3. August 2026

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Neustadt an der Aisch

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**Kühe in großer Hitze ohne Wasser: Polizei hilft auf Weide im östlichen Landkreis**

NEUSTADT/AISCH. Ein eher ungewöhnlicher Einsatz beschäftigte am Mittwochabend die Neustädter Polizei im östlichen Landkreis. Gegen 20 Uhr ging der Hinweis ein, dass sich mehrere Kühe bei hohen Temperaturen auf einer Weide befanden – offenbar ohne Zugang zu Trinkwasser.

Aufmerksam geworden war eine Anwohnerin, weil die Tiere lautstark riefen. Vor Ort stellte sie fest, dass sämtliche Wassertanks auf der Weide leer waren. Die Polizei bestätigte die Lage bei ihrer Kontrolle und sorgte kurzerhand selbst mit einem Wasserschlauch für Abhilfe.

Gegen die Halterin wurde laut Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.

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Neustadt an der Aisch

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**SPD Neustadt setzt auf Zusammenhalt und Verantwortung**

**Vier Neueintritte, klare Worte und ein deutliches Signal: Die SPD Neustadt a.d.Aisch will nach der Kommunalwahl nicht zurückschauen, sondern gemeinsam nach vorne gehen. Auf ihrer Jahreshauptversammlung bestätigten die Mitglieder Heike Gareis mit großer Mehrheit als Vorsitzende und machten zugleich deutlich, dass die Partei weiterhin Anspruch auf Mitgestaltung erhebt – für Neustadt und alle Ortsteile.**

Neustadt an der Aisch. Die SPD Neustadt a.d.Aisch hat auf ihrer Jahreshauptversammlung Geschlossenheit gezeigt und personell die Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Mit großer Mehrheit bestätigten die Mitglieder Heike Gareis als Vorsitzende des Ortsvereins. Zugleich konnte die SPD mit Jasmin Obenauf, Daniel Teixeira da Fonseca, Roland Linnert und Simone Göbel vier neue Mitglieder begrüßen – für die Sozialdemokraten ein klares Zeichen dafür, dass der intensive Kommunalwahlkampf noch über den Wahltag hinaus Wirkung entfaltet hat.

Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Thorsten Lehrer und Simone Göbel gewählt. Stefan Wust erhielt erneut das Vertrauen der Mitglieder und wurde als Kassier bestätigt. Das Amt der Schriftführerin übernimmt weiterhin Dagmar Förster.

„Vier Neueintritte sind für uns weit mehr als eine erfreuliche Zahl“, sagte Gareis. „Sie zeigen, dass Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und unsere Werte aktiv mitzutragen. Gerade in einer Zeit, in der häufig von Politikverdrossenheit gesprochen wird, ist das ein starkes Signal.“

In ihrem Rechenschaftsbericht blickte die wiedergewählte Vorsitzende auf einen engagierten Kommunalwahlkampf zurück. Besonders hob sie den außergewöhnlichen Zusammenhalt hervor, der in den vergangenen Monaten entstanden sei.

Das „Team Heike“, wie sich die Unterstützerinnen und Unterstützer während des Bürgermeisterwahlkampfs selbst genannt hatten, sei längst mehr gewesen als ein Wahlkampfteam. „Aus vielen engagierten Menschen ist eine Gemeinschaft entstanden. Dass sich heute vier Mitglieder dieses Teams entschieden haben, dauerhaft Verantwortung in der SPD zu übernehmen, ist für mich das schönste Ergebnis des Wahlkampfs. Wahlen dauern einige Wochen – Zusammenhalt und gemeinsames Engagement bleiben.“

Trotz der Verluste bei der Kommunalwahl sieht sich die SPD weiterhin als starke kommunalpolitische Kraft.

„Ja, wir haben zwei Sitze im Stadtrat verloren. Aber wir haben nicht unseren Gestaltungswillen verloren. Unser Ziel war und ist es, Verantwortung für Neustadt und seine Ortsteile zu übernehmen“, so Gareis. Die SPD wolle dabei auch in Zukunft konstruktiv arbeiten – und dem neuen Bürgermeister Zusammenarbeit anbieten, zugleich aber klare politische Erwartungen formulieren: Politik müsse für alle Bürgerinnen und Bürger da sein.

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# Nürnberger Tor soll nach der Sanierung mehr als nur ein Denkmal sein
## Trauzimmer, Ausstellung und viel Fördergeld: In Neustadt laufen die Planungen für die Sanierung des historischen Torturms

Neustadt an der Aisch – Das Nürnberger Tor in Neustadt ist unübersehbar sanierungsbedürftig. Doch nach der aufwendigen Instandsetzung könnte das historische Bauwerk deutlich mehr sein als „nur“ ein Denkmal: Im Gespräch sind ein Trauzimmer, eine kleine Ausstellung und eine neue Außentreppe. Die Kosten für das Vorhaben liegen inzwischen bei rund 5,88 Millionen Euro.

