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## Neue Broschüre, laufende Projekte und der Blick nach vorn: LAG Aischgrund tagte in Diespeck

Im neuen Begegnungshaus in Diespeck hat die LAG Aischgrund jetzt ihre Mitgliederversammlung abgehalten – und dabei nicht nur auf abgeschlossene und laufende Projekte geblickt, sondern auch auf die Zukunft der Leader-Förderung. Mitgebracht hatte Vorsitzender Klaus Meier außerdem druckfrisch eine neue Broschüre über die Figurenbeuten im Aischgrund. Klar wurde bei der Versammlung: In der Region wurde in den vergangenen Jahren viel bewegt – doch für die kommenden Jahre braucht es weiter Rückhalt für das Förderprogramm.

Wie die LAG Aischgrund mitteilt, stellt die neue Broschüre insgesamt elf Figurenbeuten zwischen Lonnerstadt und Bad Windsheim vor. Viele dieser Holzskulpturen konnten mit Unterstützung aus dem Leader-Programm umgesetzt werden. Gestaltet wurden sie von der Nürnberger Imkerin und Künstlerin Birgit Jönsson.

Auch bei den Ausstellungen ist weiter einiges in Bewegung. Die Mühlenausstellung ist derzeit erneut im Aischgrund unterwegs und wurde erstmals auch in Seniorenheimen gezeigt – mit guter Resonanz. Aktuell ist sie in der Kunstmühle in Lonnerstadt zu sehen, ab dem 10. Juni dann in der Stöckacher Mühle. Bereits im Frühjahr 2025 präsentierte der Höchstadter Spix-Verein zudem die Entdecker-Ausstellung der LAG Aischgrund im Kaupper-Haus am Marktplatz.

LAG-Geschäftsführerin Anne Billenstein zog in der Sitzung Bilanz zur vergangenen Förderperiode. Demnach wurden 69 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 4,25 Millionen Euro beantragt. Ausbezahlt wurden letztlich 3,41 Millionen Euro. Als Beispiele für umgesetzte Vorhaben nannte sie das Streuobsterlebniszentrum „Bernatura“ in Burgbernheim, das Bürgerzentrum in Steinach an der Ens sowie das evangelische Gemeindehaus in Bad Windsheim.

In der laufenden Förderperiode standen insgesamt 1,4 Millionen Euro zur Verfügung. Der Großteil davon ist bereits gebunden, rund 400.000 Euro können aber noch für neue Projekte beantragt werden. Leader-Anträge sind noch bis Januar 2027 möglich, bis Ende 2028 müssen die Maßnahmen dann vollständig abgerechnet sein.

Mehrere Projekte wurden bereits abgeschlossen. Dazu gehören der Inklusionsspielplatz in Neustadt an der Aisch, der Bikepark in Wachenroth sowie das Nutzungs- und Betriebskonzept für die Synagoge in Mühlhausen. Hinzu kommen kleinere Vorhaben wie der Bücherschrank in Neustadt, die Außentischtennisplatte in Peppenhöchstädt und der Lagercontainer des Imkervereins 1880 Bad Windsheim.

Klaus Meier berichtete außerdem vom bereits erfolgten Spatenstich für den „Turm der Regionen“, der die Landesgartenschau 2027 in Bad Windsheim bereichern soll. Das Projekt wird von den drei Lokalen Aktionsgruppen Aischgrund, Rangau und Südlicher Steigerwald mitfinanziert. Ziel sei es, auch über die Landesgartenschau hinaus touristische Impulse für die Region zu schaffen. Landrat und LAG-Vorstandsmitglied Dr. Christian von Dobschütz brachte ergänzend ins Spiel, dass der Turm möglicherweise sogar eine Rutsche für Kinder bekommen könnte.

Mit aktuell 350 Mitgliedern wächst die LAG Aischgrund leicht weiter. Noch offen ist allerdings, wie die Leader-Förderung nach der aktuellen Phase konkret ausgestaltet wird. Nach Einschätzung von Klaus Meier und Koordinator Ekkehard Eisenhut ist davon auszugehen, dass künftig weniger Mittel zur Verfügung stehen könnten. Umso wichtiger sei es, dass sich die politischen Vertreterinnen und Vertreter der Region für den Fortbestand des Programms in seiner bisherigen Form einsetzen.

### Kommentar der Redaktion:
Wenn man sich anschaut, was mit Leader-Geldern in der Region alles entstanden ist, dann sieht man schnell: Das sind keine trockenen Fördertöpfe, sondern oft ganz konkrete Projekte, die vor Ort etwas verändern. Vom Spielplatz bis zur Ausstellung, vom Gemeindehaus bis zum Aussichtsturm. Natürlich klingt „Lokale Aktionsgruppe“ erstmal nicht nach Partykracher – aber am Ende steckt dahinter ziemlich viel für die Lebensqualität im ländlichen Raum. Und wenn am „Turm der Regionen“ wirklich noch eine Rutsche kommt, dann ist das wahrscheinlich die charmanteste Form von Regionalentwicklung, die man sich vorstellen kann.

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**Ein neues Wohnzimmer für Diespeck: Begegnungshaus offiziell eingeweiht**

Ein lange geplantes Projekt ist in Diespeck nun Wirklichkeit geworden: Mit der offiziellen Einweihung des neuen Begegnungshauses hat die Gemeinde einen Ort geschaffen, der künftig Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger, Vereine und die Lokale Aktionsgruppe sein soll. Ausgerechnet ein ehemaliges Sparkassengebäude wurde dabei zum neuen Mittelpunkt des Ortes – und damit zu einer Lösung, die sich im Nachhinein als echter Glücksfall erwiesen hat.

Ursprünglich war das Vorhaben ganz anders gedacht. Bereits 2023 hatte die Gemeinde unter dem damaligen Bürgermeister Dr. Christian von Dobschütz einen rund zwei Millionen Euro schweren Anbau neben dem Rathaus geplant. Doch dann ergab sich kurzfristig eine neue Möglichkeit: Das bisherige Gebäude der Sparkasse in Diespeck sollte mit der Schließung der Filiale frei werden. Für von Dobschütz war schnell klar, dass dieses Gebäude die bessere Lösung sein könnte.

Auch sein Nachfolger im Bürgermeisteramt, Markus Helmreich, sieht diese Entscheidung heute als vollen Erfolg. Die zusätzliche Planungsrunde habe sich gelohnt, denn mit dem neuen Begegnungshaus sei ein Ort entstanden, der besonders den örtlichen Vereinen zugutekommt – also genau jenen Gruppen, die das Rückgrat des Gemeindelebens bilden.

Die umgestalteten Räume präsentieren sich hell, modern und zugleich funktional. Architekt Werner Schad setzte dabei auf eine Linie, die er mit den Worten „edel und schlicht“ beschrieb. Genau dieses Konzept scheint in Diespeck gut angekommen zu sein.

Schon vor dem symbolischen Banddurchschnitt nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, das neue „Gemeindewohnzimmer“ zu besichtigen. Zur Einweihung kamen nicht nur zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, sondern auch viele Ehrengäste aus Politik und Region. Neben Landrat Dr. Christian von Dobschütz waren zahlreiche Bürgermeister der Allianz NeuStadt und Land vertreten. Für die Lokale Aktionsgruppe Aischgrund nahm deren Vorsitzender Klaus Meier teil.

Auch Sparkassendirektor Gunther Frautz zeigte sich erfreut darüber, dass das frühere Geschäftsgebäude eine neue Aufgabe gefunden hat. Das Haus sei für viele unterschiedliche Nutzungen bestens geeignet.

Dass das neue Begegnungshaus nicht nur optisch überzeugt, sondern auch in der Praxis funktioniert, wurde bei der Eröffnung gleich getestet: Die Sänger des Männergesangvereins Eintracht 1848 Diespeck probierten die Akustik aus – mit einem augenzwinkernden Urteil: „Passt!“

Begleitet von Kaffee, Kuchen und einem Standkonzert des Musikvereins 1977 schlenderten viele Gäste durch das neue Gebäude. Die Reaktionen waren dabei durchweg positiv. Diespeck hat damit nicht nur neue Räume bekommen, sondern einen Ort, an dem Gemeinschaft künftig ganz praktisch gelebt werden kann.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal ist der zweite Plan eben der bessere. Statt eines Neubaus hat Diespeck nun ein Begegnungshaus mit bestehender Substanz, zentraler Lage und ganz eigenem Charme. Aus einer ehemaligen Sparkasse wurde ein Ort für Begegnung – das ist fast schon symbolisch: Früher wurden hier Konten geführt, künftig vielleicht eher Gespräche, Ideen und Vereinsleben gepflegt. Und seien wir ehrlich: Ein „Wohnzimmer für die Gemeinde“ klingt doch deutlich gemütlicher als ein Sitzungssaal mit Neonlicht.

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# Gelungene Premiere: Diespecker Gemeinderat startet im neuen Begegnungshaus in die Wahlperiode

Diespeck hat seine neue Wahlperiode mit einer Sitzung begonnen, die gleich in mehrfacher Hinsicht ein Neuanfang war: Der neu gewählte Gemeinderat kam nicht nur zur konstituierenden Sitzung zusammen, sondern tagte dabei auch erstmals im neuen Begegnungshaus. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher verfolgten die Sitzung – und erlebten ein Gremium, das strukturiert, ruhig und in guter Atmosphäre in die kommenden Jahre startete.

