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# Emotionen vor der Sitzung hochgekocht
## Emskirchener Gemeinderat gibt grünes Licht für Wärmepufferspeicher und Mehrzweckhalle in Elgersdorf

Emskirchen – Selten ist der Rathaussaal in Emskirchen so gut gefüllt wie bei dieser Sitzung des Gemeinderates. Schon vor dem offiziellen Beginn ging es in der Bürgerfragestunde deutlich emotional zu: Auslöser waren die geplanten baulichen Veränderungen eines landwirtschaftlichen Betriebs in Elgersdorf, die bei einigen Anwohnerinnen und Anwohnern für Sorgen und Unmut sorgen.

Im Mittelpunkt der Beratung standen schließlich zwei Bauvorhaben: ein rund 17 Meter hoher Wärmepufferspeicher mit einem Durchmesser von 8,23 Metern sowie eine landwirtschaftliche Mehrzweckhalle. Der Gemeinderat beriet über die Bauanträge und erteilte am Ende das gemeindliche Einvernehmen.

Der geplante Pufferspeicher soll 772 Kubikmeter entsalztes Heizungswasser aufnehmen. Über ein Technikgebäude soll die Wärme aus dem Blockheizkraftwerk (BHKW) per Wärmetauscher in den Speicher geleitet und bei Bedarf wieder entnommen werden. Neben dem Speicher ist eine mit Holz verkleidete Halle vorgesehen, deren Dach mit Sandwichblech und PV-Modulen eingedeckt werden soll. Laut Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht dient das Vorhaben dem Erhalt und einer möglichen Erweiterung des Nahwärmenetzes.

In der Bürgerredezeit machten mehrere Elgersdorferinnen und Elgersdorfer ihrem Ärger Luft. Eine Bürgerin fragte besorgt, was denn noch alles geplant sei, von dem die Bevölkerung bislang nichts wisse. Sie sprach von einer großen Belastung für das Dorf und nannte unter anderem Stall, Biogasanlage und Geruchsbelästigung. „Wir im Dorf sind die Leidtragenden“, sagte sie sichtlich bewegt und kündigte an: „Wir gehen jetzt auf die Barrikaden.“

Bürgermeisterin Winkelspecht stellte klar, dass der Gemeinde nur der Wärmepufferspeicher und der Gasspeicher bekannt seien. Weitere Pläne lägen der Verwaltung nach aktuellem Stand nicht vor. Der betroffene Landwirt schilderte anschließend ruhig seine Sicht der Dinge. Für ihn seien die Maßnahmen aus betriebswirtschaftlichen Gründen notwendig. „Entweder ich mache es oder ich höre auf“, machte er deutlich.

Ein weiterer Besucher sprach von Zuständen „wie im Wilden Westen“ im Ort. Dabei wurde erneut sichtbar, wie angespannt die Lage in Elgersdorf mittlerweile ist. Die Fronten scheinen verhärtet, und die Diskussionen laufen nicht erst seit gestern.

Im weiteren Verlauf der Sitzung stellte die Bürgermeisterin klar, dass der Gemeinderat ausschließlich die baurechtliche Seite zu prüfen habe. Die Verwaltung habe sich die vorgebrachten Bedenken notiert und werde die Vorhaben entsprechend bewerten. Ein Punkt sorgte dabei noch für besondere Aufmerksamkeit: In einer früheren Besprechung hatte der Bauherr von einem zusätzlichen Gasspeicher gesprochen. Die Verwaltung fragte deshalb beim Landratsamt nach, ob beide Vorhaben als Einheit zu sehen seien. Die Antwort: nein. Das sei wichtig, denn aus einer Genehmigung für den Wärmepufferspeicher lasse sich kein Automatismus für den Gasspeicher ableiten.

Mitglieder des Gemeinderates hatten sich das Thema nicht leicht gemacht. Es wurde diskutiert, nachgefragt und auch vor Ort geschaut. Am Ende fiel die Entscheidung zugunsten des Projekts aus. Offen bleibt allerdings, ob und wann der noch nicht beantragte Gasspeicher überhaupt zur Beratung auf den Tisch kommt.

Und noch ein Detail wurde in der Sitzung genannt: Die Außenhaut des Pufferspeichers soll entweder in Dunkelgrün wie in Schauerberg oder in Hellgrau wie in Mausdorf ausgeführt werden. Die endgültige Entscheidung darüber trifft die Verwaltung. Vielleicht nicht die wichtigste Frage des Abends – aber eben auch im Rathaus muss manchmal Farbe bekannt werden.

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## Heftige Kollision auf der B8 bei Emskirchen: Drei Menschen mittelschwer verletzt

Ein schwerer Unfall hat am Dienstag zur Mittagszeit die B8 zwischen Emskirchen und der Einfahrt Sixtmühle lahmgelegt. Bei der Kollision eines Pkw mit einem Kleinlaster wurden drei Menschen mittelschwer verletzt, die Bundesstraße musste zeitweise komplett gesperrt werden.

Nach Angaben der Polizei waren beide Fahrzeuge in Richtung Neustadt unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache auf der Bundesstraße zusammenstießen. Alle Beteiligten konnten ihre Fahrzeuge selbstständig verlassen.

Die Feuerwehr übernahm bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Erstversorgung der Verletzten, band auslaufende Betriebsstoffe und stellte den Brandschutz sicher. Zudem wurde die B8 für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt und der Verkehr umgeleitet.

Im Einsatz waren drei Rettungswagen, ein Notarzt und ein Einsatzleiter. Zusätzlich landete an der Unfallstelle ein Rettungshubschrauber. In Krankenhäuser gebracht wurden der 76-jährige Fahrer des Kleinlasters, der 29-jährige Fahrer des Pkw sowie dessen 30-jährige Beifahrerin.

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# Ortsversammlungen in Emskirchen: Ortssprecher für Rennhofen/Bottenbach und Eckenberg/Borbath gesucht

Der Markt Emskirchen lädt zu zwei Ortsversammlungen ein, bei denen jeweils ein Ortssprecher gewählt werden soll. Betroffen sind die ehemaligen Gemeinden Rennhofen mit Bottenbach sowie Eckenberg mit Borbath. Wer dort mit Hauptwohnsitz gemeldet und volljährig ist, kann mit abstimmen.

Für die ehemalige Gemeinde Rennhofen mit Bottenbach findet die Versammlung am **Mittwoch, 17.06.2026, um 19.00 Uhr im Feuerwehrhaus in Rennhofen** statt.
Die Ortsversammlung für die ehemalige Gemeinde Eckenberg mit Borbath ist für **Mittwoch, 24.06.2026, um 19.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Eckenberg** angesetzt.

Stimmberechtigt sind jeweils nur die Gemeindebürger, die zum Zeitpunkt der Ortsversammlung in dem betreffenden Gemeindeteil ihren **Hauptwohnsitz** haben und **volljährig** sind.

Die Einwohner der genannten Ortsteile sind herzlich eingeladen, an den Versammlungen teilzunehmen.

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# Kinder rannten für Kinder
## Großer Einsatz beim Sponsorenlauf der Grund- und Mittelschule Emskirchen

**Emskirchen** – Laufen, helfen und dabei auch noch jede Menge Gemeinschaft erleben: Beim gemeinsamen Sponsorenlauf der Grund- und Mittelschule Emskirchen haben die Schülerinnen und Schüler wieder eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist, wenn sportlicher Ehrgeiz auf soziales Engagement trifft. Die Beteiligung war groß – und am Ende stand eine beachtliche Spendensumme für den guten Zweck.

