22. Januar 2026

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Neuhof an der Zenn

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Neuhof an der Zenn

Bauen im Dorf wird jetzt richtig spannend! Im Neuhöfer Gemeinderat geht’s heiß her – neue Pläne könnten bald für klare Regeln im ganzen Ortsteil Oberfeldbrecht sorgen. Zusätzlich wird ordentlich diskutiert, was genau, wie und wo gebaut werden darf. Krawall im Bauausschuss? Nicht ganz – aber aufmerksam sollte man schon bleiben!

Worum geht’s? Kurz gesagt: Es tut sich was beim Thema Bauen und Bebauungspläne im Dorf, und das hat Auswirkungen auf alle, die vorhaben, sich ein Häusle zu bauen oder zu erweitern.

Die wichtigsten Infos
In der Januar-Sitzung des Gemeinderats stand das Thema “Bauen im Ortsteil Oberfeldbrecht” im Mittelpunkt. Nachdem dort mehrere Bauvorhaben problemlos bewilligt wurden, forderten einige Ratsmitglieder:innen einen Flächennutzungs- oder Bebauungsplan, damit in Zukunft alles klar geregelt ist – für alle, nicht nur für Einzelne. Manfred Pöhmerer, selbst Oberfeldbrechter, sieht darin vor allem Vorteile für die künftige Bebauung und die Erschließung des Orts.

Auch Bürgermeisterin Claudia Wust ist überzeugt: Ein Flächennutzungsplan kostet zwar Geld, sorgt aber für langfristige Lösungen und verhindert, dass einfach “drauflosgebaut” wird, wie es gerade in ländlichen Regionen immer mehr der Fall ist.

Außerdem wurde über ein konkretes Bauprojekt gestritten. In der Blumenstraße will jemand ein Zweifamilienhaus mit zwei Vollgeschossen bauen – das entspricht nicht ganz dem alten Bebauungsplan, der nur ein Vollgeschoss plus Dach zulässt. Ein Nachbar war auch nicht begeistert. Nach einigen Änderungen (das Haus wird tiefergesetzt, sodass die zulässige Höhe eingehalten wird) haben die Gemeinderät:innen mit einer Ausnahme dem Bau am Ende zugestimmt. Nur Stefan Sieber hatte Bedenken: Zu viele Abweichungen vom alten Plan!

Interessant: Das Landratsamt schlägt vor, dass künftig für alle in diesem Bereich Wohngeschosse aufgestockt werden dürfen. So wäre mehr “Innenverdichtung” möglich, ohne den Flächenverbrauch weiter auszudehnen. Aber: Die maximale Gebäudehöhe soll nicht überschritten werden! Wie das konkret geregelt wird, entscheidet die Gemeinde im Februar.

Und noch ein Thema: Die maroden Zäune am Waldfriedhof und Gernt-Garten werden für rund 42.700 Euro erneuert – damit Kita- und Schulkinder weiterhin draußen toben können und Schäfer Sandro auch mit seinen Schafen willkommen ist.

Hintergrund gefällig? Warum sind Bebauungspläne wichtig? Sie legen fest, was, wo und wie gebaut werden darf und sorgen für Gleichbehandlung und geordnete Entwicklung im Ort. Gerade auf dem Land wünschen sich viele wieder neue Häuser mitten im Dorf, damit nicht überall grüne Wiesen zersiedelt werden. Stichwort Flächenfraß: Jede Minute verschwindet in Deutschland eine Fläche so groß wie ein Fußballfeld unter Beton und Asphalt! (Quelle: Umweltbundesamt, 2023). Klarheit und Planung helfen also allen.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):

**“Bauplan-Bingo im Dorf: Bitte kein Haus aus dem Überraschungsei!”**

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr nachts draußen plötzlich in ein neues Haus stolpert, das gestern noch nicht da war? Willkommen im ländlichen Bayern! Bebauungspläne sind so eine Art Bedienungsanleitung fürs Bauen: “Montieren Sie bitte nur das, was für alle gilt.” Aber in Deutschland lieben wir ja Ausnahmen – und mit ein bisschen Glück oder Vitamin B wird der Bungalow plötzlich doch zum Wohnturm. Das Landratsamt will das „Hochstapeln“ jetzt g’scheit regeln? Da staunen wir, schnappen uns einen Filterkaffee und warten gespannt, ob am Ende die Zäune schneller ausgetauscht sind als die Bebauungspläne!

