27. Dezember 2025

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Emskirchen

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Emskirchen

Achtung, Emskirchen! Politik-Krimi im Gemeinderat: Grüne und ÖDP tun sich plötzlich zusammen! Das gibt’s sonst nur in der Fußball-Bundesliga – oder wenn auf dem Weihnachtsmarkt die letzte Glühwein-Kanne geteilt wird. Doch diesmal geht es um mehr als um kurze Zusammenarbeit: Die zwei Parteien ziehen für die Kommunalwahl mit einer gemeinsamen Liste und Bürgermeisterkandidat Tristan Billmann (ÖDP) los.

Worum geht’s?
Zwei verschiedene Parteien – und trotzdem ein Team für Emskirchen. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) und Bündnis 90/Die Grünen haben sich für die kommende Kommunalwahl zusammengetan. Gemeinsam wollen sie Emskirchen nachhaltiger, lebenswerter und sozial gerechter machen. Doch: Eigentlich trennen sie wichtige Werte, und das steht sogar auf einem eigenen Flyer der ÖDP – klarer geht’s kaum.

Was steckt dahinter?
Die Unterschiede sind ziemlich deutlich: Die ÖDP nimmt kein Geld von großen Konzernen, während die Grünen auf Bundesebene schon mal mit Lobbygruppen und Industriethemen (wie Energie oder Gentechnik) zu tun haben. Wachstum? Die Grünen glauben an „grünes Wachstum“ – nachhaltiges Wirtschaften mit Umwelt-Fokus. Die ÖDP will stattdessen lieber ganz ohne Wachstumsdruck leben und die Wirtschaft aufs Gemeinwohl ausrichten.

Auch bei den sozialen und ethischen Themen gibt’s Unterschiede: Die ÖDP setzt auf traditionelle Familienpolitik und ist bei Themen wie Abtreibung sehr viel vorsichtiger. Viele Werte, die für Diskussionen sorgen könnten.

Warum dann jetzt gemeinsam?
Ganz einfach: Wenn es um lokale Probleme geht – Klimaschutz, Verkehr, mehr Bürgerbeteiligung, Artenvielfalt oder Öko-Energie – dann kämpfen sie oft für dieselben Ziele. Statt sich aufzureiben und die Stimmen zu teilen, bündeln sie ihre Kräfte. Die ÖDP will „ökologisch-soziale Kräfte nicht zersplittern“, die Grünen sprechen von „Aufbruch“. Für viele Themen vor Ort zählt das, was verbindet.

Was sagt der Bürgermeisterkandidat?
Tristan Billmann bringt’s auf den Punkt: „Wir wollen Emskirchen gemeinsam nachhaltiger, lebenswerter und gerechter gestalten.“ Die Zusammenarbeit ist ein Signal – und vielleicht steckt darin auch ein bisschen Mut zur politischen Großfamilie. Am Ende geht’s halt um bezahlbares Leben, sichere Wege und gute Luft in Emskirchen.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
Grün trifft Orange, und keiner schreit: „Wer hat meine Gummistiefel geklaut?“ Wie bei einem Nachbarschaftsfest, bei dem plötzlich alle am Grill stehen und merken: „Du willst Tofuwurst? Ich auch, aber mit Senf!“ In der Bundespolitik würden jetzt erstmal 17 Gremien eingesetzt und ein Powerpoint-Präsentator befördert. In Emskirchen reicht ein Handschlag – läuft. Das Rezept? Lokal, ein bisschen bio, ein bisschen klassisch, und am Ende feddisch. Mahlzeit, Kommunalpolitik – du schmeckst besser, wenn alle mitkochen.

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Foto: Tristan Billmann, BR, Youtube: [Gemüse ohne künstliche Bewässerung: Tristans Biohof | (3/4) | Lust aufs Land | BR](https://www.youtube.com/watch?v=qg61SAgB8Dc)

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Emskirchen

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Emskirchen, Altschauerberg

Abgefahrener als Falschparker:innen vorm Lidl! Polizei blockiert Fantasie-Armee beim „Winter-Schanzenfest“! Ist jetzt Schluss mit Drachenlord-Klamauk?

