12. März 2026

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Markt Erlbach

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Markt Erlbach – Achtung, liebe Wahl-Fans: Bürgermeisterinnen bleiben, Wahlzettel werden gezählt – und Schweißperlen gibt’s gratis dazu! Birgit Kreß macht das Vierer-Pack voll und setzt sich erneut aufs Chefsesselchen im Rathaus. Nur eine Kandidatin? Klingt nach Spaziergang, war aber trotzdem spannend – Ehrenwort!

Worum geht’s? Bürgermeisterinnenwahl in Markt Erlbach: Dr. Birgit Kreß von den Freien Wählern bleibt am Ruder – und zwar mit beeindruckenden 87,8 Prozent der Stimmen. Ganz allein auf dem Wahlzettel, aber trotzdem ordentlich Respekt vorm Ergebnis. Schließlich macht man das nicht jeden Tag – beziehungsweise, na gut, Frau Kreß schon: Sie startet jetzt ihre vierte Amtszeit, seit 18 Jahren gibt sie hier den politischen Takt an.

Klingt nach Routine – ist aber trotzdem nix für schwache Nerven, sagt die Bürgermeisterin selbst: „Dazu bin ich nicht der Typ, ich stehe immer ein wenig unter Spannung.“ Ihr Ziel? Kein Langweiler-Sieg, sondern ein richtig gutes Ergebnis. Wie sagt man so schön – Ehrgeiz kann man nicht abstellen wie die Heizung im Gemeindebau.

Gefreut wurde sich dann zu Hause – und zwar mit Team Freie Wähler und vermutlich reichlich Stimmung. Die Zahlen machen sich auch gut auf der Torte: Bei 66,6 Prozent Wahlbeteiligung sind immerhin 3030 Bürger:innen an die Urnen gegangen. Fast jede:r Dritte in Markt Erlbach war also doch zu beschäftigt (oder zu wetterfühlig?), aber für eine Bürgermeisterinnenwahl im Jahr 2024 ist das ein stabiler Wert.

Kleines Minus: 9,5 Prozent der Stimmen für die Tonne – ungültig, falsch oder einfach ein schlechter Scherz auf dem Wahlschein? Das müssen die Zähler:innen beim nächsten Kaffee-Meeting klären.

Und was passiert mit dem neuen Marktgemeinderat? Gute Frage, nächste Frage: Kurz vor 23 Uhr wurde gezählt wie beim Bingo-Abend im Feuerwehrhaus. 68 Kandidat:innen auf vier Listen kämpften bis zum letzten Zettel um einen der 20 Sessel. Wer’s geschafft hat? Da blieb uns nur warten, Tee trinken – und künftig vielleicht auch mal aufs WLAN der Gemeinde schimpfen.

Zusammengefasst: Dr. Birgit Kreß bleibt weiter die Frau mit Hut, Schlüssel und Telefon im Rathaus von Markt Erlbach. Wir sind gespannt, wie’s in der neuen Amtszeit weitergeht – und ob beim nächsten Mal vielleicht doch noch ein Überraschungskandidat aus der Ecke springt. Bis dahin bleibt alles anders.

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Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch (für alle Politiker:innen, Wähler:innen und Neugierige aus der Aurach-Zenn-Aisch-Region)

Wow, was für ein Wahlkrimi in Neustadt! Die CSU jubelt, Heike Gareis schnauft – und beim Blick auf die Zahlen denkt man sich: Fast wie bei einem Elfmeterschießen nach Verlängerung. Aber feiern darf noch niemand so richtig, denn in zwei Wochen geht’s in die Verlängerung zur Stichwahl.

Worum geht’s? Alexander Müller (CSU) liegt vorne, aber nur knapp – und ob er wirklich Bürgermeister wird, entscheidet sich eben erst in 14 Tagen. SPD-Frau Heike Gareis, dienstälteste Kommunalpolitikerin im Rennen, gibt noch lange nicht auf. Zwischen Jugend und Erfahrung, zwischen CSU-Durchstarter und SPD-Sozialgewissen hängt jetzt alles von den Wähler:innen ab, die im ersten Durchgang für andere gestimmt haben.