Wie im Stadtrat berichtet wurde, ist der Anstieg der Summe unter anderem auf die geplante neue Nutzung, die zusätzliche Außentreppe sowie allgemeine Preissteigerungen zurückzuführen. Gerhard Hofmann vom städtischen Bauamt erläuterte, dass bereits intensive Gespräche mit möglichen Fördergebern geführt worden seien. Aus Sicht der Denkmalpflege gibt es demnach Aussicht auf rund 2,2 Millionen Euro vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege.

Eine weitere wichtige Säule soll die Städtebauförderung werden. Hier sei laut Hofmann eine Förderquote von 60 bis 80 Prozent denkbar. Zusätzlich wurde eine Zuwendung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Höhe von 30.000 Euro pro Jahr in Aussicht gestellt.

Damit Fördermittel aus der Städtebauförderung fließen können, muss das Nürnberger Tor künftig auch für die Öffentlichkeit nutzbar sein. Deshalb wurde in Abstimmung mit der Regierung von Mittelfranken die Idee eines Trauzimmers entwickelt. Dafür braucht es allerdings nicht nur einen passenden Nebenraum, sondern auch einen sicheren Zugang.

Die bisherige Holztreppe zwischen den Fahrbahnen auf dem Grünstreifen erfüllt diese Anforderungen nicht. Deshalb ist nach Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und der Unteren Denkmalschutzbehörde eine zweiläufige Metalltreppe an der Südseite geplant. Sie soll vom Fußweg aus erreichbar sein und zugleich als Fluchtweg dienen.

Neben dem Trauzimmer ist auch eine kleine Dauerausstellung vorgesehen. Darin könnte künftig nicht nur die Geschichte der Neustädter Fastnachtsgesellschaft „Geißbock“ gezeigt werden, sondern auch über die Historie des Torturms selbst informiert werden.

Die Sanierung soll in zwei Abschnitten erfolgen: Zuerst ist der Torturm an der Reihe, anschließend folgt das Torhaus. Ingenieur Karlheinz Liebberger, dessen Büro bereits die Tortürme in Scheinfeld und Uffenheim saniert hat, betonte vor allem die Bedeutung des Brandschutzes. Auch aus diesem Grund sei die geplante Metalltreppe wichtig.

Zunächst müsse jedoch die Statik des Bauwerks angegangen werden. Problematisch seien unter anderem die Gründungen, da die Fahrbahn früher rund zwei Meter tiefer gelegen habe. Teile früherer Außenwände lägen heute im Erdreich, zudem sei der Sandstein geschädigt. Auch am Dach und an der Fassade stehen umfangreiche Arbeiten an. Für die gesamte Sanierung rechnet Liebberger mit einer Dauer von etwa zwei bis knapp drei Jahren.

Im Stadtrat gab es für die Pläne breite Unterstützung. Heike Gareis (SPD) regte an, weitere Förderprogramme zu prüfen. David Muck (Grüne) begrüßte die Idee eines Trauzimmers ausdrücklich. Und Manfred Dietlein (SPD) brachte es mit Blick auf die Kosten auf den Punkt: „Wir sparen am meisten, wenn wir schnell anfangen.“

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**Stadt Neustadt a.d.Aisch nimmt Stellung zur Baustelle in der Bamberger Straße**

Nach unserem Bericht über die Kritik an Kommunikation und Verkehrsführung rund um die Baustelle in der Bamberger Straße hat sich nun die Stadt Neustadt a.d.Aisch zu Wort gemeldet. Für die schnelle Reaktion bedanken wir uns ausdrücklich.

In ihrer Stellungnahme geht die Stadt auf mehrere Punkte ein, die bei Anwohnern und Betrieben für Verärgerung gesorgt hatten. So heißt es zu den aus Sicht der Anwohner sehr kurzfristig aufgestellten Halteverbotsschildern in der Ostendstraße, dass diese zwar angebracht, aber noch am selben Tag wieder außer Kraft gesetzt worden seien.

Auch zur Kommunikation gegenüber den betroffenen Anliegern äußert sich die Stadt: Die Bewohner seien per Handzettel über die Baumaßnahme und die Erreichbarkeit ihrer Grundstücke informiert worden.

Bei der Erreichbarkeit der ansässigen Betriebe, insbesondere der Tankstelle, stellt die Verwaltung klar, dass diese während der gesamten Baumaßnahme erreichbar sei. Zudem seien mit den Betreibern der ansässigen Betriebe individuelle Absprachen zur Erreichbarkeit getroffen worden.

Ein weiterer Kritikpunkt betraf die Radwegmarkierungen, die erst 2024 aufgebracht und im Zuge der aktuellen Sanierung nun wieder entfernt wurden. Dazu erklärt die Stadt, die Markierungen würden nach Abschluss der Baumaßnahme wieder aufgebracht. Außerdem würden Radwegmarkierungen generell im Turnus von zwei Jahren nachmarkiert.

Mit der Stellungnahme versucht die Stadt, die offenen Fragen rund um die Baustelle zu beantworten und die Abläufe nachvollziehbarer zu machen.

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