11. Juli 2026

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Neustadt an der Aisch

KunsthandwerkBleichanlageStrassenbuehneWordPress

## Neustadt feiert Kunst, Musik und gute Laune auf der Bleich!

Am Samstag, 25. Juli 2026, wird es rund um die Bleichanlage in Neustadt an der Aisch besonders lebendig: Von 10 bis 19 Uhr lädt der Kunsthandwerkermarkt **„Kunst um die Bleich“** zum Bummeln, Staunen und Mitmachen ein.

Rund **60 Ausstellerinnen und Aussteller** präsentieren ihre handgefertigten Arbeiten – von Holzkunst, Keramik und Druckgrafik über Malerei, Schmuck und Kleidung bis hin zu Accessoires und Edelstahlobjekten. Wer genau hinschaut, bekommt nicht nur schöne Stücke zu sehen, sondern auch jede Menge echtes Handwerk mit Liebe zum Detail. Bei Vorführungen und Mitmachaktionen lässt sich sogar direkt erleben, wie viel Können dahintersteckt.

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Es gibt Grillspezialitäten, Kaffee und Kuchen, fränkische Brotzeit, regionale Weine, Kartoffelspiralen, Getränke und Slush-Eis. Kurz gesagt: Wer kommt, sollte besser mit Appetit kommen.

Ein besonderes Extra wartet am **Pulverturm**: Der Neustädter Seniorenrat lädt dort von **14 bis 16 Uhr** zum gemeinsamen **Boccia-Spielen** ein.

Auch das Kulturprogramm kann sich sehen lassen. Der Neustädter Kulturverein organisiert die **2. StraßenBühne**. In der Bleichanlage und am Peter-Kolb-Platz wird es Musik, Tanz, Jonglage und Erzählkunst geben. Das Programm reicht von Jazz über Schlager bis hin zu neuen Versionen bekannter Lieder. Wer es lieber entspannt mag, kann sich mit einer Picknickdecke auf die Wiese setzen und den Sommertag in aller Ruhe genießen.

Der Eintritt ist frei. Über eine Spende in den Hut freuen sich die Künstlerinnen und Künstler aber natürlich sehr.

Ein schöner Sommertag in Neustadt an der Aisch – mit Kunst, Kultur, Musik und Begegnung mitten in der Stadt. Was gefällt Ihnen an solchen Festen am meisten: das Stöbern an den Ständen, das Musikprogramm oder einfach das Treffen mit bekannten Gesichtern aus der Region?

**Quelle:** https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
**Bild:** Rathaus Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch

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## Neustadt feiert Kunst, Musik und gute Laune auf der Bleich!

Am Samstag, 25. Juli 2026, wird es rund um die Bleichanlage in Neustadt an der Aisch besonders lebendig: Von 10 bis 19 Uhr lädt der Kunsthandwerkermarkt **„Kunst um die Bleich“** zum Bummeln, Staunen und Mitmachen ein.

Rund **60 Ausstellerinnen und Aussteller** präsentieren ihre handgefertigten Arbeiten – von Holzkunst, Keramik und Druckgrafik über Malerei, Schmuck und Kleidung bis hin zu Accessoires und Edelstahlobjekten. Wer genau hinschaut, bekommt nicht nur schöne Stücke zu sehen, sondern auch jede Menge echtes Handwerk mit Liebe zum Detail. Bei Vorführungen und Mitmachaktionen lässt sich sogar direkt erleben, wie viel Können dahintersteckt.

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Es gibt Grillspezialitäten, Kaffee und Kuchen, fränkische Brotzeit, regionale Weine, Kartoffelspiralen, Getränke und Slush-Eis. Kurz gesagt: Wer kommt, sollte besser mit Appetit kommen.

Ein besonderes Extra wartet am **Pulverturm**: Der Neustädter Seniorenrat lädt dort von **14 bis 16 Uhr** zum gemeinsamen **Boccia-Spielen** ein.

Auch das Kulturprogramm kann sich sehen lassen. Der Neustädter Kulturverein organisiert die **2. StraßenBühne**. In der Bleichanlage und am Peter-Kolb-Platz wird es Musik, Tanz, Jonglage und Erzählkunst geben. Das Programm reicht von Jazz über Schlager bis hin zu neuen Versionen bekannter Lieder. Wer es lieber entspannt mag, kann sich mit einer Picknickdecke auf die Wiese setzen und den Sommertag in aller Ruhe genießen.