Vieles bleibt in Diespeck beim Bewährten. Im 16-köpfigen Gemeinderat gibt es mit Petra Ixmeier und Steffen Rupp lediglich zwei neue Gesichter. Auch bei den Stellvertretern des Bürgermeisters setzt die Gemeinde auf Kontinuität: Roland Schmidt wurde erneut zum zweiten Bürgermeister gewählt, Georg Grimm bleibt dritter Bürgermeister.

Die Besetzung der Ausschüsse und weiteren Gremien war im Vorfeld bereits abgestimmt worden und konnte deshalb ohne größere Diskussionen beschlossen werden. Nur bei einem Punkt gab es eine kurze Debatte: Der Verfügungsrahmen des Bürgermeisters wurde auf Empfehlung des Gemeindetags von bislang 5.000 auf künftig 10.000 Euro erhöht. Helmut Roch sprach sich dafür aus, den bisherigen Betrag beizubehalten, fand dafür im Gremium jedoch keine Unterstützung.

Auch die Regelung zum Sitzungsgeld wurde angepasst. Künftig erhalten Gemeinderätinnen und Gemeinderäte einheitlich 45 Euro. Die bisherige Unterscheidung zwischen Papier- und Digital-Einladung entfällt. Bislang gab es 30 Euro bei Einladung in Papierform und 35 Euro bei digitaler Zustellung, zusätzlich einen Zuschuss von 200 Euro für digitale Endgeräte. Diese Regelung wird nun abgeschafft. Die Verwaltung geht davon aus, dass inzwischen alle Ratsmitglieder über die notwendige Technik verfügen. Bürgermeister Markus Helmreich begründete die Erhöhung unter anderem mit dem Umfang der Unterlagen: Nicht selten müssten sich die Ratsmitglieder über das Wochenende durch 100 bis 200 Seiten Sitzungsunterlagen arbeiten.

Nicht weitergeführt werden soll der „Ausschuss für soziale Belange und das Ehrenamt“. Dieser hatte zuletzt keine aktive Rolle mehr gespielt und war vor allem im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit mit Vereinen während der Planungen für das Begegnungshaus entstanden. Anders der „Ferien- und Notlagenausschuss“: Dieser habe sich insbesondere in der Corona-Zeit bewährt und soll deshalb bestehen bleiben.

Künftig will Diespeck außerdem hybride Sitzungen ermöglichen. Damit wäre auch eine Online-Teilnahme denkbar, etwa wenn ein Ratsmitglied beruflich unterwegs ist. Festgeschrieben bleibt weiterhin ein Sitzungsende um 21.30 Uhr. Bürgermeister Helmreich räumte mit einem Schmunzeln ein, dass er diese Zeitvorgabe nicht immer einhalten könne – aus dem Rat kam prompt die trockene Rückmeldung, es sei „aber schon besser geworden“.

Bei den Beauftragten will sich die Gemeinde künftig etwas schlanker aufstellen. Dennoch bleiben alle bisherigen Aufgabenfelder in der Geschäftsordnung enthalten. So muss die Gemeinde die Ordnung nicht jedes Mal ändern, wenn sich doch wieder jemand für ein bestimmtes Themengebiet findet.

Auch abseits der formalen Beschlüsse bot die Sitzung einige kleine, menschliche Momente. Nach der Vereidigung wurden die beiden neuen Gemeinderatsmitglieder von allen Kolleginnen und Kollegen per Handschlag begrüßt. Bei der geheimen Wahl des zweiten und dritten Bürgermeisters sorgte dann die etwas knapp bemessene Wahlurne für ein kleines logistisches Problem – Verwaltungsbeamter Florian Sacher musste sichtbar Geschick beweisen, um die Stimmzettel unterzubringen. Mit Blick auf die Zukunft hatte er für das Behältnis aber schon eine zweite Verwendung parat: Bei Sitzungen der Verwaltungsgemeinschaft solle es künftig als Kasse dienen. Wer als Bürgermeister zu spät komme, müsse dann fünf Euro einzahlen.

Auch das neue Begegnungshaus selbst bestand seine Feuertaufe offenbar mit Bravour. Aus dem Publikum gab es viel Lob für die Akustik. Nach dem öffentlichen Teil hatte der dritte Bürgermeister Georg Grimm ausdrücklich nachgefragt, wie gut die Sitzung von den Zuhörerplätzen aus verständlich gewesen sei – die Rückmeldungen fielen positiv aus. Damit war die Premiere im neuen Haus rundum gelungen.

## Die wichtigsten Personalien im Überblick

**Fraktionssprecher**
– Hartmut Tanzberger (CSU)
– Dr. Carolus Schenke (Bürgerforum)
– Georg Grimm (SPD)

**Bauausschuss**
(kann künftig über Summen bis 100.000 Euro entscheiden)
– Matthias Schrödl
– Hartmut Tanzberger
– Thomas Wiesinger
– Kurt Endlein
– Dr. Carolus Schenke
– Georg Grimm

**Finanz- und Wirtschaftsausschuss**
– Markus Rieder
– Hartmut Tanzberger
– Robert Rabenstein
– Anne Billenstein
– Helmut Roch
– Petra Ixmeier

**Rechnungsprüfungsausschuss**
– Reinhard Stark (Vorsitzender)
– Markus Rieder
– Robert Rabenstein
– Helmut Roch

**Ausschuss für Ferien- und Notlagen**
– Thomas Wiesinger
– Hartmut Tanzberger
– Ulrich Wölfel
– Roland Schmidt
– Dr. Carolus Schenke
– Georg Grimm

**Verwaltungsgesellschaft Sport- und Gemeindezentrum**
– Ulrich Wölfel
– Hartmut Tanzberger
– Matthias Schrödl
– Roland Schmidt
– Carola Grimm

**VG-Gemeinschaftsversammlung**
– Steffen Rupp
– Markus Rieder
– Anne Billenstein
– Georg Grimm

**Schulverbandsversammlung Mittelschule**
– Markus Rieder

**Schulverbandsversammlung Grundschule**
– Roland Schmidt
– Georg Grimm

**Förderverein Kita**
– Matthias Schrödl

**Kommentar der Redaktion:**
In Diespeck zeigt sich gleich zum Start der neuen Wahlperiode: Wenn vieles vorbereitet ist, muss Kommunalpolitik nicht automatisch stundenlanges Ringen bedeuten. Und ganz ehrlich: Eine Wahlurne, die bald als Strafkasse für zu spät kommende Bürgermeister dienen soll, hat auch nicht jede Gemeinde. Fehlt eigentlich nur noch ein Kassenwart mit besonders strengem Blick.

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# Diespeck verabschiedet Gemeinderäte und Beauftragte – Rückblick auf eine besondere Wahlperiode

Zum Ende der öffentlichen Gemeinderatssitzung in Diespeck ist es noch einmal persönlich geworden: Mit Hartmut Mitländer und Florian Goßler wurden zwei ausscheidende Gemeinderäte offiziell verabschiedet. Bürgermeister Markus Helmreich nutzte die Gelegenheit aber nicht nur für Dankesworte, sondern auch für einen Rückblick auf eine Wahlperiode, die durch Corona, Rathausumbau und einen Wechsel an der Gemeindespitze alles andere als gewöhnlich war.

Helmreich sprach von einer „vielleicht sogar einzigartigen“ Amtszeit. Nur einen Tag nach der Kommunalwahl habe der erste Lockdown begonnen. Diskussionen mit Abstand, Entscheidungen unter Unsicherheit und Verantwortung in einer sich ständig verändernden Lage hätten die Arbeit des Gemeinderats geprägt. Trotzdem, so der Bürgermeister, sei das Gremium in dieser schwierigen Zeit stets handlungsfähig, sachlich und verantwortungsbewusst geblieben. Dass der Rat während der gesamten Periode nur ein einziges Mal im ursprünglichen Sitzungssaal tagte, lag später zusätzlich am Umbau des Rathauses.

## Lob für Zusammenhalt und Vertretung

Zu den besonderen Umständen gehörte auch der Wechsel an der Spitze der Gemeinde. Nach der Wahl von Dr. Christian von Dobschütz zum Landrat wurde Diespeck für dreieinhalb Monate vom zweiten Bürgermeister Roland Schmidt geführt. Dafür gab es von Helmreich ein ausdrückliches Sonderlob.

Seit dem 15. Oktober 2024 ist Markus Helmreich selbst im Amt. Die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat sei seither von Vertrauen geprägt. Gemeinsam habe man wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Als zentrale Projekte nannte er die dringend notwendige Sanierung der Abwasserleitungen, das kurz vor der Fertigstellung stehende Begegnungshaus, das Nahwärmenetz im Kernort sowie den Glasfaserausbau. Im Kernort sei dieser bereits umgesetzt, für die Ortsteile stehe die Vergabe bald an.

Dass alle 14 erneut angetretenen Gemeinderäte wiedergewählt wurden, wertete Helmreich als starkes Zeichen des Vertrauens und der Anerkennung für die geleistete Arbeit.

## Zwei neue Gesichter ab Mai

Mit dem Beginn der neuen Wahlperiode gibt es im Diespecker Gemeinderat nur wenig Veränderung. Mit Steffen Rupp und Petra Ixmeier kommen lediglich zwei neue Mitglieder hinzu. Nicht mehr zur Wahl angetreten waren Florian Goßler und Hartmut Mitländer.

