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Markt Erlbach – Heimatgefühle, neue Gesichter und ein Verein, der zusammenhält! Knallharte Wahl, glühende Herzen: Die Vereinsführung verteilt das Ehrenamt auf zehn starke Schultern – und ganz Markt Erlbach kann mitmischen! Wer glaubt, Heimat sei was für die Mottenkiste, hat diesen Verein nicht auf dem Schirm.
Worum geht’s? Die Hauptversammlung des Heimatvereins Markt Erlbach stand ganz im Zeichen der Gemeinschaft: Es gab Ehrungen, neue Beisitzer:innen und jede Menge Pläne, um das Dorfleben aufzufrischen.
Im November 2025 schon wurden zwei wichtige Vorstandsposten nach längerem Leerlauf besetzt – Rainer Fritsch und Sandra Hornig übernehmen das Ruder. Und: Kleiner Dorfverein? Fehlanzeige! Jetzt können bis zu zwölf Leute im Vorstand mitmischen. Sechs neue Beisitzer:innen kamen frisch dazu: Edwin Dornisch, Andreas Schaupp, Wolfgang Popp, Paul Stürzenhofecker, sowie die Ehrenvorsitzenden Reiner Leinsle und Gerhard Wagner. Zusammen mit anderen Engagierten wie Yvonne Schaudi, Peter Vollath, Hertha Pfeiffer und Irmgard Wagner wächst das Team auf stolze zehn Köpfe.
Die Vereinsaktion 2023? Volle Kraft voraus! Ostereier am Marktplatz, Nächte im Museum, Weihnachtsmarktstand, lauschige Museumsbesuche und über 200 große und kleine Gäste – von Stillstand keine Spur. 2024 wird’s noch bunter: Der Verein ist beim Marktfest (16./17. Mai) und neuen Veranstaltungen am Start, alles fürs Dorf und sein Miteinander. Im Juni hostet der Junggesellenclub „Die Cones“ erstmals eine After-Work-Party am Museum, später im Jahr vielleicht eine „Museumskerwa“ inklusive Musik. Und für 2027 schmiedet man schon Pläne für eine große Fotoausstellung über das bunte Leben in der Gemeinde.
Auch Naturschutz steht auf der To-Do-Liste: Fachwart:innen berichteten, fast alle der rund 150 Nistkästen sind belegt. Da aber einige Kästen kaputt oder verschwunden sind, gibt’s bald neue Unterschlüpfe für Vogel und Hornisse – nachhaltiges Ehrenamt mitten im Dorf!
Worauf die Mitglieder trotzdem achten müssen: Die vereinseigene Kasse ist durch hohe Energie-, Heizungs- und Museumskosten nicht prall gefüllt. Aber noch läuft alles glatt – die Liebe zum Dorf wiegt eben mehr.
Und für alle, die Geschichte lieben: Ehrenvorsitzender Gerhard Wagner will im September eine besondere Kirchweih ins Leben rufen, die an die alte Jakobus-Kapelle erinnert. Wer bei „An der Kappel“ wohnt, lernt jetzt vielleicht ein Stück Dorfgeschichte neu kennen!
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität): „Gemeinsam alt werden – oder was?“ Es gibt sie noch, die Abende, an denen Menschen sich nicht über Netflix, sondern übers Vereinsleben verbinden. Protokoll statt Streaming, Beirat statt Binge-Watching. Der Verein verteilt Ehrenamt wie Hausaufgaben in der letzten Schulwoche. Nur mit mehr Herz, weniger Genöle. Überall Kosten, hohe Energiekosten, aber wer braucht schon Geld, wenn man Heimat hat? Die Absurdität: Während andere Gemeinden jammern, weil niemand mehr freiwillig mitmacht, schüttelt Markt Erlbach einfach zehn Engagierte aus dem Hut. Vielleicht sollten wir mal einen Workshop „Mehr Wir-Gefühl“ anbieten – aber nur, wenn’s Kaffee gibt.
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