Bürgermeister(in) Wahl in Emskirchen
Das Bürgermeisteramt in Emskirchen – Verantwortung übernehmen, Zukunft gestalten
Das Bürgermeisteramt in Emskirchen ist die zentrale Führungsposition der Marktgemeinde und verbindet Verwaltung, Marktgemeinderat und Bürgerservice. Die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister leitet das Rathaus, setzt die Beschlüsse des Marktgemeinderats um und vertritt Emskirchen nach außen – im Landkreis, in politischen Gremien und bei öffentlichen Anlässen. Gleichzeitig ist das Amt erste Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger und prägt die Entwicklung der Marktgemeinde entscheidend mit. Zu den wichtigsten Aufgaben zählen Infrastruktur, solide Finanzen, Unterstützung der Vereine, eine starke Gemeinschaft in den Ortsteilen sowie die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums. Gewählt wird das Bürgermeisteramt in Emskirchen am 8. März 2026.
Hier ist die bisher bekannte Kandidatin für die Wahl:
👉 Sandra Winkelspecht – seit 2020 Erste Bürgermeisterin der Marktgemeinde Emskirchen – tritt erneut zur Wahl an.
Sandra Winkelspecht
Siegfried Schönleben
Tristan Billmann
Anzeige: Kommunalwahl am 08. März 2026 in Emskirchen
Gemeinderatswahl in Emskirchen
Der Gemeinderat von Emskirchen hat 20 Mitglieder.
Kandidatenlistung:
1 Sandra Winkelspecht (Bürgermeisterin)
2 Peter Haag (Marktgemeinderat)
3 Helge Schneider (Marktgemeinderat)
4 Sieglinde Tiefel (Marktgemeinderätin)
6 Björn Müller
7 Jens Guttmann
(Marktgemeinderat)
8 Christian Vogler (Marktgemeinderat)
8 Stefanie Plicka-Noll
9 Dietmar Spitzer (Marktgemeinderat)
10 Martin Wohlleb (Marktgemeinderat)
11 Petra Weber (Marktgemeinderätin)
12 Daniel Eberlein
13 Sonja Bergler
14 Thorsten Braun
15 Anke Ebersberger
16 Claudia Fryska
17 Romana Götz
18 Clarissa Rebel
19 Manfred Kloska
20 Reinhold Werner
CSU Emskirchen nominiert Sandra Winkelspecht erneut als Bürgermeisterkandidatin
Emskirchen – Die CSU Emskirchen hat bei ihrer Nominierungsversammlung zur Kommunalwahl 2026 am 8. März ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl vorgestellt. Mit dabei: bekannte Gesichter und ein klarer Fokus auf Kontinuität und kommunales Engagement.
Mit einstimmigem Ergebnis wurde Sandra Winkelspecht erneut als Bürgermeisterkandidatin nominiert. Die amtierende Bürgermeisterin erhielt 100 Prozent der Stimmen – ein deutliches Zeichen des Rückhalts aus den eigenen Reihen. „Wir freuen uns auf eine engagierte Kampagne und eine starke Mannschaft für Emskirchen“, so der Ortsverband.
Auftakt mit politischen Impulsen
Eröffnet wurde die Versammlung mit einem Grußwort des Landtagsabgeordneten Werner Stieglitz, der die Bedeutung der Kommunalpolitik hervorhob und aktuelle Herausforderungen auf Landesebene ansprach. Die Versammlungsleitung übernahm Hans Herold, durch das Nominierungsverfahren führte souverän Bernd Rauscher.
Letzterer verabschiedet sich zwar aus dem Gemeinderat, bleibt der CSU jedoch weiterhin erhalten und unterstützt das Wahlkampfteam – dafür gab es ausdrücklich Dank und Anerkennung aus dem Ortsverband.
Mit Herz und Verstand für Emskirchen
Die CSU Emskirchen zeigt sich geschlossen und motiviert: Mit bekannten Köpfen, frischen Ideen und einem klaren Slogan:
„Für unsere Gemeinde. Mit Herz und Verstand.“
1.–3. Tristan Billmann (30 Jahre, Biolandwirt)
4.–6. Iris Müller-Stahl (47, Sachbearbeiterin)
7.–9. Finn Gohlke (28, Maschinenbauingenieur)
10.–11. Andrea Wolf (39, Elektroingenieurin)
12. Jack Karpiel (42, Diplom-Ökologe)
13. Sabine Garbisch (61, Verkaufsleiterin)
14. Daniel Schemm (28, Ingenieur)
15. Daniel Wolf (40, Elektroingenieur)
16. Nicole Reich (28, Entwicklungsingenieurin)
17. Ulrich Henschker (50, Kfz.-Meister)
18. Monika Kapp (63, Sozialversicherungsfachangestellte)
19. Thomas Gauch (65, Diplom-Ingenieur Landschaftsbau)
20. Johannes May (30, Lagerist)
Grünes Bündnis mit frischem Wind: ÖDP und Grüne nominieren gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten in Emskirchen
Emskirchen – In der lokalen Politik von Emskirchen kommt Bewegung: Die ÖDP und der frisch gegründete Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen machen gemeinsame Sache und schicken zur kommenden Kommunalwahl einen gemeinsamen Kandidaten ins Rennen. Bei einer als „richtungsweisend“ beschriebenen Versammlung wurde der 30-jährige Biolandwirt Tristan Billmann einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten des ökologisch-sozialen Bündnisses gewählt.
