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# Bürgerstiftung für Diespeck? Gemeinderat will nach der Sommerpause weiter darüber sprechen

Diespeck könnte bald über eine eigene Bürgerstiftung nachdenken. In der jüngsten Gemeinderatssitzung brachte Vize-Bürgermeister Roland Schmidt das Thema auf den Tisch und sorgte damit für eine lebhafte Diskussion. Eine Entscheidung fiel zwar noch nicht, aber: Der Gemeinderat will sich in Ruhe weiter damit befassen.

Als Vorbild nannte Schmidt die Gemeinde Emskirchen, wo es bereits eine Bürgerstiftung gibt. Solche Stiftungen gelten als gemeinnützige Einrichtungen für bürgerschaftliches Engagement und können in ganz unterschiedlichen Bereichen fördern – etwa Jugend, Soziales, Kultur, Umwelt oder Heimatpflege.

Bürgermeister Markus Helmreich zeigte sich dem Vorschlag gegenüber offen. Er verwies darauf, dass sich der Verwaltungsaufwand nach Auskunft von Jürgen Distler, Geschäftsführer der Verwaltungsgemeinschaft, in Grenzen halte. Trotzdem wollte man das Thema nicht vorschnell entscheiden. Hartmut Tanzberger (CSU) regte an, sich zunächst von einem Fachmann, etwa einem Bankexperten, beraten zu lassen.

Kritischer sah Gemeinderätin Petra Ixmeier (SPD) den Vorstoß. Die Bankfachwirtin äußerte Zweifel daran, ob eine solche Stiftung überhaupt Aufgabe einer Kommune sei. Ihrer Ansicht nach könne daraus eher ein Geschäftsmodell für eine Bank werden. Außerdem müsse eine Stiftung politisch unabhängig bleiben. Reinhard Stark (SPD) wiederum warnte davor, mit einer Bürgerstiftung den bestehenden Fördervereinen in der Gemeinde Konkurrenz zu machen.

Roland Schmidt hielt dagegen: Die Kommune sollte seiner Meinung nach mitbestimmen können, wofür Spenden eingesetzt werden. Auch über den Namen „Bürgerstiftung“ könne man notfalls noch sprechen. Wichtig sei ihm vor allem, dass Bürgerinnen und Bürger aktiv eingebunden werden, wenn es um die Verwendung der Mittel geht.

Bürgermeister Helmreich gab den Ratsmitgliedern mit in die Sommerpause, sich Gedanken über das Thema zu machen. Außerdem will er sich bei Emskirchens Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht genauer über deren Stiftung informieren. Der Gemeinderat stimmte diesem Vorgehen einstimmig zu.

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# Schwarze Rauchwolke über Dettendorf: Brand in Halle der Mülldeponie

**Dettendorf/Diespeck.** Am Samstagnachmittag ist in einer Halle der Mülldeponie in Dettendorf bei Diespeck ein Brand ausgebrochen. Eine große schwarze Rauchwolke war laut Integrierter Leitstelle Ansbach noch aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen. Verletzt wurde nach bisherigen Angaben niemand.

Gegen 15.28 Uhr wurden zahlreiche Feuerwehren alarmiert. Im Einsatz waren unter anderem die Wehren aus Dettendorf, Neustadt an der Aisch, Diespeck, Gutenstetten, Brunn, Baudenbach und Emskirchen. Vor Ort brannte in einer der offenen Hallen Sperrmüll.

Weil die Rauchentwicklung erheblich war, gingen bei der Leitstelle innerhalb kurzer Zeit mehr als 20 Meldungen ein. Erst durch einen Anruf direkt aus Dettendorf konnte der Brandort genau lokalisiert werden. Die Mülldeponie verfügt im Außenbereich über mehrere offene Hallen, in denen Müll gelagert wird.

Für die Bevölkerung wurde per Smartphone eine Warnmeldung mit der Stufe **„Extreme Gefahr“** ausgelöst. Anwohnerinnen und Anwohner in Diespeck und Neustadt an der Aisch sollten vorsorglich Fenster und Türen geschlossen halten. Gegen 18 Uhr wurde Entwarnung gegeben.

Die Nachlöscharbeiten dauerten auch am Abend noch an. Dabei müssen Sperrmüll und Löschwasser auseinandergezogen werden, um versteckte Glutnester zu finden. Gerade in größeren Müllhaufen können sich solche Brandherde in Hohlräumen halten und später erneut aufflammen.

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# Diespeck bekommt eine neue Schule: Neubau am Sport- und Gemeindezentrum beschlossen

Nun ist es offiziell: In Diespeck wird die Grund- und Mittelschule neu gebaut – und zwar direkt neben dem Sport- und Gemeindezentrum. Der Schulverband hat sich einstimmig für diesen Standort entschieden. Eine Generalsanierung des bisherigen Gebäudes im Ort wurde dagegen verworfen. Bis zum Schuljahresstart 2029/30 soll der Neubau fertig sein.

Für Diespecks Bürgermeister Helmreich ist das ein wichtiger Schritt: Nach mehreren geprüften Varianten habe man sich schließlich für die Fläche am Ortsrand entschieden. Das rund 14.000 Quadratmeter große Grundstück bietet dabei einige Vorteile – unter anderem, weil der dortige Bolzplatz und das Beachvolleyballfeld erhalten bleiben sollen.

Besonders praktisch: Das Sportzentrum liegt direkt nebenan, was den Sportunterricht künftig deutlich erleichtern dürfte. Auch die Nahwärmeleitung verläuft bereits in der Nähe und könnte problemlos angeschlossen werden. Zudem sollen die Schulbusse künftig nicht mehr durch die engen Straßen im Ortskern manövrieren müssen.

Ein weiterer Unterschied zum bisherigen Schulstandort: Während die alte Schule allein der Gemeinde Diespeck gehört, wird das neue Grundstück von allen vier Gemeinden des Schulverbands gepachtet – also von Diespeck, Baudenbach, Gutenstetten und Münchsteinach.

Die Planungen stehen allerdings noch ganz am Anfang. Die Ausschreibung für einen Planer soll europaweit erfolgen und dürfte etwas Zeit in Anspruch nehmen. Helmreich spricht selbst von einem „Mammutprojekt“, das mit Sorgfalt und ohne Schnellschuss angegangen werden soll. Trotz des ehrgeizigen Zeitplans zeigt er sich optimistisch – und stolz auf den Gemeinderat und die beteiligten Partner.

Für den Schuljahresbeginn 2029/30 ist das neue Gebäude eingeplant. Dass dieser Termin sportlich ist, dürfte schon jetzt klar sein. Aber in Diespeck scheint man es ja künftig direkt neben dem Sportzentrum ohnehin gern etwas dynamischer zu mögen.

