bei Mozarts letzter Oper „La Clemenza di Tito“ tätig.

Seine musikalische Ausbildung begann in seiner Heimatstadt Montreal, wo er einen Bachelor im Fach Klavier absolvierte. Ab 2017 setzte er seine Studien in Deutschland fort: An der Hochschule für Musik in Nürnberg machte er seinen Master als Orchesterdirigent und Chorleiter. Sein Familien-Doppelname bedeutet übrigens sinngemäß „Der Beste in den Feldern“.

Beruflich führte ihn sein Weg bereits an namhafte Häuser und Projekte. 2020 war sein erster Vertrag als Assistent bei der Mozartwoche in Salzburg, wo er bei Richard Strauss’ Oper „Ariadne auf Naxos“ mitwirkte. Auch an der Deutschen Oper in Hamburg sammelte er Erfahrungen. Darüber hinaus war er laut eigener Aussage bereits in Frankreich, Spanien und Asien tätig. In Franken arbeitet er derzeit mit dem Orchester-Klub Nürnberg 1893, dem ältesten Laiensymphonieorchester der Stadt. Außerdem leitet er den Kammerchor in Landsberg am Lech.

Auf die Stelle in Neustadt wurde er über eine Ausschreibung des Nordbayerischen Musikbundes aufmerksam. An der Stadtkapelle Frankenland schätzt er besonders „eine besondere Energie und eine starke Organisation“.

Dass er heute so sicher Deutsch spricht, kommt nicht von ungefähr: Schon in Kanada hatte er drei Jahre lang Deutsch gelernt. Für ihn sei klar gewesen, dass man klassische Musik kaum ernsthaft studieren und unterrichten könne, ohne die deutsche Sprache zu beherrschen. Unterstützung bekam er dabei wohl auch durch seine deutsch-französische Ehefrau.

Auch die Stadtkapelle selbst ging bei der Suche nach einem neuen Dirigenten sehr strukturiert vor. Vorsitzender Bastian Kistner berichtete von einem genauen Auswahlverfahren. Insgesamt gab es drei Bewerber – was laut Kistner in der heutigen Zeit durchaus bemerkenswert sei, da es für Laienorchester zunehmend schwierig werde, professionelle Dirigenten für solche Aufgaben zu gewinnen.

Alle Kandidaten wurden zu einem Probedirigat eingeladen. Dabei mussten sie jeweils fast zwei Stunden lang mit den Musikerinnen und Musikern der Kapelle verschiedene Stücke einstudieren. Im Anschluss wurden die Mitglieder der Stadtkapelle in einer offenen Gesprächsrunde aktiv in die Entscheidung eingebunden.

Am Ende stimmten die Musikerinnen und Musiker über ihren Favoriten ab. Rund 60 Prozent der Stimmen entfielen auf Étienne Lemieux-Després. Für den Vorstand war das eine absolute Mehrheit und zugleich ein deutliches Signal.

Bastian Kistner nennt mehrere Gründe für die Entscheidung: Zum einen überzeuge Lemieux-Després mit seiner großen Begeisterungsfähigkeit – sowohl am Dirigentenpult als auch im persönlichen Umgang. Es gelinge ihm hervorragend, seine Freude an der Musik auf das Orchester zu übertragen. Zum anderen passe er mit seiner offenen und herzlichen Art auch menschlich sehr gut zur Stadtkapelle. Hinzu komme seine hohe fachliche Qualifikation. Der Vorstand ist überzeugt, dass mit ihm der hohe musikalische Standard der vergangenen Jahre nicht nur gehalten, sondern weiterentwickelt werden kann.

Eine wichtige Rolle bei der Suche nach dem Nachfolger spielte auch der bisherige Dirigent Matthias Eckart. Er unterstützte die Stadtkapelle aktiv, war bei den Probedirigaten als Bewerter dabei und wirkte gemeinsam mit dem Vorstand an der finalen Entscheidung mit. Eckart selbst wird die Stadtkapelle Frankenland am Samstag, 25. April, ein letztes Mal dirigieren. Das Abschiedskonzert in der NeuStadtHalle beginnt um 19.30 Uhr.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Kanadier mit perfektem Deutsch, Opernerfahrung aus Zürich und Salzburg und jetzt am Dirigentenpult in Neustadt – das klingt schon fast wie ein kultureller Hauptgewinn mit fränkischer Zugabe. Für die Stadtkapelle Frankenland ist die Verpflichtung ein starkes Signal. Und wer weiß: Vielleicht steckt im Namen „Der Beste in den Feldern“ ja wirklich ein gutes Omen – zumindest musikalisch stehen die Zeichen in Neustadt klar auf Aufschwung.

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**Babypflegekurs in Diespeck: KoKi macht werdende Eltern „startklar fürs Baby“**

Die Vorfreude auf das Baby ist riesig – doch mit dem neuen Familienmitglied kommen auch viele ganz praktische Fragen auf junge Familien zu. Genau hier setzt ein Babypflegekurs in Diespeck an, den die KoKi des Landratsamts Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim gemeinsam mit dem Familienstützpunkt Diespeck anbietet.

