## Nach NaAZA-Bericht melden sich Anwohner: Kritik an Kommunikation und Verkehrsführung rund um die Baustelle in der Bamberger Straße
**NEUSTADT A.D. AISCH** – Nach unserem Bericht über die Vollsperrung der Bamberger Straße haben sich mehrere Anwohner bei der NaAZA-Redaktion gemeldet. Sie möchten namentlich nicht genannt werden und schildern ihre Erfahrungen sowie Kritik rund um die Baustelle und die damit verbundenen Verkehrsregelungen.
Ein Anwohner berichtet, dass die Anlieger zwar vorab per Schreiben über die Bauarbeiten in der Bamberger Straße informiert worden seien. Da die Straße gesperrt wurde, seien viele davon ausgegangen, ihre Fahrzeuge in der parallel verlaufenden Ostendstraße abstellen zu können.
Nach seiner Schilderung kam es dort jedoch zu einer überraschenden Situation. **Am 27. Juli gegen 12 Uhr** seien in der Ostendstraße Halteverbotsschilder aufgestellt worden. Besonders verärgert habe ihn, dass die Schilder nach seiner Aussage ein Parkverbot auswiesen, das **bereits ab 27. Juli, 7 Uhr** gelten sollte – also mehrere Stunden vor dem Zeitpunkt, an dem die Schilder überhaupt aufgestellt wurden.
Der Anwohner habe daraufhin bei der Stadt Neustadt angerufen und nachgefragt, wie ein Halteverbot rückwirkend ausgeschildert werden könne und weshalb die Anwohner über diese Änderung nicht informiert worden seien.
Nach seiner Darstellung seien die Schilder nach seinem Anruf zunächst wieder umgedreht worden. Im Gespräch sei ihm erklärt worden, dass an der Beschilderung noch etwas geändert werden müsse. Gleichzeitig habe man ihm mitgeteilt, dass lediglich eine Straßenseite vom Parkverbot betroffen sei und er sein Fahrzeug auf der gegenüberliegenden Straßenseite abstellen könne.
Diese Aussage hält der Anwohner jedoch für wenig praktikabel. Nach seinen Angaben werde in der Ostendstraße üblicherweise nur auf einer Straßenseite geparkt. Aus seiner Sicht löse der Hinweis daher das eigentliche Problem nicht.
Der Anwohner kritisiert außerdem die Kommunikation im Vorfeld der Baumaßnahme. Nach seinem Kenntnisstand habe selbst die Tankstelle an der Bamberger Straße erst über Medienberichte von der bevorstehenden Vollsperrung erfahren. Eine unabhängige Bestätigung dieser Darstellung liegt der NaAZA-Redaktion derzeit nicht vor.
Ein weiterer Anwohner äußerte gegenüber NaAZA grundsätzliche Kritik an der Planung der Baumaßnahmen. Wörtlich sagte er:
> „Und grundsätzlich fragt man sich schon, warum man im Juni 2024 kostenintensiv Radwegmarkierungen dort aufbringt, um sie zwei Jahre später wieder herunterzukratzen.“
Die NaAZA-Redaktion gibt die Schilderungen der beiden Anwohner wieder. Ob und wie sich die geschilderten Vorgänge tatsächlich ereignet haben, kann die Redaktion derzeit nicht abschließend beurteilen.
Wir werden die Stadt Neustadt an der Aisch mit den geschilderten Punkten konfrontieren und um eine Stellungnahme bitten. Sobald uns eine Antwort vorliegt, werden wir diese selbstverständlich ebenfalls veröffentlichen.

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