18. April 2026

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Neuhof an der Zenn

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Neuhof an der Zenn

Mitten am Marktplatz kracht es – und niemand will etwas gesehen haben? In Neuhof ist eine Mauer samt Hoftor eines Hotels massiv beschädigt worden. Der Schaden ist hoch, doch die Person am Steuer fuhr einfach weiter.

Nach Angaben der Polizei Neustadt an der Aisch passierte der Vorfall am Dienstag zwischen 8 Uhr und 15.30 Uhr. Betroffen ist ein Hotel am Marktplatz in Neuhof an der Zenn. Vermutlich wurde die Mauer beim Ein- oder Ausfahren von einem Fahrzeug gerammt.

Die Folgen sind deutlich: Mauer und Hoftor wurden stark beschädigt. Der entstandene Sachschaden liegt laut Polizei im fünfstelligen Bereich. Damit geht es nicht um einen kleinen Rempler, sondern um einen erheblichen Schaden mitten im Ortskern.

Trotzdem meldete sich die Fahrerin oder der Fahrer nicht bei der Polizei. Das gilt als Unfallflucht. Die Polizeiinspektion Neustadt an der Aisch bittet deshalb um Hinweise von Menschen, die am Dienstag rund um den Marktplatz etwas beobachtet haben.

Wer etwas gesehen hat, soll sich unter Telefon 09161/8853-0 bei der Polizei melden.

Quelle: Polizeiinspektion Neustadt an der Aisch
Bild : KI
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Emskirchen

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**Neue Pläne für Emskirchens Nahversorgung: Discounter, Getränkemarkt und Praxis an der Ansbacher Straße**

In Emskirchen könnte sich bei der Nahversorgung bald einiges bewegen: Ein bestehender Discounter soll seinen bisherigen Standort verlassen, deutlich größer neu gebaut werden und zusätzlich könnte ein Getränkemarkt entstehen. Darüber wurde in der Sitzung des Marktgemeinderats am 17. April 2026 gesprochen. Grundlage war eine ausführliche Auswirkungsanalyse zum Einzelhandel im Ort.

Hintergrund ist die seit längerer Zeit bekannte Situation rund um den Norma-Markt im Wiesenweg. Mit einer Verkaufsfläche von derzeit etwa 410 Quadratmetern ist der Markt nach heutigen Maßstäben zu klein. Laut Gutachten ist eine sinnvolle Erweiterung am bisherigen Standort nicht möglich.

Deshalb wird nun eine neue Lösung bevorzugt: An der Ansbacher Straße soll ein neuer Discounter mit rund 1.200 Quadratmetern Verkaufsfläche entstehen. Ergänzt werden soll das Vorhaben durch einen Getränkemarkt mit weiteren 622 Quadratmetern sowie eine Physiotherapiepraxis.

Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass Emskirchen und das nähere Umfeld weiterhin zusätzlichen Bedarf im Lebensmittelbereich haben. Die Verkaufsfläche pro Einwohner liegt unter dem bayerischen Durchschnitt. Gleichzeitig sehen die Gutachter ein bislang nicht ausgeschöpftes Umsatzpotenzial vor Ort.

Für die Entscheidung besonders wichtig: Negative Auswirkungen auf bestehende Geschäfte oder die Ortsmitte werden laut Analyse nicht erwartet. Die möglichen Umsatzverlagerungen gelten als überschaubar und bleiben klar unter den kritischen Schwellen. Das Vorhaben wird damit als städtebaulich verträglich eingestuft.

Auch mögliche Standorte wurden geprüft. Mehrere Flächen standen zur Diskussion, am Ende wurde die Ansbacher Straße jedoch als beste Lösung bewertet. Andere Varianten, darunter auch der Festplatz, schieden unter anderem wegen Nutzungskonflikten und baulicher Einschränkungen aus.

Der Beschlussvorschlag sieht deshalb vor, den Standort an der Ansbacher Straße festzulegen und damit die Nahversorgung in Emskirchen langfristig zu stärken.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn ein Ort wächst oder sich verändert, merkt man das oft zuerst beim täglichen Einkauf. Genau darum ist diese Entscheidung für Emskirchen keine Kleinigkeit. Ein größerer Markt, ein zusätzlicher Getränkemarkt und dazu noch eine Praxis: Das wäre nicht nur mehr Auswahl, sondern auch ein Stück Zukunftssicherung für den Ort. Und seien wir ehrlich: Wenn man für den Wocheneinkauf nicht erst gefühlt eine kleine Expedition planen muss, hebt das die Lebensqualität doch ganz erheblich.

