17. Juli 2026

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Markt Erlbach

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## Markt Erlbacher Grafflmarkt lädt zum Stöbern und Verkaufen ein

Am **Sonntag, 23. August 2026**, wird die **Frankenstraße in Markt Erlbach** wieder zum Treffpunkt für alle, die gern stöbern, feilschen und kleine Schätze entdecken. Beim **Markt Erlbacher Grafflmarkt** können von **10 bis 17 Uhr** gut erhaltene Dinge den Besitzer wechseln – von Kleidung über Bücher und Deko bis hin zu Spielzeug, Haushaltswaren oder echten Raritäten.

Wer zuhause gerade Platz schaffen möchte, hat hier die passende Gelegenheit: Keller, Dachboden oder Garage lassen sich ausmisten, und vielleicht springt dabei sogar noch ein kleiner Nebenverdienst heraus. Auch für Besucher dürfte sich ein Bummel lohnen, denn gerade auf Flohmärkten findet man oft genau das, wonach man gar nicht gesucht hat.

Wer selbst einen Stand betreiben möchte, kann sich noch anmelden. Der Aufbau ist am Veranstaltungstag von **8:00 bis 9:30 Uhr** möglich, ab **17:00 Uhr** beginnt der Abbau. **Anmeldeschluss ist der 30. Juli 2026.** Das Anmeldeformular kann per Post oder E-Mail an den **Markt Markt Erlbach** zurückgesendet werden.

Der Grafflmarkt verspricht also wieder einen abwechslungsreichen Tag mit vielen kleinen Schätzen, netten Gesprächen und nachhaltigem Einkaufen direkt vor Ort. Wer gern verkauft, stöbert oder einfach gemütlich über den Markt schlendert, sollte sich den Termin schon jetzt vormerken.

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Markt Erlbach

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# Werner Stieglitz erhält kommunale Dankurkunde im Maximilianeum

Markt Erlbach darf sich über eine besondere Auszeichnung freuen: Werner Stieglitz, Landtagsabgeordneter und viele Jahre zweiter Bürgermeister in Markt Erlbach, wurde von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mit der kommunalen Dankurkunde geehrt.

Normalerweise wird diese Auszeichnung durch den Landrat an Persönlichkeiten verliehen, die mindestens 18 Jahre in kommunalen Parlamenten aktiv waren. In diesem Fall fand die Ehrung jedoch im Bayerischen Landtag statt – und zwar im Rahmen einer besonderen Veranstaltung für Mandatsträger, die auch als aktive oder frühere Abgeordnete im Bayerischen Landtag, im Bundestag oder im Europäischen Parlament Verantwortung getragen haben. Das geht aus einer Mitteilung des Innenministeriums hervor. Insgesamt wurden 39 Personen ausgezeichnet.

Aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim wurde dabei Werner Stieglitz im Maximilianeum bedacht. Der frühere CSU-Kreisgeschäftsführer ist neben seiner Arbeit als Landtagsabgeordneter auch weiterhin als Gemeinderat in Markt Erlbach politisch engagiert.

Foto: Bayerische Staatsregierung

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Neustadt an der Aisch

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# **Billigmode bringt die Altkleidersammlung unter Druck**

## **Weniger Qualität, mehr Probleme: Auch im Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim spürt die Abfallwirtschaft die Folgen von Fast Fashion**

Neustadt a. d. Aisch – Wegwerfmode ist längst kein reines Großstadt- oder Onlineproblem mehr. Auch im Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim macht sich der Wandel auf dem Altkleidermarkt bemerkbar. Im Abfallausschuss war die Lage jetzt Thema – und Landrat Dr. Christian von Dobschütz nannte sie ein „hochemotionales Thema“.

Gemeint ist vor allem die sogenannte Fast Fashion: billige, oft qualitativ minderwertige Kleidung aus dem Versandhandel, die schnell gekauft und noch schneller wieder aussortiert wird. Für die Altkleidersammlung hat das Folgen. „Auch wir haben mit dem Qualitätsverlust zu kämpfen“, erklärte Gerhard Droßel, Leiter der Abfallwirtschaft. Im Landkreis sei der Anteil an Fehlinhalten zwar „einigermaßen gering“, dennoch sinke durch die schlechte Qualität der Kleidung der Anteil dessen, was noch recycelt werden kann. Ein Teil der Alttextilien könne am Ende nur noch thermisch verwertet, also verbrannt, werden.