Goßler gehörte dem Gremium eine volle Periode lang an, Mitländer war knapp ein Jahr später als Nachrücker in den Rat gekommen. Bürgermeister Helmreich würdigte beide für ihre faire und klare Art, ihre Meinung einzubringen, mitzudiskutieren und Entscheidungen mitzutragen – auch dann, wenn diese nicht leicht gewesen seien. Auch die Fraktionssprecher der anderen Fraktionen schlossen sich dem Dank an.

## Auch die Beauftragten wurden verabschiedet

Eine Besonderheit in Diespeck ist die große Zahl an Beauftragten, die viele Themenfelder innerhalb der Gemeinde abdecken. Auch sie wurden zum Ende der Wahlperiode verabschiedet. Wer weiterhin zur Verfügung steht, kann in der neuen Amtszeit erneut verpflichtet werden. Laut Helmreich haben die Seniorenbeauftragten, die noch nicht lange im Amt sind, sowie eine der Jugendbeauftragten bereits Bereitschaft signalisiert.

Bereits zu Beginn der Sitzung waren die ausscheidenden Gemeinderäte gemeinsam mit allen Beauftragten verabschiedet worden. Zum Erfahrungsaustausch hatte die Gemeinde sie außerdem zu einem kleinen Abendessen eingeladen.

## Das sind die Beauftragten in Diespeck

Als Jugendbeauftragte waren Petra Ixmeier, Renate Raab und Eva Stengel tätig. Dem Behindertenbeirat gehören Dieter Wittmer und Gunda Grüner an. Gewerbebeauftragter ist Florian Goßler. Um den Umweltschutz kümmerten sich Hartmut Mitländer und Reiner Guckenberger.

Ansprechpartner für Radwege ist Jürgen Rotter, für die Energiewende Gerhard Hofmann. Helmut Rupprecht ist für den Gewässerschutz zuständig. In Kulturfragen beraten Reinhard Stark und Ines Klier die Gemeinde. Für die Belange der älteren Diespeckerinnen und Diespecker setzen sich Brigitte Müller, Danuela Studtrucker und Hildegard Schmidt ein.

## Gemeinderat Diespeck in Kürze

### Packstation kommt – nur eben später
Bürgermeister Markus Helmreich hat nach eigenen Angaben mit der Post telefoniert. Bereits vor einem Jahr hatte der Gemeinderat eine Packstation genehmigt, gebaut wurde bislang aber noch nichts. Laut Post soll das Vorhaben jedoch weiterhin umgesetzt werden.

### Mobilfunkmast in Stübach: Zustimmung auch für Bodendenkmal-Prüfung
Die Deutsche Funkturm GmbH plant den Bau eines Mobilfunkmasts in Stübach. Dem Bauantrag hatte der Gemeinderat bereits in der Januarsitzung zugestimmt. Vor dem Bau ist nun noch eine denkmalrechtliche Überprüfung notwendig, um sicherzustellen, dass keine historischen Zeugnisse im Boden beschädigt werden. Auch dafür gab der Rat jetzt grünes Licht.

### Anhänger-Parken „Am Sachsenbach“ bleibt erlaubt
Immer mehr Autoanhänger werden nach Beobachtungen offenbar dauerhaft auf der geschotterten Fläche „Am Sachsenbach“ abgestellt. Darüber hatte sich eine Person bei der Gemeinde beschwert. Derzeit ist das Parken von Anhängern dort erlaubt. Um das zu ändern und mehr Platz für Autos zu schaffen, müsste zunächst ein Verbotsschild aufgestellt werden. Der Gemeinderat sprach sich jedoch dagegen aus. Ein zusätzliches Schild und vor allem die Kontrolle der Einhaltung erschienen dem Gremium zu aufwendig. Stattdessen hoffe man auf eine vernünftige Einigung untereinander.

## Kommentar der Redaktion
In Diespeck zeigt sich einmal mehr, dass Kommunalpolitik oft viel weniger aus großen Schlagzeilen und viel mehr aus langen Sitzungen, zähen Entscheidungen und verlässlicher Zusammenarbeit besteht. Gerade in einer Wahlperiode mit Corona, Unsicherheit und Übergang an der Gemeindespitze ist das keine Selbstverständlichkeit. Dass fast das komplette Gremium erneut gewählt wurde, ist da wohl das deutlichste Zeugnis. Und wenn jetzt noch die Packstation tatsächlich kommt, dann wäre das fast schon ein kleines kommunalpolitisches Wunder mit Sendungsverfolgung.

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**Diespeck setzt auf Nahwärme: Erste Heizzentrale steht, zweite ist bereits geplant**

In Diespeck nimmt ein großes Zukunftsprojekt Form an: Die Energie-Ziegler-GmbH aus Neuhof baut derzeit ein Nahwärmenetz auf, das zahlreiche Haushalte künftig umweltfreundlich mit Wärme versorgen soll. Die erste Heizzentrale ist bereits fertiggestellt, der erste Bauabschnitt läuft – und das Interesse in der Gemeinde ist so groß, dass schon jetzt eine zweite Anlage geplant wird.

Direkt oberhalb des Sport- und Gemeindezentrums in Richtung Dettendorf steht das neue Heizhaus bereits bereit. Wie Geschäftsführer Johannes Ziegler im Gespräch erklärte, wird die Anlage zeitnah in Betrieb gehen. Das Gebäude misst 20 mal 12 Meter und ist mit einem Heizkessel von 1000 Kilowatt Leistung ausgestattet. Vor Ort lagern bereits Hackschnitzel, die künftig für die Wärmeversorgung eingesetzt werden sollen.

Die Investitionskosten für die erste Heizzentrale liegen bei rund 750.000 Euro. Schon im ersten Bauabschnitt konnten sich laut Ziegler 87 Haushalte anschließen. Die Resonanz sei insgesamt sehr positiv.

Wegen der starken Nachfrage ist bereits ein zweites Heizhaus in Planung. Dieses soll direkt neben der ersten Anlage entstehen und in Größe sowie Kapazität identisch ausfallen. Gemeinsam mit Diespecks Bürgermeister Markus Helmreich stellte Ziegler die weiteren Planungen vor. Helmreich betonte dabei, dass nach Möglichkeit auch sämtliche gemeindlichen Liegenschaften an das Nahwärmenetz angeschlossen werden sollen.

Der zweite Bauabschnitt soll in der Sandstraße beginnen. Auch dort ist das Interesse groß: Nach bisherigen Angaben haben bereits 70 Anwohnerinnen und Anwohner signalisiert, sich an die umweltfreundliche Wärmeversorgung anschließen zu wollen. Ein Vorteil für viele Eigentümer: Laut Informationen aus einer Bürgerversammlung können selbst genutzte Eigenheime mit bis zu 70 Prozent gefördert werden. Zudem ist die Technik in den Häusern platzsparend, die Wartung übernimmt Energie Ziegler.

Betreiber des Netzes ist die Energie-Ziegler-GmbH. Die Gemeinde Diespeck selbst hat nach Angaben der Beteiligten das Grundstück verkauft und die Zufahrtswege geschaffen. Dass das Projekt aktuell etwas hinter dem ursprünglichen Zeitplan liegt, daraus machte Johannes Ziegler keinen Hehl. Gerade bei solchen Vorhaben brauche es anfangs Zeit, bis Genehmigungen erteilt und Fördermittel bewilligt seien. Derzeit werden die Anschlüsse in der Dettendorfer Straße verlegt, anschließend sollen noch bestehende Lücken geschlossen werden.

Für Bürgermeister Helmreich ist das Projekt gerade in unsicheren Zeiten ein wichtiger Schritt. Viele Bürgerinnen und Bürger könnten sich damit ein Stück weit unabhängiger von Öl und Gas machen. Verwendet werde überwiegend regionales Material – etwa Schnittgut aus der Landschaftspflege oder Holz aus Wäldern im Umkreis von etwa 20 Kilometern. Das gesamte Material stamme aus der Region.

Für Johannes Ziegler ist Diespeck bereits das fünfte Nahwärmeprojekt dieser Art im Landkreis. Bürgermeister Helmreich sieht darin eine wichtige Investition in die Zukunft. Neben der regionalen und vergleichsweise stabilen Wärmeversorgung nannte er auch wirtschaftliche Vorteile für die Gemeinde – etwa durch Gewerbesteuereinnahmen. Als erster Bereich soll die Bamberger Straße ans Netz gehen. Bis zum Jahr 2030 soll das Nahwärmenetz in Diespeck dann komplett ausgebaut sein.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn ein Projekt schon in der ersten Phase so stark nachgefragt wird, ist das ein deutliches Signal: Das Thema Wärmeversorgung beschäftigt die Menschen ganz konkret – und zwar nicht erst seit gestern. Nahwärme ist zwar kein Zaubertrick, aber in Zeiten schwankender Energiepreise und wachsender Unsicherheit sicher mehr als nur eine nette Idee. Und wenn das Holz dafür auch noch aus der Region kommt, ist das nicht nur vernünftig, sondern fast schon fränkisch logisch.

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# Diespeck stemmt Millionen-Haushalt: Kredit vor allem für Pflichtaufgaben und Abwasser

Ein Haushalt, der es in sich hat: Die Gemeinde Diespeck plant in diesem Jahr eine Kreditaufnahme von 6,2 Millionen Euro, um ihr umfangreiches Investitionsprogramm zu finanzieren. Klingt auf den ersten Blick nach einem schweren Brocken – doch im Rathaus macht man deutlich: Hier geht es nicht um Luxus, sondern vor allem um notwendige Pflichtaufgaben, allen voran im Bereich Abwasser und Infrastruktur.

