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StichwahlWahlkampfMobilisierungWordPress

Stichwahl in der Verlängerung: Jetzt entscheidet sich, wer die eigene Anhängerschaft wirklich noch mobilisieren kann

Aus fünf werden zwei, aus drei werden zwei – und plötzlich beginnt der Wahlkampf noch einmal von vorn. In einigen Städten und Gemeinden geht das Rennen um das Bürgermeisteramt in die Verlängerung. Nach dem ersten Wahlgang am 8. März 2026 fällt die Entscheidung in Bayern dort, wo niemand die absolute Mehrheit geschafft hat, erst in der Stichwahl am 22. März 2026. Auch im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim schauen viele nun gespannt auf genau diese zweite Runde.

Die große Frage ist dabei nicht nur, wer gewinnt. Sondern vor allem: Wer geht überhaupt noch einmal hin? Denn Stichwahlen leben nicht allein von Plakaten, Wahlempfehlungen und letzten Podiumssätzen – sie leben von der Mobilisierung. Von den Wählerinnen und Wählern also, deren Kandidatin oder Kandidat ausgeschieden ist. Von denen, die im ersten Wahlgang noch hochmotiviert waren. Und von denen, die jetzt vielleicht denken: Meine Stimme war doch schon längst abgegeben. Genau darin steckt die eigentliche Spannung dieser zwölf Tage.

Ein Blick zurück zeigt, warum die Vergleichswerte schwierig sind. Bei den bayerischen Kommunalwahlen 2020 wurde die Stichwahl am 29. März wegen der Corona-Pandemie ausschließlich als Briefwahl durchgeführt; Abstimmungsräume durften damals nicht genutzt werden. Der Vergleich mit heute hinkt also automatisch, weil 2020 eine Ausnahmesituation war. 2026 findet die Stichwahl regulär am 22. März statt.

Und genau deshalb ist diese Stichwahl politisch fast spannender als der erste Wahlgang. Folgen die Wählerinnen und Wähler der ausgeschiedenen Kandidaten einer Wahlempfehlung? Oder entscheiden sie am Ende ganz pragmatisch selbst – nach Persönlichkeit, Stil, Sympathie und der berühmten Frage, wem man im Rathaus eher zutraut, auch an einem Montag um 7.30 Uhr schon ansprechbar zu sein? Wahlempfehlungen können Orientierung geben. Aber sie sind kein Fernbedienungsknopf. Gerade auf kommunaler Ebene wird oft persönlicher, unabhängiger und manchmal auch überraschender entschieden.

Für die beiden Verbliebenen heißt das: Der Wahlkampf wird jetzt kleiner, direkter und zugleich härter. Es geht nicht mehr darum, ein möglichst breites Feld anzusprechen. Es geht um jeden einzelnen Anruf, jede Haustür, jeden Verein, jedes Gespräch am Gartenzaun. Wer seine eigenen Leute noch einmal an die Urne bringt – und gleichzeitig bei den „verwaisten“ Stimmen Vertrauen gewinnt –, hat die besten Karten.

Die kommenden zwölf Tage werden deshalb auch ein Stresstest für das demokratische Durchhaltevermögen. Bleiben die Enttäuschten zuhause? Kommen die Überzeugten ein zweites Mal? Und wie groß ist am Ende der Einfluss derer, die aus dem Rennen sind, aber politisch noch Gewicht haben? Fragen über Fragen – und genau das macht diese Stichwahl so interessant.

Kommentar der Redaktion:
Die Stichwahl ist ein bisschen wie das Elfmeterschießen der Kommunalpolitik: Alle sind nervös, jeder hat plötzlich eine Meinung zur Psychologie, und am Ende entscheidet oft, wer die besseren Nerven – oder die bessere Mobilisierungskette per WhatsApp – hat. Die große romantische Vorstellung, dass Wahlempfehlungen ganze Wählerblöcke geschniegelt in eine Richtung marschieren lassen, gehört eher ins Polit-Märchenbuch. In der Realität ist die kommunale Wählerin oft schlauer, störrischer und unabhängiger als manche Parteizentrale glaubt. Und das ist ja erstmal eine ziemlich gute Nachricht.

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NeuhofJubilaeumGeschichteWordPress

Neuhof an der Zenn

777 Jahre! 777 Geschichten! 777-mal „So habt ihr Neuhof noch nie gesehen!“ Die kleine Gemeinde feiert Geburtstag – und zwar nicht leise, sondern mit Pauken, Trompeten und einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein. Wer glaubt, Geschichte sei nur verstaubtes Zeug für Schlafmützen, hat diesen Jubiläumsabend verpasst.

Worum geht’s? Neuhof an der Zenn feiert im großen Stil: 777 Jahre Dorfgemeinschaft, Krisen, Kultur – und es wird erst richtig interessant! Bürgermeisterin Claudia Wust holte zum großen Aufschlag aus: „Wir stehen nicht am Ende der Geschichte, sondern mittendrin!“ Klingt fast wie aus dem Arbeitsamtsslogan-Katalog – aber: Recht hat sie, denn jede und jeder hier entscheidet mit, wie es weitergeht.

Wer war da? Na, alles was Rang und Namen hat – von der Kreisehrengarde über Ratsmitglieder bis zu Ehrenbürger:innen und den berühmten „grauen Eminenzen“, die schon damals, als die Straßen noch Pflasterzoll kosteten, die Ärmel hochgekrempelt haben. Und klar, der Landkreis, Landrat Christian von Dobschütz, die Gemeindevertretung – alle wollten hoch leben.

Was lief? Historie satt. Dr. Judith Sandmeier (Denkmalamt, also Profi für Steine & Geschichten) holte das große Geschichtsbuch raus. Von den Gründer-Mönchen über Marktbrände, geschäftstüchtige Brauer bis zum Eisenbahn-Verhinderer – in Neuhof kommt niemand ohne Erinnerungen oder Anekdoten raus. Bürger:innenbeteiligung? Gibt’s hier schon länger als die Büroklammer bei der Post. Sogar die berühmte Marktmauer pflegen 50 Eigentümer:innen wie ihren Gartenzaun.

Was steckt dahinter? Es ist nicht einfach das nächste Dorffest. Es ist das, was in den Städten „Standortmarke“ heißt: Neuhof zeigt, wie eine Gemeinde mit Geschichte, Herz und einer Prise Humor in die Zukunft tanzt. Modern, sozial, gesellig, innovativ – von Coworking bis Tagestourismus spielt man vorne mit.

Kulturelle Highlights? Satiriker Dr. Oliver Tissot würzte den Abend, als wäre Ironie das neue Gewürz im berühmten Neuhöfer Sauerbraten. Und die „Erzählbänke“ – bald in ganz Neuhof zu sehen – bringen Jung und Alt zum Reden, Zuhören, Schmunzeln und Augenrollen.

Kurz: 777 Jahre und kein bisschen eingerostet. Heimat ist hier, wo Geschichten nicht aussterben, sondern wachsen – und wo die Zukunft mindestens so spannend bleibt wie die letzten 777 Jahre.

Foto: Claudia Wust

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BetriebsaufgabeHofnachfolgeSeminarWordPress

Neustadt an der Aisch, Neuhof an der Zenn, Emskirchen, Markt Erlbach, Wilhelmsdorf i. Mfr., Hagenbüchach, Diespeck

Hof dicht und Herz schwer? Schluss mit schlaflosen Nächten und Grübeln am Küchentisch! Hofaufgabe ist mehr als Papier und Amtsschimmel – hier geht’s ans Eingemachte: loslassen, akzeptieren, neu starten.