Bevor Schulleiterin Ute Zimmer den Startschuss gab, sorgte Sänger und Songwriter **Nevio Passaro** zunächst für musikalische Stimmung. Danach gingen alle Klassen der beiden Schulen an den Start.

Unter dem Motto **„Kinder laufen für Kinder“** hatten sich die Mädchen und Jungen im Vorfeld Sponsoren im Familien- und Freundeskreis gesucht. Diese unterstützten die Aktion mit einem Geldbetrag pro gelaufenem Kilometer. Allein durch die Kinder der Grundschule kam dabei die stolze Summe von **22.417 Euro** zusammen.

Der Erlös wird zur Hälfte für die **Grundschule Emskirchen** verwendet, die andere Hälfte geht an die Hilfsorganisation **„Sternstunden – Wir helfen Kindern“**. In der Schule sollen mit dem Geld weitere Klassenzimmer mit Sitzmöbeln ausgestattet werden. Bereits **sieben von insgesamt 16 Klassenräumen** konnten in den vergangenen Jahren mit Unterstützung des Elternbeirats und des **CVJM** entsprechend eingerichtet werden.

Auch die Mittelschule war mit vollem Einsatz dabei. Dort kamen nach Angaben von Schulleiter **Fabian Lorenz** **1.387 Euro** zusammen.

Am Ende blieb das Fazit eindeutig: Der Sponsorenlauf war erneut ein gelungenes Beispiel dafür, wie sich Bewegung, Hilfsbereitschaft und Gemeinschaftssinn sinnvoll verbinden lassen. In Emskirchen wurde damit einmal mehr deutlich, dass schon die Jüngsten Großes auf die Beine stellen können.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn Kinder für Kinder laufen und am Ende solche Summen zusammenkommen, dann darf man ruhig einmal den Hut ziehen – oder in diesem Fall vielleicht eher die Turnschuhe. Besonders stark: Hier wurde nicht nur für einen guten Zweck gesammelt, sondern auch ganz konkret in die eigene Schule investiert. So sieht Engagement aus, das doppelt wirkt.

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**Marktgemeinderat Emskirchen tagt am 15. Juni im Rathaus**

In Emskirchen steht die nächste Sitzung des Marktgemeinderates an: Am Montag, 15. Juni 2026, kommen die Mitglieder um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses zusammen. Schon davor gibt es eine Bürgerfragezeit – also die Gelegenheit für Bürgerinnen und Bürger, ihre Anliegen direkt vorzubringen. Auf der Tagesordnung stehen neben den üblichen Berichten auch mehrere wichtige Personalentscheidungen sowie ein Thema mit Bedeutung für die weitere Gemeindeentwicklung.

Im öffentlichen Teil der Sitzung geht es zunächst um die üblichen Geschäftsordnungsregularien, den Bericht der Ersten Bürgermeisterin sowie Berichte aus den Ausschüssen. Außerdem werden Beschlüsse bekanntgegeben, die zuvor in nicht öffentlicher Sitzung gefasst wurden.

Ein größerer Schwerpunkt liegt diesmal auf verschiedenen Bestellungen innerhalb der Marktgemeinde. So sollen die Erste Bürgermeisterin und die weiteren Bürgermeister zu Eheschließungsstandesbeamten bestellt werden. Darüber hinaus stehen die Bestellung von Behindertenbeauftragten, Seniorenbeauftragten, Jugendbeauftragten sowie Radverkehrsbeauftragten auf der Tagesordnung.

Auch für die Gemeindeentwicklung ist ein wichtiger Punkt vorgesehen: Behandelt wird die Gewerbeentwicklung im Zusammenhang mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 49 „Solarpark und Batteriespeicher Kaltenneuses“. Hier soll ein Billigungs- und Auslegungsbeschluss zur Entwurfsfassung gefasst werden.

Zum Abschluss der Sitzung sind wie gewohnt „Sonstiges, Wünsche und Anfragen“ vorgesehen.

**Tagesordnung im Überblick:**
1. Geschäftsordnungsregularien
2. Bericht der Bürgermeisterin
3. Bericht aus den Ausschüssen
4. Bekanntgabe von Beschlüssen aus nicht öffentlicher Sitzung
5. Bestellung der Ersten Bürgermeisterin und der weiteren Bürgermeister zu Eheschließungsstandesbeamten
6. Bestellung von Behindertenbeauftragten
7. Bestellung von Seniorenbeauftragten
8. Bestellung von Jugendbeauftragten
9. Radverkehr; hier: Bestellung von Radverkehrsbeauftragten
10. Gemeindeentwicklung; hier: Gewerbeentwicklung, vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 49 Solarpark und Batteriespeicher Kaltenneuses – Billigungs- und Auslegungsbeschluss der Entwurfsfassung
11. Sonstiges, Wünsche und Anfragen

**Kommentar der Redaktion:**
Kommunalpolitik klingt auf den ersten Blick oft trocken – ist sie manchmal auch, ganz ehrlich. Aber genau in solchen Sitzungen werden Entscheidungen vorbereitet, die vor Ort ganz konkret spürbar sind: von Ansprechpartnern für Senioren, Jugend und Inklusion bis hin zu Themen wie Radverkehr und Energieprojekten. Wer also wissen will, was in Emskirchen gerade ansteht, bekommt hier einen guten Einblick – ganz ohne Wahlplakat und mit deutlich mehr Tagesordnung.

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**TSV Emskirchen schafft den Aufstieg: Rückkehr in die A-Klasse perfekt**

Großer Jubel in Emskirchen: Der TSV hat es geschafft und sich mit einem leidenschaftlich erkämpften 3:1-Sieg im Relegationsspiel gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Heilsbronn den Aufstieg gesichert. Für den Verein, seine Spieler und die vielen Unterstützer ist das ein ganz besonderer Moment – und das Ende einer langen, nicht immer einfachen Zeit.

Nach dem letzten Aufstieg im Jahr 2016, damals von der heutigen A-Klasse in die Kreisklasse, musste der TSV Emskirchen in den vergangenen Jahren einige Rückschläge verkraften. Nach einem Umbruch in der Abteilungsleitung und dem Abstieg in der Saison 2022/2023 in die B-Klasse wurde die Ausrichtung der Fußballabteilung neu gedacht. Der Fokus sollte wieder klar auf einheimischen Spielern liegen – Fußballern mit enger Bindung zum Verein und zur Gemeinde, die sich auch abseits des Platzes einbringen.

Auch wenn die Zeit in der B-Klasse schmerzhaft war, zeigten sich schon früh positive Entwicklungen. Die Mannschaft engagierte sich im Vereinsleben, half bei Veranstaltungen, übernahm Aufgaben im Jugendbereich und lebte damit genau das vor, was einen echten Heimatverein ausmacht.

In der abgelaufenen Saison belohnte sich der TSV dann mit Platz zwei. Nachdem das erste Relegationsspiel noch verloren ging, gelang im entscheidenden Duell gegen den 1. FC Heilsbronn II schließlich der umjubelte 3:1-Erfolg – und damit die langersehnte Rückkehr in die A-Klasse.

Der Verein bedankt sich ausdrücklich bei allen, die diesen Weg mitgetragen haben. Genannt werden unter anderem Trainer Sebastian „Hausi“ Hauser und Co-Trainer Max Rippl, Abteilungsleiter Eric Kalb, Allrounder Markus Dimpel, Ronny Brömel für die Platzpflege, der kurzfristig eingesprungene Physio, Ordnungsdienst-Leiter Gerald Pfeifer, das Team aus dem Gemeinschaftshaus sowie die Ortsburschen Emskirchen, die sich unter anderem um Grill, Stadionsprecher und Eintritt kümmerten.