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# Diespeck bekommt eine neue Schule: Neubau am Sport- und Gemeindezentrum beschlossen

Nun ist es offiziell: In Diespeck wird die Grund- und Mittelschule neu gebaut – und zwar direkt neben dem Sport- und Gemeindezentrum. Der Schulverband hat sich einstimmig für diesen Standort entschieden. Eine Generalsanierung des bisherigen Gebäudes im Ort wurde dagegen verworfen. Bis zum Schuljahresstart 2029/30 soll der Neubau fertig sein.

Für Diespecks Bürgermeister Helmreich ist das ein wichtiger Schritt: Nach mehreren geprüften Varianten habe man sich schließlich für die Fläche am Ortsrand entschieden. Das rund 14.000 Quadratmeter große Grundstück bietet dabei einige Vorteile – unter anderem, weil der dortige Bolzplatz und das Beachvolleyballfeld erhalten bleiben sollen.

Besonders praktisch: Das Sportzentrum liegt direkt nebenan, was den Sportunterricht künftig deutlich erleichtern dürfte. Auch die Nahwärmeleitung verläuft bereits in der Nähe und könnte problemlos angeschlossen werden. Zudem sollen die Schulbusse künftig nicht mehr durch die engen Straßen im Ortskern manövrieren müssen.

Ein weiterer Unterschied zum bisherigen Schulstandort: Während die alte Schule allein der Gemeinde Diespeck gehört, wird das neue Grundstück von allen vier Gemeinden des Schulverbands gepachtet – also von Diespeck, Baudenbach, Gutenstetten und Münchsteinach.

Die Planungen stehen allerdings noch ganz am Anfang. Die Ausschreibung für einen Planer soll europaweit erfolgen und dürfte etwas Zeit in Anspruch nehmen. Helmreich spricht selbst von einem „Mammutprojekt“, das mit Sorgfalt und ohne Schnellschuss angegangen werden soll. Trotz des ehrgeizigen Zeitplans zeigt er sich optimistisch – und stolz auf den Gemeinderat und die beteiligten Partner.

Für den Schuljahresbeginn 2029/30 ist das neue Gebäude eingeplant. Dass dieser Termin sportlich ist, dürfte schon jetzt klar sein. Aber in Diespeck scheint man es ja künftig direkt neben dem Sportzentrum ohnehin gern etwas dynamischer zu mögen.

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# Dettendorfer Kerwa startet wieder – fünf Tage feiern im Zelt hinter dem Feuerwehrhaus

Dettendorf macht sich bereit für sein Fest des Jahres: Von **Donnerstag, 6. August, bis Montag, 10. August** wird im Ortsteil der Gemeinde Diespeck wieder Kerwa gefeiert. Hinter dem Feuerwehrhaus steht das Festzelt schon bereit – und dort gibt es an fünf Tagen alles, was zu einer richtigen fränkischen Kirchweih dazugehört: Musik, gute Stimmung, deftiges Essen und natürlich das Wiedersehen mit vielen Bekannten aus dem Dorf und der Umgebung.

Was die Dettendorfer Kerwa besonders macht: Sie wird inzwischen seit drei Jahren von der Dorfgemeinschaft selbst organisiert. Damit haben die Dettendorferinnen und Dettendorfer ihre Kirchweih vor dem Aus bewahrt und gezeigt, dass Kerwa nicht nur Tradition, sondern auch Teamarbeit ist.

Los geht’s am **Donnerstag um 17.30 Uhr** mit der **Schlachtschüssel**.
Am **Freitag** folgt um **19.30 Uhr** der **Bieranstich durch den 1. Bürgermeister**, anschließend sorgt **Dochrinna** ab 20 Uhr für Stimmung im Festzelt.
Der **Samstag** steht ganz im Zeichen der Tradition: Um **15.30 Uhr** werden die **Kerwa- und Kinderfichte** aufgestellt, bevor ab **20 Uhr** der **Weisendorfer Sound Express** aufspielt.
Am **Sonntag** beginnt das Programm um **10 Uhr mit dem Kerwagottesdienst im Festzelt**, danach gibt es Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. Ein Höhepunkt ist um **13.30 Uhr der Kerwaumzug mit Predigt im Zelt**. Am Abend lockt ab **18 Uhr** ein **Kickerturnier mit anschließender After-Show-Party**.
Den Abschluss macht am **Montag** der **Frühschoppen ab 10 Uhr** mit den **Wirtshausmusikanten**, ehe am Abend **D’Willi** für den musikalischen Ausklang sorgt.

Für Familien und Besucher aus der ganzen Region gibt es außerdem **Schausteller**, **Barbetrieb im Festzelt** und vor allem: **freien Eintritt an allen Tagen**.

Wer echte Kerwa-Atmosphäre erleben will, sollte sich Dettendorf an diesem Wochenende vormerken.

Mehr unter: https://www.instagram.com/kerwa_dettendorf/

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# Gemeinderat Diespeck: Bamberger Straße, Friedhof und Glasfaser im Blick

In Diespeck bewegt sich gerade einiges: Von der Bamberger Straße über den Friedhof bis hin zu Glasfaser und Leerständen standen in der jüngsten Gemeinderatssitzung gleich mehrere Themen auf der Tagesordnung. Bürgermeister Markus Helmreich berichtete dabei über Fortschritte, offene Punkte und den weiteren Fahrplan – und bei einem Thema geht es schon bald in die nächste Runde vor Ort.

Am morgigen Mittwoch, 5. August, sowie nochmals am 2. September sollen Gespräche mit den Anwohnerinnen und Anwohnern der Bamberger Straße stattfinden. Hintergrund sind die noch ausstehenden Bauarbeiten und die geplante Endsanierung der Straße. Ziel ist es, gemeinsam einen finalen Plan zu erarbeiten. Die Ausschreibung soll laut Helmreich Anfang Dezember auf den Weg gebracht werden, die Arbeiten selbst sollen dann im Jahr 2028 endgültig abgeschlossen sein.

Positives gab es auch vom neuen Urnensegment im Diespecker Friedhof zu hören: Es sei gelungen und werde gut angenommen, so der Bürgermeister. Drei Bestattungen haben dort bereits stattgefunden. Eine Sitzbank soll im Bereich der neuen Ruhestätte noch aufgestellt werden. Gemeinderätin Carola Grimm (SPD) regte zusätzlich an, neben der Bank noch einen Baum zu pflanzen, damit Besucherinnen und Besucher dort später auch etwas Schatten finden.

Ein Schreiben der Gemeinde ging außerdem an Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien und Grundstücken mit Leerständen. Die Verwaltung möchte wissen, welche Pläne es mit den Objekten gibt – in der Hoffnung, dass sich daraus neue Ideen und Projekte gegen den Leerstand entwickeln lassen.