Viele Landwirt:innen stecken in genau diesem Dilemma. Der Hof ist das Lebenswerk, die Kinder suchen aber lieber Jobs im Homeoffice als im Kuhstall – wer kennt’s nicht? Die Folge: Man steht irgendwann da, der Traktor läuft, aber der Nachfolger fehlt. Dann kommt das Grübeln, die Unsicherheit, manchmal ein Stück Trauer – und die Frage: „Wie geht’s jetzt weiter mit mir und dem Hof?“

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) lässt euch nicht im Regen stehen. Sie bietet betroffenen Betriebsleiter:innen und ihren Familien Seminare an, die nicht nur Paragraphen-wälzend, sondern vor allem zwischenmenschlich auffangen. Moderiert von Menschen, die was von Gefühlen verstehen—Sozialpädagog:innen und Psycholog:innen. Im Fokus: Raus aus der Grübelfalle, rein in den Austausch mit Gleichgesinnten. Ihr lernt:

– Wie ihr den Entschluss zur Betriebsaufgabe fällen könnt, ohne dabei die Welt untergehen zu lassen
– Wie ihr euch und euren Familienmitgliedern ein bisschen Stabilität und Akzeptanz ins Herz pflanzt
– Was rechtlich zu regeln ist (ja, irgendein Papierkram bleibt immer)
– Warum Gesundheit beim Älterwerden wichtiger wird als die nächste Ernte
– Und: wie der Blick nach vorne klappt, damit aus dem Ende ein Anfang wird

Das klingt nach Gruppentherapie und Steuerberater in einem? Ja, aber mit echtem Nutzen: Nach echten Praxiserfahrungen erfolgreicher Hofabgeber:innen und klaren Fahrplänen für den Alltag.

Die nächsten Termine für das Betriebsaufgabeseminar:
– 24.03. – 27.03.2026 in Groß Meckelsen (Niedersachsen) (452 € DZ/512 € EZ)
– 09.11. – 12.11.2026 in Bad Waldsee (Baden-Württemberg) (415/455 €)
– 24.11. – 27.11.2026 in Dammdorf (Schleswig-Holstein) (425/455 €)
– 30.11. – 03.12.2026 in Bad Griesbach (Bayern) (ca. 550 €)

Kontakt und Anmeldung: Cornelia Kampmann, Christine Leicht oder Sieglinde Schreiner, alle erreichbar bei der SVLFG unter Tel. (0561) 78 51 59 84 (Kampmann), (0561) 78 51 63 81 (Leicht), (0561) 78 51 61 66 (Schreiner) oder Mail an gruppenangebote@svlfg.de.

Küchentischfazit: Wer seinen Betrieb in fremde Hände abgibt, muss nicht allein mit der Kaffeetasse über „das war schon immer so“ sinnieren. Vielleicht ist das Seminar ja genau die helfende Hand, die ihr braucht. Und mal ehrlich, Loslassen kann auch Freiheit bedeuten – fragt sich nur, wer nach der Aufgabe mit euch lacht… oder doch wieder das Feld bestellt!

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KommunalwahlErgebnisseLandkreisWordPress

Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim. Für alle, die in Emskirchen, Neuhof, Markt Erlbach, Wilhelmsdorf, Diespeck, Hagenbüchach und Umgebung ihre Stimme nicht verschenken wollen!

Jetzt wird’s ernst: Die neuen Kommunalwahlen stehen vor der Tür – und ihr müsst nicht mal bis zum nächsten Winter warten. Die Benachrichtigungen sind im Briefkasten, die Stimmzettel warten auf eure Kreuzchen. Der große Wahltag ist am Sonntag, 8. März 2026.

Worum geht’s? Ihr könnt bestimmen, wer künftig im Kreistag, im Gemeinde- oder Stadtrat sitzt und wer Bürgermeister:in wird. Also: Wer bestimmt, wo die neue Radlstrecke hinkommt und ob das Freibad diesen Sommer wieder vor lauter Ehrenamt glüht wie der Grill am Pfingstwochenende? Genau: Ihr.

Wichtig zu wissen: Die Landratswahl hat schon 2024 stattgefunden, nachdem Altlandrat Helmut Weiß krankheitsbedingt zurückgetreten ist. Dr. Christian von Dobschütz bleibt bis mindestens 2032 am Start – Rekordverdächtig lang. Wer sich für die Landrat-Soap interessiert, muss also etwas Geduld haben.

Und wer jetzt wild auf Zahlen lauert: Die Ergebnisse aus eurer Gemeinde gibt’s bereits ab ca. 19:00 Uhr online – natürlich wie immer erstmal „inoffiziell“ (Schnellmeldung). Schaut nach auf der Seite eurer Gemeinde oder zentral gesammelt auf [https://wahlen.kreis-nea.de](https://wahlen.kreis-nea.de). Die fetten Zahlen aus der Kreistagswahl kommen aber erst am Montag. Nur nicht nervös werden, wir zählen schließlich noch von Hand – in Mittelfranken tickt eben noch alles ein bisserl ehrlicher.

Wer’s ganz genau wissen will, auch für Wahlnörgler:innen und Statistikfans: Die amtlichen Bekanntmachungen, finale Zahlen und alles, wovon Politik-Nerds nachts träumen, stehen ab dann unter [https://www.kreis-nea.de/landkreis-politik/wahlen](https://www.kreis-nea.de/landkreis-politik/wahlen) bereit.

Fragen? Matthias Hirsch und Marion Dornberger vom Landratsamt wissen Bescheid und schieben Überstunden für euch (Kontakt: 09161 92-2100 oder -2101, Mail: wahl@kreis-nea.de).

Fazit: Wer meckert, aber nicht wählt, ist wie der Kollege, der immer Kaffee will, aber nie mitbringt: Nützt niemandem. Also: Stimme zählt, Kreuz machen, Wochenende feiern!

Quelle: https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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AbfallwirtschaftOeffnungszeitenFeiertageWordPress

Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

Ostern steht vor der Tür – und mit ihm schließen Türen! Wertstoffhof zu, Hallenbad dicht, Bücherei nur zu Sonderzeiten geöffnet. Für alle, die jetzt schon hektisch im Kopf ihren Alltags-Plan durchkämmen – hier die wichtigsten Infos damit ihr nicht vor verschlossenen Türen steht.

Worum geht’s? Die Osterfeiertage sorgen im ganzen Landkreis für geänderte Öffnungszeiten bei Müll, Badespaß und Lesestoff. Also aufgepasst, liebe Bürger:innen der Aurach-Zenn-Aisch-Region!

Das ist betroffen:
– **Abfallwirtschaft**: Am Karsamstag (4. April 2026) sind die Energie- und Verwertungsanlage Dettendorf, alle Deponien, Wertstoffhöfe und Kompostplätze im Landkreis geschlossen. Kräftiges „Nix zu holen!“ für kurzentschlossene Entrümpler:innen.
– **Hallenbad Neustadt a.d.Aisch**: Von Karfreitag (3.4.) bis Ostermontag (6.4.) machen die Schwimmmeister:innen Pause. Danach planscht ihr wieder zu den üblichen Zeiten – aber übers lange Wochenende müsst ihr die Schwimmreifen im Keller lassen.
– **Kreisbüchereien**: Hier gelten in Neustadt, Bad Windsheim und Scheinfeld die gewohnten Ferienzeiten – aber Achtung: Freitags bleibt in den Ferien jeder Bücherkeller dicht, und der Bücherbus hat ebenfalls frei. Wer Lesestoff bunkern will, muss das Gekringel im Kalender beachten!

