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**Neue Pläne für Emskirchens Nahversorgung: Discounter, Getränkemarkt und Praxis an der Ansbacher Straße**

In Emskirchen könnte sich bei der Nahversorgung bald einiges bewegen: Ein bestehender Discounter soll seinen bisherigen Standort verlassen, deutlich größer neu gebaut werden und zusätzlich könnte ein Getränkemarkt entstehen. Darüber wurde in der Sitzung des Marktgemeinderats am 17. April 2026 gesprochen. Grundlage war eine ausführliche Auswirkungsanalyse zum Einzelhandel im Ort.

Hintergrund ist die seit längerer Zeit bekannte Situation rund um den Norma-Markt im Wiesenweg. Mit einer Verkaufsfläche von derzeit etwa 410 Quadratmetern ist der Markt nach heutigen Maßstäben zu klein. Laut Gutachten ist eine sinnvolle Erweiterung am bisherigen Standort nicht möglich.

Deshalb wird nun eine neue Lösung bevorzugt: An der Ansbacher Straße soll ein neuer Discounter mit rund 1.200 Quadratmetern Verkaufsfläche entstehen. Ergänzt werden soll das Vorhaben durch einen Getränkemarkt mit weiteren 622 Quadratmetern sowie eine Physiotherapiepraxis.

Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass Emskirchen und das nähere Umfeld weiterhin zusätzlichen Bedarf im Lebensmittelbereich haben. Die Verkaufsfläche pro Einwohner liegt unter dem bayerischen Durchschnitt. Gleichzeitig sehen die Gutachter ein bislang nicht ausgeschöpftes Umsatzpotenzial vor Ort.

Für die Entscheidung besonders wichtig: Negative Auswirkungen auf bestehende Geschäfte oder die Ortsmitte werden laut Analyse nicht erwartet. Die möglichen Umsatzverlagerungen gelten als überschaubar und bleiben klar unter den kritischen Schwellen. Das Vorhaben wird damit als städtebaulich verträglich eingestuft.

Auch mögliche Standorte wurden geprüft. Mehrere Flächen standen zur Diskussion, am Ende wurde die Ansbacher Straße jedoch als beste Lösung bewertet. Andere Varianten, darunter auch der Festplatz, schieden unter anderem wegen Nutzungskonflikten und baulicher Einschränkungen aus.

Der Beschlussvorschlag sieht deshalb vor, den Standort an der Ansbacher Straße festzulegen und damit die Nahversorgung in Emskirchen langfristig zu stärken.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn ein Ort wächst oder sich verändert, merkt man das oft zuerst beim täglichen Einkauf. Genau darum ist diese Entscheidung für Emskirchen keine Kleinigkeit. Ein größerer Markt, ein zusätzlicher Getränkemarkt und dazu noch eine Praxis: Das wäre nicht nur mehr Auswahl, sondern auch ein Stück Zukunftssicherung für den Ort. Und seien wir ehrlich: Wenn man für den Wocheneinkauf nicht erst gefühlt eine kleine Expedition planen muss, hebt das die Lebensqualität doch ganz erheblich.

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## Emskirchener Finanzen im Fokus: Gemeinderat berät über Haushalt, Investitionen und Sporthalle

In Emskirchen steht am kommenden Freitag eine wichtige Gemeinderatssitzung an. Dabei geht es nicht nur um trockene Zahlenkolonnen, sondern um Entscheidungen, die für die Zukunft des Marktes von Bedeutung sind: von der Jahresrechnung über den Haushalt bis hin zu Investitionen in die Sportanlage im Bahnhofswald. Auch die Nahversorgung im Ort wird Thema sein.

Am Freitag, 17. April, kommt der Marktgemeinderat Emskirchen um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses zusammen. Vor Beginn der eigentlichen Sitzung ist eine Bürgerfragezeit vorgesehen.

Auf der Tagesordnung stehen mehrere Punkte rund um die Haushalts- und Finanzplanung. So wird unter anderem die Jahresrechnung 2025 vorgelegt. Außerdem beraten die Ratsmitglieder über die Finanzplanung und das Investitionsprogramm für die Jahre 2026 bis 2029 sowie über die Haushaltssatzung einschließlich Haushaltsplan und Anlagen für das Jahr 2026.

Ein weiterer bedeutender Punkt ist der geplante Umsetzungsbeschluss zur Erweiterung der Sportanlage im Bahnhofswald um eine Freilufthalle. Daneben wird auch die Nahversorgungssituation in Emskirchen behandelt. Vorgestellt werden soll eine Auswirkungsanalyse mit Prüfung von Standortalternativen im Zusammenhang mit der geplanten Verlagerung und Erweiterung einer Norma-Filiale sowie der Neuansiedlung eines Getränkemarktes.

Die Tagesordnung im öffentlichen Teil umfasst:
1. Geschäftsordnungsregularien
2. Bericht der Bürgermeisterin
3. Bericht aus den Ausschüssen
4. Bekanntgabe von Beschlüssen aus nicht öffentlicher Sitzung
5. Haushalts- und Finanzangelegenheiten; Bildung von Haushaltsresten 2025 – Änderung
6. Haushalts- und Finanzangelegenheiten; Genehmigung von über- und außerplanmäßigen Ausgaben 2025
7. Haushalts- und Finanzangelegenheiten; Vorlage der Jahresrechnung 2025
8. Haushalts- und Finanzangelegenheiten; Haushalt 2026 – Finanzplan und Investitionsprogramm 2026 bis 2029
9. Haushalts- und Finanzangelegenheiten; Haushalt 2026 – Haushaltssatzung inklusive Haushaltsplan und Anlagen
10. Erweiterung der Sportanlage im Bahnhofswald um eine Freilufthalle; hier: Umsetzungsbeschluss
11. Wirtschaftsförderung; hier: Vorstellung der Auswirkungsanalyse mit Standortalternativen-Prüfung bezogen auf die Nahversorgungssituation in Emskirchen sowie die Verlagerung und Erweiterung einer Norma-Filiale und Neuansiedlung eines Getränkemarktes
12. Sonstiges, Wünsche und Anfragen

Kommentar der Redaktion:
Wenn in einer Gemeinderatssitzung gleich Haushalt, Investitionen, Sporthalle und Nahversorgung auf der Tagesordnung stehen, dann ist das keine Routine mehr, sondern ein Abend mit durchaus Gewicht für Emskirchen. Gerade bei Themen wie Finanzplanung und Investitionsprogramm zeigt sich, wohin die Reise in den kommenden Jahren gehen soll. Und ja, Haushalt klingt erstmal ungefähr so spannend wie das Sortieren alter Steuerordner – entscheidet am Ende aber darüber, was im Ort möglich ist und was erstmal Wunsch bleibt.

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**TSV Emskirchen: Langjährige Treue gewürdigt – Hauptversammlung mit Ehrungen, Sportberichten und Ausblick**

Beim TSV Emskirchen standen bei der Hauptversammlung vor allem zwei besondere Ehrungen im Mittelpunkt. Daneben wurde aber auch deutlich, wie vielfältig und lebendig das Vereinsleben ist: Von Fußball über Leichtathletik bis hin zu Turnen und Bogensport gab es zahlreiche positive Entwicklungen zu berichten. Für einen gelungenen Auftakt sorgten zudem die EmsiDancers mit einer eindrucksvollen Tanzdarbietung.

Großen Applaus erhielten Herta Eckardt und Uwe Scheller. Herta Eckardt gehört dem TSV seit 55 Jahren an, Uwe Scheller sogar seit 62 Jahren. Beide wurden im Rahmen der Versammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt. Vorsitzender Werner Schmitt würdigte dabei ihr jahrzehntelanges, besonderes Engagement für den Verein.

