29. Oktober 2026

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Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim startet eigenen WhatsApp-Kanal

Der Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim erweitert seine digitalen Kommunikationswege. Ab sofort gibt es einen eigenen WhatsApp-Kanal, über den das Landratsamt Neuigkeiten und Hinweise direkt auf die Smartphones der Bürgerinnen und Bürger bringen will.

Das neue Angebot soll vor allem schnelle und alltagsnahe Informationen leichter zugänglich machen – auch für Menschen in der NaAZA-Region, die sich regelmäßig über Entwicklungen aus dem Landratsamt, zu Veranstaltungen oder zu Serviceangeboten informieren möchten.

### Informationen direkt aufs Handy

Nach Angaben des Landratsamts soll der WhatsApp-Kanal einmal pro Woche mit Neuigkeiten aus der Kreisverwaltung gefüllt werden. Geplant sind unter anderem Hinweise zu aktuellen Themen aus dem Landratsamt, Veranstaltungen, Serviceangeboten und weiteren Informationen aus dem Landkreis.

Auch kurzfristige Mitteilungen sollen über den Kanal verbreitet werden können. Damit ergänzt der Landkreis seine bisherigen Informationswege über die Website und die Social-Media-Kanäle um ein weiteres digitales Format.

### Nur zum Lesen, nicht zum Antworten

Wichtig für Nutzerinnen und Nutzer: Der WhatsApp-Kanal ist als reine Informationsplattform gedacht. Eine direkte Kommunikation über diesen Kanal ist nicht vorgesehen. Wer Fragen oder Anliegen hat, muss dafür weiterhin die bekannten Kontaktwege des Landratsamts nutzen.

### So funktioniert das Abonnieren

Der Kanal kann kostenlos abonniert werden. Dafür stellt der Landkreis einen QR-Code sowie einen Link bereit, über den sich Interessierte mit wenigen Klicks anmelden können. Der offizielle Link lautet: https://www.whatsapp.com/channel/0029Vb8sJCQ8KMqmYGK3Ru2J

Landrat Dr. Christian von Dobschütz sieht darin einen unkomplizierten Zugang zu Informationen, weil WhatsApp für viele Menschen ohnehin zum täglichen Kommunikationsalltag gehört.

**Quelle:** Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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Erste Defibrillator-Station in Seenheim soll im Ernstfall Zeit sparen

In Seenheim steht jetzt ein öffentlich zugänglicher Defibrillator bereit. Das Gerät ist an der Außenwand von Haus Nummer 8 montiert und soll im Notfall helfen, bis Rettungskräfte eintreffen.

Der neue sogenannte „elektronische Lebensretter“ wurde in Ergersheims Ortsteil gemeinsam von Vertretungen der Gemeinde und der Gesundheitsregion plus eingeweiht. Für Menschen vor Ort bedeutet das vor allem eins: Im Ernstfall ist ein wichtiges Hilfsmittel schneller erreichbar als bisher.

### Gerät jederzeit erreichbar

Bei dem Gerät handelt es sich um einen automatisierten externen Defibrillator, kurz AED. Es ist das Modell „iPAD CU-SP1 semi AED“. Der Defibrillator hängt außen am Gebäude und kann damit jederzeit genutzt werden, wenn eine Reanimation nötig wird.

Solche Geräte sind dafür gedacht, Ersthelfende bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zu unterstützen. Sie geben in der Regel gut verständliche Anweisungen und sind so ausgelegt, dass sie auch von Laien eingesetzt werden können, solange parallel der Notruf läuft und Hilfe organisiert wird.

### Förderung über die Gesundheitsregion plus

Nach Angaben des Landratsamts Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim unterstützte die Gesundheitsregion plus die Gemeinde Ergersheim beim Abruf der Fördermittel. Die Bezuschussung erfolgte auf Grundlage der AED-Förderrichtlinie des Freistaats Bayern.

Voraussetzung für eine Förderung sind demnach unter anderem, dass die Kommune zu einer Gesundheitsregion plus gehört, das Gerät öffentlich zugänglich ist und Wartung sowie Betreuung gesichert sind. Über die Förderung konnten laut Landratsamt 1.290 Euro beim Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration abgerufen werden.

### Bedeutung für die Gemeinde

Gerade in kleineren Ortsteilen kann ein frei zugänglicher Defibrillator im Notfall wertvolle Minuten bringen. Für Seenheim ist das neue Gerät damit nicht nur ein technischer Zusatz, sondern ein Baustein der lokalen Notfallvorsorge.