Eines ist damit klar: Dieser Aufstieg ist nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch der Lohn für Zusammenhalt, Vereinsliebe und viel ehrenamtliches Engagement.

**Kommentar der Redaktion:**
So schreibt der Fußball manchmal die schönsten Geschichten: Nicht mit großen Namen und schnellen Lösungen, sondern mit Geduld, Rückgrat und Menschen, die mit anpacken – auf dem Platz, am Grill und notfalls auch beim Eintritt. In Emskirchen sieht man, dass ein Verein dann am stärksten ist, wenn er sich auf seine Wurzeln besinnt. Und ganz ehrlich: Ein Aufstieg schmeckt noch ein bisschen besser, wenn er nach ein paar harten Jahren erkämpft wurde.

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# Pausenhof wird zur Konzertbühne: Nevio Passaro lädt zum kostenlosen Schulhofkonzert nach Emskirchen

**Emskirchen** – Musik, Familienprogramm, Überraschungen und sogar kostenloses Eis: Auf dem Gelände der Grundschule Emskirchen soll am **Montag, 27. Juli**, wieder gefeiert werden. Musiker, Songwriter und Produzent **Nevio Passaro** lädt gemeinsam mit seiner Band zu einem **kostenlosen Schulhofkonzert** ein. Der Pausenhof soll sich dabei am Abend in ein kleines Festivalgelände für Familien, Kinder und Musikfans verwandeln.

Schon im vergangenen Jahr war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Rund **2000 Besucherinnen und Besucher** kamen damals nach Emskirchen. Für Nevio Passaro war das ein ganz besonderes Erlebnis. In diesem Jahr hofft er sogar auf noch mehr Gäste – bei gutem Wetter wären nach seinen Worten **3000 bis 4000 Kinder und Erwachsene** ein großartiges Ziel.

Der gebürtige **Bad Windsheimer**, der in **Neustadt an der Aisch** aufgewachsen ist und dort das **Friedrich-Alexander-Gymnasium** besuchte, ist nach Jahren in Berlin mit seiner Familie wieder in die Heimat zurückgekehrt. Mit dem Schulhofkonzert verfolgt er ein klares Anliegen: **Kunst und Kultur sollen für alle zugänglich sein**.

Gerade Kinder sollten möglichst früh mit Musik in Berührung kommen, findet der 46-Jährige. Nicht jede Familie könne sich allerdings teure Konzerttickets leisten. Ein kostenloses Angebot wie in Emskirchen sei deshalb eine besondere Chance, Live-Musik ohne Hürden zu erleben. Wie nachhaltig so ein Erlebnis wirken kann, zeigt für ihn eine Begegnung vom Vorjahr: Ein Mädchen habe ihm erzählt, dass es zuvor noch nie auf einem Konzert gewesen sei – danach wollte es plötzlich Gitarre spielen und singen lernen.

## Bekannte Songs und neue Familienmusik

Musikalisch dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf eine Mischung aus **italienischem Pop** und neuen Liedern aus Passaros aktuellem **Familien-Album** freuen. Mit dabei sein soll unter anderem der Titelsong **„Ciao ragazzi“**. Gespielt werde Bekanntes und Neues, so der Musiker. Auch ein **Überraschungsgast** könnte auf der Bühne auftauchen – mehr wollte Passaro dazu allerdings noch nicht verraten.

Sein neues Musikprojekt ist stark vom Familienleben geprägt. Die Songs entstehen nach seinen Worten gemeinsam mit den eigenen Kindern, die dabei auch als ehrliches Publikum dienen. Passaro beschreibt sich in diesem Zusammenhang selbst augenzwinkernd als **„Papa-Pop-Musiker“**. Die Lieder sollen Familien ansprechen und den Blick auf die Welt aus der Perspektive eines Vaters zeigen. Seine Partnerin **Verena** übernimmt dabei den Bereich **Art Direction**.

## Eis, Aktionen und viele Helfer im Hintergrund

Neben der Musik sind beim Schulhofkonzert auch **Aktionen und Überraschungen für Groß und Klein** geplant. Außerdem soll es für alle Gäste ein **„Gratis Gelato“**, also kostenloses Eis, geben.

Damit ein solches Event überhaupt möglich wird, laufen die Vorbereitungen bereits seit Wochen. Viel Organisation steckt hinter dem kostenlosen Angebot – und auch finanzielle Unterstützung ist nötig. Einige Sponsorinnen und Sponsoren konnten bereits gewonnen werden, weitere werden aber noch gesucht. Wer das Konzert unterstützen möchte, kann sich per E-Mail an **info@musicaecolori.com** oder telefonisch unter **0151/16510388** melden.

Passaro bedankt sich schon jetzt bei den vielen **ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern**, dem Organisationsteam sowie der **Schulleitung**, ohne die die Veranstaltung nicht umsetzbar wäre.

## Auftakt für ein größeres Konzept?

Langfristig soll die Idee der Schulhofkonzerte offenbar noch weiter wachsen. Nach Angaben des Musikers gibt es bereits Gespräche, diese Form von kostenlosen Konzerten auch an anderen Schulen und möglicherweise sogar **bundesweit** in den letzten Schulwochen vor den Ferien anzubieten. Für dieses Jahr kann er sich noch **zwei bis drei weitere Schulhofkonzerte in Bayern** vorstellen.

Zunächst richtet sich der Blick aber ganz klar nach Emskirchen: Das Konzert am **27. Juli** beginnt gegen **18 bis 18.30 Uhr**, **Einlass ist ab 17 Uhr** auf dem Gelände der **Grundschule Emskirchen**. Der Eintritt ist frei.

**Kommentar der Redaktion:**
Die Idee hat Charme – und zwar nicht nur für Kinder. Ein kostenloses Konzert direkt auf dem Schulhof, dazu Musik, Eis und Familienprogramm: Das ist genau die Art von Veranstaltung, die ein Ort gut gebrauchen kann. Wenn Kultur wirklich für alle da sein soll, dann muss sie manchmal eben nicht im großen Saal stattfinden, sondern dort, wo das Leben sowieso schon spielt – zwischen Pausenhof, Schulranzen und Sommerabend. Und ganz ehrlich: Gratis Gelato zieht in Franken fast so zuverlässig wie ein Bierzelt.

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**Abendspaziergang bei Neidhardswinden: Vogelstimmen rund um Emskirchen entdecken**

Wer am Samstagabend Lust auf Natur, frische Luft und spannende Einblicke in die Vogelwelt hat, kann sich einen besonderen Spaziergang bei Emskirchen vormerken. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz lädt zu einer geführten Runde rund um den Ortsteil Neidhardswinden ein, bei der vor allem die Stimmen der heimischen Vögel im Mittelpunkt stehen.

Start ist am kommenden Samstag, 6. Juni, um 18.30 Uhr. Martin Hegwein begleitet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der etwa zweistündigen Führung und hilft dabei, Vogelstimmen in der Natur zu erkennen und zu bestimmen. Treffpunkt ist das Feuerwehrhaus am Ortseingang von Neidhardswinden.