Auch die Berichte aus den einzelnen Abteilungen nahmen bei der Versammlung breiten Raum ein. Wie der TSV Emskirchen mitteilte, überwinterte die erste Fußball-Mannschaft auf Tabellenplatz 1 der B-Klasse. Das klare Ziel für das laufende Jahr ist der Aufstieg in die A-Klasse. Besonders hervorgehoben wurden außerdem die engagierte Nachwuchsarbeit und die erfolgreiche Teilnahme mehrerer Mannschaften an regionalen Wettbewerben.

Sehr erfreulich fiel auch die Bilanz der Leichtathletikabteilung aus. Zahlreiche Athletinnen und Athleten konnten persönliche Bestleistungen erzielen. Mehrere Podestplätze bei regionalen Meisterschaften unterstrichen die starke sportliche Entwicklung.

Im Bereich Turnen stand erneut das breite Angebot für Kinder und Erwachsene im Mittelpunkt. Positiv wurde vor allem bewertet, dass die Kindersportschule, kurz KiSS, nach einer kurzen Pause im Herbst 2025 wieder aufgenommen werden konnte. Die Bogenschützen berichteten ihrerseits von einer stabilen Mitgliederzahl sowie von einer ersten erfolgreichen Teilnahme an der Gaumeisterschaft WA (World Archery).

Bei den Mitgliederzahlen musste der Verein im vergangenen Jahr zwar einen leichten Rückgang verzeichnen. Aus Sicht des Vorstands gibt es aber bereits wieder positive Signale. So zeigte sich schon im ersten Quartal 2026 eine Aufwärtstendenz – unter anderem durch die Wiederaufnahme der KiSS.

Auch die Finanzen des Vereins waren Thema der Hauptversammlung. Schatzmeister Thomas Schneider bezeichnete die finanzielle Lage des TSV als solide. Einnahmen und Ausgaben hätten sich planmäßig entwickelt. Größere Investitionen seien sorgfältig vorbereitet und transparent dargestellt worden. Der vom Vorstand vorgestellte Haushaltsplan für das Jahr 2026 wurde von den Mitgliedern einstimmig verabschiedet.

Zum Abschluss dankte Vorsitzender Werner Schmitt allen Ehrenamtlichen, Trainerinnen und Trainern, Übungsleiterinnen und Übungsleitern sowie Unterstützern für ihren Einsatz. Gleichzeitig wurde auf zwei wichtige Termine im Vereinsjahr hingewiesen: den Rats-Run-Hindernislauf am 17. Mai sowie den Ochsenweiherlauf am 3. Oktober.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Verein lebt nicht nur von Tabellenplätzen, Pokalen und gut gefüllten Kassen – sondern vor allem von Menschen, die über Jahrzehnte dabeibleiben und mit anpacken. Wenn jemand 55 oder sogar 62 Jahre Vereinstreue mitbringt, dann ist das mehr als nur Mitgliedschaft – das ist gelebte Vereinsgeschichte. Und dass der TSV Emskirchen gleichzeitig sportlich, organisatorisch und beim Nachwuchs so breit aufgestellt ist, zeigt: Hier wird nicht nur verwaltet, sondern wirklich gestaltet. Oder anders gesagt: Beim TSV scheint man zu wissen, dass ein Verein mehr braucht als nur einen Ball und einen Beitragsschein.

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**Emskirchener Unterstützung für fahrerlose Rennwagen: Studenten-Team schreibt Motorsport-Geschichte**

Was in der Region entwickelt und gefertigt wird, schafft es manchmal bis auf die ganz große Bühne des Motorsports: Die enge Zusammenarbeit zwischen der Firma Weiler Werkzeugmaschinen aus Emskirchen und dem studentischen Rennteam High-Voltage Motorsports der FAU Erlangen-Nürnberg hat nun einen besonderen Erfolg möglich gemacht. Bei der Formula Student Germany gelang dem Team erstmals eine erfolgreiche autonome Fahrt bei einem offiziellen Wettbewerb.

Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung berichtet, waren Krista Dewes, Leiterin des Mechanik-Teams von High-Voltage Motorsports, und ihr Kommilitone Stefan Kraus jetzt zu Besuch bei Weiler in Emskirchen. Dort wurden sie von Geschäftsführer Michael Eisler sowie Stefan Sommerfeld, Leiter Technologie, empfangen. Neben dem Austausch über die gemeinsame Zusammenarbeit erhielten die Studierenden auch eine Führung durch die Produktionshallen.

In der vergangenen Saison hatte das 101 Mitglieder starke Team bereits sein fünftes Elektrofahrzeug gebaut: den **FAUmax Sigma**. Der Rennwagen war beim Wettbewerb am Hockenheimring das drittleichteste Fahrzeug im Teilnehmerfeld. Besonders bemerkenswert: Mit diesem Boliden gelang dem Team die erste erfolgreiche Fahrt ohne Fahrer bei einem offiziellen Event der Formula Student Germany.

Weiler hatte für das Projekt Präzisionskomponenten auf seinen Drehmaschinen gefertigt, die im Fahrwerk des Fahrzeugs verbaut wurden. Laut Krista Dewes war der Wagen „der zuverlässigste in unserer Vereinsgeschichte“. Ohne die Unterstützung aus Emskirchen wäre ein solches Projekt laut ihrer Aussage nicht möglich gewesen.

Auch für die aktuelle Saison hat sich das Team viel vorgenommen. Das inzwischen sechste Elektrofahrzeug soll mit einigen grundlegenden Neuerungen an den Start gehen: Statt Heckantrieb setzt High-Voltage Motorsports künftig auf Allradantrieb mit Radnabenmotoren. Hinzu kommen ein neues Monocoque, also eine selbsttragende Karosserie, eine verbesserte Aerodynamik sowie ein neuer Akku.

Mit diesem technischen Paket will das Team bei mehreren Wettbewerben antreten: bei der **Formula Student Czech** in Tschechien, der **Formula Student Germany** sowie der **Formula Student East** in Ungarn.

Michael Eisler lobte das Engagement der Studierenden und betonte, dass Weiler das Projekt seit mehr als zehn Jahren gerne unterstütze. Die regelmäßigen Erfolge des Teams seien ein schönes Beispiel dafür, wie technische Exzellenz und echter Teamgeist zusammenwirken können.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn aus Emskirchen Teile für einen Rennwagen kommen, der sogar ohne Fahrer sauber über die Strecke fährt, dann zeigt das einmal mehr: Innovation passiert nicht nur in großen Konzernzentralen, sondern oft direkt vor unserer Haustür. Und ganz ehrlich: Früher war man schon stolz, wenn das Mofa angesprungen ist – heute bauen Studenten autonome Elektro-Rennwagen. Die Zeiten ändern sich.

*Foto: WEILER*

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# Als Emskirchen noch einen Segelflugplatz hatte

## Flugpioniere bauten sich ihren Traum vom Fliegen kurzerhand selbst

Emskirchen war einst Schauplatz einer fast vergessenen, aber faszinierenden Geschichte: In den frühen 1950er Jahren gab es südöstlich des Gemeindeweihers, dem vielen noch als „Tränkweiher“ bekannten Ort, tatsächlich einen Segelflugplatz. Dort hoben mutige Flugbegeisterte mit selbstgebauten Seglern ab – mit viel Idealismus, handwerklichem Können und einer großen Portion Abenteuergeist.

