5. August 2026

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Diespeck

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# Diespeck bekommt eine neue Schule: Neubau am Sport- und Gemeindezentrum beschlossen

Nun ist es offiziell: In Diespeck wird die Grund- und Mittelschule neu gebaut – und zwar direkt neben dem Sport- und Gemeindezentrum. Der Schulverband hat sich einstimmig für diesen Standort entschieden. Eine Generalsanierung des bisherigen Gebäudes im Ort wurde dagegen verworfen. Bis zum Schuljahresstart 2029/30 soll der Neubau fertig sein.

Für Diespecks Bürgermeister Helmreich ist das ein wichtiger Schritt: Nach mehreren geprüften Varianten habe man sich schließlich für die Fläche am Ortsrand entschieden. Das rund 14.000 Quadratmeter große Grundstück bietet dabei einige Vorteile – unter anderem, weil der dortige Bolzplatz und das Beachvolleyballfeld erhalten bleiben sollen.

Besonders praktisch: Das Sportzentrum liegt direkt nebenan, was den Sportunterricht künftig deutlich erleichtern dürfte. Auch die Nahwärmeleitung verläuft bereits in der Nähe und könnte problemlos angeschlossen werden. Zudem sollen die Schulbusse künftig nicht mehr durch die engen Straßen im Ortskern manövrieren müssen.

Ein weiterer Unterschied zum bisherigen Schulstandort: Während die alte Schule allein der Gemeinde Diespeck gehört, wird das neue Grundstück von allen vier Gemeinden des Schulverbands gepachtet – also von Diespeck, Baudenbach, Gutenstetten und Münchsteinach.

Die Planungen stehen allerdings noch ganz am Anfang. Die Ausschreibung für einen Planer soll europaweit erfolgen und dürfte etwas Zeit in Anspruch nehmen. Helmreich spricht selbst von einem „Mammutprojekt“, das mit Sorgfalt und ohne Schnellschuss angegangen werden soll. Trotz des ehrgeizigen Zeitplans zeigt er sich optimistisch – und stolz auf den Gemeinderat und die beteiligten Partner.

Für den Schuljahresbeginn 2029/30 ist das neue Gebäude eingeplant. Dass dieser Termin sportlich ist, dürfte schon jetzt klar sein. Aber in Diespeck scheint man es ja künftig direkt neben dem Sportzentrum ohnehin gern etwas dynamischer zu mögen.

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Diespeck

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# Diespeck bekommt eine neue Schule: Neubau am Sport- und Gemeindezentrum beschlossen

Nun ist es offiziell: In Diespeck wird die Grund- und Mittelschule neu gebaut – und zwar direkt neben dem Sport- und Gemeindezentrum. Der Schulverband hat sich einstimmig für diesen Standort entschieden. Eine Generalsanierung des bisherigen Gebäudes im Ort wurde dagegen verworfen. Bis zum Schuljahresstart 2029/30 soll der Neubau fertig sein.

Für Diespecks Bürgermeister Helmreich ist das ein wichtiger Schritt: Nach mehreren geprüften Varianten habe man sich schließlich für die Fläche am Ortsrand entschieden. Das rund 14.000 Quadratmeter große Grundstück bietet dabei einige Vorteile – unter anderem, weil der dortige Bolzplatz und das Beachvolleyballfeld erhalten bleiben sollen.

Besonders praktisch: Das Sportzentrum liegt direkt nebenan, was den Sportunterricht künftig deutlich erleichtern dürfte. Auch die Nahwärmeleitung verläuft bereits in der Nähe und könnte problemlos angeschlossen werden. Zudem sollen die Schulbusse künftig nicht mehr durch die engen Straßen im Ortskern manövrieren müssen.

Ein weiterer Unterschied zum bisherigen Schulstandort: Während die alte Schule allein der Gemeinde Diespeck gehört, wird das neue Grundstück von allen vier Gemeinden des Schulverbands gepachtet – also von Diespeck, Baudenbach, Gutenstetten und Münchsteinach.

Die Planungen stehen allerdings noch ganz am Anfang. Die Ausschreibung für einen Planer soll europaweit erfolgen und dürfte etwas Zeit in Anspruch nehmen. Helmreich spricht selbst von einem „Mammutprojekt“, das mit Sorgfalt und ohne Schnellschuss angegangen werden soll. Trotz des ehrgeizigen Zeitplans zeigt er sich optimistisch – und stolz auf den Gemeinderat und die beteiligten Partner.