Unter dem Titel **„STARTKLAR FÜRS BABY!“** findet am **Donnerstag, 2. Juli 2026, von 9:30 bis etwa 13:30 Uhr** ein vierstündiger Kurs im **evangelischen Gemeindehaus Diespeck, Am Kirchberg 10, 91456 Diespeck** statt.

Im Kurs erhalten werdende Eltern viele hilfreiche Informationen und praktische Tipps für den Alltag mit einem Neugeborenen. Themen sind unter anderem **Wickeln, Baden, Körperpflege, Anziehen, Stillen oder Fläschchen geben, Schlafen** sowie das **richtige Halten eines Babys**. Begleitet wird der Kurs von einer erfahrenen **Familienhebamme** und einer **Fachkraft der KoKi**.

Auch die Praxis kommt nicht zu kurz: Mit Hilfe von Puppen können Handgriffe direkt ausprobiert und geübt werden. Natürlich bleibt dabei auch genügend Zeit für persönliche Fragen, die werdende Eltern rund um die erste Zeit mit dem Baby beschäftigen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb ist eine **Anmeldung unbedingt erforderlich**. Willkommen sind nicht nur werdende Mütter und Väter, sondern auch **Paare gemeinsam** sowie **werdende Omas und Opas**, die ihr Wissen auffrischen möchten.

**Anmeldung bei der KoKi:**
Telefon: **09161 92-2541**
E-Mail: **koki@kreis-nea.de**

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Angebot, das im Alltag wirklich helfen kann – denn zwischen Vorfreude, Babyzimmer und Namenssuche merkt man oft erst spät, wie viele ganz praktische Dinge mit einem Neugeborenen plötzlich wichtig werden. Und ja: Ein Baby richtig zu halten, sieht oft leichter aus, als es am Anfang tatsächlich ist. Umso besser, wenn man das vorher schon einmal üben kann.

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**Landkreis veröffentlicht neuen „#überblick“: Rückblick auf 2025 und Ausblick auf 2026 in einem Heft**

Was hat den Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim im vergangenen Jahr bewegt – und welche Projekte stehen als Nächstes an? Genau darauf gibt der neue **„#überblick 2025/2026“** Antworten. Das bisher bekannte Format des Jahresrückblicks wurde erweitert und erscheint nun erstmals als Wendeheft mit **Jahresrückblick und Projektausblick** in einem.

Auf insgesamt **68 Seiten** werden die wichtigsten Themen und Ereignisse zusammengefasst, die aus Sicht des Landkreises das Jahr 2025 geprägt haben und das laufende Jahr 2026 bestimmen. Passend zum Landkreismagazin **#durchblick** trägt die neue Veröffentlichung nun den Titel **#überblick**.

Im Teil zum **Jahresrückblick 2025** finden sich neben einer Chronologie des gesamten Jahres auch verschiedene **Top-Themen**. Dazu zählen unter anderem Neuigkeiten aus der Öffentlichkeitsarbeit, der **Energienutzungsplan Plus**, Aufgaben und Einsätze im **Katastrophenschutz** sowie der **Umzug in die neuen Räumlichkeiten**.

Der **Projektausblick 2026** wirft den Blick nach vorne. Auch hier werden zentrale Themen besonders hervorgehoben. Genannt werden unter anderem die **interkommunale Zusammenarbeit**, das **Berufsschulzentrum Bad Windsheim**, die Bereiche **„Das Amt wird smarter“** und **„Wirtschaft stärken“**. Als besonderes Highlight wird zudem die **Landesgartenschau** genannt.

Wer sich für den neuen **#überblick 2025/2026** interessiert, kann das Heft **kostenlos** beim Landratsamt anfordern – telefonisch unter **09161 92-1006** oder per E-Mail an **anne.wagner@kreis-nea.de**. Außerdem ist die Broschüre online abrufbar unter:
**https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/ueberblick**
Zusätzlich liegt sie auch im **Foyer des Landratsamtes** aus.

**Kommentar der Redaktion:**
So ein Überblick ist durchaus praktisch – gerade in Zeiten, in denen man oft nur Schlagzeilen mitbekommt, aber selten den ganzen Zusammenhang. Und wenn ein Amt schon „smarter“ werden will, schauen wir natürlich besonders genau hin. Vielleicht wird ja irgendwann sogar der Behördengang so einfach wie ein Kaffeeholen in der Pause. Bis dahin ist der #überblick auf jeden Fall eine gute Gelegenheit, sich kompakt über das Geschehen im Landkreis zu informieren.

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## Raubüberfall in Herzogenaurach: Täter setzt Pfefferspray ein

Ein spektakulärer Raubüberfall im Nachbar-Landkreis hat am Dienstagvormittag in Herzogenaurach für große Aufregung gesorgt. Zwei maskierte Männer stürmten ein Juweliergeschäft in der Hauptstraße, gingen mit Pfefferspray gegen die Angestellten vor und flüchteten anschließend mit Bargeld und Schmuck. Die Polizei reagierte sofort mit einem Großaufgebot.

Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich die Tat gegen 10 Uhr. Unmittelbar nach dem Überfall wurde eine umfangreiche Fahndung eingeleitet, bei der auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam. Ein 31-jähriger Tatverdächtiger konnte noch in der Nähe des Tatorts festgenommen werden. Bei ihm fanden die Einsatzkräfte mutmaßliches Diebesgut sowie Pfefferspray.

Nach dem zweiten Täter wird derzeit weiterhin gesucht.

Die beiden betroffenen Beschäftigten des Juweliergeschäfts wurden bei dem Überfall leicht verletzt und mussten medizinisch versorgt werden. Wie hoch der entstandene Schaden durch die geraubten Wertgegenstände und das Bargeld ausfällt, ist aktuell noch nicht bekannt.

Wegen der laufenden Ermittlungen bittet die Polizei mögliche Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich bei den zuständigen Ermittlungsbehörden zu melden.

**Hinweis der Redaktion:** Ein „Like“ unter diesem Bericht bedeutet nicht, dass jemand die Tat gutheißt. Es heißt lediglich: **„Like“ = lesenswerter Bericht.**

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**Landkreis vor neuer Weichenstellung: Weniger Stellvertreter im Landratsamt – und zwei wichtige Straßensanierungen auf dem Weg**

Kurz vor dem Ende der alten Kreistagsperiode ist im Landratsamt noch einmal Bewegung in mehrere Themen gekommen. Überraschend wurde in der letzten Sitzung die Frage aufgeworfen, ob der Landrat künftig überhaupt noch drei Stellvertreter braucht. Gleichzeitig stellte der Kreistag die Weichen für die Sanierung zweier maroder Straßen im Landkreis. Und auch der neue Landkreiswein wurde vorgestellt.

Für eine unerwartete Debatte sorgte FWG-Kreisrat Harald Trabert. Unter dem Punkt „Anfragen“ wollte er wissen, ob es angesichts der angespannten Finanzlage von Kommunen und Landkreis wirklich weiterhin drei Stellvertreter für den Landrat brauche. Aus seiner Sicht sei es durchaus überlegenswert, einen oder sogar zwei dieser Posten einzusparen. Das würde Geld sparen und zugleich ein sichtbares Signal nach außen senden: Auch der Landkreis spart.

In den vergangenen sechs Jahren waren Reinhard Streng (FWG), Hans Herold (CSU) und Ruth Halbritter (Grüne) die Stellvertreter zunächst von Landrat Helmut Weiß und danach auch von dessen Nachfolger Dr. Christian von Dobschütz. Nach Informationen der Redaktion würden zumindest Streng und Herold diese Aufgaben gerne weiter übernehmen. Ob Landrat von Dobschütz an der bisherigen Besetzung festhalten möchte, ist derzeit noch offen.

Üblicherweise benennt der Landrat in der konstituierenden Sitzung des neuen Kreistags seine Wunschkandidaten, über die das Gremium dann einzeln abstimmt. Diese Sitzung ist für Freitag, 22. Mai, um 9 Uhr angesetzt.

Landrat Dr. Christian von Dobschütz zeigte sich von dem Vorstoß Traberts sichtlich überrascht. Er machte deutlich, dass es bei diesem Thema sowohl Argumente dafür als auch dagegen gebe. Zugleich betonte er, man solle die Aufgabenfülle eines Landrats nicht unterschätzen. Seine drei Stellvertreter seien mit Terminen „durchaus gut ausgelastet“.

Kritik an der vorgezogenen Debatte kam von Gabi Schmidt (UWG). Die Landtagsabgeordnete verwies darauf, dass diese Diskussion nach der Bayerischen Landkreisordnung Sache des neu gewählten Kreistags sei. Man solle das Ergebnis der Wahl respektieren und die Entscheidung nicht vorwegnehmen.

Auch AfD-Kreisrätin Anni Benedikt meldete sich zu Wort. Sie äußerte die Sorge, eine mögliche Verringerung der Zahl der Stellvertreter könne auch dazu dienen, der AfD einen möglichen Posten zu verwehren. Der Landrat wies das zurück. Es sei aktuell noch nichts beschlossen worden, vielmehr gehe es lediglich um eine Anregung. Zudem würden die Stellvertreter vom Kreistag gewählt – das gelte selbstverständlich auch für mögliche Kandidaten anderer Fraktionen, also auch der AfD.

Während die Frage nach den Stellvertretern zunächst offenbleibt, traf der „alte“ Kreistag noch zwei konkrete Entscheidungen zur Infrastruktur. So wurde der Landrat ermächtigt, jeweils das wirtschaftlich günstigste Angebot für den Ausbau der Staatsstraße 2256 von Münchhof nach Burghöchstadt im Bauabschnitt III sowie für die Kreisstraße 19 von Bräuersdorf nach Hagenbüchach anzunehmen und die Aufträge zu vergeben.