Darauf macht nun der Emskirchener Heimatverein aufmerksam. Alte Aufzeichnungen, Fotos, ein historischer Zeitungsbericht und Erinnerungen von Nachfahren der damaligen Beteiligten zeichnen das Bild einer Zeit nach, in der in Emskirchen nicht nur geträumt, sondern auch gebaut und geflogen wurde.

Als Start- und Landefläche diente eine Wiese in Richtung der Dürrnbucher Höhe. Wolfgang Bärnreuther vom Heimatverein berichtet, dass dort 1952 sogar ein erster Segelflugtag stattfand, der Tausende Besucherinnen und Besucher anzog. Begrüßt wurden sie damals vom damaligen Bürgermeister Konrad Schuler. Das Ereignis war so besonders, dass Schulkinder anschließend sogar Aufsätze darüber schreiben mussten.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen vor allem Michael Kerschbaum und Hans Maier. Wie aus einem alten Zeitungsartikel hervorgeht, bauten die beiden ein Hochleistungssegelflugzeug vom Typ „Gronau Baby II A“ – ein eleganter Einsitzer mit 13 Metern Spannweite. Laut dem damaligen Bericht entstand das Flugzeug in „entsagungsvoller, viele Monate währender harter Arbeit“, die praktisch die gesamte Freizeit der jungen Männer verschlang – oft bis tief in die Nacht und in die frühen Morgenstunden hinein.

Für ihren Traum investierten die Flugpioniere ihre Ersparnisse. Unterstützung kam von Freunden, Gönnern und örtlichen Förderern. Sogar eine Art Sponsoring gab es bereits: Auf den Flügeln war der Schriftzug der Emskirchener „Hirschenbräu“ zu sehen, die damals der Familie Schuler gehörte.

Auch weitere Emskirchener Familien waren mit der Fliegerei verbunden. So erinnern sich Nachfahren wie Friedrich Kerschbaum, Bernd Schuler, Robert Gellinger und Michael Kerschbaum an die Begeisterung ihrer Väter für das Fliegen. Michael Kerschbaum war im Zweiten Weltkrieg am Hesselberg zur Pilotenausbildung, auch Hans Maier verfügte über fliegerisches Können.

Gebaut wurden die Segler aus Holz und Leinwand – und natürlich wurden sie stilecht getauft. Dass die Erbauer handwerklich ausgesprochen geschickt waren, darin sind sich die Nachfahren einig. Rund um die Fliegerei fand sich damals eine kleine, aber engagierte Gruppe von Enthusiasten zusammen.

In der Luft konnten die Einsitzer, je nach Thermik, bis zu einer Stunde unterwegs sein und Höhen von etwa 1000 bis 1500 Metern erreichen. Moderne Technik wie Funk an Bord gab es noch nicht. Gestartet wurde mithilfe einer Winde, die an einem aus dem Zweiten Weltkrieg stammenden Kleinlaster befestigt war. So wurden die Flugzeuge einige hundert Meter geschleppt, bis sie abhoben.

Ganz ohne Risiko war das nicht: Friedrich Kerschbaum berichtet, dass sein Vater einmal abgestürzt sei. Glücklicherweise erlitt er nur leichtere Verletzungen. Der beschädigte Segler wurde nach Hause gebracht und wieder aufgebaut. Mit Übungsflugzeugen wurde außerdem auch in Gunzendorf geflogen, wohl um Erfahrung und Fluggefühl zu sammeln.

Lange währte die Emskirchener Segelflug-Ära allerdings nicht. Bereits 1953 wurde der Verein wieder aufgelöst. Ein Grund war, dass die Männer der ersten Stunde beruflich immer stärker eingebunden waren und die Zeit für das aufwendige Hobby fehlte. Heute erinnern nur noch Fotos, alte Berichte und die Unterlagen des Heimatvereins an diese außergewöhnliche Episode der Ortsgeschichte.

Bemerkenswert am Rande: Keiner der Nachfahren trat das fliegerische Erbe der Väter an. So blieb die große Zeit der Emskirchener Segelflugpioniere ein kurzes, aber umso spannenderes Kapitel der lokalen Geschichte.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal schreibt das echte Leben eben die besten Geschichten – und Emskirchen hatte sie schon, lange bevor „Start-up“ ein Modewort wurde. Da wurde nicht lange über Visionen geredet, da wurden aus Holz, Leinwand und Leidenschaft einfach Flugzeuge gebaut. Mit eigener Hände Arbeit, viel Mut und vermutlich auch der ein oder anderen schlaflosen Nacht. Dass so etwas mitten in unserer Region passiert ist, zeigt: Große Träume brauchen nicht zwingend große Städte – manchmal reicht auch eine Wiese am Tränkweiher.

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**Diebstahl auf Baustelle bei Emskirchen: Reifen, Ketten und Baggerschaufel verschwunden**

Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag auf einem Waldparkplatz bei Emskirchen zugeschlagen. Mehrere Bau-Fahrzeuge und Anhänger standen dort abgestellt – am Morgen fehlten wichtige Arbeitsgeräte und Zubehör. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Neustadt waren die Fahrzeuge auf einem Waldparkplatz an der Staatsstraße 2414 zwischen Emskirchen und Brunn abgestellt. Von einem Anhänger wurden vier Reifen entwendet, von einem weiteren Anhänger vier Sicherungsketten. Außerdem verschwand eine Baggerschaufel.

Der entstandene Schaden dürfte für die Betroffenen nicht nur finanziell ärgerlich sein – auch der Ablauf auf der Baustelle kann durch solche Diebstähle erheblich beeinträchtigt werden.

Wer in der Nacht zum Dienstag im Bereich der Staatsstraße 2414 zwischen Emskirchen und Brunn verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Neustadt unter der Telefonnummer **09161/88530** zu melden.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer auf einer Baustelle unterwegs ist, weiß: Reifen, Ketten und eine Baggerschaufel steckt man nicht mal eben unauffällig in die Jackentasche. Solche Taten deuten oft darauf hin, dass die Täter gezielt unterwegs waren und möglicherweise mit einem passenden Fahrzeug angefahren sind. Vielleicht ist also jemandem in der Nacht etwas aufgefallen, das zunächst gar nicht so wichtig erschien. Manchmal hilft genau dieser eine Hinweis weiter.

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**Diebstahl auf Baustelle bei Emskirchen: Reifen, Ketten und Baggerschaufel verschwunden**

Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag auf einem Waldparkplatz bei Emskirchen zugeschlagen. Mehrere Bau-Fahrzeuge und Anhänger standen dort abgestellt – am Morgen fehlten wichtige Arbeitsgeräte und Zubehör. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Neustadt waren die Fahrzeuge auf einem Waldparkplatz an der Staatsstraße 2414 zwischen Emskirchen und Brunn abgestellt. Von einem Anhänger wurden vier Reifen entwendet, von einem weiteren Anhänger vier Sicherungsketten. Außerdem verschwand eine Baggerschaufel.

Der entstandene Schaden dürfte für die Betroffenen nicht nur finanziell ärgerlich sein – auch der Ablauf auf der Baustelle kann durch solche Diebstähle erheblich beeinträchtigt werden.

Wer in der Nacht zum Dienstag im Bereich der Staatsstraße 2414 zwischen Emskirchen und Brunn verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Neustadt unter der Telefonnummer **09161/88530** zu melden.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer auf einer Baustelle unterwegs ist, weiß: Reifen, Ketten und eine Baggerschaufel steckt man nicht mal eben unauffällig in die Jackentasche. Solche Taten deuten oft darauf hin, dass die Täter gezielt unterwegs waren und möglicherweise mit einem passenden Fahrzeug angefahren sind. Vielleicht ist also jemandem in der Nacht etwas aufgefallen, das zunächst gar nicht so wichtig erschien. Manchmal hilft genau dieser eine Hinweis weiter.