Der Eintritt ist frei. Über eine Spende in den Hut freuen sich die Künstlerinnen und Künstler aber natürlich sehr.

Ein schöner Sommertag in Neustadt an der Aisch – mit Kunst, Kultur, Musik und Begegnung mitten in der Stadt. Was gefällt Ihnen an solchen Festen am meisten: das Stöbern an den Ständen, das Musikprogramm oder einfach das Treffen mit bekannten Gesichtern aus der Region?

**Quelle:** https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
**Bild:** Rathaus Neustadt an der Aisch

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Diespeck

KinderrechteLiedAuszeichnungWordPress

## Die Klasse 4d aus Diespeck singt sich an die Spitze

**Diespeck** – Aus kleinen Stimmen wurde ein großer Auftritt: Die Kinder der Klasse 4d der Grund- und Mittelschule Diespeck haben mit einem selbst komponierten Lied zum Thema Kinderrechte nicht nur auf Kreisebene überzeugt, sondern wurden nun auch vom Bayerischen Kinderschutzbund ausgezeichnet. Und das Ergebnis kann sich hören lassen: Aus einer neuen Klassengemeinschaft entstand in monatelanger Arbeit ein starkes, kreatives Projekt mit Botschaft.

„Man sollte auf uns achten, denn wir sind zwar noch klein, doch dafür werden wir mal die Großen sein.“ Mit dieser Zeile beginnt das Lied der 22 Mädchen und Jungen – und damit auch eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. Die Klasse war zu Beginn des Schuljahres aus drei ehemaligen dritten Klassen neu zusammengesetzt worden. Musik spielte von Anfang an eine wichtige Rolle, um Gemeinschaft zu fördern und ein neues Miteinander zu schaffen.

Geleitet wurde das Projekt von Lehrerin Kathrin Roth, die seit acht Jahren an der Schule arbeitet und mit viel Herzblut Demokratie- und Werteerziehung mit musikalischer Arbeit verbindet. Nachdem die Kinder die Kinderrechte gemeinsam erarbeitet hatten, war schnell klar: Daraus soll ein Lied entstehen. In Kleingruppen wurden Ideen gesammelt, Rhythmen ausprobiert und Melodien entwickelt. Über acht Monate hinweg wurde getüftelt, verworfen, verbessert und immer wieder neu zusammengesetzt.

„Ich saß meist am Klavier und habe versucht, umzusetzen, was mir vorgesummt oder vorgesungen wurde“, erzählt Roth. Manchmal ging es schnell voran, manchmal nur in kleinen Schritten. Doch genau diese Geduld zahlte sich aus: Nach und nach entstanden mehrere Strophen, die die Kinder mit viel Einsatz und eigenen Gedanken füllten. Eine professionelle Tonaufnahme am 7. Mai im Musiksaal der Schule bildete schließlich den krönenden Abschluss des Projekts.

Die intensive Beschäftigung mit den Kinderrechten brachte die Klasse nicht nur musikalisch weiter. Gerade zurückhaltende Kinder gewannen an Selbstvertrauen, beteiligten sich stärker und brachten sich mit eigenen Ideen ein. Auch nachmittags wurde freiwillig über Formulierungen und Textpassagen gesprochen. „Wir sind als Gemeinschaft an dem Projekt gewachsen“, fasst Kathrin Roth zusammen.

Das Lied ist inzwischen fester Bestandteil des Morgenrituals und erfüllt die Klasse mit Stolz. Auch Schulleiter Ulrich Schöttle zeigte sich beeindruckt: Er habe großen Respekt vor der Leistung und wisse als Chorleiter, wie viel Arbeit und Fleiß in einem solchen Ergebnis stecken. Ebenso zufrieden und stolz zeigte sich Konrektorin Anja Held.

