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**Literarische Reise nach Italien: Kreisbücherei Neustadt zeigt über 65 Romane voller Dolce Vita**

Ein bisschen Italien mitten im Landkreis: Die Kreisbücherei Neustadt an der Aisch lädt ab Montag, 11. Mai 2026, zu einer besonderen Ausstellung ein. Bis Donnerstag, 25. Juni 2026, können Besucherinnen und Besucher in die Welt italienischer Romane eintauchen – von den beeindruckenden Bergen Südtirols über die sanften Landschaften der Toskana bis hinein in die lebendigen Straßen Neapels.

Gezeigt werden mehr als 65 Romane, die in Italien spielen und überwiegend von italienischen Autorinnen und Autoren verfasst wurden. Die Auswahl verspricht eine Reise durch ganz unterschiedliche Stimmungen des Landes: mal leicht und humorvoll, mal tiefgründig, leidenschaftlich oder auch melancholisch. So soll die Ausstellung nicht nur Lust aufs Lesen machen, sondern auch das besondere Lebensgefühl Italiens in die Region holen.

Begleitend zur Ausstellung gibt es einen Flyer mit den vorgestellten Buchtiteln sowie kurzen Rezensionen. Wer also gleich in den nächsten literarischen Kurzurlaub starten möchte, bekommt hier passende Anregungen direkt mit auf den Weg.

Die ausgestellten Romane können während der regulären Öffnungszeiten der Kreisbücherei Neustadt ausgeliehen werden. Die Leihfrist beträgt vier Wochen. Im Laufe des Jahres wird die Ausstellung außerdem auch in den Kreisbüchereien Bad Windsheim und Scheinfeld zu sehen sein.

**Kommentar der Redaktion:**
Italien ohne Stau am Brenner, ohne Kofferpacken und ohne Diskussion, ob die Sonnencreme eingepackt wurde – das hat schon was. Eine schöne Idee der Kreisbücherei, mit Büchern ein Stück Urlaubsgefühl nach Neustadt zu holen. Und wer weiß: Vielleicht reicht diesmal schon ein Büchereiausweis statt Reisepass für den nächsten Ausflug nach Italien.

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**Landkreis sucht Übungsleiter für neues Bewegungsangebot unter freiem Himmel**

Mehr Bewegung im Alltag, kostenlos und für alle: Im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim soll das Landesprogramm **„Sport vor Ort – draußen, offen, für alle“** unter dem Motto **„MEHR Bewegung für alle“** umgesetzt werden. Damit das Angebot an verschiedenen Orten im Landkreis starten kann, werden aktuell noch erfahrene **Trainerinnen, Trainer und Übungsleitende** gesucht.

Geplant sind **45-minütige Bewegungseinheiten an öffentlichen Plätzen**, die bewusst niedrigschwellig gestaltet werden. Das heißt: **ohne Anmeldung, kostenlos, ohne Vorkenntnisse** und so angelegt, dass die Teilnahme in **Alltagskleidung** möglich ist. Auch **Sportgeräte oder Matten** sind nicht notwendig. Ziel ist es, möglichst vielen Menschen unkompliziert Freude an Bewegung zu vermitteln.

Die Koordination der Veranstaltungsorte übernimmt das **Gesundheitsamt**. Wer als Übungsleitung mitmachen möchte, erhält für den Einsatz eine **Aufwandsentschädigung**.

Interessierte können sich bei **Stefanie Schindler** von der **Gesundheitsregionplus** melden:
**Telefon:** 09161 92-5401 (Mo–Do, 08:00–13:00 Uhr)
**E-Mail:** stefanie.schindler@kreis-nea.de

**Kommentar der Redaktion:**
Die Idee klingt erfreulich bodenständig: raus aus dem Wohnzimmer, rein in die Bewegung – ganz ohne Hightech-Sportuhr, Yogamatte in Sonderedition oder komplizierte Kursbuchung. Gerade solche offenen Angebote können helfen, Menschen zu erreichen, die sonst vielleicht sagen: „Sport ist nichts für mich.“ Vielleicht ist genau das der richtige Ansatz: einfach anfangen.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim, kreis-nea.de

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# Wenn im Mai der Kirchweihkalender voller wird als der Familienplaner

Der Mai bringt in unserer Region wieder das mit, worauf sich viele das ganze Jahr freuen: Kirchweihzeit. Zwischen Bratwurstduft, Bierzeltmusik, Kirchweihbaum und dem einen oder anderen spontanen „Auf ein Seidla bleiben wir noch“ füllt sich der Veranstaltungskalender im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und im NaAZA-Gebiet gerade ordentlich.

Ob kleine Dorfkirchweih mit familiärer Stimmung oder mehrere Tage Festbetrieb mit Musik, Buden und geselligem Beisammensein: Die Kärwa gehört bei uns einfach fest zum Jahreslauf. Sie ist Treffpunkt für Familien, Freunde, Vereine und oft auch für all jene, die man sonst das restliche Jahr eher selten sieht – außer eben „spätestens auf der Kirchweih“.

## Diese Kirchweihen stehen im Mai an

– **09. bis 10. Mai:** Kirchweih in **Unterschweinach** bei Neustadt an der Aisch
– **14. bis 18. Mai:** Kirchweih in **Mosbach** bei Markt Erlbach
– **15. bis 17. Mai:** Kirchweih in **Adelsdorf** bei Neuhof an der Zenn
– **16. bis 17. Mai:** **Gänsmarktkirchweih in Uehlfeld**
– **23. bis 25. Mai:** Kirchweih in **Traishöchstädt** bei Dachsbach
– **29. Mai bis 1. Juni:** Kirchweih in **Birnbaum** bei Gerhardshofen

Damit dürfte klar sein: Wer im Mai noch behauptet, in der Region sei nichts los, hat entweder keinen Kirchweihkalender oder noch nicht in die richtige Richtung geschaut.

**Kommentar der Redaktion:**
Kirchweih ist bei uns eben weit mehr als Festzelt und Fahrgeschäft. Es ist Dorftreffpunkt, Tradition und manchmal fast schon ein kleines Klassentreffen mit Bierbankgarantie. Und ganz ehrlich: Die Frage, wo es die besten Küchla gibt, wird vermutlich auch in diesem Jahr wieder so leidenschaftlich diskutiert wie andere Leute über große Politik – nur deutlich genussvoller.

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**Spatenstich für den „Turm der Regionen“: Neues Wahrzeichen für die Landesgartenschau 2027 in Bad Windsheim**

Während im Hintergrund bereits die Bagger arbeiten, wurde nun auch ganz offiziell der nächste sichtbare Schritt für die Landesgartenschau 2027 in Bad Windsheim gemacht: Am Mittwoch, 7. Mai, fand der symbolische Spatenstich für den „Turm der Regionen“ statt. Mit dabei waren unter anderem Landrat Dr. Christian von Dobschütz, Bad Windsheims Bürgermeister Philipp Flierl, LGS-Geschäftsführer Rüdiger Eckardt sowie zahlreiche Projektverantwortliche, Unterstützer und weitere Gäste.