Bereits im Vorfeld hatte sich angedeutet, dass die Zusammenarbeit zwischen den beiden ökologisch orientierten Gruppen intensiver werden könnte. Die Gründung des Grünen-Ortsverbands gab dann den Anstoß, gemeinsame Ziele in ein gemeinsames Wahlprogramm zu gießen.
Billmann, aktuell 29 Jahre alt, bringt trotz seines jungen Alters politische Erfahrung in mehreren Gremien mit: Er ist Vorsitzender des ÖDP-Bezirksverbands Mittelfranken, stellvertretender Kreisvorsitzender sowie Beisitzer im Landesvorstand der ÖDP Bayern. Mit seinem landwirtschaftlichen Hintergrund steht er laut der Versammlung „für die Verbindung von landwirtschaftlicher Praxis und ökologischer Weitsicht“. Seine Vision für Emskirchen: mehr Nachhaltigkeit, regionale Wertschöpfung und echte Bürgerbeteiligung.
Ein Signal für Geschlossenheit
Im Mittelpunkt der neuen Allianz steht das erklärte Ziel, die „ökologisch-sozialen Kräfte“ in Emskirchen zu bündeln, statt sich in Konkurrenz zu verlieren. Johannes Maibom, Vorsitzender des ÖDP-Ortsverbands, betonte: „Wir sprechen mit einer Stimme – für Klimaschutz, Artenvielfalt und soziale Gerechtigkeit.“ Auch Iris Müller-Stahl, Vorsitzende der Grünen vor Ort, sieht in dem Bündnis „ein Signal des Aufbruchs“.
Die Ratsliste, die unter Leitung von Altbürgermeister Harald Kempe nominiert wurde, vereint politische Erfahrung mit neuem Schwung aus der Grünen-Bewegung. Inhaltlich gibt es große Schnittmengen: Der konsequente Ausbau erneuerbarer Energien, eine faire Verkehrspolitik für Fußgänger und Radfahrer sowie die Stärkung des Ehrenamts stehen auf der gemeinsamen Agenda.
Alt und Neu sortieren sich neu
Bisher war die ÖDP gemeinsam mit der Wählergemeinschaft „Zukunft. Gemeinsam“ (ZG) im Gemeinderat vertreten – mit vier Sitzen. Doch das bisherige Team tritt zur kommenden Wahl nicht mehr an. Die neue Liste stellt somit auch personell einen Neustart dar.
Mit Tristan Billmann tritt nun ein Herausforderer gegen Amtsinhaberin Sandra Winkelspecht (CSU) und den Kandidaten der Freien Wähler, Siegfried Schönleben, an.
Kommentar der Redaktion:
Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte – aber wenn zwei sich zusammentun, wird es politisch spannend. Die ÖDP und die Grünen zeigen in Emskirchen, wie ein Neuanfang im Kleinen aussehen kann: jung, engagiert und mit einem klaren Profil. Ob Billmanns Ideen auf fruchtbaren Boden fallen, wird der Wahltag zeigen. Eines ist aber jetzt schon sicher: Der politische Frühling in Emskirchen beginnt nicht erst im März.
