11. April 2026

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**Obstbäume selbst veredeln: Kurs in Uffenheim vermittelt praktisches Wissen**

Wer schon immer wissen wollte, wie aus einem guten Obstbaum ein noch besserer wird, hat Ende April die passende Gelegenheit dazu: In Uffenheim findet ein Kurs zu den Grundlagen der Obstbaumveredelung statt. Dabei gibt es nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch wertvolle praktische Tipps rund um die richtige Technik und die Auswahl passender Unterlagen.

Am **Samstag, 25. April 2026**, lädt die **Kreisobstanlage in Uffenheim** zu einem Kurs über die **Grundlagen der Obstbaumveredelung** ein. Referent **Friedrich Pickel** erklärt dabei insbesondere die verschiedenen **Veredelungstechniken**, den **richtigen Schnitt der Edelreiser** sowie die **Auswahl geeigneter Veredelungsunterlagen**.

Beginn der Veranstaltung ist um **09:00 Uhr** in **„Am Obstgarten“ in Uffenheim**.

Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht bei **Kreisfachberater Richard Krämer** unter **Tel. 09161 92-4111** oder per E-Mail an **richard.kraemer@kreis-nea.de**.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein spannendes Angebot für alle, die im Garten nicht nur zuschauen, sondern selbst Hand anlegen wollen. Obstbaumveredelung klingt erstmal nach Fachbegriff aus dem Lehrbuch, ist aber im Grunde echte praktische Gartenkunst – und am Ende vielleicht der Anfang für den eigenen Apfelbaum mit Lieblingssorte im heimischen Garten.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim
(c) https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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Diespeck

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**B470-Sperrung bei Diespeck: Umleitungsverkehr belastet Ort noch bis 24. April**

Seit Ende März ist die Bundesstraße 470 zwischen der Abzweigung nach Stübach und dem Diespecker Kreisel wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Der Verkehr wird aktuell in beide Richtungen durch Diespeck umgeleitet – mit spürbaren Folgen für Anwohner und Autofahrer. Vor allem zu den Stoßzeiten rollen regelrechte Kolonnen durch den Ort. Doch ein Ende ist in Sicht: Wenn alles nach Plan läuft, soll ab dem 24. April der Verkehr wieder regulär über die B470 fließen.

Diespecks Bürgermeister Markus Helmreich zeigt sich zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten werden kann. Man stehe im ständigen Austausch mit dem Staatlichen Bauamt, so Helmreich. Auch seien die Bürgerinnen und Bürger im Vorfeld ausreichend über die außergewöhnliche Verkehrssituation informiert worden.

Klar sei aber auch: Die aktuelle Lage sei für viele im Ort eine echte Belastung. Besonders betroffen sind laut Helmreich die Anwohnerinnen und Anwohner der Bamberger und Neustädter Straße – ebenso wie die Autofahrer, die sich morgens und abends durch den Ort bewegen müssen.

Die Gemeinde habe sich gemeinsam mit den Fraktionen des Gemeinderates intensiv mit der Maßnahme beschäftigt und sich auf die Einschätzung der Fachleute verlassen, dass die Sanierung notwendig ist. Laut Helmreich bot es sich an, die Arbeiten im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Ampelanlage durchzuführen.

Während der Umleitungsphase wurde in Diespeck außerdem die bisherige „Rechts-vor-links“-Regelung aufgehoben. Nach den Osterferien sollen zusätzlich Schülerlotsen eingesetzt werden, damit Kinder sicher zur Schule kommen.

Auch vom Staatlichen Bauamt Ansbach gibt es positive Signale: Frank Biedermann bestätigte, dass der vorgesehene Zeitplan aktuell eingehalten werden kann. Der erste Bauabschnitt läuft derzeit. Momentan wird die Asphaltdeckschicht aufgetragen, danach folgen die üblichen Restarbeiten. Dazu gehören unter anderem die Fertigstellung der Straßenränder mit Bitumenkanten, das Aufbringen der Fahrbahnmarkierungen, die Montage von Leitplanken und die Wiederherstellung des Banketts.

Im Anschluss starten die nächsten Bauphasen. Der zweite Bauabschnitt beginnt am Montag, 27. April. Dann geht es um Tiefbauarbeiten für die künftige Ampelanlage an der Käswasen-Kreuzung, also um das Verlegen von Kabeln und Leitungen. Für diese Arbeiten sollen nur noch halbseitige Sperrungen notwendig sein.