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# Emskirchens „wandelndes Archiv“: Helmuth Röschlein bewahrt die Geschichte des Ortes

Wer in Emskirchen den Namen Helmuth Röschlein hört, denkt meist sofort an den Friseursalon. Kein Wunder: Über Jahrzehnte hinweg schnitt der Friseurmeister vielen Menschen im Ort die Haare – wie zuvor schon sein Vater Konrad und heute Sohn Christian. Doch Helmuth Röschlein ist weit mehr als nur der bekannte „Boder“: Für viele gilt er längst als lebendiges Gedächtnis Emskirchens.

Wer den gebürtigen Emskirchener zuhause besucht, versteht schnell, warum dieser Ruf entstanden ist. In einem Kellerraum lagern unter anderem Originalausgaben der Fränkischen Landeszeitung von 1947 bis 1972 – eine Sammlung, die von einem inzwischen verstorbenen Bekannten stammt. Besonders interessieren Röschlein dabei natürlich die Berichte über seine Heimatgemeinde. Der älteste Artikel über Emskirchen in seinem Bestand stammt sogar aus dem Jahr 1864 und wurde im „Anzeigenblatt der Stadt Neustadt an der Aisch“ veröffentlicht.

Mit der lokalen Presse ist die Familie Röschlein seit jeher eng verbunden. Seine Mutter Betty trug einst Zeitungen aus und machte dabei regelmäßig Halt im Friseurladen von Konrad Röschlein, der damals noch in der Marktstraße war. Heute befindet sich das Geschäft in der Hindenburgstraße. Damals blieb die junge Frau gern etwas länger im Salon, beobachtete den Friseur bei der Arbeit – und wie Konrad Röschlein später oft schmunzelnd erzählte, „irgendwann hat es dann zwischen uns gefunkt“.

Die Begeisterung für Geschichte wurde bei Helmuth Röschlein schon früh geweckt. „Ich war als Kind immer schon vorn dran“, sagt er. Auch in seinem Beruf als Friseur hörte er von Kunden viele spannende Geschichten aus Emskirchen. Den entscheidenden Anstoß für seine Sammelleidenschaft gab aber der Chronist Heinz Feuerlein aus Markt Erlbach, der die aktuelle Ortsgeschichte in Foto und Film dokumentierte. Nachdem Röschlein einen seiner Filme gesehen hatte, war für ihn klar: So etwas wäre auch für Emskirchen wertvoll.

Zunächst machte er selbst Fotos und Super-8-Aufnahmen. Doch weil Fotografieren damals teuer war, begann er um 1970 damit, Zeitungsartikel über Emskirchen systematisch zu sammeln. Die Berichte wurden ausgeschnitten, sauber auf DIN-A4-Blätter geklebt und in Ordnern abgeheftet. Über rund 55 Jahre hinweg kam so ein gewaltiges Archiv zusammen.

Inzwischen hat sich längst herumgesprochen, dass der „Boder“ in Sachen Ortsgeschichte eine der ersten Anlaufstellen ist. Immer wieder wenden sich Menschen an ihn, wenn sie Informationen zu bestimmten Ereignissen suchen. Und Röschlein verlässt sich dabei vor allem auf sein Gedächtnis. Digital gespeichert ist bei ihm nichts. „Ich kann mir alles merken“, sagt er.

Beim Durchblättern seiner Ordner stößt er immer wieder auf kleine und große Geschichten aus der Vergangenheit. So zeigt ein Ordner aus dem Jahr 1990 unter anderem ein Foto, auf dem unser Kollege Mirko Fryska zu sehen ist. Damals pflanzte er mit anderen Schülerinnen und Schülern in der Emskirchener Partnergemeinde Roquebillière einen Baum.

Doch nicht nur Zeitungsartikel gehören zu Röschleins Sammlung. In seinem Fundus finden sich auch zahlreiche alte Fotos, Karten und weitere historische Dokumente. Vieles erhielt er von Ludwig Büttner, der ebenfalls ein leidenschaftlicher Sammler war. Über ihn sagt Röschlein anerkennend: „Der hatte ein enormes Wissen.“

Zu den besonderen Schätzen zählt ein Gruppenfoto aus dem Jahr 1932, das seinen Vater als Betzenkönig zeigt. Andere Aufnahmen erinnern an die erste Kirchweih nach dem Zweiten Weltkrieg, an die damals noch nicht elektrifizierte Eisenbahnbrücke, an frühere Brauereien und Gasthäuser im Ort oder an das Hochwasser von 1935. Auch kuriose Stücke sind dabei – etwa eine Urkundenpostkarte, auf der festgehalten wurde, dass „ein Gast 25 Glas Bier geleert hat und das, ohne dazu gezwungen worden zu sein, nach reifer Überlegung und bei ganz guter Geisteskraft“.

Eine besonders bemerkenswerte Geschichte verbindet Röschlein mit einem Foto, das zwei US-Soldaten beim Hissen der amerikanischen Flagge in der Ortsmitte zeigt. Nach dem Krieg war eine seiner Cousinen in die USA ausgewandert. Jahre später kamen zwei Amerikaner ins Emskirchener Rathaus und wollten wissen, wer das Mädchen auf einem Foto sei, das sie nach der Einnahme Emskirchens aufgenommen hatten. Es stellte sich heraus: Es war tatsächlich Röschleins Cousine.

Er vermittelte den beiden Amerikanern die Adresse seiner Verwandten, woraufhin der Kontakt zustande kam. Die Geschichte nahm schließlich eine erstaunliche Wendung: Seine Cousine wurde sogar vom damaligen US-Präsidenten empfangen. Im Gegenzug erhielt Röschlein das von ihm gewünschte Foto der gegen Kriegsende zerstörten Emskirchener Bahnbrücke.

Auch aus anderen Bereichen der Ortsgeschichte hat Röschlein Spannendes bewahrt. In seinem Bildarchiv finden sich Fotos und ein alter FLZ-Artikel über die Gründung einer Segelfliegergruppe in Emskirchen. Demnach bauten zwei junge Männer, Hans Maier und Michael Kerschbaum, sogar ein „Hochleistungssegelflugzeug vom Typ Gronau Baby II A“ mit 13 Metern Spannweite. Ergänzt wird das Ganze durch Aufnahmen vom zweiten Flugtag im August 1953.

Wer Helmuth Röschlein zuhört, merkt schnell: Hier spricht jemand, der die Geschichte seines Heimatortes nicht nur gesammelt, sondern mit Herzblut bewahrt hat. Zwischen Ordnern, Fotos und Erinnerungsstücken lebt in seinem Archiv ein gutes Stück Emskirchener Vergangenheit weiter.

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Menschen sind für einen Ort unbezahlbar. Während heute vieles irgendwo digital gespeichert wird – oder eben im Datennirwana verschwindet –, hat Helmuth Röschlein über Jahrzehnte ganz analog dafür gesorgt, dass Emskirchen seine Geschichte nicht vergisst. Und seien wir ehrlich: Ein „wandelndes Archiv“ mit Humor, Erinnerungsvermögen und Geschichten über Kirchweih, Bahnbrücken, Segelflugzeuge und 25 Glas Bier ist allemal spannender als jede Suchmaschine.

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„Rats-Check✔️ NEA“ – einem neuen Video- und Podcast-Format zur Lokalpolitik in der Region.

