1. Juni 2026

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Eiderdschwing

Fünf Tage Kerwa, Musik und Festzelt: In Neidhardswinden wird ab 18. Juni wieder groß gefeiert. Die Freiwillige Feuerwehr lädt zur 45. Zeltkerwa ein – mit Bieranstich, Kärwabaum, Frühschoppen und Partyabend. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

Los geht es am Donnerstag, 18. Juni 2026, ab 17 Uhr mit der traditionellen Schlachtschüssel. Ab 19 Uhr übernimmt der Musikzug Emskirchen den Kirchweihauftakt. Am Freitag, 19. Juni, stellen die Ortsburschen ab 17.30 Uhr den Kärwabaum auf. Danach folgt der Bieranstich durch Sandra Winkelspecht, ehe ab 19 Uhr Stimmungs- und Tanzmusik angesagt ist.

Der Samstag, 20. Juni, startet ab 14 Uhr mit dem Zeltbetrieb. Am Abend bringt der Weisendorfer Soundexpress Partystimmung nach Neidhardswinden. Dazu wird ein WM-Spiel als „Silent Viewing“ live gezeigt. Am Sonntag beginnt die Kerwa um 9.30 Uhr mit dem Kirchweihgottesdienst. Danach spielt die Feuerwehrkapelle Dürrnbuch zum Frühschoppen. Nach dem Mittagstisch gibt es einen Familiennachmittag, ab 18 Uhr sorgt Ernst Scherzer für Unterhaltung.

Zum Abschluss lädt die Feuerwehr am Montag, 22. Juni, ab 10 Uhr zum Weißwurstfrühschoppen ein. Nach dem Mittagstisch spielen am Abend „Die Partykracher“ zum Finale auf. Während der gesamten Kerwa gibt es Essen, Getränke, Schausteller und Fahrgeschäfte direkt am Festzelt.

Für die Region rund um Neuhof an der Zenn, Markt Erlbach, Emskirchen und Neustadt an der Aisch ist die Zeltkerwa damit wieder ein fester Termin im Juni. Gefeiert wird in Neidhardswinden von Mittwoch bis Sonntag, 18. bis 22. Juni – mit viel Tradition und jeder Menge Stimmung.

Mehr Informationen aus unserer Region finden Sie jederzeit auf www.naaza.de
– NaAZA.de | Neues an Aurach, Zenn und Aisch.

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Neustadt an der Aisch

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Originale auf der Neustädter Kerwa – Teil 2: Die Rot-Kreuz-Losbude

Noch vier Tage sind es, bis auf dem Neustädter Marktplatz wieder die Kerwa-Fichte in den Himmel ragt. Vier Tage, bis sich Neustadt wieder in jenen besonderen Ort verwandelt, den wir alle kennen und lieben. In einen Ort voller Erinnerungen, Begegnungen und Geschichten.

Grund genug für den zweiten Teil unserer Serie **„Originale auf der Neustädter Kerwa“**.

Manche Originale haben einen Namen. Andere ein Gesicht. Und manche stehen einfach seit Jahrzehnten an ihrem Platz und gehören so selbstverständlich dazu, dass man sich die Kerwa ohne sie gar nicht mehr vorstellen kann.

So wie die Rot-Kreuz-Losbude.

Seit 1971 steht sie am Festplatz. Still, verlässlich und jedes Jahr aufs Neue bereit, tausende kleine Hoffnungen entgegenzunehmen. Für viele Neustädter ist sie weit mehr als nur eine Bude. Sie ist ein Stück Kindheit.

Wer hier als Bub oder Madla aufgewachsen ist, kennt dieses Gefühl noch genau. Die Münzen fest in der Hand, den Blick auf die vielen Gewinne gerichtet und die feste Überzeugung: *Heute ziehe ich den Hauptgewinn.*

Meistens wurde daraus natürlich nichts.

Aber so ist das mit den schönsten Erinnerungen. Man vergisst die vielen Nieten. Man erinnert sich nur an den einen Stoffbären, den man gewonnen hat. An das kleine Auto. An die Puppe. Oder einfach an das glückliche Gefühl, das man damals mit nach Hause genommen hat.

Vielleicht ist genau das das Geheimnis dieser Losbude.

Denn sie verkauft nicht nur Lose. Sie verkauft seit Jahrzehnten kleine Momente des Glücks.