Der dritte und letzte Bauabschnitt ist schließlich für Mitte bis Ende Mai geplant. Dann werden die abschließenden Asphaltarbeiten zwischen den beiden Einmündungen durchgeführt.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer derzeit durch Diespeck muss, braucht vor allem eines: Geduld. Die Umleitung ist für viele nervig, für manche Anwohner wohl sogar eine tägliche Geräuschkulisse mit Dauer-Abo. Aber: Wenn am Ende die Straße saniert und die neue Ampelanlage vorbereitet ist, hat das Ganze wenigstens ein sinnvolles Ziel. Bleibt zu hoffen, dass Wetter, Baufortschritt und Verkehrsdisziplin weiter mitspielen – dann hat Diespeck bald wieder etwas mehr Ruhe und weniger Blechlawinen im Ort.

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**Schützenverein Unternesselbach zieht positive Bilanz – neue Darts-Abteilung sorgt für Aufwind**

Der Schützenverein Unternesselbach hat bei seiner Hauptversammlung nicht nur auf ein aktives Vereinsjahr zurückgeblickt, sondern auch den Blick nach vorne gerichtet. Neben bewährten Veranstaltungen wie Wintergrillen, Maiwanderung und Waldfest sorgt vor allem eine neue Abteilung für frischen Schwung im Vereinsleben: In Unternesselbach wird ab sofort auch offiziell Dart gespielt.

Schützenmeister Stefan Zehelein erinnerte in seinem Rückblick an zahlreiche gelungene Aktivitäten im Vereinsjahr. Dazu gehörten das Wintergrillen zum Jahresauftakt, die traditionelle Maiwanderung sowie das Waldfest mit Preis- und Königsschießen.

Besonders im Fokus stand die neu gegründete Darts-Abteilung. Tobias Felsch stellte die Entwicklung der neuen Sparte vor und berichtete, dass die erste Mannschaft derzeit in der fünften Bezirksliga auf einem starken dritten Platz steht. Aufgrund des großen Zuspruchs und des Mitgliederzuwachses ist laut Pressemitteilung bereits geplant, künftig sogar drei Mannschaften für den Ligabetrieb zu melden. Auch mehrere größere Turniere sind bereits in Vorbereitung. Weitere Interessierte sind jederzeit willkommen.

Sportwart Felix Heinlein berichtete zudem über die sportlichen Aktivitäten in den weiteren Disziplinen des Vereins. Im laufenden Sportjahr sind zwei Mannschaften in den Bereichen Sportpistole Kleinkaliber aktiv, außerdem tritt eine Mannschaft mit der Luftpistole an. Hinzu kommt eine Luftgewehrmannschaft, die als Schießgemeinschaft mit dem Patenverein SG Dietersheim geführt wird. In der Bogenabteilung nimmt aktuell zwar keine Mannschaft an Wettkämpfen teil, dafür sei die Trainingsbeteiligung bei Kindern und Erwachsenen erfreulich hoch.

**Harald Heinlein neu als Schriftführer**

Bei den turnusgemäßen Neuwahlen wurde Schützenmeister Stefan Zehelein in seinem Amt bestätigt. Auch Marc Braun bleibt stellvertretender Schützenmeister, Kathrin Gembruch weiterhin Schatzmeisterin. Neu ins Amt des Schriftführers wurde Harald Heinlein gewählt.

Komplettiert wird die Vorstandschaft durch Sportwart Felix Heinlein sowie die Beisitzer Marc Zehelein, Tobias Felsch, Ben Gembruch, Günther Holler, Volker Barthelmeß, Nicole Zehelein, Rainer Zehelein, Vanessa Zehelein und Karl-Heinz Höhn. Die Rechnungsprüfung übernehmen künftig Martin Ernst und Uwe Bachmayer.

Neben den Berichten und Wahlen standen auch Ehrungen langjähriger Mitglieder auf dem Programm. Für 30 Jahre Vereinstreue wurden Bernhard Heinlein, Georg Heinlein, Karl-Heinz Höhn und Friedrich Mühlberger ausgezeichnet. Richard Herbolzheimer gehört dem Verein sogar bereits seit 55 Jahren an.

