30. Juli 2026

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Emskirchen

BiogasGasspeicherElgersdorfWordPress

# Elgersdorf: Gemeinderat gibt grünes Licht für größeren Gasspeicher – trotz deutlicher Kritik aus dem Dorf

In der Sitzung des Emskirchener Gemeinderats am Dienstagabend war der Elgersdorfer Gasspeicher eines der ganz großen Themen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Elgersdorf verfolgten die Beratung vor Ort, mehrere nutzten auch die Bürgerredezeit, um ihre Sorgen und Einwände deutlich zu machen. Am Ende stand dennoch die Entscheidung fest: Der größere Gasspeicher für die Biogasanlage kann nach aktuellem Stand kommen.

Die Anlage versorgt nicht nur die Stromproduktion, sondern auch angeschlossene Haushalte mit Nahwärme. Ein Wärmepufferspeicher war bereits im Juni genehmigt worden. Beim nun beantragten größeren Gasspeicher ging es zunächst ausschließlich um baurechtliche Fragen. Das letzte Wort hat dabei nicht die Gemeinde, sondern das Landratsamt. Der Gemeinderat kann lediglich das gemeindliche Einvernehmen erteilen – oder verweigern.

In einer späteren Sitzung sollen dann die immissionsschutzrechtlichen Fragen behandelt werden, also etwa mögliche Belastungen durch Lärm, Geruch oder Gefahrenlagen. Nach Auskunft von Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht sieht das Landratsamt derzeit sowohl baurechtlich als auch aus Sicht des Immissionsschutzes keine Hinderungsgründe.

Vor Ort äußerten viele Elgersdorferinnen und Elgersdorfer jedoch große Bedenken. Es ging um Sicherheitsfragen, um die Nähe von Strohballen zum Speicher und um mögliche Risiken im Brandfall. In der Sitzung wurden teils auch harte Vorwürfe erhoben. So bezeichnete ein Redner die bestehende Anlage als „marode“ und „undicht“ und machte sie für schlechte Brunnenwerte im Ort verantwortlich. Der Antragsteller widersprach dem entschieden. Eine weitere Wortmeldung enthielt den Vorwurf, die Familie halte sich nicht an Gesetze.

Die Einwände waren auch bereits in einem Schreiben an den Markt vorgebracht worden. Am Vortag der Sitzung hatten zudem Vertreter der staatlichen Bauverwaltung und des Immissionsschutzes des Landratsamts den Standort besichtigt. Bürgermeisterin Winkelspecht machte in der Ratssitzung klar, dass die Behörden bei festgestellten Mängeln auf die Beteiligten zukommen würden. Gleichzeitig betonte sie aber auch, dass das Landratsamt nach dem Ortstermin weiterhin keine Gründe sehe, den Antrag abzulehnen.

Besonders emotional wurde die Debatte bei der Frage, wie viel Rücksicht auf das Dorf genommen wird. Eine Rednerin erinnerte an ein per Handschlag gegebenes Versprechen, hinter die Hecke Bäume zu pflanzen, um sowohl das Erscheinungsbild als auch die Geruchsbelastung zu verbessern. Passiert sei bislang jedoch nichts. Gemeinderat Christian Vogler knüpfte daran an und kündigte seine Zustimmung an, verbunden mit dem Appell, das Vorhaben „so sozialverträglich wie möglich“ umzusetzen. „An einer Hecke darf es nicht scheitern“, sagte er. Bürgermeisterin Winkelspecht schloss sich dem Anliegen zwar ausdrücklich an, stimmte am Ende aber gegen den Antrag.

Dass der Rat am Ende dennoch mehrheitlich zustimmte, zeigte, wie schwierig die Abwägung war: baurechtlich sei nichts Wesentliches entgegenzuhalten, zugleich müsse man die Sorgen aus dem Ort ernst nehmen, so der Tenor mehrerer Wortbeiträge. Das Ergebnis fiel schließlich mit zwölf zu sechs Stimmen zugunsten des Antrags aus.

