12. Mai 2026

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**Private Gartenparadiese öffnen ihre Türen: „Tag der offenen Gartentür“ im Landkreis NEA-BW**

Ein Blick hinter Gartenzäune, sonst verborgene Lieblingsplätze und jede Menge Inspiration für alle, die Blumen, Stauden, Naturgärten oder liebevoll gestaltete Rückzugsorte mögen: Am Sonntag, 28. Juni 2026, laden auch im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim wieder ausgewählte private Gärten zum Besuch ein. Beim „Tag der offenen Gartentür“ können Interessierte ganz besondere grüne Oasen entdecken und mit den Gartenbesitzern sowie anderen Gartenfreunden ins Gespräch kommen.

Viele schöne Gärten bleiben im Alltag für Außenstehende unsichtbar – genau das macht diesen Aktionstag so besonders. Die teilnehmenden Gärtnerinnen und Gärtner gewähren Einblick in ihre ganz persönlichen Gartenwelten und zeigen, wie vielfältig Gartengestaltung sein kann. Dafür verdienen sie ein besonderes Dankeschön.

Besucherinnen und Besucher können die Gärten am **Sonntag, 28. Juni 2026, von 10:00 bis 17:00 Uhr** besichtigen. Die offizielle Eröffnung mit Landrat **Dr. Christian von Dobschütz** findet um **13:00 Uhr im Garten von Gudrun Baum in Uehlfeld** statt.

**Diese Gärten sind im Landkreis mit dabei:**

**Gudrun Baum**
Parkstraße 42
91486 Uehlfeld
Am Ortsrand gelegener, abwechslungsreicher Wohngarten mit Stauden- und Gehölzbepflanzung, großem Gartenteich, Natursteinmauern und extensiv bewirtschafteter Obstwiese.

**Heidi Kippenberg**
Neustädter Straße 2, OT Beerbach
91463 Dietersheim
Eine rund 200 Quadratmeter große Hoffläche, die von einem Landschaftsgärtner und einer Künstlerin zu einem ganz besonderen Kleinod umgestaltet wurde.

**Familie Liane und Reinhard Strauß**
Holzleitenstraße 2
91477 Markt Bibart
Siedlungsgarten mit Bachlauf, Gartenteich, gemütlichen Sitzecken und Feldsteinmauern. Dank Grillpavillon ist hier selbst schlechtes Wetter kein Hindernis.

**Familie Heike und Klaus Schlepper**
Falkenweg 14
91466 Gerhardshofen
Ein Naturgarten im Wandel mit vielen Stauden, Kräutern und Gartenteich. Auch Wildbienen fühlen sich im neu angelegten Sandarium wohl.

**Vereinseigene Kleingartenanlage**
Am Ende der Karl-Schirmer-Allee
91438 Bad Windsheim
Kleingartenanlage mit 26 Parzellen à etwa 200 Quadratmeter. Die individuell gestalteten Gärten werden als Freizeit- oder Gemüsegärten genutzt.

Wichtig ist den Veranstaltern auch ein respektvoller Umgang mit den privaten Anlagen. Besucher werden deshalb gebeten, persönliche Bereiche zu achten und auf Pflanzen und Beete besonders Rücksicht zu nehmen.

Wer künftig selbst seinen Garten für den „Tag der offenen Gartentür“ öffnen möchte, kann sich an Kreisfachberater **Richard Krämer** am Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim wenden.
Telefon: **09161 92-4111**
E-Mail: **richard.kraemer@kreis-nea.de**

**Kommentar der Redaktion:**
So ein Tag ist tatsächlich eine schöne Gelegenheit, sich Ideen für den eigenen Garten zu holen – egal ob man einen großen Naturgarten, einen kleinen Innenhof oder nur ein Beet hinterm Haus hat. Und oft merkt man dabei auch: Perfekt muss ein Garten gar nicht sein. Hauptsache, er lebt, blüht und passt zu den Menschen, die ihn pflegen. Wer also schon immer mal neugierig über den Gartenzaun schauen wollte – am 28. Juni ist das ganz offiziell erlaubt.

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Neustadt an der Aisch

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**NeustadtNacht begeistert erneut: Kultur, Überraschungen und viele persönliche Neuentdeckungen**

Einmal im Jahr verwandelt sich Neustadt in eine Bühne für ganz unterschiedliche Klangwelten, Ideen und Begegnungen – und genau das hat die diesjährige NeustadtNacht wieder eindrucksvoll bewiesen. Besucherinnen und Besucher ebenso wie der veranstaltende Kulturverein ziehen ein rundum positives Fazit. Das Erfolgsrezept: bekannte Programmpunkte, auf die man sich freut, und dazwischen viele überraschende Entdeckungen, auf die man sich sonst vielleicht gar nicht eingelassen hätte.

