**Neustadtwerke investieren weiter in Wasser- und Stromnetze**
Mehr als 2,5 Millionen Euro stecken die Neustadtwerke auch 2026 in die Modernisierung der Wasser- und Stromversorgung in Neustadt an der Aisch. Mit den zahlreichen Bauarbeiten soll die Versorgungssicherheit langfristig gestärkt und die Infrastruktur fit für die Anforderungen der Energiewende gemacht werden.
Viele Leitungen in der Stadt stammen noch aus den 1960er- und 1970er-Jahren und haben über Jahrzehnte zuverlässig funktioniert. Inzwischen erreichen sie jedoch nach und nach das Ende ihrer technischen Lebensdauer. Deshalb werden Wasserleitungen erneuert, Stromnetze verstärkt und alte Abschnitte Schritt für Schritt modernisiert. Gerade im Hinblick auf Elektromobilität, Wärmepumpen und den steigenden Strombedarf ist das ein wichtiger Schritt für die Zukunft.
Bereits abgeschlossen wurden die Arbeiten in der Ringstraße. Dort wurde eine rund 250 Meter lange Wasserleitung aus den 1960er-Jahren durch eine moderne PE-Leitung ersetzt, auch Teile der Hausanschlüsse wurden erneuert. Ebenfalls erfolgreich beendet wurde die Sanierung der Nägeleinsgasse, wo das bewährte Berstlining-Verfahren zum Einsatz kam. Dabei wird die neue Leitung in die alte eingezogen und das bestehende Rohr gleichzeitig aufgebrochen – so lassen sich aufwendige Tiefbauarbeiten deutlich reduzieren.
Auch im Riedweg war dieses Verfahren bereits erfolgreich. Dort wurde vor der Kirchweih die Trinkwasserleitung erneuert, im Anschluss folgt nun die Verstärkung des Stromnetzes. In der Bleichgasse laufen die Arbeiten nach einer Unterbrechung seit Mitte Juni wieder weiter. Zunächst wird dort das Wasserrohrnetz in der Unteren Bleichgasse erneuert, danach folgen die Verstärkung des Stromnetzes in der Unteren Waaggasse sowie weitere Arbeiten in der Oberen Bleichgasse. In der Würzburger Straße werden außerdem mehrere ältere Erdgasschieber ausgetauscht. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme, die ursprünglich bis Mai 2026 geplant war, wird nun voraussichtlich Ende September erfolgen.
Ein weiterer wichtiger Abschnitt ist die Trinkwasserversorgungsleitung zwischen Birkenfeld und Schauerheim. Diese wird seit Herbst vergangenen Jahres erneuert, um die Ortsteile Schauerheim bis Obernesselbach langfristig sicher mit Wasser zu versorgen. Nachdem im ersten Bauabschnitt bereits Bahnlinie und Bundesstraße unterquert wurden, stand in diesem Jahr die Querung der Aischwiesen inklusive der Aisch im Mittelpunkt. Eine Spezialfirma verlegte dort auf rund 500 Metern eine neue Leitung parallel zur bestehenden Trasse.
Im August wird außerdem das Stromnetz im Bereich der Berufsschule an der Ansbacher Straße verstärkt. Auch das trägt dem wachsenden Energiebedarf Rechnung und verbessert die Netzstabilität. Seit Juli laufen zudem umfangreiche Sanierungsarbeiten im Bereich der Schillerstraße über die Kantstraße bis zur Eichendorffstraße beziehungsweise zum Mühlgründlein. Dort werden sowohl das Strom- als auch das Wasserrohrnetz erneuert.
Mit diesen Investitionen schaffen die Neustadtwerke die Grundlage dafür, dass Neustadt an der Aisch und seine Ortsteile auch in Zukunft zuverlässig mit Trinkwasser und Energie versorgt werden können. Kurz gesagt: alte Leitungen raus, Zukunft rein – und das möglichst ohne, dass im Haushalt plötzlich nur noch das Kerzenlicht zuverlässig läuft.



