8. Februar 2026

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Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim, Marktbergel, Burgbernheim (für alle aus Aurach, Zenn und Aisch):
Baumbesitzer:innen und Naturfreund:innen aufgepasst! Da wird geschnitten, was das Zeug hält – aber mit Köpfchen! Streuobstwiesen brauchen Pflege, und jetzt packen wieder Profis und Freiwillige aus der Region an.

Worum geht’s?
Der zweite Baumpflegetag im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim hat den Startschuss für die Baumschnittsaison gegeben. Rund 30 engagierte Baumwarte, Baumpfleger:innen und Naturliebhaber:innen waren vor Ort, um gemeinsam Hand anzulegen.

Wer war dabei und wo fand’s statt?
Treffpunkt war die Streuobstwelt (Bernatura) in Burgbernheim, danach ging’s weiter zu den dicken Obstbaumreihen bei Marktbergel. Mit dabei: Streuobstberater Florian Kleinschroth, Baumpfleger:innen aus der ganzen Region und Dr. Manfred Kern, Bürgermeister UND selbst Baumwart. Die Szene zeigt: Hier macht das Rathaus noch selbst mit – mit der Schere an der Baumkrone statt hinter verschlossenen Türen.

Was wurde gemacht und warum?
Nach kurzer Theorie zum Stand der Dinge wurde gleich losgeschnitten. Die Faustregeln heißen: lieber weniger als zu viel, von außen nach innen, oben mehr als unten – und immer im Hinterkopf: Entferne nie mehr als 20 Prozent des Laubs! Wer zu wild schneidet, riskiert wilde Triebe (“Alarmtriebe”) und verwilderte Kronen. Ziel: gesunde, stabile Obstbäume für leckeres Obst, vielfältige Natur und schöne Landschaften.

Worauf kommt’s noch an?
Networking! Während der Arbeit und bei Kaffee und Mittagessen ging’s ums Fachsimpeln und Austauschen. Insgesamt wurden am Tag 35 Bäume gepflegt – die meisten davon richtige Charakterköpfe unserer Kulturlandschaft.

Lust bekommen, mitzumachen?
Wer selbst mal Baum, Ast und Mensch zusammenbringen will, kann sich beim Baamaland-Projekt melden (Kontakt: antonia.zink@kreis-nea.de).

Die Landesregierung fördert das Ganze übrigens mit dem Bayerischen Streuobstpakt – weil Streuobstwiesen Lebensraum für viele Tiere sind, unsere Luft verbessern und leckerstes Obst bringen. Gerade in Mittelfranken wachsen hier Birnen, Äpfel – und Gemeinschaft.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**Baumkronen, Schnittchen, Stammtisch – wie Streuobstwiesen unsere Region retten (aber niemand will den Unkrautschnitt machen)**
Stellt euch vor, ihr steht im Nieselregen, habt Kaffee in der einen Hand und die Baumschere in der anderen. Um euch herum dampfen Thermoskannen und engagierte Leute debattieren über Astwinkel wie andere über Fußball. Klingt nach Zwangsarbeit? Im Gegenteil. Wer hier mitschnippelt, schneidet nicht nur Bäume, sondern auch Omas Apfelkuchen und gute Laune fürs ganze Jahr. Die Politik spendiert Geld. Die Erde spendiert Äpfel. Nur die Nachbarn sind mit „es geht wieder los mit dem Geschnippele“ schneller als die Motorsäge.
Aber denkt dran: Wenn ihr nächstes Mal durch die Landschaft schlendert und riesige, knorrige Bäume seht – da waren Baumfreund:innen am Werk, keine Feen. Falls ihr gern mal stichelt, wie langsam der Fortschritt läuft: Meldet euch zum Baumpflegetag an. Nirgends kann man Politik und Praktische Arbeit so sehr in einem Armweck kombinieren wie hier.

Neugierig auf mehr? Besucht uns auf Facebook oder Instagram – diskutiert mit und bleibt bei allen Aktionen in der Region auf dem Laufenden!

Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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Neuhof an der Zenn

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Neuhof a.d. Zenn

WAS GEHT AB in Neuhof?! Wir klären auf: Zwischen Windrädern, Bau-Boom und neuer Grün-Oase im Pausenhof hat die Gemeinde einiges im Ärmel. Und: Sogar der Landrat höchstpersönlich war neulich zu Besuch – läuft bei uns in Mittelfranken!

Worum geht’s?
Landrat Dr. Christian von Dobschütz, seine Crew und Lokalpolitik trafen sich mit Bürgermeisterin Claudia Wust in Neuhof. Die wollten alle wissen: Wie steht’s um Neubau, Klima und gute Laune auf dem Land?

Die wichtigsten Infos für euch:
Neuhof wächst, bastelt und baut. Es gibt neue Bauplätze im Gebiet „Endlein“ (schöne Aussicht garantiert), zwei frische Windräder bei Hirschneuses, barrierefreie Arztpraxis und Wohnungen im alten Sparkassengebäude, und sogar eine neue Kinderkrippe mit Garten. Der Pausenhof der Schule soll zur grünen Wohlfühl-Zone werden – endlich kein Asphalt-Dschungel mehr, sondern Regenwassermanagement und Spielplatz für die Kids.

Auch dabei: Dorfverschönerung in Neukatterbach, neuer Treffpunkt aus dem alten Gemeindehaus und Nahwärme von hier – kein Wunder, dass Neuhof regelmäßig als „familienfreundlich“ gelobt wird.

Ein großes Thema: Der „Bauturbo“. Viele wollen am Ortsrand bauen, aber das bringt Konflikte – Zersiedelung vs. junge Familien anlocken und Schulstandort sichern. Die Diskussion: Brauchen wir überall neue Häuser, oder machen wir lieber das Beste aus den Ortskernen und machen sie attraktiver? Fakt: Immer weniger junge Leute im Ort = Problem für die Zukunft. Die Politik tastet sich mit Leitlinien und Bürokratieabbau ran – aber Wunder dauern wohl länger.

Die Wirtschaft rollt:
Drei Generationen rackern im „Zenntaler Hof“ zwischen Hotel, Restaurant und Landwirtschaft – bald mit neuem Bettenhaus! Im Hotel „Riesengebirge“ laufen nicht nur Übernachtungen, sondern auch Kochkurse und Tagungen. Besonders cool: Wer hier arbeitet, kann gleich wohnen bleiben. Nachwuchsprobleme? Laut Chef Schneider: Null! Azubis bewerben sich sogar mehr als Stellen vorhanden – klappt also, wenn auch die Sozialen Medien mitspielen.

Der Blick nach vorn:
Große Hoffnung ruht auf der Landesgartenschau 2027 in Bad Windsheim. Die Gastronom:innen und Hoteliers wollen gemeinsam Angebote schnüren: Übernachtung, Essen, Therme, Gartenschau – alles aus einer Hand! Dazu NEA-Mobil für entspannte Anreise – klingt, als könnte Mittelfranken zum echten Urlaubsziel werden.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**„Grüner wird’s nicht – oder doch?“**
Seien wir ehrlich: Neuhof klingt inzwischen wie eine Mischung aus Bullerbü, Energy-Park und „Unser Dorf soll grüner werden“. Klar, die Baustellen gleichen manchmal dem Berliner Flughafen und die Sache mit dem Bauen ist so kompliziert wie eine Ikea-Anleitung ohne Text. Aber irgendwie packen sie’s an: Mehr Bäume, weniger Beton, Windkraft, Krippen, Co-Working… Klingt, als hätte die Region verstanden, dass Zukunft nicht in Pampasbaugebieten, sondern im Miteinander wächst.
Kleiner Tipp an die Politik: Nicht alles muss eine Arbeitsgruppe haben – manchmal reicht einfach ein bisschen Mut und der Wille, den Leuten zuzuhören, die hier wohnen (und nicht den Bauträgern mit dem dicksten Bagger).
Sonst bleibt am Ende nur der „Bauturbo“ – und wir rasen aneinander vorbei.

Lust auf mehr aus der Region? Schaut auf Facebook oder Instagram vorbei und diskutiert mit uns über alle Themen rund um Aurach, Zenn und Aisch!

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