1. April 2026

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Diespeck

SchleifmuehlstrasseStrassenSanierungWordPress

# Schleifmühlstraße in Diespeck soll noch 2024 saniert werden

In der vorletzten Gemeinderatssitzung dieser Wahlperiode in Diespeck ging es vor allem um ein Thema, das viele Bürger direkt vor der Haustür betrifft: Straßen, Gehwege und die Verkehrssicherheit im Ort. Besonders dringend ist nach Angaben der Gemeinde die Sanierung der Schleifmühlstraße. Außerdem wurde bekannt, dass in der Neustädter Straße ein neuer 24/7-Laden entstehen soll.

Für Straßen- und Gehwegsanierungen stehen im Diespecker Haushalt aktuell 100.000 Euro zur Verfügung. Bürgermeister Markus Helmreich machte dabei deutlich, dass diese Summe zwar nicht alle Probleme lösen könne, aber dringend notwendig sei, weil es an mehreren Stellen Handlungsbedarf gebe.

Als besonders akut gilt derzeit die Schleifmühlstraße. Dort müsse noch in diesem Jahr etwas passieren. Ein Angebot für die Sanierung liegt laut Helmreich bereits vor, ein zweites soll noch eingeholt werden. Gemeinderat Helmut Roch vom Bürgerforum regte in diesem Zusammenhang an, im kommenden Jahr auch die Straßen in Unter- und Obersachsen stärker in den Blick zu nehmen.

Zur Bewertung des Zustands der Straßen wurde in den vergangenen Wochen in Diespeck die App „Vialytics“ eingesetzt. Die Software erkennt Straßenschäden und hilft bei der Priorisierung notwendiger Maßnahmen. Auf Nachfrage aus dem Gemeinderat bestätigte der Bürgermeister, dass auch das Kanalnetz mit dieser Technik überprüft wurde.

Ein weiterer Punkt: In der Schleifmühlstraße steht demnächst auch die Verlegung von Glasfaser an. Dadurch bietet sich an, notwendige Arbeiten gebündelt durchzuführen. In diesem Zuge sollen schadhafte Gehwegflächen neu gepflastert werden. Der Gemeinderat ermächtigte den Bürgermeister deshalb, im Rahmen der Straßenbaumaßnahmen auch Mittel für den Ausbau der Gehwege einzusetzen.

Neben der Schleifmühlstraße standen weitere Verkehrsfragen auf der Tagesordnung. Ein beantragter Verkehrsspiegel am Neuberg im Ortsteil Stübach wurde abgelehnt. Dagegen will sich die Gemeinde die Situation am Dachsbacher Weg, insbesondere bei der Einfahrt in die Parallelstraße, noch genauer anschauen. Dort ist die Sicht offenbar problematisch. Als erste Maßnahme soll ein Schild mit dem Hinweis „Spielende Kinder“ Autofahrer zum langsameren Fahren bewegen.

Zusätzlich sollen in den angrenzenden Straßen sogenannte Haifischzähne auf die Fahrbahn aufgebracht werden. Diese Markierungen sollen auf die Regel „rechts vor links“ aufmerksam machen. Auch in der Richthofenstraße sind solche Markierungen geplant. Beschlossen wurde außerdem, dass Hecken von Anwohnern an besonders unübersichtlichen Stellen zurückgenommen oder entfernt werden müssen, wenn sie die Sicht beeinträchtigen.

Beim Kreuzungsbereich in der Willenbachstraße, der in der Vergangenheit mehrfach Thema im Gemeinderat war, hat sich die Lage laut Rathaus inzwischen verbessert. Durch das Abrunden der Abzweigungen sei die Verkehrssituation dort übersichtlicher geworden.

Zum Abschluss des Themenblocks Straßenbau ging es noch um den Kirchberg. Dort sollen demnächst Parkplätze eingezeichnet und ein Tempo-30-Schild aufgestellt werden. Künftig darf dort dann nur noch auf den markierten Flächen geparkt werden.

Erfreuliche Nachrichten gab es zum Schluss noch beim Thema Wasserversorgung: Der Wasserverbrauch in der Gemeinde ist deutlich gesunken. Als Grund nannte Bürgermeister Helmreich vor allem die erneuerten Leitungen in der Bamberger Straße, wo es in der Vergangenheit immer wieder zu Rohrbrüchen gekommen war. Während der Verbrauch 2023 noch bei 42.500 Kubikmetern lag, sind es aktuell nur noch rund 23.000 Kubikmeter. Für die Gemeinde ist das ein klares Signal: Es geht in die richtige Richtung.