Was steckt dahinter? Müller profitiert von seiner frischen, volksnahen Art – und davon, dass sich die CDU mal was getraut hat: Kandidatenwechsel, Frischzellenkur, Risiko. Sechs Jahre im Stadtrat, jung, ehrgeizig, aber wohl doch mehr als nur das Küken im Hühnerstall. Schlechtes Timing nur dann, wenn er denkt, im Liegestuhl das Finale abwarten zu können – denn SPD-Frau Gareis hat sich über Jahrzehnte ein Netzwerk geschaffen, das so manche „klassische CSU-Säule“ vor Neid erblassen lässt. Ihr Rückstand: nur 1,5 Prozentpunkte. Da ist alles drin, wenn all die, denen sie geholfen hat oder die sie als „soziales Gewissen“ sehen, nochmal zur Urne gehen, diesmal vielleicht mit „Mensch vor Partei“-Stimme.

Was macht eigentlich die Konkurrenz? Die Grünen: kleiner geworden, aber weiter dabei. Die Linke schickt André Hufnagel (21 Jahre, neues Gesicht), die FDP Gerd Scheuenstuhl als Einzelkämpfer. FWG: erstmals wieder mit Ehepaar (Kerstin & Werner Rauner), Harald Haag bleibt als Dorf-Gesicht im Stadtrat.

Wen erwischt’s sonst noch? SPD verliert Sitze – der berühmte Klaus-Meier-Effekt nach so vielen Jahren: weg. Die alten Stimmenhasen? Viele raus. Neue haben’s schwer, aber wie beim Marathon: Wer Geduld hat, darf hoffen, demnächst für Furore zu sorgen.

Und die CSU? Kräftig zugelegt: Zehn Sitze im Stadtrat, eigene Fraktion, ein bisschen wie die Bayern-Liga des Lächelns. Nachwuchs kommt, Peter Holzmann & Co bleiben – da mischt sich Routine mit jugendlichem Tatendrang.

Was heißt das für uns alle? Die Region bleibt spannend, Neustadt sowieso. Politik hier ist halt wie die Straßen zwischen Aurach, Zenn und Aisch: Oft voller Schlaglöcher, aber irgendwie kommt man immer ans Ziel. Wer es jetzt versemmelt, ist selbst schuld. Die einen setzen auf Erfahrung, die anderen auf frischen Wind. Und am Ende – da wetten wir – wird’s wieder genau andersrum, als die Stammtische jetzt tippen.

Unser Tipp: Beim nächsten Mal nicht jammern, sondern hingehen, Zettel ausfüllen, Kreuz machen. Oder, ganz mutig: Mal für die Person stimmen, die euch wirklich mal die Reifen aufgepumpt hat, als nix mehr ging.

So lustig kann Demokratie sein!

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Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch

Lust auf Frühling? Schon das Gartenthermometer gecheckt, die Finger in die Erde gesteckt? Wer Bock auf bunte Blumen, frische Kräuter und einen Sonntag voller Trubel hat: Aufgepasst!

Am 15. März lädt Neustadt an der Aisch zum traditionellen Matthiasmarkt ein – das große Frühlingserwachen für alle, die vom Winterschlaf genug haben. Ab 9 Uhr verwandelt sich die Bahnhofstraße in ein Paradies für Gartenfans, Osterkörbchen-Sammler:innen und alle, die noch so tun, als bräuchten sie keine neue Tischdecke.

Wer gärtnert, kennt das Kribbeln: Endlich wieder raus, Erde riechen, Pflanzen kaufen, Nachbar:innen zeigen, wer den hübscheren Balkon hat. Da ist der Matthiasmarkt seit Jahren Kult – Stände voll mit Samen, Frühblühern, Osterdeko, aber auch Haushaltskram, Socken, Schnürsenkel, quietschbunte Gummistiefel, Spielwaren, Uhren, Süßigkeiten und alles an Obst und Gemüse, was der Acker hergibt. Wer auf dem Weg zum Grab noch Primeln braucht: Gibt’s auch.

Für Sonntagsbummler:innen öffnen die Neustädter Geschäfte extra die Türen – von 12:30 bis 17:30 Uhr. Beratung gibt’s wie immer gratis dazu, auf Fränkisch und mit Grinsen. Kauft lokal, sagt die Redaktion: Wer jetzt bei Tante Emma spart, muss morgen zum Konzern fahren – und das will nun wirklich keiner.

