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Neustadt an der Aisch – Für alle Neustädter:innen und Politik-Interessierte rund um Aurach, Zenn und Aisch: Jetzt weht ein grüner Wind durch den Rathausflur! Die Grünen schmeißen ihre Unterstützung hinter Heike Gareis (SPD). Und das, Leute, ist wie Kaffeepulver im Filter: Filtert Überraschungen raus – und bringt Würze rein!

Worum geht’s? Die Grünen in Neustadt haben kein:e eigene:n Kandidat:in ins Rennen um den Bürgermeister:innen-Job geschickt. Deshalb konzentrieren sie sich nun auf das, was sie am besten können: anderen sagen, was richtig ist. In diesem Fall sprechen sie sich knallhart für Heike Gareis (SPD) aus – mit klaren Argumenten.

Das Rezept: Das grüne Team hat in den letzten Jahren schon öfter mit Gareis zusammengearbeitet, beispielsweise wenn’s um mehr Leben in die Innenstadt ging (und man nicht nur Tauben und Leerstand zählen wollte). Jetzt zur Stichwahl heißt es: Erfahrung, Verlässlichkeit, „Menschen zusammenbringen“. Das Feuilleton-Deutsch übersetzt euch der Grüne Andreas Hander so: „Gareis taugt was für Neustadt.“

Fraktionschef David Muck legt nach: Gerade bei Themen wie „lebenswerte Stadt“, „nachhaltige Entwicklung“ und „soziale Infrastruktur“ passen die grünen Punkte zu denen von Gareis wie Deckel auf Ferientopf. Das klingt endlich mal nach mehr als Rasenschnitt und Öko-Phrasendreschen!

Benita Esch freut sich noch auf Nebenwirkungen: Wenn Gareis Bürgermeisterin wird, rückt Dr. Christiane Wolfart der SPD in den Stadtrat nach. Sprich: mehr Frauen, mehr Diskussion, weniger Altherrenrunde. Und – sind wir ehrlich – frischer Wind tut jedem Gremium gut (außer vielleicht den Sitzkissen).

Unterm Strich: Die Grünen zeigen, wo sie stehen – und damit auch, wo ihr Kreuzchen hin kann: zu Heike Gareis. Wer also will, dass der Stadtrat nach Regenwald und Aufbruch riecht (statt nach alten Akten), weiß nun Bescheid. Die Stichwahl wird also zum Showdown: Richtungsentscheidung mit ordentlich Grün an den Seitenlinien.

Persönliche Anmerkung aus der Redaktion: Hach, Kommunalpolitik in Neustadt – manchmal fast so spannend wie Fußball-Bundesliga. Wer immer den Ball ins Tor schießt, ein bisschen mehr Farbe im Rathaus schadet nie. (Außer es wäre Beige, aber das ist eine andere Geschichte…)

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**Ferien mal anders: Neustädter Rathaus lädt Schüler zum FerienFirmenTag ein**

Osterferien nur mit Handy, Konsole oder Sofa? Muss nicht sein. Wer schon einmal wissen wollte, wie die Arbeit im Rathaus eigentlich aussieht und ob eine Ausbildung in der Verwaltung spannend sein kann, bekommt in Neustadt an der Aisch jetzt die passende Gelegenheit dazu.

Am **1. April 2026** lädt die Stadt Neustadt an der Aisch zum **FerienFirmenTag** ins Rathaus ein. Das Angebot richtet sich an **Schülerinnen und Schüler**, die Interesse am Beruf der oder des **Verwaltungsfachangestellten** haben und einmal ganz praktisch in den Arbeitsalltag der Stadtverwaltung hineinschnuppern möchten.

Dabei geht es nicht nur ums Zuschauen: Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in verschiedene Aufgabenbereiche des Rathauses und können sich ein eigenes Bild davon machen, wie vielseitig die Arbeit in der Verwaltung tatsächlich ist. Besonders interessant dürfte für viele sein, dass auch **aktuelle Auszubildende** vor Ort sind. So können Fragen direkt gestellt werden – ehrlich, persönlich und ohne Umwege.

Wer mitmachen möchte, kann sich im **Personalamt** anmelden:
**Telefon:** 09161/666-11
**E-Mail:** personalamt@neustadt-aisch.de

Wichtig: **Die Plätze sind begrenzt**, also lohnt sich eine schnelle Anmeldung.

Weitere Informationen gibt es auf der **Karriereseite des Rathauses Neustadt an der Aisch**.

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Einblicke sind oft mehr wert als jede Hochglanz-Broschüre. Wer früh sieht, wie ein Beruf wirklich aussieht, kann später deutlich besser entscheiden, wohin der eigene Weg gehen soll. Und ganz ehrlich: Ein Ferientag mit echten Einblicken in die Berufswelt kann am Ende spannender sein als der zehnte Serienmarathon mit Chips auf dem Sofa.

**Quelle:** Stadt Neustadt an der Aisch
**Bild:** Rathaus Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch

7,3 Millionen Euro für ’nen Bahnsteig und die Frage: Wer soll da bitte zusteigen? Der Neustädter Bahnhof wird ordentlich aufgehübscht – aber ausgerechnet auf dem Gleis, das fast niemand nutzt? Bürger:innen schütteln den Kopf – und wir machen mit!

Was passiert da? Die Bahn hat sich einen neuen Hausbahnsteig auf Gleis 1 zum Ziel gemacht – mit 76 Zentimeter Einstiegshöhe, Sitzbänken, schickerem Leitsystem und Rampe für Rollstuhlfahrer:innen. Ziemlich modern – aber genau hier steigen eigentlich nur die Züge ab und zu mal ein paar Passagiere ein. Der Rest rasen durch. Meist rollen Güterzüge oder ICEs vorbei. Pro Tag hält ein (!) Pendlerzug an Gleis 1. Ja, richtig gelesen: einer.

Die Bahn freut sich also riesig über ihren behindertengerechten Super-Bahnsteig, während, na ja – Rollstuhlfahrer:innen, Eltern mit Kindern, Senior:innen mit Rollatoren und viele andere zum Gleis 2, 3 oder 5 weitermüssen. Und wie? Treppe runter, Treppe rauf. Weder Fahrstuhl, noch Rolltreppe, nicht mal ein uraltes Kofferband ist geplant. Wer Pech hat, braucht starke Arme und gute Laune von zufällig anwesenden Helfer:innen.

Klaus Meier, Bürgermeister von Neustadt, klingt leicht genervt: „Seit 2008 kämpfen wir für Barrierefreiheit, aber hier geht’s wirklich im Schneckentempo voran!“ Kein Wunder, denn außer dem schnieken Gleis 1 bleibt der Rest eine Kletterpartie.

Nobel, hier denkt die Bahn wieder so clever wie der Kollege, der zur Klima-Demo mit dem SUV fährt – man modernisiert das Abstellgleis, während die meisten Passagiere weiterhin den Akrobatik-Schein machen müssen.

Zum Trost: Ab Mai kann das neue Gleis 1 genutzt werden, die letzten Handwerker:innen verschwinden im Herbst. Finanziert wird das Ganze von der DB InfraGO, Bund und ein bisschen was schultert die Stadt – vor allem für Kanal-Arbeiten. Wer davon genervt ist, darf sich über eine kleine Entschuldigung der Bahn freuen, falls Züge ausfallen oder Baustellenlärm stört.

Kurz gesagt: Wir sind gespannt, wie viele Bürger:innen sich auf dem neuen Bahnsteig nächstes Jahr die Sonne auf den Bauch scheinen lassen werden. Falls ihr dort jemanden seht, macht bitte ein Foto – könnte eine Rarität werden!

