**Haushalt 2026 beschlossen: Emskirchen setzt auf stabile Finanzen und klare Prioritäten**
Der Marktgemeinderat von Emskirchen hat am 17. April 2026 den Haushaltsplan für das Jahr 2026 verabschiedet. Damit steht der finanzielle Rahmen für das kommende Jahr fest – und der zeigt eine klare Linie: solide aufgestellt, mit geplanten Investitionen und erneut ohne neue Schulden.
Im Verwaltungshaushalt sind Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 14,7 Millionen Euro eingeplant. Der Vermögenshaushalt, in dem vor allem Investitionen abgebildet werden, umfasst rund 5,27 Millionen Euro. Neue Kredite sind – wie schon in den vergangenen Jahren – nicht vorgesehen. Auch Verpflichtungsermächtigungen wurden nicht festgesetzt.
Unverändert bleiben zudem die Hebesätze. Die Gewerbesteuer liegt weiterhin bei 350 Prozent, ebenso die Grundsteuer B. Für land- und forstwirtschaftliche Betriebe gilt bei der Grundsteuer A ein Hebesatz von 385 Prozent. Die neue Haushaltssatzung tritt rückwirkend zum 1. Januar 2026 in Kraft.
Ein Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeigt zudem, dass das Haushaltsvolumen in Emskirchen deutlich gewachsen ist. Für das Jahr 2026 erreicht der Gesamthaushalt knapp 20 Millionen Euro – ein Hinweis auf die gestiegene Leistungsfähigkeit der Marktgemeinde.
**Kommentar der Redaktion:**
Emskirchen bleibt sich auch beim Haushalt 2026 treu: keine großen finanzpolitischen Kunststücke, keine neuen Schulden, dafür ein Kurs mit Bodenhaftung. Das wirkt auf den ersten Blick vielleicht wenig spektakulär, ist in Zeiten angespannter Kassenlagen aber durchaus bemerkenswert. Oder, um es frei nach dem kommunalpolitischen Alltag zu sagen: Haushalt beschlossen, Aufregung vertagt – und manchmal ist genau das die beste Nachricht.



