Neues aus Neustadt:

Bürger:innen helfen, Pflegeangebote im Landkreis zu verbessern

+ Pflege im Landkreis mitgestalten

* Bürgerbefragung soll Versorgungslücken aufdecken
* Teilnahme anonym, einfach und bis 31. Juli möglich

# Umfrage soll Pflegeangebote im Landkreis verbessern

Pflege ist ein Thema, das viele Menschen früher oder später ganz direkt betrifft – in der eigenen Familie, im Freundeskreis oder irgendwann auch persönlich. Damit die Angebote im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim künftig noch besser zu den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen passen, startet das Gesundheitsamt jetzt eine Bürgerbefragung.

Wie das Landratsamt mitteilt, möchte die Geschäftsstelle der „Gesundheitsregionplus“ im Gesundheitsamt mit der Umfrage herausfinden, welche Erfahrungen, Wünsche und Bedarfe es rund um das Thema Pflege im Landkreis gibt. Die Ergebnisse sollen helfen, bestehende Angebote gezielt weiterzuentwickeln, Versorgungslücken zu erkennen und künftige Unterstützungsstrukturen besser zu planen.

Teilnehmen können alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis. Ausdrücklich angesprochen sind auch pflegende Angehörige, die selbst außerhalb des Landkreises wohnen, aber hier Pflegeerfahrungen gesammelt haben. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto aussagekräftiger wird das Bild – und desto besser können Pflegeangebote vor Ort an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden.

Nach Angaben des Landratsamtes stehen zwei verschiedene Fragebögen zur Verfügung. Einer richtet sich an Menschen, die selbst Pflege oder Unterstützung im Alltag benötigen. Der andere ist für Personen gedacht, die keinen privaten Pflegebezug haben, sowie für aktuelle oder ehemalige pflegende Angehörige.

Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Alle Angaben werden vertraulich behandelt. Das Ausfüllen dauert laut Behörde etwa zehn bis 15 Minuten. Die Befragung läuft noch bis zum 31. Juli.

Möglich ist die Teilnahme sowohl digital als auch in Papierform. Die Fragebögen und weitere Informationen stehen online bereit, können direkt am Bildschirm ausgefüllt oder als PDF heruntergeladen und ausgedruckt werden. Analog ausgefüllte Fragebögen können anschließend per Post an das Landratsamt, Gesundheitsregionplus, geschickt werden.

Weitere Informationen und die Fragebögen gibt es unter:
www.gesundheitsregion.kreis-nea.de/pflege/pflegekonferenz

**Kommentar der Redaktion:**
Pflege ist eines dieser Themen, über das man oft erst dann intensiver nachdenkt, wenn es plötzlich konkret wird. Umso sinnvoller ist es, wenn nicht am grünen Tisch geplant wird, sondern Menschen aus dem Alltag sagen können, was wirklich gebraucht wird. Zehn bis fünfzehn Minuten sind gut investierte Zeit – denn am Ende geht es um etwas, das uns alle angehen kann. Oder anders gesagt: Über Schlaglöcher wird schnell geschimpft, bei Pflegelücken sollte man besser auch mitreden.

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