Beim Glasfaserausbau läuft es dagegen erfreulich rund: Die Arbeiten kommen gut voran und könnten mit etwas Glück bis Jahresende abgeschlossen werden. Deutlich zäher gestaltet sich hingegen weiterhin die Kommunikation mit Johannes Ziegler, dem Betreiber des Fernwärmenetzes, wie Helmreich offen einräumte. Die Gemeinde bleibe hier am Ball – auch wenn der Draht offenbar noch nicht ganz so warm ist, wie es bei Fernwärme eigentlich sein sollte.

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## Die Klasse 4d aus Diespeck singt sich an die Spitze

**Diespeck** – Aus kleinen Stimmen wurde ein großer Auftritt: Die Kinder der Klasse 4d der Grund- und Mittelschule Diespeck haben mit einem selbst komponierten Lied zum Thema Kinderrechte nicht nur auf Kreisebene überzeugt, sondern wurden nun auch vom Bayerischen Kinderschutzbund ausgezeichnet. Und das Ergebnis kann sich hören lassen: Aus einer neuen Klassengemeinschaft entstand in monatelanger Arbeit ein starkes, kreatives Projekt mit Botschaft.

„Man sollte auf uns achten, denn wir sind zwar noch klein, doch dafür werden wir mal die Großen sein.“ Mit dieser Zeile beginnt das Lied der 22 Mädchen und Jungen – und damit auch eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. Die Klasse war zu Beginn des Schuljahres aus drei ehemaligen dritten Klassen neu zusammengesetzt worden. Musik spielte von Anfang an eine wichtige Rolle, um Gemeinschaft zu fördern und ein neues Miteinander zu schaffen.

Geleitet wurde das Projekt von Lehrerin Kathrin Roth, die seit acht Jahren an der Schule arbeitet und mit viel Herzblut Demokratie- und Werteerziehung mit musikalischer Arbeit verbindet. Nachdem die Kinder die Kinderrechte gemeinsam erarbeitet hatten, war schnell klar: Daraus soll ein Lied entstehen. In Kleingruppen wurden Ideen gesammelt, Rhythmen ausprobiert und Melodien entwickelt. Über acht Monate hinweg wurde getüftelt, verworfen, verbessert und immer wieder neu zusammengesetzt.

„Ich saß meist am Klavier und habe versucht, umzusetzen, was mir vorgesummt oder vorgesungen wurde“, erzählt Roth. Manchmal ging es schnell voran, manchmal nur in kleinen Schritten. Doch genau diese Geduld zahlte sich aus: Nach und nach entstanden mehrere Strophen, die die Kinder mit viel Einsatz und eigenen Gedanken füllten. Eine professionelle Tonaufnahme am 7. Mai im Musiksaal der Schule bildete schließlich den krönenden Abschluss des Projekts.

Die intensive Beschäftigung mit den Kinderrechten brachte die Klasse nicht nur musikalisch weiter. Gerade zurückhaltende Kinder gewannen an Selbstvertrauen, beteiligten sich stärker und brachten sich mit eigenen Ideen ein. Auch nachmittags wurde freiwillig über Formulierungen und Textpassagen gesprochen. „Wir sind als Gemeinschaft an dem Projekt gewachsen“, fasst Kathrin Roth zusammen.

Das Lied ist inzwischen fester Bestandteil des Morgenrituals und erfüllt die Klasse mit Stolz. Auch Schulleiter Ulrich Schöttle zeigte sich beeindruckt: Er habe großen Respekt vor der Leistung und wisse als Chorleiter, wie viel Arbeit und Fleiß in einem solchen Ergebnis stecken. Ebenso zufrieden und stolz zeigte sich Konrektorin Anja Held.

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# Diespeck: Keine privaten Feiern im neuen Begegnungshaus – Gemeinderat setzt klare Linie

Im neuen Begegnungshaus in Diespeck wird es keine privaten Feiern oder Partys geben. Der Gemeinderat hat sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig gegen eine entsprechende Nutzung ausgesprochen. Das Interesse aus der Bevölkerung war offenbar da – doch die Verantwortlichen wollten bewusst eine klare Grenze ziehen.

Bürgermeister Markus Helmreich erklärte, er werde immer wieder nach Möglichkeiten für private Feiern im Gebäude gefragt. Für ihn sei jedoch von Anfang an klar gewesen, dass man der Gastronomie in Diespeck keine Konkurrenz machen wolle. Auch Steffen Rupp (CSU) machte deutlich, private Feiern hätten in dem Haus „nichts verloren“. Schließlich handele es sich um eine Eigentümergemeinschaft, zudem befänden sich im Obergeschoss vier Wohnungen mit Mietern oder Eigentümern. Bei Partys sei der Ärger fast vorprogrammiert, so Rupp. Dieser Einschätzung schlossen sich auch Petra Ixmeier (SPD) und Roland Schmidt (Bürgerforum) an.

Ebenfalls Thema im Gemeinderat war die Plakatierungsverordnung. Hier sieht Bürgermeister Helmreich noch Klärungsbedarf, da die aktuelle Regelung rechtssicher geprüft werden soll. Eine Anfrage beim Landratsamt wurde bereits gestellt. Bis zur Rückmeldung aus der Behörde gilt erst einmal: Geduld.

In der Diskussion wurde deutlich, dass private Grundstücksbesitzer grundsätzlich mit ihren Flächen selbst umgehen können, solange demokratische Gepflogenheiten eingehalten werden. Roland Schmidt und Steffen Rupp zeigten sich in diesem Punkt entsprechend offen. Anne Billenstein (Bürgerforum) sprach sich dafür aus, die Plakatierung an Bauzaunwänden zu beenden. Georg Grimm (SPD) betonte, dass nur die in der Satzung vorgesehenen großen Wandflächen weiterhin genutzt werden sollten. Hartmut Tanzberger (CSU) wünschte sich in Einzelfällen eine Abstimmung mit dem Gemeinderat. Helmreich wiederum kündigte an, die Vereine bei der Bewerbung ihrer Veranstaltungen weiterhin unterstützen zu wollen. Vor allem die Bannwerbung an den bekannten Standorten am Festplatz, an der Tankstelle und bei der BayWa soll vorerst bestehen bleiben, bis die rechtliche Einschätzung aus dem Landratsamt vorliegt.

Einstimmige Zustimmung gab es außerdem für den geplanten Streckenverlauf der 61. ADAC Zuverlässigkeitsfahrt „Rund um den Aischgrund“. Auch die Einführung einer Heimat-Info-App wurde beschlossen – allerdings nicht gleich für fünf Jahre, sondern zunächst in einer dreijährigen Testphase. Georg Grimm hatte sogar eine Verkürzung auf 24 Monate vorgeschlagen, setzte sich damit aber nicht durch. Die Gemeinde will offenbar erst einmal prüfen, wie gut das digitale Angebot angenommen wird.