Zum Start dreht sich alles um die Kommunalwahl in Emskirchen und die Kreistagswahl 2026 im Landkreis Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim. Das Format will Entscheidungen vor Ort verständlich machen und Hintergründe liefern, die sonst oft nur in Sitzungen oder zwischen den Zeilen auftauchen.

Zu Gast in der Premierenfolge ist Bernd Rauscher. Er ist Dritter Bürgermeister in Emskirchen und seit vielen Jahren Mitglied des Gemeinderats. Nach der aktuellen Wahlperiode hört er im Gremium auf. Im Gespräch gibt er einen offenen Einblick in die Arbeit der Kommunalpolitik und spricht über Entwicklungen, Chancen und Konflikte.

Die Folge ist in drei Themenblöcke aufgeteilt. Im ersten Teil geht es um die Bürgermeisterwahl in Emskirchen. Dort wird gefragt, wer im Wahlkampf überzeugt hat, wie das Ergebnis einzuordnen ist und was das für die kommende Amtszeit bedeutet.

Im zweiten Block steht die Gemeinderatswahl im Mittelpunkt. Thema sind Gewinner:innen und Verlierer, die Sitzverteilung und die Frage, wie arbeitsfähig das neue Gremium sein wird. Gerade in kleineren Kommunen wie Emskirchen prägen persönliche Bekanntheit, Vereinsleben und lokale Themen oft stärker die Wahl als die große Parteipolitik.

Der dritte Teil schaut über den Ort hinaus auf die Kreistagswahl 2026. Dabei geht es um politische Trends im Landkreis NEA-BW, um Auswirkungen für Emskirchen und um die Zusammensetzung des künftigen Kreistags. Der Kreistag entscheidet unter anderem bei Themen wie Schulen, Kliniken, Kreisstraßen, ÖPNV und Jugendhilfe mit – also bei vielen Punkten, die den Alltag in der Region direkt betreffen.

Mit „Rats-Check✔️ NEA“ bekommt Emskirchen ein neues Format für alle, die Lokalpolitik nicht nur als Schlagzeile, sondern mit Einordnung verfolgen wollen. Wer sich für die kommenden Wahlen und die politische Zukunft vor Ort interessiert, findet hier einen kompakten Einstieg.

YouTube:
https://youtu.be/jo-h-QIXIL8?is=-elrJG-lztTWs5c3

Spotify:
https://open.spotify.com/episode/4XNjivxpQFFJUNOjhcSgXC?si=7gmrX47DQ-mGeAa2q4jMUg&t=103

Mehr Informationen aus unserer Region finden Sie jederzeit auf www.naaza.de
– NaAZA.de | Neues an Aurach, Zenn und Aisch.

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**Dieseldiebe an der B8 unterwegs: Polizei sucht Zeugen nach gleich zwei Fällen**

Offenbar hatten es bislang unbekannte Täter am Wochenende gezielt auf abgestellte Lastwagen entlang der B8 abgesehen. Bei Emskirchen und Scheinfeld zapften sie aus zwei geparkten Lkw insgesamt rund 250 Liter Diesel ab. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizei Neustadt/Aisch wurden die beiden Lastwagen am Wochenende an der B8 bei Emskirchen und Scheinfeld zum Ziel von Dieseldieben. Die Unbekannten hebelten jeweils die Tankdeckel auf und entwendeten anschließend den Kraftstoff.

Insgesamt wurden dabei rund 250 Liter Diesel abgezapft. Die Polizeiinspektion Neustadt/Aisch hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach möglichen Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Wer im Bereich der B8 bei Emskirchen oder Scheinfeld etwas Auffälliges bemerkt hat, wird gebeten, sich bei der Polizei Neustadt/Aisch zu melden.

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**Neue Feldgeschworene in Emskirchen vereidigt: Ehrenamt mit Tradition lebt weiter**

Ein besonderes Stück gelebter Heimatpflege stand auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung in Emskirchen: Am **20. März 2026** wurden mehrere neue **Feldgeschworene**, im Volksmund auch **Siebener** genannt, feierlich vereidigt. Damit übernehmen sie ein Ehrenamt, das in Bayern seit Jahrhunderten fest verankert ist und bis heute eine wichtige Rolle in den Gemeinden spielt.

Für die **Siebnerei Buchklingen** wurden **Karin Rösch, Tobias Seitz und Jonathan Zeilinger** einstimmig gewählt. Ebenfalls einstimmig fiel die Entscheidung für **Thomas Kerschbaum**, der künftig die **Siebnerei Eckenberg** unterstützt.

Mit ihrer Vereidigung treten die neuen Feldgeschworenen nun offiziell ein Amt an, das weit mehr ist als nur Tradition. Sie wachen über Grundstücksgrenzen, begleiten Vermessungen und stehen damit für Genauigkeit, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein. Gerade in einer Zeit, in der vieles digital und schnell geworden ist, zeigt dieses Ehrenamt, wie wichtig auch heute noch persönlicher Einsatz und lokale Verwurzelung für das Gemeinwesen sind.

Die Redaktion von NaAZA gratuliert **Karin Rösch, Tobias Seitz, Jonathan Zeilinger und Thomas Kerschbaum** herzlich zu ihrer Berufung und wünscht ihnen für diese verantwortungsvolle Aufgabe viel Erfolg, eine gute Hand und stets ein sicheres Gespür für Grenzen – im besten Sinne natürlich.

**Kommentar der Redaktion:**
Das Amt des Feldgeschworenen gehört zu den ältesten kommunalen Ehrenämtern in Bayern – und es ist bis heute alles andere als bedeutungslos. Wo Grundstücksgrenzen, Vermessungen und örtliche Kenntnisse gefragt sind, sind die Siebener nach wie vor ein wichtiger Teil des Miteinanders. Oder anders gesagt: Ohne klare Grenzen gibt’s schnell Diskussionen – und die kennt man auf dem Dorf bekanntlich nicht nur vom Gartenzaun.

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# Solarpark Kaltenneuses: Rat arbeitet Einwendungen auf und ändert Planung

Beim geplanten **Solarpark mit Batteriespeicher in Kaltenneuses** ist die nächste wichtige Etappe erreicht: Der Marktgemeinderat Emskirchen hat sich in seiner Sitzung intensiv mit den eingegangenen Stellungnahmen aus der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung sowie mit den Hinweisen von Behörden und anderen öffentlichen Stellen beschäftigt. Dabei blieb es nicht nur bei einer formalen Prüfung – in mehreren Punkten wurde die Planung tatsächlich angepasst.

Konkret ging es um den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 49 **„Solarpark und Batteriespeicher Kaltenneuses“**. Nach Angaben aus der Sitzung wurden die vorgebrachten Einwendungen und Hinweise im Rat sorgfältig abgewogen. Ziel war es, berechtigte Anliegen ernst zu nehmen und dort Änderungen vorzunehmen, wo diese fachlich sinnvoll und umsetzbar sind.

Ein besonders wichtiger Punkt: **Der Batteriespeicher wurde im Zuge der Überarbeitung verlegt.** Damit griff der Gemeinderat einen Aspekt auf, der in der Diskussion eine zentrale Rolle gespielt hatte. Aus Sicht des Rats ist dies ein wesentlicher Schritt, um Bedenken aufzugreifen, die Planung zu verbessern und die Akzeptanz für das Vorhaben zu erhöhen.

Im Verfahren zeigte sich allerdings auch erneut ein bekanntes Muster: Von manchen Behörden werden bei Bauvorhaben regelmäßig ähnliche, teils nahezu identische Hinweise und Textbausteine eingebracht. Diese gehören zwar zum vorgeschriebenen Ablauf dazu, sorgen in der Praxis aber nicht selten dafür, dass Beratungen und Abwägungen deutlich umfangreicher und langwieriger werden.