Worum geht’s?
In Altschauerberg (Emskirchen) kam es am Samstag zur nächsten Auflage des sogenannten Schanzenfests – der bizarre Drachenlord-Fanevent wollte wieder Tausende nach Mittelfranken locken. Diesmal war die Polizei schneller und konsequenter als jeder WhatsApp-Kettenbrief.

Was ist passiert?
Gerade mal 50 Menschen, eher 25, versuchten sich – getarnt als „Enkelbesuch“ oder „Weihnachtseinkauf“ – von Emskirchen aus Richtung Schanze zu schleichen. Der Plan: Mit Videos und skurrilen Ankündigungen wie Tunnelbuddelei und Riesenschneeball als Rammbock die Polizei umgehen. Die Realität: Noch am Bahnhof begrüßten Polizist:innen potentielle Pilger:innen, Parkplätze waren voller Polizeiwagen statt Dosenbier. Wer erwischt wurde, durfte sich direkt umdrehen – oder eine Standpauke zum Thema Hausfriedensbruch und Allgemeinverfügung abholen.

Über 100 Kontrollierte, aber alles peaceful: Keine Rangelei, keine Show. Stattdessen chillten die Altschauerberger:innen an der Feuertonne und freuten sich gemeinsam mit Bürgermeisterin Winkelspecht und Landrat von Dobschütz über endlich wieder ruhige Verhältnisse. Früher-hotspot Feuerwehrhaus: Leer. Die Schanze? Besser bewacht als das Ei in Omas Eierlikör.

Warum der ganze Aufwand?
Zum Schutz der Anwohner:innen – denn die bisherigen „Feste“ hatten in der Vergangenheit Chaos, Müll, Ruhestörung und Polizeieinsätze ohne Ende bedeutet. Die Gemeinde hatte bereits rigoros durchgegriffen: Nach dem letzten großen Event 2023 wurde das ehemalige Anwesen des Youtubers restlos abgerissen. Bleibt eigentlich nur noch ein Graffitirest – und die Hoffnung, dass die Schädelklopferei endlich ein Ende hat.

Wer ist eigentlich der Drachenlord?
Kleiner Ausflug in die Netzgeschichte: Der Drachenlord war ein Youtuber aus Mittelfranken, der mit bizarren Videos, absurden Konflikten und viel Internetdrama deutschlandweit eine seltsame Fangemeinde sammelte. Die „Schanze“, sein altes Zuhause, wurde dann zum Pilgerziel für Trolls, Trolle und Social-Media-Verlorene. Jetzt scheint der Spuk vorbei – zum Wohle von Einwohner:innen, Umwelt und kommunalen Kassen.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
Lauterbach & Schanzenpilger – Zwei, die’s nicht gebacken kriegen
Es ist ein bisschen wie bei der Bahn: Du kaufst ein Ticket, aber der ICE bleibt garantiert im Tunnel stecken – nur dass beim Schanzenfest selbst der Tunnel fehlt. Respekt an die Polizei: 100% Kontrolle, 0% Fans, 0,0 Promille Drachenlord-Action. Während irgendwo im Internet noch Luftschlösser von Belagerungen und „Demnächst alles wieder wie Game of Thrones!“ gebaut werden, ist das Ding vor Ort einfach: AUS.
Zu gönnen ist’s den Bewohner:innen und ehrlich gesagt auch jeder unterbezahlten Polizist:in zwischen Zenn und Aurach. Mögen sie ihre Winterabende wieder ungestört damit verbringen, echte Feste zu feiern – ohne Youtube-Zirkus, dafür mit Bratwurst und Gelassenheit. Vielleicht bleibt das Schanzenfest jetzt ja wirklich, wo es hingehört: Im schlecht belichteten Keller der Internet-Historie.