Zudem standen Reinigungsarbeiten und Wartung an der Abwasserdruckleitung auf der Tagesordnung. Bürgermeister Helmreich berichtete, dass sich Klärwärter Stefan Anselstetter mit dem Hinweis auf das inzwischen rund 30 Jahre alte Kanalnetz an ihn gewandt habe. Ziel der Maßnahmen sei nicht nur die Reinigung, sondern auch, den genauen Verlauf der Leitungen für spätere Reparaturen zu ermitteln. Georg Grimm hielt die Arbeiten grundsätzlich für sinnvoll, regte aber an, zusätzlich weitere Angebote einzuholen.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Begegnungshaus ist eben genau das: ein Ort für Begegnung – und manchmal auch für klare Abgrenzung. Dass Diespeck private Feiern dort nicht zulässt, überrascht also nicht wirklich. Wer ein bisschen feiern will, findet sicher andere passende Orte im Ort; wer Ruhe im Haus will, wird die Entscheidung vermutlich begrüßen. Und bei der Plakatierung gilt wie so oft: Was auf dem eigenen Grundstück noch künstlerische Freiheit ist, kann am Bauzaun schnell zur öffentlichen Diskussion werden.

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## Diespeck bestätigt seine gemeindlichen Beauftragten

In der Sitzung des Gemeinderates am Donnerstagabend im Sitzungssaal des Begegnungshauses standen die gemeindlichen Beauftragten im Mittelpunkt. Bürgermeister Markus Helmreich zeigte sich dabei sichtlich erfreut darüber, dass das Ehrenamt in Diespeck so engagiert getragen wird.

„Es ist toll, dass es in Diespeck so gut funktioniert“, sagte Helmreich. Das Ehrenamt sei unbezahlbar, die Familiengemeinde Diespeck sei vorbildlich. Er sei „heilfroh“, dass sich so viele Ehrenamtliche bereit erklären, ihre Aufgaben weiterzuführen oder neu zu übernehmen. Als Dank überreichte er den Freiwilligen Urkunden.

Bei den Jugendbeauftragten setzen Eva und Susanne Stengel ihre Arbeit fort. Zuständig für den Gewässerschutz bleibt Helmut Rupprecht. Als Seniorenbeauftragte sind weiterhin Brigitte Müller, Daniela Studtrucker und Hildegard Schmidt aktiv. Gunda Grüner wurde als Behindertenbeauftragte bestätigt. Für den Bereich Umwelt übernehmen künftig die Eheleute Steffen und Heidi Kannapinn sowie Sandra Körber gemeinsam Verantwortung.

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# Neue Verbindung zur Klimabaumallee: Diespecker Weg zum Judenfriedhof ist fertig

In Diespeck ist ein weiteres Stück der Klimabaumallee nun offiziell komplett: Der Weg entlang der Baumreihe bis zur großen Schaukel am Waldrand und hin zum angrenzenden Judenfriedhof wurde fertiggestellt. Damit ist die letzte Lücke geschlossen – sehr zur Freude von Bürgermeister Markus Helmreich, der die neue Strecke gemeinsam mit dem Bauhof präsentierte.

Die Arbeiten wurden vollständig von den Mitarbeitern des Diespecker Bauhofs erledigt. Damit konnte die Gemeinde auf Fremdfirmen verzichten und den letzten Abschnitt in Eigenleistung umsetzen. Helmreich zeigte sich stolz auf das Team und betonte, dass sich die gute Ausstattung des Bauhofs hier einmal mehr bezahlt gemacht habe.

Die Klimabaumallee selbst war bereits vor einigen Jahren als größeres Gemeindevorhaben entstanden. Oberhalb des Bikeparks wurden Bäume gepflanzt, dazu kamen eine Bank zum Verweilen und ein Infotafel-Schild über die Baumarten. Möglich wurde das damals durch Leader-Fördermittel der Europäischen Union in Höhe von rund 50.000 Euro.

Beim letzten Abschnitt war allerdings etwas Geduld gefragt: Der Weg sollte eigentlich nicht direkt an der Straße verlaufen, doch der Eigentümer des angrenzenden Ackers wollte den benötigten Grünstreifen nicht an die Gemeinde verkaufen. So musste eine andere Lösung gefunden werden. Ohne zusätzliche Fördermittel entstand schließlich der neue Abschnitt – und gerade darauf, so Helmreich, sei er besonders stolz.

Auch die Abstimmung im Vorfeld verlief laut Bürgermeister reibungslos. Straßenbauamt, Untere Naturschutzbehörde, Polizei und Landratsamt hätten unbürokratisch und zügig mitgezogen. Ein Dank ging außerdem an die Klimaräte, die sich für das Projekt eingesetzt und viel Zeit investiert hatten.

Dass die Strecke gut ankommt, zeigte sich direkt bei der Vorstellung: Zufällig kam Marina Sulzberger vorbei und schwärmte von der schönen Verbindung, die sie häufig zum Laufen in Richtung Wald nutze.

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# Diespecker Gemeinderat berät über Taschengeldbörse, Plakatierverordnung und Bauanträge

Diespeck — Der Gemeinderat Diespeck kommt am morgigen Donnerstag, 25. Juni, um 19 Uhr zu seiner öffentlichen Sitzung im Begegnungshaus zusammen. Auf der Tagesordnung stehen diesmal mehrere Themen, die für Gesprächsstoff sorgen dürften.

Besonders im Blick steht ein Antrag der SPD-Fraktion zur Einrichtung einer Taschengeldbörse. Außerdem befassen sich die Ratsmitglieder mit der Plakatierverordnung und der privaten Nutzung des Begegnungshauses. Hinzu kommen verschiedene Bauanträge, über die der Gemeinderat zu entscheiden hat.

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# Politmobil an der Grundschule Diespeck

## Zwei vierte Klassen erfuhren, warum Plastikmüll für Meere und Menschen zur Gefahr wird

**Diespeck** – Spannender Unterricht mit wichtigem Thema: Zwei vierte Klassen der Grundschule Diespeck haben das Politmobil empfangen und sich dabei mit der Plastikflut beschäftigt. Das Politmobil ist ein gemeinsames Projekt der Abteilung für kulturelle und politische Bildung im Amt für Kultur und Freizeit sowie der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.

Diespeck war laut einer Pressemitteilung einer von rund 40 Stopps, die das Politmobil auf seiner Fahrt durch Bayern einlegt. Für die Schülerinnen und Schüler ging es dabei um die Frage, wie und warum die Weltmeere zur Müllkippe werden, welche Gefahr Plastikmüll für Meerestiere bedeutet und weshalb Mikroplastik inzwischen auch für den Menschen ein Problem darstellt.