Ein Fernglas ist für den Abendspaziergang empfehlenswert, damit sich mit etwas Glück auch die gefiederten Sänger selbst beobachten lassen. Die Teilnahme ist kostenlos. Wer möchte, kann mit einer Spende Projekte für verletzte Vögel oder den Bau von Nistkästen unterstützen.

**Kommentar der Redaktion:**
So ein Abendspaziergang ist eine schöne Gelegenheit, die eigene Heimat einmal mit ganz anderen Ohren zu erleben. Oft hört man morgens oder abends zwar jede Menge Zwitschern – aber wer da eigentlich singt, bleibt für viele ein Rätsel. Vielleicht wird aus dem nächsten „Da draußen piept halt was“ ja schon bald ein fachkundiges „Aha, eine Amsel!“.

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**Was kann im Winter wachsen? Pflanzenbauversuche in Wulkersdorf werden vorgestellt**

In Wulkersdorf dreht sich am kommenden Dienstag alles um den Pflanzenbau: Der Verband für landwirtschaftliche Fachbildung Neustadt lädt gemeinsam mit dem Erzeugerring Mittelfranken zu einer Führung durch die Wintergerstenversuche auf dem Betrieb von Jochen Schönleben ein. Dabei gibt es nicht nur Einblicke in bewährte Sorten, sondern auch in neue Entwicklungen, die für Landwirte in der Region interessant sein können.

Vorgestellt werden die Versuche von Manfred Pöhmerer von der LKP-Erzeugerringberatung Bayern sowie Daniel Ströbel vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth-Uffenheim. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Wintergerstensorten, die direkt vor Ort begutachtet werden können.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Winterleguminosen wie Ackerbohnen und Erbsen. Dabei handelt es sich um Pflanzen, die bereits im Herbst ausgesät werden und den Winter über auf dem Feld bleiben. Welche Vorteile diese Kulturen bieten und welche Erfahrungen es damit gibt, soll bei der Veranstaltung ebenfalls erläutert werden. Zudem besteht die Möglichkeit, aktuelle Fragen rund um den Pflanzenbau mit den Fachleuten zu besprechen.

Treffpunkt ist am Betrieb Schönleben im Emskirchener Ortsteil Wulkersdorf. Beginn der Führung ist am Dienstag, 2. Juni, um 19 Uhr. Zum Abschluss lädt der Raiffeisenlandhandel zu einem Grillabend in die neue Mehrzweckhalle ein.

**Kommentar der Redaktion:**
Landwirtschaft ist längst nicht mehr nur Erfahrung und Bauchgefühl, sondern auch viel Versuch, Auswertung und Anpassung an neue Bedingungen. Gerade Themen wie Winterleguminosen zeigen, wie sich der Pflanzenbau verändert. Und seien wir ehrlich: Wenn es am Ende noch einen Grillabend gibt, hört man bei Fachthemen meistens gleich noch ein bisschen aufmerksamer zu.

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# Schattenspender für den Pausenhof in Emskirchen

Mehr Schatten, mehr Grün und dazu noch ein Plus für Umwelt und Klima: Auf dem Pausenhof der Schule in Emskirchen ist jetzt ein besonderes Pflanzprojekt umgesetzt worden. Möglich wurde das über das Förderprogramm „Fördercent“ des Energieversorgers N-Ergie, das Kommunen unterstützt, die Ökostrom nutzen. Für jede verbrauchte Kilowattstunde grünen Stroms fließt dabei ein Cent in regionale Umweltprojekte. In Emskirchen wurde das Geld nun in neue Schattenbäume investiert.

Dabei handelt es sich nicht einfach um irgendeine Begrünung. Wie Johannes Wagner erläuterte, wurden mit Bedacht Baumarten ausgewählt, die auch mit künftig zu erwartenden höheren Temperaturen gut zurechtkommen sollen. Gepflanzt wurden unter anderem Ahorn und Zelkove – also sogenannte Schattenbäume, die langfristig für ein angenehmeres Klima auf dem Schulgelände sorgen können.

Wagner setzt dabei bewusst auf junge Setzlinge. Diese seien robuster und zugleich pflegeleichter als größere, bereits weiter entwickelte Bäume. Außerdem sei deren Wasserverbrauch in der Aufzucht deutlich geringer. So werde nicht nur nachhaltig gepflanzt, sondern auch ressourcenschonend gearbeitet.

Besonders innovativ ist das zugrunde liegende Pflanzkonzept: Gemeinsam mit dem Weißenburger Baumschulinhaber Gerd Meyer entwickelte Wagner ein sogenanntes „Gesellschaftskonzept“. In einem 1,25 mal 1,25 Meter großen Pflanzbereich, dem sogenannten Affolter, wachsen die künftigen Schattenspender nicht allein, sondern gemeinsam mit weiteren Pflanzen, Bäumen und Begleitgrün. Die Idee dahinter: Als Pflanzengemeinschaft sollen sie sich gegenseitig unterstützen und ein kleines, funktionierendes Mikroökosystem bilden.

Emskirchens Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht zeigte sich überzeugt von dem Modell und sprach von einem „sensationellen Konzept“. Das Projekt auf dem Schulgelände könnte deshalb als Pilot für weitere geeignete Flächen im Gemeindegebiet dienen. Mit Spannung werde nun beobachtet, wie sich die Pflanzung entwickelt und wie gut künftig Schatten für den Pausenhof und möglicherweise auch für Innenräume des Gebäudes entsteht.

Auch Schulleiter Fabian Lorenz begrüßte die Maßnahme. Gerade an einer Ganztagsschule, in der Schülerinnen und Schüler auch nachmittags betreut werden, sei ein angenehmer und geschützter Außenbereich besonders wichtig.

Zusätzliche ökologische Vorteile bringt das Projekt ebenfalls mit sich: Die Bäume wurden ohne Kunststoff gepflanzt, rund um die Pflanzbereiche entsteht zudem eine Blumenwiese. Damit profitieren nicht nur die Kinder und Lehrkräfte, sondern auch Insekten und Kleintiere. Walter Platzöder, Kommunalmanager von N-Ergie, lobte daher das Umweltbewusstsein der Marktgemeinde Emskirchen und kündigte an, die weitere Entwicklung des Projekts mit großem Interesse zu verfolgen.

**Kommentar der Redaktion:**
Eine Schule mit mehr Schatten ist in Zeiten heißer Sommer keine Kleinigkeit mehr, sondern fast schon eine Investition in die Zukunft. Und wenn dabei nicht einfach nur ein paar Bäume hingestellt werden, sondern gleich ein durchdachtes Mini-Ökosystem entsteht, dann zeigt das: In Emskirchen wird nicht nur gepflanzt, sondern mitgedacht. Bleibt zu hoffen, dass die jungen Bäume gut anwachsen – und den Pausenhof in ein paar Jahren in genau die Art von Schatten tauchen, über die sich Schüler, Lehrer und wahrscheinlich auch jeder Hausmeister freut.

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# Matsch, Mut und Rekordkulisse beim „RatsRun“ in Emskirchen

**Emskirchen** – Schlammige Gesichter, nasse Schuhe und jede Menge strahlende Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Der „RatsRun“ in Emskirchen hat auch in seiner vierten Auflage wieder gezeigt, warum das Hindernisrennen längst zu den echten Publikumsmagneten in der Region gehört. Mit so vielen Läuferinnen und Läufern wie noch nie und mehr als 1000 Besucherinnen und Besuchern entlang der Strecke wurde heuer sogar ein neuer Rekord aufgestellt.