Zuvor hatte der Sohn des Antragstellers und künftige Hofnachfolger in der Bürgerredezeit das Wort ergriffen. Er bedankte sich bei allen, die sich die Anlage vor Ort angesehen hatten, und betonte die Bedeutung des Bauantrags für den wirtschaftlichen Weiterbetrieb des Nahwärmenetzes. „Wir tun das nur, weil die Politik uns dazu zwingt“, sagte er.

Auch wenn sich die meisten Wortmeldungen klar gegen das Vorhaben richteten, gab es nach der Sitzung vor dem Rathaus in informellen Gesprächen auch Stimmen aus Elgersdorf, die den Antrag mit Blick auf die zukünftige Nahwärmeversorgung unterstützen. Das wichtigste Ziel, darin waren sich viele einig: Der Dorffrieden soll wiederhergestellt werden.

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Emskirchen

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**Baumaßnahmen im Ziegelhüttenweg: Einbahnstraße in Emskirchen**

Im Ziegelhüttenweg 13 bis 15 müssen sich Verkehrsteilnehmer Anfang August auf Einschränkungen einstellen. Wegen Baumaßnahmen wird der Bereich in Emskirchen von Montag, 03.08.2026, bis Dienstag, 04.08.2026, zur Einbahnstraße.

Wer dort unterwegs ist, sollte die Beschilderung vor Ort beachten und nach Möglichkeit etwas mehr Zeit einplanen. Gerade in solchen Bereichen kann es schnell enger werden als man denkt — und der nächste Umweg ist dann meistens schon direkt um die Ecke.

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Emskirchen

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**Baumaßnahmen im Ziegelhüttenweg: Einbahnstraße in Emskirchen**

Im Ziegelhüttenweg 13 bis 15 müssen sich Verkehrsteilnehmer Anfang August auf Einschränkungen einstellen. Wegen Baumaßnahmen wird der Bereich in Emskirchen von Montag, 03.08.2026, bis Dienstag, 04.08.2026, zur Einbahnstraße.

Wer dort unterwegs ist, sollte die Beschilderung vor Ort beachten und nach Möglichkeit etwas mehr Zeit einplanen. Gerade in solchen Bereichen kann es schnell enger werden als man denkt — und der nächste Umweg ist dann meistens schon direkt um die Ecke.

