19. Januar 2026

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Neustadt a.d. Aisch, Markt Erlbach, Neuhof a.d. Zenn, Emskirchen, Wilhelmsdorf i. Mfr., Hagenbüchach, Diespeck

Teilen? Dürft ihr immer noch! Aber weniger schriftlich, mehr mit Kopf – jedenfalls, wenn’s ums Dividieren in der Schule geht. Niedersachsens Kinder jubeln, Bayerns Eltern runzeln die Stirn. Und wir? Wir fragen uns: Ist Mathe in Zukunft nur noch Kopfrechnen light, oder haben die Vorschulkinder bald das letzte Mal einen Taschenrechner gesehen?

Worum geht’s? In Niedersachsen wird die schriftliche Division – die Königsdisziplin unter den Grundrechenarten – von der 4. in die 5. Klasse verlegt. Die Kinder sollen mehr Zeit bekommen, um das halbschriftliche Dividieren zu üben. Schriftliches Dividieren lebt, bleibt aber erstmal draußen vor der Tür. Ein Top-Mathe-Profi aus Erlangen sagt: Das ist gut so! Mehr spielerisches Lernen, weniger stures Auswendigrechnen.

So weit die Wissenschaft. Was denkt der Alltag? Eine Nürnberger Grundschullehrerin erzählt: „Halbschriftlich rechnen klingt erst mal nach leichter, aber das Ergebnis bleibt: Wer das Einmaleins nicht kann, hat bei jeder Variante schlechte Karten.“ Eine andere Kollegin ergänzt: „Wir brauchen Herausforderungen für die Kinder! Zu viel Vereinfachung – und die Motivation, Fehler auszuhalten, verschwindet!“

Und Bayern? Laut Kultusministerium bleibt alles, wie’s bisher war: Schriftlich teilen mit Divisoren bis zehn – und zwar in der 4. Klasse. Keine Änderung geplant. Vielleicht, weil in Bayern die Bildungsstudien schon Alarm schlagen: Mathe-Kenntnisse sinken, deshalb wird sogar mehr Mathe unterrichtet.

Klartext: In Deutschland wird das Rad gerade neu erfunden – oder vielleicht auch nur das Radiergummi. Unser Schulsystem war einmal begehrt wie die letzte Semmel vom Bäcker: klug, kritisch, gründlich. Warum all die Hektik? Weil die Welt und ihre Anforderungen sich verändern? Weil Google sowieso alles weiß und Smartphones für uns tippen? Oder weil wir Jugendlichen nicht mehr zumuten wollen, dass sie auch mal an ihren Aufgaben wachsen und scheitern?

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**“Rechnen, bis die Tablet-Batterie leer ist – oder: Warum die schriftliche Division nicht das Ende der Welt ist“**
Schulreformen sind heutzutage wie Software-Updates beim Handy: Jeder freut sich über ein neues Emoji, aber keine:r blickt mehr durch, was im Hintergrund wirklich passiert. Die Politik verändert die Lehrpläne öfter als Influencer:innen ihre Lieblings-Smoothies. Der wahre Clou: Nach 80 Jahren Schultradition weiß plötzlich niemand mehr, was junge Leute für die Zukunft brauchen.
Und während alle über das Dividieren diskutieren, bekommt ihr beim Jugendpsychologen weiterhin keinen Termin und im Geschichtsunterricht bleibt’s beim Mittelalter. Zukunft? Irgendwo zwischen Taschenrechner-App und Kopf kratzen.
Hätten wir auch digital lösen können. Aber Papier ist geduldig. Und Schüler:innen scheinbar immer weniger.

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Hagenbüchach

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Hagenbüchach

Feuer, Tiere, S-Bahn – in Hagenbüchach bleibt keine Feuerwehrhose trocken! Einsätze, Nachwuchs und ein brandneues Löschfahrzeug – hier passiert mehr als beim Tatort am Sonntagabend. Achtung, jetzt gibt’s Einblicke ins Leben der echten Retter:innen!

Rauchmelder piepsen, Hilfe naht – und zwar von der Freiwilligen Feuerwehr Hagenbüchach. Bei ihrer Hauptversammlung wurde klar: 2025 war für die Einsatzkräfte alles andere als langweilig. Der Verein, angeführt von Vorsitzendem Manfred Sperr, blickte auf ein Jahr voller Action zurück – samt Wahlfrühschoppen, Familienausflug und Weihnachtsparade. Sogar der Frühschoppen zur Kommunalwahl steht schon wieder im Kalender (8. März, Streber:innen, die auf Politik im Dorf stehen!).

Was war los? 65 Frauen und Männer rückten zu 19 Einsätzen aus. Mal wurde eine Tür geöffnet, mal ein Kellerbrand gelöscht – und manchmal wurden Tiere gerettet, damit Tante Erna nachts wieder ruhig schlafen kann. Die S-Bahn stand übrigens auch nicht still: Bei einer Evakuierung hieß es Einsatzstiefel an und los.

Nachwuchs? Läuft! Acht Jugendliche schnuppern Einsatz-Luft und die Kinderfeuerwehr setzt noch einen drauf: 48 Kids sind mit Herz und Helm dabei – Top im Landkreis! Für die Kleinen gab’s gleich zum Start ins Jahr bei der Christbaum-Aktion viel Arbeit (und ein paar Spenden für die Vereinskasse).

Ganz vorne dabei: Die Hagenbüchacher sind nicht nur mit ihren Nachbar:innen aus Bräuersdorf und Oberfembach bestens vernetzt, sondern üben fleißig auch mit den Wehren aus Mausdorf, Wilhelmsdorf und sogar Puschendorf (Landkreis Fürth!) – Teamwork wird hier nämlich ernst genommen.

Das Beste kommt zum Schluss: Für 2025 ist ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) bestellt. Nach langem Suchen und Vergleichen fährt demnächst Technik vom Feinsten durch Hagenbüchach – gemeinsam mit der Feuerwehr Lonnerstadt ausgeschrieben, aber für die Sicherheit in der Gemeinde.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**Die Feuerwehr brennt für ehrenamtlichen Irrsinn!**
Wenn irgendwo in Mittelfranken eine Katze das Baumklettern übt, brüchige Keller Wasser trinken oder eine S-Bahn das Alleinsein entdeckt, dann hilft keine heiße Luft, sondern die Feuerwehr. Hut ab vor so viel Ehrenamt – während wir noch schnell nach dem Feuerzeug für den Grill suchen, latschen diese Leute mitten in der Nacht raus und sind mit mehr Teamgeist unterwegs als die deutsche Nationalmannschaft bei der WM. Manchmal fragt man sich: Warum brennt eigentlich niemand für die Freiwillige Feuerwehr in der Berliner Politik?

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(c) Foto: FFW Hagenbüchach

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