Besonders auf dem C-Platz des Emskirchener Sportgeländes war wie gewohnt am meisten los. Dort wartete auf die Sportlerinnen und Sportler das volle Schlammprogramm – vom Matschcontainer bis zum Weiher. Doch auch entlang der weiteren Strecke wurde den Gästen einiges geboten: In der Waldstraße sorgten unter anderem ein Hängehindernis, ein Lastwagen-Trailer mit Paletten-Irrweg und verstreute Heuballen für Action und beste Unterhaltung.

Beim **KidsRun** über anderthalb Kilometer gingen diesmal **180 Kinder im Alter von vier bis elf Jahren** an den Start. Für Organisatorin **Moni Holler vom TSV Emskirchen** ist das ein riesiger Erfolg. Gegenüber dem Vorjahr sei das nahezu eine Verdopplung gewesen. Auch der **Hauptlauf über zehn Kilometer** erreichte mit **620 Teilnehmerinnen und Teilnehmern** eine neue Bestmarke.

Mit dem Ablauf des Tages zeigte sich Holler entsprechend zufrieden. Das Wetter spielte mit, die Organisation lief planmäßig, und vor allem blieb die Veranstaltung ohne ernste Zwischenfälle. Unterstützt wurde das Event von rund **75 Helferinnen und Helfern**. Auch das **Bayerische Rote Kreuz** war vor Ort, ebenso die **DLRG Neustadt**, die den Bereich am Weiher absicherte.

Schon jetzt laufen die Planungen für die nächste Ausgabe. Der Termin für den fünften „RatsRun“ wird derzeit noch abgestimmt, da dabei sowohl der Tourplan der Serie als auch die Ferien berücksichtigt werden müssen. Klar ist aber schon: Zum kleinen Jubiläum soll die Veranstaltung noch einmal besonders werden. Wer sich als Helferin oder Helfer einbringen möchte, kann sich bereits melden. Als Dank winkt die kostenlose Teilnahme an einer anderen Station der „RatsRun“-Tour.

Ein besonderes Markenzeichen des Emskirchener Laufs ist laut Moni Holler vor allem die Strecke selbst. Sie führt durch den Wald, ist landschaftlich reizvoll und bietet immer wieder neue, abwechslungsreiche Hindernisse. Genau das mache für viele den besonderen Reiz aus.

Dass der „RatsRun“ in Emskirchen so gut funktioniert, liegt auch an der starken Unterstützung aus der Region. Zahlreiche Firmen packen mit an und bringen eigene Ideen ein. So werden Container, Fahrzeuge oder andere Materialien für die Hindernisse zur Verfügung gestellt. Die Firma **CargoTrans aus Mausdorf** baut beispielsweise jedes Jahr im Lastwagen-Auflieger eine neue Paletten-Variante ein, durch die sich die Läuferinnen und Läufer kämpfen müssen. Für die größte Gruppe im Hauptfeld sorgte in diesem Jahr die Firma **Köstner aus Neustadt**.

Für Moni Holler selbst bleibt der Lauf in Emskirchen übrigens weiterhin vor allem ein Organisationsmarathon. Obwohl sie selbst begeisterte „RatsRunnerin“ ist, kann sie in Emskirchen nicht mitlaufen. Während des Rennens ist sie ständig gefragt, muss Entscheidungen treffen und an allen Ecken den Überblick behalten. Dabei würde sie die Strecke nur zu gerne einmal selbst in Angriff nehmen. Ganz darauf verzichten muss sie aber nicht – bei anderen Stationen der Serie will sie wieder selbst an den Start gehen.

Der „RatsRun“ hat damit auch 2025 bewiesen: Emskirchen kann Schlamm, Sport und Stimmung. Und wenn es nach den vielen glücklichen Gesichtern geht, dürfte die Vorfreude auf die fünfte Auflage jetzt schon groß sein.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal braucht es gar nicht viel für ein gelungenes Event: ein bisschen Wald, etwas Wasser, eine ordentliche Portion Matsch – und Menschen, die Lust haben, sich gemeinsam dreckig zu machen. Der „RatsRun“ in Emskirchen zeigt, wie stark solche Veranstaltungen eine Region zusammenbringen können. Besonders schön: Nicht nur die Teilnehmerzahlen steigen, sondern auch die Unterstützung aus Vereinen, Hilfsorganisationen und Unternehmen. Und seien wir ehrlich: Schlamm im Gesicht ist offenbar immer noch einer der sichersten Wege zu einem breiten Grinsen.

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# Staatspreis für Weiler-Azubi aus Emskirchen

Starke Leistung aus Emskirchen: Ein Auszubildender der Firma Weiler ist für seinen herausragenden Abschluss von der Regierung von Mittelfranken mit dem Staatspreis ausgezeichnet worden. Auch zwei weitere junge Fachkräfte durften sich über besondere Anerkennung für ihre sehr guten Ergebnisse freuen.

Marc Bergler hat seine Ausbildung zum Industriemechaniker bei der Weiler Werkzeugmaschinen GmbH mit der Note 1,4 abgeschlossen und dafür den Staatspreis der Regierung von Mittelfranken erhalten. Das teilte das Unternehmen mit. Im Rahmen einer Feierstunde am Firmensitz in Emskirchen wurden außerdem André Nabor und Max Bogut geehrt. Sie beendeten ihre Ausbildungen mit der Note 1,5.

Die Urkunde für Marc Bergler überreichten die beiden Oberstudienräte Julian Kalt und Christian Handschuh von der Staatlichen Berufsschule Neustadt/Aisch im Namen der Bezirksregierung. Der 20-Jährige schloss seine dreieinhalbjährige Ausbildung mit einem besonders starken Ergebnis ab.

Auch André Nabor und Max Bogut wurden für ihre Leistungen gewürdigt. Sie absolvierten ihre Ausbildungen als Industrie- beziehungsweise Zerspanungsmechaniker ebenfalls mit sehr guten Noten.

Bei der Feier dabei waren neben den drei Absolventen auch die geschäftsführenden Gesellschafter Michael und Alexander Eisler sowie Ausbildungsleiter Stefan Kräker. Alexander Eisler betonte die Bedeutung der Ausbildung für das Unternehmen und dankte den jungen Facharbeitern: „Sie sind die Zukunft des Unternehmens.“

Ausbildungsleiter Stefan Kräker lobte den Teamgeist, das Durchhaltevermögen und das technische Wissen der drei Absolventen. Gleichzeitig freue man sich bei Weiler darüber, dass sie während ihrer Ausbildungszeit nicht nur fachlich, sondern auch persönlich gewachsen seien.

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Meldungen gehen manchmal im Alltag fast unter – dabei zeigen sie, wie viel Können, Fleiß und Ausdauer direkt vor unserer Haustür steckt. Wenn ein Unternehmen wie Weiler in Emskirchen auf Ausbildung setzt und junge Leute mit solchen Ergebnissen abschließen, ist das nicht nur für die Firma gut, sondern für die ganze Region. Und ganz ehrlich: Eine 1,4 oder 1,5 in einer technischen Ausbildung bekommt man nicht mit „wird scho irgendwie“. Dazu gehören Leistung, Präzision und ein ziemlich klarer Kopf. Glückwunsch an die drei Absolventen.

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## Noch Restplätze für Jungs frei: CVJM-Zeltlager 2026 in Seidmar 🏕️

Abenteuer unter freiem Himmel, Lagerfeuerromantik und eine Woche voller Gemeinschaft: Für das CVJM-Zeltlager 2026 in Seidmar sind bei den Jungs aktuell noch Restplätze frei. Die Mädchenwoche ist dagegen bereits komplett ausgebucht.

