20. April 2026

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Neustadt an der Aisch

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# Taschengeldbörse in Neustadt: Jung hilft Alt – und beide profitieren

Ein neues Angebot in Neustadt bringt Generationen zusammen und kann für viele im Alltag eine echte Hilfe sein: Mit der Taschengeldbörse sollen Jugendliche einfache Aufgaben übernehmen und sich dabei ganz legal ein bisschen Geld dazuverdienen. Gleichzeitig bekommen Seniorinnen, Senioren und andere Unterstützungsbedürftige schnell und unkompliziert Hilfe vor Ort.

Hinter dem Projekt stehen der Neustädter Seniorenrat, die Nachbarschaftshilfe des Caritasverbandes, der Jugendtreff Lazarett und die Stadt Neustadt. Ziel ist es, junge Menschen und ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger zusammenzubringen – wobei das Angebot ausdrücklich nicht nur für Seniorinnen und Senioren gedacht ist. Auch andere Neustädterinnen und Neustädter können die Unterstützung nutzen.

Das Konzept ist andernorts bereits bekannt und bewährt. Bundesweit gibt es ähnliche Modelle, auch in Markt Erlbach läuft eine solche Taschengeldbörse schon. Für Neustadt wurden dort bereits Erfahrungen gesammelt und Unterlagen übernommen. Die Vermittlung zwischen Jugendlichen und Hilfesuchenden läuft zentral über die Taschengeldbörse. Wer mitmachen möchte – egal ob als Helferin, Helfer oder als jemand, der Unterstützung sucht – muss sich dort anmelden.

Teilnehmen können Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren. Für Minderjährige ist eine Einverständniserklärung der Eltern oder Erziehungsberechtigten notwendig. Die Jugendlichen können selbst angeben, in welchem Bereich in Neustadt und den Ortsteilen sie tätig sein möchten und welche Aufgaben sie übernehmen wollen.

Die möglichen Tätigkeiten sind vielfältig: Hilfe im Garten, Einkäufe, Unterstützung bei Computer, Handy oder anderen digitalen Fragen, leichte Haushaltstätigkeiten, Tierpflege wie Gassigehen, Begleitung bei Spaziergängen, kulturellen Veranstaltungen oder Besorgungen. Auch Vorlesen oder einfach Zeit für Gespräche gehören dazu. Mehrere Einsatzbereiche können dabei gleichzeitig angegeben werden.

Für die Einsätze wird eine Vergütung von acht Euro pro Stunde empfohlen. Die einzelnen Tätigkeiten sollen pro Einsatz höchstens zwei Stunden dauern. Außerdem soll die Arbeitszeit insgesamt zehn Stunden pro Woche nicht überschreiten. Klar geregelt ist auch: Einsätze vor oder während der Schulzeit sind ausgeschlossen.

Wer Hilfe sucht, gibt an, wobei Unterstützung gebraucht wird und wie häufig. Im Vorfeld sollen mit allen Beteiligten persönliche Gespräche geführt werden, damit die Vermittlung möglichst gut passt. Denn am Ende geht es nicht nur darum, irgendeine Aufgabe zu erledigen, sondern auch darum, dass die Chemie stimmt.

Damit das Angebot schnell bekannt wird, sollen Flyer an Neustädter Schulen verteilt werden. Außerdem werden Informationen bei Veranstaltungen wie „Alt und Jung“ sowie an weiteren Stellen ausgelegt. Über einen QR-Code auf den Flyern gibt es zusätzliche Informationen.

Die Initiatoren sehen in der Taschengeldbörse weit mehr als nur eine praktische Alltagshilfe. Jugendliche können soziale Kompetenzen stärken, Verantwortung übernehmen und sich sinnvoll engagieren. Auf der anderen Seite erhalten Seniorinnen, Senioren und andere Interessierte wohnortnah Unterstützung und kommen mit jungen Menschen in Kontakt.

Unterm Strich ist die Taschengeldbörse damit genau das, was man sich von einem guten lokalen Projekt wünscht: praktisch, menschlich und für alle Seiten ein Gewinn.

**Kommentar der Redaktion:**
Eine Idee, die fast schon verdächtig vernünftig klingt: Jugendliche verdienen sich etwas dazu, ältere Menschen bekommen Unterstützung, und ganz nebenbei redet man wieder mehr miteinander statt nur übereinander. Wenn das gut angenommen wird, könnte daraus in Neustadt ein echtes Erfolgsmodell werden – und vielleicht auch ein kleiner Beweis dafür, dass „Generationenkonflikt“ nicht zwangsläufig sein muss. Manchmal reicht eben schon ein Einkauf, ein Spaziergang oder Hilfe beim Handy, damit aus einem Kontakt mehr wird als nur ein Termin im Kalender.

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Neuhof an der Zenn

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## Neubürgerempfang in Neuhof a. d. Zenn: Gemeinde lädt am 24. April ein

Neu in Neuhof a. d. Zenn – oder einfach neugierig auf die eigene Heimat? Dann gibt es Ende April eine gute Gelegenheit, die Marktgemeinde und ihre Ortsteile besser kennenzulernen. Bürgermeisterin Claudia Wust lädt herzlich zum Neubürgerempfang ein – und ausdrücklich nicht nur an Neubürgerinnen und Neubürger.

Der Neubürgerempfang findet am **Freitag, 24. April 2026**, statt. Los geht es um **17:00 Uhr** mit einem kleinen Empfang am **Rathaus, Marktplatz 10**.

Im Anschluss steht eine gemeinsame Rundfahrt durch Neuhof a. d. Zenn und seine Ortsteile auf dem Programm. Dafür kommt der Doppeldeckerbus der ortsansässigen Firma **R. Rickert (MultimediaBUSiness)** zum Einsatz. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dabei die Möglichkeit, die Gemeinde aus einer besonderen Perspektive zu erleben, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen.

Eingeladen sind laut Gemeinde nicht nur Menschen, die erst vor Kurzem nach Neuhof gezogen sind. Auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die ihren Heimatort noch besser kennenlernen möchten, sind willkommen.

Anmeldungen mit der teilnehmenden Personenzahl sind bitte bis **Dienstag, 21. April**, an **katja.hui@vg-neuhof.de** zu richten.

### Kommentar der Redaktion
Eine Rundfahrt mit dem Doppeldeckerbus durch die eigene Gemeinde hat schon was – man sieht Bekanntes plötzlich mit ganz anderen Augen. Und wer neu in Neuhof ist, bekommt hier nicht nur Informationen, sondern im besten Fall auch gleich ein paar Gesichter zum Namen und ein erstes Gefühl dafür, wie der Ort tickt. Genau so sollte Ankommen auf dem Land funktionieren.

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