# Neue Verbindung zur Klimabaumallee: Diespecker Weg zum Judenfriedhof ist fertig
In Diespeck ist ein weiteres Stück der Klimabaumallee nun offiziell komplett: Der Weg entlang der Baumreihe bis zur großen Schaukel am Waldrand und hin zum angrenzenden Judenfriedhof wurde fertiggestellt. Damit ist die letzte Lücke geschlossen – sehr zur Freude von Bürgermeister Markus Helmreich, der die neue Strecke gemeinsam mit dem Bauhof präsentierte.
Die Arbeiten wurden vollständig von den Mitarbeitern des Diespecker Bauhofs erledigt. Damit konnte die Gemeinde auf Fremdfirmen verzichten und den letzten Abschnitt in Eigenleistung umsetzen. Helmreich zeigte sich stolz auf das Team und betonte, dass sich die gute Ausstattung des Bauhofs hier einmal mehr bezahlt gemacht habe.
Die Klimabaumallee selbst war bereits vor einigen Jahren als größeres Gemeindevorhaben entstanden. Oberhalb des Bikeparks wurden Bäume gepflanzt, dazu kamen eine Bank zum Verweilen und ein Infotafel-Schild über die Baumarten. Möglich wurde das damals durch Leader-Fördermittel der Europäischen Union in Höhe von rund 50.000 Euro.
Beim letzten Abschnitt war allerdings etwas Geduld gefragt: Der Weg sollte eigentlich nicht direkt an der Straße verlaufen, doch der Eigentümer des angrenzenden Ackers wollte den benötigten Grünstreifen nicht an die Gemeinde verkaufen. So musste eine andere Lösung gefunden werden. Ohne zusätzliche Fördermittel entstand schließlich der neue Abschnitt – und gerade darauf, so Helmreich, sei er besonders stolz.
Auch die Abstimmung im Vorfeld verlief laut Bürgermeister reibungslos. Straßenbauamt, Untere Naturschutzbehörde, Polizei und Landratsamt hätten unbürokratisch und zügig mitgezogen. Ein Dank ging außerdem an die Klimaräte, die sich für das Projekt eingesetzt und viel Zeit investiert hatten.
Dass die Strecke gut ankommt, zeigte sich direkt bei der Vorstellung: Zufällig kam Marina Sulzberger vorbei und schwärmte von der schönen Verbindung, die sie häufig zum Laufen in Richtung Wald nutze.



