🌈 Ein Gruß aus dem Himmel über der Emskirchner Kerwa
Manchmal sind es genau die Momente, die niemand planen kann, die am Ende in Erinnerung bleiben.
Der Montagabend auf der Emskirchner Kerwa hatte gerade begonnen. Unter dem Festzelt saßen die Menschen zusammen, es wurde gelacht, angestoßen und erzählt. Nach vier Tagen Kirchweih lag dieses ganz besondere Gefühl in der Luft: ein bisschen müde vielleicht, aber noch lange nicht bereit, dass die Kerwa schon wieder vorbei sein sollte.
Und natürlich gehörte auch die Musik dazu. DJ Schmidti sorgte für den passenden Soundtrack zu diesem letzten großen Kerwaabend. Die ersten Lieder liefen, die Maßkrüge standen auf den Tischen und draußen zeigte sich der Himmel zunächst eher von seiner grauen Seite.
Doch dann geschah etwas, das für einen Augenblick fast alles andere vergessen ließ.
Über dem Festplatz erschien ein wunderschöner Regenbogen. Kräftig und leuchtend spannte er sich über den dunklen Himmel – zeitweise war sogar ein zweiter Bogen zu erkennen. Unter dem Zeltdach drehten sich die ersten Menschen um, Handys wurden gezückt und für einen Moment schauten viele einfach nur nach oben.
Vielleicht war es nur das perfekte Zusammenspiel aus Regen, tief stehender Sonne und dem richtigen Augenblick.
Aber auf einer Kerwa darf man ruhig ein bisschen romantischer denken.
Vielleicht wollte da oben jemand noch einmal vorbeischauen. Vielleicht war dieser Regenbogen ein kleiner Gruß von all jenen Emskirchnerinnen und Emskirchnern, die früher selbst auf der Kerwa gefeiert, getanzt und gelacht haben und heute nicht mehr dabei sein können.
Ein stilles „Feiert weiter. Ich bin bei euch.“
Und während über Emskirchen die Farben des Regenbogens leuchteten, ging darunter das Leben weiter. Menschen rückten zusammen, Freunde trafen Freunde, Erinnerungen entstanden – und DJ Schmidti lieferte die Musik dazu.
So bekam der Kerwa-Montag für einige Minuten eine Kulisse, die kein Veranstalter hätte bestellen können.
Ein Regenbogen über der Emskirchner Kerwa. 🌈❤️
Vielleicht einfach nur Wetter.
Vielleicht aber auch ein kleiner Gruß aus dem Himmel.
Und manchmal ist es doch viel schöner, an Letzteres zu glauben.