**Kommentar der Redaktion:**
In Diespeck zeigt sich einmal mehr: Straßenbau ist selten ein Thema, das große Schlagzeilen macht – bis man täglich über Schlaglöcher fährt oder mit dem Kinderwagen holprige Gehwege meistert. Dass die Schleifmühlstraße jetzt Vorrang bekommt, ist deshalb nur konsequent. Clever ist auch, die Sanierung mit der Glasfaserverlegung zu verbinden. Wenn schon gebuddelt wird, dann bitte nicht zweimal. Und der neue 24/7-Laden in der Neustädter Straße? Der dürfte für Gesprächsstoff sorgen – und wohl auch für spontane Einkäufe zu Uhrzeiten, zu denen man sonst höchstens merkt, dass die Milch leer ist.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Neustadt an der Aisch

ExpoNeaAnmeldungWordPress

# Anmeldung für Expo-NEA gestartet: Landkreis-Unternehmen zeigen, was in der Region steckt

Wer wissen möchte, wie viel Innovationskraft, Handwerk, Dienstleistung und Unternehmergeist im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim steckt, sollte sich den 28. Juni vormerken: Auf dem Festplatz in Neustadt findet mit der **EXPO-NEA** eine große branchenübergreifende Leistungsschau regionaler Unternehmen statt. Für Betriebe ist das eine gute Gelegenheit, sich zu präsentieren – für Besucherinnen und Besucher eine spannende Möglichkeit, die Vielfalt der heimischen Wirtschaft hautnah zu erleben.

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises veranstaltet die **EXPO-NEA am Sonntag, 28. Juni, von 11 bis 17 Uhr** auf dem Festplatz in Neustadt. Eingeladen sind Unternehmen aller Größen und aus allen Branchen. Sie können dort ihre **Produkte, Dienstleistungen und Innovationen** vorstellen. Gleichzeitig bietet die Messe auch Raum, um **Ausbildungsplätze, Praktika und Stellenangebote für Fachkräfte** sichtbar zu machen.

Der Großteil der Ausstellung ist unter freiem Himmel geplant. Zusätzlich steht ein **Zelt mit rund 35 Standplätzen** zur Verfügung. Jeder dieser Plätze misst **drei mal drei Meter**. **Stromanschlüsse** sind sowohl im Außenbereich als auch im Zelt vorhanden.

Ausdrücklich willkommen sind laut den Veranstaltern auch **Fahrzeuge, Maschinen und Großgeräte** – also zum Beispiel **Lastwagen oder Arbeitsbühnen**. Wer ausstellt, muss allerdings **Tische, Stühle und Pavillons selbst mitbringen**.

Besonders interessant ist die Messe auch für junge Unternehmen: Für **Gründerinnen und Gründer**, deren Betrieb in den vergangenen **fünf Jahren** entstanden ist, gibt es einen **eigenen Start-up-Bereich mit vergünstigten Standgebühren**. Wer dieses Angebot nutzen möchte, soll den entsprechenden Hinweis im **Anmeldeformular unter „Sonstiges“** eintragen.

Damit die EXPO-NEA nicht nur zur Unternehmensschau, sondern auch zum Ausflugsziel für Familien wird, ist außerdem ein **Rahmenprogramm mit Kinderaktionen sowie Speisen und Getränken** geplant.

**Kommentar der Redaktion:**
So eine Leistungsschau ist mehr als nur Werbung in eigener Sache. Sie zeigt, was direkt vor unserer Haustür alles entwickelt, gebaut, verkauft und organisiert wird. Gerade in Zeiten, in denen oft nur über Probleme gesprochen wird, ist es auch mal schön zu sehen, wie viel hier in der Region tatsächlich läuft – vom Start-up bis zum etablierten Familienbetrieb. Und mal ehrlich: Ein Lastwagen, eine Arbeitsbühne und Kinderprogramm haben meistens bessere Chancen auf Aufmerksamkeit als jede PowerPoint-Präsentation.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

WaldRuhezoneFluesternWordPress

Ein Spaziergang im Wald – für viele Menschen in unserer Region ein Ort der Ruhe, der Erholung und des Durchatmens. Genau dieses Gefühl soll nun künftig noch stärker geschützt werden: Im Landkreis Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim wird aktuell ein neues Pilotprojekt vorbereitet, das deutschlandweit für Aufmerksamkeit sorgen könnte.