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Neustadt an der Aisch

BaustelleKommunikationVerkehrsfuehrungWordPress

## Nach NaAZA-Bericht melden sich Anwohner: Kritik an Kommunikation und Verkehrsführung rund um die Baustelle in der Bamberger Straße
**NEUSTADT A.D. AISCH** – Nach unserem Bericht über die Vollsperrung der Bamberger Straße haben sich mehrere Anwohner bei der NaAZA-Redaktion gemeldet. Sie möchten namentlich nicht genannt werden und schildern ihre Erfahrungen sowie Kritik rund um die Baustelle und die damit verbundenen Verkehrsregelungen.
Ein Anwohner berichtet, dass die Anlieger zwar vorab per Schreiben über die Bauarbeiten in der Bamberger Straße informiert worden seien. Da die Straße gesperrt wurde, seien viele davon ausgegangen, ihre Fahrzeuge in der parallel verlaufenden Ostendstraße abstellen zu können.
Nach seiner Schilderung kam es dort jedoch zu einer überraschenden Situation. **Am 27. Juli gegen 12 Uhr** seien in der Ostendstraße Halteverbotsschilder aufgestellt worden. Besonders verärgert habe ihn, dass die Schilder nach seiner Aussage ein Parkverbot auswiesen, das **bereits ab 27. Juli, 7 Uhr** gelten sollte – also mehrere Stunden vor dem Zeitpunkt, an dem die Schilder überhaupt aufgestellt wurden.
Der Anwohner habe daraufhin bei der Stadt Neustadt angerufen und nachgefragt, wie ein Halteverbot rückwirkend ausgeschildert werden könne und weshalb die Anwohner über diese Änderung nicht informiert worden seien.
Nach seiner Darstellung seien die Schilder nach seinem Anruf zunächst wieder umgedreht worden. Im Gespräch sei ihm erklärt worden, dass an der Beschilderung noch etwas geändert werden müsse. Gleichzeitig habe man ihm mitgeteilt, dass lediglich eine Straßenseite vom Parkverbot betroffen sei und er sein Fahrzeug auf der gegenüberliegenden Straßenseite abstellen könne.
Diese Aussage hält der Anwohner jedoch für wenig praktikabel. Nach seinen Angaben werde in der Ostendstraße üblicherweise nur auf einer Straßenseite geparkt. Aus seiner Sicht löse der Hinweis daher das eigentliche Problem nicht.
Der Anwohner kritisiert außerdem die Kommunikation im Vorfeld der Baumaßnahme. Nach seinem Kenntnisstand habe selbst die Tankstelle an der Bamberger Straße erst über Medienberichte von der bevorstehenden Vollsperrung erfahren. Eine unabhängige Bestätigung dieser Darstellung liegt der NaAZA-Redaktion derzeit nicht vor.
Ein weiterer Anwohner äußerte gegenüber NaAZA grundsätzliche Kritik an der Planung der Baumaßnahmen. Wörtlich sagte er:
> „Und grundsätzlich fragt man sich schon, warum man im Juni 2024 kostenintensiv Radwegmarkierungen dort aufbringt, um sie zwei Jahre später wieder herunterzukratzen.“
Die NaAZA-Redaktion gibt die Schilderungen der beiden Anwohner wieder. Ob und wie sich die geschilderten Vorgänge tatsächlich ereignet haben, kann die Redaktion derzeit nicht abschließend beurteilen.
Wir werden die Stadt Neustadt an der Aisch mit den geschilderten Punkten konfrontieren und um eine Stellungnahme bitten. Sobald uns eine Antwort vorliegt, werden wir diese selbstverständlich ebenfalls veröffentlichen.

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Diespeck

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# Diespeck sagt Dorffest 2027 ab – 2029 soll wieder gefeiert werden

In Diespeck wird es im Jahr 2027 kein Dorffest geben. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung einstimmig beschlossen, die beliebte Veranstaltung auszusetzen. Auch 2028 wird nicht gefeiert – der nächste reguläre Termin ist damit erst wieder 2029.

Alle zwei Jahre kommen die Diespeckerinnen und Diespecker normalerweise im Juli auf dem Festplatz zum großen Dorffest zusammen. Bürgermeister Markus Helmreich erklärte, er werde immer wieder gefragt, ob das Fest im kommenden Jahr wieder stattfinden soll. Deshalb brachte er die Frage in den Gemeinderat ein: Wie steht man in Diespeck dazu?

Der Grund für die Pause liegt auf der Hand: 2027 wird in Diespeck ohnehin schon ein echtes Festjahr. Die Feuerwehr plant über Pfingsten die Feier zum 150-jährigen Bestehen – inklusive eines „2000-Mann-Zelts“. Dazu kommt das 100. Jubiläum des DTV. Und auch der Diespecker Musikverein wird 50 Jahre alt und möchte diesen Geburtstag gebührend feiern.

Ob da noch Platz für ein zusätzliches Dorffest wäre, darf man zumindest bezweifeln. Im Gemeinderat war die Richtung daher schnell klar: Das Dorffest soll 2027 ausfallen, um die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht zu überlasten. Der Beschluss fiel schließlich einstimmig.

Carolus Schenke (Bürgerforum) sprach sich dafür aus, die freiwilligen Kräfte nicht zu sehr zu beanspruchen. Auch Georg Grimm (SPD) plädierte dafür, das Dorffest erst zwei Jahre später wieder stattfinden zu lassen. Diese Haltung teilte ebenso Ulli Wölfel von der CSU.