Der Turm soll bei der Landesgartenschau nicht nur ein echter Blickfang werden, sondern zugleich die Vielfalt des Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim präsentieren. Landrat Dr. Christian von Dobschütz betonte, dass dem Projekt viele Überlegungen und Gespräche vorausgegangen seien. Im Kreistag habe eine eigene Arbeitsgruppe Ideen zur Darstellung des Landkreises auf der Landesgartenschau entwickelt. Nach verschiedenen Gesprächen und Besuchen anderer Gartenschauen sei schließlich die Entscheidung gefallen: „Wir brauchen einen Turm.“

Der „Turm der Regionen“ soll künftig gleich mehrere Aufgaben erfüllen. Von oben bietet er einen Ausblick über Frankens Mehrregion, während er am Fuß des Bauwerks Einblicke in die Besonderheiten und die Vielfalt des Landkreises geben soll. Für den Landrat ist klar: Der Turm soll ein Symbol für die Region werden und zeigen, „wie schön es bei uns ist“.

Die Kosten für das Projekt liegen bei rund einer Million Euro. Etwa 700.000 Euro übernimmt der Landkreis, die restlichen 300.000 Euro werden von den drei Lokalen Aktionsgruppen Aischgrund, Südlicher Steigerwald und Rangau getragen. Landrat von Dobschütz sieht in dem Bauwerk dabei auch eine Investition in die touristische Zukunft der Region. Seine Rechnung: Wenn sich nach der Landesgartenschau 8.000 zusätzliche Gäste für einen Besuch mit Übernachtung in der Region entscheiden, seien die Kosten rechnerisch bereits wieder eingespielt. Er zeigte sich überzeugt, dass sogar deutlich mehr Besucher kommen könnten.

Auch Bad Windsheims Bürgermeister Philipp Flierl sprach von einem wichtigen Signal weit über die Landesgartenschau hinaus. Der Turm werde der Stadt und der gesamten Region zusätzliche Strahlkraft verleihen. Für LGS-Geschäftsführer Rüdiger Eckardt ist der Turm eng mit der Landesgartenschau verbunden: Beide würden voneinander profitieren – und vor allem die Gäste dürften sich auf ein bleibendes Highlight freuen.

Schon jetzt steht fest: Der „Turm der Regionen“ ist nicht nur für die Dauer der Landesgartenschau gedacht. Auch nach 2027 soll er Besucher anlocken und dauerhaft einen besonderen Ausblick über die Region bieten.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Aussichtsturm ist natürlich mehr als nur ein hoher Punkt mit schöner Sicht. Er ist auch ein Zeichen dafür, dass man der Region etwas zutraut – und das ist grundsätzlich erst einmal eine gute Nachricht. Wenn der Turm hält, was man sich von ihm verspricht, könnte er tatsächlich zu einem neuen Erkennungszeichen für Bad Windsheim und den Landkreis werden. Und seien wir ehrlich: In Franken schaut man doch gerne mal von oben drauf, was man alles Schönes hat.

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**Literarische Reise nach Italien: Kreisbücherei Neustadt zeigt über 65 Romane voller Dolce Vita**

Ein bisschen Italien mitten im Landkreis: Die Kreisbücherei Neustadt an der Aisch lädt ab Montag, 11. Mai 2026, zu einer besonderen Ausstellung ein. Bis Donnerstag, 25. Juni 2026, können Besucherinnen und Besucher in die Welt italienischer Romane eintauchen – von den beeindruckenden Bergen Südtirols über die sanften Landschaften der Toskana bis hinein in die lebendigen Straßen Neapels.

Gezeigt werden mehr als 65 Romane, die in Italien spielen und überwiegend von italienischen Autorinnen und Autoren verfasst wurden. Die Auswahl verspricht eine Reise durch ganz unterschiedliche Stimmungen des Landes: mal leicht und humorvoll, mal tiefgründig, leidenschaftlich oder auch melancholisch. So soll die Ausstellung nicht nur Lust aufs Lesen machen, sondern auch das besondere Lebensgefühl Italiens in die Region holen.

Begleitend zur Ausstellung gibt es einen Flyer mit den vorgestellten Buchtiteln sowie kurzen Rezensionen. Wer also gleich in den nächsten literarischen Kurzurlaub starten möchte, bekommt hier passende Anregungen direkt mit auf den Weg.

Die ausgestellten Romane können während der regulären Öffnungszeiten der Kreisbücherei Neustadt ausgeliehen werden. Die Leihfrist beträgt vier Wochen. Im Laufe des Jahres wird die Ausstellung außerdem auch in den Kreisbüchereien Bad Windsheim und Scheinfeld zu sehen sein.

**Kommentar der Redaktion:**
Italien ohne Stau am Brenner, ohne Kofferpacken und ohne Diskussion, ob die Sonnencreme eingepackt wurde – das hat schon was. Eine schöne Idee der Kreisbücherei, mit Büchern ein Stück Urlaubsgefühl nach Neustadt zu holen. Und wer weiß: Vielleicht reicht diesmal schon ein Büchereiausweis statt Reisepass für den nächsten Ausflug nach Italien.

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# Unfallschwerpunkte im Landkreis: Diese vier Stellen fielen 2025 besonders auf

Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim hat es im Jahr 2025 insgesamt 2862 Verkehrsunfälle gegeben. Viele davon waren Einzelfälle – doch an einigen Kreuzungen und Straßenabschnitten kam es auffällig oft zu Kollisionen. Die Polizei nennt in ihrer aktuellen Statistik vier Stellen, die besonders ins Auge fallen.

Ein bekannter Brennpunkt bleibt der Kreisverkehr bei Diespeck. Dort registrierte die Polizei im vergangenen Jahr zehn Unfälle. Nach Angaben von Bastian Stegmeier von der Polizeiinspektion Neustadt kam es zu zwei Vorfahrtsmissachtungen mit einem Leichtverletzten, zu fünf Auffahrunfällen mit zwei Leichtverletzten sowie zu drei weiteren Unfällen, bei denen Fahrzeugführer wegen zu hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkamen. Angesichts des hohen Verkehrsaufkommens sei diese Zahl zwar erklärbar, dennoch bleibt der Bereich auffällig.

Ebenfalls im Fokus steht die Einmündung der B470 in Richtung Stübach in der Gemeinde Diespeck. Dort ereigneten sich innerhalb kurzer Zeit drei Unfälle, bei denen zwei Menschen leicht verletzt wurden. Interessant: An der nahegelegenen Einmündung „Am Käswasen“ wurden im selben Zeitraum keine Vorfälle registriert. Da es jedoch an beiden Kreuzungen schon in der Vergangenheit immer wieder zu gefährlichen Abbiegesituationen auf die Bundesstraße und auch zu schwereren Unfällen gekommen war, hat das Staatliche Bauamt Ansbach reagiert. Aktuell laufen dort Baumaßnahmen für eine Ampelanlage.

Ein weiterer Unfallschwerpunkt liegt an der Kreuzung der B13 mit der B470 bei Marktbergel. Dort verzeichnete die Polizei 2025 insgesamt sechs Verkehrsunfälle. Eine Person wurde dabei schwer verletzt. Vor allem auf der Westseite kam es wiederholt zu Abbiegeunfällen und schweren Auffahrkollisionen. Auf der Ostseite wurden zwei Auffahrunfälle registriert.