Besonders dringlich ist die Sanierung der Kreisstraße zwischen Bräuersdorf und Hagenbüchach. Niko Schwarz vom Tiefbauamt des Landkreises bezeichnete sie in der Sitzung sogar als die „schlechteste Kreisstraße, die wir momentan haben“. Zahlreiche Risse, Setzungen und beschädigte Bankette prägen dort das Bild. Vor allem im Begegnungsverkehr müssten Lastwagen immer wieder ausweichen, was die Schäden weiter verschärfe.

Geplant ist deshalb ein kompletter Neuaufbau des nicht mehr tragfähigen Fahrbahnaufbaus. Außerdem soll die Straße auf sechs Meter verbreitert und die Linienführung verbessert werden. Nach Angaben des Landkreises werden derzeit noch letzte Grundstücksfragen geklärt. Danach könnte die Maßnahme starten.

Auch bei der Staatsstraße 2256 gibt es nun Bewegung. Nachdem in den vergangenen Jahren bereits die Abschnitte Burghaslach bis Freihaslach sowie Freihaslach bis Münchhof saniert wurden, sah es lange so aus, als könne der dritte Abschnitt in diesem Jahr aus formalen und finanziellen Gründen nicht mehr umgesetzt werden. Inzwischen haben sich die Voraussetzungen offenbar geändert.

Sobald die letzten naturschutzrechtlichen Fragen – unter anderem zum Thema Zauneidechse – geklärt sind, soll auch dort gebaut werden. Auf einer Länge von 1560 Metern ist ebenfalls eine Verbreiterung auf sechs Meter vorgesehen. Darüber hinaus wird der in weiten Teilen rissige und nicht frostsichere Belag erneuert.

Etwas leichter wurde es in der Sitzung dann beim Thema Landkreiswein. Der diesjährige Landkreiswein wurde vorgestellt, was Landrat von Dobschütz als Zeichen der Unterstützung für die Winzer in der Region wertete.

Ausgewählt wurde ein trockener Silvaner vom Weigenheimer Winzer Thomas Weidt. Er betreibt Weinbau auf 1,1 Hektar im Nebenerwerb und stellte seinen Betrieb persönlich vor. Seinen Silvaner beschrieb er als klassischen Franken, der alles andere als langweilig sei und „Frische ins Glas“ bringe. Damit, so seine Hoffnung, könne vielleicht auch wieder gute Laune in den Sitzungssaal einziehen.

Wie üblich stellte auch der Bürgermeister der Herkunftsgemeinde den Ort kurz vor. Weigenheims Bürgermeister Rainer Mayer sorgte dabei mit einer kleinen, augenzwinkernden Bemerkung für Aufmerksamkeit: Den Ortsteil Reusch bezeichne man intern wegen einiger dort noch vorhandener Gewerbebetriebe als „unseren Ruhrpott“. Außerdem erklärte Mayer, Weigenheim sei wohl tatsächlich die zweitgrößte Weinbaugemeinde in Mittelfranken – ließ dabei allerdings offen, ob sich das auf Liter, Winzer oder Fläche bezieht.

**Kommentar der Redaktion:**
Im Landratsamt wird also nicht nur über Personal, sondern auch über Prioritäten gesprochen. Die Frage nach drei Stellvertretern ist in Zeiten klammer Kassen sicher legitim – entscheiden muss das aber der neue Kreistag. Deutlich weniger diskutabel ist der Zustand mancher Straßen: Wenn eine Kreisstraße schon offiziell als schlechteste im Landkreis gilt, dann ist Handeln überfällig. Und beim Landkreiswein zeigt sich einmal mehr: Politik wird in Franken nicht nur mit Akten, sondern manchmal auch mit Silvaner begleitet. Solange am Ende mehr saniert als ausgeschenkt wird, ist dagegen wohl wenig einzuwenden.

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**Dorffest in Brunn: Am Schloss wird wieder gemeinsam gefeiert**

Wenn in Brunn das Dorffest ansteht, ist eines sicher: Es wird gesellig, lecker und richtig gemütlich. Am **Samstag, 23. Mai 2026**, lädt das traditionelle **Dorffest am Schloss** wieder dazu ein, gemeinsam einen schönen Abend in lockerer Atmosphäre zu verbringen. Los geht es ab **17:00 Uhr**.

Geboten ist alles, was zu einem gelungenen Fest in der Dorfgemeinschaft dazugehört: **Steaks, Bratwürste, Bauch, frische Salate sowie Kaffee und Kuchen** sorgen dafür, dass niemand hungrig nach Hause gehen muss. Dazu gibt es **Bier, Wein und alkoholfreie Getränke**. Und auch wenn das Wetter nicht perfekt sein sollte, ist vorgesorgt – **ein Zelt steht bereit**.

Die Veranstalter bitten außerdem darum, **Teller, Besteck und Tassen selbst mitzubringen**. Das gehört in Brunn ganz bewusst zur traditionellen und nachhaltigen Festkultur dazu.