Trotz der ernüchternden Fakten wurde das Thema kindgerecht und anschaulich vermittelt. Das Team zeigte den Kindern außerdem, welche Alternativen es im Alltag gibt und wie sich Plastik vermeiden lässt – interaktiv, spannend und so aufbereitet, dass die Botschaft bei den Jüngsten auch hängen bleibt.

Für die Grundschule Diespeck fügt sich der Besuch nahtlos ins Profil der Schule ein: Sie wurde bereits zehnmal als Umweltschule ausgezeichnet und hatte sich erfolgreich um den Halt des Politmobils beworben. Damit zeige die Schule erneut, dass ökologische Verantwortung und gesellschaftliches Engagement für sie zusammengehören.

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# Insolvenz bei Hellweg: Auch BayWa-Märkte in Diespeck und Bad Windsheim betroffen

DIESPECK/BAD WINDSHEIM – Die Baumarkt-Kette Hellweg, zu der auch die BayWa Bau- & Gartenmärkte gehören, hat Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Betroffen sind damit auch die Standorte im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, darunter die Märkte in Diespeck und Bad Windsheim.

Nach Angaben des Unternehmens sollen die Filialen und der Online-Shop aber weiter geöffnet bleiben. Das Amtsgericht Essen habe dem Antrag auf Eigenverwaltung zugestimmt, die Geschäftsführung bleibe damit handlungsfähig. Für die Mitarbeitenden soll es zunächst Insolvenzgeld von der Bundesagentur für Arbeit geben.

Hellweg betreibt nach eigenen Angaben 68 Hellweg- und 46 BayWa-Filialen mit insgesamt mehr als 4000 Beschäftigten. Die BayWa AG selbst hat mit dem aktuellen Geschäft allerdings schon seit Jahren nichts mehr zu tun: Ihr Bau- und Gartenmarkt-Geschäft hatte sie bereits 2012 an Hellweg verkauft.

Was die Sanierung für die Zukunft der BayWa-Märkte im Landkreis bedeutet, ist derzeit offen. Laut Mitteilung gehört zu den nun anstehenden Maßnahmen auch eine Analyse des Filialnetzes und seiner künftigen Ausrichtung. Die bisherigen Standorte stehen damit auf dem Prüfstand.

Für die Region ist das keine ganz kleine Baustelle: Gerade im ländlichen Raum sind Baumärkte oft mehr als nur Orte für Schrauben, Pflastersteine und Blumenerde – sie sind für viele auch die erste Adresse, wenn daheim mal wieder etwas dringend „morgen fertig“ werden muss.

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# Insolvenz bei Hellweg: Auch BayWa-Märkte in Diespeck und Bad Windsheim betroffen

DIESPECK/BAD WINDSHEIM – Die Baumarkt-Kette Hellweg, zu der auch die BayWa Bau- & Gartenmärkte gehören, hat Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Betroffen sind damit auch die Standorte im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, darunter die Märkte in Diespeck und Bad Windsheim.

Nach Angaben des Unternehmens sollen die Filialen und der Online-Shop aber weiter geöffnet bleiben. Das Amtsgericht Essen habe dem Antrag auf Eigenverwaltung zugestimmt, die Geschäftsführung bleibe damit handlungsfähig. Für die Mitarbeitenden soll es zunächst Insolvenzgeld von der Bundesagentur für Arbeit geben.

Hellweg betreibt nach eigenen Angaben 68 Hellweg- und 46 BayWa-Filialen mit insgesamt mehr als 4000 Beschäftigten. Die BayWa AG selbst hat mit dem aktuellen Geschäft allerdings schon seit Jahren nichts mehr zu tun: Ihr Bau- und Gartenmarkt-Geschäft hatte sie bereits 2012 an Hellweg verkauft.

Was die Sanierung für die Zukunft der BayWa-Märkte im Landkreis bedeutet, ist derzeit offen. Laut Mitteilung gehört zu den nun anstehenden Maßnahmen auch eine Analyse des Filialnetzes und seiner künftigen Ausrichtung. Die bisherigen Standorte stehen damit auf dem Prüfstand.

Für die Region ist das keine ganz kleine Baustelle: Gerade im ländlichen Raum sind Baumärkte oft mehr als nur Orte für Schrauben, Pflastersteine und Blumenerde – sie sind für viele auch die erste Adresse, wenn daheim mal wieder etwas dringend „morgen fertig“ werden muss.

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# Neues HLF 20 in Diespeck feierlich vorgestellt: Investition in Sicherheit und Ehrenamt

Diespeck hat gefeiert – und zwar nicht nur ein neues Feuerwehrauto, sondern ein starkes Zeichen für Sicherheit, Zusammenhalt und Wertschätzung gegenüber den ehrenamtlichen Kräften vor Ort. Beim Tag der offenen Tür wurde das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 offiziell eingeweiht und gesegnet. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, das moderne Einsatzfahrzeug aus nächster Nähe zu begutachten.

Für die Freiwillige Feuerwehr Diespeck ist die Indienststellung des neuen Fahrzeugs ein besonderer Meilenstein. Kommandant Bernd Bogner machte deutlich, welche Bedeutung das HLF 20 für die Wehr und die gesamte Gemeinde hat. Es ersetzt das bisherige LF 16/12 aus dem Jahr 1996, das über viele Jahre zuverlässig im Einsatz war, inzwischen aber altersbedingt an seine Grenzen kam. Für Bogner ist es zugleich ein markanter Punkt in seiner bisherigen Amtszeit: In den vergangenen 14 Jahren als Kommandant wurde damit der komplette Fuhrpark der Feuerwehr erneuert.

Bogner betonte, dass nicht nur der Verschleiß des bisherigen Fahrzeugs ausschlaggebend für die Neubeschaffung gewesen sei. Auch die Anforderungen an die Feuerwehren hätten sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Einsätze seien vielseitiger, technischer und anspruchsvoller geworden. Mit dem neuen HLF 20 verfüge die Feuerwehr nun über ein Fahrzeug auf aktuellem Stand der Technik, das für verschiedenste Einsatzlagen gerüstet ist und zugleich mehr Sicherheit für die Einsatzkräfte bietet. Seinen Dank richtete er ausdrücklich an die Gemeinde Diespeck für diese wichtige und zukunftsorientierte Investition.

Auch Bürgermeister Markus Helmreich unterstrich die Bedeutung des neuen Fahrzeugs. Es sei weit mehr als nur ein Fahrzeug aus Stahl, Technik und Blaulicht. Vielmehr stehe es für Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und sei ein unverzichtbares Arbeitsmittel für diejenigen, die helfen, wenn andere Hilfe brauchen. Zugleich sei die Anschaffung auch ein deutliches Zeichen der Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrdienstleistenden.

