17. Februar 2026

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Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch, Ipsheim, Weigenheim

BREAKING: Sternekoch macht jetzt in Semmeln! Haute Cuisine trifft Kornspitz – das schmeckt nach einer Revolution fürs Pausenbrot! Was bitte macht ein Michelin-Mann an der Theke einer fränkischen Bäckerei?

Worum geht’s? Steffen Szabo, bisher Herr der edlen Tafel im Restaurant „Le Frankenberg“ bei Weigenheim und jüngst noch ausgezeichnet mit dem Michelin-Stern, heuert jetzt nicht etwa im nächsten Gourmettempel, sondern – jawoll – in der Backstube Merkel an! Die Bäckerei mit Stammsitz in Ipsheim kennt hier jede:r, doch Szabos neue Mission überrascht selbst alteingesessene Genusshandwerker:innen: Spitzenküche im Brötchenformat.

Was steckt dahinter?
Nach Jahren an Herd und Herdplatte und sensationellen Erfolgen im Edelrestaurant will der 35-Jährige Neuland betreten. „Ich wollte was Neues kennenlernen“, sagt Szabo, und landet ganz bodenständig: in der Küche am Plärrer-Café in Neustadt. Pasta, Burger, Eintopf – ersteres geht weg wie warme Semmeln, letzteres läuft (noch) etwas langsam vom Blech. Der Clou: Zu jedem Gericht gibt’s frisches Brot oder Brötchen. Brot als Beilage? Das unterschätzen laut Merkel viele – bis jetzt!

Mit im Boot ist Brotsommelier Michael Merkel. Er und Szabo haben sich auf dem Event „Art of Taste“ kennengelernt. Das passte, die Chemie stimmte, und jetzt regiert der Stern am Frühstücksbuffet. Gemeinsam tüfteln beide an neuen Kreationen: Brezen-Knödel mit Pilzrahm, Gemüsecurry, und sogar Catering mal ganz anders – Donuts mit Rote Beete und Meerrettich etwa. Die erste Resonanz der Gäste: neugierig, hungrig, begeistert.

Warum ist das interessant?
Das Mittagstisch-Projekt ist ein Paradebeispiel für nachhaltige, regionale und trotzdem erschwingliche Küche. Szabos Anspruch: „Wie mache ich ein belegtes Brötchen zum Erlebnis?“ Wer wissen will, wie Brot, Gemüse und ein Hauch Sterneküche schmecken, sollte sich das nicht entgehen lassen. Vor allem, weil regionale Produkte immer wichtiger werden – auch, um Klimaschutz und kurze Lieferketten zu fördern.

Doch auch gesellschaftlich hat die Sache Zündstoff: Ein Sternekoch, der Brötchen schmiert – wieso eigentlich nicht? Genau hier zeigt sich, wie Handwerk und Spitzengastronomie voneinander lernen können. Keine elitäre Gabelakrobatik, sondern Geschmack für jede:n!

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**“Von der Kaviar-Krone zum Körnerbrötchen – wenn ein Sternekoch backt, wird der Edeka zur Gourmet-Hölle“**
Willkommen im fränkischen Culinary-Underground, wo der Feinschmecker von Welt plötzlich neben dir in der Mittagspause steht und fragt, ob die Kruste deines Brots „cruncht“. Wir ziehen den Hut – vor so einem Jobwechsel muss man erstmal den Schneebesen schwingen! Während halb Berlin im Foodie-Hype Kimchi auf Sauerteig schmiert, holt Mittelfranken den Stern vom Himmel und steckt ihn mitten ins Pausenbrot. Also, liebe Politik: Wenn euch wieder das Wort „Fachkräftemangel“ einfällt, denkt daran – vielleicht will die nächste Spitzenkraft einfach nur ehrliches Handwerk machen … mit einem Klacks Trüffel on top.

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Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch

Wählen wie ein Profi – und das ganz ohne Stress! Lust, die Wahl zu rocken? Mit Probestimmzetteln kann Neustadt, was Berlin nicht kann: Vorbereitung mit Köpfchen.

Worum geht’s? 2026 wird gewählt – Bürgermeister:in, Stadtrat und Kreistag. Viel zu entscheiden, viele Stimmen zu setzen. Damit da niemand ins Schleudern gerät, gibt’s in Neustadt an der Aisch ab sofort Probestimmzettel. Die kann jede:r Wahlberechtigte nutzen, bequem daheim. Einfach mal durchklicken, ausprobieren, sehen wie’s läuft.

Warum ist das sinnvoll? Wer schon mal einen bayerischen Wahlschein ausgefüllt hat, weiß: 24 Stimmen für den Stadtrat, 60 (!) für den Kreistag. Da tanzen die Kreuze schneller als im Wahlspot. Mit dem Probewahlzettel gibt’s keine Ausreden mehr – ausprobieren, wo’s hakt. Gut vorbereitet wählt es sich entspannter.