Kandidatenlistung
1 Siegfried Schönleben (57) – Versicherungsvermittler
2 Sonja Schweighöfer (48) – Steuerfachwirtin
3 Peter Fuhrmann (36) – Jurist
4 Annemarie Seitz (65) – Hauswirtschaftsleiterin i. R.
5 Günther Humann (67) – Steuerberater
6 Nora Kallert (29) – Disponentin und Unternehmerin
7 Markus Leng (52) – Verwaltungsfachangestellter
8 Nicole Konrad (51) – Leiterin einer Einrichtung soziale Arbeit
9 Karl-Heinz Strober (61) – Kfz-Meister
10 Andrea Spindler (62) – Verwaltungsbeamtin
11 Marco Reinhard (33) – Vertriebsaußendienst
12 Amelie Rieger (32) – Landwirtschaftsamtsfrau
13 Tobias Seitz (39) – Abteilungsleiter Konstruktion
14 Melanie Humann (44) – Diplom-Betriebswirtin
15 Julius Römer (27) – Production-System-Facilitator
16 Regine Zeilinger (40) – Chemielaborantin
17 Christian Lehner (21) – Student
18 Gerda Engelhardt (65) – Hausfrau
19 Philipp Spengler (27) – Vorarbeiter im Tiefbau
20 Anna Dr. Freihofer (28) – Tierärztin
Freie Wähler Emskirchen nominieren Siegfried Schönleben als Bürgermeisterkandidaten – „Politik der Vernunft statt Ideologie“
Emskirchen – Die Freien Wähler Emskirchen haben bei ihrer Doppelsitzung im Gasthaus Rotes Herz einen klaren Kurs für die Kommunalwahl 2026 gesetzt: Siegfried Schönleben, seit 23 Jahren im Gemeinderat und derzeit Zweiter Bürgermeister, tritt als Herausforderer von Sandra Winkelspecht (CSU) bei der Bürgermeisterwahl im März 2026 an.
Klare Entscheidung, starke Liste
Im Rahmen der Nominierungsversammlung, die direkt in die Jahreshauptversammlung überging, zeigten sich die Freien Wähler entschlossen und geeint. Vorsitzender Peter Fuhrmann dankte allen Bewerberinnen und Bewerbern für ihre Bereitschaft, sich zu engagieren – ein Einsatz, der „nicht selbstverständlich“ sei. Besonders stolz sei man auf die paritätisch besetzte Liste mit zehn Frauen und zehn Männern.
Fünf amtierende Gemeinderäte – darunter Fuhrmann selbst sowie Sonja Schweighöfer, Annemarie Seitz und Günther Humann – gehören ebenfalls zum Kandidatenteam. „Ein Gemeinderat lebt von Vielfalt – und diese Vielfalt wollen wir stärken“, betonte Fuhrmann.
Die Liste spiegelt ein breites Spektrum der Gesellschaft wider: Vom Studenten bis zur Rentnerin, vom Handwerksmeister über die Unternehmerin bis zur Beamtin – hier steht nicht nur politische Repräsentation, sondern auch Alltagsnähe im Vordergrund.
„Wahlwerbung statt Wahlkampf“
Mit Siegfried Schönleben schicken die Freien Wähler einen erfahrenen Kommunalpolitiker ins Rennen, der betonte, dass es nicht um parteipolitische Grabenkämpfe, sondern um lösungsorientierte Kommunalpolitik gehen solle. Er versprach, für eine „Politik der Vernunft statt Ideologie“ einzutreten.
Seine inhaltlichen Schwerpunkte:
- solide Finanzen
- zukunftsfähige Infrastruktur
- bezahlbarer Wohnraum
- verlässliche Kinderbetreuung
- Stärkung des Ehrenamts
- nachhaltige Gemeindeentwicklung
- mehr Transparenz in Entscheidungen
Anstelle eines klassischen „Wahlkampfs“ kündigten die Freien Wähler eine „faire und transparente Wahlwerbung“ an – ein Begriff, der die eigene Haltung zur politischen Auseinandersetzung unterstreichen soll.
Alle Kandidierenden sowie Ersatzleute stellten sich persönlich vor – bei Abwesenheiten wurden die Vorstellungsreden verlesen. Es ging um persönliche Motivation und konkrete Ideen für die Zukunft Emskirchens. Genannt wurden dabei unter anderem mehr Angebote für Jugendliche, die Förderung lokaler Wertschöpfung und eine gemeinwohlorientierte Kommunalpolitik.
Einstimmigkeit als starkes Signal
Die Liste und der Bürgermeisterkandidat wurden jeweils einstimmig gewählt – ein klares Zeichen der Geschlossenheit und Rückendeckung innerhalb des Ortsverbands.
Im Anschluss ging es direkt in die Jahreshauptversammlung 2025, die erneut von Peter Fuhrmann geleitet wurde.
Kommentar der Redaktion
von „Neues an Aurach Zenn Aisch“:
Emskirchen ist politisch wach. Während andernorts noch darüber diskutiert wird, ob man lieber Solarpflicht oder autofreie Zonen will, setzen die Freien Wähler auf – Achtung, politisches Unwort 2023 – „Vernunft“. Und mit Siegfried Schönleben steht ein Kandidat an der Spitze, der ausdauernd wie ein Langstreckenläufer durchs Gemeinderatsprotokoll gelaufen ist.
Die Parität auf der Liste? 10 Frauen, 10 Männer – das ist kein politischer Zufall, sondern ein Statement mit Augenmaß. Und dass hier kein „Wahlkampf“, sondern „Wahlwerbung“ betrieben werden soll, klingt fast so charmant wie der Ort des Geschehens selbst: „Rotes Herz“. Mehr politisches Symbol geht kaum.