**Emskirchen plant Sanierung des Herkulesbrunnens**
Der Herkulesbrunnen in Emskirchen soll in den kommenden Jahren grundlegend saniert werden. Nach Angaben aus der Gemeinderatssitzung ist der Zustand des Brunnens seit Längerem ein Thema. Neben der Instandsetzung ist auch vorgesehen, die Fläche davor neu zu gestalten.
### Naturstein, Abdichtung und neuer Mini-Park
Geplant ist eine denkmalgerechte Sanierung des Natursteins am Brunnen. Außerdem soll der Brunnen abgedichtet werden. Auch die bislang vorhandene Parkfläche soll umgestaltet werden – als sogenannter Pocket Park, also als kleiner begrünter Aufenthaltsbereich mitten im Ort.
Die Gemeinde kalkuliert für das Vorhaben mit Gesamtkosten von rund 175.000 Euro. Für das Jahr 2027 sind nach den im Gemeinderat genannten Zahlen 80.000 Euro vorgesehen, für 2028 weitere 95.000 Euro.
### Fördermittel sollen helfen
Die Gemeinde hat die Maßnahme bei der Regierung von Mittelfranken angemeldet. Ziel ist es, Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ zu bekommen. Der übliche Fördersatz liegt laut den im Rat genannten Informationen bei 60 Prozent. Damit würde für Emskirchen am Ende ein Eigenanteil von 40 Prozent bleiben.
### Blick auf weitere Vorhaben
Im Gemeinderat wurde außerdem angesprochen, dass die beiden Sanierungsgebiete im Ortskern und südlich des Bahnhofs im Jahr 2030 auslaufen. Deshalb soll nun geprüft werden, welche der bereits angedachten, aber noch nicht begonnenen Maßnahmen in den kommenden Jahren noch umgesetzt werden können.
### Neue Besetzungen bei den kommunalen Beauftragten
Neben dem Brunnenprojekt ging es in der Sitzung auch um verschiedene ehrenamtliche Funktionen in der Gemeinde. Die bisherigen Senioren- und Behindertenbeauftragten wurden für ihre Arbeit in den vergangenen sechs Jahren gewürdigt.
Magdalena Wendel und Friedrich Gößwein bleiben als Seniorenbeauftragte bis zum Ende der laufenden Amtszeit 2032 im Amt. Auch Heidi Müller und Sieglinde Tiefel setzen ihre Arbeit als Behindertenbeauftragte fort.
Bei den Jugendbeauftragten gab es ebenfalls eine neue Lösung: Aus dem Gemeinderat übernehmen künftig Iris Müller-Stahl, Petra Weber und Clarissa Rebel diese Aufgabe. Zusätzlich soll Kathrin Roth das Team ergänzen. Der Vorschlag aus dem Gremium stieß auf breite Zustimmung. Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht verwies dabei auf das Zusammenspiel von gemeindlicher und kirchlicher Jugendarbeit.
### Radverkehrsbeauftragter vorerst offen
Offen bleibt zunächst die Frage nach einem Radverkehrsbeauftragten. Dieser Punkt wurde zurückgestellt, bis die weiteren Ziele und Maßnahmen im Bereich Radverkehr genauer festgelegt sind. Aus dem Gemeinderat kam zugleich der Wunsch, in diesem Bereich mehr Unterstützung über die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern zu erhalten. Positiv wurde genannt, dass die Gemeinde bereits Hinweise und Informationen über den Radverkehrsbeauftragten des Landkreises bekommt.
**Quellen:** emskirchen.de und FLZ (Bericht über die Gemeinderatssitzung in Emskirchen)