(Keine Quellenangabe im Originaltext)

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Neustadt an der Aisch (für alle Politiker:innen, Wähler:innen und Neugierige aus der Aurach-Zenn-Aisch-Region)

Wow, was für ein Wahlkrimi in Neustadt! Die CSU jubelt, Heike Gareis schnauft – und beim Blick auf die Zahlen denkt man sich: Fast wie bei einem Elfmeterschießen nach Verlängerung. Aber feiern darf noch niemand so richtig, denn in zwei Wochen geht’s in die Verlängerung zur Stichwahl.

Worum geht’s? Alexander Müller (CSU) liegt vorne, aber nur knapp – und ob er wirklich Bürgermeister wird, entscheidet sich eben erst in 14 Tagen. SPD-Frau Heike Gareis, dienstälteste Kommunalpolitikerin im Rennen, gibt noch lange nicht auf. Zwischen Jugend und Erfahrung, zwischen CSU-Durchstarter und SPD-Sozialgewissen hängt jetzt alles von den Wähler:innen ab, die im ersten Durchgang für andere gestimmt haben.

Was steckt dahinter? Müller profitiert von seiner frischen, volksnahen Art – und davon, dass sich die CDU mal was getraut hat: Kandidatenwechsel, Frischzellenkur, Risiko. Sechs Jahre im Stadtrat, jung, ehrgeizig, aber wohl doch mehr als nur das Küken im Hühnerstall. Schlechtes Timing nur dann, wenn er denkt, im Liegestuhl das Finale abwarten zu können – denn SPD-Frau Gareis hat sich über Jahrzehnte ein Netzwerk geschaffen, das so manche „klassische CSU-Säule“ vor Neid erblassen lässt. Ihr Rückstand: nur 1,5 Prozentpunkte. Da ist alles drin, wenn all die, denen sie geholfen hat oder die sie als „soziales Gewissen“ sehen, nochmal zur Urne gehen, diesmal vielleicht mit „Mensch vor Partei“-Stimme.

Was macht eigentlich die Konkurrenz? Die Grünen: kleiner geworden, aber weiter dabei. Die Linke schickt André Hufnagel (21 Jahre, neues Gesicht), die FDP Gerd Scheuenstuhl als Einzelkämpfer. FWG: erstmals wieder mit Ehepaar (Kerstin & Werner Rauner), Harald Haag bleibt als Dorf-Gesicht im Stadtrat.

Wen erwischt’s sonst noch? SPD verliert Sitze – der berühmte Klaus-Meier-Effekt nach so vielen Jahren: weg. Die alten Stimmenhasen? Viele raus. Neue haben’s schwer, aber wie beim Marathon: Wer Geduld hat, darf hoffen, demnächst für Furore zu sorgen.

Und die CSU? Kräftig zugelegt: Zehn Sitze im Stadtrat, eigene Fraktion, ein bisschen wie die Bayern-Liga des Lächelns. Nachwuchs kommt, Peter Holzmann & Co bleiben – da mischt sich Routine mit jugendlichem Tatendrang.

Was heißt das für uns alle? Die Region bleibt spannend, Neustadt sowieso. Politik hier ist halt wie die Straßen zwischen Aurach, Zenn und Aisch: Oft voller Schlaglöcher, aber irgendwie kommt man immer ans Ziel. Wer es jetzt versemmelt, ist selbst schuld. Die einen setzen auf Erfahrung, die anderen auf frischen Wind. Und am Ende – da wetten wir – wird’s wieder genau andersrum, als die Stammtische jetzt tippen.

Unser Tipp: Beim nächsten Mal nicht jammern, sondern hingehen, Zettel ausfüllen, Kreuz machen. Oder, ganz mutig: Mal für die Person stimmen, die euch wirklich mal die Reifen aufgepumpt hat, als nix mehr ging.

So lustig kann Demokratie sein!

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Neustadt an der Aisch

Lust auf Frühling? Schon das Gartenthermometer gecheckt, die Finger in die Erde gesteckt? Wer Bock auf bunte Blumen, frische Kräuter und einen Sonntag voller Trubel hat: Aufgepasst!

Am 15. März lädt Neustadt an der Aisch zum traditionellen Matthiasmarkt ein – das große Frühlingserwachen für alle, die vom Winterschlaf genug haben. Ab 9 Uhr verwandelt sich die Bahnhofstraße in ein Paradies für Gartenfans, Osterkörbchen-Sammler:innen und alle, die noch so tun, als bräuchten sie keine neue Tischdecke.

Wer gärtnert, kennt das Kribbeln: Endlich wieder raus, Erde riechen, Pflanzen kaufen, Nachbar:innen zeigen, wer den hübscheren Balkon hat. Da ist der Matthiasmarkt seit Jahren Kult – Stände voll mit Samen, Frühblühern, Osterdeko, aber auch Haushaltskram, Socken, Schnürsenkel, quietschbunte Gummistiefel, Spielwaren, Uhren, Süßigkeiten und alles an Obst und Gemüse, was der Acker hergibt. Wer auf dem Weg zum Grab noch Primeln braucht: Gibt’s auch.

Für Sonntagsbummler:innen öffnen die Neustädter Geschäfte extra die Türen – von 12:30 bis 17:30 Uhr. Beratung gibt’s wie immer gratis dazu, auf Fränkisch und mit Grinsen. Kauft lokal, sagt die Redaktion: Wer jetzt bei Tante Emma spart, muss morgen zum Konzern fahren – und das will nun wirklich keiner.

Keine Sorge wegen Parkplätzen: Das übliche Gejammer bleibt diesmal aus. Die Stadt hat vorgesorgt – Großparkplatz, Supermarktflächen, das Parkhaus in der Bismarckstraße und die Plätze an der alten Stadtmauer laden eure Karren ein. Aber bitte nicht quer in die Feuerwehrzufahrt stellen, schließlich wollen wir, dass der Frühlingsduft länger bleibt als das Blaulicht.

Fazit für alle Kurzentschlossenen: Lasst Netflix links liegen, schnappt euch Familie, Nachbarn oder Trolley und ab zum Matthiasmarkt. Wer den nicht mag, hat wirklich Frühlingsallergie.

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Neustadt an der Aisch, Mittelfranken

Frühling, frische Luft und ran an den Schlamm! Kein Bock mehr auf graue Klassenzimmer? Dann aufgepasst, liebe Schüler:innen und Lehrer:innen: Jetzt wird’s dreckig – im besten Sinne!

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth-Uffenheim schickt euch raus aufs Land! Zwischen dem 15. April und 22. Mai heißt es im Landkreis Neustadt: „Lernen, Erleben, Aktiv sein“ – und zwar auf echten Bauernhöfen in unserer Region!

Worum geht’s? Eure Klasse kann live und in Farbe erleben, wie Landwirtschaft bei uns funktioniert. Ihr helft im Stall, fühlt dem Boden auf den Zahn und bekommt die großen Traktoren aus nächster Nähe zu sehen. Quasi „Lernen zum Anfassen“ statt Frontalunterricht!

Warum mitmachen? Weil ihr dabei nicht nur beim Melken und Misten dabei seid, sondern vor allem eins bekommt: Jede Menge Aha-Momente und – mit etwas Glück – sogar regionale Leckerschmecker als Überraschung. Die Gratis-Teilnahme für Jahrgangsstufen 2 bis 10 übernimmt das bayerische Kultusministerium. Für Deutsch- und Förderschulklassen sowieso kostenfrei. Für wen ist das spannend? Für alle, die Alltagskompetenzen lieber draußen als drinnen üben!

Extra-Service: Neugierig geworden? Alle Infos, Höfe und Anmeldungen gibt’s unter www.erlebnis-bauernhof.bayern.de – oder direkt bei Ansprechpartnerin Alina Durst unter 0911/997151311 oder per Mail an alina.durst@aelf-fu.bayern.de.

