Neues aus Neustadt:

Mehr Kontrollen gegen Parkverstöße und Raser

+ Erhöhte Parkraumüberwachung in Neustadt

* Strafen für Parkverstöße gestiegen
* Tempomessungen und Raser in Neustadt

Neustadt an der Aisch

+++ Wer zu schnell fährt, zahlt bald noch schneller! Und auch das Knöllchen am Auto wird teurer – darauf könnt ihr euch einstellen. Neustadt zieht mit der Parkraumüberwachung kräftig an – und das merkt man im Portemonnaie. +++

Die Stadt Neustadt an der Aisch hat heute Bilanz gezogen: Im Jahr 2025 gab es satte 1213 mehr Parkverstöße als noch im Jahr davor. Insgesamt wurden 3525 Sünder:innen erwischt – das sind ziemlich viele Strafzettel für unsere kleine Stadt an der Aisch! Wer jetzt glaubt, das ist bloß ein kleiner Nebenverdienst: Mit 95.000 Euro Einnahmen aus Knöllchen kommt die Stadt zwar langsam Richtung Kostendeckung – reich wird sie davon aber nicht. Dazu kommen über die Parkscheinautomaten stolze 162.000 Euro – das zeigt: Die meisten Neustädter:innen zahlen dann doch lieber brav fürs Parken.

Warum der Aufwand? Bürgermeister Klaus Meier sagt klar: Es geht nicht darum, uns Bürger:innen zu ärgern. Vielmehr brauchen vor allem die Geschäfte in Neustadt immer wieder freie Parkplätze für ihre Kundschaft. Und damit niemand tagelang den besten Platz blockiert, wird eben öfter kontrolliert. Blöd nur, dass 70 Prozent der Parksünder:innen aus Neustadt und Umgebung kommen – also: Wir sind’s meist selbst, die das Parken ohne Parkschein gerne mal „vergessen“.

Auch die Raser:innen auf unseren Straßen bekommen Druck: Die Tempokontrollen – durchgeführt vom Zweckverband für kommunale Verkehrsüberwachung aus der Oberpfalz – zeigen Erschreckendes: Vom heutigen Tag an wissen wir, dass auch die Blechkarossen am Waldfriedhof fliegen können, jedenfalls, wenn man statt erlaubter 70 ganze 135 km/h fährt. Und auf der Bundesstraße bei Eggensee wurde sogar jemand mit 144 statt der erlaubten 100 km/h geblitzt. Da hilft kein Blinken, kein Bremsen – nur noch zahlen und lernen.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**“Was kostet die Welt? Frag das Ordnungsamt!“**
Langsam wird die Parkuhr zum Sparschwein der Stadt, während wir Autofahrenden den Jackpot knacken – leider nur rückwärts. Wer hätte gedacht, dass das Parken in Neustadt teurer werden könnte als ein Hanuta an der Kasse? Vielleicht sollten wir die „Knöllchen-Lotterie“ direkt mit Glamour-Glücksrad veranstalten: Hauptgewinn ein Ehrenplatz vor dem Rathaus (natürlich mit Parkscheibe)! Im Ernst: Niemand freut sich über Zettel am Scheibenwischer – aber mehr Bewegung auf den Parkplätzen hilft allen, wenn wir mal eben zur Metzgerei rüberhuschen. Und an die Raser:innen: Rennfahrer:innen werden in Neustadt nicht gesucht – unser Asphalt ist kein Nürburgring!

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