Auch die Bräuersdorfer Kreuzung an der B8 in der Gemeinde Hagenbüchach bleibt eine bekannte Problemstelle. Viermal krachte es dort im vergangenen Jahr, drei Menschen wurden leicht verletzt. Nach Angaben der Polizei waren in allen Fällen Vorfahrtsmissachtungen die Ursache. Zusätzlich wurde dort auch eine Unfallflucht aufgenommen.

Die Polizei will die bekannten Problemstellen auch im laufenden Jahr weiter genau beobachten. Sollte sich die Lage erneut zuspitzen, dürften die zuständigen Behörden die jeweiligen Kreuzungen und Einmündungen wieder genauer unter die Lupe nehmen.

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**Energie selbst erzeugen, Spritkosten senken: Neue Veranstaltungsreihe für Unternehmen startet am 18. Mai**

Steigende Ölpreise, unsichere Märkte und immer schwerer kalkulierbare Kraftstoffkosten setzen viele Betriebe unter Druck – gerade Unternehmen mit eigenem Fuhrpark. Eine neue Veranstaltungsreihe will nun zeigen, wie kleine und mittlere Unternehmen ihre Energieversorgung stärker selbst in die Hand nehmen und Mobilität gleich mitdenken können.

Hintergrund sind die zuletzt deutlich gestiegenen Ölpreise infolge der Sperrung der Straße von Hormuz. Für viele Firmen bedeutet das vor allem eines: Benzin und Diesel werden zur immer größeren Unbekannten in der Kostenrechnung. Gleichzeitig eröffnen erneuerbare Energien neue Möglichkeiten, den eigenen Betrieb unabhängiger von fossilen Importen zu machen und laufende Ausgaben zu senken.

Wie das konkret funktionieren kann, zeigt die Reihe **„Mobilität & Energie im eigenen Unternehmen verbinden: Wissen. Praxis. Austausch“**. Veranstaltet wird sie von der **Europäischen Metropolregion Nürnberg** und der **ENERGIEregion Nürnberg e.V.**. Gefördert wird das Angebot durch das **Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen** im Rahmen des Programms „RegioStrat“.

Die Reihe umfasst insgesamt **zwei Online-Fachveranstaltungen**, **zwei Exkursionen** und **ein Netzwerktreffen**.

Den Auftakt macht am **18. Mai 2026** eine kostenlose Online-Veranstaltung unter dem Titel:

**„Weniger zahlen, besser fahren: Eigene Energie im Unternehmen nutzen und Mobilitätskosten reduzieren“**
**Montag, 18. Mai 2026, 9 bis 10.30 Uhr**
**Online und kostenlos**

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten dort einen Überblick, wie individuelle Energiesysteme in Unternehmen aussehen können. Außerdem geht es um aktuelle Fördermöglichkeiten rund um Ladeinfrastruktur. Besonders interessant dürfte der Praxisbezug sein: **Johannes Lange**, Schreinermeister aus Ebermannstadt, sowie **Hans-Georg Rießner**, Geschäftsführer der Rießner-Gase GmbH aus Lichtenfels, berichten aus ihrem Unternehmensalltag und zeigen, wie sie Energie und Mobilität bereits miteinander verknüpft haben.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung unter: **https://eveeno.com/mobilitaet-energie1**

Weitere Informationen zur gesamten Veranstaltungsreihe gibt es unter:
**https://www.energieregion.de/mobilitaet/**

**Kommentar der Redaktion:**
Für viele Betriebe ist das Thema längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern eine ziemlich nüchterne Rechenaufgabe: Wer den eigenen Strom zumindest teilweise selbst erzeugt und klug für Fahrzeuge oder Ladeinfrastruktur nutzt, kann unabhängiger werden. Und wenn am Ende nicht nur die Kosten sinken, sondern auch der Fuhrpark ein bisschen moderner wird, ist das ausnahmsweise mal eine Entwicklung, bei der nicht nur die Buchhaltung lächelt.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim / www.kreis-nea.de

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**NEA-Mobil im Landkreis weiter auf Erfolgskurs: Rund 30.000 Fahrgäste in einem Jahr**

Einsteigen, losfahren, ankommen: Das NEA-Mobil wird im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim immer stärker genutzt. Die Zahlen zeigen deutlich, dass das flexible Mobilitätsangebot bei vielen Menschen in der Region längst im Alltag angekommen ist – ob für den Weg zur Arbeit, zur Schule oder einfach für Besorgungen und Termine.

Zwischen April 2025 und März 2026 wurden knapp 30.000 Fahrgäste mit dem NEA-Mobil an ihr Ziel gebracht. Das entspricht rund 3.000 Nutzern pro Monat beziehungsweise etwa 100 Fahrgästen pro Tag.

Zu Beginn war das System noch in sechs Bediengebiete aufgeteilt. In der Praxis machte das Fahrten über die jeweiligen Grenzen hinweg jedoch oft umständlicher als nötig. Deshalb wurde das Angebot unter der Leitung von Landrat Dr. Christian von Dobschütz und dem zuständigen Sachgebiet ÖPNV mit Martin Hundertschuh überarbeitet. Das Ergebnis: Statt mehrerer Bereiche gibt es nun ein einheitliches Bediengebiet im Landkreis. Die Buchung wurde damit einfacher und die Nutzung deutlich flexibler.

Dass diese Umstellung gut ankommt, zeigt sich nicht nur an den Fahrgastzahlen. Auch bei den Bewertungen schneidet das NEA-Mobil sehr gut ab: Rund 90 Prozent der Rückmeldungen vergeben fünf von fünf Sternen. Gleichzeitig stieg auch die Nutzung spürbar an. Im Zeitraum von April 2024 bis März 2025 waren noch rund 17.500 Menschen mit dem NEA-Mobil unterwegs – ein Jahr später waren es bereits knapp 30.000.

Besonders bemerkenswert ist, dass viele Fahrgäste das Angebot regelmäßig nutzen. Laut Statistik fahren knapp 80 Prozent der Nutzer ein- bis dreimal pro Monat mit dem NEA-Mobil. 60 Prozent der Befragten gaben außerdem an, das Angebot auch für den Arbeits- oder Schulweg zu verwenden.

Seit April 2025 sind im gesamten Landkreis zehn Fahrzeuge im Einsatz. Zusammen legten sie bislang knapp 660.000 Kilometer zurück.

Wer das NEA-Mobil selbst ausprobieren möchte, kann dies montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 24 Uhr tun. Gebucht werden können die Fahrten entweder über die kostenlose NEA-Mobil-App oder telefonisch bei der Mobilitätszentrale unter 09161 6229966. Wichtig: Fahrten lassen sich bis zu 72 Stunden im Voraus buchen.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Landratsamtes unter:
www.kreis-nea.de/lebenslagen/nea-mobil

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn ein Angebot im ländlichen Raum nicht nur startet, sondern richtig angenommen wird, dann ist das durchaus eine gute Nachricht. Fast 30.000 Fahrgäste in einem Jahr sind ein starkes Zeichen dafür, dass flexible Mobilität im Landkreis gebraucht wird. Und ganz ehrlich: Wenn 90 Prozent fünf Sterne vergeben, dann läuft da offenbar mehr rund als so mancher Handyakku auf dem Heimweg.