Bis heute gehört es für viele Kerwabesucher dazu, vor dem Heimweg noch einmal stehen zu bleiben. Ein letztes Los. Ein letzter Versuch. Ein letzter Plausch mit Bekannten. Und manchmal auch ein letzter Grund, noch ein paar Minuten länger auf der Kerwa zu bleiben.

Dabei war die Losbude lange Zeit noch mehr als nur ein Ort für Gewinne und Nieten. Bis vor rund zehn Jahren war sie gleichzeitig die Anlaufstelle des Sanitätsdienstes auf der Kirchweih. Wer Hilfe brauchte, wusste genau, wo er sie finden konnte.

Und auch hinter dem Tresen wurde immer Gemeinschaft gelebt.

Früher standen dort nicht nur ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes. Auch Beschäftigte der Stadt Neustadt, der Sparkasse oder der VR-Bank übernahmen Schichten und halfen mit. Die Losbude war damit ein kleines Abbild dessen, was eine Kerwa eigentlich ausmacht: Zusammenhalt.

Bis heute erfüllen die verkauften Lose einen guten Zweck. Die Einnahmen unterstützen die ehrenamtliche Arbeit des Bayerischen Roten Kreuzes im Landkreis und helfen dort, wo Hilfe gebraucht wird.

Wenn in wenigen Tagen wieder die ersten Lichter auf dem Festplatz leuchten, der Duft von Bratwürsten durch die Straßen zieht und die Kerwa ihre Tore öffnet, dann wird auch die Losbude wieder da sein.

Vielleicht ist sie nicht die lauteste Attraktion.

Vielleicht nicht die größte.

Aber ganz sicher eine derjenigen, die das Herz der Neustädter Kerwa seit Jahrzehnten mitprägen.

Und wer weiß?

Vielleicht steht in diesen Tagen wieder irgendwo eine Oma vor der Losbude, die hier schon als Madla ihren ersten Gewinn gezogen hat. Vielleicht zieht ein Vater mit seinem Sohn ein Los und erzählt dabei, wie er selbst als Rotzlöffel genau an derselben Stelle gestanden hat.

Und genau deshalb gehört die Rot-Kreuz-Losbude zu den wahren Originalen unserer Neustädter Kerwa.

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Diespeck

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# Gemeinderat Diespeck: App, Schulneubau und wichtige Personalentscheidungen

Von Digitalisierung über Millioneninvestitionen bis hin zu personellen Weichenstellungen: In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Diespeck standen gleich mehrere Themen auf der Tagesordnung, die für die Zukunft der Gemeinde und ihrer Einrichtungen von Bedeutung sind. Besonders beim geplanten Schulhausneubau wurden nun die Kostenanteile noch genauer festgelegt.

Im Gemeinderat Diespeck wurde die Heimat-Info-App vom Digitalisierungsberater Lukas Christensen von der zuständigen Firma vorgestellt. Wie Bürgermeister Markus Helmreich im Anschluss mitteilte, testen die Ratsmitglieder die Anwendung nun zunächst selbst. In der Juni-Sitzung soll dann öffentlich über eine mögliche Anschaffung abgestimmt werden. Vorgesehen ist, dass die App über die Kommunale Allianz „NeuStadt und Land“ betrieben wird.

Ein weiteres wichtiges Thema war der geplante Schulhausneubau in Diespeck, der mit rund 35 Millionen Euro veranschlagt ist. Für die beteiligten Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Diespeck wurden die Kostenanteile nun auf zwei Stellen nach dem Komma genau festgeschrieben. Dies war eine Empfehlung des Schulverbands, um künftig für klare Verhältnisse zu sorgen. Demnach entfallen auf Diespeck 52,02 Prozent der Kosten, auf Baudenbach 16,88 Prozent, auf Gutenstetten 16,42 Prozent und auf Münchsteinach 14,64 Prozent. Grundlage für diese Berechnung war der Durchschnitt der Schülerzahlen der vergangenen elf Jahre. Nach zehn Jahren sollen die Prozentsätze erneut überprüft und neu festgelegt werden.

Auch bei der Feuerwehr Dettendorf wurden Entscheidungen bestätigt: Der Gemeinderat sprach Michael Reitenspieß erneut das Vertrauen als Kommandant aus. Sein Stellvertreter bleibt Michael Roch.