Anders bewertete der Gemeinderat die Rückmeldungen aus der Bürgerschaft. Mehrere Eingaben wurden als **nachvollziehbar, sachlich und verständlich** eingeordnet. Solche Stellungnahmen konnten nach Möglichkeit in die weiteren Überlegungen einfließen und zeigen, dass Bürgerbeteiligung dann besonders wertvoll ist, wenn sie konstruktiv und fundiert erfolgt.

Weniger Verständnis gab es dagegen für einzelne Wortmeldungen, bei denen nach Einschätzung aus dem Rat die Grenze zwischen unbestätigten Behauptungen und pauschalen Vorwürfen verschwamm. Solche Beiträge helfen aus Sicht vieler Beteiligter nicht dabei, gemeinsam zu tragfähigen Lösungen zu kommen.

Deutlich wurde in der Diskussion auch ein weiterer Punkt, der bei kommunalen Projekten immer wieder eine Rolle spielt: Das Interesse an Gemeindepolitik wächst oft dann besonders stark, wenn ein Vorhaben direkte Auswirkungen auf das eigene Umfeld haben könnte. Das ist menschlich nachvollziehbar. Kritisch wird es jedoch dort, wo daraus pauschale Angriffe auf Verwaltung, Gemeinderat oder einzelne Mandatsträger entstehen. Aus Sicht vieler Ratsmitglieder fehlt es für solche Generalvorwürfe an einer sachlichen Grundlage.

Am Ende bleibt festzuhalten: Die Behandlung der Einwendungen zum Solarpark Kaltenneuses hat gezeigt, dass der Marktgemeinderat bereit ist, Hinweise aufzunehmen und Planungen auch tatsächlich anzupassen. Mit den nun vorgenommenen Änderungen – vor allem bei der **Verlegung des Batteriespeichers** – wurde ein wichtiger Schritt gemacht. Nun wird sich zeigen, ob damit auch die Grundlage für eine **breitere Akzeptanz** des Projekts geschaffen wurde.

**Kommentar der Redaktion:**
Kommunalpolitik ist manchmal wie ein sehr fränkisches Schafkopfspiel: Jeder schaut zuerst auf seine Karten – und manchmal auch etwas misstrauisch auf die der anderen. Entscheidend ist aber, dass am Ende nicht nur gestritten, sondern verbessert wird. Wenn durch sachliche Einwendungen eine Planung geändert wird, dann funktioniert Bürgerbeteiligung genau so, wie sie gedacht ist. Und wenn dabei sogar ein Batteriespeicher noch den Platz wechselt, war es offenbar mehr als nur eine Pflichtübung mit Aktenordnern und Paragrafen.

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## Emskirchen baut um: Sperrung an der Kreuzung Neustädter Straße/Bahnhofstraße ab 23. März

In Emskirchen müssen sich Autofahrer, Anwohner und Pendler ab Montag, 23. März 2026, auf spürbare Verkehrsbehinderungen einstellen. Grund ist der Start umfangreicher Bauarbeiten zur Sanierung der Bahnhofstraße. Los geht es mit dem Umbau der Kreuzung Neustädter Straße/Bahnhofstraße – und dafür sind zunächst mehrere Straßensperrungen notwendig.

Im ersten Bauabschnitt wird die Neustädter Straße etwa ab Hausnummer 16 bis kurz vor die Tankstelle gesperrt. Ebenfalls dicht ist die Bahnhofstraße von der Einmündung bis ungefähr auf Höhe Gänsweiher. Erst danach wandern die Arbeiten weiter in die Bahnhofstraße.

Wichtig für alle Verkehrsteilnehmer:
Die Zufahrt von der Bottenbacher Straße in die Neustädter Straße ist nicht möglich. Auch der gesamte Siedlungsbereich Bottenbacher-/Sudetenstraße, vielen als „Kreml“ bekannt, ist nicht über die Neustädter Straße erreichbar. Als Ausweichrouten bleiben die Richard-Wagner-Straße sowie die Bottenbacher Straße von Westen her über den Riedelhof.

Auch für Fußgänger gibt es Änderungen: Wer aus der Bottenbacher Straße kommt, wird über den Fußweg zur Mozartstraße umgeleitet. Die Treppenanlagen an den Bereichen Neustädter Straße/Bahnhofstraße sowie Neustädter Straße/Wiesenweg können während der Bauzeit nicht genutzt werden.

Die Tankstelle in der Neustädter Straße ist nur noch von Westen her über die „Alte B 8“ erreichbar. Die Firma Schönleben kann ausschließlich über die Bahnhofstraße von oben her angefahren werden. Betriebe in der Waldstraße sowie Geschäfte und Firmen in der Bahnhofstraße oberhalb der Kreuzung Wald-/Bertholdtstraße sind über die alte B8, die Waldstraße und die B8-Ausfahrt ST 2414 beim Feuerwehrhaus erreichbar. Firmen im Bahnhofswald sind nur über die B8 und die ST 2414 zu erreichen.

Auch Busfahrgäste müssen sich auf Änderungen einstellen: Auf der Linie 134 entfallen die Haltestellen Sixtmühle und Rotes Herz/Vereinshaus. Die Haltestellen Bahnhof werden in Richtung Haus- und Gartenmarkt/DEWA verlegt.

Wie lange der erste Bauabschnitt dauern wird, ist laut Markt Emskirchen derzeit noch offen. Grund dafür sind verschiedene schwer planbare Faktoren wie Wetter und Untergrund. Nach Abschluss dieses ersten Abschnitts soll unter anderem eine neue Querungshilfe, also eine Fußgängerinsel, in der Neustädter Straße auf Höhe der Treppenanlage zum Wiesenweg für mehr Sicherheit sorgen.

Im Anschluss folgt Bauabschnitt 2. Dann wird die Neustädter Straße wieder frei befahrbar sein. Dafür wird die Bahnhofstraße von der Einmündung Neustädter Straße bis zur Kreuzung Wald-/Bertholdtstraße gesperrt. Über die dann nötigen Umleitungen will der Markt Emskirchen rechtzeitig informieren.

Kommentar der Redaktion:
Baustellen sind selten beliebt, aber manchmal eben nötig – besonders dann, wenn am Ende mehr Sicherheit und ein besserer Verkehrsfluss herauskommen sollen. In Emskirchen heißt es nun erst einmal: Umleitung statt Abkürzung und ein bisschen mehr Zeit einplanen. Positiv gesagt: Wer jetzt die Schilder genau liest, entdeckt womöglich sogar Straßen, durch die man sonst nie fährt.

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Emskirchen

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**Haltestelle am Bahnhof Emskirchen wird wegen Baustelle verlegt**

Wer in Emskirchen mit der VGN-Linie 134 unterwegs ist, sollte sich auf eine Änderung einstellen: Wegen einer längeren Baumaßnahme in der Bahnhofstraße im Bereich der Kreuzung Neustädter Straße wird die Haltestelle am Bahnhof vorübergehend versetzt.

Die Bauarbeiten beginnen nach Angaben aus dem Rathaus am **23. März 2026** und sollen voraussichtlich bis **31. Oktober 2026** andauern. In diesem Zeitraum kann die bisherige Haltestelle der **VGN-Linie 134** am Bahnhof nicht wie gewohnt bedient werden. Fahrgäste werden deshalb gebeten, auf die geänderte Halteposition zu achten und sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Situation zu informieren.