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Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch

Das ist doch mal eine Bürgerversammlung wie aus dem Bilderbuch: Volle Halle, viele Applaudierer:innen, und einer strahlt besonders – Bürgermeister Klaus Meier! Aber hinter dem Lächeln verstecken sich auch ein paar Sorgenfalten – Neustadt steht vor großen Herausforderungen.

Worum geht’s?
In Neustadt an der Aisch hat Bürgermeister Klaus Meier zur großen Jahresversammlung gerufen. Die Stimmung? Entspannter Smalltalk zwischen Café und Biertisch, aber immerhin: alle hören zu, wenn’s ums Geld der Stadt geht.

Die Fakten: Nach 20 Jahren muss sich Neustadt jetzt wieder Geld leihen. Die städtischen Schulden klettern auf stolze 4,3 Millionen Euro, gemeinsam mit dem Kommunalunternehmen sogar 26,3 Millionen. Die Rücklagen? Von knackigen 14,8 auf magere 8,12 Millionen Euro geschmolzen. Da hilft es wenig, dass die Bauarbeiten – Stichwort Steinsweg – ordentlich aufs Budget drücken.

Ein Silberstreif: Neustadt wächst! Zum ersten Mal fast 14.000 Einwohner:innen, das ist Spitze im ganzen Landkreis. Das bringt Leben in die Bude, aber die Kassenfrage bleibt: Wer bezahlt künftig wie viel?

Highlights gab’s trotzdem: 24 Kilometer Glasfaser wurden verlegt – endlich schnelleres Internet! Die Rathausfassade wurde aufgehübscht, Kerwa und Heimatfest sorgten für Feierstimmung und der Feuerwehr-Neubau läuft. Und, auch wenn das Wetter mies war: Das Waldbad schrammte mit 75.000 Besucher:innen nur knapp an der 6-stelligen Marke vorbei. Fun Fact: Auf Google ist das Bad deutschlandweit auf Platz 8 gelistet – ziemlich cool für unsere kleine Stadt.

Engagement aus der Region? Gibt’s! Ob Feuerwehr-Einsätze ohne Ende oder Ehrenamts-Held:innen – Neustadt hält zusammen. Ein kleines Ärgernis bleibt das Baustellen-Chaos und ein Gelände, das aussieht wie nach dem Bürgerkrieg. Lösung? Fehlanzeige, aber vielleicht bringt das nächste Jahr ja Hoffnung.

Und noch was: Die Post kommt vielleicht zurück in die Stadtmitte, aber ob und wie – das hängt am seidenen Faden. Wenn’s der private Betreiber nicht packt, gibt’s wenigstens für zwei Stündchen am Tag Post vom großen “Gelben Riesen”.

Klaus Meier verabschiedet sich im kommenden Mai aus dem Bürgermeister:innen-Amt. Nach 18 Jahren bleibt sein Fazit: Es war ihm eine Ehre. Vor allem, wenn man sieht, dass „der Klaus“ für viele hier einfach dazu gehört.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
Bürgermeisterwahl im Zen-Zustand – Applaus für den leidenschaftlichen Sparkassengladiator
Wer sich einen Bürgermeister wünscht, der einfach mit ’ner Bumm-Bumm-Playlist und Freibier um sich wirft, war in Neustadt an der Aisch die letzten Jahre falsch. Klaus Meier, das war eher Banking statt Bungee-Jumping: Zahlen, Zukunft und immer ein bisschen Bauchweh, wenn wieder eine Baustelle aus dem Boden spross. Aber manchmal ist das genau die Held:innenreise: jemand, der keine Angst davor hat, auch mal schlechte Nachrichten zu servieren – immer ehrlich, manchmal unbequem, aber immer: einer von uns. Chapeau, Klaus – und möge der oder die Nächste auch so nervenstark sein, wie der Internet-Ausbau nach dem dritten Glasfaser-Loch.

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