Bürgermeister Markus Helmreich machte in der Sitzung klar, dass die Lage zwar anspruchsvoll sei, aber keineswegs leichtfertig entstanden sei. „Wir bauen kein goldenes Rathaus, sondern geben es für Pflichtaufgaben aus“, betonte er. Ein großer Teil der geplanten Kreditaufnahme entspreche nahezu exakt den Investitionen ins Abwasser. Diese seien für viele Bürgerinnen und Bürger zwar kaum sichtbar, gehörten aber zum unverzichtbaren Kerngeschäft einer Gemeinde.

Helmreich erklärte zudem, wie kommunale Finanzen im Idealfall funktionieren: Im besten Fall erwirtschaftet der Verwaltungshaushalt so hohe Einnahmen, dass Geld in den Vermögenshaushalt übertragen werden kann, um daraus Investitionen zu stemmen – und im Optimalfall bleiben sogar noch Rücklagen übrig. Dieses Ideal erreichen laut Helmreich bayernweit aber nur noch rund drei Prozent der Gemeinden.

Davon ist auch Diespeck ein Stück entfernt, wenngleich die gesetzlich notwendige Mindestzuführung in den Vermögenshaushalt geschafft wird. Wegen des straffen Investitionsprogramms müssen jedoch sowohl Rücklagen deutlich abgeschmolzen als auch Kredite aufgenommen werden. Helmreich formulierte es offen: „Die Zahlen sind nicht ganz ohne.“

Kämmerer Timo von Westberg ging anschließend ins Detail. Die Einnahmen der Gemeinde seien zwar stabil, gleichzeitig würden die Ausgaben in vielen Bereichen stark steigen. Als Beispiele nannte er höhere Kosten im Tiefbau, steigende Personalausgaben und die Kreisumlage. Letztere falle in diesem Jahr zwar vergleichsweise glimpflich aus, was aber auch an einer einmaligen Finanzspritze an den Bezirk liege.

Besonders deutlich wurde die Lage beim Blick auf den Investitionsspielraum: Ohne Kreditaufnahme und ohne Rücklagen blieben Diespeck gerade einmal gut 260.000 Euro für Investitionen. Tatsächlich liegt der Vermögenshaushalt jedoch bei rund 11,8 Millionen Euro – ein Rekordwert, der sogar den Verwaltungshaushalt übersteigt.

Allerdings kommt ein Teil der Investitionen nicht allein aus der Gemeindekasse. Für mehrere Projekte fließen Fördermittel. So soll Diespeck aus einem Infrastrukturprogramm des Bundes 500.000 Euro erhalten. Dieses Geld ist für ein konkretes Projekt vorgesehen: das Begegnungshaus. Rechnerisch kann dieses damit beinahe zum Nulltarif umgesetzt werden.

Ein Schwerpunkt bleibt der Bereich Abwasser. Der Anschluss an die Kläranlage in Neustadt, die Umwandlung der bisherigen Diespecker Kläranlage in ein Pumpenhaus sowie weitere Investitionen ins Leitungsnetz werden zu 80 Prozent über Gebühren finanziert. Ein Teil der Belastung bleibt aber dennoch an der Gemeinde hängen. Nach Angaben von Kämmerer von Westberg betrifft das rund ein Viertel der Ausgaben, unter anderem wegen der Straßenentwässerung.

Mit Blick auf die kommenden Jahre regte von Westberg an, im Herbst eine Haushaltskonsolidierungsrunde einzuberufen. Dort soll beraten werden, wie sich Einnahmen steigern und Ausgaben senken lassen. Für seine mittelfristige Finanzplanung habe er bei der Gewerbesteuer vorsorglich mit Steigerungen gerechnet – ausdrücklich nicht als Signal an die Betriebe, sondern als rein rechnerischen Ansatz, um den Haushalt darstellbar zu machen.

Trotz der angespannten Lage zeigte sich der Gemeinderat geschlossen. Alle Fraktionen betonten, dass die Investitionen notwendig seien, da sie in die Infrastruktur der Gemeinde fließen. Auch dem Kämmerer wurde ausdrücklich gedankt. Am Ende fiel die Entscheidung einstimmig: Der Haushalt wurde ohne Gegenstimme verabschiedet.

## Der Haushalt in Zahlen

**Verwaltungshaushalt:** 10 Millionen Euro
**Vermögenshaushalt:** 12 Millionen Euro
**Zuführung in den Vermögenshaushalt:** 470.000 Euro
**Rücklagen zum Jahresanfang:** 1,6 Millionen Euro
**Rücklagen zum Jahresende:** 500.000 Euro
**Kreditaufnahme:** 6,2 Millionen Euro
(davon 2 Millionen Euro aus Kreditermächtigungen der Vorjahre)
**Schuldenstand zum Jahresanfang:** 4,7 Millionen Euro
**Schuldenstand zum Jahresende:** 10,6 Millionen Euro
**Pro-Kopf-Verschuldung:** 2.839 Euro

### Wichtige Einnahmen im Verwaltungshaushalt
**Anteil an der Einkommensteuer:** 3 Millionen Euro
**Schlüsselzuweisungen:** 1,3 Millionen Euro
**Gewerbesteuer:** 1,2 Millionen Euro
**Grundsteuern A und B:** 430.000 Euro

### Wichtige Ausgaben im Verwaltungshaushalt
**Kreisumlage:** 2,4 Millionen Euro
**Personalkosten:** 1,1 Millionen Euro
**VG-Umlage:** 770.000 Euro
**Personalkostenzuschuss Kita:** 730.000 Euro

**Kommentar der Redaktion:**
Man kann über Millionenbeträge schnell die Stirn runzeln – vor allem, wenn am Ende ein Schuldenstand von über zehn Millionen Euro im Raum steht. Aber in Diespeck wird das Geld eben nicht für Prestigeprojekte verbrannt, sondern größtenteils für Dinge ausgegeben, die funktionieren müssen, auch wenn man sie nicht täglich sieht. Kanal, Kläranlage, Leitungsnetz – alles nicht gerade Instagram-tauglich, aber ziemlich wichtig, wenn man auch morgen noch eine funktionierende Gemeinde haben will. Kurz gesagt: Kein Glamour, aber Grundversorgung. Und die kostet bekanntlich selten weniger.

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# Diespeck: Kamelhügel zwischen Dettendorfer Straße und Schleifmühlstraße gesperrt

Wer derzeit in Diespeck unterwegs ist, muss sich auf eine weitere Einschränkung im Straßenverkehr einstellen: Der sogenannte Kamelhügel zwischen der Dettendorfer Straße und der Schleifmühlstraße ist während der Vollsperrung der B470 ebenfalls für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Maßnahme wurde laut Gemeinde nicht leichtfertig getroffen, sondern dient dem Schutz der Fahrbahn.

Hintergrund ist die Sorge, dass der Straßenabschnitt ohne Sperrung in den kommenden Wochen massiv als Ausweichstrecke genutzt worden wäre. Nach Einschätzung der Gemeinde hätte das zu starken Schäden an der Fahrbahn führen können – mit der Folge, dass einfache Reparaturen nicht mehr ausgereicht hätten. Stattdessen wäre dann wohl eine komplette und entsprechend kostenintensive Sanierung notwendig geworden.

Der Wunsch nach dieser Maßnahme kam dabei auch aus dem Gemeinderat. Die Gemeinde bittet die Bürgerinnen und Bürger deshalb ausdrücklich um Verständnis und darum, die Sperrung konsequent zu beachten. Wie mitgeteilt wurde, wird die Einhaltung aktuell regelmäßig von der Polizei kontrolliert.

Wichtig für Verkehrsteilnehmer: Der bereits sanierte Streckenabschnitt zwischen der Schleifmühlstraße und dem Gewerbegebiet Kleinerlbach bleibt weiterhin für den Verkehr bis 7,5 Tonnen freigegeben.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal ist eine Straßensperrung eben genau das, was eine Straße davor bewahrt, später komplett erneuert werden zu müssen. Klingt erst einmal unpraktisch, spart am Ende aber oft viel Geld, Nerven und Baustellenzeit. Oder anders gesagt: Lieber jetzt ein Umweg als später die nächste Dauerbaustelle direkt vor der Haustür.

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**B470-Sperrung bei Diespeck: Umleitungsverkehr belastet Ort noch bis 24. April**

Seit Ende März ist die Bundesstraße 470 zwischen der Abzweigung nach Stübach und dem Diespecker Kreisel wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Der Verkehr wird aktuell in beide Richtungen durch Diespeck umgeleitet – mit spürbaren Folgen für Anwohner und Autofahrer. Vor allem zu den Stoßzeiten rollen regelrechte Kolonnen durch den Ort. Doch ein Ende ist in Sicht: Wenn alles nach Plan läuft, soll ab dem 24. April der Verkehr wieder regulär über die B470 fließen.

Diespecks Bürgermeister Markus Helmreich zeigt sich zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten werden kann. Man stehe im ständigen Austausch mit dem Staatlichen Bauamt, so Helmreich. Auch seien die Bürgerinnen und Bürger im Vorfeld ausreichend über die außergewöhnliche Verkehrssituation informiert worden.

Klar sei aber auch: Die aktuelle Lage sei für viele im Ort eine echte Belastung. Besonders betroffen sind laut Helmreich die Anwohnerinnen und Anwohner der Bamberger und Neustädter Straße – ebenso wie die Autofahrer, die sich morgens und abends durch den Ort bewegen müssen.

