11. November 2025

Emskirchen

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**Schanzenfest hinterlässt 10.000-Euro-Rechnung – Wer zahlt?**

Emskirchen – Stellen Sie sich vor, tausende Menschen stürmen Ihren kleinen Ort. Das „Schanzenfest 2025“ in Altschauerberg hat Emskirchen hohe Kosten beschert. Der Grund? Ein Internetphänomen rund um den Youtuber „Drachenlord“.

**Was ist passiert?**
Am 9. August zog das „Schanzenfest“ rund 4000 Menschen nach Altschauerberg. Sie alle folgten einem Aufruf in sozialen Netzwerken. Ergebnis: Großaufgebot an Polizei und Rettungskräften, hohe Personalkosten und Sachschäden. Der Landtagsabgeordnete Harry Scheuenstuhl (SPD) wollte es genau wissen und hat das Innenministerium befragt. Die Antwort: Emskirchen bleiben über 10.000 Euro Kosten.

**Warum diese Kosten?**
Polizei und Gemeinde hatten alle Hände voll zu tun. Fast 7000 Euro mussten für Personalkosten hingelegt werden. Dann kamen Müllentsorgung und gestohlene Ortsschilder hinzu. Auch ein Feuerwehreinsatz kostete einiges, denn ein Alarm wurde mutwillig ausgelöst.

**Und wer zahlt?**
Emskirchen bleibt auf den Kosten sitzen. Von den „Hatern“ oder dem Freistaat gibt es kein Geld. Warum? Es gibt keinen feststellbaren Veranstaltungsleiter, der belangt werden könnte.

**Wie geht’s weiter?**
Obwohl schon früh bekannt, dass das Fest stattfinden würde, war die Polizeipräsenz überrascht von der Menschenmasse. Für Dezember kündigen Internetgruppen bereits die nächste Veranstaltung an. Die Polizei beobachtet die Situation und plant Schritte.

**Was denkt Ihr?**
Sollte der Freistaat Emskirchen finanziell unterstützen? Was können Gemeinden tun, damit sie nicht mehr auf Kosten solcher Veranstaltungen sitzen bleiben? Diskutieren Sie mit!

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Neustadt an der Aisch

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### Neustadt an der Aisch: Fest für Federvieh – So lief die 75. Kreisgeflügelschau!

Der Geflügelzuchtverein 1904 Neustadt hatte trotz Herausforderungen die ehrenvolle Aufgabe, die 75. Kreisgeflügelschau in der Loscher-Festhalle Neustadt zu organisieren. Mit 310 ausgestellten Tieren war die Schau ein Höhepunkt für Geflügelliebhaber*innen der Region.

Doch der Weg dahin war nicht einfach: Eigentlich hätte ein anderer Verein ausgerichtet, der jedoch kurzfristig absagte. Der Vereinsvorsitzende Magnus Mahr und sein Team mussten schnell reagieren und einen passenden Termin finden, während sie auch klären mussten, ob die Geflügelpest-Ausstellung möglich ist. Glücklicherweise war die Krankheit in Bayern kaum verbreitet, sodass es grünes Licht für die Ausstellung gab.

Wussten Sie, dass es im Kreis Neustadt nur noch acht Geflügelvereine mit rund 480 Mitgliedern gibt? Einer der größten Herausforderungen bleibt der fehlende Nachwuchs. Beim aktuellen Stand sind in Neustadt 86 Mitglieder gemeldet, aber nur 20 davon betreiben aktiv Zucht.

Zur Jubiläumsschau kamen 22 erfahrene Aussteller*innen und vier Nachwuchszüchter*innen zusammen – ein eindrucksvolles Treffen der Geflügel-Community. Mit sieben erwachsenen Züchter*innen und zwei Jungzüchter*innen war Bad Windsheim stark vertreten.

Veranstaltungsleiter Werner Fiedler und Kreisvorsitzender Patrick Hufnagel berichteten, dass die diesjährige Tierzahl im Vergleich zum Vorjahr um 100 geschrumpft ist. Dennoch blieb die Schau ein wichtiger kultureller und landwirtschaftlicher Bestandteil der Region.

Landrat Dr. Christian von Dobschütz, Schirmherr der Veranstaltung, betonte die Bedeutung der Kreisgeflügelschau für die Region: „Sie vereint Fachwissen, Leidenschaft und Traditionsbewusstsein“. Und wie stellvertretender Landrat Reinhard Streng bei der Eröffnung sagte: Die Geflügelzüchter*innen sind Genforscher*innen und Tiertrainer*innen zugleich – ein wertvoller Beitrag zum Tier- und Artenschutz.

Wer ist Euer Lieblingszüchter oder Lieblingstier? Habt Ihr die Schau besucht oder seid vielleicht selbst Züchter*innen? Teilt Eure Meinungen und Erlebnisse mit uns!

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