Keine Sorge wegen Parkplätzen: Das übliche Gejammer bleibt diesmal aus. Die Stadt hat vorgesorgt – Großparkplatz, Supermarktflächen, das Parkhaus in der Bismarckstraße und die Plätze an der alten Stadtmauer laden eure Karren ein. Aber bitte nicht quer in die Feuerwehrzufahrt stellen, schließlich wollen wir, dass der Frühlingsduft länger bleibt als das Blaulicht.

Fazit für alle Kurzentschlossenen: Lasst Netflix links liegen, schnappt euch Familie, Nachbarn oder Trolley und ab zum Matthiasmarkt. Wer den nicht mag, hat wirklich Frühlingsallergie.

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Markt Erlbach

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Markt Erlbach

Zwei Neue für den Rat! Die Grünen räumen ab – und bringen frischen Wind ins Rathaus. Machtwechsel? Nein, aber ein bisschen Revolution ist in Markt Erlbach schon spürbar.

Worum geht’s? Bei der Gemeinderatswahl in Markt Erlbach haben die Grünen es direkt beim ersten Anlauf geschafft: Zwei Sitze! Das heißt: weniger für die Freien Wähler:innen und die SPD. Die CSU bleibt weiter dick im Geschäft und ist nun stärkste Kraft im Rat.

Was ist passiert? Bis 23:40 Uhr wurde ausgezählt. Alles lief wie am Schnürchen – zumindest, wenn man auf Papier und Berge davon steht. Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß wunderte sich jedenfalls: Digitalisierung? Eher ein Gruß aus der Kreidezeit, wenn man die Aktenberge sieht. Und ein großes Dankeschön an alle Wahlhelfer:innen – so viel Zusammenhalt gibt’s nur auf dem Land.

Wer sind die Gewinner:innen? Die CSU ist jetzt allein auf weiter Flur mit 8 Sitzen. Die Grünen kommen blitzsauber und mit ordentlich Rückenwind aus dem Stand auf 12,9 % – gerade mal ein paar Stimmen haben zum dritten Sitz gefehlt. Nadine Paulus und Andreas Müller ziehen für die Öko-Partei ein – alle Achtung! Die Freie Wählerliste (FWL) verliert einen Sitz und landet bei 7, genauso wie die SPD, die nur noch mit 3 Leuten im neuen Gremium lacht – ähm, arbeitet.

Lokalpolitik oder Gruppenarbeit wie in der Grundschule? Man kennt sich, aber es gibt auch neue Gesichter bei CSU und FWL. Der Stimmenkönig, Werner Stieglitz (CSU), bleibt Chef im Ring. Auch altbekannte Namen wie Klaus Adelhardt, Gerd und Harald Eisenbeiß oder Christina Nüssel mischen weiter mit. Wer sagt, Frauen hätten im Rat nix zu melden: Der Anteil steigt – langsam, aber immerhin.

Und wie läuft das mit den Orts- und Stadtteilen? Das Klischee „Kein Schwarz im Dorfkern, nur auf dem Land“ stimmt so nicht mehr. Die CSU verliert in Linden, punktet dafür in der Briefwahl. Die Grünen und FWL wiederum holen in Linden dicke Gewinne, in Eschenbach und per Briefwahl sieht’s dagegen düster aus. Die SPD fühlt sich dagegen immer noch am wohlsten in der Rangauhalle (18,1 %), während in Losaurach für sie schon die Lichter flackern (5 %).

Plakate? Fehlanzeige. Man bleibt umweltfreundlich und setzt lieber auf Banner am Bauzaun – spart Papier, schont Nerven und die Umwelt. Nur hier und da haben sich ein paar Kreistagsplakate verstolpert.

Fazit: Grün ist das neue Schwarz? Nicht ganz, noch hat die CSU den Hut auf. Aber die Luft wird bunter im Markt Erlbacher Rathaus. Jetzt darf man gespannt sein, wer im Rat bei der Digitalisierung mal auf den „Refresh“-Button haut. Bis dahin: Macht euch einen Kaffee und beobachtet das bunte Treiben!

Falls ihr selbst was bewegen wollt: Im Rathaus warten noch papierene Aktenordner auf euch – oder jemand, der endlich Digitalisierung erklärt.

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