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Neustadt an der Aisch

NeustadtAutoDiebstaehleWordPress

# Zwei Tatverdächtige nach Autoaufbrüchen in Neustadt identifiziert

NEUSTADT – Nach intensiven Ermittlungen ist der Polizeiinspektion Neustadt offenbar ein wichtiger Schritt gelungen: Zwei Männer konnten im Zusammenhang mit mehreren Diebstählen und versuchten Diebstählen aus geparkten Autos identifiziert werden. Die Taten hatten sich zwischen dem 17. und 22. April an verschiedenen Orten im Stadtgebiet ereignet.

Betroffen waren unter anderem die Martin-Luther-Straße, der Stadtpark, An der Bastei, der Tongrubenweg, die Alte Bahnhofstraße und die Luitpoldstraße. Insgesamt wurden acht Fälle registriert. In einem weiteren Vorfall in der Nägeleinsgasse am 19. April hatte ein Passant beobachtet, wie sich zwei zunächst Unbekannte an einem geparkten Fahrzeug zu schaffen machten.

Als der Zeuge einen der Männer ansprach, ergriffen beide die Flucht in Richtung der Bahngleise. Im Zuge der Ermittlungen konnten nun zwei der drei mutmaßlich Beteiligten identifiziert werden, so die Polizei. Wo sich die Männer derzeit aufhalten, ist unbekannt. Vom dritten Tatverdächtigen liegen bislang noch keine Erkenntnisse vor.

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Markt Erlbach

VerkehrsunfallStaatsstrasseLosaurachWordPress

## Frontalzusammenstoß bei Losaurach – Motorradfahrerin schwer verletzt

Losaurach – Am Donnerstagmorgen hat sich auf der Staatsstraße 2255 bei Losaurach ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Eine Motorradfahrerin wurde dabei schwer verletzt, der Autofahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Für die Einsatzkräfte bedeutete der Morgen einen Großeinsatz mit Feuerwehr, Rettungsdienst, Notarzt und Hubschrauber.

Wie Kreisfeuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen mitteilt, ging die Alarmierung der Integrierten Leitstelle Ansbach (ILS) um 7.04 Uhr ein. Die Feuerwehren aus Losaurach und Markt Erlbach wurden zunächst zu dem Unfall auf Höhe des Markt Erlbacher Ortsteils gerufen.

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 31-jähriger Autofahrer in Richtung Neustadt unterwegs und wollte nach links ins Gewerbegebiet Losaurach abbiegen. Dabei übersah er offenbar eine entgegenkommende 65-jährige Motorradfahrerin. Es kam zum Frontalzusammenstoß, bei dem die Frau über das Auto in den Straßengraben geschleudert wurde.

Neben Feuerwehr und Polizei waren zwei Rettungswagen, ein Notarzt sowie ein Rettungshubschrauber an der Unfallstelle im Einsatz. Die schwer verletzte Motorradfahrerin wurde laut Weiskirchen mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Autofahrer wurde mit leichten Verletzungen vom Rettungsdienst versorgt.

Die Feuerwehren banden auslaufende Betriebsstoffe, stellten den Brandschutz sicher und sperrten die Staatsstraße während der Unfallaufnahme. Zur Unterstützung wurde zudem die Feuerwehr aus dem Neustädter Ortsteil Schellert nachalarmiert. Wegen der verschmutzten Fahrbahn kam außerdem der Straßenbaulastträger an die Unfallstelle.

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Markt Erlbach

VerkehrsunfallStaatsstrasseLosaurachWordPress

## Frontalzusammenstoß bei Losaurach – Motorradfahrerin schwer verletzt

Losaurach – Am Donnerstagmorgen hat sich auf der Staatsstraße 2255 bei Losaurach ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Eine Motorradfahrerin wurde dabei schwer verletzt, der Autofahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Für die Einsatzkräfte bedeutete der Morgen einen Großeinsatz mit Feuerwehr, Rettungsdienst, Notarzt und Hubschrauber.

Wie Kreisfeuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen mitteilt, ging die Alarmierung der Integrierten Leitstelle Ansbach (ILS) um 7.04 Uhr ein. Die Feuerwehren aus Losaurach und Markt Erlbach wurden zunächst zu dem Unfall auf Höhe des Markt Erlbacher Ortsteils gerufen.

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 31-jähriger Autofahrer in Richtung Neustadt unterwegs und wollte nach links ins Gewerbegebiet Losaurach abbiegen. Dabei übersah er offenbar eine entgegenkommende 65-jährige Motorradfahrerin. Es kam zum Frontalzusammenstoß, bei dem die Frau über das Auto in den Straßengraben geschleudert wurde.