Redaktion meint: Endlich mal was Sinnvolles lernen – und nach der Aktion weiß jede:r, dass Milch nicht aus dem Tetrapak kommt! Landlust, aber mit Verstand. Und mal ehrlich: Ein Tag mit Schubkarre ist doch das bessere Fitnessstudio…

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Neustadt an der Aisch – Wer wird der oder die neue Chef:in im Rathaus? Die Spannung ist zum Greifen, die Wahlbeteiligung klettert, aber entschieden ist noch gar nichts! In zwei Wochen geht’s in Neustadt an der Aisch zur Stichwahl – und jetzt zählt jede Stimme.

Worum geht’s?
Alexander Müller (CSU) und Heike Gareis (SPD) ringen um den Posten als Bürgermeister:in. Müller hat überraschend mit 42,5 Prozent knapp die Nase vorn, Gareis sitzt ihm dicht im Nacken. Es lief nicht alles wie erwartet: Die Freien Wähler mit Harald Haag schnappten sich aus dem Stand 8,1 Prozent – für viele ein Achtungserfolg. Seine Unterstützer:innen sind jetzt die Zünglein an der Waage.

Was bedeutet das?
Im ersten Wahlgang hat es für keine und keinen der Kandidat:innen zur absoluten Mehrheit gereicht – Stichwahl-Alarm! Für politisch Interessierte in der Region bedeutet das: Es bleibt spannend, denn jetzt können auch die Anhänger:innen von FDP, Linken und FWG das Zünglein an der Waage werden. Wer wird ihr Kreuz wo machen? Sagen wollen sie es alle nicht, erst mal wird abgewartet und beraten.

Und wie sieht’s im Stadtrat aus?
Die CSU kann sich entspannt zurücklehnen – mit vermutlich zehn Sitzen wird das eine komfortable Ausgangslage. Die SPD muss ein paar Federn lassen, lag am Abend nur bei sechs Sitzen. Grüne und Freie Wähler sichern sich je drei Mandate, FDP und Linke bekommen wahrscheinlich je einen Sitz. Also: bunter als zuletzt!

Die Wahlbeteiligung?
Mit 65,8 Prozent zwar nicht ganz am Anschlag, aber besser als 2020. War früher eh alles langweiliger – damals war der alte Bürgermeister sowieso uneinholbar.

Kommentar der Redaktion:
Bürgermeisterwahlen sind wie Kuchenbuffets auf’m Dorf: Erst warten alle ab, dann schlagen sie unerwartet zu. CSU und SPD stecken schon die Messer. Die Freien Wähler winken noch mit dem Topf Sahne. Wer am Ende den größten Happen bekommt? Liebe Leute, entscheidet selbst – bleibt dran und geht wählen. Wer hat, der hat.

Foto: Mirko Fryska

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SchauerheimBaugebietBaureifWordPress

Schauerheim – Für alle Häuslebauer:innen, Zukunftsplaner:innen und Geduldsheld:innen in Schauerheim und Umgebung: Jetzt kommt Bewegung in euren Baustellen-Traum! Sechsmal Stadtrat, unzählige Paragrafen, und jetzt: Endlich geht’s los mit neuen Bauplätzen. Die letzte Hürde ist gefallen – jetzt kann wirklich jede:r an die Schaufel!

Worum geht’s? Schauerheim hat endlich sein neues Baugebiet am nordwestlichen Ortsrand in trockenen Tüchern. Nach jahrelangem Hin und Her, sechs endlosen Sitzungen und einem Verwaltungsvorlauf, der sich zog wie Kaugummi, sind jetzt acht Bauplätze offiziell baureif.

Was hat so lange gedauert? Ein Fitzel Grundstück ragte in den Naturpark Steigerwald – scheinbar ein Mini-Problem, in Bürokraten-Deutschland allerdings ein echter Showstopper. Für so einen Spaß braucht’s eine Änderung im Landschaftsschutzgebiet, die Behörden lieben sowas. Dazu noch wechselnde Vorschriften, ein neues Verfahren und unzählige Stellungnahmen. Am Ende wusste vermutlich nicht mal mehr das Rathaus, wie viele Papierberge das Projekt inzwischen produziert hatte. Die Stadträt:innen vermutlich im Ehrenamt auf Zeitreise zwischen Hoffnung und Verzweiflung – wie wir alle, wenn das Jobcenter einen neuen Schrieb schickt.

Jetzt aber ist der Papierkrieg gewonnen. Über die Weinbergstraße werden künftig acht Grundstücke zugänglich gemacht – kleine Oase für Familien, Haustierfreund:innen oder Hobby-Gärtner:innen. Natürlich: Auch Naturschutz wurde bedacht. Beleuchtung? Klar, aber bitte so, dass Igel nicht geblendet werden und die Glühwürmchen weiter Party machen können.

Fazit? Bürger:innen, aufgepasst: Dieses Baugebiet hat mehr Wendungen erlebt als manche Daily-Soap und ist nun endlich fertig. Zeit zu bauen, nicht zu warten! Wer jetzt noch länger zögert, versäumt vielleicht schon die nächste Planungsrunde – in der dauert’s dann nicht mehr drei, sondern fünf Jahre. Willkommen in Bayern – wo der Weg zum Eigenheim manchmal eben ein Marathon mit Akten- und Paragraphen-Hürden ist. Aber: Wer nicht kämpft, bekommt keine Baugrube.

Und falls ihr dachtet, das sei schon absurd: Unsere Verwaltung verlegt sogar Fahrradwege schneller, als ein Baugebiet entsteht. Prost Mahlzeit – und ran an die Baupläne!

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Neustadt an der Aisch

Eis frei – oder doch nicht? Der Stadtrat in Neustadt hat’s entschieden: Wer jetzt denkt, einfach mal flott übers Eis zu schlittern, muss erstmal die neue Verordnung checken! Ab sofort heißt es: Erst lesen, dann rutschen, sonst droht Ärger.

Worum geht’s? Am 12. Februar 2026 hat der Stadtrat die „Eisflächenverordnung“ beschlossen – offiziell klingt das natürlich nach „EisVO“. Kurz gesagt: Wer aufs Eis der Stadtgewässer möchte (weißer Teich, Stadtgraben und Co.), muss sich an klare Regeln halten. Warum? Weil schon ein falscher Schritt im Winter reichen kann, und zack – bricht man durch. Und dann? Rufen wieder alle nach mehr Sicherheit.

Die neue Verordnung will genau das: mehr Sicherheit für uns, unsere Kids und alle, die sich mutig aufs Eis wagen. Wer einfach so drauflos läuft oder sogar mit dem Rad über den Weiher brettert, muss ab jetzt mit saftigen Konsequenzen rechnen. Die Stadt will nämlich verhindern, dass Rettungsdienste bei jedem dünnen Eis gleich anrücken müssen – und dass Bürger:innen am Ende noch am Krankenhausbett landen.

Falls ihr jetzt das große Kleingedruckte braucht: Im Rathaus (Marktplatz 5, 2. Stock, Zimmer 25) liegt die ganze Satzung aus. Aber husch, husch – Einsicht gibt’s nur bis 18. März 2026 während der Dienststunden. Ist das fair? Macht’s Sinn? Oder nimmt uns das nur den Spaß? Sagt es uns! Online, offline, Hauptsache laut – denn immerhin geht’s um unser Wintervergnügen.

Und mal ehrlich: Regeln auf dem Eis – klingt nach Spaßbremse, ist aber vielleicht der Unterschied zwischen einer coolen Rutschpartie und dem Bad im eiskalten Wasser. Neustadt macht’s vor – was machen Emskirchen, Wilhelmsdorf & Co.? Wir bleiben dran!

Quelle: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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NeustadtStadtratSanierungenWordPress

Neustadt an der Aisch, interessant für alle in Neustadt, Diespeck, Emskirchen, Markt Erlbach, Neuhof, Wilhelmsdorf und Hagenbüchach

Jetzt wird aufgeräumt – im wahrsten Sinne! Neustadt macht sauber, Neustadt macht Politik und: Neustadt sucht Biergarten-Bewirtung! Wer jetzt nicht neugierig ist, hat den Schuss noch nicht gehört…

Worum geht’s? Ein volles Jahr steht an und es tut sich so einiges: Vom Frühjahrsputz übers Wahljahr bis zu neuen Schildern auf unseren Straßen, Müllsammelaktionen und Straßenbaustellen. Ja, langweilig wird’s in Mittelfranken bestimmt nicht.