Für den Schuljahresbeginn 2029/30 ist das neue Gebäude eingeplant. Dass dieser Termin sportlich ist, dürfte schon jetzt klar sein. Aber in Diespeck scheint man es ja künftig direkt neben dem Sportzentrum ohnehin gern etwas dynamischer zu mögen.

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Diespeck

DettendorfKerwaFestprogrammWordPress

# Dettendorfer Kerwa startet wieder – fünf Tage feiern im Zelt hinter dem Feuerwehrhaus

Dettendorf macht sich bereit für sein Fest des Jahres: Von **Donnerstag, 6. August, bis Montag, 10. August** wird im Ortsteil der Gemeinde Diespeck wieder Kerwa gefeiert. Hinter dem Feuerwehrhaus steht das Festzelt schon bereit – und dort gibt es an fünf Tagen alles, was zu einer richtigen fränkischen Kirchweih dazugehört: Musik, gute Stimmung, deftiges Essen und natürlich das Wiedersehen mit vielen Bekannten aus dem Dorf und der Umgebung.

Was die Dettendorfer Kerwa besonders macht: Sie wird inzwischen seit drei Jahren von der Dorfgemeinschaft selbst organisiert. Damit haben die Dettendorferinnen und Dettendorfer ihre Kirchweih vor dem Aus bewahrt und gezeigt, dass Kerwa nicht nur Tradition, sondern auch Teamarbeit ist.

Los geht’s am **Donnerstag um 17.30 Uhr** mit der **Schlachtschüssel**.
Am **Freitag** folgt um **19.30 Uhr** der **Bieranstich durch den 1. Bürgermeister**, anschließend sorgt **Dochrinna** ab 20 Uhr für Stimmung im Festzelt.
Der **Samstag** steht ganz im Zeichen der Tradition: Um **15.30 Uhr** werden die **Kerwa- und Kinderfichte** aufgestellt, bevor ab **20 Uhr** der **Weisendorfer Sound Express** aufspielt.
Am **Sonntag** beginnt das Programm um **10 Uhr mit dem Kerwagottesdienst im Festzelt**, danach gibt es Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. Ein Höhepunkt ist um **13.30 Uhr der Kerwaumzug mit Predigt im Zelt**. Am Abend lockt ab **18 Uhr** ein **Kickerturnier mit anschließender After-Show-Party**.
Den Abschluss macht am **Montag** der **Frühschoppen ab 10 Uhr** mit den **Wirtshausmusikanten**, ehe am Abend **D’Willi** für den musikalischen Ausklang sorgt.

Für Familien und Besucher aus der ganzen Region gibt es außerdem **Schausteller**, **Barbetrieb im Festzelt** und vor allem: **freien Eintritt an allen Tagen**.

Wer echte Kerwa-Atmosphäre erleben will, sollte sich Dettendorf an diesem Wochenende vormerken.