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**NEA-Mobil im Landkreis auf Erfolgskurs: Rund 30.000 Fahrgäste in einem Jahr**

Einsteigen, ans Ziel kommen und das möglichst unkompliziert: Genau das scheint beim NEA-Mobil im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim immer besser zu funktionieren. Die aktuellen Zahlen aus dem Landratsamt zeigen deutlich, dass das Angebot von immer mehr Menschen genutzt wird – und offenbar auch gut ankommt.

Zwischen April 2025 und März 2026 wurden knapp 30.000 Fahrgäste mit dem NEA-Mobil befördert. Das entspricht rund 3.000 Nutzerinnen und Nutzern pro Monat oder etwa 100 Fahrten pro Tag. Damit hat das flexible Mobilitätsangebot im Landkreis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zugelegt: Von April 2024 bis März 2025 waren es noch rund 17.500 Fahrgäste.

Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung dürfte die Umstellung des Systems gewesen sein. Zu Beginn war das NEA-Mobil noch in sechs Bediengebiete aufgeteilt. In der Praxis machte das Fahrten über die jeweiligen Grenzen hinweg jedoch oft komplizierter. Deshalb wurde das Angebot angepasst – statt mehrerer Bereiche gibt es nun ein einheitliches Bediengebiet für den gesamten Landkreis. Das Ziel: einfacher buchen und flexibler fahren.

Dass diese Änderung gut ankommt, zeigt nicht nur die gestiegene Zahl der Fahrgäste. Auch bei den Bewertungen schneidet das NEA-Mobil sehr gut ab. Rund 90 Prozent der Rückmeldungen vergeben fünf von fünf Sternen.

Viele Nutzer greifen dabei nicht nur gelegentlich auf das Angebot zurück. Laut Statistik nutzen knapp 80 Prozent der Fahrgäste das NEA-Mobil regelmäßig, also ein- bis dreimal im Monat. Besonders interessant: 60 Prozent der Befragten gaben an, das Angebot auch für den Weg zur Arbeit oder zur Schule zu nutzen. Seit April 2025 sind im Landkreis zehn Fahrzeuge unterwegs, die zusammen bereits knapp 660.000 Kilometer zurückgelegt haben.

Wer das NEA-Mobil selbst ausprobieren möchte, kann Fahrten montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 24 Uhr buchen. Die Buchung ist entweder über die kostenlose NEA-Mobil-App oder telefonisch über die Mobilitätszentrale unter 09161 6229966 möglich. Fahrten können bis zu 72 Stunden im Voraus reserviert werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Landkreises unter: www.kreis-nea.de/lebenslagen/nea-mobil

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn ein Angebot im ländlichen Raum nicht nur eingeführt, sondern auch wirklich genutzt wird, ist das schon eine kleine Erfolgsmeldung für sich. Knapp 30.000 Fahrgäste in einem Jahr zeigen: Das NEA-Mobil ist längst mehr als nur ein Versuch. Gerade für Menschen ohne eigenes Auto, für Jugendliche, ältere Bürger oder Pendler kann so ein System ein echter Gewinn sein. Und ganz ehrlich: Wenn 90 Prozent fünf Sterne vergeben, dann läuft da offenbar mehr richtig als bei so mancher großen App, die uns sonst im Alltag begleitet.

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**Gründen vor der Haustür: Unternehmer-WG in Neustadt lädt zum Reinschnuppern ein**

Wer schon länger mit dem Gedanken spielt, sich selbstständig zu machen, ein eigenes Projekt anzuschieben oder einfach einmal echte Gründerluft schnuppern möchte, bekommt im Mai in Neustadt a.d.Aisch eine gute Gelegenheit dazu. Im Rahmen der Bayerischen Gründungstage öffnet die Unternehmer-WG ihre Türen und zeigt, was vor Ort für Gründerinnen, Gründer und junge Unternehmen möglich ist.

Am **20. Mai 2026** findet ab **16:00 Uhr** ein **Tag der offenen Tür** in der Unternehmer-WG in der **Ansbacher Straße 34 in 91413 Neustadt a.d.Aisch** statt. Besucherinnen und Besucher können sich direkt vor Ort ein Bild vom Gründerzentrum machen und die verschiedenen Angebote kennenlernen – darunter **flexible Büros, Coworking-Plätze, ein Kreativraum und ein Community Space**.

Mit dabei sind außerdem mehrere Partner, die für **Kurzberatungen** zur Verfügung stehen. Vertreten sind unter anderem die **IHK, die Handwerkskammer, BayStartUP, AktivSenioren** sowie das **TTZ der Hochschule Ansbach**. Dabei geht es um Themen wie **Fördermöglichkeiten, Finanzierung und die ersten Schritte in die Selbstständigkeit**.

Ein zusätzliches Angebot gibt es vom **19. bis 21. Mai 2026**: In diesem Zeitraum ist sogar **kostenloses Probearbeiten** in der Unternehmer-WG möglich. Wer also nicht nur schauen, sondern das Umfeld direkt testen möchte, kann das Gründerzentrum ganz praktisch erleben.

Die **Anmeldung** läuft über **Julia Tschawdarow** per E-Mail an **wirtschaft@kreis-nea.de**.

Gerade für unsere Region ist so ein Angebot spannend: Nicht jeder Gründer sitzt in Nürnberg, Fürth oder Würzburg – gute Ideen entstehen auch zwischen Aisch, Aurach und Zenn. Und manchmal braucht es für den ersten Schritt eben nicht nur Mut, sondern auch einen Schreibtisch, WLAN und jemanden, der sagt: „Das könnte klappen.“

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**Marktplatzfest in Neuhof an der Zenn: Ein Sonntag voller Musik, Genuss und Begegnung**

Neuhof an der Zenn lädt am Sonntag, 10. Mai 2026, wieder zum beliebten Marktplatzfest ein. Von 10:30 bis 18:00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreicher Tag mit Vereinsleben, Musik, Kinderprogramm, Kunst, Handwerk und vielen kulinarischen Angeboten. Wer Lust auf fränkisches Flair, buntes Markttreiben und ein gemütliches Miteinander hat, sollte sich diesen Termin vormerken.

Los geht es um 10:30 Uhr mit dem Festgottesdienst. Anschließend verwandeln sich Marktplatz und Schlosshof in einen lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt. Auf die Gäste warten zahlreiche Stände mit Handgemachtem, kreativen Ideen, Vorführungen und fränkischen Spezialitäten. Auch im Schlossgarten gibt es mit Kunst und Handwerk viel zu entdecken – ganz nach dem Motto: „Ein Markt, den man sich merkt!“

Für beste Unterhaltung sorgt ein musikalisches Bühnenprogramm. Dazu kommen Führungen durch die historische Synagoge und die Zehntscheune, die Ausstellung des Kunstvereins sowie ein großes Kinderprogramm mit Wettbewerben und Aktionen zum Mitmachen. Kulinarisch ist ebenfalls einiges geboten – von herzhaft bis süß.

