4. Februar 2026

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Dietenhofen

Playmobil macht in Dietenhofen dicht! 350 Jobs stehen auf dem Spiel. Was bedeutet das für unsere Region? Hier erfahrt ihr, warum viele jetzt Sorgen haben – und wie es für die Beschäftigten weitergehen kann.

Das Wichtigste: Die Horst Brandstätter Group, bekannt durch Playmobil und Lechuza, verlagert die Produktion der Marke Playmobil von Dietenhofen auf andere Werke. Das Unternehmen nennt als Grund eine „strategische Neuausrichtung“. Heißt im Klartext: Es wird zu teuer, die beliebten bunten Figuren hier vor Ort herzustellen.

Für rund 350 Mitarbeiter:innen in Dietenhofen ist das ein Schock. Die Geschäftsführung hat angekündigt, die Umstrukturierung bis Ende Juni über die Bühne zu bringen. Die Standorte in Herrieden (Logistik) und Zirndorf (Verwaltung, Marketing und Produktentwicklung) bleiben nach Firmenangaben erhalten. Auch die Produktion der Marke Lechuza läuft in Dietenhofen weiter – aber eben nicht mehr Playmobil.

Was steckt dahinter? Wie überall in Deutschland steigen auch hier Energie-, Lohn- und sonstige Betriebskosten. Das Unternehmen spricht von „Effizienzpotenzialen“ und „Synergien“. Bedeutet übersetzt: Woanders ist es billiger zu produzieren, und das Presswerk zieht um. Für die Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit, so die offiziellen Worte.

Die Beschäftigten wurden am 3. Februar in einer Versammlung informiert. Betriebsrat und Geschäftsführung wollen immerhin eine sozialverträgliche Lösung finden – Stichwort „Transfergesellschaft“. Das klingt nach Hoffnung, ist aber oft der erste Schritt in die Arbeitslosigkeit.

**Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität): „Mensch ärgere Dich nicht – um deinen Job“**
Tja, Playmobil zieht ins Ausland ab – und bei uns bleibt das Gefühl, selbst nur noch eine Figur im Spiel der Großkonzerne zu sein. Natürlich: Die Wirtschaft, die Kosten – das kennen wir alles. Doch irgendwas läuft falsch, wenn Treue, Handwerk und Jobgarantie gefühlt weniger schützen als die letzte Ritterburg vor dem Großangriff durch Billiglöhne. Im Märchenland der Wirtschaftswunder bleibt am Ende nur plastic fantastic – aber ohne Happy End.

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Markt Erlbach

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Neustadt an der Aisch, Markt Erlbach

Achtung, Mittelfranken: Die Polizei macht ernst mit Alkoholsündern! Zwei Promille-Sünder:innen in einer Nacht, Führerschein weg – und jetzt? Was bedeutet das für uns auf Aurach, Zenn und Aisch?

Worum geht’s? In Markt Erlbach stoppten Polizist:innen einen 65-jährigen Mofa-Fahrer. Schnell wird klar: Da riecht’s nicht nach Blümchenwiese, sondern nach Alkohol. Ergebnis des Tests: Ein Promille – kein Kavaliersdelikt, sondern richtig teuer. Wenig später im benachbarten Neustadt: Eine 28-jährige Autofahrerin wird gestoppt. Auch hier deutlich zu viel getankt: Über 1,6 Promille! Sofort der Führerschein weg und auf dem Weg zur Blutentnahme.

Beide Fälle beweisen: Wer in Mittelfranken alkoholisiert am Steuer erwischt wird, hat gleich mehrere Probleme. Erstens: Die eigene Sicherheit (und die anderer Verkehrsteilnehmer:innen) ist massiv gefährdet. Zweitens: Strafverfahren, Bußgeld und Punkte sind sicher – und der Lappen bleibt länger weg als das letzte Sonderangebot im Supermarkt.

Fakt am Rande: Laut Statistik gab es in Bayern 2023 über 15.000 Unfälle unter Alkoholeinfluss, etwa 1.200 Verletzte. Die Polizei setzt die Kontrollen seit Jahren konsequent fort, auch in „vermeintlich ruhigen“ Landstrichen wie bei uns an der Aurach.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
„Bier auf, Führerschein zu: Promille-Spaß mit amtlicher Katerstimmung“

Mal ehrlich: Die einzige Promille-Grenze, über die in Mittelfranken diskutiert werden sollte, ist die Rabattschwelle im Getränkemarkt. Im Straßenverkehr funktioniert Alkohol etwa so gut wie das WLAN beim Dorffest: Am Anfang läuft’s noch, aber irgendwann kracht’s garantiert. Klar, niemand ist perfekt – aber für alle, die sich fragen, ob das „eine Bier“ auf dem Rückweg noch okay ist: Die Polizei spielt da nicht mit. Also Leute, lasst das Auto stehen, schnappt euch ein Taxi, den Nachbarshund oder im Zweifelsfall eure Turnschuhe. Wir beißen nicht, aber die Konsequenzen auf der Straße schon.

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