Mehr unter: https://www.instagram.com/kerwa_dettendorf/

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alle

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# Zwischen Information und Desinformation – warum NaAZZA auf Vertrauen statt auf Klicks setzt
Wer heute Nachrichten im Internet liest, kennt das Problem: Immer häufiger sehen Beiträge auf den ersten Blick wie seriöse Nachrichten aus. Professionelle Bilder, reißerische Überschriften und vermeintliche Fakten vermitteln Glaubwürdigkeit. Doch bei genauerem Hinsehen entpuppen sich viele dieser Beiträge als Falschmeldungen, Halbwahrheiten oder bewusst irreführende Inhalte – sogenannte Fake News.
Gerade in sozialen Medien verbreiten sich solche Meldungen oft schneller als überprüfte Informationen. Sie wecken Emotionen, erzeugen Empörung und werden tausendfach geteilt, bevor überhaupt geklärt ist, ob sie der Wahrheit entsprechen.
Wir von **NaAZA** möchten einen anderen Weg gehen.
Unser Ziel ist es, die Menschen in unserer Region zuverlässig über das zu informieren, was vor ihrer Haustür passiert – sachlich, verständlich und ohne unnötige Sensationsmache. Wir möchten Kommunalpolitik greifbar machen, erklären, warum Entscheidungen getroffen werden, und den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich eine eigene Meinung zu bilden.
Dabei versuchen wir, uns so weit wie möglich an das sogenannte **Zwei-Quellen-Prinzip** zu halten. Das bedeutet, dass Informationen möglichst durch zwei voneinander unabhängige Quellen bestätigt werden, bevor wir darüber berichten. Gerade in der lokalen Berichterstattung ist das allerdings nicht immer vollständig möglich. Häufig gibt es nur eine offizielle Auskunft oder nur wenige Beteiligte, die Informationen liefern können. Dennoch prüfen wir jede Meldung sorgfältig, fragen nach und versuchen, Gerüchte von belegbaren Fakten zu trennen.
Natürlich sind auch wir nicht unfehlbar. Sollten uns Fehler unterlaufen, korrigieren wir diese transparent. Denn Vertrauen entsteht nicht dadurch, niemals Fehler zu machen, sondern verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen.
NaAZZA versteht sich nicht nur als Nachrichtenplattform. Wir möchten das gesellschaftliche Leben in unserer Region sichtbar machen. Deshalb berichten wir regelmäßig über Veranstaltungen aus Kultur, Sport, Vereinsleben und Gesellschaft. Denn unsere Region lebt von den Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, Feste organisieren, Sport treiben oder kulturelle Angebote schaffen.
Uns ist auch bewusst, dass unsere **KI-generierten Bilder** nicht bei allen Leserinnen und Lesern auf Begeisterung stoßen. Manchmal können sie einen falschen Eindruck vermitteln oder Erwartungen wecken, die mit der Realität nicht vollständig übereinstimmen. Deshalb kennzeichnen wir KI-Bilder entsprechend und arbeiten kontinuierlich daran, ihre Qualität und ihren Einsatz weiter zu verbessern.
Warum verwenden wir sie trotzdem? Ganz einfach: **NaAZA ist für alle Leserinnen und Leser kostenlos.** Wir verlangen kein Geld für unsere Berichterstattung und möchten möglichst viele Informationen frei zugänglich machen. Professionelle Fotografen oder Bildagenturen können wir uns bei vielen Themen derzeit schlicht nicht leisten. KI-Bilder helfen uns deshalb dabei, Beiträge auch dann ansprechend zu gestalten, wenn keine passenden Fotos zur Verfügung stehen.
Unser Ziel bleibt aber, künftig noch häufiger echte Fotos aus der Region zu verwenden. Deshalb freuen wir uns über Hinweise, Einsendungen und Unterstützung aus der Bevölkerung.
Damit wir NaAZZA langfristig weiter ausbauen können, sind wir außerdem auf **Werbepartner und Sponsoren** angewiesen. Jede Unterstützung hilft uns dabei, unabhängigen Lokaljournalismus anzubieten, neue Funktionen zu entwickeln und die Qualität unserer Berichterstattung weiter zu steigern.
Ein weiterer wichtiger Schritt steht bereits bevor: Unser Veranstaltungskalender verlässt in Kürze die Beta-Phase. Dann werden nahezu alle Veranstaltungen aus unserer Region übersichtlich auf **NaAZZA.de** zu finden sein – von der Kirchweih über Vereinsfeste bis hin zu Konzerten, Sportveranstaltungen und Familienangeboten.
Besonders wichtig ist uns dabei auch, Menschen zu erreichen, die soziale Medien gar nicht oder nur selten nutzen. Deshalb bauen wir unsere Internetseite kontinuierlich aus und machen sie zu einer zentralen Informationsplattform für die Region.
Und wir haben noch mehr vor: Gegen Ende des Jahres möchten wir eine eigene **NaAZZA-App** für Android und iPhone veröffentlichen. Damit erhalten Nutzerinnen und Nutzer aktuelle Nachrichten, Veranstaltungstipps und wichtige Informationen direkt auf ihr Smartphone – schnell, unkompliziert und ohne auf soziale Netzwerke angewiesen zu sein.
Unser Versprechen bleibt dabei dasselbe: Wir möchten informieren statt polarisieren, erklären statt aufregen und unsere Region so zeigen, wie sie ist – vielfältig, engagiert und lebenswert.
Vielen Dank an alle Leserinnen und Leser, Vereine, Kommunen, Unternehmen und Ehrenamtlichen, die uns mit Hinweisen, Fotos und Informationen unterstützen. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass verlässliche lokale Informationen auch in Zukunft ihren festen Platz haben.
**Euer Christian Pöschl**
**NaAZA – Aus der Region. Für die Region.**

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## UV-Index-Tafeln für Kindertagesstätten im Landkreis übergeben

Sonne macht gute Laune, aber sie kann auch tückisch sein – besonders für Kinder. Damit die Kleinsten im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim besser vor zu viel UV-Strahlung geschützt sind, hat das Landratsamt jetzt gemeinsam mit der AOK Mittelfranken UV-Index-Tafeln an mehrere Kindertagesstätten übergeben. Das Ziel: Sonnenschutz soll schon früh ganz praktisch und leicht verständlich vermittelt werden.

