1. November 2026

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Neustadt an der Aisch

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Neustädter Lions-Adventskalender geht wieder in den Verkauf

Der Lions Club Neustadt a.d. Aisch bringt auch in diesem Jahr seinen Adventskalender heraus. Ab dem 2. November können die Kalender für 10 Euro in vielen Geschäften und Bankfilialen in der Region gekauft werden. Hinter der Aktion steht nicht nur die Chance auf Preise im Gesamtwert von mehr als 91.000 Euro, sondern vor allem ein erheblicher Erlös für Projekte im Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim.

### 14.000 Kalender, 773 Gewinne

Für die neue Ausgabe lässt der Lions Club nach eigenen Angaben 14.000 Kalender drucken. Jeder Kalender trägt eine individuelle Nummer und nimmt damit an der Verlosung teil. Insgesamt werden 773 Preise vergeben. Als Hauptgewinn ist ein Seat Ibiza im Wert von 23.660 Euro vorgesehen.

Zu den weiteren Preisen zählen unter anderem eine Einbauküche, ein Kaminofen, ein E-Bike, ein Reisegutschein, ein 75-Zoll-Fernseher, Goldbarren, ein Gasgrill, eine Waschmaschine, ein Rasenroboter sowie verschiedene Haushaltsgeräte und Gutscheine.

### Einnahmen für Hilfsprojekte in der Region

Der Lions Club verweist darauf, dass aus dem Kalenderverkauf in den vergangenen Jahren mehr als 480.000 Euro für gemeinnützige Zwecke zusammengekommen sind. Der Reinerlös fließt nach Angaben des Clubs in soziale Projekte im Landkreis. Gefördert werden demnach unter anderem Kinder- und Jugendprojekte, Jugendsport, Kindergärten sowie Hilfen für Menschen in Notlagen oder nach Naturereignissen.

Mit dem Kalender verbindet der Club also zwei Ziele: Käuferinnen und Käufer sollen eine Gewinnchance bekommen, gleichzeitig soll das Geld Menschen und Initiativen vor Ort zugutekommen.

### So läuft die Verlosung

Die Gewinnnummern sollen täglich veröffentlicht werden, unter anderem auf der Internetseite des Lions Clubs und in der FLZ. Die Ausgabe der Gewinne ist für den 23. Dezember zwischen 14 und 17 Uhr in der Ehrenhalle des Neustädter Rathauses vorgesehen.

Nicht abgeholte Gewinne können anschließend noch bis zum 29. Januar 2027 bei der Firma Köstner Fachzentrum in der Karl-Eibl-Straße in Neustadt abgeholt werden. Die Nummer des Hauptgewinns soll am 24. Dezember in der FLZ erscheinen; der Gewinner oder die Gewinnerin soll sich dann unter der angegebenen Telefonnummer melden.

### Wo die Kalender erhältlich sind

Verkauft werden die Adventskalender unter anderem in Dachsbach, Diespeck, Dietersheim, Ipsheim, Markt Erlbach, Neustadt a.d. Aisch und Scheinfeld. Dazu kommen mehrere Sparkassenfilialen sowie alle Filialen der VR TeilhaberBank im Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim.

Der Lions Club dankt nach eigenen Angaben den Sponsoren aus der Region sowie den Geschäften und Banken, die den Verkauf unterstützen. Auch den treuen Käuferinnen und Käufern gelte ein besonderer Dank.

**Quellen:** Lions Club Neustadt a.d. Aisch, Lions-Website des Clubs, FLZ

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**Mutmaßlicher Sabotagefall nahe Langenfeld: Zwei Männer aus Belarus im Fokus der Ermittler**

Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim beschäftigt ein Verdacht auf geplante Sabotage an kritischer Infrastruktur die Ermittlungsbehörden. Im Raum Langenfeld sollen zwei Männer aus Belarus mit hochentzündlichem Material an einer Bahntrasse aufgefallen sein. Für die Menschen in der Region ist der Fall vor allem deshalb relevant, weil es um die wichtige Bahnverbindung zwischen Nürnberg und Würzburg geht.

## Verdacht auf Sabotage an Bahnstrecke oder Strommast

Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft München stehen ein 39-Jähriger und ein 50-Jähriger im Verdacht, im Umfeld der Trasse bei Langenfeld gehandelt zu haben. Die Strecke gilt als eine der wichtigen Verbindungen im regionalen und überregionalen Bahnverkehr.

Laut den Ermittlern hatten die beiden Männer vier Kanister mit einem hochentzündlichen Inhalt bei sich. Sie sollen sich direkt an der Strom- und Bahntrasse aufgehalten haben. In der Nähe befindet sich außerdem ein Strommast. Welches der Objekte konkret im Fokus stand, ist nach Angaben der Ermittler noch offen.

Beobachtungen zufolge sollen die Kanister an der Bahnstrecke deponiert worden sein. Der Vorwurf lautet auf Agententätigkeit zu Spionagezwecken. Dafür müsste nach Angaben der Ermittler ein Auftrag einer fremden Regierung oder Organisation vorgelegen haben. Ob es einen solchen Auftrag gab und wer dahinterstehen könnte, ist demnach noch Gegenstand der Ermittlungen.

## Auch rumänische Behörden ermitteln

Die beiden Beschuldigten befinden sich derzeit in Deutschland in Haft. Gleichzeitig gibt es nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft auch Ermittlungen in Rumänien. Dort soll gegen die Männer im Zusammenhang mit einem Brandanschlag auf ein Industriegebäude in Brașov vom 14. September ermittelt werden. Außerdem wurde demnach eine Auslieferung beantragt.

Die deutschen Behörden wollen die eigenen Ermittlungen zunächst abschließen. Erst danach soll über eine mögliche Auslieferung entschieden werden.

## Zunehmende Sorge vor Spionage und Drohnensichtungen

Die Generalstaatsanwaltschaft verweist außerdem darauf, dass Spionage- und Sabotageverdacht aus Sicht der Ermittler zuletzt zugenommen habe. Nach Angaben der Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus habe es 2024 vier verdächtige Drohnensichtungen gegeben, 2025 dann 24 und in diesem Jahr bislang 16. Dabei geht es laut den Ermittlern um Fälle mit besonderer Bedeutung, etwa über kritischer Infrastruktur oder militärischen Anlagen.

Auch Verdachtsfälle wegen Agententätigkeit zu Sabotagezwecken hätten aus Sicht der Behörde deutlich zugenommen. Genannt wurden für 2024 keine Fälle, für 2025 zwei und für das laufende Jahr bisher elf.

Für die Region rund um Langenfeld zeigt der Fall, wie sensibel Bahnstrecken, Stromversorgung und andere Infrastruktur geworden sind. Die Ermittlungen laufen weiter.

**Quellen:** Generalstaatsanwaltschaft München, Angaben der Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET)

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