22. Februar 2026

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Neustadt an der Aisch, Neuhof an der Zenn, Emskirchen, Markt Erlbach, Wilhelmsdorf, Hagenbüchach, Diespeck

Achtung, liebe Leser:innen: Windkraft – Wer kriegt wie viele Windräder? Überraschende Zahlen, hitzige Diskussionen und vielleicht bald neue Nachbarn mit Rotorblättern! Hier erfahrt ihr, was der Wind in Mittelfranken alles so mit sich bringt.

Worum geht’s heute?
Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat aktuell neue Flächenziele für Windkraft beschlossen – und Mittelfranken gehört zu den Regionen, die mehr Fläche dafür freischaufeln sollen als andere Ecken im Freistaat. Für Gemeinden wie Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, Ansbach und Co. wird’s ernst: Bis zu 2,1 Prozent der Fläche sollen künftig für Windräder reserviert sein.

Was heißt das konkret?
Anders als im Allgäu oder am Alpenrand (dort reichen schon 1,3-1,4 Prozent), plant Westmittelfranken also ordentlich vor – knapp 2,1 Prozent Fläche als Vorranggebiet für Windkraft! Trotzdem: Schon jetzt haben unsere Landkreise etwa 2,03 Prozent als Vorrang ausgewiesen. Das Zwischenziel, bis 2027 mindestens 1,1 Prozent Fläche bereitzustellen, ist bei uns also schon abgehakt!

Wer ist zuständig und wie geht’s weiter?
Rainer Fugmann vom Planungsverband Westmittelfranken meint: Panik? Fehlanzeige! „Wir wussten, dass wir im ländlichen Raum mit guten Windverhältnissen mehr leisten müssen als die Städte. Eigentlich haben wir sogar von Anfang an mit dieser Vorgabe gerechnet.“ Anders als Nürnberg (wo viel dicht besiedelt ist und die Einflugschneisen vom Flughafen alles verkomplizieren), haben wir bei uns viele offene Flächen.

Was bedeutet das politisch?
Die Vorgabe kommt direkt vom Wirtschaftsministerium, ausgelöst durch ein Bundesgesetz, das Windkraftflächen jetzt endlich aufs bayerische Land bringen soll. Die Grünen (Martin Stümpfig) hätten sich aber noch mehr Verbindlichkeit und Tempo gewünscht – immerhin liegt ein Gutachten zu den Flächen in Bayern schon seit 1,5 Jahren herum. Kritikpunkt: Wieso gibt es so große Unterschiede zwischen den Regionen? Und: Reichen freiwillige Ziele wirklich aus?

Fakten-Check zur Windkraft in Bayern:
– Die ewig diskutierte Windkraftquote (1,1 Prozent bis 2027, 1,8 Prozent bis 2032 bundesweit) treibt viele Gemeinden um – auch weil Flächen oft an Naturschutz, Flugplätze oder Vogelschutzgebiete „verloren“ gehen.
– Windräder müssen auch auf den ländlichen Raum verteilt werden, weil Großstädte (mit wenig Platz und viel Konkurrenz) das Ziel allein nicht erreichen können.
– Bayern hatte jahrelang blockiert, aber jetzt rückt der Windzwang näher.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
Wie Wind um leere Brotkörbe – Windkraft, aber bitte nicht bei mir!
Mal ehrlich, liebe Nachbar:innen, wir wollen alle grünen Strom, aber am liebsten dreht sich das Windrad irgendwo hinterm Pendlerparkplatz von Hintertupfing und stört maximal die Dorf-Gänse. Und so schauen wir auf die Tabelle im Ministerium, als wär’s der neue Bundesliga-Spielplan – nur mit Prozentzahlen, die mehr über politische Windrichtung verraten, als über echte Klimaschützer:innen im Ort. Fazit: Bayern diskutiert Windräder wie das richtige Verhältnis von Senf und Ketchup am Grill – laut, emotional und auf keinen Fall einheitlich. Reichen tut’s der Erde trotzdem nicht, es sei denn, CO₂ wird demnächst durch warme Worte und unverbindliche Zielgrößen neutralisiert.

Wenn ihr wissen wollt, wie’s bei anderen regionalen Themen wie Nahverkehr, Schule oder Wohnen aussieht: Schaut doch mal auf unsere Facebook- oder Instagram-Seite „Neues an Aurach Zenn Aisch“ – dort diskutieren wir mit euch weiter!

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Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch

Spektakel, Schaum und Schampus – wer nimmt das Zelt, wer zapft das Bier? Die legendäre Neustädter Kirchweih sucht neue Gastgeber:innen! Ihr könnt echt mitmischen und der Festkultur euren Stempel aufdrücken? Hier kommt die Chance.

Worum geht’s?
Die Stadt Neustadt an der Aisch sucht für die Jahre 2027 bis 2031 neue Partner:innen für die Bewirtung der großen Biergartenflächen (A und B) samt Festzelten. Der Vertrag mit den aktuellen Anbieter:innen läuft 2026 aus – jetzt können neue Brauereien oder Festwirt:innen ran.

Wer will mitmachen?
Gefragt sind Menschen und Betriebe, die Lust auf Gastfreundschaft, Bier und Bratwurst in Festzeltatmosphäre haben. Die Kirchweih ist DAS traditionelle Volksfest der Region, zieht jährlich tausende Besucher:innen an und ist fester Bestandteil im Kalender aller, die gern mal feucht-fröhlich feiern, tanzen oder den Umzug bestaunen. Für viele ein Highlight in der sonst eher ruhigen mittelfränkischen Provinz.

Wichtig:
Bewerbungen müssen digital, vollständig, passwortgeschützt bis spätestens Freitag, 20. März 2026, 12 Uhr eingereicht werden. Passwort bitte direkt nach 12 Uhr nachreichen – sonst sieht’s schlecht aus mit Polka auf der Bühne. Nachverhandeln? Ist nicht. Vorbereitung ist also alles! Die Entscheidung fällt bis spätestens 30. April 2026 – dann wissen wir mehr, wer uns von 2027 bis 2031 bewirtet.

Warum überhaupt so ein Tamtam?
Die enorme Nachfrage und das Standing der Kirchweih machen den Bewerbungsprozess wichtig – schließlich wollen viele aus der Region ihren Gerstensaft und ihre Grillkünste präsentieren.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
»Der Kampf ums Festzelt: Wer kriegt das Saufspotlight, wer bleibt auf’m Trockenen?«
Fünf Jahre Fresstempel, Musik und Riesenrad – und jetzt sollen wir Bürger:innen tatenlos zuschauen, wie sich irgendwelche auswärtigen Großbrauer einmischen? Getränkeindustrie und Festzeltbetreiber haben längst den Finger am Buzzer – aber kein Volksfest lebt ohne seine lokalen Allianzen! Wir sagen: Eine Neustädter Kerwa ohne Loscher oder Hofmann wäre wie eine Crowdfarming-Ernte ohne Kartoffeln. Also Daumen drücken! Hauptsache, die Buden stehen, das Bier schmeckt – und die Region feiert weiter sich selbst. Und falls ihr Ideen habt, dann ran an die Macht (also – Bewerbung schreiben geht auch nüchtern).

Habt ihr übrigens Lust, noch mehr Lokales aus der Region zu lesen oder darüber zu diskutieren? Dann schaut auf unserer Facebook- oder Instagram-Seite vorbei – wir sind gespannt auf eure Kirchweih-Erinnerungen und Vorschläge!

Quelle: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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