Das Wichtigste im Überblick:

– **Frühjahrsputz 2026:** Vom 13. bis 21. März heißt‘s: „Neustadt macht sauber“! Ob allein, im Verein oder als Familie – jede helfende Hand zählt. Wer Müll aufsammelt, macht nicht nur unsere Flure schöner, sondern kriegt am 21. März auch ’n zünftiges Mittagessen am Bauhof. Fairer Deal, oder?

– **Kommunalwahl 2026:** Am 8. März ist es wieder soweit: Wer wird Bürgermeister:in, wer kommt in den Stadtrat, wer in den Kreistag? Mitbestimmen? Unbedingt. Denn mal ehrlich: Auch wer sich nicht für Politik interessiert, muss später mit den Entscheidungen leben – wie mit schlechtem Wetter beim Straßenfest.

– **Kirchweih-Biergarten:** Für die Kirchweih von 2027 bis 2031 sucht die Stadt Menschen, die den Biergarten schmeißen wollen. Wer schon immer mal zapfen UND verdienen wollte – jetzt ist der Moment!

– **Kultur für alle:** Die NeuStadtHalle am Schloss bleibt Kultur-Treffpunkt: Konzerte, Theater, Ausstellungen – Programm so bunt wie der Dschungelkönig am Faschingsdienstag.

– **Straßen & Schilder:** Neustadt wird moderner: Unter jedem Straßenschild, das nach einer Person benannt ist, gibt’s bald Zusatzschilder mit Lebensdaten und QR-Code – für alle, die immer schon wissen wollten, was Friedrich Müller eigentlich gemacht hat. Rund 60 Schilder werden aufgerüstet.

– **Ökokonto & Waldaufwertung:** Sechs Waldflächen in Eggensee bekommen ein „grünes Upgrade“. Das bringt der Stadt satte 789.000 Wertpunkte im Ökokonto – kann später als Ausgleich für Bauprojekte eingetauscht werden. So läuft halt Naturschutz light, bayerisch.

– **Straßenbau:** Bamberger Straße und die Einmündung Riedfeldbahnhofstraße werden noch dieses Jahr saniert. Deckenschäden, Netzrisse – Neustadts Straßen haben mehr Falten als der Durchschnittsrentner. Zusammen fast 280.000 Euro Kosten – aber hey, dann rollt’s wieder!

Alles in allem: Von Wahl zur Putzwoche, von Prosecco im Park bis Baustelle vorm Netto – Neustadt bleibt lebendig und ein bisschen verrückt!

Kommentar der Redaktion:
Wer jetzt noch meckert, bekommt das nächste QR-Code-Schild direkt auf den Bildschirm gedübelt. Und was lernen wir daraus? In Neustadt gilt wie immer: Wer mitmischt, bekommt Maultaschen UND Mitspracherecht. Mittelfranken – nie langweilig, oft kurios, meistens ziemlich sympathisch.

Quelle: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles

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Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

Funkloch-Alarm, Bürokratie-Bingo und Wasserspender für die Chef:innen – was die Kreispolitik gerade beschäftigt, lest ihr nur hier! Wo es bald frische Teppiche und weniger Plastikflaschen gibt? Wer bringt uns endlich schnelles Netz auf dem Feldweg? Lest weiter, wenn ihr wissen wollt, wie sich euer Alltag wirklich verändern könnte.

Darum geht’s:
Im Landkreis brodelt’s. Wer schlecht telefonieren kann, ist nicht allein: Das Landratsamt hat alle Gemeinden gefragt, wo bei Mobilfunk, Netz & Co. der Empfang hängen bleibt. Ziel: Herausfinden, in welchen Eckchen der Schuh am dollsten drückt. Die letzte Rückmeldung fehlt noch, dann geht’s ans Auswerten und (vielleicht!) an konkrete Lösungen. Der Clou: Es gibt laut Landrat Dr. Christian von Dobschütz keinen Allheilmittel-Knopf, weil die Ursachen so verschieden sind, wie unsere Lieblingsbrote.

Im Wirtschafts-Rampenlicht will man auch stehen: Am 28. Juni steigt die EXPO-NEA. Die feiert Wirtschaft aus der Region – und lockt Familien mit Gastronomie und Kinderbespaßung. Praktisch: Unternehmen, die händeringend Menschen suchen, treffen hier auf potenzielle Kolleg:innen.

Das Bürokratie-Monster bekommt vielleicht einen Maulkorb. Die Freien Wähler wollen, dass unser Landkreis in Bayern Modellregion für weniger Vorschriften wird – für alle, die sich schon mal gefragt haben, warum Anträge sich anfühlen wie eine Steuererklärung in Blindenschrift. Die Regierenden in München finden die Idee spannend, Kriterien zur Auswahl gibt’s aber noch nicht. Unser Landkreis hat jedenfalls schon „hier“ gerufen. Abwarten, ob wir beim Cutten von Vorschriften mit im Pilotbot sitzen.

Und das Landratsamt selbst? Kein Komplettabriss, sondern Sanieren mit Handbremse. Neue Teppichböden, ein Zwischenlager für Pakete, sanierten Kantine und zwei neue Teeküchen stehen auf dem Wunschzettel. Außenanlagen für schlanke 1,7 Millionen Euro gibt’s gleich dazu – da schimpfen die Grünen, die Verwaltung kontert locker ab: „Brauchen wir für unseren Betrieb!“. Insgesamt kostet das erstmal 2,6 Millionen Euro – zum Vergleich: eine komplette Generalsanierung hätte uns wohl das 12-Fache (!) gekostet. Da kann man nur sagen: Teppich statt goldener Wasserhahn.

Apropos Wasser: Die Behörde verteilt jetzt Wasserspender für rund 10.000 bis 15.000 Euro. Wer bisher Mineralwasser schleppen musste, kann dem Rücken künftig danken. Die Rechnung? Spart mittelfristig 32.000 Euro pro Jahr für Flaschenwasser. Endlich! Da darf man mal anstoßen – mit Leitungswasser, versteht sich.

Redaktionelle Meinung:
Na klar, nicht jeder Beschluss ist gleich ein Quantensprung. Aber während andernorts noch gestritten wird, ob WLAN Strahlung macht, basteln wir uns hier die Zukunft mit Sparkalkül und Trinkwassersprudel. Wer hätte gedacht, dass die Revolution aus der Teeküche startet?

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Neustadt an der Aisch. Rund 400 bis 450 Besucherinnen und Besucher strömten am Donnerstagabend in die NeuStadtHalle, um beim Radio-8-Wahlabend die Kandidatin und Kandidaten für das Bürgermeisteramt live zu erleben. Schon lange vor Beginn bildeten sich erste Grüppchen vor dem Eingang – beste Plätze waren begehrt. Und die ersten Reihen waren fest in der Hand zahlreicher Listenkandidatinnen und -kandidaten, die ihren jeweiligen Favoriten sichtbar den Rücken stärkten.

Moderator Klaus Seeger führte souverän, humorvoll und mit spürbarer Wertschätzung für die demokratische Debatte durch den Abend. Mit pointierten Fragen, locker eingestreuten Witzen und einem Gespür für die richtige Dramaturgie gelang es ihm, Nervosität abzubauen und zugleich inhaltliche Tiefe zu ermöglichen.

Linken-Kandidat sagt kurzfristig ab

Eigentlich waren fünf Bewerber angekündigt. Der 21-jährige Kandidat der Linken, André Hufnagel, hatte seine Teilnahme jedoch kurzfristig wieder abgesagt und nahm stattdessen im Publikum Platz. Eine verpasste Gelegenheit: Gerade bei einem solchen Format bietet sich die Chance, Inhalte und Persönlichkeit vor breitem Publikum zu präsentieren und Profil zu zeigen.