Organisiert wird das Fest von den **Ortsburschen, Madli & Altortsburschen Brunn**, die sich auf viele Besucher freuen.

📅 **Samstag, 23. Mai 2026**
🕔 **ab 17:00 Uhr**
📍 **Am Schloss in Brunn**

**Ein Abend für alle, die Geselligkeit und echtes Dorfleben zu schätzen wissen.**

**Kommentar der Redaktion:**
So muss ein Dorffest sein: unkompliziert, bodenständig und mit allem, was dazugehört. Wer Lust auf einen entspannten Abend mit guten Gesprächen und ehrlicher Festküche hat, dürfte in Brunn genau richtig sein. Und ganz nebenbei zeigt der Hinweis mit dem eigenen Geschirr auch: Tradition und Nachhaltigkeit können auf dem Land schon lange ganz selbstverständlich zusammenpassen.

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# Hofmann-Bierfest in Pahres: Drei Tage feiern, genießen und fränkische Festkultur erleben

Wenn in Pahres wieder das Hofmann-Bierfest ansteht, ist eines sicher: Im Aischgrund wird gefeiert. Vom **24. bis 26. April 2026** lädt die **Brauerei Hofmann** zu drei Tagen voller Stimmung, Musik, Biergenuss und geselligem Beisammensein ein. Vieles spricht dafür, dass es sich dabei tatsächlich um eines der größten Bierfeste im Aischgrund handelt.

Ob Stimmungsabend im Bierzelt, Party mit Après-Ski-Flair oder ein Familientag für Groß und Klein – das Programm bietet für jeden etwas. Dazu kommen **15 Biersorten an der längsten Bar im Aischgrund**, was das Fest für viele Bierfreunde aus der Region besonders interessant machen dürfte.

## Das Programm im Überblick

### Freitag, 24. April 2026 – Stimmungsabend
Zum Auftakt sorgen die **„Gipfelstürmer“** für beste Festzeltstimmung.

– Festbetrieb ab **18:00 Uhr**
– Bieranstich um **19:30 Uhr** mit der **bayerischen Bierkönigin**
– **200 Liter Freibier** zum Start
– Eintritt: **5 Euro**

### Samstag, 25. April 2026 – Partyabend
Am Samstag bringen die **„Fetzentaler“ aus Flachau** Après-Ski-Stimmung nach Pahres.

– Festbetrieb ab **17:00 Uhr**
– Begrüßung um **20:00 Uhr**
– Eintritt: **5 Euro**

### Sonntag, 26. April 2026 – Familientag
Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Familien und Besucher, die das Fest in entspannter Atmosphäre genießen möchten.

– **9:00 bis 19:00 Uhr**
– Tag der offenen Tür
– Gemütlicher Ausklang für die ganze Familie

## Veranstaltungsort und Reservierung

📍 **Brauerei Hofmann, Pahres**
📧 **Reservierung:** bierfest@hofmann-bier.de

Das Hofmann-Bierfest dürfte auch 2026 wieder ein fester Termin im Veranstaltungskalender der Region sein.

**Kommentar der Redaktion:**
Drei Tage Ausnahmezustand in Pahres – und irgendwo zwischen Bieranstich, Festzeltmusik und der längsten Bar im Aischgrund zeigt sich wieder, warum solche Feste weit mehr sind als nur geselliges Beisammensein. Sie gehören einfach zur fränkischen Kultur dazu. Und mal ehrlich: **200 Liter Freibier** zum Start sind schon ein Argument, bei dem selbst der innerlich streng kalkulierende Franke kurz milde wird. 🍺😉

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**Bauhöfe der Schwammregion treffen sich in Erlbach: Gemeinsam gegen Hitze und Starkregen**

Wie können Städte und Gemeinden besser auf Trockenheit, Starkregen und die Folgen des Klimawandels reagieren? Genau darum ging es bei einem Austauschtreffen der Bauhöfe aus der Schwammregion Aisch, Aurach & Zenn. In Erlbach kamen Vertreter der 14 Kommunen zusammen, um sich über praktische Maßnahmen, aktuelle Entwicklungen und konkrete Handlungsmöglichkeiten auszutauschen.

Am 13. April 2026 trafen sich die Bauhöfe der 14 Kommunen der Schwammregion Aisch, Aurach & Zenn in Erlbach zu einem gemeinsamen Arbeitstreffen. Dabei informierten die Umsetzungsbegleitungen zunächst über den aktuellen Stand der Schwammregion. Auch das Wasserwirtschaftsamt stellte die Situation im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim vor.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Präsentation einer Handlungsempfehlung für mehr Klimaresilienz durch die Klimaanpassung im Landkreis. Diese soll den Bauhöfen künftig helfen, schneller und sicherer einschätzen zu können, welche Maßnahmen direkt umgesetzt werden können und wo zuvor eine Genehmigung notwendig ist.