Stellvertretender Landrat Reinhard Streng überreichte die Tafeln gemeinsam mit Thea Götz, Direktorin der AOK in Mittelfranken, an die Leitungen beziehungsweise Stellvertretungen folgender Einrichtungen:

– Evangelische Kindertagesstätte „Sternschnuppe“, Burghaslach
– Kindergarten „Hirtenhaus“, Dachsbach
– Kindergarten „Lindenbaum“, Hemmersheim
– Kindergarten „Regenbogen“, Ipsheim
– Kindergarten „Mäusenest“, Markt Nordheim
– Kindergarten „Kleine Welt“, Neustadt-Scheuerheim
– Kindergarten „St. Franziskus“, Oberscheinfeld
– Kindergarten und Krippe „Mutter Teresa“, Scheinfeld
– Kindergarten und Krippe „St. Elisabeth“, Scheinfeld
– Kindergarten Sugenheim
– Kindergarten Uehlfeld
– Kindergarten Wilhelmsdorf

Die Sonne ist lebenswichtig – ohne sie gäbe es kein Leben auf der Erde. Doch zu viel davon ist eben auch nicht gut. UV-Strahlung kann Haut und Augen schädigen und langfristig sogar zu Krebs führen. Genau deshalb setzen AOK und Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention gemeinsam auf Aufklärung und Prävention.

„Die Ausgabe an verschiedene Kindertagesstätten ermöglicht früh in das Thema einzusteigen und bereits Kindern den Sonnenschutz anschaulich näherzubringen“, betonte stellvertretender Landrat Reinhard Streng. Auch Thea Götz erklärte, dass die UV-Index-Tafeln helfen sollen, die Bevölkerung für die Gefahren der Sonne zu sensibilisieren – gerade in Zeiten des Klimawandels.

Der UV-Index zeigt an, wie stark die sonnenbrandwirksame UV-Strahlung am Boden voraussichtlich ist. Je höher der Wert, desto wichtiger wird konsequenter Schutz. Und bei sehr hohen Werten gilt: Sonnencreme allein reicht nicht mehr. Dann helfen zusätzlich Schatten, geeignete Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille. Besonders gut schützt dichter Schatten unter Bäumen oder Sträuchern – der ist oft wirksamer als der schnelle Platz unter dem klassischen Strandschirm.

Weitere Informationen gibt es unter:
– www.unserehaut.de -> Suchbegriff „Watchout“
– www.bfs.de/uv-index

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim / kreis-nea.de

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Diespeck

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# Gemeinderat Diespeck: Bamberger Straße, Friedhof und Glasfaser im Blick

In Diespeck bewegt sich gerade einiges: Von der Bamberger Straße über den Friedhof bis hin zu Glasfaser und Leerständen standen in der jüngsten Gemeinderatssitzung gleich mehrere Themen auf der Tagesordnung. Bürgermeister Markus Helmreich berichtete dabei über Fortschritte, offene Punkte und den weiteren Fahrplan – und bei einem Thema geht es schon bald in die nächste Runde vor Ort.

Am morgigen Mittwoch, 5. August, sowie nochmals am 2. September sollen Gespräche mit den Anwohnerinnen und Anwohnern der Bamberger Straße stattfinden. Hintergrund sind die noch ausstehenden Bauarbeiten und die geplante Endsanierung der Straße. Ziel ist es, gemeinsam einen finalen Plan zu erarbeiten. Die Ausschreibung soll laut Helmreich Anfang Dezember auf den Weg gebracht werden, die Arbeiten selbst sollen dann im Jahr 2028 endgültig abgeschlossen sein.

Positives gab es auch vom neuen Urnensegment im Diespecker Friedhof zu hören: Es sei gelungen und werde gut angenommen, so der Bürgermeister. Drei Bestattungen haben dort bereits stattgefunden. Eine Sitzbank soll im Bereich der neuen Ruhestätte noch aufgestellt werden. Gemeinderätin Carola Grimm (SPD) regte zusätzlich an, neben der Bank noch einen Baum zu pflanzen, damit Besucherinnen und Besucher dort später auch etwas Schatten finden.