Auf dem Podium standen damit Gerd Scheuenstuhl (FDP), Harald Haag (FWG), Heike Gareis (SPD) und Alexander Müller (CSU). Anfangs war allen die Anspannung anzumerken, doch spätestens nach einer Viertelstunde entwickelte sich eine sachliche, respektvolle Diskussion – ganz im Stil der Neustädter Kommunalpolitik: Man kennt sich, man widerspricht sich, aber man bleibt anständig.

Heike Gareis mit Erfahrung und klarer Linie

Heike Gareis überzeugte vor allem mit ihrer kommunalpolitischen Erfahrung, ihrer klaren Struktur in den Antworten und einer spürbaren Leidenschaft für die Stadt und ihre Menschen. Sie kündigte an, im Falle ihrer Wahl innerhalb der ersten 100 Tage ein Gremium zur Belebung der Innenstadt einzurichten – mit Architekten, Verwaltungsexperten, aber eben auch mit Bürgerinnen und Bürgern. Bürgernähe nicht nur als Schlagwort, sondern als Arbeitsprinzip.

Auch bei der Einschätzung der städtischen Finanzlage blieb sie differenziert: Ja, die Lage sei angespannt – aber Neustadt verfüge über wirtschaftliche Stärke und Selbstheilungskräfte. Dieser sachliche Optimismus wirkte fundiert und realistisch.

Ihr Vorstoß für ein Mehrgenerationen-Projekt im alten Feuerwehrhaus unterstrich ihren sozialpolitischen Schwerpunkt. Als ein Mitbewerber diese Idee als „Bilderbuchmentalität” bezeichnete, blieb Gareis ruhig – und stellte im Gegenzug die konkrete Frage nach verfügbaren Gewerbeflächen. Eine Antwort blieb aus.

Viel Detail – aber wenig Vorbereitung?

Gerd Scheuenstuhl präsentierte sich mit einem sehr umfangreichen Programm auf seiner Website und ging bei vielen Vorschlägen stark ins Detail. Gleichzeitig wirkte er stellenweise weniger strukturiert in der Darstellung und bei Nachfragen nicht immer sattelfest – etwa bei der konkreten Benennung verfügbarer Flächen. Hier hätte man sich etwas mehr Vorbereitung und Praxisnähe gewünscht.

Harald Haag punktete mit bodenständigem Auftreten und seiner „Ich-bin-einer-von-euch”-Haltung. Als politischer Newcomer machte er keinen Hehl aus seiner fehlenden Stadtratserfahrung – was sympathisch wirkte, aber auch zeigte, dass ihm die kommunalpolitische Routine noch fehlt.

Alexander Müller stellte Wohnraumschaffung und Baugebiete in den Mittelpunkt. Er betonte mehrfach Kontinuität und langfristige Perspektive – mit 34 Jahren wolle er mehr als nur eine Amtsperiode gestalten. Auch er blieb sachlich, wirkte jedoch in manchen Antworten eher allgemein als konkret.

Viel Gemeinsamkeit, unterschiedliche Gewichtung

Inhaltlich lagen die Schwerpunkte gar nicht so weit auseinander: Innenstadtbelebung, Wohnraum, Gewerbeansiedlung, solide Finanzen. Unterschiede zeigten sich vor allem in der Gewichtung – und im Stil.

Während Scheuenstuhl die Rolle des aktiven Wirtschaftsförderers betonte, sieht sich Haag als Vermittler, Müller als verlässlicher Dauerbürgermeister. Heike Gareis hingegen setzte klar auf soziales Miteinander, Bürgerbeteiligung und strategische Innenstadtentwicklung – mit einem Mix aus Pragmatismus und Vision.

Kommentar der Redaktion

Verloren hat an diesem Abend niemand. Aber gewonnen hat vielleicht die Erfahrung.

Kommunalpolitik ist kein Planspiel und kein Debattierclub. Sie ist Detailarbeit, Haushaltszahlen, Flächennutzungspläne – und vor allem das tägliche Ringen um tragfähige Kompromisse. Wer hier schon Jahre mitgestaltet hat, bringt schlicht einen Vorsprung mit.

Heike Gareis wirkte an diesem Abend vorbereitet, strukturiert und nah an den Themen – ohne in Schlagworten zu verharren. Andere Bewerber zeigten Engagement und gute Ansätze, aber auch, dass Erfahrung im Stadtrat nicht durch Enthusiasmus allein zu ersetzen ist.

Und wer eine Bühne wie diesen Wahlabend ungenutzt lässt, darf sich zumindest die Frage gefallen lassen, ob er die Chance zur Präsentation nicht vertan hat.

Am 8. März entscheiden die Wählerinnen und Wähler, welches Konzept sie überzeugt. Spannend bleibt es – sachlich hoffentlich auch weiterhin.

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Neustadt an der Aisch

Jetzt mal ehrlich: Wer bei Stadtrat sofort an graue Aktenberge denkt, hat wohl noch nie gesehen, wie im Rathaus die Fetzen fliegen! Am 4. März könnte es nämlich wieder richtig spannend werden – da stehen gleich mehrere heiße Eisen zur Debatte, und ihr dürft direkt dabei sein!

Worum geht’s? Neustadts Stadtrat tagt. Ab 19 Uhr im großen Sitzungssaal – alles, was unsere Stadt bewegt, kommt auf den Tisch. Keine Mauerblümchenthemen, sondern: Pläne für neue Wohnungen, frische Ideen für die Innenstadt, Verkehr, Umwelt, Türkei-Urlaub für die Ampelanlage (okay, den letzten Punkt erfinde ich mal, aber ihr merkt schon – nichts, was euch kaltlassen muss).

Die Tagesordnung? Könnt ihr ganz easy online nachlesen – so wisst ihr vorab, worum gezankt, gefeilscht und vielleicht sogar gelacht wird. Die Verwaltung hat alles ins Netz gestellt, keine Ausreden mehr!

Also: Wenn euch euer Neustadt nicht wurscht ist, schnappt euch vielleicht einen Freund, den Lieblingskaffee – und mischt euch ein! Anregungen, Zwischenrufe, kritische Fragen – der Saal darf brummen, sonst lachen sich die alten Aktenordner tot. Denn klar ist: Demokratie lebt davon, dass wir alle nicht nur meckern, sondern auch mitreden.

Falls ihr euch fragt, wie viel Beteiligung bei Stadtratssitzungen sonst so ist: Laut einer Umfrage des Deutschen Städtetags gehen im Schnitt weniger als 5 Prozent der Einwohner:innen zu ihren lokalen Sitzungen. Also: Auf geht’s, lasst uns diesen Schnitt schlagen!

Mein Tipp: Mitmachen ist besser als später jammern. Und falls doch alles vorbei ist – keine Sorge, beim nächsten Mal kommt bestimmt wieder neues Futter für euren demokratischen Appetit.

Quellenangabe: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch. Rund 400 bis 450 Besucherinnen und Besucher strömten am Donnerstagabend in die NeuStadtHalle, um beim Radio-8-Wahlabend die Kandidatin und Kandidaten für das Bürgermeisteramt live zu erleben. Schon lange vor Beginn bildeten sich erste Grüppchen vor dem Eingang – beste Plätze waren begehrt. Und die ersten Reihen waren fest in der Hand zahlreicher Listenkandidatinnen und -kandidaten, die ihren jeweiligen Favoriten sichtbar den Rücken stärkten.

Moderator Klaus Seeger führte souverän, humorvoll und mit spürbarer Wertschätzung für die demokratische Debatte durch den Abend. Mit pointierten Fragen, locker eingestreuten Witzen und einem Gespür für die richtige Dramaturgie gelang es ihm, Nervosität abzubauen und zugleich inhaltliche Tiefe zu ermöglichen.