Wie läuft‘s ab? Rechner an, Zettel auf, Kandidat:innen durchgehen – wie am echten Wahltag, nur ohne Konsequenzen. Alles anonym, keine Datenspeicherung. Sieht aus wie echt, zählt aber nicht. Und keine Sorge: Wer Fragen hat, erreicht das Wahlamt unter 09161/666-31, -35 oder -36 oder per Mail an wahlamt@neustadt-aisch.de. Vor Ort? Einfach am Rathaus, Würzburger Straße 33, vorbeischauen. Freundliche Menschen helfen weiter.

Unser Tipp: Testen, diskutieren, darüber sprechen! Die meisten Wahlzettel sind kein Sudoku fürs Kopfkino, sondern Demokratie zum Anfassen. Lasst die schlauen Onkel am Stammtisch ruhig staunen, wie’s richtig geht.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**“Probewählen: Wie der neue Aldi-Flyer – nur mit mehr Einfluss“**
Wisst ihr, wer panisch wird, wenn er 60 Kreuze machen darf? Richtig, unser innerer Zettel-Künstler. Neustadt hat’s geschnallt: Demokratie üben schadet nie. Besser einen Klick zu viel als ein Kreuz zu wenig. Und vielleicht bräuchte Berlin einfach mehr Probewahlzettel als Maskendeals. So einfach kann Basisdemokratie sein – nicht nur für Profis auf Listenplatz 24.

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Quelle: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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Trautskirchen

Jetzt wird’s teuer: Künftige Mittelschüler:innen aus Trautskirchen kosten der Gemeinde ordentlich mehr Geld! Neue Zahlungen, neue Regeln, neue Aufteilung – da lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Denn betroffen sind viele Familien in der Region.

Worum geht’s?
Trautskirchen schickt aktuell über 20 Kinder an die Mittelschulen Markt Erlbach, Emskirchen und Wilhermsdorf. Bisher zahlte die Gemeinde nur anteilig für den Bus. Das ist jetzt vorbei: Ab sofort muss für jede:n Schüler:in ordentlich mehr Stütze fließen. Grund ist eine neue Kostenregelung zum sogenannten Mittelschulverbund Aurach-Zenn.

Was steckt dahinter?
Seit 2010 gibt’s diesen Schulverbund: Die Standorte Neuhof, Trautskirchen, Rügland, Emskirchen, Markt Erlbach und Wilhermsdorf sind dabei. Doch der Mittelschulstandort Neuhof ist auf „Pause“. Trautskirchens Kinder müssen also zu anderen Orten fahren – bis jetzt zahlte man nur die Anfahrt. Jetzt muss die Heimatgemeinde nachbessern: Elf Jahre ohne echte Beteiligung an den Schulgebühren gingen den anderen Gemeinden dann doch zu weit.

Wie viel Geld muss Trautskirchen jetzt berappen?
Geplant ist: Pro Schüler:in werden demnächst (nach dem Bayerischen Schulfinanzierungsgesetz) bis zu 1.425 Euro fällig. Ortsbürgermeister Werner Wirth (SPD) konnte zumindest Luft rausnehmen: In den ersten Jahren gibt’s eine Staffelung – erst 70 Prozent, dann jedes Jahr 10 Prozent mehr, bis in vier Jahren die volle Summe greift. Vorteil: Der Gemeindesäckel blutet nicht sofort leer.

Auch bei den Buskosten wird anders gerechnet: Ein Teil wird weiter aufgeteilt, der andere Teil nach tatsächlich gefahrenen Kindern. Für Trautskirchen bedeutet das: 14.000 Euro Mehrlast, davon rund ein Drittel für den kleinen Ort.

Gab’s Streit?
Im Gemeinderat gab’s Zoff. Manche fanden es unfair, doppelt zu zahlen – für die echten Schule und noch für die „Schuldose“ in Neuhof, die vor sich hin rostet. Aber ein Nein hätte noch teurere Alternativen nach sich gezogen: Eigene Schulklassen mit 25-30 Kindern – und viel höheren Kosten je Kopf.

Am Ende hat die Sparkalkulation gezogen: „Irgendwo müssen wir sie ja hinschicken“, sagt der Bürgermeister. Die neue Regel gilt – einstimmig abgesegnet.

Extra-Wissen: Warum gibt’s für Gymnasium und Realschule weniger Geld? Laut Gesetz zahlt die Gemeinde für Gymnasien und Realschulen weniger je Schüler:in – weil andere Töpfe und Förderquellen mitspielen (850 bzw. 975 Euro pro Kind). Diskussionsthema für die nächste Runde, oder?

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**Sparschwein in Flammen – oder: Gemeinde rechnet, Schüler wandern**
Klingt nach Rechenaufgabe für Fortgeschrittene: Wer schuldet wem wie viel, wenn die Schülerkarawane einmal durchs Zenn- und Aurachtal zieht? Während das Schulhaus in Neuhof Staub ansetzt wie Omas Lederhose, läuft anderswo die Kasse heiß. Bayern möchte eigentlich überall „Bildungsgerechtigkeit“ – am Ende zahlt die kleine Gemeinde drauf und sucht das große Los im Verbund. Klingt nach Familienspiel am Sonntagnachmittag: Monopoly, Variante „Landkreispolitik“. Schade nur, dass man Straßenzug „Schulbildung für alle“ immer noch nicht zum Nulltarif bekommt.

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