Darüber hinaus ehrte der Bayerische Sportschützenbund mehrere Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit: Werner Himmler wurde für 40 Jahre ausgezeichnet, Manfred Bertlein, Bernd Fehler, Karl-Heinz Haag und Norbert Pfund jeweils für 50 Jahre. Willi Achtelstetter wurde für beeindruckende 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

**Kommentar der Redaktion:**
Tradition bewahren und gleichzeitig Neues wagen – genau so bleibt ein Verein lebendig. Dass in Unternesselbach neben Schießsport und Bogentraining nun auch Dart seinen festen Platz findet, zeigt, wie sich Vereinsleben heute weiterentwickeln kann. Und wenn aus einer neuen Abteilung gleich drei Mannschaften werden könnten, dann darf man wohl sagen: Dieser Pfeil hat direkt ins Schwarze getroffen.

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**Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 bekommt eigenes Maskottchen: „Stellario“ soll Kinder und Familien begeistern**

Die Bayerische Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 hat ab sofort ein neues Gesicht: Mit der Seekuh **„Stellario“** wurde ein sympathisches Maskottchen vorgestellt, das vor allem Kinder und Familien durch die Veranstaltung begleiten soll. Die freundlich gestaltete Figur soll schon im Vorfeld Lust auf die Landesgartenschau machen und später auf dem Gelände als niedlicher Wegbegleiter, Fotomotiv und Identifikationsfigur präsent sein.

Entworfen wurde „Stellario“ von der Grafikerin **Katharina Heer**, die bereits mit anderen Maskottchenprojekten Erfahrung gesammelt hat. Die Seekuh kommt in einer rundlichen, comicartigen Gestaltung daher und soll mit klaren Formen und einem freundlichen Ausdruck sofort ins Auge fallen. Besonders auffällig: der fränkische Dreispitz, die kurze Hose und das magentafarbene T-Shirt mit weißen Blüten und dem Logo der Landesgartenschau. So verbindet die Figur regionale Elemente mit einem modernen und familienfreundlichen Auftritt.

Hinter dem Namen und der Figur steckt auch eine historische Verbindung zu Bad Windsheim. Inspiriert wurde „Stellario“ von **Georg Wilhelm Steller**, einem Sohn der Stadt. Der Naturforscher entdeckte im 18. Jahrhundert die später nach ihm benannte **Stellersche Seekuh**. Das Tier starb allerdings nur wenige Jahrzehnte nach seiner Entdeckung aus. Damit steht „Stellario“ nicht nur für Sympathie und Unterhaltung, sondern auch für Themen wie Naturbewusstsein, Entdeckergeist und einen verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt und Lebensräumen.

Gerade im Kinder- und Jugendprogramm soll das neue Maskottchen künftig eine wichtige Rolle spielen. Geplant ist, dass „Stellario“ junge Besucherinnen und Besucher spielerisch durch die Themenwelt der Landesgartenschau führt, Wissen vermittelt und für besondere Erlebnisse sorgt.

Maskottchen sind bei modernen Landesgartenschauen längst mehr als nur hübsche Figuren. Sie geben Veranstaltungen ein Gesicht, schaffen Wiedererkennungswert und machen auch komplexe Themen wie Nachhaltigkeit, Gartenbau oder Stadtentwicklung leichter zugänglich. Ein Beispiel dafür war die Bayerische Landesgartenschau 2024, bei der das Entenpaar „Kirk und Stetti“ als Sympathieträger für die Schau warb.

Mit „Stellario“ setzt Bad Windsheim nun ebenfalls auf eine emotionale Botschafterfigur, die die Werte der Landesgartenschau 2027 auf charmante Weise vermitteln soll. Schon jetzt ist klar: Die Seekuh soll ein fester Bestandteil der Vorfreude auf das Großereignis in der Region werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Eine Seekuh mit fränkischem Dreispitz – auf diese Kombination muss man auch erst einmal kommen. Aber genau das macht solche Figuren oft erfolgreich: Sie bleiben im Kopf. Und wenn „Stellario“ es schafft, Kinder spielerisch für Natur, Umwelt und die Geschichte Bad Windsheims zu begeistern, dann hat das Maskottchen seinen Job schon erfüllt. Außerdem gilt: Lieber eine sympathische Seekuh als irgendein beliebiger Werbecharakter von der Stange.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim / Bayerische Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 GmbH

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