Neues aus Neustadt:

Fest der Begegnung feiert Vielfalt mit Musik und Genuss

+ Vielfalt auf der Bühne: Tänze und Gesang begeistern

* Internationale Küche bringt Menschen genussvoll zusammen
* Fest setzt starkes Zeichen für Frieden und Miteinander

# Tänze, Gesang und internationale Küche

## Beim 17. Fest der Begegnung in Neustadt wurde Vielfalt nicht nur gezeigt, sondern gemeinsam erlebt

**Neustadt a.d. Aisch** – Tanz, Musik, Mitmachaktionen, Infostände und Spezialitäten aus vielen Ländern: Beim inzwischen 17. **Fest der Begegnung** an der Jean-Paul-Allee neben der NeuStadtHalle am Schloss war am Sonntag einiges geboten. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Neues kennenzulernen und einen abwechslungsreichen Tag zu erleben.

Vor allem auf der Bühne wurde die kulturelle Vielfalt sichtbar. Die Mädchen des Tanzsportzentrums Wolf aus Neustadt setzten mit ihrer Darbietung unter dem Motto **„Bock auf bunt“** ein fröhliches Zeichen. Mit Tanz und Gesang brachte auch eine mazedonische Gruppe ihre Traditionen auf die Bühne. Später sorgten südamerikanische Rhythmen schnell dafür, dass die Tanzfläche nicht lange leer blieb.

Auch afrikanischer Tanz, Zauberei, das Tanzstudio Lebensfreude, ein buntes Mitmachprogramm sowie Line Dance gehörten zum Programm des sonnigen Festtages. Zum Abschluss wurde noch der **Drum Circle mit Knuth Jerxsen** angekündigt. Unter den Künstlern waren außerdem die Lehrlinge des Zauberers vertreten. Das geplante ukrainische Theater musste krankheitsbedingt ausfallen.

Nicht nur auf der Bühne, auch rund um das Festgelände war viel geboten. Mit dabei waren unter anderem der **Jugendmigrationsdienst** und das **Islamische Kulturzentrum** mit einem Informationsstand. Die **Omas gegen Rechts** luden zu einem Mitmachtheater ein, während die evangelische Kirche mit einer Sitzgruppe Raum für Gespräche und Austausch schuf. Die Neustädter Grundschulen präsentierten unter anderem das Bilderbuch **„Die Mauer“**.

Auch kulinarisch zeigte sich das Fest international. **Pantera** bot südamerikanisches Kunsthandwerk und Speisen an. Die mazedonische Gruppe servierte **Cevapcici** und traditionelle Gerichte aus ihrer Heimat. Gegrilltes gab es beim **Asia Wok**, afrikanisches Essen bei **Ade**. **Ayten** hatte unter anderem **Lahmacun**, **Corn Dogs**, Getränke und **Langos** im Angebot.

Für Familien und Kinder gab es ebenfalls viele Angebote. **EvoRi** und **Montessori NEA** versorgten ihre Gäste mit Kuchen, süßem und salzigem Gebäck und boten eine Bastelstation an. Der **Schlosskindergarten** und die **Kinderkrippe Hasennest** hatten Muffins und Kinder-Cocktails vorbereitet. Der **Jugendtreff Lazarett** und **Integra** stemmten ein buntes Mitmachprogramm. Die Mittagsbetreuung der Grundschule Neues Schloss zeigte das **Pflanzen von Sonnenblumen**.

Moderiert wurde die Veranstaltung von **Josef Merrath** vom Jugendtreff Lazarett. Initiiert worden war das Fest einst vom Verein **Integra**.

In den Grußworten wurde deutlich, worum es an diesem Tag im Kern ging: um ein friedliches und offenes Miteinander. Der stellvertretende Landrat **Reinhard Streng** wünschte den Gästen, dass bei diesem Fest auch neue Freundschaften entstehen. Unabhängig von Herkunft und Nation verbinde alle Menschen der Wunsch nach einem friedlichen Zusammenleben. Gerade in Zeiten wachsender nationalistischer Strömungen sei das wichtiger denn je.

Auch Neustadts dritte Bürgermeisterin **Kerstin Rauner** unterstrich die Bedeutung des Festes. Neustadt sei heute Heimat für Menschen aus **80 Nationen**. Diese Vielfalt sei über viele Jahre gewachsen und mache die Stadt aus. Oft brauche es gar nicht viele Worte, sagte Rauner – manchmal reiche schon ein Lächeln.

Das Fest der Begegnung fand im Rahmen der **Woche rund um den Ehrentag** statt, einem bundesweiten Mitmachtag rund um den Geburtstag des Grundgesetzes am **23. Mai**. Dabei wurde auch ein Zitat von Bundespräsident **Frank-Walter Steinmeier** aufgegriffen: Engagement dürfe Spaß machen – und genau das war in Neustadt am Sonntag deutlich zu spüren. Begegnung, Gemeinschaft und Freude gingen hier Hand in Hand.

**Kommentar der Redaktion:**
Man kann über Feste viel reden – schöner ist es, wenn man sie einfach besucht. Das Fest der Begegnung hat einmal mehr gezeigt, dass Vielfalt nicht nach Vortragssaal klingt, sondern nach Musik, Gesprächen, Kinderlachen und dem Duft von Essen aus aller Welt. Oder kurz gesagt: Wenn man miteinander feiert, merkt man schnell, dass Unterschiede nicht trennen müssen – und dass ein Teller mit etwas Gutem drauf oft die schnellste Form der Verständigung ist.

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