Der Eintritt ist frei.

Wichtig für die Anreise: Parkplätze stehen am Ortsrand zur Verfügung, von dort ist es nur ein kurzer Fußweg zum Festgelände. Die Veranstalter bitten darum, die ausgewiesenen Parkplätze zu nutzen, denn der Marktplatz bleibt autofrei.

**Kommentar der Redaktion:**
Das Marktplatzfest in Neuhof an der Zenn ist jedes Jahr eine schöne Gelegenheit, die Vielfalt vor Ort zu erleben. Vereine, Kultur, Kinderprogramm, gutes Essen und ein historisches Umfeld – mehr fränkischer Sonntag geht fast nicht. Und ganz ehrlich: Wenn es Kunst, Bratwurst und Musik an einem Ort gibt, ist das für viele schon fast ein Feiertag.

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**Abfallwirtschaft am 2. Mai geschlossen**

Wer am ersten Maiwochenende einen Besuch bei den Einrichtungen der Abfallwirtschaft im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim eingeplant hat, sollte seine Planungen noch einmal prüfen. Das Landratsamt weist darauf hin, dass am **Samstag, 2. Mai 2026**, **alle Einrichtungen der Abfallwirtschaft geschlossen** bleiben.

Die Abfallwirtschaft bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis. Wer also an diesem Tag Entsorgungen, Anlieferungen oder andere Anliegen rund um die Abfallwirtschaft erledigen wollte, sollte auf einen anderen Termin ausweichen.

**Kommentar der Redaktion:**
Kurz gesagt: Am 2. Mai bleibt in Sachen Abfallwirtschaft im Landkreis die Tür zu. Also besser nicht erst am Samstag feststellen, dass der Kofferraum noch voll ist. Ein kleiner Blick in den Kalender kann da Nerven sparen.

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**Landesgartenschau Bad Windsheim 2027: Dauerkarten-Vorverkauf startet mit Frühbucherpreis**

Wer die Bayerische Landesgartenschau 2027 in Bad Windsheim nicht nur einmal, sondern immer wieder erleben möchte, sollte sich diesen Termin vormerken: Ab dem **29. April 2026** startet der Dauerkarten-Vorverkauf. Bis zum **3. Oktober 2026** gibt es die Karten zum deutlich vergünstigten Early-Bird-Preis. Damit können sich Besucherinnen und Besucher schon jetzt ihren Zugang zu einem Großereignis sichern, das die Region über **158 Tage** hinweg begleiten wird.

Die Bayerische Landesgartenschau findet vom **29. April bis 3. Oktober 2027** in Bad Windsheim statt. Wer früh zugreift, spart dabei ordentlich: **Erwachsene** zahlen im Vorverkauf **70 Euro** statt später regulär **140 Euro**. **Begünstigte** erhalten die Dauerkarte für **60 Euro**, **Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren** für **20 Euro**.

Der Verkauf läuft sowohl über den offiziellen **Onlineshop** als auch über ausgewählte **Vorverkaufsstellen**. Eine Übersicht der teilnehmenden Verkaufsstellen soll ab dem **29. April 2026** auf der Internetseite **www.bad-windsheim2027.de** veröffentlicht werden.

Zu den begünstigten Personen zählen unter anderem Menschen mit einem **Grad der Behinderung ab 50**, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende sowie Freiwilligendienstleistende zwischen **18 und 27 Jahren**. Ebenfalls ermäßigt werden Personen berücksichtigt, die **Arbeitslosengeld I oder II, Bürgergeld, Grundsicherung** oder Leistungen nach dem **Asylbewerberleistungsgesetz** beziehen. Bei bestimmten Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis ist zudem eine **Begleitperson kostenfrei** mit dabei.

Wichtig zu wissen: Die Dauerkarten müssen nach dem Kauf **personalisiert** werden und sind **nicht übertragbar**. Die genauen Informationen dazu gibt es direkt im Kaufprozess.

Ein zusätzlicher Pluspunkt für alle Dauerkarten-Inhaberinnen und -Inhaber ist ein **kostenfreies Gutscheinheft**. Dieses soll zahlreiche Angebote, Vorteile und Aktionen aus **Bad Windsheim und der Region** bündeln. Geplant ist eine Auflage von mehr als **20.000 Exemplaren**. Damit soll die Landesgartenschau nicht nur auf dem Gelände selbst wirken, sondern auch Handel, Gastronomie, Hotellerie, Kultur und Tourismus in der Umgebung stärken.

Deshalb werden aktuell auch **Unternehmen aus Bad Windsheim und Umgebung** gesucht, die sich am Gutscheinheft beteiligen möchten. Angesprochen sind unter anderem **Einzelhandel, Museen, Vereine, touristische Ziele, Hotels und Gastronomiebetriebe**. Die Veranstalter rechnen mit mehr als **300.000 Besucherinnen und Besuchern**, rund **2.000 Veranstaltungen**, etwa **100 Ausstellern** und einer Ausstellungsfläche von **27 Hektar**.

Parallel dazu werden weitere **Vorverkaufsstellen** gesucht. Besonders gefragt sind zum Beispiel **Bäckereien, Lotto-Annahmestellen, Optiker** oder ähnliche Geschäfte, die den Ticketverkauf organisatorisch abwickeln können. Wer mitmacht, erhält offizielle Werbematerialien zur Gartenschau und wird zusätzlich über die Website und begleitende Printprodukte beworben.

Interessierte Unternehmen können sich per E-Mail an **ticketing@bad-windsheim2027.de** wenden.

Weitere Informationen gibt es unter **www.bad-windsheim2027.de**.

**Kommentar der Redaktion:**
Bad Windsheim macht ernst – und wer gern plant, kann jetzt schon den Gartenschau-Sommer 2027 ein Stück weit eintüten. Der Frühbucherpreis ist durchaus ein starkes Argument, gerade für alle aus der Region, die öfter vorbeischauen wollen. Und wenn das Gutscheinheft hält, was es verspricht, gibt’s neben Blumen, Beeten und Veranstaltungen vielleicht auch noch den einen oder anderen netten Bonus aus der heimischen Wirtschaft. Kurz gesagt: früh dran sein kann sich diesmal wirklich auszahlen.

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**Hohe Waldbrandgefahr in Bayern: Ministerin Kaniber warnt vor jeder Unachtsamkeit**

Die anhaltende Trockenheit sorgt aktuell in weiten Teilen Bayerns für eine angespannte Lage in den Wäldern. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber ruft deshalb eindringlich zur Vorsicht auf: Schon eine achtlos weggeworfene Zigarette oder ein kleiner Funke könnten derzeit einen folgenschweren Waldbrand auslösen.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes gilt in vielen Regionen Bayerns bereits die zweithöchste Warnstufe vier von fünf. Für einzelne Gebiete wird sogar die höchste Waldbrandgefahrenstufe erwartet. Das Bayerische Landwirtschaftsministerium erinnert in diesem Zusammenhang auch daran, dass seit dem 1. März im Wald ein Rauchverbot gilt – und dieses unbedingt eingehalten werden muss.