Die Beschaffung des HLF 20 war bereits im Februar 2021 durch den Gemeinderat beschlossen worden. Zwei Jahre später erfolgte die Vergabe. Wie Helmreich erläuterte, lagen die Kosten bei rund 145.000 Euro für das Fahrgestell, 350.000 Euro für den Aufbau und 114.000 Euro für die Beladung. Insgesamt investierte die Gemeinde damit rund 610.000 Euro in das neue Fahrzeug. Möglich geworden sei dies nur mit entsprechenden Fördermitteln. Dennoch verbleibt für die Gemeinde ein Eigenanteil von rund 445.000 Euro.

Der Bürgermeister dankte in diesem Zusammenhang besonders Kommandant Bernd Bogner und dessen Stellvertreter Dominik Hieronymus, der urlaubsbedingt nicht anwesend war. Ebenso hob er die Unterstützung des ehemaligen Kreisbrandinspektors Florian Sacher hervor, der im Rahmen seiner Tätigkeit in der VG-Verwaltung maßgeblich an den Ausschreibungen beteiligt war.

Landratsstellvertreter Reinhard Streng erinnerte daran, dass auch das modernste Fahrzeug allein noch keinen Einsatz fährt. Entscheidend seien immer die Menschen, die es bedienen, ihr Wissen, ihre Ausbildung und ihre Einsatzbereitschaft. Die Anforderungen an die Feuerwehren hätten sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Wo früher oft Wasser, Pumpe und Schlauch genügten, seien heute deutlich komplexere Gefahrenlagen zu bewältigen. Umso wichtiger seien motivierte und gut ausgebildete Feuerwehrleute.

Für einen der unterhaltsamsten Momente der Veranstaltung sorgte Kreisbrandrat Florian Brandt. Er erzählte, dass er als Kind sechs Jahre in Diespeck gelebt habe und dort offenbar schon früh von der Feuerwehr begeistert worden sei. Bei seiner Mutter hänge bis heute ein Foto in der Küche, das ihn als kleinen Jungen mit einem damaligen Diespecker Feuerwehrfahrzeug zeigt. Mit einem Augenzwinkern richtete er an die Diespecker Wehr die Bemerkung: „Ihr seid also schuld.“ Gleichzeitig lobte er die Verantwortlichen für die sorgfältige Auswahl und Ausstattung des neuen Fahrzeugs.

Zu den Gästen zählte auch Harry Scheuenstuhl, der sowohl als BRK-Kreisvorsitzender als auch als SPD-Landtagsabgeordneter vor Ort war. Beim Anblick des neuen Fahrzeugs und der in Diespeck spürbaren Kameradschaft könne man fast neidisch werden, sagte er. Die lange Planungs- und Beschaffungsphase sei mit viel Arbeit verbunden gewesen und verdiene großen Respekt. Die Investition sei gut angelegtes Geld, auch weil das Ehrenamt den Kommunen in vielen Bereichen enorme Kosten erspare.

Mit dem neuen HLF 20 ist die Feuerwehr Diespeck nun technisch auf dem neuesten Stand und für kommende Einsätze gut gerüstet. Die feierliche Vorstellung zeigte aber auch: Hinter jedem modernen Feuerwehrfahrzeug stehen vor allem Menschen, die ihre Freizeit für das Wohl der Allgemeinheit einsetzen.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Feuerwehrauto für 610.000 Euro klingt im ersten Moment nach einer gewaltigen Summe. Wenn man aber sieht, was heute alles an Technik, Ausrüstung und Sicherheitsstandards nötig ist, wird schnell klar: Das ist kein Luxus, sondern ein Werkzeugkasten auf Rädern für den Ernstfall. Und wenn dann noch ein Kreisbrandrat erzählt, die Diespecker seien irgendwie „schuld“ an seiner Feuerwehrkarriere, merkt man: Feuerwehr ist eben nicht nur Technik, sondern oft auch Kindheitsprägung, Gemeinschaft und ein bisschen Herzblut mit Martinshorn.

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# Gemeinderat Diespeck: Kanalbau, Verkehrssicherheit und offene Rechnungen im Blick

In Diespeck und dem Ortsteil Ehe laufen aktuell mehrere Themen parallel, die für Bürgerinnen und Bürger ganz konkret spürbar sind: von Bauarbeiten an der Kreisstraße über mehr Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr bis hin zu einer zurückgestellten Zahlung für das Begegnungshaus. Auch eine Umfrage zur Lebensqualität in der Gemeinde sorgt für Gesprächsstoff.

Im Diespecker Ortsteil Ehe wurden neben der Kreisstraße NEA 15 einige Meter Kanal erneuert. Wie Bürgermeister Markus Helmreich im Nachgang der Sitzung im Gespräch mit unserer Redaktion erklärte, soll in den kommenden Wochen auch die Asphaltschicht in diesem Bereich noch erneuert werden.

Ein weiteres Thema war die Verkehrssituation in Diespeck. Im Bereich Pahreser Weg und Dachsbacher Weg wurden sogenannte Haifischzähne auf der Fahrbahn markiert. Zusätzlich ließ die Gemeinde dort „Achtung Kinder“-Schilder aufstellen. Bürgermeister Helmreich hofft, dass Autofahrerinnen und Autofahrer dadurch noch stärker sensibilisiert werden und besonders auf Kinder und Jugendliche achten.

Auch das Diespecker Begegnungshaus war Thema. Dort werden Möbel vorerst nicht bezahlt, weil die beauftragte Firma insolvent ist. Die Gemeinde hält die dafür vorgesehenen 110.000 Euro zunächst zurück, kündigte Helmreich an.

Für Diskussionen sorgt zudem das Ergebnis einer Umfrage zur Daseinsvorsorge in Diespeck. Demnach erhielten die Bereiche Bildung und Gesundheit die Note „sehr gut“, Digitales und Freizeit wurden mit „gut“ bewertet. Deutlich schlechter schnitt die Mobilität ab. Diese Einschätzung kann Bürgermeister Helmreich nach eigenen Worten nicht nachvollziehen. Die Umfrage wurde laut seiner Aussage von „Spiegel online“ durchgeführt.

**Kommentar der Redaktion:**
Bei Bildung und Gesundheit „sehr gut“, bei Freizeit und Digitalem „gut“ – das kann sich für eine Gemeinde durchaus sehen lassen. Dass ausgerechnet die Mobilität schlecht bewertet wurde, dürfte in Diespeck aber noch für Gesprächsstoff sorgen. Denn gerade bei solchen Umfragen zeigt sich oft: Zwischen persönlichem Eindruck, täglicher Erfahrung und statistischer Bewertung liegen manchmal ein paar Schlaglöcher.

