Neues aus Emskirchen:

Mut zum Helfen für die Jüngsten

+ Erste-Hilfe-Kurs für Kinder in Emskirchen

* Zusammenarbeit mit Familienstützpunkt und BRK
* Spielerisches Lernen und Mut zum Helfen

# Mut zum Helfen
## Auch die Jüngsten sollen sich trauen

**Emskirchen** – Was tun, wenn es Oma oder Opa plötzlich schlecht geht? Genau diese Frage stand im Mittelpunkt eines besonderen Erste-Hilfe-Kurses in Emskirchen, der sich gezielt an Kinder richtete. Spielerisch, kindgerecht und ohne erhobenen Zeigefinger lernten die jungen Teilnehmer, dass Helfen keine Frage des Alters ist.

Die Frauen Union Emskirchen hatte die Veranstaltung unter dem Motto **„Wenn es Oma oder Opa mal schlecht geht“** organisiert. Stattgefunden hat der Kurs im **AurachTreff**, geplant wurde das Angebot gemeinsam mit dem **Familienstützpunkt Emskirchen** sowie dem **Bayerischen Roten Kreuz (BRK)**.

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, war es das Ziel der Veranstaltung, vor allem Kindern – aber auch ihren Eltern – die Angst vor Notfällen zu nehmen. Unter dem Leitgedanken **„Mut zum Helfen“** sollten die Teilnehmer dafür sensibilisiert werden, Gefahrensituationen bei Angehörigen frühzeitig zu erkennen und im Ernstfall richtig zu reagieren.

Die Organisatorin und Vorsitzende der Frauen Union, **Sieglinde Tiefel**, dankte allen Beteiligten für die Unterstützung. Besonders hob sie die Koordination und Planung durch **Susanne Schindler** vom Familienstützpunkt sowie **Edith Jordan**, die Leiterin des AurachTreffs, hervor.

Die Schulung selbst wurde zum Großteil von **Rebecca Hetzel** vom **BRK-Kreisverband Neustadt/Aisch-Bad Windsheim** übernommen. Mit einer Puppe namens **„Solfi“** wurde den Kindern auf spielerische Weise vermittelt, wie man Pflaster richtig klebt, Zecken fachgerecht entfernt oder einen Verband anlegt. Außerdem konnten die Kinder selbst ausprobieren, wie sich eine Rettungsdecke anfühlt, und sie übten die **stabile Seitenlage**.

Nach Angaben der Veranstalter war die Resonanz groß. Für die Kinder sei die Schulung nicht nur informativ, sondern auch mit viel Spaß verbunden gewesen – und vielleicht gerade deshalb besonders einprägsam. Denn wer früh lernt, in schwierigen Situationen nicht wegzuschauen, gewinnt im besten Fall etwas, das unbezahlbar ist: Sicherheit und Mut zum Helfen.

**Kommentar der Redaktion:**
Eine gute Idee mit echtem Alltagswert. Erste Hilfe wird oft erst dann interessant, wenn es ernst wird – und dann ist es meistens zu spät zum Üben. Dass hier schon Kinder altersgerecht an das Thema herangeführt werden, ist ein starkes Signal. Pflaster kleben ist dabei vielleicht nur der Anfang – aber auch große Helfer haben bekanntlich mal klein angefangen.

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