**Quelle:** Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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Emskirchen

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Emskirchen sucht Vorschläge für verdiente Ehrenamtliche zum Neujahrsempfang

Beim Neujahrsempfang des Marktes Emskirchen am 10. Januar 2027 sollen wieder Menschen im Mittelpunkt stehen, die sich über Jahre in ihrer Freizeit für andere engagiert haben. Die Gemeinde ruft dazu auf, Vorschläge für eine Ehrung einzureichen. Gesucht werden Personen, die sich durch langjähriges ehrenamtliches Wirken oder durch besondere Leistungen im kulturellen oder sozialen Bereich ausgezeichnet haben.

## Wer ausgezeichnet werden kann

Im Fokus stehen Ehrenamtliche aus Emskirchen und dem Umfeld, deren Einsatz aus Sicht der Gemeinde eine besondere Würdigung verdient. Dabei geht es nicht nur um langjährige Mitarbeit in Vereinen oder Organisationen, sondern auch um Engagement, das das soziale oder kulturelle Leben vor Ort sichtbar bereichert hat.

## Vorschläge bis zum Neujahrsempfang

Der Markt Emskirchen plant die Ehrungen im Rahmen des Neujahrsempfangs am 10. Januar 2027. Wer eine geeignete Person vorschlagen möchte, kann dies der Gemeinde übermitteln. Ziel ist es, die Arbeit von Menschen sichtbar zu machen, die sonst oft im Hintergrund wirken.

Ehrenamt ist gerade in kleineren Gemeinden ein zentraler Baustein des öffentlichen Lebens. Ob im Verein, in der Nachbarschaftshilfe, in kulturellen Projekten oder im sozialen Bereich: Ohne Freiwillige würde vieles vor Ort nicht funktionieren. Mit den Ehrungen verbindet Emskirchen deshalb auch ein öffentliches Dankeschön für diesen Einsatz.

**Quelle:** Markt Emskirchen

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Neustadt an der Aisch

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Landkreis lädt 2026 zu drei Online-Vorträgen rund um Gesundheit und Familie ein

Wer im Alltag mehr über Gesundheit, Prävention und den Umgang mit familiären Belastungen erfahren möchte, bekommt im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim im Herbst 2026 ein niedrigschwelliges Angebot. Die Gesundheitsregionplus kündigt gemeinsam mit der Erziehungs- und Lebensberatungsstelle der Diakonie drei Online-Vorträge an, die sich besonders an Eltern und Familien richten.

Die Veranstaltungen sollen laut Landkreis wissenschaftlich fundierte Inhalte verständlich aufbereiten und Raum für Fragen bieten. Sie sind Teil eines Informationsangebots, das Gesundheitskompetenz stärken und praktische Hilfen für den Alltag geben soll.

## Drei Termine von Ende Oktober bis Anfang Dezember

Geplant sind drei digitale Vorträge über MS Teams. Der fachliche Teil dauert jeweils 30 Minuten, anschließend soll es Zeit für eine Austausch- und Fragerunde geben.

Den Auftakt macht am 30. Oktober 2026 um 10 Uhr der Vortrag „Babyschlaf“. Dabei geht es um typische Fragen junger Eltern: Wie viel Schlaf braucht ein Baby? Was bedeutet Durchschlafen bei Säuglingen? Und wie lassen sich Einschlafsituationen besser begleiten? Referentin ist Isabella Reinhardt von der Erziehungs- und Lebensberatungsstelle.

Am 10. November 2026 folgt um 18.30 Uhr der Infoabend „Guter Umgang mit Trennung und Scheidung im Hinblick auf die gemeinsamen Kinder“. Im Mittelpunkt stehen nach Angaben des Landratsamts unter anderem rechtliche Grundlagen, typische Konfliktfelder, die Reaktionen von Kindern sowie Fragen zu Umgangsmodellen und Loyalitätskonflikten. Referieren werden Katja Otto-Mrochen und Sven Wulf.

Der dritte Termin ist für den 3. Dezember 2026 um 10 Uhr angekündigt. Dann geht es um „Bindung als Erfahrung emotionaler Sicherheit“. Der Vortrag soll erklären, was zu einer guten Eltern-Kind-Bindung beiträgt und wie Kinder feinfühlig begleitet werden können, auch wenn sie mit schwierigen Gefühlen umgehen müssen. Referentin ist Clara Ziegler.

## Kostenfrei oder gegen geringe Gebühr

Nach Angaben des Landratsamts ist die Teilnahme an den Veranstaltungen in der Regel kostenfrei oder mit nur geringer Gebühr verbunden. Je nach Format sei eine Anmeldung erforderlich.

Für Familien, werdende Eltern und Interessierte aus der gesamten Region kann das Angebot praktisch sein: Die Vorträge finden online statt und sind damit ohne längere Anfahrt nutzbar – auch aus Neustadt an der Aisch, Emskirchen, Markt Erlbach, Diespeck, Hagenbüchach, Wilhelmsdorf, Neuhof an der Zenn und den übrigen Gemeinden im Landkreis.

## Anmeldung online möglich

Für die drei Vorträge hat das Landratsamt eigene Anmeldelinks veröffentlicht. Wer teilnehmen möchte, sollte sich frühzeitig registrieren, da die Zugänge jeweils an das konkrete Format gekoppelt sind.

Der Landkreis verweist auf die Gesundheitsregionplus als Organisatorin der Reihe. Ziel sei es, Wissen so zu vermitteln, dass es im Alltag tatsächlich weiterhelfen kann – etwa bei Fragen rund um Babyentwicklung, Trennungssituationen oder die Bindung zwischen Eltern und Kind.

**Quellen:** Landkreis Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim, Gesundheitsregionplus Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Erziehungs- und Lebensberatungsstelle der Diakonie Neustadt/Aisch

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Emskirchen

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**Emskirchen plant Sanierung des Herkulesbrunnens**

Der Herkulesbrunnen in Emskirchen soll in den kommenden Jahren grundlegend saniert werden. Nach Angaben aus der Gemeinderatssitzung ist der Zustand des Brunnens seit Längerem ein Thema. Neben der Instandsetzung ist auch vorgesehen, die Fläche davor neu zu gestalten.

### Naturstein, Abdichtung und neuer Mini-Park

Geplant ist eine denkmalgerechte Sanierung des Natursteins am Brunnen. Außerdem soll der Brunnen abgedichtet werden. Auch die bislang vorhandene Parkfläche soll umgestaltet werden – als sogenannter Pocket Park, also als kleiner begrünter Aufenthaltsbereich mitten im Ort.

Die Gemeinde kalkuliert für das Vorhaben mit Gesamtkosten von rund 175.000 Euro. Für das Jahr 2027 sind nach den im Gemeinderat genannten Zahlen 80.000 Euro vorgesehen, für 2028 weitere 95.000 Euro.

### Fördermittel sollen helfen

Die Gemeinde hat die Maßnahme bei der Regierung von Mittelfranken angemeldet. Ziel ist es, Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ zu bekommen. Der übliche Fördersatz liegt laut den im Rat genannten Informationen bei 60 Prozent. Damit würde für Emskirchen am Ende ein Eigenanteil von 40 Prozent bleiben.

### Blick auf weitere Vorhaben

Im Gemeinderat wurde außerdem angesprochen, dass die beiden Sanierungsgebiete im Ortskern und südlich des Bahnhofs im Jahr 2030 auslaufen. Deshalb soll nun geprüft werden, welche der bereits angedachten, aber noch nicht begonnenen Maßnahmen in den kommenden Jahren noch umgesetzt werden können.

### Neue Besetzungen bei den kommunalen Beauftragten

Neben dem Brunnenprojekt ging es in der Sitzung auch um verschiedene ehrenamtliche Funktionen in der Gemeinde. Die bisherigen Senioren- und Behindertenbeauftragten wurden für ihre Arbeit in den vergangenen sechs Jahren gewürdigt.

Magdalena Wendel und Friedrich Gößwein bleiben als Seniorenbeauftragte bis zum Ende der laufenden Amtszeit 2032 im Amt. Auch Heidi Müller und Sieglinde Tiefel setzen ihre Arbeit als Behindertenbeauftragte fort.

Bei den Jugendbeauftragten gab es ebenfalls eine neue Lösung: Aus dem Gemeinderat übernehmen künftig Iris Müller-Stahl, Petra Weber und Clarissa Rebel diese Aufgabe. Zusätzlich soll Kathrin Roth das Team ergänzen. Der Vorschlag aus dem Gremium stieß auf breite Zustimmung. Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht verwies dabei auf das Zusammenspiel von gemeindlicher und kirchlicher Jugendarbeit.

### Radverkehrsbeauftragter vorerst offen

Offen bleibt zunächst die Frage nach einem Radverkehrsbeauftragten. Dieser Punkt wurde zurückgestellt, bis die weiteren Ziele und Maßnahmen im Bereich Radverkehr genauer festgelegt sind. Aus dem Gemeinderat kam zugleich der Wunsch, in diesem Bereich mehr Unterstützung über die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern zu erhalten. Positiv wurde genannt, dass die Gemeinde bereits Hinweise und Informationen über den Radverkehrsbeauftragten des Landkreises bekommt.

**Quellen:** emskirchen.de und FLZ (Bericht über die Gemeinderatssitzung in Emskirchen)

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