Die Gemeinde habe sich gemeinsam mit den Fraktionen des Gemeinderates intensiv mit der Maßnahme beschäftigt und sich auf die Einschätzung der Fachleute verlassen, dass die Sanierung notwendig ist. Laut Helmreich bot es sich an, die Arbeiten im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Ampelanlage durchzuführen.

Während der Umleitungsphase wurde in Diespeck außerdem die bisherige „Rechts-vor-links“-Regelung aufgehoben. Nach den Osterferien sollen zusätzlich Schülerlotsen eingesetzt werden, damit Kinder sicher zur Schule kommen.

Auch vom Staatlichen Bauamt Ansbach gibt es positive Signale: Frank Biedermann bestätigte, dass der vorgesehene Zeitplan aktuell eingehalten werden kann. Der erste Bauabschnitt läuft derzeit. Momentan wird die Asphaltdeckschicht aufgetragen, danach folgen die üblichen Restarbeiten. Dazu gehören unter anderem die Fertigstellung der Straßenränder mit Bitumenkanten, das Aufbringen der Fahrbahnmarkierungen, die Montage von Leitplanken und die Wiederherstellung des Banketts.

Im Anschluss starten die nächsten Bauphasen. Der zweite Bauabschnitt beginnt am Montag, 27. April. Dann geht es um Tiefbauarbeiten für die künftige Ampelanlage an der Käswasen-Kreuzung, also um das Verlegen von Kabeln und Leitungen. Für diese Arbeiten sollen nur noch halbseitige Sperrungen notwendig sein.

Der dritte und letzte Bauabschnitt ist schließlich für Mitte bis Ende Mai geplant. Dann werden die abschließenden Asphaltarbeiten zwischen den beiden Einmündungen durchgeführt.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer derzeit durch Diespeck muss, braucht vor allem eines: Geduld. Die Umleitung ist für viele nervig, für manche Anwohner wohl sogar eine tägliche Geräuschkulisse mit Dauer-Abo. Aber: Wenn am Ende die Straße saniert und die neue Ampelanlage vorbereitet ist, hat das Ganze wenigstens ein sinnvolles Ziel. Bleibt zu hoffen, dass Wetter, Baufortschritt und Verkehrsdisziplin weiter mitspielen – dann hat Diespeck bald wieder etwas mehr Ruhe und weniger Blechlawinen im Ort.

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# Schleifmühlstraße in Diespeck soll noch 2024 saniert werden

In der vorletzten Gemeinderatssitzung dieser Wahlperiode in Diespeck ging es vor allem um ein Thema, das viele Bürger direkt vor der Haustür betrifft: Straßen, Gehwege und die Verkehrssicherheit im Ort. Besonders dringend ist nach Angaben der Gemeinde die Sanierung der Schleifmühlstraße. Außerdem wurde bekannt, dass in der Neustädter Straße ein neuer 24/7-Laden entstehen soll.

Für Straßen- und Gehwegsanierungen stehen im Diespecker Haushalt aktuell 100.000 Euro zur Verfügung. Bürgermeister Markus Helmreich machte dabei deutlich, dass diese Summe zwar nicht alle Probleme lösen könne, aber dringend notwendig sei, weil es an mehreren Stellen Handlungsbedarf gebe.

Als besonders akut gilt derzeit die Schleifmühlstraße. Dort müsse noch in diesem Jahr etwas passieren. Ein Angebot für die Sanierung liegt laut Helmreich bereits vor, ein zweites soll noch eingeholt werden. Gemeinderat Helmut Roch vom Bürgerforum regte in diesem Zusammenhang an, im kommenden Jahr auch die Straßen in Unter- und Obersachsen stärker in den Blick zu nehmen.

Zur Bewertung des Zustands der Straßen wurde in den vergangenen Wochen in Diespeck die App „Vialytics“ eingesetzt. Die Software erkennt Straßenschäden und hilft bei der Priorisierung notwendiger Maßnahmen. Auf Nachfrage aus dem Gemeinderat bestätigte der Bürgermeister, dass auch das Kanalnetz mit dieser Technik überprüft wurde.

Ein weiterer Punkt: In der Schleifmühlstraße steht demnächst auch die Verlegung von Glasfaser an. Dadurch bietet sich an, notwendige Arbeiten gebündelt durchzuführen. In diesem Zuge sollen schadhafte Gehwegflächen neu gepflastert werden. Der Gemeinderat ermächtigte den Bürgermeister deshalb, im Rahmen der Straßenbaumaßnahmen auch Mittel für den Ausbau der Gehwege einzusetzen.

Neben der Schleifmühlstraße standen weitere Verkehrsfragen auf der Tagesordnung. Ein beantragter Verkehrsspiegel am Neuberg im Ortsteil Stübach wurde abgelehnt. Dagegen will sich die Gemeinde die Situation am Dachsbacher Weg, insbesondere bei der Einfahrt in die Parallelstraße, noch genauer anschauen. Dort ist die Sicht offenbar problematisch. Als erste Maßnahme soll ein Schild mit dem Hinweis „Spielende Kinder“ Autofahrer zum langsameren Fahren bewegen.

Zusätzlich sollen in den angrenzenden Straßen sogenannte Haifischzähne auf die Fahrbahn aufgebracht werden. Diese Markierungen sollen auf die Regel „rechts vor links“ aufmerksam machen. Auch in der Richthofenstraße sind solche Markierungen geplant. Beschlossen wurde außerdem, dass Hecken von Anwohnern an besonders unübersichtlichen Stellen zurückgenommen oder entfernt werden müssen, wenn sie die Sicht beeinträchtigen.

Beim Kreuzungsbereich in der Willenbachstraße, der in der Vergangenheit mehrfach Thema im Gemeinderat war, hat sich die Lage laut Rathaus inzwischen verbessert. Durch das Abrunden der Abzweigungen sei die Verkehrssituation dort übersichtlicher geworden.

Zum Abschluss des Themenblocks Straßenbau ging es noch um den Kirchberg. Dort sollen demnächst Parkplätze eingezeichnet und ein Tempo-30-Schild aufgestellt werden. Künftig darf dort dann nur noch auf den markierten Flächen geparkt werden.

Erfreuliche Nachrichten gab es zum Schluss noch beim Thema Wasserversorgung: Der Wasserverbrauch in der Gemeinde ist deutlich gesunken. Als Grund nannte Bürgermeister Helmreich vor allem die erneuerten Leitungen in der Bamberger Straße, wo es in der Vergangenheit immer wieder zu Rohrbrüchen gekommen war. Während der Verbrauch 2023 noch bei 42.500 Kubikmetern lag, sind es aktuell nur noch rund 23.000 Kubikmeter. Für die Gemeinde ist das ein klares Signal: Es geht in die richtige Richtung.

**Kommentar der Redaktion:**
In Diespeck zeigt sich einmal mehr: Straßenbau ist selten ein Thema, das große Schlagzeilen macht – bis man täglich über Schlaglöcher fährt oder mit dem Kinderwagen holprige Gehwege meistert. Dass die Schleifmühlstraße jetzt Vorrang bekommt, ist deshalb nur konsequent. Clever ist auch, die Sanierung mit der Glasfaserverlegung zu verbinden. Wenn schon gebuddelt wird, dann bitte nicht zweimal. Und der neue 24/7-Laden in der Neustädter Straße? Der dürfte für Gesprächsstoff sorgen – und wohl auch für spontane Einkäufe zu Uhrzeiten, zu denen man sonst höchstens merkt, dass die Milch leer ist.

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Diespeck

BundesstrasseSperrungUmleitungWordPress

# Bundesstraße 470 ab Montag bei Diespeck gesperrt

Autofahrer rund um Diespeck müssen sich ab Montag auf Einschränkungen einstellen: Das Staatliche Bauamt Ansbach startet auf der Bundesstraße 470 eine größere Fahrbahnsanierung. Neben einer Vollsperrung in einem ersten Abschnitt ist auch eine neue Ampelanlage an einer unfallauffälligen Kreuzung geplant. Wer in Richtung Neustadt, Uehlfeld oder Dettendorf unterwegs ist, sollte in den kommenden Wochen mehr Zeit einplanen.

Wie das Staatliche Bauamt mitteilt, beginnen die Bauarbeiten am Montag, 30. März, auf einem rund 1,4 Kilometer langen Abschnitt westlich von Diespeck. Betroffen ist die Strecke zwischen dem Kreisverkehr bei Diespeck und der Kreisstraße NEA 15 in Richtung Dettendorf.

Neben der Erneuerung der schadhaften Fahrbahn soll an der Kreuzung mit der NEA 15 Richtung Dettendorf auch eine Ampel errichtet werden. Damit soll die Verkehrssicherheit an dieser Stelle dauerhaft verbessert werden. Die Kreuzung gilt laut Mitteilung als unfallauffällig.

Um die Auswirkungen auf den Verkehr möglichst gering zu halten, wird die Maßnahme in drei Bauabschnitte aufgeteilt.

Im ersten Bauabschnitt wird der Fahrbahnoberbau der B 470 zwischen der Einmündung der Kreisstraße NEA 15 Richtung Ehe und dem Kreisverkehr bei Diespeck komplett erneuert. Dafür ist eine Vollsperrung notwendig.

Im zweiten Bauabschnitt folgen die Tiefbauarbeiten für die neue Ampelanlage an der NEA 15 Richtung Dettendorf. Hier wird der Verkehr halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt und per Ampel geregelt.