Gerade für Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie alle, die regelmäßig mit dem Bus unterwegs sind, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Hinweise vor Ort, damit es nicht gleich am Morgen eine kleine Überraschung gibt.

**Quelle:** Rathaus Emskirchen / Gemeinde aktuell
https://www.emskirchen.de/rathaus-gemeinde/gemeinde-aktuell?c7-item=18328954

**Kommentar der Redaktion:**
Baustellen gehören leider oft zum Alltag dazu – besonders dann, wenn Straßen und Infrastruktur fit für die Zukunft gemacht werden sollen. Für Busfahrgäste heißt das zwar erst einmal umgewöhnen, aber immerhin bleibt die Verbindung bestehen. Und wie so oft gilt in Franken: Ein paar Meter mehr laufen ersetzt manchmal sogar den ersten Kaffee – zumindest theoretisch.

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**Vollsperrung im Ziegelhüttenweg in Emskirchen wegen Kanalanschluss**

Autofahrer und Anwohner in Emskirchen müssen sich in der kommenden Woche auf Einschränkungen einstellen: Im Ziegelhüttenweg wird auf Höhe der Hausnummer 15 ein Kanalanschluss hergestellt. Dafür ist eine Vollsperrung des betroffenen Bereichs erforderlich.

Die Arbeiten sind nach Angaben aus dem Rathaus für den Zeitraum von **Montag, 23. März 2026, bis Freitag, 27. März 2026** vorgesehen. Während dieser Zeit ist ein Durchkommen im genannten Abschnitt des Ziegelhüttenwegs nicht möglich.

Wer in diesem Bereich unterwegs ist, sollte mehr Zeit einplanen und nach Möglichkeit auf alternative Routen ausweichen. Besonders Anwohner und Lieferverkehr sollten die Sperrung in ihre Planungen einbeziehen.

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Emskirchen

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# Mut zum Helfen
## Auch die Jüngsten sollen sich trauen

**Emskirchen** – Was tun, wenn es Oma oder Opa plötzlich schlecht geht? Genau diese Frage stand im Mittelpunkt eines besonderen Erste-Hilfe-Kurses in Emskirchen, der sich gezielt an Kinder richtete. Spielerisch, kindgerecht und ohne erhobenen Zeigefinger lernten die jungen Teilnehmer, dass Helfen keine Frage des Alters ist.

Die Frauen Union Emskirchen hatte die Veranstaltung unter dem Motto **„Wenn es Oma oder Opa mal schlecht geht“** organisiert. Stattgefunden hat der Kurs im **AurachTreff**, geplant wurde das Angebot gemeinsam mit dem **Familienstützpunkt Emskirchen** sowie dem **Bayerischen Roten Kreuz (BRK)**.

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, war es das Ziel der Veranstaltung, vor allem Kindern – aber auch ihren Eltern – die Angst vor Notfällen zu nehmen. Unter dem Leitgedanken **„Mut zum Helfen“** sollten die Teilnehmer dafür sensibilisiert werden, Gefahrensituationen bei Angehörigen frühzeitig zu erkennen und im Ernstfall richtig zu reagieren.

Die Organisatorin und Vorsitzende der Frauen Union, **Sieglinde Tiefel**, dankte allen Beteiligten für die Unterstützung. Besonders hob sie die Koordination und Planung durch **Susanne Schindler** vom Familienstützpunkt sowie **Edith Jordan**, die Leiterin des AurachTreffs, hervor.

Die Schulung selbst wurde zum Großteil von **Rebecca Hetzel** vom **BRK-Kreisverband Neustadt/Aisch-Bad Windsheim** übernommen. Mit einer Puppe namens **„Solfi“** wurde den Kindern auf spielerische Weise vermittelt, wie man Pflaster richtig klebt, Zecken fachgerecht entfernt oder einen Verband anlegt. Außerdem konnten die Kinder selbst ausprobieren, wie sich eine Rettungsdecke anfühlt, und sie übten die **stabile Seitenlage**.

Nach Angaben der Veranstalter war die Resonanz groß. Für die Kinder sei die Schulung nicht nur informativ, sondern auch mit viel Spaß verbunden gewesen – und vielleicht gerade deshalb besonders einprägsam. Denn wer früh lernt, in schwierigen Situationen nicht wegzuschauen, gewinnt im besten Fall etwas, das unbezahlbar ist: Sicherheit und Mut zum Helfen.

**Kommentar der Redaktion:**
Eine gute Idee mit echtem Alltagswert. Erste Hilfe wird oft erst dann interessant, wenn es ernst wird – und dann ist es meistens zu spät zum Üben. Dass hier schon Kinder altersgerecht an das Thema herangeführt werden, ist ein starkes Signal. Pflaster kleben ist dabei vielleicht nur der Anfang – aber auch große Helfer haben bekanntlich mal klein angefangen.

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**Dürrnbuch packt an: Erfolgreiche Müllsammelaktion setzt starkes Zeichen für die Umwelt**

Wenn viele gemeinsam anpacken, kann richtig viel bewegt werden: In und um Dürrnbuch ist jetzt eine Müllsammelaktion erfolgreich über die Bühne gegangen. Zahlreiche Helferinnen und Helfer waren unterwegs, um Wege, Wiesen und Straßenränder von achtlos weggeworfenem Abfall zu befreien – und haben damit nicht nur für mehr Sauberkeit gesorgt, sondern auch ein starkes Zeichen für Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft gesetzt.

Mit viel Einsatz, guter Laune und echtem Teamgeist wurde rund um Dürrnbuch gesammelt, getragen und aufgeräumt. Am Ende stand eine beachtliche Menge an Müll, die aus der Natur entfernt werden konnte. Für die Organisatoren und alle Beteiligten war die Aktion damit ein voller Erfolg.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer, die sich Zeit genommen und tatkräftig mit angepackt haben. Ebenso ein großes Danke an die Unterstützer, die Fahrzeuge zur Verfügung gestellt und die Aktion damit erleichtert haben. Besonders gewürdigt wurden auch der Routenplaner sowie der Sponsor der Verpflegung, der das Team während des Einsatzes bestens versorgt hat.

Ein weiterer wichtiger Dank gilt dem Bauhof Emskirchen, der die Entsorgung des gesammelten Mülls übernimmt. So wurde aus der Sammelaktion eine rundum gelungene Gemeinschaftsleistung.

Die Jugendfeuerwehr Dürrnbuch kann damit auf einen erfolgreichen Tag zurückblicken. Die Aktion hat einmal mehr gezeigt: Wenn viele zusammenhelfen, entsteht am Ende nicht nur eine saubere Umgebung, sondern auch ein starkes Miteinander.

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Aktionen zeigen, dass Umweltschutz nicht immer mit großen Reden beginnt, sondern oft ganz praktisch mit Handschuhen, Müllsäcken und ein bisschen Einsatz vor der eigenen Haustür. Und ganz ehrlich: Was andere achtlos wegwerfen, muss am Ende wieder jemand einsammeln. Umso schöner, wenn sich Menschen finden, die nicht nur schimpfen, sondern einfach machen. Genau solche Tage sind es, die ein Dorf zusammenhalten – und die Hoffnung geben, dass Vernunft und Brotzeit manchmal doch noch gewinnen.

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Emskirchen. Ihr wollt endlich wissen, wie ihr eure Heizungen fit für die Zukunft macht? Was kostet das, wie bleibt’s bezahlbar — und funktioniert das überhaupt in Emskirchen? Kalt duschen ist jedenfalls keine Lösung, aber lohnt sich die Wärmewende vor der Haustüre?