Warum das Ganze?
Natürlich wollen die Mitarbeitenden auch Ostern im Kreise von Freund:innen und Familie genießen und ihre Akkus aufladen. Und: Ganz ehrlich – wer schleppt am Feiertagswochenende schon freiwillig Müllsäcke oder Altglas zum Wertstoffhof?

Fazit: Lieber vorher checken, wann geöffnet ist – oder die Feiertage einfach mal genießen und ein gutes Buch lesen, solange euer Vorrat reicht. Denn wenn das Kommunale zusperrt, geht private Freizeit auf!

Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

Ostern steht vor der Tür – und mit ihm schließen Türen! Wertstoffhof zu, Hallenbad dicht, Bücherei nur zu Sonderzeiten geöffnet. Für alle, die jetzt schon hektisch im Kopf ihren Alltags-Plan durchkämmen – hier die wichtigsten Infos damit ihr nicht vor verschlossenen Türen steht.

Worum geht’s? Die Osterfeiertage sorgen im ganzen Landkreis für geänderte Öffnungszeiten bei Müll, Badespaß und Lesestoff. Also aufgepasst, liebe Bürger:innen der Aurach-Zenn-Aisch-Region!

Das ist betroffen:
– **Abfallwirtschaft**: Am Karsamstag (4. April 2026) sind die Energie- und Verwertungsanlage Dettendorf, alle Deponien, Wertstoffhöfe und Kompostplätze im Landkreis geschlossen. Kräftiges „Nix zu holen!“ für kurzentschlossene Entrümpler:innen.
– **Hallenbad Neustadt a.d.Aisch**: Von Karfreitag (3.4.) bis Ostermontag (6.4.) machen die Schwimmmeister:innen Pause. Danach planscht ihr wieder zu den üblichen Zeiten – aber übers lange Wochenende müsst ihr die Schwimmreifen im Keller lassen.
– **Kreisbüchereien**: Hier gelten in Neustadt, Bad Windsheim und Scheinfeld die gewohnten Ferienzeiten – aber Achtung: Freitags bleibt in den Ferien jeder Bücherkeller dicht, und der Bücherbus hat ebenfalls frei. Wer Lesestoff bunkern will, muss das Gekringel im Kalender beachten!

Warum das Ganze?
Natürlich wollen die Mitarbeitenden auch Ostern im Kreise von Freund:innen und Familie genießen und ihre Akkus aufladen. Und: Ganz ehrlich – wer schleppt am Feiertagswochenende schon freiwillig Müllsäcke oder Altglas zum Wertstoffhof?

Fazit: Lieber vorher checken, wann geöffnet ist – oder die Feiertage einfach mal genießen und ein gutes Buch lesen, solange euer Vorrat reicht. Denn wenn das Kommunale zusperrt, geht private Freizeit auf!

Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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MobileProblemmuellsammlungLandkreisWordPress

Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim. Für alle, die zu Hause noch alte Putzmittel, Farbeimer oder leere Spraydosen bunkern: Achtung, jetzt wird aufgeräumt! Die rollende Giftmüllpolizei ist unterwegs – und sie nimmt fast alles mit, was brennt, stinkt oder tropft!

Worum geht’s? Die mobile Problemmüllsammlung macht wieder Halt in unserer Region: Von Montag, 9. März, bis Freitag, 20. März 2026, werden an vielen Orten im Landkreis Haushaltsabfälle gesammelt, die nicht in den normalen Müll gehören – von A wie Abflussreiniger bis Z wie Zeichentusche.

Was bringt mir das? Endlich könnt ihr alte Chemie-Kanister, Putzreste und Co. loswerden – vorausgesetzt, ihr liefert sie in dichten Behältern (maximal 25 Liter/Kilo, keine Industriefässer aus Omas Bunker!). Gewerbebetriebe? Nur in Ausnahmefällen und nur für 2 Euro je Liter/Kilo. Flüssigkeiten gehören bitte fest verschlossen ins Auto – das Fahrzeug riecht sonst wie bei Bio-Unterricht nach dem Experiment.

Achtung: Es gibt aber auch No-Gos beim Giftmüll! Asbest, Gasflaschen, Sonderabfälle aus Betrieben, Reifen üppig oder mit Felge und der ganze Sperrmüll bleiben bitte zu Hause. Auch für gewisse Stoffe wie Spritzmittel, Altreifen und Altöl wird eine separate Gebühr fällig – zum Glück günstiger als der nächste Strafzettel fürs Falschparken.

Und wann hält der bunte Müll-Sammel-Trupp bei euch?

**Hier die wichtigsten Stationen für unsere NaAZA-Gemeinden:**

– **Dienstag, 17. März**
– 11:00–12:00 Uhr Diespeck, Festplatz Sandstraße
– 12:45–13:30 Uhr Wilhelmsdorf, Feuerwehrhaus, Gartenstraße 5
– 14:15–15:00 Uhr Hagenbüchach, Bauhof Teichweg 10
– 15:45–17:00 Uhr Emskirchen, Mittelschule

– **Mittwoch, 11. März**
– 15:30–17:00 Uhr Markt Erlbach, Festplatz Frankenstraße

– **Montag, 9. März**
– 16:00–17:00 Uhr Neuhof an der Zenn, Parkplatz Industriestraße

(Die vollständige Liste gibt’s auch auf der Internetseite des Landkreises – für die ganz Fleissigen unter euch.)

Wer es zu diesen Terminen nicht schafft: In der Energie- und Verwertungsanlage in Dettendorf wird der Problemschrott das ganze Jahr über angenommen (Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, Details siehe Landkreis-Website).

Kurzes Fazit am Küchentisch: Lieber eine halbe Stunde den fiesen Kanister loswerden, als später draufzahlen – und wenn ihr einen Nachbarn habt, der seine Reste immer noch nachts in die Tonne kippt, gebt ihm einen freundlichen Tipp… Oder einen Termin!

Für Fragen und Detektive, die nachhaken wollen:
Alexander Popp, Tel. 0173 3967323
Andreas Horneber, Tel. 09161 92-6391
Mail: abfall@kreis-nea.de

Quelle: https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles
(c) Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

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WitterungPflanzaktionstagVerschiebungWordPress

Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

Rein in die Gummistiefel, raus mit den Spaten – aber stopp! Die große Pflanzaktion fürs Mini-Wäldchen am Jobcenter muss auf dem Trockenen sitzen bleiben. Der Boden? Eher Matsch als Muttererde. Kann passieren, wenn Petrus die Region mal ordentlich wässert!

Was war geplant? Eigentlich wollten fleißige Naturfreund:innen gemeinsam mit dem Landratsamt ein neues Mini-Wäldchen ans Jobcenter pflanzen und dabei Natur hautnah erleben. Der Tag sollte ein Fest für kleine Entdecker:innen und große Umwelthelden werden – Naturpädagogik in Aktion, direkt an der Aurach.