Im dritten und letzten Bauabschnitt wird dann die Fahrbahn der B 470 zwischen den beiden Einmündungen der NEA 15 erneuert. Auch hier bleibt die Strecke einspurig befahrbar, der Verkehr wird ebenfalls mit einer Baustellenampel geregelt.

Während der Vollsperrung im ersten Bauabschnitt wird eine weiträumige Umleitung eingerichtet. Der Verkehr aus Richtung Uehlfeld wird über die Staatsstraße 2259 durch Gutenstetten, Münchsteinach und Mittelsteinach geführt. Von dort geht es über die Staatsstraße 2256 durch Baudenbach und Langenfeld zurück auf die Bundesstraße 8 in Richtung Neustadt.

Für den Verkehr aus Neustadt gilt dieselbe Umleitungsstrecke in umgekehrter Richtung.

In den Bauabschnitten zwei und drei bleibt die B 470 grundsätzlich befahrbar, dann allerdings nur mit einspuriger Verkehrsführung und entsprechender Ampelregelung.

**Kommentar der Redaktion:**
Die Sanierung dürfte für viele Pendler erst einmal nervig sein – keine Frage. Wenn am Ende aber die Straße besser wird und an einer bekannten Problemkreuzung endlich eine Ampel für mehr Sicherheit sorgt, dann ist das eine Maßnahme, mit der wohl viele leben können. Bleibt zu hoffen, dass alles möglichst zügig und ohne größere Überraschungen über die Bühne geht – denn Umleitungen sind bekanntlich nur auf dem Papier immer ganz entspannt.

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Diespeck

GemeindenSchuleNeubauWordPress

# Die VG Diespeck stellt die Weichen: Mehrheit spricht sich für Schulneubau aus

Sanierung oder kompletter Neubau? Diese Frage hat die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Diespeck seit längerer Zeit beschäftigt. Bei einer gemeinsamen Sitzung in der Schulaula in Diespeck fiel nun die Entscheidung: Die Mehrheit der Ratsmitglieder aus Diespeck, Baudenbach, Gutenstetten und Münchsteinach sprach sich für einen Neubau der Schule aus. Das Großprojekt könnte rund 35 Millionen Euro kosten und soll nach aktuellem Stand bis Ende 2029 fertiggestellt werden.

Rund 50 Ratsmitglieder kamen am Mittwoch zur Gemeinschaftssitzung zusammen, um über die Zukunft des Schulstandorts zu beraten. Im Raum standen zwei Varianten: eine Sanierung des bestehenden Gebäudes für geschätzte 23 Millionen Euro oder ein Neubau, der mit rund 35 Millionen Euro veranschlagt wird. Am Ende votierte die Mehrheit für den Neubau.

Ein wesentlicher Grund für diese Entscheidung waren die erheblichen Mängel am bestehenden Schulgebäude. Die Grundschule stammt aus dem Jahr 1965, die Mittelschule wurde Anfang der 1980er-Jahre fertiggestellt. Bei einer Bestandsanalyse wurden unter anderem Defizite beim Brandschutz, fehlende Rettungswege, eine marode Heizung, mangelnde Barrierefreiheit, eine schwierige Parksituation und ein schlechter energetischer Zustand festgestellt.

Hinzu kommt der gesetzliche Anspruch auf Ganztagesbetreuung, der bis 2029 umgesetzt werden muss. Dafür wäre am bisherigen Standort zusätzlich eine Mensa nötig gewesen. Allein dafür standen rund drei Millionen Euro im Raum. Auch die Bauzeit einer Sanierung wurde kritisch gesehen, da der Unterricht über Jahre hinweg in einem Ausweichquartier, etwa in Containern, hätte stattfinden müssen.

Schulleiter Ulrich Schöttle und seine Stellvertreterin Anja Held sprachen sich ebenso für einen Neubau aus. Auch aus den Gemeinderäten kam deutliche Unterstützung. Baudenbachs Bürgermeister Wolfgang Schmidt bezeichnete eine Sanierung als Investition in einen „toten Standort“. Diespecks Bürgermeister Markus Helmreich verwies darauf, dass man mit Sanierungen bereits schlechte Erfahrungen gemacht habe.

Noch offen ist allerdings die Standortfrage. Diskutiert wird über einen neuen Platz „auf der grünen Wiese“ in der Nähe des Sport- und Gemeindezentrums. Klar ist: Um die Fördermittel in Anspruch nehmen zu können, muss das Gebäude bis Ende 2029 bezugsfertig sein. Die Förderung könnte laut Sitzung bei rund 70 Prozent liegen.

Ganz ohne Bedenken verlief die Debatte nicht. Mehrere Ratsmitglieder warnten vor unkalkulierbaren Kosten. So sprach Siegfried Faust aus Gutenstetten von einer möglichen „Wundertüte an Kosten“. Auch aus dem Diespecker Bürgerforum kamen Zweifel, ob die finanzielle Belastung am Ende tragbar bleibt. Dennoch überwog in der Abstimmung die Einschätzung, dass eine Sanierung langfristig nicht die bessere Lösung wäre.

Nach rund drei Stunden fiel die Entscheidung schließlich bei acht Gegenstimmen zugunsten des Neubaus. Münchsteinach und Baudenbach stimmten geschlossen dafür, in Diespeck gab es Gegenstimmen aus dem Bürgerforum. Aus Gutenstetten lehnten drei Ratsmitglieder das Vorhaben ab. Eine Vertagung, wie sie aus Teilen des Gremiums angeregt wurde, kam nicht zustande. Laut VG-Kämmerer Timo von Westberg sei eine Entscheidung jetzt notwendig gewesen, da bei weiterem Aufschub Fördermittel in Höhe von 425.000 Euro gefährdet gewesen wären.

Auch zur späteren Nutzung des bestehenden Schulgebäudes gab es erste Einschätzungen. Laut Planer sei das Gebäude für Wohnraum ungeeignet. Denkbar wären eine Büronutzung oder ein Abriss.

Die Kosten, die nach Abzug von Fördermitteln bei den Gemeinden verbleiben, wurden ebenfalls benannt. Demnach müsste Diespeck rund 13,4 Millionen Euro tragen, Münchsteinach etwa vier Millionen Euro, Gutenstetten rund 4,3 Millionen Euro und Baudenbach etwa 4,5 Millionen Euro. Die endgültige Höhe hängt unter anderem von den jeweiligen Schülerzahlen ab.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn vier Gemeinden gemeinsam ein Projekt dieser Größenordnung stemmen, dann ist das kein kleiner Tagesordnungspunkt, sondern eine Entscheidung mit Wirkung für Jahrzehnte. Klar ist auch: 35 Millionen Euro lassen niemanden locker mit dem Kaffeebecher nicken. Aber wenn bei Brandschutz, Barrierefreiheit, Heizung und Ganztagsbetreuung so viele Baustellen zusammenkommen, wird aus „Die Schule geht doch noch“ schnell ein ziemlich teures „Irgendwie wird’s schon halten“. Ein Neubau ist teuer – eine Dauerbaustelle mit Überraschungen allerdings oft auch. Oder, um es fränkisch nüchtern zu sagen: Lieber einmal ordentlich planen als jahrelang am alten Gemäuer herumdoktern, bis der Taschenrechner selbst um Gnade bittet.

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Diespeck

BaumarktEinbruchFestnahmeWordPress

Diespeck

Zack, zack, Grill geklaut – und dann auch noch mit dem Hubwagen durch Diespeck! Einbruch im Baumarkt, Festnahme am Sonntagabend – und das direkt vor unser aller Nase. Kein Film, sondern Alltag bei uns an der Aisch.

Worum geht’s? Am Sonntagabend (22.02.2026) hat ein blitzschneller Zeuge in Diespeck einen „Tatort live“ beobachtet: Zwei Männer machen sich auf dem Gelände eines Baumarktes verdächtig zu schaffen. Einer fährt mit einem Hubwagen ein bisschen wild herum, der andere wartet schon in einem Auto auf dem Parkplatz. Dem Zeugen geht der Kragen hoch – und die 110 wird gewählt.

Was passiert dann? Nur kurze Zeit später steht die Polizei auf der Matte, nimmt den Hubwagenfahrer (27 Jahre, deutsch) und seinen mutmaßlichen Komplizen (23 Jahre, ebenfalls deutsch) fest. Beide haben offensichtlich schon für den illegalen Grillabend vorgesorgt: Mehrere Kartons voller Grills warten schon außen auf Abholung. Gesamtwert? Mehrere tausend Euro – da kommt selbst die längste Schlange beim Sommerschlussverkauf nicht mit.

Warum war das Ganze besonders brenzlig? Weil der 27-Jährige nicht nur auf heißen Kohlen saß, sondern auch ein Messer griffbereit hatte. Die Polizei wertet das als Diebstahl mit Waffen und Hausfriedensbruch – für alle Nicht-Jurist:innen: Das gibt richtig Ärger! Die Staatsanwaltschaft Ansbach hat gleich mal Haftantrag gestellt. Über einen Platz zum Nachdenken beim Haftrichter darf der mutmaßliche Haupttäter schon bald sinnieren.

Und was lernen wir? Einbrüche gibt’s nicht nur im Tatort. Ein wachsames Auge und ein flotter Anruf bei der Polizei – fertig ist die Heldentat im Alltag. Danke an alle aufmerksamen Bürger:innen in Mittelfranken! Weiter so, damit bei uns maximal der Grill angezündet wird – und nicht das kriminelle Feuer.