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Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch, alle Theaterfreund:innen aus Mittelfranken aufgepasst! Ein Urgestein sagt „Servus“! 400 Auftritte, ein Ordner voller Kritiken und jede Menge Herzblut – Werner Schmidt, der „Herr Dinkelkorn“ der VR-Teilhaberbank, verabschiedet sich von der Bühne!

Worum geht’s?
Seit 45 Jahren begeistert Werner Schmidt im Laientheater seine Zuschauer:innen in Neustadt und Umgebung. Nun steht der Bankberater und Hobby-Schauspieler zum letzten Mal im Rampenlicht. Sein 400. Auftritt ist gleichzeitig Abschied – für das Ensemble und für ihn selbst ein bewegender Moment.

Schmidts Theaterkarriere begann mit 19. Legendär machte ihn die Rolle des Bäckermeisters Dinkelkorn – Applaus, Presse-Echo, Fans. Später organisierte er das Ensemble, führte Regie, suchte Stücke aus – und brachte „Heribert der Klosterfraunarzissengeist“ endlich auf die Bühne. Die Komödie mit schnapsbrennenden Nonnen wurde im Jubiläumsjahr zum Kassenschlager. Für den fränkischen Baufinanzierungsexperten war Hochdeutsch auf der Bühne allerdings ein Abenteuer – „wie Lothar Matthäus in der Bundesliga“, lacht Schmidt rückblickend.

Schmidt schwärmt vom Zusammenhalt der rund 20 ehrenamtlichen Mitspieler:innen. Mehr als 280.000 Euro erspielte die Truppe seither für lokale soziale Projekte wie den Wünschewagen. Viel wichtiger aber: Auf und hinter der Bühne entstand echte Freundschaft. Und manchmal sogar Liebe – seine Frau Annemarie lernte Schmidt 2004 beim Theaterspielen kennen.

Trotz aller Routine – das Lampenfieber blieb, besonders bei Auftritten in Neustadt. Selbst Profis wie Kabarettist Gerd Fischer, der hier einmal gastierte, wirkten hinter den Kulissen ziemlich nervös, erinnert sich Schmidt lachend.

Zum letzten Mal zu sehen ist Werner Schmidt aktuell im Stück „Auch Saubermänner haben ein Verfallsdatum“. Am 1. Dezember 2026 macht er Schluss – dann ist das Familienleben dran und der Vorhang fällt für den „Herrn Dinkelkorn“.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**„Der letzte Vorhang und das Lampenfieber danach – oder: Lieber ein Leben als Dinkelkorn, als gar kein Theater!“**
Da verabschiedet sich einer, der in Neustadt öfter auf der Bühne stand als so mancher Fränkischkurs im VHS-Keller stattfindet. Überleg mal: 37 Jahre „Theater ohne Gage“, dafür aber Sekt nach der Generalprobe und jeden Freitag das berühmte Kribbeln im Bauch – das muss man erstmal schaffen! Und jetzt? Ruhestand an der Aurach? Klar. Aber wir alle wissen: Wer einmal Theaterluft geschnuppert hat, fängt bald an, beim Abendessen soufflieren zu wollen. Tschüss, Herr Dinkelkorn – und falls Ihnen zu Hause mal „Bravo, Zugabe!“ zugerufen wird: Das war’s… wahrscheinlich Ihre Familie.

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