Um genau diese Fragen dreht sich die kommunale Wärmeplanung in Emskirchen – und das klingt erstmal nach Politikerdeutsch. Tatsächlich steckt dahinter aber: Wer will, kann jetzt wissen, welche Heiz-Optionen vor Ort wirklich Sinn machen, wer sich’s sparen kann, was gefördert wird und wie die regionale Energiewende weitergeht.

Denn beim Infoabend in der Bürgerhalle ging’s nicht nur um heiße Luft, sondern um handfeste Infos für Bürger:innen: Die Gemeinde stellt gerade, unterstützt durch das Institut für nachhaltige Energieversorgung (INV), ihren eigenen „Wärmefahrplan“ auf. Der soll allen zeigen, wie Heizen in Emskirchen in Zukunft günstiger, klimaschonender und verlässlich sein kann.

Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht hat’s auf den Punkt gebracht: Niemand wird gezwungen, irgendwas zu machen. Ihr müsst weder ans Nahwärmenetz ran, noch zwingend die Wärmepumpe ins Wohnzimmer zerren. Aber ihr kriegt jetzt eine solide Entscheidungsgrundlage – also: Wer will, kann, aber muss nicht. Und ja, wärmer und günstiger geht’s am besten, wenn alle mitreden.

Eins ist klar: In Emskirchen läuft einiges besser als anderswo. Rund 40 Prozent Erneuerbare sind im regionalen Heiz-Mix schon jetzt Standard (kein Wunder, dass sogar die Expert:innen staunten). Nahwärmenetze gibt’s schon einige – unter anderem hängen Bürgerhalle, Kita, Kirche und Rathaus gemeinsam am warmen Draht. Gut für den Geldbeutel, gut fürs Klima und nächstes Jahr vielleicht sogar das neue Statussymbol im Viertel.

Expertin Patricia Pöllmann (INV) zeigte, wo Wärmenetze sinnvoll sind (dicht bebaute Ortskerne), wo weiter klassische Heizungen gebraucht werden (Weiler und Einzelhöfe) – Stichwort: „So individuell wie der Lieblingsplatz im Garten.“ Für alle, die sich fragen, ob sich die Solaranlage aufs Dach lohnt oder die Fenster noch gedämmt werden sollten: Ja, hier lässt sich richtig Geld sparen – und für Beratung ist gesorgt. Christian Eichler von der Verbraucherzentrale hilft kostenfrei (außer, wenn er mit dem Werkzeugkoffer vorbei kommt, dann kostet’s 40 Euro).

Noch Fragen? Viele Bürger:innen haben direkt die Chance genutzt, mit der Bürgermeisterin und den Expert:innen zu sprechen, sich über alternative Heizsysteme zu informieren oder schlicht mal kritisch nachzuhaken (denn klar, einfach ist die Wärmewende nicht – aber gemeinsam ist wohl die Lösung).

Fazit am kleinen Küchentisch: Wärmewende? In Emskirchen eher Team „Anpacken“ statt Jammern. Wer heiß diskutieren will, ist willkommen – Hauptsache, am Ende bleibt’s warm. Und für alle, die immer noch auf Öl setzen: Vielleicht gibt’s bald noch ein Tassenwärmer-Sonderangebot im Rathaus. Weiter so, Emskirchen!

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**Emskirchen: Dramatischer Dachstuhlbrand alarmiert ganze Region**

In Emskirchen ereignete sich ein größerer Brand, der die örtlichen Feuerwehren auf Trab hielt. Gegen 14 Uhr alarmierte die Leitstelle Ansbach die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Emskirchen und Wilhelmsdorf zu einem Dachstuhlbrand in der Mozartstraße. Die Flammen hatten bereits eine Seite einer Doppelhaushälfte voll ergriffen.

Bei ihrem schnellen Eintreffen stellten die Einsatzkräfte eine massive Rauchentwicklung fest. Unter Einsatz von vier C-Rohren und Atemschutzgerät griffen die Feuerwehrleute beherzt ein. Um der Drehleiter einen besseren Zugang zu ermöglichen, musste sogar ein Baum gefällt werden.

Die Situation war brisant, denn das Feuer drohte auf die angrenzende Doppelhaushälfte überzugreifen. Dank des raschen und entschlossenen Eingreifens der etwa 40 Feuerwehrleute – unterstützt von den nachalarmierten Wehren aus Hagenbüchach und Mausdorf – konnte jedoch ein größerer Schaden verhindert werden. Zudem wurde der Abrollbehälter Atemschutz des Landkreises hinzugezogen, um die Beamten vor Ort mit Atemschutzgeräten zu versorgen.

Leider musste eine Person mit leichter Verletzung und einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Vor Ort leisteten zwei Rettungswagen des BRK und der Einsatzleiter Rettungsdienst unverzüglich Hilfe. Auch die Polizei war mit vier Streifen präsent, um den Verkehr zu regeln. Emskirchens Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht informierte sich persönlich über das Geschehen.

Mehr Informationen aus unserer Region finden Sie jederzeit auf www.naaza.de
– NaAZA.de | Neues an Aurach, Zenn und Aisch.

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Emskirchen. Für alle, die Emskirchen lieben – und alle, die gern wissen, wer im Rathaus das Sagen hat: Es war spannender als ein Tatort am Sonntag! Wer kriegt den Chefsessel? Und wie schlägt sich die Konkurrenz?

Dreikampf um den Bürgermeister:innen-Posten – sowas gibt’s echt nicht überall. Doch am Ende setzte sich Sandra Winkelspecht (CSU) souverän durch: Mit satten 68,4 Prozent, also 2223 Stimmen, lässt die 53-Jährige ihre beiden Mitbewerber locker hinter sich. Sie bleibt Bürgermeisterin – und ist damit die Chefin im Rathaus.

Die Herausforderer: Siegfried Schönleben von der FWG schafft es auf 17,5 Prozent (568 Stimmen) – vielleicht hat er auf mehr gehofft, aber am Ende bleibt ihm nur der Trostpreis Händeschütteln mit Freund:innen. Tristan Billmann (ÖDP/Grüne) punktet immerhin bei 14,1 Prozent (459 Stimmen) – jung, umweltbewusst und trotzdem: kein Pokal, aber viele neue Kontakte!

Mitgemacht haben viele: Die Wahlbeteiligung lag bei soliden 67,6 Prozent. Offenbar waren Bratwurst und Sofa nicht wichtiger als Demokratie! Winkelspecht feierte im Kreise ihrer Crew, zeigte sich aber „demütig“ – hey, auch Auf-dem-Thron-Sitzende können mal schwitzen. Keine Selbstverständlichkeit, dass es keine Stichwahl gab, sagte sie ehrlich. Und so kann der Rathaus-Schreibtisch neu sortiert werden: Für die CSU ziehen zehn Kandidat:innen in den Gemeinderat ein – von Helge Schneider bis Clarissa Rebel. Klar, dass die CSU mit 51,3 Prozent vorne liegt.

Die FW mit 26,8 Prozent schickt sechs Köpfe: Darunter Peter Fuhrmann und Siegfried Schönleben. Grüne/ÖDP stellen mit 20 Prozent immerhin vier: Tristan Billmann, Finn Gohlke, Iris Müller-Stahl und Andrea Wolf.

Fazit der Redaktion? Demokratie kann manchmal langweilig sein – aber diesmal war’s fast Roulette-Niveau. Frau Winkelspecht, Glückwunsch zum Chefposten! Und an alle anderen: Üben, Fahrrad fahren oder einfach mal feiern, dass Wahlen hier bei uns wenigstens spannend sind.

Emskirchen, wir haben gesprochen – jetzt seid ihr wieder dran.

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