Doch nicht nur die Mode selbst sorgt für Probleme. Auch neue Vorgaben der EU, etwa die Getrenntsammlungspflicht, sowie die eingebrochenen internationalen Absatzmärkte belasten das System. Früher gingen größere Mengen der gesammelten Kleidung unter anderem nach Russland. Seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine ist dieser Weg weitgehend weggebrochen. Stattdessen wird mehr Ware nach Afrika exportiert. „Der Markt ist in Unruhe geraten, wegen der Weltlage“, fasste von Dobschütz die Situation zusammen.

Hinzu kommt: Selbst Markenartikel bestehen heute teils aus Dutzenden verschiedener Fasern. Für Recycling ist das ein echtes Hindernis. Das bisher über Jahrzehnte funktionierende System aus gewerblichen Sammlern und gemeinnützigen Organisationen gerät dadurch zunehmend ins Wanken. In vielen Städten und Landkreisen würden Altkleidercontainer bereits abgebaut, so Droßel.

Ein weiteres Problem sind überfüllte oder schlecht geleerte Container. Dort lande dann schnell auch noch anderer Müll – von Hausmüll bis Sperrmüll. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern macht die Sammlung zusätzlich unbrauchbar.

## **Abfallwirtschaft sieht sich gut aufgestellt**

Ganz hilflos steht der Landkreis der Entwicklung jedoch nicht gegenüber. Droßel verwies auf mögliche Lösungen wie ein Thekenmodell auf den Wertstoffhöfen. Dabei geben Bürgerinnen und Bürger ihre Altkleider direkt an Mitarbeitende ab. Das soll die Annahme besser kontrollierbar machen und Fehlwürfe reduzieren.

Auch politisch soll sich etwas tun. Die Bundesregierung plant, Hersteller künftig stärker in die Verantwortung zu nehmen. Ziel ist mehr Kreislaufwirtschaft, weniger Fast Fashion und eine geregeltere Sammlung und Verwertung. Die Unternehmen sollen sich an den Kosten für Sammlung, Sortierung und Recycling beteiligen – ein Prinzip, das in anderen Branchen längst üblich ist. Als möglicher Starttermin steht inzwischen eher 2027 als 2026 im Raum.

Für den Landkreis bedeutet die Krise bislang allerdings keine akute Finanzfalle. Zwar gebe es seit Jahresbeginn keine Zuschüsse mehr für Alttextilien, ein Minus entstehe aber aktuell nicht. „Bisher fallen noch keine Zuzahlungen an den nachgelagerten Verwerter an. Wir stehen ganz gut da“, so Droßel. Zudem arbeitet die Abfallwirtschaft des Landkreises in einer Arbeitsgruppe des bayerischen Landkreistags mit und bringt sich dort mit konkreten Vorschlägen ein.

Wichtig ist der Verwaltung auch, die Bevölkerung richtig zu informieren. Gut erhaltene Kleidung darf weiterhin in Altkleidercontainer oder zu Sozialkaufhäusern gebracht werden. Zerschlissene oder stark verschmutzte Textilien gehören dagegen in den Restmüll. Stark verunreinigte Stoffe, etwa mit Öl oder anderen Schadstoffen, dürfen nicht in die Sammlung. Und natürlich gilt: An überfüllten Containern hat anderer Müll nichts zu suchen – der gehört über die regulären Tonnen oder die Sperrmüllsammlung entsorgt.

**Kommentar der Redaktion:**
Fast Fashion klingt nach Trend, ist aber in Wahrheit oft eher Wegwerfware mit Laufzeitgarantie bis zum nächsten Waschgang. Für die Altkleidersammlung ist das ungefähr so hilfreich wie ein Regenschirm mit Löchern. Umso wichtiger ist es, bewusst zu kaufen – und gut Erhaltenes wirklich weiterzugeben. Denn was noch tragbar ist, sollte nicht in der Tonne enden.