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Neustadt an der Aisch

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# Neustädter Stadtrat: Wärmeplanung, Kernwege, Feuerwehrhaus und neue Bäume

Trotz Erkältung ließ es sich Florian Witzler, Klimamanager der Stadt Neustadt a.d.Aisch, nicht nehmen, den Stadtrat persönlich über den aktuellen Stand der kommunalen Wärmeplanung zu informieren. Neben spannenden Bürgerideen ging es in der Sitzung außerdem um den Ausbau von Kernwegen bei Unterschweinach, die Möblierung des neuen Feuerwehrhauses, Ersatzpflanzungen im Stadtgebiet und die nächsten Termine im Rathaus.

Im Zuge der öffentlichen Auslegung zur kommunalen Wärmeplanung haben sich nach Angaben von Witzler zwei Bürger mit eigenen Vorschlägen eingebracht. Besonders hervorgehoben wurde ein ausführlich ausgearbeitetes Konzept für einen Erdsonden-Wärmespeicher. Dieses sei inhaltlich sehr interessant und werde in die kommunale Wärmeplanung integriert. Auch ein weiterer Vorschlag zur Nutzung des Erdgeschosses im alten Feuerwehrhaus für eine Großwärmepumpe sei zwar aufgrund anderer Planungen aktuell nicht umsetzbar, dennoch inhaltlich wertvoll. Die Stadt wolle das Thema deshalb für künftige Überlegungen im Blick behalten. Witzler betonte dazu, dass es positiv sei, wenn sich Bürger aktiv an solchen Prozessen beteiligen.

Auch beim Thema Infrastruktur gab es Neuigkeiten: Zwei Kernwege im Bereich der Biogasanlage Schweigert bei Unterschweinach sollen in absehbarer Zeit ausgebaut werden. Bauamtsleiter Gerald Schorr informierte, dass die Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden bereits erfolgt sei und das vereinfachte Verfahren beantragt wurde. Als nächster Schritt müsse nun noch die angestrebte Kostenvereinbarung zwischen der Flurordnungsgemeinschaft NeuStadt und Land sowie der Stadt abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten für beide Wege liegen bei rund 713.000 Euro, der Anteil der Stadt bei etwa 162.000 Euro.

Einstimmig beschlossen wurde außerdem die Vergabe für die Möblierung des Feuerwehrhauses. Den Zuschlag erhält eine Firma aus Jena. Laut Schorr lag das Angebot bei rund 224.500 Euro und damit nahezu exakt auf Höhe der vorherigen Kalkulation von etwa 223.000 Euro. Insgesamt waren lediglich zwei wertbare Angebote eingegangen.

Im Bereich der Verlängerung des Fußwegs von der Parkstraße in die Bastei hat der Bauhof nach Angaben von Bürgermeister Klaus Meier eine Aufforstung mit neun heimischen Bäumen vorgenommen. Hintergrund ist die Fällung von vier großen Weiden im vergangenen Dezember, die aufgrund ihres schlechten Zustands aus Sicherheitsgründen entfernt werden mussten. Als Ersatz wurden nun vier Hochstammbäume – Ulmen und Weiden – sowie fünf Hainbuchen gepflanzt. Zusätzlich setzte man im weiteren Verlauf zehn Erlen, um das Ufer des Strahlbachs zu stabilisieren.

Bereits terminiert sind auch die nächsten wichtigen Sitzungen im Rathaus: Die Verabschiedung der ausscheidenden Ortssprecher, Stadtratsmitglieder und des Bürgermeisters findet am Mittwoch, 29. April, im großen Sitzungssaal statt. Die konstituierende Sitzung des neuen Gremiums ist für den 11. Mai vorgesehen.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn sich Bürger mit durchdachten Ideen in die Wärmeplanung einbringen, ist das ein gutes Zeichen. Kommunalpolitik wirkt oft trocken – dabei entscheidet sie ganz konkret darüber, wie künftig geheizt, gebaut, gepflanzt und investiert wird. Und wenn eine Ausschreibung mal fast punktgenau auf der Kalkulation landet, darf man das im Rathaus vermutlich schon als seltenen Volltreffer verbuchen.

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