Neues aus Hagenbüchach:

Wachstum, Kreisstraßen-Bau und App für Bürger:innen

+ Hagenbüchach wächst kaum: Baugebiete bleiben entscheidend

* Kreisstraße NEA 19 wird bis Dezember fertig
* Neue App und mehr Verkehrssicherheit im Fokus

# Hagenbüchach: Wachstum, Kreisstraße und mehr Infos per App

Wie stark soll Hagenbüchach bis 2034 wachsen? Laut dem Amt für Statistik wären es gerade einmal rund 110 Menschen. Das wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung deutlich – und Bürgermeister David Schneider machte klar: Ohne neue Baugebiete werde es auch kaum Zuzug geben. Denn viele potenzielle Grundstücke liegen in privater Hand, und dort sei die Verkaufsbereitschaft offenbar gering. Im Juli wollen Vertreter der Regierung von Mittelfranken und des Landratsamtes deshalb vor Ort genau hinschauen und mögliche Flächen begutachten. „Wir lassen uns überraschen, was sie zu sagen haben“, so Schneider.

Auch bei der Kreisstraße NEA 19 Richtung Bräuersdorf gibt es Neuigkeiten: Nach Angaben des Bürgermeisters soll die Baustelle zwischen Juli und Dezember fertig werden. Im Zuge der Arbeiten will die Gemeinde zudem einen Kanal mitverlegen lassen. Das sei im Freispiegel möglich, also ohne Pumpwerke. Dass dieselbe Firma beide Arbeiten übernehmen könne, sei aus Sicht der Gemeinde sinnvoll.

Vorgestellt wurde außerdem die Heimat-Info-App. Gemeinderätin Susanne Sprenger (HGB) erklärte das Angebot als reine Informationsplattform, über die Bürgerinnen und Bürger schnell und direkt erreicht werden können. Andreas Weghorn (HGB) verwies darauf, dass sich bereits viele Kommunen angeschlossen haben – auch in der Region, etwa Bad Windsheim, Markt Bibart, Markt Taschendorf, Sugenheim und Oberscheinfeld. Dagmar Ludwig (WIR) schlug vor, bei Gemeinden mit bereits gesammelten Erfahrungen nachzufragen, bevor man gegebenenfalls die Anbieterfirma einlädt. Bürgermeister Schneider sagte zu, dazu den Kontakt zu seinen Kolleginnen und Kollegen zu suchen.

Ein weiteres Thema im Rat war die Verkehrssicherheit. Diskutiert wurden unter anderem Haifischzähne an Rechts-vor-Links-Straßen sowie eine direkt auf die Fahrbahn gemalte „30“, um die zulässige Geschwindigkeit besser sichtbar zu machen. Solche Maßnahmen seien kostengünstig und in vielen Orten längst üblich. Andreas Weghorn regte zudem an, im Bereich der Bushaltestelle in Hagenbüchach zeitweise von 6 bis 8 Uhr Tempo 30 anzuordnen – auch das gebe es andernorts bereits.

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