Darüber hinaus haben sich die beiden Schulverbände für die Grund- und Mittelschule Diespeck neu konstituiert. Den Vorsitz übernimmt Bürgermeister Markus Helmreich. Als Stellvertreter wurden Dietmar Rückert und Johannes Hudezeck benannt.

Zum Strategieseminar in Klosterlangheim, das vom 30. Juni bis 1. Juli stattfindet, wird Bürgermeister Markus Helmreich alleine reisen.

Auch aus dem Bereich Kindergarten gab es personelle Veränderungen. In der Lenkungsgruppe „Kindergarten“ übernimmt Bastian Zapf die Geschäftsführung. Hintergrund ist, dass sich seine Vorgesetzte Carina Scherer ab dem 1. Juni beurlauben lässt. In der Lenkungsgruppe arbeiten Vertreter des Trägers, der politischen Gemeinde und der evangelischen Kirchengemeinde zusammen.

Eine weitere Personalie betrifft die evangelische Kirchengemeinde: Pfarrer Manfred Kolberg wird Ende Januar 2027 in den Ruhestand gehen.

**Kommentar der Redaktion:**
In Diespeck zeigt sich einmal mehr: Gemeinderatssitzungen sind oft viel mehr als trockene Tagesordnungspunkte. Wenn es um Schule, Kindergarten, Feuerwehr und digitale Bürgerinformation geht, dann geht es um ganz konkrete Themen, die den Alltag vieler Menschen vor Ort betreffen. Besonders spannend dürfte werden, ob die Heimat-Info-App tatsächlich kommt – denn wenn Verwaltung und Bürger schneller und direkter informiert werden, kann das durchaus ein echter Fortschritt sein. Und bei 35 Millionen Euro für den Schulneubau ist es wohl auch keine schlechte Idee, bei der Kostenverteilung lieber zweimal nach dem Komma als einmal zu wenig hinzuschauen.

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Diespeck

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# Gemeinderat Diespeck: Kläranlage vor dem Aus, neue Parkstreifen und Fortschritte bei der Wasserversorgung

In Diespeck stehen mehrere wichtige Projekte vor dem nächsten Schritt: Die Kläranlage soll noch in diesem Jahr außer Betrieb gehen, beim Hauptpumpwerk fallen zusätzliche Kosten an, das Parken in zwei Straßen wird neu geordnet – und auch beim zweiten Wasserleitungsanschluss geht es sichtbar voran.

Die Kläranlage in Diespeck wird nach dem Anschluss an Neustadt voraussichtlich bis Mitte beziehungsweise Ende dieses Jahres aufgelassen. In nicht-öffentlicher Sitzung hat der Gemeinderat dafür nun einen Nachtrag von rund 23.000 Euro für den Maschinen- und Anlagenbau am Hauptpumpwerk beschlossen. Wie Bürgermeister Markus Helmreich nach der Sitzung erklärte, werde am Ende von der bisherigen Anlage „nur noch ein Häuschen zu sehen sein“.

Auch im Ortsbild gibt es Veränderungen: Am Kirchberg und in der Sandstraße soll das Parken künftig besser geregelt werden. Geplant sind dort Parkstreifen, die nach Angaben von Helmreich für mehr Ordnung und Übersicht sorgen sollen.

Ein weiteres wichtiges Thema bleibt die Wasserversorgung. Der zweite Wasserleitungsanschluss für Diespeck soll nach aktuellem Stand bis Ende Juni fertiggestellt werden. Derzeit ist bereits der Spülbohrer im Einsatz. Vom Bereich Hochkreuz/Bauhof aus erfolgt anschließend der Anschluss an das Ortsnetz.

**Kommentar der Redaktion:**
In Diespeck wird also nicht nur verwaltet, sondern ganz praktisch an mehreren Stellen gleichzeitig gearbeitet: Abwasser, Parken, Wasser – klingt erst einmal trocken, ist für den Alltag der Bürger aber ziemlich entscheidend. Und wenn von der alten Kläranlage am Ende wirklich nur noch ein Häuschen übrig bleibt, dann ist das wohl eine der unspektakulärsten, aber folgenreichsten Veränderungen im Ort. Manchmal sind es eben nicht die großen Schlagzeilen, sondern die Leitungen darunter, die für die Zukunft den Unterschied machen.

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