Außerdem gab es einen Fachvortrag der Unteren Naturschutzbehörde zum Thema Artenschutz. Im Anschluss wurde es praktisch: In mehreren Gruppen diskutierten die Teilnehmer intensiv über verschiedene Themen, darunter Grabenpflege, trockenheitsangepasste Baum- und Pflanzenarten, Beschattung, erste Maßnahmen an Gewässern sowie Dammstrukturen an Gräben.

Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in Zukunft weiter vertieft werden. Geplant ist, neue Ansätze zunächst in Pilotgemeinden zu testen und erfolgreiche Maßnahmen anschließend auch auf andere Kommunen der Region zu übertragen.

Die Schwammregion Aisch, Aurach & Zenn besteht aus den Kommunalen Allianzen Aurach-Zenn sowie NeuStadt und Land. Ziel einer Schwammregion ist es, Wasser möglichst lange in der Fläche zu halten, zeitweise zu speichern und in Hitzeperioden wieder verfügbar zu machen. Hintergrund ist, dass extreme Wetterlagen wie Starkregen und langanhaltende Hitzephasen immer häufiger werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Klingt auf den ersten Blick vielleicht nach einem eher trockenen Verwaltungsthema – wobei „trocken“ hier ja gerade nicht das Ziel ist. Tatsächlich steckt hinter dem Begriff Schwammregion ein sehr praktischer Ansatz: Wasser dort halten, wo es fällt, statt es schnell abzuleiten. Wenn Bauhöfe, Fachbehörden und Kommunen dabei gemeinsam an einem Strang ziehen, kann das für Orte, Felder, Bäume und Gewässer in unserer Region langfristig ein echter Vorteil sein. Und mal ehrlich: Wenn Gräben, Bäume und Schattenplätze künftig mit mehr Plan statt nur nach Bauchgefühl gestaltet werden, ist das wahrscheinlich eine der sinnvollsten Investitionen in die Zukunft vor unserer Haustür.

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**Fahrsicherheitstraining für Seniorinnen und Senioren: Landkreis bietet Termine in Diespeck an**

Sicher unterwegs bleiben, das eigene Fahrverhalten besser einschätzen und mit mehr Routine auf schwierige Situationen reagieren: Genau darum geht es bei einem Fahrsicherheitstraining für Autofahrerinnen und Autofahrer ab 60 Jahren, das im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim angeboten wird. Wer gerne mobil bleibt und aktiv am Straßenverkehr teilnimmt, kann hier das eigene Können auffrischen und stärken.

Die Kreisverkehrswacht Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim e.V. veranstaltet das Fahrsicherheitstraining an zwei Samstagen, und zwar am **23. Mai 2026** sowie am **29. August 2026**, jeweils von **10:00 bis 15:00 Uhr**.

Stattfinden wird das Training auf dem **Werksgelände der Firma Franken Brunnen in Diespeck**.

Das Angebot richtet sich an **Autofahrerinnen und Autofahrer ab 60 Jahren**, die ihre Fahrfähigkeiten besser einschätzen und verbessern möchten. Die **Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro**.

Anmeldungen sind direkt bei der **Kreisverkehrswacht Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim e.V.** möglich. Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Landkreises Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim unter:
**www.kreis-nea.de**

Für Rückfragen stehen außerdem die Telefonnummern **09161 926203** und **09161 926206** zur Verfügung.

Ebenfalls interessant: Auch für **Fahrsicherheitstrainings für Fahranfängerinnen und Fahranfänger** sind noch Plätze frei. Geplant sind dabei Veranstaltungen für **Motorrad- und Pkw-Fahrerinnen und -Fahrer** in **Emskirchen, Diespeck und Bad Windsheim**. Weitere Infos dazu sind ebenfalls über die Landkreis-Seite abrufbar.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer sicher fährt, fährt entspannter – und das gilt mit 18 genauso wie mit 68 oder 78. Solche Trainings sind keine Frage des Alters, sondern der Vernunft. Und mal ehrlich: Für 15 Euro kann man hier wahrscheinlich mehr über kritische Verkehrssituationen lernen als bei manchem Stammtischgespräch über „die anderen im Straßenverkehr“.

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**Warum in die Ferne schweifen? Kreisbücherei Neustadt lädt zu Ausflugsideen aus Franken ein**

Manchmal liegen die schönsten Ziele direkt vor der Haustür: Wer noch nach Inspiration für den nächsten Familienausflug, eine gemütliche Radtour oder eine schöne Wanderung sucht, sollte einen Blick in die Kreisbücherei Neustadt werfen. Dort gibt es aktuell eine besondere Auswahl an Reiseführern für Franken und die angrenzenden Regionen.

Die Kreisbücherei Neustadt an der Aisch im Schulzentrum (Erweiterungsbau) präsentiert noch bis Mitte Mai zahlreiche Reiseführer zu spannenden Ausflugszielen in der Heimat und darüber hinaus. Ob Familien mit Kindern, Senioren, Wanderfreunde oder Radfahrer – die Auswahl bietet für viele Interessen passende Anregungen.