Ein Schreiben der Gemeinde ging außerdem an Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien und Grundstücken mit Leerständen. Die Verwaltung möchte wissen, welche Pläne es mit den Objekten gibt – in der Hoffnung, dass sich daraus neue Ideen und Projekte gegen den Leerstand entwickeln lassen.

Beim Glasfaserausbau läuft es dagegen erfreulich rund: Die Arbeiten kommen gut voran und könnten mit etwas Glück bis Jahresende abgeschlossen werden. Deutlich zäher gestaltet sich hingegen weiterhin die Kommunikation mit Johannes Ziegler, dem Betreiber des Fernwärmenetzes, wie Helmreich offen einräumte. Die Gemeinde bleibe hier am Ball – auch wenn der Draht offenbar noch nicht ganz so warm ist, wie es bei Fernwärme eigentlich sein sollte.

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Markt Erlbach

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# Markt Erlbach: Neue Kita in der Kirchgasse soll 6,4 Millionen Euro kosten

Markt Erlbach bekommt einen neuen Kindergarten – und zwar an prominenter Stelle in der Kirchgasse. Die Pläne für das Projekt, das die Wohnungsbaugesellschaft (WBG) Zirndorf/Markt Erlbach umsetzt und das später von der evangelischen Kirche betrieben werden soll, sind jetzt im Gemeinderat vorgestellt worden. Mit einer Kostenberechnung von 6,4 Millionen Euro ist das Vorhaben kein kleines Bauwerk, dürfte aber für die Gemeinde langfristig wichtige Weichen stellen.

Dass die WBG als Bauherr auftritt, hat laut Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß mehrere Vorteile: Zum einen taucht das Millionenprojekt nicht direkt im kommunalen Haushalt auf, zum anderen könne die Gesellschaft deutlich flexibler arbeiten als die Gemeinde selbst und müsse etwa bei Ausschreibungen nicht an die gleichen strengen Vorgaben gebunden sein. Von den kalkulierten 6,4 Millionen Euro sollen rund 4,3 Millionen Euro über Fördermittel kommen – idealerweise möglichst zügig.

Als Mieter des Gebäudes tritt zunächst die Gemeinde auf, die das Haus wiederum an die Kirche weitervermietet. Für die evangelische Kirchengemeinde als künftigen Träger habe man sich auf Wunsch des Trägers schon früh entschieden, erläuterte Kreß. Damit soll vor allem dem Personal Planungssicherheit gegeben werden. Schließlich ersetzt der Neubau den bisherigen evangelischen Kindergarten in unmittelbarer Nähe.

Der geplante Standort gilt laut Planer Matthias Michel als echtes „Filetstück“. Der Blick von der Weed her sei die „Schokoladenansicht“ von Markt Erlbach, weshalb auch das Denkmalamt bei der Gestaltung mitreden wolle. Statt des bisherigen Bauernhauses mit Scheune sollen zwei Baukörper mit Spitzdach entstehen, die sich in ihrer Größe an die jetzige Bebauung anlehnen. Dazwischen ist ein moderner Verbindungsteil vorgesehen.

Die besondere Lage bringt nicht nur Charme, sondern auch Herausforderungen mit sich: Das Gelände fällt zur Weed hin um etwa drei Meter ab, daher wird das Gebäude teilunterkellert. Im Erdgeschoss sind die Räume für die Krippenkinder sowie Küche und Essensraum geplant. Allerdings wird dort künftig nicht mehr selbst gekocht, sondern eine Ausgabeküche eingerichtet. Im Obergeschoss entstehen die drei Gruppenräume für die Kindergartenkinder, die über einen Aufzug barrierefrei erreichbar sind. Jeder Gruppenraum bekommt zudem Zugang zu einer Spielgalerie im Spitzdach.

Im Untergeschoss sind Personalräume, Technik, ein Gruppen-WC für Kinder, die gerade im Garten sind, sowie ein Raum für Elterngespräche vorgesehen. Eine Diskussion gab es auch über das Thema Klimaanlage. Gemeinderätin Nadine Paulus meinte aus eigener Erfahrung, dass man mit guter Verschattung, Lüftung und Dämmung gut auskomme. Planer Matthias Michel zeigte sich vorsichtiger und verwies darauf, dass gute Dämmung zwar lange helfe, sich aufgeheizte Räume aber nur langsam wieder abkühlen. Deshalb ist nach aktuellem Stand eine kleine Klimaanlagen-Lösung geplant, vor allem für Krippe und Gruppenräume.

