# Gemeinderat Diespeck: Bamberger Straße, Friedhof und Glasfaser im Blick
In Diespeck bewegt sich gerade einiges: Von der Bamberger Straße über den Friedhof bis hin zu Glasfaser und Leerständen standen in der jüngsten Gemeinderatssitzung gleich mehrere Themen auf der Tagesordnung. Bürgermeister Markus Helmreich berichtete dabei über Fortschritte, offene Punkte und den weiteren Fahrplan – und bei einem Thema geht es schon bald in die nächste Runde vor Ort.
Am morgigen Mittwoch, 5. August, sowie nochmals am 2. September sollen Gespräche mit den Anwohnerinnen und Anwohnern der Bamberger Straße stattfinden. Hintergrund sind die noch ausstehenden Bauarbeiten und die geplante Endsanierung der Straße. Ziel ist es, gemeinsam einen finalen Plan zu erarbeiten. Die Ausschreibung soll laut Helmreich Anfang Dezember auf den Weg gebracht werden, die Arbeiten selbst sollen dann im Jahr 2028 endgültig abgeschlossen sein.
Positives gab es auch vom neuen Urnensegment im Diespecker Friedhof zu hören: Es sei gelungen und werde gut angenommen, so der Bürgermeister. Drei Bestattungen haben dort bereits stattgefunden. Eine Sitzbank soll im Bereich der neuen Ruhestätte noch aufgestellt werden. Gemeinderätin Carola Grimm (SPD) regte zusätzlich an, neben der Bank noch einen Baum zu pflanzen, damit Besucherinnen und Besucher dort später auch etwas Schatten finden.
Ein Schreiben der Gemeinde ging außerdem an Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien und Grundstücken mit Leerständen. Die Verwaltung möchte wissen, welche Pläne es mit den Objekten gibt – in der Hoffnung, dass sich daraus neue Ideen und Projekte gegen den Leerstand entwickeln lassen.
Beim Glasfaserausbau läuft es dagegen erfreulich rund: Die Arbeiten kommen gut voran und könnten mit etwas Glück bis Jahresende abgeschlossen werden. Deutlich zäher gestaltet sich hingegen weiterhin die Kommunikation mit Johannes Ziegler, dem Betreiber des Fernwärmenetzes, wie Helmreich offen einräumte. Die Gemeinde bleibe hier am Ball – auch wenn der Draht offenbar noch nicht ganz so warm ist, wie es bei Fernwärme eigentlich sein sollte.