Geöffnet ist die Kreisbücherei zu folgenden Zeiten:

**Montag und Mittwoch**
11:00 bis 13:30 Uhr und 14:30 bis 17:00 Uhr

**Dienstag und Donnerstag**
11:00 bis 13:30 Uhr und 14:30 bis 19:00 Uhr

**Kommentar der Redaktion:**
Man muss nicht immer gleich an die Adria, an den Gardasee oder nach Mallorca denken – manchmal reicht schon ein guter Reiseführer und ein freier Nachmittag, um echte Perlen in Franken zu entdecken. Und ganz ehrlich: Parkplatzsuche und Flughafenkontrolle fallen dabei auch deutlich entspannter aus.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

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**Obstbäume selbst veredeln: Kurs in Uffenheim vermittelt praktisches Wissen**

Wer schon immer wissen wollte, wie aus einem guten Obstbaum ein noch besserer wird, hat Ende April die passende Gelegenheit dazu: In Uffenheim findet ein Kurs zu den Grundlagen der Obstbaumveredelung statt. Dabei gibt es nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch wertvolle praktische Tipps rund um die richtige Technik und die Auswahl passender Unterlagen.

Am **Samstag, 25. April 2026**, lädt die **Kreisobstanlage in Uffenheim** zu einem Kurs über die **Grundlagen der Obstbaumveredelung** ein. Referent **Friedrich Pickel** erklärt dabei insbesondere die verschiedenen **Veredelungstechniken**, den **richtigen Schnitt der Edelreiser** sowie die **Auswahl geeigneter Veredelungsunterlagen**.

Beginn der Veranstaltung ist um **09:00 Uhr** in **„Am Obstgarten“ in Uffenheim**.

Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht bei **Kreisfachberater Richard Krämer** unter **Tel. 09161 92-4111** oder per E-Mail an **richard.kraemer@kreis-nea.de**.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein spannendes Angebot für alle, die im Garten nicht nur zuschauen, sondern selbst Hand anlegen wollen. Obstbaumveredelung klingt erstmal nach Fachbegriff aus dem Lehrbuch, ist aber im Grunde echte praktische Gartenkunst – und am Ende vielleicht der Anfang für den eigenen Apfelbaum mit Lieblingssorte im heimischen Garten.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim
(c) https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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**Schützenverein Unternesselbach zieht positive Bilanz – neue Darts-Abteilung sorgt für Aufwind**

Der Schützenverein Unternesselbach hat bei seiner Hauptversammlung nicht nur auf ein aktives Vereinsjahr zurückgeblickt, sondern auch den Blick nach vorne gerichtet. Neben bewährten Veranstaltungen wie Wintergrillen, Maiwanderung und Waldfest sorgt vor allem eine neue Abteilung für frischen Schwung im Vereinsleben: In Unternesselbach wird ab sofort auch offiziell Dart gespielt.

Schützenmeister Stefan Zehelein erinnerte in seinem Rückblick an zahlreiche gelungene Aktivitäten im Vereinsjahr. Dazu gehörten das Wintergrillen zum Jahresauftakt, die traditionelle Maiwanderung sowie das Waldfest mit Preis- und Königsschießen.

Besonders im Fokus stand die neu gegründete Darts-Abteilung. Tobias Felsch stellte die Entwicklung der neuen Sparte vor und berichtete, dass die erste Mannschaft derzeit in der fünften Bezirksliga auf einem starken dritten Platz steht. Aufgrund des großen Zuspruchs und des Mitgliederzuwachses ist laut Pressemitteilung bereits geplant, künftig sogar drei Mannschaften für den Ligabetrieb zu melden. Auch mehrere größere Turniere sind bereits in Vorbereitung. Weitere Interessierte sind jederzeit willkommen.

Sportwart Felix Heinlein berichtete zudem über die sportlichen Aktivitäten in den weiteren Disziplinen des Vereins. Im laufenden Sportjahr sind zwei Mannschaften in den Bereichen Sportpistole Kleinkaliber aktiv, außerdem tritt eine Mannschaft mit der Luftpistole an. Hinzu kommt eine Luftgewehrmannschaft, die als Schießgemeinschaft mit dem Patenverein SG Dietersheim geführt wird. In der Bogenabteilung nimmt aktuell zwar keine Mannschaft an Wettkämpfen teil, dafür sei die Trainingsbeteiligung bei Kindern und Erwachsenen erfreulich hoch.

**Harald Heinlein neu als Schriftführer**

Bei den turnusgemäßen Neuwahlen wurde Schützenmeister Stefan Zehelein in seinem Amt bestätigt. Auch Marc Braun bleibt stellvertretender Schützenmeister, Kathrin Gembruch weiterhin Schatzmeisterin. Neu ins Amt des Schriftführers wurde Harald Heinlein gewählt.