Der Gemeinderat stimmte dem Bauvorhaben einstimmig zu. Der Baubeginn ist für das Frühjahr vorgesehen, bezogen werden könnte die neue Kita Mitte bis Ende 2028.

WBG-Geschäftsführer Timo Schäfer stellte in diesem Zusammenhang auch die noch junge Wohnungsbaugesellschaft vor. Die WBG Zirndorf/Markt Erlbach wurde 2023 gegründet. Aktuell läuft die Sanierung der Hauptstraße 48, eines Geschäftshauses mit Friseur im Erdgeschoss. Für rund 410.000 Euro soll das Gebäude auf den Energiestandard KfW 55 gebracht werden. In den oberen beiden Stockwerken entstehen danach zwei Wohnungen statt bisher einer Wohnung über zwei Etagen. Die künftigen Mieten sollen laut Schäfer bei 9 bis 10,50 Euro pro Quadratmeter für Wohnraum und bei 11 Euro für die Gewerbefläche liegen.

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Emskirchen

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# Wulkersdorfer Brücke: Neue Pläne bringen das Projekt wieder in Bewegung

**Emskirchen/Wulkersdorf.** „Und sie bewegt sich doch“ – dieser Satz passt aktuell erstaunlich gut auf die Deutsche Bahn. Denn rund um die Wulkersdorfer Brücke gibt es endlich neue Fortschritte: Zu den Plänen vom Februar 2024 liegt nun eine überarbeitete Fassung vor, auf die sich das Staatliche Bauamt und die Deutsche Bahn verständigt haben. Nach derzeitiger Planung könnte der Baubeginn 2029 oder 2030 sein.

Diese Informationen teilte Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht im Gemeinderat mit. Die Wulkersdorfer Brücke, die seit geraumer Zeit nur einspurig befahren werden kann, soll wie vorgesehen etwas weiter westlich neu entstehen und anschließend kreuzungsfrei an die B8 angebunden werden.

An diesem Grundsatz hat sich nichts geändert. Der entscheidende Knackpunkt lag offenbar bislang darin, dass das Staatliche Bauamt Grundstücke benötigte, die der Deutschen Bahn gehören. Dafür hätte das Eisenbahn-Bundesamt diese Flächen zunächst von Bahnbetriebszwecken freistellen müssen – was wegen des „überragenden öffentlichen Interesses der Bahn“ im Bereich bestehender Gleisanlagen nicht möglich war.

**Grunddienstbarkeit statt Freistellung**

Stattdessen wurde nun, nach aktuellem Kenntnisstand des Marktes Emskirchen, eine Grunddienstbarkeit für 99 Jahre zugunsten des Staatlichen Bauamts eingerichtet. „Das ist eine lange Zeit für eine Brücke“, bemerkte Bauamtsleiterin Nadine Wölfle dazu trocken.

Auch beim Flächenbedarf hat sich im Vergleich zu den ersten Plänen noch etwas getan. Hier ist nun der Markt Emskirchen als Grundstückseigentümer betroffen. Insgesamt wird etwas weniger Gemeindefläche benötigt als ursprünglich vorgesehen. Einen Teil davon kauft das Staatliche Bauamt, ein anderer Teil wird nur vorübergehend gebraucht.

Im Großen und Ganzen steht die Gemeinde hinter den neuen Plänen. Allerdings würde der Markt nach aktuellem Stand am bisherigen Standort der Wulkersdorfer Brücke ein kleines Grundstück behalten, das künftig nicht mehr direkt erreichbar wäre. Dieses Stück soll deshalb – ähnlich wie andere angrenzende Flächen – vom Staatlichen Bauamt erworben und bei Bedarf an die Deutsche Bahn weitergegeben werden.

Mit dieser Ergänzung stimmte der Emskirchener Gemeinderat den Plänen einstimmig zu. Der Baubeginn soll laut Sitzung im Jahr 2029 erfolgen – zeitgleich mit dem von der Deutschen Bahn geplanten Überholgleis, das ebenfalls unter der neuen Brücke hindurchgeführt werden soll.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal braucht Infrastruktur eben Geduld, Papier und wohl auch den berühmten langen Atem. Immerhin: Aus einem jahrelangen Knoten scheint nun langsam ein Knoten mit Lösung zu werden. Und wenn bei der Bahn von 99 Jahren die Rede ist, dann ist das offenbar nicht nur bei Verträgen eine gefühlte Ewigkeit.

