12. Januar 2026

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

GlätteFrankenGefahrWordPress

Neustadt an der Aisch, Neuhof an der Zenn, Emskirchen, Markt Erlbach, Wilhelmsdorf i. Mfr., Hagenbüchach, Diespeck

Achtung, Winterchaos im Anmarsch! Glatteis-Alarm, Schneechaos und temperaturbedingte Kapriolen drohen Mittelfranken. Wer heute raus muss, sollte schon mal die heißen Getränke bereithalten – es könnte ziemlich rutschig werden!

Worum geht’s? In den nächsten Stunden und bis Dienstagvormittag kommt ein atlantisches Tiefdruckgebiet zu uns. Das heißt: Erst fällt noch etwas Schnee (oft nur ein bis zwei Zentimeter), schnell wird daraus aber Regen. Das Problem: Der Boden bleibt noch gefroren – und dann gibt’s Glatteis. Besonders im Osten und Südosten Bayerns bleibt’s richtig gefährlich.

Was bedeutet das für unsere Region? Die Gefahr von Glatteis ist enorm: Straßen, Gehwege und sogar Bäume werden spiegelglatt. Gerade für Arbeitnehmer:innen, Schüler:innen, Senior:innen und alle, die draußen unterwegs sind, heißt das: Höchste Vorsicht! Vor allem am Dienstagmorgen ist weiterhin Glätte möglich, bevor die Temperaturen im Laufe des Tages überall über den Gefrierpunkt klettern.

Wichtige Fakten:
– Glatteisgefahr (Unwetter!) vor allem am Montagabend und Dienstagmorgen
– Besonders riskant in den frühen Morgenstunden: Starke Glätte auf Straßen und Wegen
– Am Dienstag tagsüber wird es mild, aber bis dahin gilt: Aufpassen!
– Nebel sorgt in den Nächten stellenweise für noch schlechtere Sicht
– Wer im Auto unterwegs ist: Bitte angepasst fahren, Winterreifen, Streusalz und Eiskratzer bereithalten

Der Deutsche Wetterdienst stuft die Situation als UNWETTER ein. Im Klartext: Nicht nur „bisschen rutschig“, sondern richtig gefährlich. Glatteis kann auf Straßen, Gehwegen und selbst an Bäumen (Stichwort: Stromausfall!) für Probleme sorgen.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
Die große Rutschpartie – Glatteis, als stünde die Politik wieder auf zwei linken Schuhen
Winter in Mittelfranken ist wie die Ampel in Berlin: Erst Kaltstart, dann plötzlich alles im Fluss – aber bloß nicht ausbalancieren, das könnte ja glatt laufen! Während wir auf glatten Gehwegen unserem Alltag nachschlittern, freuen sich Versicherungen auf neue Kund:innen, Kfz-Mechaniker:innen über Überstunden – und die Politik? Die warnt, als wäre’s das erste Mal. Also: Wer keinen Esel mit Spikes besitzt, bleibt besser zu Hause und guckt von innen zu, wie selbst der Hund schon bei TikTok ausrutscht. Bleibt standhaft da draußen!

Ihr wollt mehr News, Tipps und lokale Stories? Folgt NaAZA auf Facebook und Instagram – diskutiert mit und sagt uns, wie ihr durch die Eiseskälte kommt!

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Neustadt an der Aisch

BuergermacherNeustadtWordPress

Neustadt an der Aisch

Vier wollen ins Rathaus – doch nur eine:r schafft’s! Die Kommunalwahl 2026 steht an, und diesmal wird es spannend wie selten. Politik zum Anfassen, Krawall garantiert – wer trimmt Neustadt auf Zukunft?

Worum geht’s? Bei der nächsten Bürgermeister- und Stadtratswahl in Neustadt reden nicht nur alte Bekannte mit, sondern auch frische Gesichter. Drei Männer und eine Frau kämpfen ums Bürgermeisteramt, auf sechs (!) verschiedenen Listen kandidieren Bürger:innen für den Stadtrat.

Wer, was, wann, wo? Am Wahltag 2026 entscheidet ihr, für wen in Zukunft Neustadt an der Aisch steht – und das gleich doppelt: Im Bürgermeisterbüro und am Ratstisch. Wer will? Die Namen aller Bürgermeisterkandidat:innen stehen schon fest, die Programme der Parteien und Wählergruppen auch – ihr findet sie gesammelt und verständlich auf NaAZA.de. Damit ihr nicht nur bunte Wahlplakate, sondern auch Fakten bekommt! Zusätzlich gibt’s dort Infos zum Kreistag und spannende Interviews – was sagt wer zu ÖPNV, Klima, sozialem Ausgleich?

Schon gewusst? In Bayern lag die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2020 bei rund 58% – aber gerade im ländlichen Raum zählt jede Stimme doppelt: Hier entscheidet oft eine Handvoll Kreuzchen, wer Bürgermeister:in wird. Klingt nach „Jede:r zählt“? Ist auch so.

Du willst selbst kandidieren oder kennst jemand? NaAZA.de gibt allen Kandidierenden die Möglichkeit, sich mit ihren Ideen und Themen auf der Plattform zu zeigen – endlich mal keine monatelangen Flurfunk-Gerüchte!