Doch: Die aktuelle Witterung erlaubt gerade höchstens das Pflanzen von Gummistiefel-Abdrücken. Das Landratsamt sagt: Sorry, wir müssen verschieben! Der Durchweichterde zuliebe und damit die neuen Bäumchen eine Chance haben. Ein neuer Termin wird demnächst bekanntgegeben – also: Die Schaufel bleibt erstmal geparkt, aber der Waldtraum lebt!

Mal ehrlich – etwas Vernetzung beim Pflanzen schadet ja nicht. Man könnte nun sagen: „Wenn’s regnet, wächst wenigstens der Optimismus.“ Und das schaffen wir auch in Mittelfranken – mit Humor, Zusammenhalt und einem zukünftigen Mini-Wäldchen, das schon bald grün macht!

Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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AfdInfostaendeProtestWordPress

Neustadt an der Aisch, Markt Erlbach, Ansbach – Ein Samstag voller Eierwürfe, gesprühter Parolen und politischer Stand-Action: Was läuft da eigentlich ab auf unseren Marktplätzen? Die AfD mittendrin – und alle anderen Parteien so: „Einerseits Versammlungsfreiheit, andererseits… nicht unser Fall!“ Klingt nach Drama, nach Kleinkrieg ums Bürger:innenohr – und nach einer Frage, bei der es nie nur Schwarz oder Weiß gibt.

Worum geht’s?
Die AfD ist, wie alle Parteien, mit Infoständen zur Kommunalwahl unterwegs. Aber: Kaum aufgebaut, hagelt es Kritik, Gegenwind und manchmal auch Eier. Die anderen Parteien? Sie schwanken zwischen: „Müssen wir aushalten – Meinungsfreiheit!“ und: „Bitte keinen Extra-Rummel für die Konkurrenz!“

Was passiert vor Ort?
In Städten wie Ansbach und im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim läuft der Straßenwahlkampf unterschiedlich heiß. Während die AfD in Ansbach von wenig Gegenwind berichtet („Fast nur Zuspruch!“), sind die politischen Wogen in Markt Erlbach und Umgebung schon mal höher: Ein „FCK AfD“-Graffiti auf dem Boden und Eierwürfe von Nachbarn auf Gegendemonstrant:innen. Stimmung also zwischen Kindergeburtstag und Klassenkampf.

Die Polizei?
Die schaut, wie viel Präsenz gebraucht wird. Manchmal reicht ein Spaziergang vorbei, manchmal gibt’s Dauerpräsenz. 2025 gab’s drei polizeilich gemeldete Vorfälle im Zusammenhang mit den AfD-Ständen (Gesten, Beleidigungen, keine vergnüglichen Eier – die flogen dieses Jahr).

Und was sagen die anderen Parteien?
CSU, SPD, Grüne, Linke und ÖDP: Alle so ähnlich wie Eltern beim Streit in der Sandkiste – keiner mag die AfD so wirklich, aber klar, Tobsuchtsanfälle gibt’s nicht, denn: „Demokratie muss das aushalten.“ Die SPD setzt auf Aufklärung, die CSU will Gespräche und keine Konfrontation, die Grünen bemühen sich um Privathaltung bei Gegendemos. Die Linken dagegen: Bühne frei für Gegenprotest – damit niemand denkt, hier findet rechte Meinung unwidersprochen statt. Und die ÖDP? Bloß keine Aufmerksamkeit gönnen.

Wer hat jetzt recht?
Gegenprotest stärkt die AfD, meint die eine Seite. Schweigen fühlt sich aber wie Zustimmung an, sagt die andere. Zwischendrin stehen Bürger:innen, teils mit flyerklebrigen Fingern, teils mit Wut oder Applaus in der Faust.

Der Kommentar der Redaktion:
So viel politische Leidenschaft hätten wir uns manchmal auch beim Thema Radweg-Ausbau gewünscht. Jetzt stehen sich also Eierwerfende, Sprücheklopfende, Broschürenausteilende und Augenzwinkernde gegenüber – und die Polizei hält den Daumen drauf. Vielleicht sollten wir mal ein Mittelfranken-Brettspiel rausbringen: „Wer trifft zuerst den politischen Gegner?“ Oder, kleiner Tipp an die Parteien: Wer seine Flyer gegen nachhaltige Kartoffelchips tauscht, gewinnt wohl jedes Gespräch und weniger Graffiti.

Bleibt dran, bleibt friedlich – und wenn ihr nächste Woche am Infostand vorbeilauft, denkt an den guten alten Spruch: Meinung zeigen ist Bürger:innenpflicht, Eierwerfen nicht.

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PflegeberufeUmzugBadWindsheimWordPress

Bad Windsheim, Scheinfeld, Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

„Endlich mehr Platz für alle!“ – Das Zentrum für Pflegeberufe zieht um, Pflege-Azubis packen an, die Region schaut gespannt nach Bad Windsheim. Was steckt hinter dem Mega-Umzug in den Faschingsferien 2026? Und: Was bringt das für die Region?

Worum geht’s?
Nach Jahren voller enger Klassenzimmer gibt es für angehende Pflegefachkräfte im Landkreis jetzt ein echtes Aufatmen. Das Zentrum für Pflegeberufe NEA ist von Scheinfeld nach Bad Windsheim umgezogen. Mit Landrat, Klinikchef und Schulleiter:innen wurde feierlich eröffnet. Ein neuer Schulstandort steht – mitsamt topmodernem SkillsLab!

Was, wie, warum?
In Bad Windsheim lernen nun rund 200 Auszubildende – von der Pflegefachfrau bis zum Pflegefachmann über die Pflegefachhilfe. Es gibt Angebote zur Weiterbildung, etwa zum/zur Praxisanleiter:in, zur Betreuungskraft und frische „Refresher-Kurse“.

Und: Praktisch üben geht jetzt auch noch viel besser! Im Klinik-eigenen „SkillsLab“ trainieren die Auszubildenden ihre Skills direkt am Ort des Geschehens – nicht an Puppen, sondern an echten Situationen.

Die Schule arbeitet jetzt eng mit dem Steller-Gymnasium zusammen: Pflegeschule und Gymnasium unter einem Dach – da lernt es sich nicht nur besser, sondern auch innovativer. Davon profitieren alle: Zukunftstrend Kooperation, würde man dazu im Ministerium sagen. Für alle, die sich beruflich neu orientieren oder in der Region bleiben wollen, bietet die Pflege echt krisensichere Jobs und Zukunftsperspektiven.

Ein kurzer Blick zurück:
Die Geschichte der Schule reicht bis 1963 nach Neustadt an der Aisch zurück. Damals startete alles als kleine Krankenpflegeschule. Es wuchs, fusionierte, wurde moderner – 2019 entstand das Zentrum für Pflegeberufe NEA, seit 2023 gibt’s die generalistische Ausbildung. Pflegekräfte, die alles drauf haben!

Kommentar der Redaktion:
Wenn Bildung und Pflege zusammenziehen, freuen wir uns für alle, die schon mal am Platzmangel verzweifelt sind. Der Umzug nach Bad Windsheim ist nachhaltig: Weniger Pendeln, mehr Zusammenarbeit – Pflege, wie sie sein sollte. Und für alle, die denken, Pflegeausbildung ist was für andere: In dieser Branche ist niemand überflüssig.

Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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Neuhof an der Zenn – Wer hätte das gedacht? Millionen für Neuhof – einfach so liegen gelassen? Zumindest, wenn man einem aktuellen Flyer glaubt, der in jüngster Zeit in Briefkästen landete. Aber was steckt wirklich dahinter? Und wie entscheidet sich Neuhof beim großen Thema Energiewende?

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde hitzig über die Vorwürfe diskutiert, die ein Solartechnik-Unternehmer aus Hirschaid in die Welt gesetzt hat. In seinem Flyer behauptet er: Die Gemeinde lasse zwei Millionen Euro sausen, weil sie keine großen Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) auf Feldern erlaubt – Geld, das angeblich locker in Spielplätze, Straßen oder Vereinsleben gesteckt werden könnte.

Bürgermeisterin Claudia Wust hatte dazu eine klare Ansage: Die Entscheidungen trifft hier nicht sie allein, sondern der gesamte Gemeinderat. Und die Entscheidung ist ganz klar: Erstmal die Dächer voll mit Solar – dann (vielleicht) aufs Feld. „Dachflächen vor Ackerflächen“ heißt die Devise – und das nicht aus Langeweile, sondern um den fruchtbaren Boden zu schonen und Flächenverbrauch zu verhindern. Laut Wust gibt es bisher weder konkrete Zahlen über die möglichen Einnahmen, noch klare Zusagen für Stromabnahme oder Baupläne – nur viel Theorie auf Papier.

Außerdem fährt Neuhof längst beim grünen Zug mit: Ein weiteres Windrad kommt, Bürger:innen können sich weiterhin direkt daran beteiligen, und die Gewinne bleiben – anders als bei so mancher Großinvestition – im Ort. Zusätzlich gibt es noch ein echtes Pfund: Die erste Gipsrecyclinganlage Bayerns ist jetzt hier zu finden und sorgt für weitere innovative Arbeitsplätze.

Fakten-Check: Bundesweit sorgen Freiflächen-PV-Anlagen immer wieder für Diskussionen. Die einen schwärmen vom schnellen Geld, die anderen sehen den Verlust wertvoller Ackerböden. Laut Umweltbundesamt gibt es genug Dächer, bevor Äcker geopfert werden müssten – und die Politik setzt mittlerweile mehr auf lokale Beteiligung als auf Rendite für große Konzerne.

Meinung der Redaktion: Mal ehrlich, ob Millionengagen aus Sonnenkraft einfach verteilt werden können, klingt in der Theorie super – in der Praxis ist das mit Förderungen, Verträgen und jahrelangen Genehmigungen eher wie ein Kuhhandel auf dem Bocksbeutelmarkt in Neustadt: Da kommt selten jeder mit vollem Sack heim. Da loben wir uns die bissigen Debatten der Landgemeinden – da bleibt wenigstens die Entscheidung vor Ort und nicht in Hinterzimmern großer Energiekonzerne.

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Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim (für Gründer:innen, Jung-Unternehmer:innen, alle, die von Neustadt bis nach Diespeck oder Emskirchen Ideen wälzen!)

Frischer Wind für Neustadt! Start-ups aufgepasst: Die neue Unternehmer-WG ist am Start. Günstig, flexibel und mit ganz viel Miteinander – hier ist Platz für Träume und Tüftler:innen aus Mittelfranken!

Worum geht’s?
Mitten in Neustadt an der Aisch, genauer in der Ansbacher Straße 34, eröffnet bald eine moderne Unternehmer-WG. Dort warten flexible Arbeitsplätze und Gemeinschaftszonen auf Gründer:innen und junge Unternehmen – also Leute, die was bewegen wollen! Ziel vom Landkreis? Gründungen einfacher machen, Netzwerke schaffen und wirtschaftliches Leben aufmischen.

Wer? Was? Wann? Wo? Warum?
Der Landkreis NEA startet dieses Projekt zusammen mit New-Work-Experte Michael Schmutzer und der Wirtschaftsförderung. Die Fläche ist im Berufsschulzentrum – also perfekt erreichbar! Neben Schreibtischen gibt’s auch Workshop-Räume und Treffpunkte für den schnellen Kaffeeklatsch (oder das dicke Brainstorming). Das Ganze soll die Hürden zum Gründen klein halten und uns dabei helfen, dass Unternehmen nicht nach Berlin oder Nürnberg abwandern, sondern hier bei uns Wurzeln schlagen.

Und warum ist das für Euch spannend? Na, weil Gründung und Selbstständigkeit große Themen in ländlichen Regionen sind. Co-Working gibt’s sonst immer nur in Großstädten – toll, dass unser Landkreis jetzt selbst zum Hotspot wird! Plus: Nachhaltigkeit wird direkt mitgedacht, denn die WG nutzt schon vorhandene Räume weiter.

Interesse? Dann meldet euch schon jetzt bei Julia Tschawdarow von der Wirtschaftsförderung (wirtschaft@kreis-nea.de) oder schaut auf www.wirtschaftsregion-nea.de vorbei. Vielleicht macht ihr ja bald den ersten Schritt in eure eigene Gründung im Landkreis?

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
WG-Feeling für den Mittelstand – von Küchentisch zu Kaffeeküche

Schon lustig, dass Büro-WGs jetzt als Innovation gelten. Früher hieß das Ding einfach: „Im Gemeindezentrum stapeln sich die Stehtische und keiner weiß, wohin mit dem Drucker.“ Aber: Endlich mal ein Coworking-Space hier bei uns zwischen Aurach und Zenn, anstatt dass Kreative immer die dritte S-Bahn nach Nürnberg nehmen müssen. Vielleicht wird die Unternehmer-WG ja so eine Art Startup-Wanderpokal: Wer am längsten den Kaffeevollautomaten blockiert, darf die erste Million behalten. Wir sind gespannt!

Lust auf mehr Nachrichten aus der Region? Schaut bei uns auf Facebook oder Instagram vorbei und diskutiert mit – wir freuen uns auf eure Meinungen und Geschichten!

Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles
Foto: LRA NEA

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WindkraftFlaechenzieleBayernWordPress

Neustadt an der Aisch, Neuhof an der Zenn, Emskirchen, Markt Erlbach, Wilhelmsdorf, Hagenbüchach, Diespeck

Achtung, liebe Leser:innen: Windkraft – Wer kriegt wie viele Windräder? Überraschende Zahlen, hitzige Diskussionen und vielleicht bald neue Nachbarn mit Rotorblättern! Hier erfahrt ihr, was der Wind in Mittelfranken alles so mit sich bringt.

Worum geht’s heute?
Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat aktuell neue Flächenziele für Windkraft beschlossen – und Mittelfranken gehört zu den Regionen, die mehr Fläche dafür freischaufeln sollen als andere Ecken im Freistaat. Für Gemeinden wie Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, Ansbach und Co. wird’s ernst: Bis zu 2,1 Prozent der Fläche sollen künftig für Windräder reserviert sein.

Was heißt das konkret?
Anders als im Allgäu oder am Alpenrand (dort reichen schon 1,3-1,4 Prozent), plant Westmittelfranken also ordentlich vor – knapp 2,1 Prozent Fläche als Vorranggebiet für Windkraft! Trotzdem: Schon jetzt haben unsere Landkreise etwa 2,03 Prozent als Vorrang ausgewiesen. Das Zwischenziel, bis 2027 mindestens 1,1 Prozent Fläche bereitzustellen, ist bei uns also schon abgehakt!