Linken-Kandidat sagt kurzfristig ab

Eigentlich waren fünf Bewerber angekündigt. Der 21-jährige Kandidat der Linken, André Hufnagel, hatte seine Teilnahme jedoch kurzfristig wieder abgesagt und nahm stattdessen im Publikum Platz. Eine verpasste Gelegenheit: Gerade bei einem solchen Format bietet sich die Chance, Inhalte und Persönlichkeit vor breitem Publikum zu präsentieren und Profil zu zeigen.

Auf dem Podium standen damit Gerd Scheuenstuhl (FDP), Harald Haag (FWG), Heike Gareis (SPD) und Alexander Müller (CSU). Anfangs war allen die Anspannung anzumerken, doch spätestens nach einer Viertelstunde entwickelte sich eine sachliche, respektvolle Diskussion – ganz im Stil der Neustädter Kommunalpolitik: Man kennt sich, man widerspricht sich, aber man bleibt anständig.

Heike Gareis mit Erfahrung und klarer Linie

Heike Gareis überzeugte vor allem mit ihrer kommunalpolitischen Erfahrung, ihrer klaren Struktur in den Antworten und einer spürbaren Leidenschaft für die Stadt und ihre Menschen. Sie kündigte an, im Falle ihrer Wahl innerhalb der ersten 100 Tage ein Gremium zur Belebung der Innenstadt einzurichten – mit Architekten, Verwaltungsexperten, aber eben auch mit Bürgerinnen und Bürgern. Bürgernähe nicht nur als Schlagwort, sondern als Arbeitsprinzip.

Auch bei der Einschätzung der städtischen Finanzlage blieb sie differenziert: Ja, die Lage sei angespannt – aber Neustadt verfüge über wirtschaftliche Stärke und Selbstheilungskräfte. Dieser sachliche Optimismus wirkte fundiert und realistisch.

Ihr Vorstoß für ein Mehrgenerationen-Projekt im alten Feuerwehrhaus unterstrich ihren sozialpolitischen Schwerpunkt. Als ein Mitbewerber diese Idee als „Bilderbuchmentalität” bezeichnete, blieb Gareis ruhig – und stellte im Gegenzug die konkrete Frage nach verfügbaren Gewerbeflächen. Eine Antwort blieb aus.

Viel Detail – aber wenig Vorbereitung?

Gerd Scheuenstuhl präsentierte sich mit einem sehr umfangreichen Programm auf seiner Website und ging bei vielen Vorschlägen stark ins Detail. Gleichzeitig wirkte er stellenweise weniger strukturiert in der Darstellung und bei Nachfragen nicht immer sattelfest – etwa bei der konkreten Benennung verfügbarer Flächen. Hier hätte man sich etwas mehr Vorbereitung und Praxisnähe gewünscht.

Harald Haag punktete mit bodenständigem Auftreten und seiner „Ich-bin-einer-von-euch”-Haltung. Als politischer Newcomer machte er keinen Hehl aus seiner fehlenden Stadtratserfahrung – was sympathisch wirkte, aber auch zeigte, dass ihm die kommunalpolitische Routine noch fehlt.

Alexander Müller stellte Wohnraumschaffung und Baugebiete in den Mittelpunkt. Er betonte mehrfach Kontinuität und langfristige Perspektive – mit 34 Jahren wolle er mehr als nur eine Amtsperiode gestalten. Auch er blieb sachlich, wirkte jedoch in manchen Antworten eher allgemein als konkret.

Viel Gemeinsamkeit, unterschiedliche Gewichtung

Inhaltlich lagen die Schwerpunkte gar nicht so weit auseinander: Innenstadtbelebung, Wohnraum, Gewerbeansiedlung, solide Finanzen. Unterschiede zeigten sich vor allem in der Gewichtung – und im Stil.

Während Scheuenstuhl die Rolle des aktiven Wirtschaftsförderers betonte, sieht sich Haag als Vermittler, Müller als verlässlicher Dauerbürgermeister. Heike Gareis hingegen setzte klar auf soziales Miteinander, Bürgerbeteiligung und strategische Innenstadtentwicklung – mit einem Mix aus Pragmatismus und Vision.

Kommentar der Redaktion

Verloren hat an diesem Abend niemand. Aber gewonnen hat vielleicht die Erfahrung.

Kommunalpolitik ist kein Planspiel und kein Debattierclub. Sie ist Detailarbeit, Haushaltszahlen, Flächennutzungspläne – und vor allem das tägliche Ringen um tragfähige Kompromisse. Wer hier schon Jahre mitgestaltet hat, bringt schlicht einen Vorsprung mit.

Heike Gareis wirkte an diesem Abend vorbereitet, strukturiert und nah an den Themen – ohne in Schlagworten zu verharren. Andere Bewerber zeigten Engagement und gute Ansätze, aber auch, dass Erfahrung im Stadtrat nicht durch Enthusiasmus allein zu ersetzen ist.

Und wer eine Bühne wie diesen Wahlabend ungenutzt lässt, darf sich zumindest die Frage gefallen lassen, ob er die Chance zur Präsentation nicht vertan hat.

Am 8. März entscheiden die Wählerinnen und Wähler, welches Konzept sie überzeugt. Spannend bleibt es – sachlich hoffentlich auch weiterhin.

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Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch, Landkreis NEA

Das ist ja ein Hammer: Wilde AfD-Vorwürfe gegen einen kleinen Supermarkt – und dann? Die Fakten klingen ganz anders! Was steckt hinter dem viel geteilten Skandal-Video?

Worum geht’s? Der AfD-nahe Deutschland-Kurier behauptet in einem Video, Betreiber:innen eines kleinen Marktes in der Region würden Asylbewerber:innen Geld von ihren Bezahlkarten gegen Provision aushändigen, das dann ins Ausland geschickt werde. Im gleichen Atemzug wird auch das Landratsamt verdächtigt: Schließlich arbeitet der Sohn der Marktbetreiber:innen dort, und Neustadts Bürgermeister hat den Laden auch noch gelobt! Skandal? Fehlanzeige, sagt das Landratsamt nach ersten Recherchen.

Wer? Die Vorwürfe stammen vom Deutschland-Kurier und wurden prominent von AfD-Kandidat:innen der Region platziert. Wen trifft’s? Die Betreiberfamilie des Marktes – zufällig aus dem Nahen Osten –, deren Sohn und der Bürgermeister sollen angeblich in krumme Geschäfte verwickelt sein.

Was ist dran? Nichts. Der beschuldigte Mitarbeiter des Landratsamtes hat der Behörde freiwillig alle Geschäftsunterlagen gezeigt. Ergebnis: nix Auffälliges! Auch der Betreiber der Bezahlkarten will keine verdächtigen Transaktionen entdeckt haben – und sagt, so einen Fall gäbe es bei dem Markt nicht.

Die Polizei ermittelt trotzdem, aber ohne Vorverurteilung – Respekt dafür. Der Landrat sitzt unterdessen staunend da, wie schnell im Internet aus Gerüchten ein wilder Sturm wird. Die Familie im Fokus? Musste ordentlich persönliche Belastung einstecken, weil ihr Laden im Video unverpixelt auftauchte und sie damit öffentlich am Pranger steht – auch ohne Beweise.

Hintergrund: Solche Skandal-Videos, wie sie der Deutschland-Kurier verbreitet, stehen im klaren Widerspruch zu allen journalistischen Standards. Im Pressekodex heißt es: „Erst recherchieren, dann berichten. Und bis zur Klärung: Unschuldig.“ Alles andere ist Hetze – und trifft hier Menschen, die nichts falsch gemacht haben.