Besonders groß ist die Gefahr derzeit in lichten Kiefern- und Fichtenwäldern, an sonnigen Südhängen sowie in stark frequentierten Ausflugsgebieten. Auch Fahrzeuge können zum Problem werden: Heiße Katalysatoren von Autos oder Motorrädern können leicht entzündbaren Untergrund in Brand setzen. Deshalb sollte keinesfalls auf trockenem Gras oder anderen brennbaren Flächen geparkt werden.

Eine Entspannung der Lage ist vorerst nicht in Sicht. Regen ist laut Deutschem Wetterdienst in den kommenden Tagen nicht zu erwarten. Stattdessen bleibt es sonnig. Am Donnerstag werden in Nordbayern frühlingshafte 16 bis 20 Grad erwartet, im Süden 14 bis 18 Grad. Zum 1. Mai soll das Wetter in Bayern sogar nahezu ideal werden – mit wolkenlosem Himmel und Temperaturen von bis zu 25 Grad in Franken. Die Nächte bleiben allerdings teils noch kühl, örtlich ist sogar Bodenfrost möglich.

Wer also in den nächsten Tagen in Waldnähe unterwegs ist, sollte besonders aufmerksam sein. Offenes Feuer, Rauchen und unachtsames Verhalten können in der derzeitigen Wetterlage schnell gefährlich werden. Gerade in unserer Region mit vielen Wäldern, Spazierwegen und Ausflugszielen ist Vorsicht jetzt besonders wichtig.

**Kommentar der Redaktion:**
Sonne, Feiertag, Biergartenwetter – da zieht es viele Menschen raus in die Natur. Genau deshalb ist jetzt aber auch gesunder Menschenverstand gefragt. Der Wald ist aktuell kein Ort für Zigarettenkippen, Grillideen oder „da passiert schon nichts“-Gedanken. Ein Funke reicht, und aus einem schönen Frühlingstag wird schnell ein Großeinsatz. Also lieber Rücksicht statt Leichtsinn – dann bleibt der 1. Mai für alle in guter Erinnerung.

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**Ferienpass 2025 im Landkreis NEA-BW: Ab 18. Mai erhältlich – diesmal schon ab den Pfingstferien gültig**

Gute Nachrichten für Familien im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim: Der beliebte Ferienpass der Kommunalen Jugendarbeit ist auch in diesem Jahr wieder am Start – und bringt eine wichtige Neuerung mit. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 16 Jahre können die Angebote diesmal schon ab den Pfingstferien nutzen. Damit gibt es noch mehr Zeit für spannende Ausflüge, kostenlose Eintritte und abwechslungsreiche Ferienerlebnisse.

Seit vielen Jahren gehört der Ferienpass fest zum Sommer im Landkreis und sorgt mit seinen zahlreichen Angeboten für viel Abwechslung. Dazu zählen unter anderem kostenfreie Eintritte in Freibäder, Vergünstigungen bei Lern- und Erlebnisorten sowie besondere Aktionen wie Hoferlebnisse, Tagesfahrten und Kindertheater. Mit mehr als 3.000 verkauften Pässen ist das Angebot jedes Jahr ein echter Renner.

Der Ferienpass besteht erneut aus zwei Teilen: Zum einen gibt es ein Begleitheft mit allen Informationen zu den Veranstaltungen, Anmeldungen und Gutscheinen zum Heraustrennen. Zum anderen gehört ein handlicher Hosentaschen-Ferienpass dazu, der bei freien Eintritten und Vergünstigungen vorgezeigt werden muss.

Erhältlich ist der Ferienpass ab **18. Mai** zum Preis von **5 Euro** an den bekannten Ausgabestellen, darunter Schulen, Kreisbüchereien, Banken, Rathäuser und das Landratsamt. Gültig ist er in diesem Jahr vom **23. Mai bis 14. September**. Ab dem dritten Kind einer Familie ist der Ferienpass wie gewohnt kostenlos.

Ebenfalls ab dem 18. Mai stehen auf der Internetseite des Landratsamtes das Begleitheft in digitaler Form sowie die Anmeldeformulare für Hoferlebnisse, Kreativworkshops und Tagesfahrten zum Download bereit.

Wer die Ferien gut planen möchte, sollte sich also frühzeitig informieren und den Pass rechtzeitig besorgen.

**Kontakt:**
Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
Kommunale Jugendarbeit
Konrad-Adenauer-Str. 1
91413 Neustadt a.d.Aisch
E-Mail: Koja@kreis-nea.de

**Kommentar der Redaktion:**
Für 5 Euro bekommt man hier ziemlich viel Sommer auf einmal geboten – und dass der Ferienpass heuer schon in den Pfingstferien startet, ist eine richtig gute Nachricht für Familien. Gerade in Zeiten, in denen Freizeitangebote oft teuer geworden sind, ist so ein Pass eine starke Sache. Da dürfte bei manchen Kindern der Satz „Mir ist langweilig“ in den Ferien wenigstens etwas später fallen.

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**Sommerpause im Hallenbad Neustadt a.d.Aisch: Öffentlicher Badebetrieb wird eingeschränkt**

Wer vor dem Sommer noch ein paar Bahnen ziehen möchte, sollte sich die kommenden Termine gut merken: Das Hallenbad im Schulzentrum Neustadt a.d.Aisch geht in die Sommerpause. Ganz geschlossen ist es aber zunächst noch nicht – für Badegäste gibt es bis zu den Sommerferien weiterhin eine eingeschränkte Öffnungszeit.

Der letzte Tag des regulären öffentlichen Badebetriebs ist **Donnerstag, 30. April 2026**. Danach steht das Hallenbad für die Öffentlichkeit **nur noch montags von 17:00 bis 20:30 Uhr** zur Verfügung. Diese Regelung gilt bis einschließlich **Montag, 27. Juli 2026**.

Eine Ausnahme gibt es allerdings: **An Pfingstmontag bleibt das Hallenbad für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen**.

Nach den Sommerferien soll der öffentliche Badebetrieb dann **voraussichtlich ab Anfang Oktober** wieder starten. Ein genauer Termin wurde bislang noch nicht bekannt gegeben.

Wer also vor der längeren Pause noch schwimmen gehen möchte, sollte die verbleibenden Montags-Termine einplanen.

**Kommentar der Redaktion:**
Sommerpause klingt erst einmal nach „geschlossen“, tatsächlich bleibt für alle Wasserratten aber immerhin noch ein kleines Zeitfenster offen. Wer also nicht gleich auf den Badesee ausweichen will, hat montags weiterhin die Chance auf ein paar Bahnen – wenn auch mit etwas mehr Terminplanung als sonst. Anfang Oktober geht’s dann voraussichtlich wieder los. Bis dahin heißt es: Badehose nicht zu weit wegräumen.

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RegionWerbepartnerSichtbarkeitWordPress

**Starke Partner aus der Region gesucht: Werbung auf NaAZA.de schon ab 5 Euro im Monat**

Wer in unserer Region etwas bewegt, soll auch gesehen werden. Genau dafür gibt es NaAZA.de: als Plattform für Nachrichten, Veranstaltungen und Informationen aus unserer Heimat – an Aurach, Zenn und Aisch. Neben aktuellen Berichten aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim möchten wir auch die Menschen, Betriebe und Ideen vor Ort stärken. Deshalb suchen wir starke Werbepartner aus der Region.