In mehreren Waldgebieten rund um Emskirchen, Neustadt an der Aisch, Markt Erlbach, Neuhof an der Zenn, Wilhelmsdorf, Hagenbüchach und Diespeck sollen sogenannte „Ruhezonen“ eingerichtet werden. Das Besondere: Diese Bereiche dürfen künftig nur noch im Flüsterton betreten werden.

Schutz für Natur – und für die Nerven

Die Idee hinter dem Projekt ist ebenso einfach wie ambitioniert. Wildtiere reagieren empfindlich auf Lärm – gleichzeitig suchen immer mehr Menschen gezielt nach Orten, an denen sie abschalten können. Die neue Regelung soll beides verbinden.

„Wir wollen unseren Wäldern wieder mehr Ruhe zurückgeben“, erklärt Landrat Christian von Dobschütz. „Gerade in Zeiten, in denen der Alltag oft laut und hektisch ist, brauchen wir bewusst geschützte Rückzugsorte.“

Auch aus den Gemeinden kommt Unterstützung. Bürgermeister Klaus Mayer betont: „Unsere Wälder sind ein wichtiger Teil der Lebensqualität. Wenn wir es schaffen, Naturerlebnis und Rücksicht besser zu verbinden, profitieren alle.“

Bürgermeisterin Winkelspecht sieht zudem einen touristischen Effekt: „Das ist ein spannender Ansatz, der unsere Region noch attraktiver machen kann – gerade für Menschen, die gezielt Ruhe suchen.“

Und auch Birgit Kress unterstützt die Idee: „Naturschutz beginnt oft im Kleinen. Wenn wir unser eigenes Verhalten reflektieren, kann das große Wirkung haben.“

So soll die Flüsterzone funktionieren

In den ausgewiesenen Bereichen werden in den kommenden Wochen entsprechende Hinweisschilder aufgestellt. Darauf klar formuliert:

👉 „Bitte nur im Flüsterton sprechen“
👉 „Handyklingeln vermeiden“
👉 „Lautes Lachen bitte außerhalb der Zone“

Zur besseren Orientierung sind die Wege farblich markiert, zudem wird überlegt, spezielle „Ruhebänke“ einzurichten – mit dem Hinweis: „Hier darf geschwiegen werden.“

Nach ersten Planungen soll die Einhaltung der Regelungen stichprobenartig kontrolliert werden. Dabei setzt man jedoch weniger auf Strafen als auf Einsicht.

Erste Erfahrungen überraschend positiv

In einem kleineren Testgebiet nahe Markt Erlbach wurde das Konzept bereits probeweise umgesetzt – mit unerwartetem Ergebnis:

Viele Besucherinnen und Besucher berichten, dass sie den Wald dadurch intensiver wahrnehmen. Vogelstimmen, Windgeräusche und das Rascheln der Blätter treten plötzlich stärker in den Vordergrund.

Ein Spaziergänger formulierte es so: „Am Anfang war es ungewohnt – aber dann irgendwie richtig schön.“

Kleine Herausforderung im Alltag

Natürlich bringt die neue Regelung auch Herausforderungen mit sich. Besonders Familien mit Kindern oder Hundehalter müssen sich erst anpassen.

Intern wird deshalb bereits über Ausnahmen diskutiert – etwa für bellfreudige Vierbeiner oder spontane Lachanfälle.

Ein Sprecher aus dem Landratsamt formulierte es mit einem Augenzwinkern:
„Wir setzen hier auf gegenseitige Rücksicht – und ein bisschen Selbstdisziplin.“

Start schon bald geplant

Wenn alles nach Plan läuft, könnten die ersten offiziellen Flüsterzonen bereits in den kommenden Wochen eingerichtet werden. Eine Ausweitung auf weitere Gebiete ist bei positiver Resonanz nicht ausgeschlossen.

…und jetzt ehrlich:

Wer bis hierhin gelesen hat, hat es vielleicht schon geahnt 😉

👉 April, April!

Natürlich darfst du weiterhin ganz normal durch unsere Wälder spazieren – reden, lachen und das Leben genießen inklusive.

Aber mal ehrlich:
Ein bisschen mehr Ruhe im Wald würde uns allen wahrscheinlich trotzdem guttun 🌳🙂

Nach oben scrollen