Quelle: Die Bayerische Polizei – Bei Einbruch in Baumarkt beobachtet – Festnahme

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KitaDefizitUebernahmeWordPress

Diespeck

Das Drama war groß! Kita-Pleite? Geld weg? Muss jetzt alles dichtmachen? Keine Panik – jetzt ist Klarheit da: Die Diespecker Kita ist raus aus den tiefroten Zahlen. Was war los? Und wie geht’s weiter mit unseren Kleinsten?

Die Fakten: 200.000 Euro Defizit hatten sich 2024 in der evangelischen Kita Diespeck angesammelt. Die Kasse war leer, alle hatten Schweiß auf der Stirn. Eltern bangten, Personal rotierte, Gemeinderat zuckte ratlos die Schultern. Nun endlich die Rettung: Die Gemeinde Diespeck und die Evangelische Kirchengemeinde teilen sich das dicke Minus. Bürgermeister Markus Helmreich sagt: „Wir ziehen alle an einem Strang.“ Na dann!

Ganz so glatt lief das natürlich nicht. Einige Ratsmitglieder wollten den Fehlbetrag gar nicht übernehmen – das Geld wächst bekanntlich auch in Diespeck nicht auf den Bäumen. Es folgte eine Tour durch Zahlen, Sorgen, Krisenrunde um Krisenrunde. Leiterin Carina Scherer erklärt: Die harten Maßnahmen, vor allem beim Personal, haben gewirkt – im Rahmen der Gesetze und Fördermöglichkeiten! Jetzt steht die Kita wieder stabil.

Aber: Das Personal bleibt knapp. Fachkräfte wachsen halt auch nicht auf Blumenbeeten. Immer wieder werden Notbetreuungen nötig, Gruppen müssen manchmal zusammengelegt werden, die Standorte sind verstreut. Manchmal gibt’s auf eine offene Stelle nicht mal eine einzige Bewerbung – als wären Erzieher:innen ein Mythos, den man nur nachts in Diespeck sichtet. Kita-Leiterin Barbara Hartmann muss dann kreativ werden, Eltern und Elternbeirat holen, Lösungen suchen – im Zweifel bleiben etliche Kinder dann halt auch mal daheim.

Das nervt alle. Bürgermeister Helmreich presst den Satz raus: Die Entwicklung der Buchungszahlen schauen wir uns jetzt ganz genau an. Das Ziel ist klar: Zuverlässige, gute Betreuung für die Kinder.

Hoffnung? Vielleicht. Carina Scherer schaut nach München: Das bayerische Familiengeld soll künftig mehr direkt in die Kitas fließen. Klingt erstmal nach Bürokraten-Deutsch – soll aber wirklich helfen. Mehr Geld heißt strukturiertere Betreuung, mehr Qualität, weniger Stress für Erzieher:innen und Eltern. Klar, der Weg dahin bleibt steinig, aber: Frühkindliche Bildung in Mittelfranken ist schließlich kein Hütchenspiel!

Redaktionsfazit: Wie oft im Leben – Geldsorgen werden geteilt, Personal bleibt knapp. Aber: Wer zusammenhält, kriegt auch in Diespeck die Kita aus der Sackgasse. Vielleicht schenken wir beim nächsten Fasching einfach einen Haufen Bewerbungen und einen Topf voller Fördergelder. Kann ja nicht schaden.

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Diespeck

DiespeckBegegnungshausEinweihungWordPress

**Diespeck – Ein Haus für alle: Begegnungshaus öffnet seine Türen**

Am 10. Mai ist es soweit: Diespeck feiert die Einweihung seines neuen Begegnungshauses! Ein stolzer Tag für die Gemeinde, ein Tag der Begegnung und des Austauschs. Architekt Werner Schad hat den Zeitplan fest im Griff, und Bürgermeister Markus Helmreich lädt alle Bürger*innen zur Besichtigung der „guten Stube“ ein.

Die Diespecker Vereine können aufatmen: Endlich genug Raum für Treffen und Veranstaltungen. Auch der Gemeinderat hat Grund zur Freude, denn nach langer Pause gibt es wieder einen Sitzungssaal – kein Ausweichen mehr in Schulaulen. Das Warten hat sich also gelohnt.

Nach einer intensiven Planungsphase und vielen Diskussionen entschied sich der Gemeinderat schließlich für die Umnutzung des ehemaligen Sparkassenhauses. Diese Lösung erwies sich als günstiger und praktischer als der zunächst geplante Neubau. Mit dieser Entscheidung schlug man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Gemeinde sparte erheblich und ein prominenter Leerstand verschwand.

Noch wird fleißig gewerkelt: Die Lüftungsanlagen werden eingebaut, Elektroinstallationen verlegt und wo nötig gibt’s neue Fliesen. Die bestellte Küche und das Mobiliar treffen rechtzeitig ein. Der Keller bietet zusätzlichem Stauraum für Vereine und die Verwaltungsgemeinschaft – eine rundum durchdachte Lösung.

Gerade in unserer digitalisierten Welt sind Orte der Begegnung wichtiger denn je. Sie fördern das Miteinander und bieten Abwechslung für Jung und Alt. Liebe Diespecker*innen, nutzt diese Chance und lasst uns gemeinsam feiern!

Wie seht ihr die Entwicklung in Diespeck? Schreibt uns eure Meinung oder diskutiert mit uns auf Facebook und Instagram.

#Begegnungshaus #DiespeckFeiert #GemeinschaftStärken #MittelfrankenLebt
Foto:Beispielbild
Mehr Informationen aus unserer Region finden Sie jederzeit auf www.naaza.de
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**Diespeck – Ein Haus für alle: Begegnungshaus öffnet seine Türen**

Am 10. Mai ist es soweit: Diespeck feiert die Einweihung seines neuen Begegnungshauses! Ein stolzer Tag für die Gemeinde, ein Tag der Begegnung und des Austauschs. Architekt Werner Schad hat den Zeitplan fest im Griff, und Bürgermeister Markus Helmreich lädt alle Bürger*innen zur Besichtigung der „guten Stube“ ein.

Die Diespecker Vereine können aufatmen: Endlich genug Raum für Treffen und Veranstaltungen. Auch der Gemeinderat hat Grund zur Freude, denn nach langer Pause gibt es wieder einen Sitzungssaal – kein Ausweichen mehr in Schulaulen. Das Warten hat sich also gelohnt.

Nach einer intensiven Planungsphase und vielen Diskussionen entschied sich der Gemeinderat schließlich für die Umnutzung des ehemaligen Sparkassenhauses. Diese Lösung erwies sich als günstiger und praktischer als der zunächst geplante Neubau. Mit dieser Entscheidung schlug man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Gemeinde sparte erheblich und ein prominenter Leerstand verschwand.

Noch wird fleißig gewerkelt: Die Lüftungsanlagen werden eingebaut, Elektroinstallationen verlegt und wo nötig gibt’s neue Fliesen. Die bestellte Küche und das Mobiliar treffen rechtzeitig ein. Der Keller bietet zusätzlichem Stauraum für Vereine und die Verwaltungsgemeinschaft – eine rundum durchdachte Lösung.

Gerade in unserer digitalisierten Welt sind Orte der Begegnung wichtiger denn je. Sie fördern das Miteinander und bieten Abwechslung für Jung und Alt. Liebe Diespecker*innen, nutzt diese Chance und lasst uns gemeinsam feiern!

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EheDiespeckEventWordPress

Diespeck, Neustadt an der Aisch

Achtung, Liebe liegt in der Luft! Knistern in der Beziehung? Noch nicht genug von Schmetterlingen im Bauch? Jetzt wird’s romantisch in Mittelfranken!

Worum geht’s? In Diespeck startet wieder die bekannte „Marriage Week“ – eine ganze Woche rund um das Abenteuer Ehe. Das Besondere: Die Veranstaltung der Christusgemeinde Diespeck steht diesmal sogar unter der Schirmherrschaft von Innenminister Joachim Herrmann. Vom 7. bis 14. Februar können Ehepaare aus der Region gemeinsam Zeit verbringen, sich inspirieren lassen und ihrer Beziehung neuen Schwung geben.

Das Herzstück: Am 13. Februar gibt’s einen besonderen Abend in der Christusgemeinde Diespeck – mit Sektempfang ab 19 Uhr, freiem Eintritt und jeder Menge praktischer Tipps für’s Eheleben. Als Gäste: Die Paartherapeutin Susanne und Marcus Mockler, seit 30 Jahren verheiratet, achtfache Eltern, Motto: „Geliebtes Leben – Ehen besser machen.“ Am 14. Februar lädt die FCG Neustadt zum Familiennachmittag – perfekt für alle, die den Valentinstag mal anders feiern wollen.

Warum das Ganze? Beziehungen sind echte Arbeit – das zeigen nicht nur die Veranstalter:innen, sondern auch viele Statistiken: In Deutschland wird jede dritte Ehe geschieden. Die „Marriage Week“ will gegensteuern und zeigen, dass sich gemeinsames Wachsen lohnt.

Mehr Infos zu Terminen und Angeboten gibt’s online unter www.marriageweek-mittelfranken.de.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**„Rosen sind rot, Ehe ist Arbeit – oder wie der Staubsauger, der nur läuft, wenn man ihn auch benutzt.“**
Mal ehrlich: Wer von uns wusste vor der Hochzeit, dass „in guten wie in schlechten Zeiten“ nicht bedeutet: „Wir diskutieren nie über Klodeckel und Sockenberge“? Die Marriage Week ist der Valentinstag für Fortgeschrittene: Mitreden, mitlachen, mitmachen – und am Ende vielleicht doch wieder frisch verliebt heimfahren. Ob Ehe, „Schatz, du hast den Müll vergessen“ oder Patchwork im 7. Himmel – Hauptsache, wir bleiben im Gespräch! Sonst landen wir alle noch wie die Politik: Meistens gut gemeint, selten richtig geklärt.