Wer ist zuständig und wie geht’s weiter?
Rainer Fugmann vom Planungsverband Westmittelfranken meint: Panik? Fehlanzeige! „Wir wussten, dass wir im ländlichen Raum mit guten Windverhältnissen mehr leisten müssen als die Städte. Eigentlich haben wir sogar von Anfang an mit dieser Vorgabe gerechnet.“ Anders als Nürnberg (wo viel dicht besiedelt ist und die Einflugschneisen vom Flughafen alles verkomplizieren), haben wir bei uns viele offene Flächen.

Was bedeutet das politisch?
Die Vorgabe kommt direkt vom Wirtschaftsministerium, ausgelöst durch ein Bundesgesetz, das Windkraftflächen jetzt endlich aufs bayerische Land bringen soll. Die Grünen (Martin Stümpfig) hätten sich aber noch mehr Verbindlichkeit und Tempo gewünscht – immerhin liegt ein Gutachten zu den Flächen in Bayern schon seit 1,5 Jahren herum. Kritikpunkt: Wieso gibt es so große Unterschiede zwischen den Regionen? Und: Reichen freiwillige Ziele wirklich aus?

Fakten-Check zur Windkraft in Bayern:
– Die ewig diskutierte Windkraftquote (1,1 Prozent bis 2027, 1,8 Prozent bis 2032 bundesweit) treibt viele Gemeinden um – auch weil Flächen oft an Naturschutz, Flugplätze oder Vogelschutzgebiete „verloren“ gehen.
– Windräder müssen auch auf den ländlichen Raum verteilt werden, weil Großstädte (mit wenig Platz und viel Konkurrenz) das Ziel allein nicht erreichen können.
– Bayern hatte jahrelang blockiert, aber jetzt rückt der Windzwang näher.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
Wie Wind um leere Brotkörbe – Windkraft, aber bitte nicht bei mir!
Mal ehrlich, liebe Nachbar:innen, wir wollen alle grünen Strom, aber am liebsten dreht sich das Windrad irgendwo hinterm Pendlerparkplatz von Hintertupfing und stört maximal die Dorf-Gänse. Und so schauen wir auf die Tabelle im Ministerium, als wär’s der neue Bundesliga-Spielplan – nur mit Prozentzahlen, die mehr über politische Windrichtung verraten, als über echte Klimaschützer:innen im Ort. Fazit: Bayern diskutiert Windräder wie das richtige Verhältnis von Senf und Ketchup am Grill – laut, emotional und auf keinen Fall einheitlich. Reichen tut’s der Erde trotzdem nicht, es sei denn, CO₂ wird demnächst durch warme Worte und unverbindliche Zielgrößen neutralisiert.

Wenn ihr wissen wollt, wie’s bei anderen regionalen Themen wie Nahverkehr, Schule oder Wohnen aussieht: Schaut doch mal auf unsere Facebook- oder Instagram-Seite „Neues an Aurach Zenn Aisch“ – dort diskutieren wir mit euch weiter!

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Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

Packt die Gummistiefel ein, schnappt euch die Kids – jetzt wird’s grün! Wer wollte nicht schon immer mal ein ganzes Wäldchen pflanzen? Der Samstag startet mit Spaten und guter Laune am Jobcenter!

Worum geht’s?
Das Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und die Sparkasse laden euch zur großen Miniwildobstwäldchen-Pflanzaktion ein. Am 7. März 2026 ab 9:30 Uhr greift die Region gemeinsam zu den Schaufeln. Die Aktion findet am Gelände des Jobcenters statt – alle sind willkommen: Familien, Schulklassen, Omas und Opas, Umwelt-Fans und Neugierige.

Was passiert?
Nach vielen Gesprächen und Planungen – von Landratsamt, Sparkasse, Schulen, Kindergärten, Kreistag und Seniorenheim war wirklich alles dabei – ist jetzt der große Pflanztag. Hand in Hand sollen junge Bäumchen wachsen, die nicht nur Schatten und frische Äpfelversprechen, sondern vor allem: MEHR Erholung, MEHR Bildung, MEHR Zukunft! Das neue Miniwildobstwäldchen wird nämlich ein „Grünes Klassenzimmer“ für die ganze Nachbarschaft.

Wer ist dabei?
Landrat Dr. von Dobschütz gibt sich die Ehre, die Sparkassen-Vorstände klingeln die Glocke und die Organisator:innen sorgen sogar für Nervennahrung. Bringt gerne eure Spaten, Rechen, Mistgabeln und Gummistiefel mit – und eventuell die ein oder andere Thermoskanne mehr, wenn die Ärmchen müde werden. Es darf den ganzen Tag gepflanzt werden, ihr könnt flexibel kommen und gehen, wie es in den Zeitplan passt.

Wie macht ihr mit?
Meldet euch gern online an (HIER klicken) – dann kann auch genügend Kakao bereitgestellt werden. Für Fragen ist das Klimaanpassungsteam im Landratsamt immer da: klimaanpassung@kreis-nea.de, Tel. 09161-926131.

Warum ist das wichtig?
Mehr Bäume im Ort sind echtes Gold: Sie kühlen, filtern die Luft, bieten Lebensraum – und sind die beste Nachhilfe zum Thema „Wie retten wir unseren Planeten vor der Hitze?“. Nur 6% der Fläche in Deutschland sind Streuobstwiesen. Alles, was wächst, zählt!

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
„Setzling statt Netflix: Ein Sonntag im Wäldchen statt Netflix – das ist nicht nur Balsam für den ökologischen Fußabdruck, sondern auch für das Ego der Helikoptereltern, die mal zeigen können, wie man Schubkarren schiebt, ohne dass der Akku leer geht. Und falls jemand fragt, ob das wirklich was bringt: Ja! Denn kleiner Apfelbaum, große Wirkung. Und spätestens, wenn das erste Kind im Matsch landet, sind eh alle überzeugt.“

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Neustadt an der Aisch und Bad Windsheim – Aufgepasst, werdende Eltern, Familien und alle, die in Sachen Schwangerschaft Fragen haben: Jetzt gibt’s Beratung sogar online! Keine langen Wege mehr, keine Wartezimmer – alles bequem von zuhause aus. Wer Elterngeld beantragt oder wissen will, wie’s weitergeht: Ihr klickt und bekommt Antworten.

Worum geht’s?
Das Landratsamt bringt die Schwangerschaftsberatung ins Internet. Das Angebot ist kostenlos und auf Wunsch sogar anonym. Wer seine Rechte, Hilfe oder Infos zu Elternzeit, Geburt, Geld & Co. will, kann ab sofort auch per Video-Chat einen Termin machen – einfach, schnell, digital. Den Termin bucht ihr mit eurer E-Mail-Adresse online, dann bekommt ihr den Link zur Beratung.

Wichtige Infos:
– Die Beratung wendet sich an Frauen, Paare und Familien im ganzen Landkreis.
– Es geht um alles rund um Schwangerschaft – von Unterstützung bei Schwierigkeiten bis zu Infos zur Elternzeit.
– Wichtig: Bei Schwangerschaftskonflikten (wenn’s brenzlig wird oder rechtlich wichtig ist) müsst ihr aber weiterhin ins Amt selbst.
– Die Online-Beratung ist Teil des Projekts „Digitales Gesundheitsamt 2025“, gefördert von der EU.

