**Neustadt an der Aisch schließt Wärmeplanung ab – über 400 Bürger haben mitgewirkt**
Wie soll in Neustadt an der Aisch künftig geheizt werden – klimafreundlich, bezahlbar und zugleich verlässlich? Mit genau dieser Frage hat sich die Stadt in den vergangenen Monaten intensiv beschäftigt. Nun ist die Kommunale Wärmeplanung abgeschlossen – und die Bürgerinnen und Bürger hatten dabei ein deutliches Wort mitzureden.
Nach Angaben aus dem Rathaus haben sich im Laufe des Verfahrens mehr als 400 Menschen mit Anregungen, Ideen und Rückmeldungen eingebracht. Die Stadtverwaltung bedankt sich ausdrücklich für diese Beteiligung. Die Hinweise aus der Bevölkerung seien eine wertvolle Unterstützung für die Ausarbeitung der Planung gewesen.
Für viele Haushalte ist das Thema von großer Bedeutung. Steigende Energiekosten, Fragen zur künftigen Heiztechnik und der Wunsch nach mehr Klimaschutz beschäftigen Mieter ebenso wie Eigentümer. Die nun abgeschlossene Wärmeplanung soll aufzeigen, wie Neustadt an der Aisch in den kommenden Jahren die Wärmeversorgung strategisch weiterentwickeln will.
Ganz abgeschlossen ist das Thema damit allerdings nicht. Die Stadt weist darauf hin, dass die Kommunale Wärmeplanung regelmäßig überprüft und alle fünf Jahre fortgeschrieben werden soll. So kann kontrolliert werden, ob die gesetzten Ziele erreicht werden und wo möglicherweise nachgebessert werden muss.
Auch künftig sollen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, sich einzubringen. Denn Wärmeplanung, Energieversorgung und Klimaschutz bleiben zentrale Themen für die Stadtentwicklung in Neustadt an der Aisch.
**Kommentar der Redaktion:**
Wärmeplanung klingt erst einmal trocken – fast so spannend wie der Blick in den Heizungskeller. Tatsächlich steckt dahinter aber eine der wichtigsten Zukunftsfragen für Städte und Gemeinden. Denn am Ende geht es nicht nur um Rohre, Netze und Technik, sondern ganz konkret um die Frage: Was kommt die Menschen das Heizen morgen noch? Dass sich in Neustadt über 400 Bürger beteiligt haben, zeigt: Das Interesse ist da. Und das ist auch gut so – denn wenn es um Wärme geht, sollte am Ende nicht nur die Politik ins Schwitzen kommen.
Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch



