Neues aus Mittelfranken:

Michael Berger übernimmt die Sparkasse

+ Frautz geht in Ruhestand

* Michael Berger wird neuer Sparkassenchef
* Vorstand schrumpft auf zwei Mitglieder

## Wechsel an der Spitze der Sparkasse: Michael Berger folgt auf Gunther Frautz

Bei der Sparkasse im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim steht ein bedeutender Führungswechsel bevor: Vorstandsvorsitzender Gunther Frautz wird zum 31. August 2027 in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger steht bereits fest – und ist in der Region sowie im Haus selbst kein Unbekannter.

Wie die Sparkasse in einer Pressemitteilung informiert, hat der Verwaltungsbeirat schon jetzt Vorstandsmitglied Michael Berger zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Er wird das Amt zum 1. September 2027 übernehmen.

Mit dem Ausscheiden von Gunther Frautz wird zugleich die Zahl der Vorstandsmitglieder reduziert: Künftig wird die Sparkasse im Landkreis mit einem zweiköpfigen Vorstand geführt. Neben Michael Berger bleibt dann auch Thomas Sighart weiterhin im Vorstand.

Michael Berger kennt die Sparkasse von Grund auf. Er begann dort seine Ausbildung zum Bankkaufmann und war danach in verschiedenen Abteilungen tätig. Im Anschluss absolvierte er berufsbegleitend ein Studium an der Fernuniversität Hagen und schloss dieses als Diplom-Kaufmann sowie Diplom-Volkswirt ab. Danach war er in mehreren Funktionen in der Firmenkundenberatung im Einsatz.

Mit der frühzeitigen Entscheidung sorgt die Sparkasse für Klarheit und einen geordneten Übergang an der Spitze des Hauses. Für viele Kundinnen und Kunden im Landkreis dürfte das ein Zeichen von Kontinuität sein – gerade in Zeiten, in denen Verlässlichkeit im Finanzbereich wichtiger denn je erscheint.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Generationswechsel mit Ansage – und ohne großes Überraschungsmoment. Dass Michael Berger aus den eigenen Reihen kommt, dürfte vielen gefallen: Ausbildung im Haus, verschiedene Stationen durchlaufen, fachlich breit aufgestellt. So etwas nennt man wohl eine klassische Sparkassen-Karriere mit Heimvorteil. Für die Region ist das durchaus ein beruhigendes Signal: Die Nachfolge kommt nicht von irgendwo, sondern aus dem eigenen Stall.

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