NaAZA.de richtet sich an die Menschen aus Neustadt an der Aisch, Emskirchen, Neuhof an der Zenn, Markt Erlbach, Diespeck, Hagenbüchach, Wilhelmsdorf und dem gesamten Umland. Wer hier lebt, informiert sich hier, geht hier einkaufen und nutzt hier Angebote aus der Nachbarschaft. Genau diese Zielgruppe können Unternehmen mit einer Werbung auf NaAZA.de direkt erreichen – ohne große Streuverluste.

Ob Handwerksbetrieb, Einzelhandel, Dienstleister oder Verein:
Mit unseren Werbemöglichkeiten bieten wir eine einfache, günstige und wirkungsvolle Möglichkeit, regional sichtbar zu werden. Schon ab **5 Euro pro Monat** ist ein Platz in unserem Werbekarussell möglich – und damit eine regelmäßige Präsenz auf der Startseite oder den Lokalseiten von NaAZA.de.

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**Kommentar der Redaktion:**
Regionale Stärke lebt nicht nur von guten Ideen, sondern auch davon, dass man voneinander weiß. Der beste Service bringt wenig, wenn ihn keiner kennt. Und mal ehrlich: Bevor das Geld in irgendeinem anonymen Werbenetzwerk versickert, kann es auch dort eingesetzt werden, wo es unsere Heimat sichtbar mit unterstützt. Win-win, wie man heute sagt – oder auf gut fränkisch: passt scho für beide Seiten.

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# Landratsamt und Zulassungsstelle: In den nächsten Tagen gibt es Einschränkungen

Wer in den kommenden Tagen einen Behördengang im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim plant, sollte vorher genau hinschauen: Sowohl im Landratsamt als auch bei der Kfz-Zulassungsstelle in Uffenheim kommt es zu zeitweisen Einschränkungen. Betroffen sind dabei unterschiedliche Termine im Mai 2026.

Am **Dienstag, 12. Mai 2026**, bleiben das **Landratsamt Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim**, das **Gesundheitsamt** sowie die **Außenstellen und Einrichtungen** am **Vormittag wegen einer Personalversammlung geschlossen**.
Eine wichtige Ausnahme gibt es jedoch: Die **Kreisbüchereien** sind an diesem Tag **regulär geöffnet**, ebenso fährt der **Bücherbus wie gewohnt**.

Auch in der **Kfz-Zulassungsstelle Uffenheim** gibt es Einschränkungen:
Da der **Schilderladen in Uffenheim personalbedingt geschlossen** ist, können dort an mehreren Tagen **nur Vorgänge bearbeitet werden, für die keine neuen Kennzeichen benötigt werden**.

Betroffen sind folgende Termine:

– **Montag, 27. April 2026**
– **Montag, 4. Mai 2026**
– **Mittwoch, 6. Mai 2026**

Zusätzlich ist am **Mittwoch, 29. Mai 2026** die **Zulassungsstelle Uffenheim geschlossen**.

Wer an diesen Tagen ein Anliegen hat, bei dem **neue Kennzeichen benötigt werden**, kann auf die **Kfz-Zulassungsstellen in Bad Windsheim oder Neustadt a.d.Aisch** ausweichen.

Die Redaktion meint: Behörden und Öffnungszeiten – das ist manchmal fast so spannend wie ein Fahrplan im Winter. Aber wer die Termine kennt, spart sich unnötige Wege, Wartezeit und möglicherweise auch etwas Frust am Schalter. Also lieber kurz vorher prüfen, bevor man mit Unterlagen unterm Arm vor verschlossenen Türen steht.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim
https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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**Spatenstich in Pahres: Startschuss für die neue Aischtalkläranlage ist gefallen**

Nach vielen Jahren Planung, Gesprächen und Abstimmungen ist in Pahres nun ein sichtbares Zeichen gesetzt worden: Mit dem symbolischen Spatenstich beginnt offiziell die Umsetzung der künftigen Aischtalkläranlage. Unter strahlend blauem Himmel wurde damit ein Projekt auf den Weg gebracht, das für die beteiligten Gemeinden und den Landkreis eine große Bedeutung hat – für Umweltschutz, moderne Infrastruktur und die Zukunft der Region.

Zum Spatenstich waren auch hochrangige Gäste gekommen. Landrat Christian von Dobschütz war ebenso vor Ort wie Heiko Moßhammer, der zuständige Abteilungsleiter des Landkreises. Gastgeber war Gutenstettens Bürgermeister Gerhard Eichner, auf dessen Initiative das Gemeinschaftsprojekt vor vielen Jahren zurückgeht. Wie er erinnerte, hatte eine Einladung seiner Bürgermeisterkollegen in die „Melberei“ in Bergtheim einst den ersten Impuls für das Vorhaben gegeben.

Die neue Kläranlage entsteht auf Gutenstettener Gemeindegebiet und ist für die Gemeinden Münchsteinach, Baudenbach, Uehlfeld und Gutenstetten vorgesehen. Bis dahin war es allerdings ein langer Weg. Zunächst suchte Gutenstetten nach einer eigenen Lösung, zwischenzeitlich war sogar eine gemeinsame Anlage für alle sieben Aischgrundgemeinden im Gespräch. Am Ende kristallisierte sich die heutige Lösung mit vier beteiligten Gemeinden heraus. Eichner sprach von vielen Jahren intensiver Vorbereitung, zahlreichen Gesprächen und nicht immer einfachen Abstimmungen.

Am Tag des Spatenstichs sollte aber nicht mehr auf die Hürden, sondern auf das Erreichte geschaut werden. Eichner bezeichnete das Vorhaben als klares Zeichen für Fortschritt, Verantwortung und Zukunft. Die neue Anlage werde künftig elf kleinere Kläranlagen ersetzen und sei damit ein wichtiger Beitrag für den Gewässer- und Umweltschutz. Gleichzeitig entstehe moderne und effiziente Infrastruktur – für ihn ein echtes „Leuchtturmprojekt für Mittelfranken“.

Auch der Landkreis profitiert von der neuen Anlage. Wie Landrat Christian von Dobschütz erklärte, soll künftig auch das Sickerwasser der Deponie in Dettendorf dort gereinigt werden. Der Landkreis wird damit als sogenannter Gasteinleiter rund fünf Prozent der erwarteten Wassermenge einbringen. Dabei stellt das Deponiesickerwasser besondere Anforderungen an die Reinigung: Während aus Haushalten vor allem kohlenstoffreiches Abwasser kommt, weist das Wasser aus der Deponie einen hohen Stickstoffanteil auf.

Für den Landkreis bringt die neue Lösung deutliche Vorteile. Bislang wird das Sickerwasser per Tankwagen nach Cronheim transportiert und in Gunzenhausen eingebracht – ein aufwendiger und kostspieliger Weg. Ganz ohne Investitionen geht es allerdings auch künftig nicht: Der Landkreis muss eine eigene Leitung sowie eine Vorbehandlungsanlage bauen. Dafür werden Kosten von rund 1,75 Millionen Euro veranschlagt. Hinzu kommt eine Investitionskostenzulage in Höhe von 1,35 Millionen Euro.