Das Zeltlager ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Sommerferien in der Region und für viele Kinder und Jugendliche ein echtes Highlight. Auch im kommenden Jahr wartet wieder ein abwechslungsreiches Programm mitten in der Natur. Geplant sind unter anderem spannende Geländespiele, Olympiaden, kreative Aktionen, gemeinsame Abende am Lagerfeuer und viele Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben. Beim CVJM steht dabei nicht nur der Spaß, sondern auch das Miteinander und der christliche Gedanke im Mittelpunkt.

### Jungenlager: 07.08. bis 14.08.2026

Die Teilnahme kostet 140 Euro inklusive Fahrt und Verpflegung, für CVJM-Mitglieder liegt der Preis bei 120 Euro.

Wer noch dabei sein möchte, sollte mit der Anmeldung nicht zu lange warten, denn die freien Plätze könnten schnell vergeben sein. Weitere Informationen zur Anmeldung und zu den Ansprechpartnern gibt es auf der Webseite des CVJM Emskirchen.

**Kommentar der Redaktion:**
Zeltlager gehören einfach zu den Erlebnissen, von denen man oft noch Jahre später erzählt – mal wegen der Nachtwanderung, mal wegen des Lagerfeuers und manchmal auch wegen der legendären Mischung aus wenig Schlaf und viel guter Laune. Wer also noch einen Ferienplatz mit Abenteuerfaktor sucht, sollte sich das ruhig einmal genauer anschauen.

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## CSU-Doppelspitze komplett: Peter Haag und Helge Schneider sind Emskirchens neue Stellvertreter

In Emskirchen ist der neue Gemeinderat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen – und dabei wurden gleich die wichtigsten personellen Weichen gestellt. Mit Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht sowie ihren beiden Stellvertretern Peter Haag und Helge Schneider steht die Marktgemeinde nun unter einer klaren CSU-Führung. Die Wahlen verliefen zügig, weitgehend harmonisch und mit nur wenigen kleineren Diskussionen.

Schon zu Beginn machte Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht deutlich, worauf es ihr in den kommenden Jahren ankommt: gegenseitiger Respekt, Vertrauen und ehrenamtliches Engagement. Worte, die den Ton für die neue Ratsperiode setzten. Sollte diese erste Sitzung ein Vorgeschmack auf die kommenden sechs Jahre gewesen sein, dann dürften die politischen Debatten in Emskirchen zwar nicht konfliktscheu, aber wohl geordnet und sachlich verlaufen.

Die CSU stellt zehn der insgesamt 20 Gemeinderatsmitglieder und verfügt damit gemeinsam mit der Stimme der Bürgermeisterin über eine stabile Mehrheit. Ganz ohne Diskussionen ging es dennoch nicht. Beim Thema Ausschussbesetzung sprachen sich Tristan Billmann (ÖDP) und Iris Müller-Stahl (Grüne) dafür aus, die Ausschüsse jeweils mit sechs statt sieben Mitgliedern zu besetzen. Aus ihrer Sicht hätte dies das Wahlergebnis besser widergespiegelt.

Sandra Winkelspecht hielt dagegen. Ziel sei nicht, in den Ausschüssen das Wahlergebnis exakt abzubilden, sondern durch größere Gremien mehr Themen dorthin verlagern und damit den Gemeinderat entlasten zu können. Auch aus der Verwaltung wurde betont, dass mehr Ausschussmitglieder zugleich mehr Entscheidungskompetenz bedeuten. Am Ende beschloss der Rat mehrheitlich, an den geplanten sieben Sitzen pro Ausschuss festzuhalten. Eine Ausnahme bildet der Haupt-, Verwaltungs- und Finanzausschuss mit zehn Mitgliedern.

Bei den Wahlen der Bürgermeister-Stellvertreter fiel die Entscheidung jeweils bereits im ersten Wahlgang. Peter Haag (CSU) wurde mit zwölf Stimmen zum zweiten Bürgermeister gewählt. Sein Gegenkandidat Tristan Billmann erhielt fünf Stimmen, drei weitere Stimmen entfielen auf Helge Schneider. Im anschließenden Wahlgang setzte sich dann Schneider durch und wurde mit elf Stimmen zum dritten Bürgermeister gewählt. Seine Gegenkandidatin Annemarie Seitz (FW) erhielt acht Stimmen.

Ein weiteres Thema war die mögliche Wahl eines zusätzlichen Stellvertreters der Bürgermeisterin. Geschäftsführender Beamter Jochen Satzinger verwies auf denkbare Ausnahmesituationen, in denen eine solche Position gebraucht werden könnte. Für Günther Humann (FW) war das jedoch ein eher theoretisches Szenario. In 36 Jahren habe man so etwas nie benötigt, sagte er. Der von der CSU vorgeschlagene Peter Fuhrmann lehnte die Ernennung schließlich selbst ab. Damit war das Thema schnell wieder erledigt.

Ansonsten verlief die Sitzung weitgehend ohne Reibung. Da inzwischen fast alle Ortsteile im Gemeinderat vertreten sind, sollen nur noch für Eckenberg/Borbath sowie Rennhofen Versammlungen zur Wahl von Ortssprechern vorbereitet werden.

Auch eine kleine organisatorische Besonderheit sorgte am Rande für Schmunzeln: Um die geheime Wahl der Mitglieder für die Verbandsversammlung der Sparkasse zu beschleunigen, öffnete Jochen Satzinger kurzerhand neben der Teeküche auch noch das Stuhllager als zusätzlichen Wahlraum. Nicht ganz festlich, aber offenbar praktisch – und Widerspruch gab es keinen.

Zum Auftakt der neuen Amtszeit mahnte Bürgermeisterin Winkelspecht zugleich, dass auf das Gremium viel Arbeit warte. Herausforderungen und finanzielle Unsicherheiten gebe es genug. Umso wichtiger sei es, Gestaltungsspielräume zu nutzen und dabei Fingerspitzengefühl mit Standhaftigkeit zu verbinden.

### Die Ausschüsse im Überblick

**Haupt-, Verwaltungs- und Finanzausschuss:**
Helge Schneider, Christian Vogler, Jens Gutmann, Peter Haag, Clarissa Rebel (alle CSU), Melanie Humann, Sonja Schweighöfer, Siegfried Schönleben (alle FW), Andrea Wolf, Tristan Billmann (beide ÖDP/Grüne)

**Bau- und Umweltausschuss:**
Sieglinde Tiefel, Peter Haag, Christian Vogler, Jens Gutmann (alle CSU), Günther Humann, Siegfied Schönleben (beide FW), Finn Gohlke (ÖDP/Grüne)

**Sozialausschuss:**
Christian Vogler, Martin Wohlleb, Petra Weber, Helge Schneider (alle CSU), Annemarie Seitz, Sonja Schweighöfer (beide FW), Iris Müller-Stahl (ÖDP/Grüne)

**Rechnungsprüfungsausschuss:**
Sonja Schweighöfer (Vorsitzende; FW), Iris Müller-Stahl (stellvertretende Vorsitzende; ÖDP/Grüne), Daniel Eberlein, Clarissa Rebel, Petra Weber, Martin Wohlleb (alle CSU), Melanie Humann (FW)

**Kommentar der Redaktion:**
Emskirchen hat sich bei der ersten Sitzung des neuen Gemeinderats vor allem eines gegeben: einen sachlichen Start ohne großes Theater. Das ist in der Kommunalpolitik oft mehr wert als jede flammende Grundsatzrede. Und dass zur Beschleunigung geheimer Wahlen neben der Teeküche auch noch das Stuhllager zum Wahlraum erklärt wird, zeigt: In Emskirchen packt man pragmatisch an. Vielleicht nicht glamourös – aber effektiv. Und ganz ehrlich: Solange die Entscheidungen stimmen, darf das Ambiente auch mal eher nach Vereinsheim als nach Staatsakt aussehen.