Neben Feuerwehr und Polizei waren zwei Rettungswagen, ein Notarzt sowie ein Rettungshubschrauber an der Unfallstelle im Einsatz. Die schwer verletzte Motorradfahrerin wurde laut Weiskirchen mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Autofahrer wurde mit leichten Verletzungen vom Rettungsdienst versorgt.

Die Feuerwehren banden auslaufende Betriebsstoffe, stellten den Brandschutz sicher und sperrten die Staatsstraße während der Unfallaufnahme. Zur Unterstützung wurde zudem die Feuerwehr aus dem Neustädter Ortsteil Schellert nachalarmiert. Wegen der verschmutzten Fahrbahn kam außerdem der Straßenbaulastträger an die Unfallstelle.

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Neustadt an der Aisch

StadtratWuerzburgerStrasseSelbstbedienungsladenWordPress

# Kein 24/7-Laden in der Würzburger Straße: Stadtrat lehnt Antrag klar ab

Neustadt an der Aisch: Ein Selbstbedienungsverkaufsraum mit Automaten, der rund um die Uhr geöffnet sein soll, wird es in der Würzburger Straße vorerst nicht geben. Der Neustädter Stadtrat hat den Antrag mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. Grund sind vor allem Sorgen um die Anwohner, mögliche Ruhestörungen und zusätzliche Probleme für den Verkehr.

Beantragt war ein Konzept mit fünf oder sechs Automaten, über die nicht nur Lebensmittel, sondern auch Tabakwaren, E-Zigaretten und Bier verkauft werden sollten. Laut Bauamtsleiter Gerald Schorr sollte der Laden an sieben Tagen in der Woche 24 Stunden lang zugänglich sein – ähnlich wie ein bereits bestehendes Angebot in Diespeck.

### Standort passt nach Ansicht der Verwaltung nicht

Schorr machte im Stadtrat deutlich, dass die Verwaltung solche Verkaufsmodelle nicht grundsätzlich ablehne. Die Würzburger Straße sei aber als Standort ungeeignet. Zwar gelte das Gebiet baurechtlich grundsätzlich als Mischgebiet, tatsächlich sei das Gewerbe dort aber vielerorts längst durch reine Wohnnutzung verdrängt worden.

In der Beschlussvorlage heißt es deshalb, dass durch den nächtlichen Betrieb, den Aufenthalt im öffentlichen Raum sowie den Zu- und Abfahrtsverkehr Störungen für die Wohnbevölkerung zu erwarten seien.

Die Befürchtung im Gremium: Gerade in den Abend- und Nachtstunden könnte der Laden besonders stark frequentiert werden. Mehrfach wurde die Sorge geäußert, dass sich der Bereich zu einem Treffpunkt für gemeinsames Rauchen und Alkoholkonsum entwickeln könnte. Heike Gareis (SPD) fasste es so zusammen: „Eigentlich eine tolle Sache, aber schwierig an der Stelle. Das würde uns Ärger einbringen.“

Auch Gerd Scheuenstuhl (FDP) berichtete von Gesprächen mit Anwohnern, die „höchste Sorgen“ hätten, dass es in ihrer Straße künftig noch mehr Randale geben könnte. Thomas Kursawe, Leiter des städtischen Ordnungsamtes, verwies zudem auf die Verkehrssituation: In der Würzburger Straße werde ohnehin schon häufig wild geparkt, und ein solcher Betrieb würde das vor allem an Wochenenden und nachts noch verstärken. „Da habe ich tatsächlich massive Bedenken.“

### Vorschläge für Kompromisse

Ganz ohne Ideen für eine mögliche Lösung blieb die Debatte aber nicht. Martin Hufnagel (CSU) regte an, eine Satzung oder einen Grundlagenkatalog zu erstellen, der künftig klar regelt, welche Art von Einrichtungen in der Innenstadt wo möglich sind.

Thorsten Lehrer (SPD) brachte einen weiteren Gedanken ein: Wenn es der Stadt um die Belebung und die Vermeidung von Leerstand gehe, könne man dem Betreiber vielleicht empfehlen, auf den Verkauf von Bier zu verzichten. „Alkoholfrei minimiert dann vielleicht auch die Aufenthaltsdauer“, so Lehrer.