Heiko Moßhammer richtete sich beim Termin direkt an die Bürgerinnen und Bürger von Pahres. Er erklärte, dass er selbst in der Nähe einer Kläranlage wohne und aus eigener Erfahrung sagen könne, dass nach den Unannehmlichkeiten der Bauzeit im späteren Betrieb kaum Auswirkungen auf den Alltag zu spüren seien. Sein Appell: Die Aischgrund-Kläranlage solle vor Ort nicht als Belastung, sondern als modernster Kläranlagenstandort im gesamten Landkreis gesehen werden.

Zugleich machte Moßhammer die Bedeutung des Projekts aus Sicht des Freistaats deutlich. Wasser sei „unser wertvollstes Gut“, und Bayern stehe voll hinter dem Vorhaben. Das zeige sich auch an den in Aussicht gestellten Fördergeldern: Mehr als elf Millionen Euro sollen für die Kläranlage und die zugehörigen Abwasserdruckleitungen fließen.

Zufrieden zeigte sich auch Planer Uwe Härtfelder, der bereits mehrere Anlagen dieser Größenordnung begleitet hat. Gegenüber der Redaktion betonte er, dass die Gemeinden auf anderem Weg kaum so günstig zu sauberem Wasser gekommen wären. Außerdem lägen die bisherigen Vergaben sogar unter den Kostenschätzungen. Besonders hob er die gute Zusammenarbeit der beteiligten Bürgermeister hervor. Trotz bevorstehender politischer Wechsel in mindestens drei der vier Gemeinden hoffe man, dass diese Zusammenarbeit auch in der Bauphase so erfolgreich weitergeführt werde.

Auch die Dimensionen des Projekts sind beachtlich: Für die Kläranlage selbst wird aktuell mit Kosten von 13,5 Millionen Euro gerechnet. Die Übergabe ist zur Jahresmitte 2028 geplant. Hinzu kommen Investitionen in zehn Pumpwerke, 29 Mischwasserbauwerke – teils als Neubau, teils als Umbau – sowie 43 Kilometer Druckleitungen. Dafür sind weitere 15 Millionen Euro vorgesehen.

Zum Abschluss des offiziellen Teils rief Thomas Höchsmann, technischer Geschäftsführer der beauftragten Spezialfirma, die Ehrengäste schließlich weg vom Rednerpult und an die Schaufeln. Damit wurde der symbolische Spatenstich vollzogen – und aus einem jahrelang diskutierten Vorhaben ganz offiziell eine Baustelle mit Zukunft.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal dauert es in Deutschland, bis aus einer Idee ein echtes Bauprojekt wird – und manchmal dauert es sogar im Aischgrund ein bisschen länger. Aber wenn am Ende elf kleinere Anlagen ersetzt werden, moderne Technik entsteht und Millionen an Fördermitteln in die Region fließen, dann zeigt sich: Das Warten war nicht umsonst. Und ganz ehrlich – ein Spatenstich bei blauem Himmel macht sich auch besser als bei Dauerregen.

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**Neuhof: Hoher Zaun wegen Cane Corso? Gemeinderat lehnt Antrag einstimmig ab**

Hunde und Zäune sorgen in Nachbarschaften immer wieder für Diskussionen – in Neuhof gleich beides auf einmal. Im Gemeinderat ging es jetzt um einen Bauantrag aus dem Baugebiet Endlein III, bei dem ein Grundstück rundum mit einem zwei Meter hohen Zaun eingefriedet werden sollte. Vor allem zur Straßenseite hin wurde dabei genau hingeschaut.

Die Eigentümer des Grundstücks wollten ihr Anwesen komplett mit einem zwei Meter hohen Zaun versehen. An den seitlichen und rückwärtigen Grundstücksgrenzen wäre das nach den geltenden Regeln auch möglich gewesen. Zur Straße hin sieht der Bebauungsplan allerdings nur eine Höhe von 1,25 Metern vor. Für die beantragten zwei Meter hätte es deshalb eine Ausnahmegenehmigung der Gemeinde gebraucht.

Hintergrund des Antrags ist nach Angaben aus der Sitzung die Haltung eines Cane Corso Italiano. Bürgermeisterin Claudia Wust stellte den Fall im Gemeinderat vor. Konkrete Details zu den Beweggründen der Antragsteller lagen dem Gremium dabei offenbar nicht vollständig vor. Im Rat wurde jedoch davon ausgegangen, dass der hohe Zaun sowohl verhindern soll, dass der Hund das Grundstück verlässt, als auch das Sicherheitsgefühl von Passanten verbessern könnte.

Der Cane Corso Italiano ist eine große und kräftige Hunderasse. Tiere erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 68 Zentimetern und ein Gewicht von 40 bis 50 Kilogramm. Gleichzeitig gilt die Rasse bei verantwortungsvoller Haltung als ruhig, treu, freundlich und arbeitsfreudig. In Bayern wird der Cane Corso jedoch als sogenannter Listenhund der Kategorie zwei geführt. Für solche Hunde gelten besondere Vorschriften.

Im Gemeinderat bestand durchaus Verständnis dafür, dass eine klare Abgrenzung zwischen Grundstück und öffentlichem Raum in diesem Fall sinnvoll sein könnte. Gegen eine Ausnahmegenehmigung sprachen am Ende aber zwei zentrale Punkte. Zum einen wurde das Baugebiet bewusst so geplant, dass der dörfliche Charakter erhalten bleibt – ein zwei Meter hoher Zaun direkt an der Straße würde aus Sicht des Gremiums nicht dazu passen. Zum anderen wollte die Gemeinde keinen Präzedenzfall schaffen. Aus der Verwaltung wurde daran erinnert, dass ein vergleichbarer Antrag in der Vergangenheit bereits abgelehnt worden war.

Den entscheidenden Hinweis lieferte schließlich Vize-Bürgermeister Herbert Reiß, selbst Hundehalter. Er machte deutlich, dass ein zwei Meter hoher Zaun grundsätzlich möglich sei – allerdings nicht direkt an der Straßengrenze. Wer wolle, könne einen solchen Zaun mit zwei Metern Abstand hinter der Grundstücksgrenze errichten. Dann gehe allerdings entsprechend Gartenfläche verloren.

Am Ende war die Entscheidung eindeutig: Der Gemeinderat lehnte den Antrag einstimmig ab.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein hoher Zaun kann im Einzelfall sicher sinnvoll sein – gerade wenn es um große Hunde und das Sicherheitsgefühl auf beiden Seiten geht. Aber Bebauungspläne gelten eben nicht nur dann, wenn sie bequem sind. Und in Neuhof scheint die Botschaft klar: Der dörfliche Charakter soll nicht hinter meterhohen Frontzäunen verschwinden. Wer also groß einzäunen will, muss im Zweifel ein Stück Garten opfern. Man könnte auch sagen: Der Hund bekommt Sicherheit – der Rasen weniger Auslauf.

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