Kommentar der Redaktion: Wer glaubt, mit YouTube-Videos die Welt zu retten, sollte erst Beweise checken – nicht irgendwen anklagen und hoffen, dass etwas hängen bleibt. Vielleicht sollte die AfD mal zur Presseschulung. In Mittelfranken nehmen wir’s lieber solide und sachlich – auch wenn das für manche weniger aufregend klingt als Klicks auf SocialMedia. So viel Sensation war halt mal wieder heiße Luft.

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Neustadt an der Aisch

Müllmonster auf dem Vormarsch? Nicht mit uns! Wer Bock auf frische Luft UND geile Preise hat, ist jetzt gefragt: Neustadt putzt sich raus – und zwar richtig. Lust auf den ultimativen Frühjahrsputz? Dann lies weiter!

Worum geht’s? Ganz einfach: Gemeinsam zeigen wir dem Müll die rote Karte! Vom 13. bis 21. März sind alle Bürger:innen, Familien, Freundeskreise und Vereinsgruppen aus Neustadt an der Aisch eingeladen, ihre Stadt auf Hochglanz zu bringen. Das große Finale steigt am Freitag, 21. März: Ab 9.30 Uhr heißt es Müllsammeln für alle, ab 12 Uhr lädt der Bauhof zum gemeinsamen Mittagessen. Und als extra Ansporn winken die begehrten NEA-Taler – für alle, die mit anpacken, gibt’s die Chance auf fette Gewinne, gestiftet von der Franken Brunnen Stiftung „Jugend und Natur“.

Wie macht ihr mit? Einfach melden – telefonisch unter 09161 666-54 oder per Mail an stadtmarketing@neustadt-aisch.de. Sagt, wer ihr seid, wann ihr sammelt und ob ihr beim gemeinsamen Essen dabei seid – dann bekommt ihr eure Teilnehmernummer fürs Gewinnspiel. Wichtig: Handschuhe nicht vergessen! Und: Wer Kinder mitbringt, muss als Aufsichtsperson dabei sein.

Müllabgabe ist am Bauhof, Karl-Eibl-Straße 6, an folgenden Tagen möglich:
– Mittwoch, 18. März: 10–12 Uhr & 15–16 Uhr
– Freitag, 20. März: 10–12 Uhr
– Samstag, 21. März (Aktionstag): 9–13 Uhr
– Mittwoch, 25. März: 10–12 Uhr & 15–16 Uhr
– Freitag, 27. März: 10–12 Uhr

Also: Lasst uns gemeinsam Neustadt sauberer, grüner und lebenswerter machen!

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
„Frühjahrsputz für Fortgeschrittene – oder: Warum der Müll von gestern immer noch die beste Motivation fürs Heute ist. Deutschlands beliebteste Sportart ist ja eigentlich Bier trinken und nörgeln. Aber Hand aufs Herz: Wenn die Stadt sauber bleibt, meckert’s sich doch viel entspannter. PS: Wer seinen Müll im Wald entsorgt, sollte als Strafe mal die komplette Karnevalssession beim Rosenmontagszug aufsammeln müssen. Also, ran an die Müllsäcke – und vorher noch Krafttraining mit dem Staubsauger!“

Du willst wissen, was sonst noch in der Region abgeht? Schau auf Facebook oder Instagram bei uns vorbei und sag uns deine Meinung! Diskutier mit – wir freuen uns auf deinen Kommentar.

Quelle: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch – Lust auf Lachen, Herzklopfen und eine Prise Irrsinn? Ja, das war Theater mit Gänsehaut und Eierkuchen – und zwar für alle! Was da los war? Alle Plätze in der NeuStadtHalle voll, jede Menge Spannung in der Luft – und am Ende gab es nicht nur Applaus, sondern auch reichlich Stoff zum Nachdenken.

Worum ging’s? Das inklusive Theaterprojekt „Schau mer X“ von Diakoneo-Wohnen Rothenburg und Obernzenn gastierte mit der selbst entwickelten Komödie „Hollerbuschs Traum“ in Neustadt an der Aisch. Auf und hinter der Bühne: Menschen mit und ohne Handicap, die sich gegenseitig viel zutrauen und gemeinsam Großes auf die Beine stellen.

Die Handlung? Reif für ein Dorfkrimi. Im Mittelpunkt: Eine abgefallene Zeiger der Rathausturmuhr. Klingt banal, sorgt aber für eine Lawine schräger Probleme – nicht nur für Bürgermeister:innen mit Zeitmangel. Das Dorf braucht dringend eine Kulturerbe-Auszeichnung – ausgerechnet jetzt klemmt’s am Uhrwerk. Könnte natürlich alles Pech sein… Oder steckt viel mehr dahinter? Intrigen, Schönheits-OPs bei Vollmond, ein KI-Spezialist, der irgendwie von allem zu viel weiß – und mittendrin die clevere Laetizia Hollerbusch, die ganz eigene Pläne verfolgt.

Aber: Es wäre kein gelungenes Gemeinschaftstheater, wenn nicht auch die Freundschaft und der dörfliche Zusammenhalt am Ende siegen würden. Die Maskerade, die Mimik, die Improvisation: Echt starke Leistung! Den besonderen Charme spürten auch die Ehrengäste, unter anderem Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt und Neustadts dritte Bürgermeisterin Heike Gareis.

Klingt nach Spaß – und war es auch. Aber hinter den Witzen und der Komik steckt eine wichtige Botschaft: Egal wie groß die Herausforderungen – gemeinsam, kreativ und mit viel Humor gehen sie leichter von der Hand. Und, ja: Eierkuchen und vegetarische Bratwürste können mehr für den Dorffrieden tun als manchem Amt lieb ist. Vielleicht sollten Politik und Kulturpflege das mal ausprobieren…

**Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):**
**“Patentlösung Dorffrieden: Eierkuchen statt Excel-Listen?“**
Kommen Politiker:innen eigentlich heimlich ins Schwitzen, wenn sie auf einmal ein Problem lösen sollen, das nicht nach Schema F tickt? Der abgefallene Rathaus-Zeiger – Reparaturdauer: Unbekannt. Dorfgemeinschaft – Funktionsfähig, braucht manchmal Eierkuchen. Ehrlich gesagt: Das mit der Auszeichnung ist doch wie bei diesen ominösen Bürgerpreisen irgendwo in Berlin: Meistens geht er an die, die besonders gut Fugen schrubben, aber nie an die, die wirklich was fürs Herz machen. Zeit also, öfter mal auf die Clowns im Dorf zu hören – die wissen schließlich, wie man mit einem Witz die Welt zusammenhält und den Zusammenhalt witzig macht.

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Neustadt an der Aisch

Einbruchschock am Bahnhof! Wer war nachts in der Gaststätte unterwegs? Und warum hatte es jemand auf Zigaretten abgesehen?

Kurz und knackig: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag brachen Unbekannte in die Gaststätte am Hauptbahnhof Neustadt ein. Zwischen 21:30 Uhr abends und 6 Uhr morgens hebelten sie ein Fenster auf, verschafften sich Zutritt und stahlen vor allem Zigarettenschachteln. Die Polizei sucht dringend nach Zeuginnen und Zeugen.

Ob’s die große neue Raucherbande von der Aurach ist oder einfach Gelegenheit macht Diebe? Sicher ist: Für kleine Gaststätten ist so ein Einbruch ein echter Schlag und meist hält sich die Beute für die Täter:innen ohnehin in Grenzen. In Deutschland wird pro Jahr in mehrere zehntausend Lokale eingebrochen – Tendenz wegen besserer Sicherheitstechnik übrigens leicht rückläufig, aber Stress für die Betroffenen bleibt es trotzdem.