Hintergrund: Die Digitalisierung kommt jetzt auch beim Amt richtig an – und das ist allerhöchste Zeit. Für viele Schwangere und Familien ist das eine Erleichterung: Kein Babysitter für die Geschwisterkinder suchen, keine Angst, gesehen zu werden, kein Zeitstress mehr.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
„Tschüss Beamtenschlange, hallo Klickberatung – wenn das mal nicht Mutters neue Lieblings-App wird! Endlich sind Beratungstermine nur noch eine Frage des WLANs. Im Gegensatz zur deutschen Autobahn gibt’s hier kaum Stau – und das ist in der Verwaltung schon fast Revolution. Klar, die Digitalisierung ist in Deutschland oft wie ein fehlerhafter Download: langsam, manchmal abgebrochen, nie ganz fertig. Aber hey, für einmal klappt’s, und das auch noch bei so einem wichtigen Thema. Schade eigentlich, dass wir uns erst in den Schwangerschafts-Monaten digital beraten lassen können und nicht direkt beim Amt für Steuererklärung, Bafög oder Führerscheinverlängerung. Aber wer weiß – vielleicht erleben wir das ja noch… mit Rollator und per Fax!“

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Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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Neustadt an der Aisch, Emskirchen, Diespeck, Bad Windsheim – Für alle Fahranfänger:innen, Eltern und Verkehrs-Interessierte

Achtung, Fahranfänger:innen – Jetzt wird’s ernst(haft cool)! Bremsen, ausweichen, durchstarten: Holt euch das Feingefühl fürs echte Leben auf Mittelfrankens Asphalt! Das neue Fahrsicherheitstraining „Könner durch Er-fahrung“ ist zurück – und das ganz in eurer Nähe.

Worum geht’s?
Junge Fahrer:innen aus dem Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim bekommen 2024 ein besonderes Extra nach der Führerscheinprüfung: kostenloses Fahrsicherheitstraining mit Profis auf echten Parcours! Die Kreisverkehrswacht und die Sparkasse machen’s möglich, die Firmen Franken-Brunnen und Vogl stellen großzügig ihre Parkplätze zur Verfügung.

Die wichtigsten Fakten:
WER? Alle, die 2024 zum ersten Mal die Fahrprüfung bestanden haben. Auch Fahranfänger:innen mit „Begleitetem Fahren“ (BF17) können mitmachen – dann aber bitte mit eurer eingetragenen Begleitperson.
WAS? Ein halber Tag Training auf abgesperrten Parcours: Kreis fahren, Slalom, Vollbremsung und Co. – was im Ernstfall Leben retten kann.
WO? Mit dem PKW in Diespeck und Bad Windsheim (Franken-Brunnen), mit dem Motorrad in Emskirchen (Vogl Deckensysteme).
WANN? Zum Beispiel am 25.4., 9.5. oder 30.5.2026 für Motorrad, am 25.4., 9.5., 13.6., 27.6., 11.7., 19.9.2026 für PKW – und zwei extra Termine nur für Senior:innen!
WIE? Mit dem eigenen, verkehrssicheren Fahrzeug und gültiger Fahrerlaubnis. Wer mag, darf sich sofort hier anmelden: [Zum Anmeldeformular](https://kreis-nea.form.cloud/formcycle/form/alias/1/AnmeldungFahrsicherheitstraining/)

Warum das Ganze?
Junge Fahrer:innen sind laut Statistik besonders häufig in Unfälle verwickelt. Viele haben alles aus der Fahrschule im Kopf – aber geraten im Ernstfall doch ins Schleudern. Studien und Unfallstatistiken belegen: Wer gezielt auf Gefahren vorbereitet ist und in sicherer Umgebung mit Profis übt, fährt nachweislich sicherer. Kurz: Bremsen kann jede:r lernen – aber das sichere Reagieren braucht Übung.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
Vollbremsung fürs Ego – oder: Warum der erste Fahrfehler lieber auf dem Parkplatz als vor’m Supermarkt passieren sollte
Hier rollt sie also wieder an, die große Frage des Erwachsenseins: Wie fährt man cool, ohne gleich im Straßengraben zu landen? Wer den Schulterblick noch aus der Theorie kennt, aber den Seitenspiegel nur zum Stylen nutzt, kann jetzt unter Anleitung der „alten Hasen“ lernen, wie sich Fahrphysik und schnelles Reagieren wirklich anfühlen. Verpackt als „Könner durch Erfahrung, nicht durch Instagram-Filter“. Und ehrlich: Wer seine Grenzen auf trockenem Asphalt austestet, steht später weniger oft mit Schweißflecken an der Ampel. Vielleicht kriegt die Politik mal eine Bremsprobe auf dem Haushaltsparcours – und funkt nicht immer panisch mit Warnblinker.

Mehr davon? Weitere News, Debatten und Lebenshilfe rund um Aurach, Zenn & Aisch findet ihr auch auf unserer Facebook– und Instagram-Seite. Mitreden? Klar – wir freuen uns auf eure Kommentare!

Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

Jetzt gibt’s was auf die Ohren – direkt vom Chef! Ihr habt Fragen, Sorgen, Ideen? Landrat Dr. Christian von Dobschütz will’s persönlich wissen – ohne großes Theater, ohne Bürokratie-Karussell!

Worum geht’s?
Am Donnerstag, 26. Februar 2026, könnt ihr von 16:30 bis 17:30 Uhr direkt mit unserem Landrat sprechen – einfach das Telefon schnappen und die 09161 92-1003 wählen. Keine Terminvereinbarung, kein Papierkram: Dran bleiben, Mund aufmachen, los geht’s!

Wer kann mitquatschen?
Alle Bürger:innen aus dem Landkreis! Egal ob Kindergartenplätze Mangelware sind, die Bushaltestelle zur Geduldsprobe wird oder der Spielplatz aussieht wie nach ’nem Festival – euer Landrat hört euch zu und nimmt eure Anliegen ernst. Auch Lob darf gern mal gesagt werden (ja, es soll tatsächlich auch Positives im Neustädter Land geben!).

Was steckt dahinter?
Mit solchen Sprechstunden will Landrat von Dobschütz dafür sorgen, dass Menschen aus allen Ecken von Aurach, Zenn und Aisch Gehör finden – besonders die, die sonst selten in Sitzungssälen landen. Niedrige Hürden, direkte Wege, keine Angst vorm Behörden-Deutsch. Das passt zu einer modernen, sozialen Verwaltung, die Bürger:innen ernst nimmt und auf schnelle, direkte Kommunikation setzt.

Das sagt die NaAZA-Redaktion:
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
„Landrat im Livetalk: Zwischen Bürgernähe und Gratistelefonat – amtsmüde Politik im Frischzellenmodus?“
Herr von Dobschütz nimmt den Hörer ab, als wäre’s das Testcenter der Demokratie. Bürger:innen hängen nicht mehr stundenlang wartend zwischen Amtsleitung und Wartemusik in Endlosschleife. Nervös? Vielleicht. Neugierig? Auf jeden Fall! Zwischen 16:30 und 17:30 Uhr weht ein Hauch von Mitbestimmung durch die Drähte. Klar, ein Stündchen Sprechzeit reißt nicht gleich die Mauer der Bürokratie ein. Aber: Wer nicht fragt, bleibt dumm – oder wird Bürgermeister:in. Also, Nummer merken, Meinung bilden und für eine Stunde Regierung spielen – von Zuhause, direkt vom Küchentisch. Die Demokratie ruft. Nur diesmal nicht um 18 Uhr im Gemeindesaal – sondern mitten beim Kaffee.