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**Kirchweih-Termine 2024 in Emskirchen und Umgebung: Diese Feste stehen an**

In Emskirchen und den Ortsteilen gehört die Kirchweih für viele fest zum Jahreslauf dazu. Auch 2024 stehen wieder mehrere Termine an, bei denen gemeinsam gefeiert, gegessen und angestoßen werden kann. Wer sich die wichtigsten Daten schon einmal vormerken möchte, findet hier den Überblick über die Kirchweihen in der Region.

Den Auftakt macht die **Kirchweih in Neidhardswinden am Feuerwehrhaus** von **Donnerstag, 18. Juni, bis Montag, 22. Juni**.

Weiter geht es mit der **Kirchweih in Dürrnbuch am Haus der Bäuerin** von **Donnerstag, 9. Juli, bis Montag, 13. Juli**.

Die **Kirchweih in Emskirchen am Festplatz** wird von **Freitag, 28. August, bis Dienstag, 1. September** gefeiert.

Im September folgt die **Kirchweih in Mausdorf am Milchhaus** von **Donnerstag, 10. September, bis Sonntag, 13. September**.

Ebenfalls im September steht die **Kirchweih in Brunn am Schloss** auf dem Programm, und zwar von **Freitag, 18. September, bis Montag, 21. September**.

Den Abschluss der Kirchweih-Saison bildet die **Kirchweih in Rennhofen am Feuerwehrhaus** von **Donnerstag, 8. Oktober, bis Sonntag, 11. Oktober**.

Damit ist klar: In Emskirchen und Umgebung gibt es auch 2024 wieder einige Gelegenheiten, gemeinsam zu feiern und die Kirchweih-Tradition hochzuhalten.

**Kommentar der Redaktion:**
Kirchweih in der Region heißt nicht nur Festbetrieb, sondern auch ein gutes Stück Heimatgefühl. Und mal ehrlich: Wer in Franken lebt, weiß, dass ein Kalender ohne Kirchweihtermine zwar ordentlich aussieht, aber irgendwie unvollständig ist. Wer also feiern, Freunde treffen oder einfach die besondere Atmosphäre genießen möchte, sollte sich die Termine besser jetzt schon rot markieren.

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**Wende-Manöver auf der B8 bei Emskirchen geht schief: Zwei Autos stark beschädigt**

Ein folgenschweres Wendemanöver hat am Dienstagvormittag auf der B8 bei Emskirchen für einen Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden gesorgt. Auf Höhe von Plankstatt kollidierten zwei Fahrzeuge, nachdem ein 85-jähriger Autofahrer beim Wenden offenbar den nachfolgenden Verkehr übersehen hatte. Glück im Unglück: Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand.

Der Unfall ereignete sich laut Kreisfeuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen gegen 10.15 Uhr auf der B8 zwischen Bräuersdorf und Emskirchen in Fahrtrichtung Neustadt an der Aisch. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Fahrer eines Toyota auf der Bundesstraße unterwegs, als er ein Wendemanöver einleitete. Dafür fuhr er in die Ausbuchtung eines Waldweges ein. Beim Wenden übersah er jedoch offenbar ein nachfolgendes Fahrzeug.

Bei dem Zusammenstoß wurden beide Autos erheblich beschädigt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 20.000 Euro. Personen kamen bei dem Unfall nicht zu Schaden.

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**Wende-Manöver auf der B8 bei Emskirchen geht schief: Zwei Autos stark beschädigt**

Ein folgenschweres Wendemanöver hat am Dienstagvormittag auf der B8 bei Emskirchen für einen Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden gesorgt. Auf Höhe von Plankstatt kollidierten zwei Fahrzeuge, nachdem ein 85-jähriger Autofahrer beim Wenden offenbar den nachfolgenden Verkehr übersehen hatte. Glück im Unglück: Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand.

Der Unfall ereignete sich laut Kreisfeuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen gegen 10.15 Uhr auf der B8 zwischen Bräuersdorf und Emskirchen in Fahrtrichtung Neustadt an der Aisch. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Fahrer eines Toyota auf der Bundesstraße unterwegs, als er ein Wendemanöver einleitete. Dafür fuhr er in die Ausbuchtung eines Waldweges ein. Beim Wenden übersah er jedoch offenbar ein nachfolgendes Fahrzeug.

Bei dem Zusammenstoß wurden beide Autos erheblich beschädigt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 20.000 Euro. Personen kamen bei dem Unfall nicht zu Schaden.

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**Frühjahrs- und Königsschießen in Emskirchen: Treffsicherheit, Titel und viel Gemeinschaft**

Bei frühlingshaftem Wetter hat die Schützengesellschaft Emskirchen ihre Gaststube im Schützenhaus zum Frühjahrs- und Königsschießen geöffnet – und durfte sich über großen Zuspruch freuen. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich sportlich zu messen und zugleich ein paar gesellige Stunden in angenehmer Runde zu verbringen.

Bewusst verzichtete die Schützengesellschaft in diesem Jahr auf den Schützengarten. Grund dafür war die im Vorfeld noch unsichere Wetterlage. Der guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Geschossen wurde stattdessen in der Gaststube, wo Ehrgeiz und Gemeinschaft nah beieinanderlagen.

Teilnehmen konnten Jugendliche und Erwachsene ab zwölf Jahren mit dem Luftgewehr. Für Kinder ab sechs Jahren stand zudem ein Lichtgewehr bereit. Diese sichere Variante ist seit Jahren ein beliebter Einstieg in den Schießsport und bot auch diesmal dem Nachwuchs die Möglichkeit, erste Erfahrungen zu sammeln.

Bei den Titelentscheidungen gab es mehrere erfolgreiche Schützinnen und Schützen zu feiern. Mit der Luftpistole sicherte sich Siegfried Schönleben den Titel des Schützenkönigs. Schützenkönig mit dem Luftgewehr wurde Achim Gerber – ein bemerkenswerter Erfolg, da er erst seit weniger als einem Jahr Mitglied der Schützengesellschaft ist. Cordula Göß wurde zur Schützenkönigin gekürt, Jannik Reichert zum Jungschützenkönig. Auf der Hauptscheibe setzte sich Hans Göß durch.

Auch in der Bürgerwertung wurden starke Ergebnisse erzielt. In der Wertung um den Bürgerkönig gewann Ronny Henke mit einem 53,6-Teiler. Auf den weiteren Plätzen folgten Tanja Hammerbacher und Philipp Ballhorn. In der Jugendwertung der Bürgerschützen wurde Leonard Sos mit einem 262,2-Teiler als Bürgerkönig der Jugend ausgezeichnet.

Die Ehrungen übernahmen Schützenmeister Helge Schneider, Traditionsschützenmeisterin Melanie Feuchtmann und Patrick Talkenberger. Letzterer ist aktuell amtierender Bundeskönig mit dem Luftgewehr.