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# Gemeinderat Diespeck: App, Schulneubau und wichtige Personalentscheidungen

Von Digitalisierung über Millioneninvestitionen bis hin zu personellen Weichenstellungen: In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Diespeck standen gleich mehrere Themen auf der Tagesordnung, die für die Zukunft der Gemeinde und ihrer Einrichtungen von Bedeutung sind. Besonders beim geplanten Schulhausneubau wurden nun die Kostenanteile noch genauer festgelegt.

Im Gemeinderat Diespeck wurde die Heimat-Info-App vom Digitalisierungsberater Lukas Christensen von der zuständigen Firma vorgestellt. Wie Bürgermeister Markus Helmreich im Anschluss mitteilte, testen die Ratsmitglieder die Anwendung nun zunächst selbst. In der Juni-Sitzung soll dann öffentlich über eine mögliche Anschaffung abgestimmt werden. Vorgesehen ist, dass die App über die Kommunale Allianz „NeuStadt und Land“ betrieben wird.

Ein weiteres wichtiges Thema war der geplante Schulhausneubau in Diespeck, der mit rund 35 Millionen Euro veranschlagt ist. Für die beteiligten Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Diespeck wurden die Kostenanteile nun auf zwei Stellen nach dem Komma genau festgeschrieben. Dies war eine Empfehlung des Schulverbands, um künftig für klare Verhältnisse zu sorgen. Demnach entfallen auf Diespeck 52,02 Prozent der Kosten, auf Baudenbach 16,88 Prozent, auf Gutenstetten 16,42 Prozent und auf Münchsteinach 14,64 Prozent. Grundlage für diese Berechnung war der Durchschnitt der Schülerzahlen der vergangenen elf Jahre. Nach zehn Jahren sollen die Prozentsätze erneut überprüft und neu festgelegt werden.

Auch bei der Feuerwehr Dettendorf wurden Entscheidungen bestätigt: Der Gemeinderat sprach Michael Reitenspieß erneut das Vertrauen als Kommandant aus. Sein Stellvertreter bleibt Michael Roch.

Darüber hinaus haben sich die beiden Schulverbände für die Grund- und Mittelschule Diespeck neu konstituiert. Den Vorsitz übernimmt Bürgermeister Markus Helmreich. Als Stellvertreter wurden Dietmar Rückert und Johannes Hudezeck benannt.

Zum Strategieseminar in Klosterlangheim, das vom 30. Juni bis 1. Juli stattfindet, wird Bürgermeister Markus Helmreich alleine reisen.

Auch aus dem Bereich Kindergarten gab es personelle Veränderungen. In der Lenkungsgruppe „Kindergarten“ übernimmt Bastian Zapf die Geschäftsführung. Hintergrund ist, dass sich seine Vorgesetzte Carina Scherer ab dem 1. Juni beurlauben lässt. In der Lenkungsgruppe arbeiten Vertreter des Trägers, der politischen Gemeinde und der evangelischen Kirchengemeinde zusammen.

Eine weitere Personalie betrifft die evangelische Kirchengemeinde: Pfarrer Manfred Kolberg wird Ende Januar 2027 in den Ruhestand gehen.

**Kommentar der Redaktion:**
In Diespeck zeigt sich einmal mehr: Gemeinderatssitzungen sind oft viel mehr als trockene Tagesordnungspunkte. Wenn es um Schule, Kindergarten, Feuerwehr und digitale Bürgerinformation geht, dann geht es um ganz konkrete Themen, die den Alltag vieler Menschen vor Ort betreffen. Besonders spannend dürfte werden, ob die Heimat-Info-App tatsächlich kommt – denn wenn Verwaltung und Bürger schneller und direkter informiert werden, kann das durchaus ein echter Fortschritt sein. Und bei 35 Millionen Euro für den Schulneubau ist es wohl auch keine schlechte Idee, bei der Kostenverteilung lieber zweimal nach dem Komma als einmal zu wenig hinzuschauen.

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# Gemeinderat Diespeck: Kläranlage vor dem Aus, neue Parkstreifen und Fortschritte bei der Wasserversorgung

In Diespeck stehen mehrere wichtige Projekte vor dem nächsten Schritt: Die Kläranlage soll noch in diesem Jahr außer Betrieb gehen, beim Hauptpumpwerk fallen zusätzliche Kosten an, das Parken in zwei Straßen wird neu geordnet – und auch beim zweiten Wasserleitungsanschluss geht es sichtbar voran.

Die Kläranlage in Diespeck wird nach dem Anschluss an Neustadt voraussichtlich bis Mitte beziehungsweise Ende dieses Jahres aufgelassen. In nicht-öffentlicher Sitzung hat der Gemeinderat dafür nun einen Nachtrag von rund 23.000 Euro für den Maschinen- und Anlagenbau am Hauptpumpwerk beschlossen. Wie Bürgermeister Markus Helmreich nach der Sitzung erklärte, werde am Ende von der bisherigen Anlage „nur noch ein Häuschen zu sehen sein“.

Auch im Ortsbild gibt es Veränderungen: Am Kirchberg und in der Sandstraße soll das Parken künftig besser geregelt werden. Geplant sind dort Parkstreifen, die nach Angaben von Helmreich für mehr Ordnung und Übersicht sorgen sollen.

Ein weiteres wichtiges Thema bleibt die Wasserversorgung. Der zweite Wasserleitungsanschluss für Diespeck soll nach aktuellem Stand bis Ende Juni fertiggestellt werden. Derzeit ist bereits der Spülbohrer im Einsatz. Vom Bereich Hochkreuz/Bauhof aus erfolgt anschließend der Anschluss an das Ortsnetz.

**Kommentar der Redaktion:**
In Diespeck wird also nicht nur verwaltet, sondern ganz praktisch an mehreren Stellen gleichzeitig gearbeitet: Abwasser, Parken, Wasser – klingt erst einmal trocken, ist für den Alltag der Bürger aber ziemlich entscheidend. Und wenn von der alten Kläranlage am Ende wirklich nur noch ein Häuschen übrig bleibt, dann ist das wohl eine der unspektakulärsten, aber folgenreichsten Veränderungen im Ort. Manchmal sind es eben nicht die großen Schlagzeilen, sondern die Leitungen darunter, die für die Zukunft den Unterschied machen.

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# Unkompliziert „Ja“ sagen: Tauffest im Grünen und spontanes Heiraten in der Region

Wer sich taufen lassen möchte oder seiner Liebe ganz ohne großen Planungsstress einen kirchlichen Rahmen geben will, bekommt in der Region in den kommenden Wochen gleich zwei besondere Gelegenheiten. Das evangelische Dekanat Neustadt lädt erstmals zu einem „Tauffest im Grünen“ nach Obersachsen ein. Wenige Tage später heißt es dann in Wilhermsdorf: spontan vorbeikommen, „Ja“ sagen und sich kirchlich trauen oder segnen lassen.