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**Wahl-o-mat statt Wursttheke – Neustadt ist heiß auf Mehr-Kandidierende!**
Klar, wir wissen: Bürgermeisterwahlen sind wie der letzte Schultag vor den Ferien – jede:r will gesehen werden, aber am Ende gibt’s nur eine:n mit Schlüssel fürs Büro. Also, schnappt euch Infos, lest Programme, klickt euch schlau – und lasst euch nicht einreden, dass eine Wahl mit vier Optionen unübersichtlich wäre. Wir leben hier ja auch nicht im Einbahnstraßen-Verkehrsministerium! Demokratie heißt: Ihr habt die Wahl – und auf NaAZA.de den vollen Durchblick.

Mehr davon? Folgt uns auf Facebook und Instagram: Kommentiert, diskutiert und seid dabei – eure Region, eure Meinung!

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

KommunalwahlNeustadtBuergermeisterwechselWordPress

Wenn Laternen Kandidaten tragen: Willkommen in der Kommunalwahlzeit

Kugelschreiber-Ernte, Grußwort-Marathon und Bauzaunplakate in XXL – der Frühling wird politisch.

Die Kommunalwahlen stehen vor der Tür – und man merkt’s. Nicht nur daran, dass plötzlich wieder Menschen freundlich lächeln, die man sonst eher vom „Bitte leiser, wir tagen hier!“-Blick aus dem Gemeinderat kennt. Sondern auch daran, dass in manchen Rathäusern tatsächlich neue Führung gesucht wird.

In Neustadt wird’s auf jeden Fall ein neues Gesicht auf dem Bürgermeisterstuhl geben – frischer Wind im Chefbüro, neue Unterschrift unter alten Aktenordnern. In Markt Erlbach hingegen bleibt Dr. Birgit Kress (mangels mutiger Herausforderer*innen) erstmal weiter am Chefessel sitzen. Man könnte sagen: Während andernorts Stühle gerückt werden, bleibt dort der Stuhl einfach… sitzen.

Und damit ist klar: Es ist Kommunalwahlzeit.

Die Jahreszeit, in der man in der Jackentasche plötzlich Dinge findet wie:

einen Flyer, den man „nur kurz“ annehmen wollte,
eine Einladung zu „Bürgerdialog & Brezen“,
und den zwölften Kugelschreiber, obwohl man seit 2019 keinen einzigen mehr gekauft hat.
Apropos Kugelschreiber: Jetzt ist die Zeit, die Vorräte aufzufüllen. Denn so viele Kugelschreiber, Feuerzeuge und Notizblöcke bekommen Sie in den nächsten sechs Jahren nicht mehr zusammen, wie Sie im Frühjahr 2026 auf Märkten, Infoständen oder bei charmant unangekündigten Haustürgesprächen einsammeln könnten. Das ist quasi kommunalpolitische Daseinsvorsorge – nur eben in Schreibwaren.

Und noch etwas: Wenn Sie in den nächsten Wochen auf Faschingsveranstaltungen oder andere öffentliche Termine gehen, planen Sie besser mehr Zeit ein. Nicht wegen der Gardetänze. Sondern wegen der Grußworte. Kommunalwahlkampf ist nämlich auch die Zeit, in der Menschen plötzlich den inneren Drang verspüren, ein Mikrofon zu ergreifen und in sieben Minuten nahezu jedes kommunalpolitische Thema zu beleuchten – vom Radweg bis zur Friedhofsatzung, vom Kindergarten bis zur Kläranlage. Und das alles, bevor überhaupt jemand „Helau“ sagen durfte.

Und dann wären da noch die Wahlplakate – die klassischen Frühlingsboten der Demokratie. Plötzlich „wachsen“ sie an Straßenlaternen wie ein ganz eigener Bewuchs: erst vereinzelt, dann in Rudeln, und irgendwann hat jede Laterne einen Kandidaten an der Backe. Dazu kommen die Bauzaunplakate im Format 2×3 Meter, die gnadenlos sind wie ein HD-Fernseher im Elektronikmarkt: Da wird ohne Bildbearbeitung jeder Pixel, jedes zu lange Barthaar und jede Stirnfalte in Übergröße sichtbar. Wer jemals dachte, „Ach, das Foto geht schon“, lernt spätestens am Bauzaun Demut. Aber so ist das: Alles Gewächse der Demokratie auf kommunaler Ebene – und im Zweifel auch eine kleine Mutprobe für das Selbstbild.

Und bevor das falsch verstanden wird: Wahlkampf ist wichtig. Er gehört zur Demokratie wie der Stimmzettel und die Wahlurne. Und die Kandidatinnen und Kandidaten haben meinen vollen Respekt – ich war selbst die letzten 24 Jahre Kandidat und weiß, was das bedeutet: Zeit, Nerven, Bauchgefühl und ganz viel Ehrenamt. Gerade deshalb darf man’s auch mal mit einem Augenzwinkern sagen: Es ist eine besondere Zeit. Es ist die „Wer lächelt am schönsten“-Zeit. Und in acht Wochen wissen wir dann: Wer hat am besten gelächelt – und wer darf danach wirklich an die Arbeit. 🗳️🙂

Nach oben scrollen