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Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de

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Trautskirchen

Jetzt wird’s teuer: Künftige Mittelschüler:innen aus Trautskirchen kosten der Gemeinde ordentlich mehr Geld! Neue Zahlungen, neue Regeln, neue Aufteilung – da lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Denn betroffen sind viele Familien in der Region.

Worum geht’s?
Trautskirchen schickt aktuell über 20 Kinder an die Mittelschulen Markt Erlbach, Emskirchen und Wilhermsdorf. Bisher zahlte die Gemeinde nur anteilig für den Bus. Das ist jetzt vorbei: Ab sofort muss für jede:n Schüler:in ordentlich mehr Stütze fließen. Grund ist eine neue Kostenregelung zum sogenannten Mittelschulverbund Aurach-Zenn.

Was steckt dahinter?
Seit 2010 gibt’s diesen Schulverbund: Die Standorte Neuhof, Trautskirchen, Rügland, Emskirchen, Markt Erlbach und Wilhermsdorf sind dabei. Doch der Mittelschulstandort Neuhof ist auf „Pause“. Trautskirchens Kinder müssen also zu anderen Orten fahren – bis jetzt zahlte man nur die Anfahrt. Jetzt muss die Heimatgemeinde nachbessern: Elf Jahre ohne echte Beteiligung an den Schulgebühren gingen den anderen Gemeinden dann doch zu weit.

Wie viel Geld muss Trautskirchen jetzt berappen?
Geplant ist: Pro Schüler:in werden demnächst (nach dem Bayerischen Schulfinanzierungsgesetz) bis zu 1.425 Euro fällig. Ortsbürgermeister Werner Wirth (SPD) konnte zumindest Luft rausnehmen: In den ersten Jahren gibt’s eine Staffelung – erst 70 Prozent, dann jedes Jahr 10 Prozent mehr, bis in vier Jahren die volle Summe greift. Vorteil: Der Gemeindesäckel blutet nicht sofort leer.

Auch bei den Buskosten wird anders gerechnet: Ein Teil wird weiter aufgeteilt, der andere Teil nach tatsächlich gefahrenen Kindern. Für Trautskirchen bedeutet das: 14.000 Euro Mehrlast, davon rund ein Drittel für den kleinen Ort.

Gab’s Streit?
Im Gemeinderat gab’s Zoff. Manche fanden es unfair, doppelt zu zahlen – für die echten Schule und noch für die „Schuldose“ in Neuhof, die vor sich hin rostet. Aber ein Nein hätte noch teurere Alternativen nach sich gezogen: Eigene Schulklassen mit 25-30 Kindern – und viel höheren Kosten je Kopf.

Am Ende hat die Sparkalkulation gezogen: „Irgendwo müssen wir sie ja hinschicken“, sagt der Bürgermeister. Die neue Regel gilt – einstimmig abgesegnet.

Extra-Wissen: Warum gibt’s für Gymnasium und Realschule weniger Geld? Laut Gesetz zahlt die Gemeinde für Gymnasien und Realschulen weniger je Schüler:in – weil andere Töpfe und Förderquellen mitspielen (850 bzw. 975 Euro pro Kind). Diskussionsthema für die nächste Runde, oder?

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**Sparschwein in Flammen – oder: Gemeinde rechnet, Schüler wandern**
Klingt nach Rechenaufgabe für Fortgeschrittene: Wer schuldet wem wie viel, wenn die Schülerkarawane einmal durchs Zenn- und Aurachtal zieht? Während das Schulhaus in Neuhof Staub ansetzt wie Omas Lederhose, läuft anderswo die Kasse heiß. Bayern möchte eigentlich überall „Bildungsgerechtigkeit“ – am Ende zahlt die kleine Gemeinde drauf und sucht das große Los im Verbund. Klingt nach Familienspiel am Sonntagnachmittag: Monopoly, Variante „Landkreispolitik“. Schade nur, dass man Straßenzug „Schulbildung für alle“ immer noch nicht zum Nulltarif bekommt.

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Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

Herzinfarkt? Sekunden zählen! Neue App rettet jetzt auch bei uns Leben. Mehr als 400 freiwillige Lebensretter:innen sind ab sofort startklar – vielleicht sogar direkt in deiner Nachbarschaft!

Die gute Nachricht: Der Landkreis macht Ernst mit digitaler Ersten Hilfe. Über eine App werden ab jetzt speziell geschulte Ersthelfer:innen alarmiert – immer dann, wenn im Landkreis jemand einen Herzinfarkt hat und die Minuten bis zum Eintreffen des Rettungswagens entscheiden. Das Ziel ist klar: Mehr Leben retten, wenn der Ernstfall eintritt.

Und so funktioniert’s: Die App sucht nach qualifizierten Helfer:innen, die möglichst schnell am Einsatzort sein können. Sie zeigt ihnen sogar, wie sie am besten dorthin kommen – ob zu Fuß, per Rad oder Auto – und was zu tun ist. Eine Karte zeigt, wo der nächste Defibrillator hängt. Die Aufgaben sind klar verteilt: Herzdruckmassage, Defi holen oder sich bereitstellen, bis der Rettungsdienst eintrifft.

Schon jetzt haben sich über 400 Freiwillige aus unserer Region registriert und sind bereit, rund um die Uhr mit anzupacken. Das zeigt: Unser Zusammenhalt in Mittelfranken funktioniert, wenn’s drauf ankommt!

Auch deutschlandweit breitet sich die sogenannte „Region der Lebensretter“-Initiative rapide aus – gestartet in Freiburg 2017, mittlerweile mit rund 45.000 Helfer:innen von Baden-Württemberg bis Bayern. Allein eine Minute schneller kann im Ernstfall Leben retten, denn aktuell überleben Herzinfarkt-Patient:innen nur zu etwa zehn Prozent.

Auch die Leitstelle, Bürgermeister:innen und Landrät:innen in unserer Region unterstützen das Projekt geschlossen. Ein besonders spannender Vorschlag: Künftig könnten sogar Rufbusse mit Defibrillatoren ausgestattet werden. Mobile Lebensretter:innen für unterwegs – das klingt nach Zukunft.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität): „Wer braucht schon Batman, wenn du Nachbar Klaus hast?“
Eigentlich fragen wir uns ja jeden Tag: „Kann man auf die da oben wirklich zählen?“ – Aber hier: Die echte Superkraft kommt aus dem WhatsApp-Status vom Nachbarn, der jetzt zufällig auch Lebensretter:in ist. Digitalisierung in der Provinz – das klingt oft wie ein schlechter Witz. Und jetzt? Drücken uns wildfremde Leute per App auf den Brustkorb. Willkommen im 21. Jahrhundert! Klingt nach Sci-Fi, ist aber echte Nachbarschaftshilfe mit Hightech-Turbo. Also: App runterladen, Mut zusammensammeln und bei der nächsten Grillfete angeben. „Hey, ich kann Herzrettung per Smartphone – was kannst du?“

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