## Erstes Tauffest unter freiem Himmel in Obersachsen

Premiere im Dekanat Neustadt: Am Samstag, 20. Juni, findet auf dem Gelände am Langhaus in Obersachsen bei Diespeck erstmals ein „Tauffest im Grünen“ statt. Während eines Gottesdienstes unter freiem Himmel von 10 bis 11 Uhr können sich dort Kinder, Jugendliche und Erwachsene taufen lassen.

Wie Diakonin Esther Schmidt mitteilt, soll das Taufwasser dafür extra aus einer Quelle im Wald geholt werden. Geplant sind sieben Stationen, an denen zeitgleich Taufen stattfinden können. Das Angebot richtet sich an Menschen jeden Alters und soll bewusst in einem offenen, festlichen und unkomplizierten Rahmen stattfinden.

Wer teilnehmen möchte, muss sich vorab anmelden. Das Interesse ist bereits jetzt groß: Schon 15 Taufanfragen liegen nach Angaben des Dekanats vor. Auch Menschen, die bereits getauft sind, können an diesem Tag zur Tauferinnerung kommen.

Wichtig zu wissen: Eine Patin oder ein Pate ist nicht zwingend notwendig. Wird jedoch ein Pate oder eine Patin benannt, muss diese Person evangelisch sein. Bei minderjährigen Kindern ohne evangelischen Paten gilt außerdem: Mindestens ein Elternteil muss der evangelischen Kirche angehören.

Nach dem Gottesdienst ist bis 14 Uhr noch Zeit für Begegnung und Gemeinschaft. Geplant sind Aktionen, ein Picknick, ein Mittagsimbiss sowie Kaffee und geselliges Beisammensein.

## In Wilhermsdorf kann ganz spontan kirchlich geheiratet werden

Ein weiteres besonderes Angebot folgt am Freitag, 26. Juni, in der Hauptkirche am Marktplatz in Wilhermsdorf. Dort können Paare zwischen 11 und 20 Uhr im Rahmen der Aktion „einfach heiraten“ ganz unkompliziert kirchlich heiraten, ihre Partnerschaft segnen lassen oder auch ein Traujubiläum feiern.

Willkommen sind laut Diakonin Esther Schmidt alle Paare – egal, ob bereits standesamtlich verheiratet oder ohne Trauschein zusammenlebend. Wer möchte, kann spontan vorbeikommen. Alternativ ist auch eine Anmeldung für einen festen Zeitraum möglich.

Für die kirchliche Trauung ist wichtig, dass die standesamtliche Heiratsurkunde mitgebracht wird. Außerdem muss einer der beiden Partner evangelisch sein. Vor der Zeremonie gibt es ein kurzes Gespräch mit den Geistlichen, bei dem sich beide Seiten kennenlernen und die Paare von sich und ihrer gemeinsamen Geschichte erzählen können.

## Musik, Trauspruch und ein kleiner Empfang

Auch musikalisch ist für den Tag einiges vorbereitet. Vor Ort stehen Organisten, eine Band und ein Projektchor des Dekanats bereit. Paare können aus einer Liste passende Musikstücke auswählen. Gleiches gilt für den Trauspruch.

Nach der Feier wartet auf die Paare und ihre Begleitung ein kleiner Stehempfang mit Sekt. Schon in den vergangenen Jahren war das Angebot auf großes Interesse gestoßen. Auch diesmal hofft das Dekanat auf viele Paare, die ihrer Liebe in entspannter Atmosphäre einen kirchlichen Segen geben möchten.

## Anmeldung und Kontakt

Anmeldungen zur Taufe sowie für die kirchlichen Hochzeiten sind bei Diakonin Esther Schmidt möglich unter Telefon **09161/8733866** oder per E-Mail an **esther.schmidt@elkb.de**.

Für feste Zeitfenster bei „einfach heiraten“ ist außerdem das Dekanatsbüro in Neustadt unter **09161/887610** erreichbar.

### Kommentar der Redaktion
Manchmal sind die besten Dinge im Leben eben nicht die, die monatelang durchgeplant werden müssen. Ein Tauffest im Grünen mit Quellwasser aus dem Wald klingt jedenfalls deutlich charmanter als manches Formular, das man sonst im Alltag ausfüllen muss. Und auch die Idee, in Wilhermsdorf ohne großes Tamtam kirchlich „Ja“ zu sagen, dürfte viele ansprechen, die Gemeinschaft und Segen wollen, aber keine Hochzeit mit Tischordnung auf DIN-A4-Niveau. Ein schönes Signal aus der Region: Kirche kann auch niedrigschwellig, offen und lebensnah sein.

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**Sonnwendfeier in Diespeck: DTV lädt zum Sommerabend mit Public Viewing ein**

Eine der kürzesten Nächte des Jahres steht bevor – und in Diespeck wird sie auch 2026 wieder ganz traditionell gefeiert. Der DTV Diespeck lädt am Samstag, 20. Juni 2026, zur Sonnwendfeier am Bolzplatz direkt neben dem Festplatz ein. Neben gemütlichem Beisammensein, Essen und Getränken wartet am Abend auch noch ein sportliches Extra auf die Besucher.

Los geht es ab 18 Uhr. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Es gibt Leckeres vom Grill sowie Bier, Wein und alkoholfreie Getränke. Bei Einbruch der Dämmerung wird dann das große Sonnwendfeuer entzündet – einer der Höhepunkte des Abends.

Wer nach dem Feuer noch nicht genug hat, kann direkt weitermachen: Ab etwa 21 Uhr wird auf Großleinwand das WM-Spiel **Deutschland gegen Elfenbeinküste** übertragen. Damit verbindet der DTV Diespeck Tradition und Fußballabend auf ganz sommerliche Weise.

Die Veranstalter freuen sich auf viele Besucher und laden Familien, Freunde sowie alle, die einen schönen Abend in geselliger Runde verbringen möchten, herzlich ein.

Sollte das Wetter nicht mitspielen und die Veranstaltung abgesagt werden müssen, informiert der DTV Diespeck rechtzeitig über seine Social-Media-Kanäle und auf der eigenen Homepage.

**Kommentar der Redaktion:**
Sonnwendfeuer, Grillduft und dann noch Fußball auf Großleinwand – viel mehr fränkischer Sommerabend geht eigentlich kaum. Jetzt fehlt nur noch passendes Wetter, denn bei Regen schaut selbst das schönste Sonnwendfeuer eher nach „nasser Holzprobe“ aus.

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