Wer in der Nacht etwas Verdächtiges rund um den Hauptbahnhof Neustadt gesehen hat (komische Gestalten, Klirren, nächtliches Licht, alles zählt!), soll sich unbedingt bei der Polizei melden: 09161/88530.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
„Wer Zigaretten klaut, braucht entweder dringend einen Nikotinpflaster-Spendenaufruf – oder hat den Tatort falsch verstanden und wollte eigentlich zum Kiosk. Wie dem auch sei: Dass heute noch auf Kippen und nicht auf Goldbarren gesetzt wird, zeigt eines: Auch Ganoven konnten offenbar nicht mit dem Rauchverbot abschließen. Und wenn man schon einbricht, ist der Beutewert eines Zigarettenautomaten heutzutage ungefähr so wie die Motivation am Montagmorgen – ziemlich gering.“

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Neustadt an der Aisch

Spektakel, Schaum und Schampus – wer nimmt das Zelt, wer zapft das Bier? Die legendäre Neustädter Kirchweih sucht neue Gastgeber:innen! Ihr könnt echt mitmischen und der Festkultur euren Stempel aufdrücken? Hier kommt die Chance.

Worum geht’s?
Die Stadt Neustadt an der Aisch sucht für die Jahre 2027 bis 2031 neue Partner:innen für die Bewirtung der großen Biergartenflächen (A und B) samt Festzelten. Der Vertrag mit den aktuellen Anbieter:innen läuft 2026 aus – jetzt können neue Brauereien oder Festwirt:innen ran.

Wer will mitmachen?
Gefragt sind Menschen und Betriebe, die Lust auf Gastfreundschaft, Bier und Bratwurst in Festzeltatmosphäre haben. Die Kirchweih ist DAS traditionelle Volksfest der Region, zieht jährlich tausende Besucher:innen an und ist fester Bestandteil im Kalender aller, die gern mal feucht-fröhlich feiern, tanzen oder den Umzug bestaunen. Für viele ein Highlight in der sonst eher ruhigen mittelfränkischen Provinz.

Wichtig:
Bewerbungen müssen digital, vollständig, passwortgeschützt bis spätestens Freitag, 20. März 2026, 12 Uhr eingereicht werden. Passwort bitte direkt nach 12 Uhr nachreichen – sonst sieht’s schlecht aus mit Polka auf der Bühne. Nachverhandeln? Ist nicht. Vorbereitung ist also alles! Die Entscheidung fällt bis spätestens 30. April 2026 – dann wissen wir mehr, wer uns von 2027 bis 2031 bewirtet.

Warum überhaupt so ein Tamtam?
Die enorme Nachfrage und das Standing der Kirchweih machen den Bewerbungsprozess wichtig – schließlich wollen viele aus der Region ihren Gerstensaft und ihre Grillkünste präsentieren.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
»Der Kampf ums Festzelt: Wer kriegt das Saufspotlight, wer bleibt auf’m Trockenen?«
Fünf Jahre Fresstempel, Musik und Riesenrad – und jetzt sollen wir Bürger:innen tatenlos zuschauen, wie sich irgendwelche auswärtigen Großbrauer einmischen? Getränkeindustrie und Festzeltbetreiber haben längst den Finger am Buzzer – aber kein Volksfest lebt ohne seine lokalen Allianzen! Wir sagen: Eine Neustädter Kerwa ohne Loscher oder Hofmann wäre wie eine Crowdfarming-Ernte ohne Kartoffeln. Also Daumen drücken! Hauptsache, die Buden stehen, das Bier schmeckt – und die Region feiert weiter sich selbst. Und falls ihr Ideen habt, dann ran an die Macht (also – Bewerbung schreiben geht auch nüchtern).

Habt ihr übrigens Lust, noch mehr Lokales aus der Region zu lesen oder darüber zu diskutieren? Dann schaut auf unserer Facebook- oder Instagram-Seite vorbei – wir sind gespannt auf eure Kirchweih-Erinnerungen und Vorschläge!

Quelle: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch

Achtung, Baustelle am Wahrzeichen! Das Nürnberger Tor ist dicht – Autos müssen draußen bleiben, Bauarbeiten sorgen für Wirbel. Kommt jetzt der große Absturz? Und was wird eigentlich aus dem neuen Supermarkt?

Das Nürnberger Tor – jeder kennt’s, und jetzt wackelt’s. An Mittelfrankens wohl schrägstem Wahrzeichen wird gewerkt, gemauert, gestützt, damit nicht noch mehr Geschichte zu Boden fällt. Doch keine Panik: Das ist (noch) nicht die große Sanierung, sondern „Erste Hilfe“. Seit Wochenbeginn sind die Durchfahrten für Autos dicht, Arbeitstrupps knien im Staub und schichten Stein auf Stein.

Was ist los? Die Handwerker machen Notsicherungen: Links gibt’s Backsteine statt Sandstein, rechts wurden schon 500 Liter Flüssigmörtel reingejagt und das Ganze mit Holzbalken gestützt – damit das Tor nicht zusammenkracht. Besonders gehegt und gepflegt wird das berühmte alte Gewölbe, das lässt sich nicht einfach abstützen wie ein Ikea-Regal. Deshalb gibt’s bald ein neues „Stadttempo“: Schilder zeigen demnächst – 10 km/h durch’s Tor, wer schneller fährt, rüttelt zu stark am alten Gemäuer.

Und es kommt noch dicker (oder besser: leichter): Ab nächster Woche müssen Lkw-Fahrer:innen mit mehr als 7,5 Tonnen draußen bleiben! Für fette Trucks ist dann Endstation am Gewerbegebiet Kleinerlbach – 1,5 Kilometer vorm Tor ist Schluss. Das soll helfen, weniger Erschütterung, weniger Stress für den alten Stein. Die Stadt will’s richten, aber sagt ehrlich: Alles erstmal nur vorläufig, die richtig große Sanierung (auf die wir seit Jahren warten) soll „hoffentlich“ dieses Jahr anfangen – wie oft haben wir das schon gehört …

Und noch ein Gerücht mit Herzklopfen: Der neue Rewe-Markt in der Markgrafenstraße. Da stehen die Leute schon in Warnwesten auf dem alten Ziegler-Gelände, reißen ab, planieren – Baubeginn noch im März! Der neue Supermarkt soll spätestens Anfang 2027 fertig sein. Da bleibt genug Zeit für einen kleinen Plausch vor’m Nürnberger Tor, solange es noch steht.

Für alle Neustädter:innen: Das Nürnberger Tor steht für Heimat, für „Willkommen daheim“. Seit Jahrhunderten schützt es mehr als nur das Stadtbild – es ist unser Symbol fürs Ankommen, egal ob aus dem Aischgrund oder von Weltreise.

🎙️ Kommentar der Redaktion
Das Tor nach Hause – Gedanken zum Nürnberger Tor in Neustadt an der Aisch

Es ist das Wahrzeichen der Stadt: das Nürnberger Tor.

Früher rollte hier noch deutlich mehr Verkehr hindurch – als die Bundesstraße 8 direkt durch das Tor führte und Lastwagen wie selbstverständlich unter dem alten Gemäuer hindurchdonner­ten. Heute ist es verkehrlich entlastet, aber noch immer stark frequentiert. Und vor allem: präsent.

Denn dieses Tor war einst dazu gedacht, Freunde einzulassen und Feinde fernzuhalten. Es war Schutz, Grenze und Kontrolle zugleich. Heute hat es eine andere Bedeutung bekommen.

Man sieht es schon von Weitem. Und für jeden echten Neustädter und jede Neustädterin ist es mehr als nur ein historisches Bauwerk – es ist ein Gefühl.

Ob man von einer Weltreise zurückkehrt oder nur einen Ausflug durchs Aischtal gemacht hat: Taucht das Nürnberger Tor am Horizont auf, weiß man, dass man zuhause ist. Dieses eine Bauwerk sagt mehr als jedes Ortsschild.

Wir Neustädter hoffen, dass die Arbeiter am Tor wissen, was dieses Tor für unsere Stadt bedeutet. Dass hier nicht nur Steine stehen, sondern Geschichte. Und dass hier nicht nur saniert wird, sondern ein Stück Heimat bewahrt wird.

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