Schon beim Kauf der Bändchen hatten viele ihre Favoriten im Programm markiert. Für die einen waren das etwa die Glamouretten mit ihrem glänzenden Auftritt oder das Improtheater, für andere Dekanatskantorin Anne Barkowski an der Orgel. Doch gerade zwischen diesen fest eingeplanten Stationen zeigte sich der eigentliche Reiz der NeustadtNacht: Neues ausprobieren, unbekannte Künstler erleben und über den eigenen kulturellen Tellerrand hinausschauen.

Und das zahlte sich aus. In der Rathausehrenhalle verbanden „Hussein & Felix“ Klavier und Saz auf beeindruckend hohem Niveau. Im Amtsgarten sorgten fünf junge Jazzstimmen für harmonische Momente, Svensday begeisterte im Innenhof der 14 Tugenden und Zauberer Mad Schick ließ das Publikum staunen – nicht zuletzt mit der Frage, wie er seine Tochter scheinbar schweben lassen konnte.

Zwischen den jeweils 45-minütigen Darbietungen wurde diskutiert, empfohlen und geschwärmt. Gruppen und Paare tauschten sich aus, welche Auftritte man auf keinen Fall verpassen dürfe. Aus vielen Ecken waren begeisterte Reaktionen zu hören – und auch beim Kulturverein selbst war die Stimmung entsprechend gut.

„Wir sind total positiv“, sagte die Vorsitzende Birgit Zeilinger nach einer ersten Nachlese am Sonntag. Bereits am Morgen seien die ersten Dankes-Mails eingegangen. Für das zehnköpfige Organisationsteam sei das ein schöner Lohn für die viele Arbeit. Und auch intern sei man sich erfreulich einig gewesen: „Uns hat’s auch gut gefallen“, so Zeilinger mit einem Schmunzeln. Das sei durchaus bemerkenswert, denn im Kulturverein träfen unterschiedlichste Geschmäcker aufeinander. Genau darin liege aber auch das Ziel der Veranstaltung: Menschen dazu zu bringen, vertraute Wege zu verlassen und Neues zu entdecken.

Die NeustadtNacht feiert damit auch die Freiheit der Kunst – mit all ihren Ausdrucksformen: Fantasie, Spontanität, Haltung, Gefühl, Harmonie und auch bewusster Reibung, wie sie etwa bei Jupiter Orbit Escape zu erleben war.

Insgesamt wurden rund 500 Bändchen verkauft und damit etwa so viele wie im Vorjahr. Das Kinderprogramm im Bereich des Schlosses sowie die Auftritte von Katlanovski Express und den „Franconian Highlanders“ auf dem Marktplatz waren für alle frei zugänglich.

Ein Punkt bleibt für die Veranstalter allerdings eine Herausforderung: Trotz eines stimmungsvollen und gut abgestimmten Nachmittagsprogramms der Musikschule waren nur wenige Kinder dabei. Auch am Abend dominierte eher ein älteres Publikum, obwohl gezielt auch Jüngere angesprochen werden sollten – etwa mit dem Mix aus Techno und Jazz-BigBand von „Hester“.

Trotzdem wurde am Ende getanzt. Birgit Zeilinger schwärmte unter anderem von einem Sousafon-Solo im Scharfen Eck bei „John Q Irritated“. Und wahrscheinlich gingen viele Gäste mit genau dem Gefühl nach Hause, das die NeustadtNacht jedes Jahr aufs Neue besonders macht: etwas entdeckt zu haben, das man vorher gar nicht auf dem Schirm hatte.

Den stimmungsvollen Abschluss bildeten schließlich die Franconian Highlanders mit Fackelbeleuchtung auf dem Marktplatz – ein passendes Finale für eine Nacht, die Neustadt einmal mehr in ein lebendiges Kulturerlebnis verwandelt hat.

**Kommentar der Redaktion:**
Genau solche Abende machen den Reiz von Neustadt aus: Man geht vielleicht wegen eines bestimmten Programmpunkts los – und kommt mit drei neuen Lieblingskünstlern heim. Dass Kultur hier nicht geschniegelt und geschniegelt daherkommen muss, sondern bunt, überraschend und manchmal auch wunderbar schräg sein darf, ist eine echte Stärke der NeustadtNacht. Wenn es jetzt noch gelingt, mehr junge Leute und Familien mitzunehmen, dann wird aus einer starken Veranstaltung vielleicht endgültig ein kultureller Pflichttermin für alle Generationen.

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