### Nur drei Stimmen dafür

Deutlich für den Antrag aussprach sich am Ende vor allem Harald Haag (FWG). Er verwies auf den Leerstand in Neustadt und darauf, dass in jüngster Zeit bereits etliche Läden geschlossen hätten. Er könne dem Vorhaben grundsätzlich zustimmen, könne sich aber Einschränkungen bei den Öffnungszeiten, besonders am Wochenende, vorstellen.

Mehr als diese drei Stimmen bekam der Antrag jedoch nicht. 20 Räte stimmten dagegen. Sollte das Konzept grundlegend überarbeitet werden, könnte es nach Angaben von Bürgermeister Alexander Müller aber erneut auf die Tagesordnung kommen. Jede Idee zur Belebung der Innenstadt sei schließlich willkommen.

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Neustadt an der Aisch

NeustadtFriedhofsgebuehrenErhoehungWordPress

# Neustadts Stadtrat hebt Friedhofsgebühren kräftig an

Eine Debatte über Friedhofsgebühren ist selten leicht – und am Mittwochabend im Neustadter Stadtrat wurde sie stellenweise sogar ziemlich emotional. Am Ende setzte sich die Mehrheit aus CSU und Freien Wählern durch: Die Gebühren auf den kommunalen Friedhöfen werden deutlich angehoben. Grüne und SPD stimmten geschlossen dagegen.

Neustadt – Dass es bei Themen wie Tod, Beerdigungen und Grabkosten nicht gerade locker zugeht, liegt auf der Hand. Trotzdem bemühte sich Stefan Langmann, Leiter des Standesamtes und zuständig für das Friedhofswesen, von Beginn an um eine sachliche Einordnung. Unterstützt wurde er dabei von Anna Wagner, einer Mitarbeiterin einer externen Kommunalberatung, die die Neustadter Grab- und Bestattungsgebühren unter die Lupe genommen hatte.

Ein zentraler Punkt: Die letzte Gebührenanpassung liegt bereits vier Jahre zurück, im Jahr 2021. Seitdem, so Langmann, entstehe der Stadt bei den Friedhofsgebühren ein jährlicher Zuschussbedarf von 18.405 Euro aus allgemeinen Haushaltsmitteln.

## Rund 90 Bestattungen pro Jahr

Im kommunalen Bereich gibt es in Neustadt rund 90 Bestattungen jährlich – auf den Friedhöfen in Schauerheim, Unterschweinach und am Waldfriedhof nahe des Buchbergs. Die übrigen Friedhöfe im Stadtgebiet sind kirchlich getragen. Daran habe man sich bei der Gebührenentwicklung bislang nur grob orientiert, allerdings ohne belastbare Kalkulationsgrundlage. Genau die sei nun erstmals erstellt worden, hieß es in der Sitzung. Für eine zukünftige Kostendeckung müssten die Gebühren deshalb angepasst werden.

Dabei wird im Bestattungswesen zwischen drei Kostenbereichen unterschieden: erstens den eher kleineren Gebühren etwa für Beurkundungen, Bestattungsfristen oder Leichenpässe, zweitens den eigentlichen Bestattungskosten wie Grabherstellung, Sargträgern und Urnenbeisetzungen – und drittens den Grabnutzungsgebühren. Vor allem bei diesem letzten Punkt gingen die Meinungen im Stadtrat weit auseinander.

## Kritik von SPD und Grünen

Heike Gareis (SPD) räumte ein, dass eine Anpassung grundsätzlich notwendig sei. Einige Erhöhungen gingen aber aus ihrer Sicht zu weit. Als Beispiele nannte sie die Jahresgebühr für ein Einzelgrab, die von 29,50 Euro auf 62 Euro steigen soll, sowie eine Doppelgrabstätte, die künftig 128 Euro statt bisher 59 Euro kosten würde. Das sei unverhältnismäßig, so Gareis. Auch der Umgang mit Verstorbenen und ihren Angehörigen sei ein Maßstab für das soziale Miteinander in der Stadt.