Damit ist klar: In Diespeck wird 2027 zwar kräftig gefeiert – aber eben an anderer Stelle. Das Dorffest bekommt eine Pause und soll 2029 wieder turnusgemäß zurückkehren.

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Neustadt an der Aisch

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# Warum wird auf der B8 erst beschleunigt und dann wieder gebremst?

Wer regelmäßig auf der **Bundesstraße 8 zwischen Neustadt an der Aisch und Fürth/Nürnberg** unterwegs ist, kennt dieses Phänomen nur zu gut: Kaum wird aus einer Spur ein zweispuriger Abschnitt, zieht das Tempo vieler Fahrzeuge deutlich an. Statt der erlaubten **100 km/h** sind dann häufig **110, 120 km/h oder mehr** auf dem Tacho zu sehen.

Ein paar Kilometer später endet der zusätzliche Fahrstreifen wieder – obwohl weiterhin **100 km/h** erlaubt sind, bremsen viele Autofahrer dann plötzlich deutlich ab. Nicht selten geht es auf **80 oder sogar 70 km/h** herunter. Das sorgt für Kolonnen, unruhigen Verkehrsfluss und mitunter auch für riskante Überholmanöver.

Dabei sind die zusätzlichen Fahrstreifen auf der B8 nicht dafür gedacht, einfach schneller zu fahren. Sie sollen vor allem den Verkehrsfluss verbessern und sicheres Überholen ermöglichen. Der Ausbau ist Teil eines Gesamtkonzepts des Freistaats Bayern, mit dem die Verkehrssicherheit zwischen Neustadt an der Aisch und Langenzenn erhöht und Unfallhäufungsstellen entschärft werden sollen. Gleichzeitig werden Kreuzungen umgebaut und abschnittsweise zusätzliche Fahrstreifen ergänzt.

## Warum passiert das?

Verkehrspsychologen und Verkehrsforscher kennen dieses Verhalten seit Jahren. Mehrere Effekte spielen dabei eine Rolle:

– **Freie Straße = mehr Tempo:** Sobald zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen, empfinden viele Autofahrer die Situation als sicherer und beschleunigen automatisch – oft, ohne bewusst auf den Tacho zu achten.
– **Überholreflex:** Viele möchten in der „freien“ Phase möglichst viele langsamere Fahrzeuge überholen und drücken dafür stärker aufs Gaspedal als nötig.
– **Engstellen-Effekt:** Endet der zweite Fahrstreifen, reagieren viele Fahrer vorsichtiger und nehmen unbewusst Geschwindigkeit heraus – obwohl sich das Tempolimit gar nicht geändert hat.
– **Kolonnenbildung:** Beim Wiedereinfädeln orientieren sich viele am langsamsten Fahrzeug. Schon kleine Bremsungen können sich wie eine Welle nach hinten fortsetzen und sorgen für weitere Geschwindigkeitsschwankungen.

### Das kostet Zeit – und Nerven

Interessant ist: Wer auf dem zweispurigen Abschnitt 120 statt 100 km/h fährt, gewinnt auf wenigen Kilometern oft nur wenige Sekunden. Werden diese Sekunden später durch stärkeres Abbremsen wieder verloren, entsteht für alle dahinter ein hektischer und unnötig unruhiger Verkehrsfluss.

Ein möglichst gleichmäßiges Tempo von rund **100 km/h** wäre deshalb oft die flüssigste und sicherste Fahrweise.

### Wie sehen Sie das?

Viele Pendler zwischen **Neustadt, Emskirchen, Langenzenn und Fürth** kennen die B8 inzwischen fast auswendig.
**Ist Ihnen dieses Verhalten auch schon aufgefallen?** Wird auf den zweispurigen Abschnitten oft unnötig stark beschleunigt – nur um kurz darauf wieder deutlich langsamer zu fahren?

Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen in die Kommentare. Wir sind gespannt auf Ihre Beobachtungen aus dem täglichen Berufsverkehr.

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