**Kommentar der Redaktion:**
Schön zu sehen, dass in Emskirchen nicht nur Tradition gepflegt wird, sondern auch der Nachwuchs seinen Platz bekommt. Gerade das Lichtgewehr zeigt, dass moderner Schützensport und sichere Heranführung gut zusammenpassen. Und wenn ein neues Mitglied gleich den Königstitel holt, dann dürfte das intern für Gesprächsstoff sorgen – natürlich im besten Sinne.

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**Schwerer Unfall bei Emskirchen: Auto überschlägt sich mehrfach auf der Staatsstraße nach Brunn**

Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Maifeiertag auf der Staatsstraße 2414 zwischen Emskirchen und dem Ortsteil Brunn für einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gesorgt. Ein Auto kam aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und blieb schwer beschädigt im Graben liegen. Dabei wurde die Beifahrerin schwer verletzt.

Nach Angaben der Polizei war ein 28-jähriger Autofahrer von Emskirchen in Richtung Brunn unterwegs, als er nach einer Linkskurve aus bislang unklaren Gründen nach rechts in den Straßengraben geriet. Das Fahrzeug wurde daraufhin über die Straße geschleudert, überschlug sich mehrfach und kam schließlich auf der gegenüberliegenden Straßenseite im Graben zum Stillstand.

Der 28-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Seine 30 Jahre alte Beifahrerin wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Die Feuerwehr Emskirchen übernahm während der Unfallaufnahme die Sperrung der Staatsstraße, stellte den Brandschutz sicher und betreute die Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Das berichtete Kreisfeuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen. Neben einem Rettungswagen und einer Notärztin wurde auch ein Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle alarmiert.

Auf Anweisung der Notärztin musste die Feuerwehr zur schonenden Rettung der schwer verletzten Beifahrerin das Dach des Unfallwagens mit hydraulischem Rettungsgerät entfernen. Anschließend wurde die Frau mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde zudem ein Gutachter an die Unfallstelle hinzugezogen.

**Hinweis der Redaktion:** Ein „Like“ bedeutet bei solchen Einsätzen nicht Zustimmung zum Geschehen, sondern lediglich, dass der Beitrag lesenswert ist.

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**Emskirchen: Sonderausstellung im Heimatmuseum dreht sich um Bier, Braukunst und regionale Geschichte**

Was macht Bier eigentlich so besonders – und welche spannende Geschichte steckt hinter dem jahrtausendealten Getränk? Antworten darauf gibt es zum Saisonauftakt im Emskirchener Heimatmuseum. Dort nimmt die Sonderausstellung **„Bier und Brauwesen“** die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch Geschichte, Herstellung, Wirkung und regionale Besonderheiten rund um den Gerstensaft.

Am **Sonntag, 3. Mai**, ist die Ausstellung von **13 bis voraussichtlich 18 Uhr** im **Sitzungszimmer im ersten Obergeschoss** des Heimatmuseums in der **Hindenburgstraße 32** zu sehen. Laut zweitem Schriftführer **Wolfgang Bärnreuther** hat Bier in der modernen Welt zwar „etwas an Bedeutung verloren“, die Ausstellung zeigt aber eindrucksvoll, wie tief das Getränk über Jahrhunderte in Alltag, Kultur und Wirtschaft verwurzelt war.

Thematisiert wird unter anderem das **bayerische Reinheitsgebot**, das im Jahr **1516** von Herzog Wilhelm IV. und seinem Bruder Herzog Ludwig erlassen wurde. Auch kuriose Geschichten fehlen nicht: So wird berichtet, dass frisch gebrautes Fastenbier aus dem **Kloster Weißennohe** einst im Fass mit dem Ochsenkarren über die Alpen bis nach Rom gebracht wurde. Der Heilige Vater soll nach der Kostprobe gesagt haben: **„Wer solch ein grauslich Bier trinkt, ist ein wahrer Büßer.“** Das Kloster sei daraufhin für Jahrzehnte von einer Abgabe beziehungsweise Biersteuer befreit worden.

Die Ausstellung beleuchtet außerdem, wie früher Bier gebraut wurde. So musste Gerste zunächst zum Keimen gebracht werden, damit sich die enthaltene Stärke in löslichen Zucker umwandeln konnte. Dafür wurden die Körner angefeuchtet und rund zehn Tage warmgehalten. Auch der Blick über den Tellerrand fehlt nicht: In vielen Kulturen der Welt entstanden bierähnliche Getränke aus unterschiedlichen Getreidesorten – etwa aus **Hirse** in Afrika südlich der Sahara, aus **Reis** in China und Japan oder aus **Mais** in Nord- und Südamerika.

Interessant ist auch der Bezug zur Region: **Im Aischgrund und entlang der Aurach wurde früher ebenfalls Hopfen angebaut.** In Emskirchen und Umgebung wurde dafür viel Holz geschlagen, um daraus Hopfenstangen herzustellen und zu verkaufen. Nach dem Bau der Bahnlinie nutzte man diese ab etwa **1865** auch für den Transport nach Nürnberg, wo große Brauereien ansässig waren. Zudem geht die Ausstellung auf die frühere Verärgerung der Bevölkerung ein, wenn Brauer den Preis für die Maß Bier anhoben.

Ein weiteres Thema ist der Transport des Bieres, der mit der industriellen Herstellung von **Glasflaschen** deutlich erleichtert wurde. Damit stand ein idealer Behälter für Lagerung und Versand zur Verfügung. Ergänzt wird die Ausstellung durch zahlreiche Informationen über **örtliche Brauereien und Gaststätten**.

Wie Wolfgang Bärnreuther berichtet, stammt der Großteil der Exponate aus dem eigenen Fundus des Museums. Viele Stücke seien in den vergangenen 30 Jahren von Emskirchener Bürgerinnen und Bürgern überlassen worden. Einige Exponate seien jedoch erst vor wenigen Tagen hinzugekommen – und manches davon könnte nun dauerhaft im Museum bleiben.

**Weitere Öffnungstermine und Führungen**

Wer die Ausstellung am **3. Mai** nicht besuchen kann, hat dazu später noch Gelegenheit. Das Museum ist auch am **Samstag, 9. Mai**, im Rahmen des **Hoffestes des Musikzuges Emskirchen** geöffnet. Die Veranstaltung beginnt um **15 Uhr**, das Museum kann an diesem Tag von **15 bis 17 Uhr** besucht werden. Weitere Öffnungszeiten sind am **Sonntag, 7. Juni**, von **13 bis 18 Uhr** sowie letztmalig am **5. Juli** im Rahmen des **Emskirchener Marktfestes**.

Im Juli startet bereits die nächste Sonderausstellung unter dem Titel **„Faszination Glas“**. Diese wird bis in den Herbst gezeigt und ist jeweils **an jedem ersten Sonntag im Monat von 13 bis 18 Uhr** geöffnet.

Für kleinere Gruppen sind zudem **Themenführungen an Werktagen nach Vereinbarung** möglich. Interessierte können sich bei **Familie Bärnreuther** unter der Telefonnummer **09104/1033** melden.

**Kommentar der Redaktion:**
Bier ist in Franken natürlich nie einfach nur ein Getränk – es ist ein Stück Kulturgeschichte, Dorfgespräch, Wirtschaftsfaktor und manchmal fast schon Glaubensfrage. Dass das Heimatmuseum Emskirchen dieses Thema mit regionalem Bezug aufgreift, dürfte viele interessieren. Und ganz ehrlich: Eine Ausstellung über Bier, bei der man auch noch etwas über Hopfen aus dem Aischgrund und päpstliche Bierkritik erfährt, klingt deutlich spannender als manch trockene Geschichtsstunde.

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