Ähnlich argumentierten die Grünen. David Muck verwies darauf, dass es am Ende um einen jährlichen Zuschuss von rund 18.000 bis 20.000 Euro gehe. „Wir haben städtische Zuschüsse in allen möglichen Bereichen, und jetzt sollen uns die Gestorbenen den Haushalt retten?“, brachte er die Kritik pointiert auf den Punkt. Aus seiner Sicht seien diese Beträge nicht existenzgefährdend. Zudem sei eine Kostendeckung zwar empfohlen, aber offenbar nicht zwingend vorgeschrieben. Er schlug vor, stattdessen einen Kostendeckungsgrad von 50 Prozent anzustreben.

Dieser Vorschlag fand jedoch keine Mehrheit.

## Mehrheit setzt auf Kostendeckung

Für CSU und FWG sprachen sich unter anderem der stellvertretende Bürgermeister Richard Dollinger, Fraktionssprecher Christian Köstner und Werner Rauner aus. Rauner betonte, dass seit Jahrzehnten keine Erhöhung vorgenommen worden sei. Jetzt müsse man handeln, wenn man den Grundsätzen sparsamen Haushaltens gerecht werden wolle.

Auch Köstner verwies darauf, dass die Stadt die Gebühren schlicht zu lange nicht angepasst habe. Der jetzige Aufschrei komme daher wenig überraschend: „Und jetzt ist der Aufschrei groß.“

Richard Dollinger erklärte, dass es für Stadtverwaltungen durchaus die Verpflichtung gebe, möglichst kostendeckend zu arbeiten. Mit der neuen, von externer Seite erstellten Kalkulation liege nun erstmals eine solide und rechtssichere Grundlage vor. Von den daraus resultierenden Gebühren solle man daher möglichst nicht abweichen. „Wir haben die letzten Jahrzehnte immer draufgezahlt“, so Dollinger, das müsse aufhören.

Auch FDP-Vertreter Gerd Scheuenstuhl sprach sich für eine „Politik der kleinen Schritte“ aus. Die Stadt müsse Zeichen setzen und mittelfristig kostendeckender arbeiten.

## Gebühren steigen teils deutlich

Besonders heftig diskutiert wurde zunächst auch der Umgang mit Sternenkindern und Kindergrabstätten. Der Vorschlag, dort die Grabnutzungsgebühr von 20 Euro pro Jahr unverändert zu lassen, wurde mit 20:3 Stimmen abgelehnt. Anschließend entschied das Gremium einstimmig, diese Gebühr auf 0 Euro zu setzen. In solchen Fällen werden künftig also keine Grabnutzungsgebühren mehr erhoben.

In allen übrigen Bereichen folgte die Mehrheit den Vorschlägen von Beratungsbüro und Verwaltung. Das bedeutet unter anderem:

– eine „gestaltungsfreie Doppelgrabstätte auf dem Waldfriedhof“ kostet künftig 160 Euro pro Jahr statt bisher 78 Euro,
– eine Mehrfachgrabstätte künftig 192 Euro statt 88,50 Euro,
– eine Urnenerdgrabstätte für zwei Personen 57 Euro statt 31 Euro,
– die Grabstätte unter einem Baum bleibt bei 56 Euro jährlich,
– eine Gemeinschaftsurnenanlage wie Urnenfeld oder Urnenstele kostet künftig 131 Euro statt bisher 59 Euro.

Deutlich moderater fällt die Erhöhung also bei einigen Urnengräbern aus – auch wenn sich die Summen in der Addition natürlich trotzdem bemerkbar machen.

## Urnenbestattungen dominieren längst

Auf Nachfrage relativierte Stefan Langmann die von SPD und Grünen kritisierten starken Steigerungen bei den Erdbestattungen. Diese machten bei rund 90 Bestattungen auf den städtischen Friedhöfen inzwischen nur noch etwa 15 Prozent aus. Rund 85 Prozent seien Urnenbestattungen, wobei etwa die Hälfte auf Baumgrabstätten entfalle.

Damit ist auch klar: Die Entscheidung des Stadtrats betrifft nicht nur Zahlen auf dem Papier, sondern sehr persönliche Fragen rund um den letzten Abschied. Gerade deshalb dürfte die Debatte in Neustadt noch für Gesprächsstoff sorgen.

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