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Diespeck

KitaDiespeckErneuerungenWordPress

Diespeck – Kita-Eltern, aufgepasst! Die Ausbesserung der Kita Diespeck wird zum Bürokratie-Abenteuer. Und wieder mal heißt es: mehr Vorschriften, mehr Baustellen, mehr Kopfschütteln.

Worum geht’s?
Die mittlerweile 20 Jahre alte Kindertagesstätte Diespeck braucht dringend neue Farbe, frisches Holz – und ganz viel Abstimmung mit Ämtern und Vorschriften. Beim Rundgang mit Bauausschuss, Hausmeister Hans Holler und Kita-Leiterin Barbara Hartmann gab’s eine Mängelliste: Von krummen Terrassenfliesen bis zu morsch gewordenen Klettermöglichkeiten.

Was steckt dahinter?
– *Der Garten*: Die Holzpaneele, die den Zugang zur Terrasse bilden, wölben sich – womöglich werden sie zum dritten (!) Mal in der Kita-Geschichte ausgetauscht. Ein Fachmann entscheidet nach.
– *Fenster & Sandkasten-Abdeckung*: Die Fenster brauchen dringend einen frischen Anstrich, auch der Sonnenschutz überm Sandkasten muss repariert werden.
– *Sicherheitsvorgaben*: Die Stützbalken des Kletternests sind durch, neue Pflanzen machen den Garten wieder freundlicher.
– *Gerätehütte*: Das Dach muss erneuert werden.
– *Innenraum*: Nach Vorgaben vom Landratsamt stehen neue Fenstergriffe an, die verschließbar sind – und ja, die Toilettenbürsten müssen „schwebend“ an die Wand, damit niemand drunterfegen muss. Neue Lampen sind schon in Arbeit.

Bürgermeister Markus Helmreich will in einem Rutsch auch ein neues Schließsystem fürs Gebäude einführen. Angebote werden eingeholt.

Hintergrund:
Viele Kitas in Mittelfranken sind inzwischen renovierungsbedürftig. Laut Deutschem Kitaverband klemmt’s deutschlandweit an jeder zweiten Einrichtung – oft fehlt das Geld für bessere Ausstattung und sichere Spielbereiche. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Sicherheit – und die Liste, an welcher Schraube noch bitte gedreht werden soll.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**„Wackelbrett, Bock & Bürstenballett – Oder: Wie viele Vorschriften braucht ein Kita-Klo?“**
Wir alle lieben sichere, freundliche Kitas. Aber muss wirklich jede Fensterschraube vorm Mittagsschlaf noch einmal nachgezogen werden? Wer kleine Kinder kennt, weiß: Die bleiben selten an klaren Regeln kleben – vielleicht ein Grund, warum der Bürokrat*innendschungel immer wilder wird. Und während die Eltern zwischen Sandkasten und Essensgeld jonglieren, macht die Verwaltung den Hürdenlauf ums klobürstenfreie Bodenwischen. Aber hey, Hauptsache, der Weidenbogen zählt jetzt als Dekorationserlebnis-Update.

Ihr wollt wissen, was sonst noch in eurer Nachbarschaft los ist?
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RatssitzeGerangelDiespeckWordPress

**Diespeck** – Die bevorstehende Kommunalwahl in Diespeck lässt die politischen Gemüter hochkochen, obwohl der Bürgermeister Markus Helmreich noch bis 2032 im Amt bleibt. Da der vorherige Bürgermeister Dr. Christian von Dobschütz nun Landrat ist, geht es bei der Wahl am 8. März allein um die Neuverteilung der Gemeinderatssitze.

**Aktuelle Lage:** Der Gemeinderat besteht derzeit aus 16 Mitgliedern: 8 von der CSU, 5 vom Bürgerforum und 3 von der SPD. Bei der kommenden Wahl treten insgesamt 48 Kandidat*innen an, darunter 33 Männer und 15 Frauen, was eine Frauenquote von 31,3 Prozent ergibt. Besonders bemerkenswert ist der hohe Frauenanteil von 44 Prozent auf der SPD-Liste.

Die Themen, die den neuen Gemeinderat erwarten, bleiben bekannt, darunter der Anschluss des Abwassers an die Neustädter Kläranlage, die Sanierung der Bamberger Straße und die Fertigstellung des Nahwärmenetzes. Eine besondere Herausforderung wird die Entscheidung über die Zukunft der Diespecker Schule sein, bei der ein Neubau im Gespräch ist.

Was denkt ihr über die anstehenden Projekte in Diespeck? Welche Prioritäten sollte der neue Gemeinderat setzen? Wir sind gespannt auf eure Meinungen!

Foto: Christa Frühwald

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Diespeck

JugendDiespeckTreffInstagram

**Diespeck – Ein Jugendplatz muss her!**

In Diespeck macht sich der Gemeinderat stark für die Jugend: Ein Antrag der SPD fordert einen Jugendtreff. Bürgermeister Markus Helmreich erinnerte an frühere Angebote im Ort wie den einstigen „Joker“. Der Konsens ist klar: Die Jugend braucht Platz und Beteiligung!

Doch wie soll dieser Raum aussehen? Kurt Endlein vom Bürgerforum hat bereits kreative Ideen und denkt an einen Container oder Bauwagen. „Wir sollten Vertrauen in die Jugendlichen haben“, meint er.

Währenddessen ist Hartmut Tanzberger von der CSU unsicher, ob dafür überhaupt genügend Interesse besteht. Warum nicht erst einmal die Jugendlichen befragen? Eine gute Idee, findet auch Georg Grimm von der SPD. Er betont: „Eigene Initiative fördern, ohne Betreuer!“ Das Beispiel von engagierten Stübacher Jugendlichen inspiriert hierbei.

Jugendbeauftragte Petra Ixmeier setzt auf Dialog und schlägt vor, offen mit den jungen Menschen zu sprechen, ehe man über Räumlichkeiten nachdenkt. Der allgemeine Tenor: Zuhören und gemeinsam entscheiden!

Bürgermeister Helmreich kündigte an, die Jugendlichen der Gemeinde ab 14 Jahren zur Diskussion einzuladen. Werden sie sich Gehör verschaffen?

Was denkt ihr, liebe Leser*innen? Braucht Diespeck einen neuen Jugendtreff, und wie könnte dieser aussehen? Eure Meinung ist gefragt! #JugendTreffDiespeck #GemeinschaftVorOrt #ZukunftGestalten

*Keine Quellenangabe notwendig.*

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StickereiDiespeckErfolgWordPress

Diespeck

Leute, haltet euch fest! Von der kleinen Werkstatt in Diespeck bis auf die größten Laufstege der Welt – hier wird Handarbeit richtig groß geschrieben. Wenn ihr dachtet, Haute Couture kommt nur aus Paris, habt ihr euch getäuscht: Jetzt mischt eine Stickerei aus unserer Region die Modewelt so richtig auf.

Worum geht’s? Die Stickerei Müller aus Diespeck ist ein echter Geheimtipp und arbeitet seit Jahrzehnten für angesagte Luxus-Modemarken. Besonders stolz ist Geschäftsführer Stefan Glass auf ein ganz besonderes Einzelstück: Ein Mantel, bestickt in Diespeck, wurde dieses Jahr auf der Pariser Fashion Week präsentiert – ja, ihr lest richtig, Paris!

Das Erfolgsrezept? Glass hat in Japan das “Tufting” kennengelernt, zusammen mit seinen Kund:innen weiterentwickelt und damit einen echten Trumpf in der Hand. Diese Technik macht die Produkte einzigartig auf dem Markt – und wird mittlerweile heiß begehrt. In der Mode gilt schließlich: Wer anders ist, fällt auf. Gerade arbeitet das Team an einer neuen, aufwändigen Verzierung, die komplett per Hand entsteht. Das dauert natürlich, ist aber in der Luxuswelt offenbar heiß begehrt.

Womit sie das schaffen? Neben klassischen Stickmaschinen gibt’s bei Müller auch Sonderanfertigungen: Ein Laser schneidet eigene Pailletten, handgeführte Geräte kommen ebenfalls zum Zug. Wer später die größten Stars damit sehen wird? Die Mitarbeitenden wissen es selbst oft nicht – Diskretion ist alles. In etwa fünf Wochen ist das aktuelle Projekt fertig und dann heißt es vielleicht nochmal: Scheinwerfer an für den Landkreis Neustadt Aisch auf dem roten Teppich!

(c) Foto: Stickerei Müller

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**Pariser Laufstege, Diespecker Nähnadeln – Haute Couture aus Franken?!**
Wenn Heidi Klum bei „Germany’s Next Topmodel“ demnächst fragt, wo der Mantel herkommt, und jemand sagt „Diespeck“ – dann haltet das Popcorn bereit. Wer Mode als schnödes Luxusgadget abtut, übersieht: Hier in der Provinz entstehen Jobs, Wertschöpfung und nicht zuletzt ein kreativer Schub für die ganze Gegend. Moral von der Geschicht‘: Handarbeit schlägt Großfabrik, Franken schlägt Paris – und vielleicht ist euer nächstes T-Shirt ja schon ein echtes Unikat von der Aurach.

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