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Neustadt an der Aisch

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# Ein Preis für Tüftler: Frankens beste Ideen gesucht

Neustadt an der Aisch – Hier sind Köpfe gefragt, die lieber machen als lange reden: Der Peter-Henlein-Preis sucht wieder neue Erfindungen, Ideen und clevere Lösungen aus Franken. Mitmachen können Einzelerfinder, Start-ups, landwirtschaftliche Betriebe sowie kleine und mittlere Unternehmen – und zwar mit etwas, das noch nicht verkauft wurde und wirklich neu ist.

Gesucht werden nicht nur große technische Durchbrüche, sondern auch praktische, originelle oder ungewöhnliche Einfälle mit Entwicklungspotenzial. Ob Prototyp, Skizze oder fertige Idee: Wer mit einer Innovation aufwarten kann und seinen Wohn- oder Firmensitz in Franken hat, darf sich bewerben. Auch Hochschul- und Sozialprojekte sind willkommen.

Der Wettbewerb soll Erfindergeist sichtbar machen und den besten Ideen eine größere Bühne geben. Der Sieger wird bei der IENA Nürnberg präsentiert. Zuvor läuft im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim eine Vorauswahl, ehe es in die frankenweiten Runden geht. Die Teilnahme ist kostenfrei, Einsendeschluss ist der 10. September.

Wer also schon immer dachte, die Welt könnte noch ein bisschen praktischer, schlauer oder einfach nur origineller sein, sollte jetzt nicht länger tüfteln, sondern einreichen.

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Neustadt an der Aisch

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# Deutsch-Italienisches Weinfest auf dem Neustädter Festplatz

Neustadt a.d. Aisch – Ein echter Klassiker im Neustädter Veranstaltungskalender steht am kommenden Wochenende wieder auf dem Programm: Das deutsch-italienische Weinfest der Städtepartnerschaft mit Montespertoli findet auf dem Festplatz statt. Wer Lust auf italienisches Lebensgefühl, toskanischen Wein und Musik mit südländischem Flair hat, dürfte hier voll auf seine Kosten kommen.

Los geht’s am Freitag um 18 Uhr mit dem Anschnitt der Porchetta. Hinter dem Namen verbirgt sich ein im Ganzen entbeintes und knusprig geröstetes junges Schwein – eine Spezialität aus Mittelitalien, die längst weit über die Landesgrenzen hinaus beliebt ist. Die offizielle Eröffnung folgt dann um 19 Uhr am Musikpavillon gemeinsam mit den beiden Partnerschaftsvereinen aus Montespertoli und Neustadt sowie weiteren Ehrengästen.

An beiden Festabenden dürfen sich die Besucher auf gute Weine aus der Toskana, italienische Musik und jede Menge kulinarische Genüsse freuen. Für Stimmung sorgt wieder das deutsch-italienische Duo Robert & Giorgio, das mit einer Mischung aus Rock-Klassikern und italienischen Liebesliedern längst viele Fans gewonnen hat.

Auch das Essen kommt nicht zu kurz: Beim Antipasti-Teller mit Pecorino, Oliven, Tomaten mit Mozzarella, Melonen, toskanischer Salami und Schinken wird ein Stück Italien direkt auf den Neustädter Festplatz geholt. Dazu gibt es bei Claudias Food-Häusla wieder gegrillten Fisch. Weitere italienische Spezialitäten sind bei La Cassetta (Arbeiterwohlfahrt-Tagesstätte) und in der Gaststätte Capri erhältlich.

Rund 1600 Flaschen Wein aus der Partnerstadt wurden für das Fest geordert – also dürfte der Nachschub gesichert sein. Besonders zufrieden zeigt sich der Vorsitzende der Freunde von Montespertoli, Klaus Meier, mit den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, auf die man sich bei Aufbau, Ausschank, Deko und später auch beim Aufräumen verlassen kann.

Meier betont zudem die seit vielen Jahren lebendige und herzliche Partnerschaft zwischen Neustadt und Montespertoli. Gleichzeitig wirbt er für Nachwuchs im Verein, denn viele der über 200 Mitglieder sind inzwischen nicht mehr ganz taufrisch – was man bei den gemeinsamen Festen allerdings höchstens an der Erfahrung merkt, nicht an der Stimmung. Neue Mitglieder seien deshalb herzlich willkommen. Und wer mitmacht, hat laut Meier sogar gute Karten für eine fast kostenlose Mitfahrt zum Bierfest in der Toskana Anfang September.

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