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Neustadt an der Aisch

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## Neustadt lädt wieder zum WeinMarktPlatz ein

Weinliebhaber und Genussfreunde dürfen sich schon jetzt auf zwei stimmungsvolle Sommerabende freuen: Am Freitag, 7. August, und Samstag, 8. August 2026, jeweils ab 17 Uhr, verwandelt sich der Neustädter Marktplatz wieder in eine kleine Genussmeile. Die Stadt Neustadt an der Aisch lädt gemeinsam mit den Winzern des Weinbauvereins Oberer Ehegrund zum WeinMarktPlatz ein.

In der guten Stube der Stadt gibt es fränkische Weine, kulinarische Angebote und sicher auch das eine oder andere nette Gespräch unter freiem Himmel. Wenn das Wetter mitspielt, stehen die Chancen bestens auf einen entspannten Sommerabend mit regionalem Flair, guter Stimmung und einem Glas Wein in der Hand.

Na dann: Prost, Neustadt – und hoffentlich meint es der Sommer an diesen beiden Tagen besonders gut mit uns.

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Neustadt an der Aisch

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# **Plärrergestaltung bleibt weiter offen**
## Gehwegsanierung in der Wilhelmstraße wird vorerst nur bis zur Neuen Apotheke ausgeführt

Neustadt an der Aisch – Die Sanierung der Gehwege in der Wilhelmstraße kommt voran, eine Verlängerung der Arbeiten bis zum Kriegerdenkmal wurde im Stadtrat nun aber mehrheitlich abgelehnt. Damit bleibt die Maßnahme zunächst bei dem bereits beschlossenen Abschnitt.

Betroffen sind die Gehwege vor den Gebäuden mit den Hausnummern 13 bis 45 sowie 16 bis 34. Die ausführende Firma hatte angeboten, die zusätzlichen Pflasterarbeiten für rund 30.000 Euro zu den bereits vereinbarten Konditionen gleich mit zu übernehmen. Konkret ging es dabei um den Bereich von Hausnummer 34, der Neuen Apotheke, bis zum Kriegerdenkmal.

Im Stadtrat gingen die Meinungen dazu auseinander. Richard Dollinger (CSU) sprach sich für die Erweiterung aus. Kritisch äußerten sich dagegen unter anderem Stefan Wust (SPD), der die Sanierung lediglich bis zum Rand der Apotheke für sinnvoll hielt. Er warnte davor, dass der Gehweg später womöglich erneut aufgerissen werden müsse. Auch Gerd Scheuenstühl (FDP) lehnte die zusätzliche Vergabe ab. Seiner Ansicht nach sei der Gehweg in diesem Abschnitt noch funktional und sicher. Ähnlich sah es Harald Haag (Freie Wähler/FWG), der keine gravierenden Mängel erkennen konnte und das Geld lieber sparen wollte.

Scheuenstühl brachte außerdem eine parteiübergreifende Arbeitsgruppe mit dem Titel „Zukunft Innenstadt“ ins Gespräch. Ziel solle es sein, gemeinsam Ideen für die Belebung der Innenstadt sowie für Innovation, Start-ups und Wirtschaft zu entwickeln.

Auch der Bereich am Plärrer kam in der Diskussion wieder zur Sprache. Manfred Dietlein (SPD) erinnerte an frühere Überlegungen zur Neugestaltung und schlug vor, den Platz stärker kinder- und familienfreundlich auszurichten. Denkbar seien etwa Fontänen oder andere Wasserelemente, durch die Kinder laufen können. Zusätzlich regte er eine Sprühnebelwand an, wie sie in vielen Städten inzwischen bei hohen Temperaturen eingesetzt wird.

David Muck (Bündnis 90/Die Grünen) mahnte an, die bereits vorhandenen Planungen nicht durch zusätzliche Pflasterarbeiten zu verbauen. Am Ende setzte sich im Gremium jedoch die Mehrheit für die kleinere Lösung durch: Die Pflasterarbeiten werden nur bis zur Neuen Apotheke ausgeführt.