Komplettiert wird die Vorstandschaft durch Sportwart Felix Heinlein sowie die Beisitzer Marc Zehelein, Tobias Felsch, Ben Gembruch, Günther Holler, Volker Barthelmeß, Nicole Zehelein, Rainer Zehelein, Vanessa Zehelein und Karl-Heinz Höhn. Die Rechnungsprüfung übernehmen künftig Martin Ernst und Uwe Bachmayer.

Neben den Berichten und Wahlen standen auch Ehrungen langjähriger Mitglieder auf dem Programm. Für 30 Jahre Vereinstreue wurden Bernhard Heinlein, Georg Heinlein, Karl-Heinz Höhn und Friedrich Mühlberger ausgezeichnet. Richard Herbolzheimer gehört dem Verein sogar bereits seit 55 Jahren an.

Darüber hinaus ehrte der Bayerische Sportschützenbund mehrere Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit: Werner Himmler wurde für 40 Jahre ausgezeichnet, Manfred Bertlein, Bernd Fehler, Karl-Heinz Haag und Norbert Pfund jeweils für 50 Jahre. Willi Achtelstetter wurde für beeindruckende 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

**Kommentar der Redaktion:**
Tradition bewahren und gleichzeitig Neues wagen – genau so bleibt ein Verein lebendig. Dass in Unternesselbach neben Schießsport und Bogentraining nun auch Dart seinen festen Platz findet, zeigt, wie sich Vereinsleben heute weiterentwickeln kann. Und wenn aus einer neuen Abteilung gleich drei Mannschaften werden könnten, dann darf man wohl sagen: Dieser Pfeil hat direkt ins Schwarze getroffen.

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**Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 bekommt eigenes Maskottchen: „Stellario“ soll Kinder und Familien begeistern**

Die Bayerische Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 hat ab sofort ein neues Gesicht: Mit der Seekuh **„Stellario“** wurde ein sympathisches Maskottchen vorgestellt, das vor allem Kinder und Familien durch die Veranstaltung begleiten soll. Die freundlich gestaltete Figur soll schon im Vorfeld Lust auf die Landesgartenschau machen und später auf dem Gelände als niedlicher Wegbegleiter, Fotomotiv und Identifikationsfigur präsent sein.

Entworfen wurde „Stellario“ von der Grafikerin **Katharina Heer**, die bereits mit anderen Maskottchenprojekten Erfahrung gesammelt hat. Die Seekuh kommt in einer rundlichen, comicartigen Gestaltung daher und soll mit klaren Formen und einem freundlichen Ausdruck sofort ins Auge fallen. Besonders auffällig: der fränkische Dreispitz, die kurze Hose und das magentafarbene T-Shirt mit weißen Blüten und dem Logo der Landesgartenschau. So verbindet die Figur regionale Elemente mit einem modernen und familienfreundlichen Auftritt.

Hinter dem Namen und der Figur steckt auch eine historische Verbindung zu Bad Windsheim. Inspiriert wurde „Stellario“ von **Georg Wilhelm Steller**, einem Sohn der Stadt. Der Naturforscher entdeckte im 18. Jahrhundert die später nach ihm benannte **Stellersche Seekuh**. Das Tier starb allerdings nur wenige Jahrzehnte nach seiner Entdeckung aus. Damit steht „Stellario“ nicht nur für Sympathie und Unterhaltung, sondern auch für Themen wie Naturbewusstsein, Entdeckergeist und einen verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt und Lebensräumen.

Gerade im Kinder- und Jugendprogramm soll das neue Maskottchen künftig eine wichtige Rolle spielen. Geplant ist, dass „Stellario“ junge Besucherinnen und Besucher spielerisch durch die Themenwelt der Landesgartenschau führt, Wissen vermittelt und für besondere Erlebnisse sorgt.

Maskottchen sind bei modernen Landesgartenschauen längst mehr als nur hübsche Figuren. Sie geben Veranstaltungen ein Gesicht, schaffen Wiedererkennungswert und machen auch komplexe Themen wie Nachhaltigkeit, Gartenbau oder Stadtentwicklung leichter zugänglich. Ein Beispiel dafür war die Bayerische Landesgartenschau 2024, bei der das Entenpaar „Kirk und Stetti“ als Sympathieträger für die Schau warb.

Mit „Stellario“ setzt Bad Windsheim nun ebenfalls auf eine emotionale Botschafterfigur, die die Werte der Landesgartenschau 2027 auf charmante Weise vermitteln soll. Schon jetzt ist klar: Die Seekuh soll ein fester Bestandteil der Vorfreude auf das Großereignis in der Region werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Eine Seekuh mit fränkischem Dreispitz – auf diese Kombination muss man auch erst einmal kommen. Aber genau das macht solche Figuren oft erfolgreich: Sie bleiben im Kopf. Und wenn „Stellario“ es schafft, Kinder spielerisch für Natur, Umwelt und die Geschichte Bad Windsheims zu begeistern, dann hat das Maskottchen seinen Job schon erfüllt. Außerdem gilt: Lieber eine sympathische Seekuh als irgendein beliebiger Werbecharakter von der Stange.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim / Bayerische Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 GmbH

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