**Kommentar der Redaktion:**
Der Ruf nach Arbeitskreisen scheint aktuell fast überall ein beliebtes Mittel zu sein – von Berlin bis in die Kommunalpolitik. Grundsätzlich ist „an die Zukunft denken“ natürlich richtig. Aber manchmal gehört zur Zukunft einer Stadt eben auch, einen Platz so zu gestalten, dass er attraktiv, nutzbar und bei Hitze auch ein bisschen klimafreundlicher wird. Und ein praktischer Nebeneffekt sollte ebenfalls nicht unterschätzt werden: Wenn eine Firma bereits vor Ort arbeitet und die Gegebenheiten kennt, kann das am Ende oft schneller und günstiger sein, als alles später noch einmal neu auszuschreiben. Da spart man nicht nur Geld, sondern manchmal auch Nerven.

*Foto: Die Darstellung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich als unverbindliche Visualisierung einer möglichen Umgestaltung des Platzes.*

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# Historisch niedrige Wasserstände in Aurach, Zenn und Aisch: Was das für unsere Region bedeutet

**LANDKREIS NEUSTADT AISCH-BAD WINDSHEIM** – Wer in diesen Tagen an der Aisch, der Zenn oder der Aurach unterwegs ist, sieht es auf den ersten Blick: So wenig Wasser wie derzeit haben viele in unserer Region wohl noch nie erlebt. Kiesbänke liegen frei, an manchen Stellen zieht sich nur noch ein schmales Rinnsal durch das Flussbett. Was auf den ersten Blick nur ungewöhnlich wirkt, hat aber spürbare Folgen – für Tiere, Pflanzen, Landwirtschaft und letztlich auch für uns Menschen.

Für Fische beginnt jetzt die kritische Phase. Das wenige Wasser erwärmt sich schneller und enthält deutlich weniger Sauerstoff. Besonders empfindliche Arten geraten dadurch unter Stress, Jungfische und Fischlaich können Schaden nehmen. Auch Frösche, Molche und viele Wasserinsekten verlieren ihren Lebensraum. Und wo diese verschwinden, fehlt wiederum Nahrung für Eisvögel, Reiher und andere Tiere.

Doch nicht nur die Tierwelt leidet. Auch die Natur entlang der Flüsse gerät unter Druck. Bäume und Uferpflanzen werden durch die Trockenheit anfälliger für Krankheiten und Schädlinge, Feuchtwiesen trocknen aus und verlieren ihre besondere Artenvielfalt. Gleichzeitig nimmt die Selbstreinigungskraft der Gewässer ab: Schadstoffe werden schlechter verdünnt, Algen können sich leichter ausbreiten.

Auch die Landwirtschaft bekommt die Lage deutlich zu spüren. Wiesen liefern weniger Futter, bei Mais, Kartoffeln und Gemüse steigt der Bewässerungsbedarf, während die Erträge sinken können. Für viele Betriebe bedeutet das nicht nur Mehrarbeit, sondern auch höhere Kosten und große Unsicherheit.

Die Folgen betreffen am Ende uns alle. Sinkende Grundwasserstände können langfristig auch die Trinkwasserversorgung belasten. Zwar ist die Versorgung in unserer Region derzeit gesichert, doch Wasser wird immer mehr zu einer wertvollen Ressource. Gleichzeitig fehlt die kühlende Wirkung der Flüsse, wodurch sich die Umgebung an heißen Tagen noch stärker aufheizt.

Die aktuelle Lage zeigt eindrucksvoll, wie deutlich sich der Klimawandel inzwischen direkt vor unserer Haustür bemerkbar macht. Was früher als Ausnahme galt, könnte in Zukunft häufiger auftreten. Gerade kleine Flüsse wie Aurach, Zenn und Aisch reagieren besonders empfindlich auf längere Trockenperioden. Ein einzelnes Gewitter reicht meist nicht aus, um die Situation nachhaltig zu entspannen – dafür braucht es länger anhaltende und flächendeckende Regenfälle.

Vielleicht ist das also ein guter Anlass, beim nächsten Spaziergang einmal genauer hinzusehen. Unsere Flüsse sind schließlich weit mehr als schöne Ausflugsziele. Sie sind Lebensraum für unzählige Tiere und Pflanzen, wichtig für unsere Landwirtschaft und ein Stück Heimat. Wenn ihnen das Wasser ausgeht, betrifft das am Ende uns alle.

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