7. April 2026

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Markt Erlbach

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**Markt Erlbach als Vorbild: Metropolregion setzt auf Klimaschutz und Energiewende**

Markt Erlbach stand jetzt im Mittelpunkt der Metropolregion Nürnberg: Beim 56. Treffen des Forums „Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung“ drehte sich alles um die große Frage, wie die Region bis 2040 klimaneutral werden kann. Warum ausgerechnet Markt Erlbach als Tagungsort gewählt wurde, wurde schnell klar – der Markt gilt längst als echtes Vorbild in Sachen erneuerbare Energien.

Die Europäische Metropolregion Nürnberg besteht seit 2005 und umfasst 23 Landkreise – von Neustadt/Aisch-Bad Windsheim im Westen über Neustadt an der Waldnaab im Osten bis Weißenburg-Gunzenhausen im Süden und Sonneberg in Südthüringen. Ihr gemeinsames Ziel ist ehrgeizig: Klimaneutralität bis zum Jahr 2040.

Mit genau diesem Thema beschäftigt sich das Forum „Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung“, das nun zu seinem inzwischen 56. Treffen zusammenkam. Austragungsort war diesmal Markt Erlbach. „Wir gehen immer in die Regionen mit Vorbildcharakter“, erklärte Britta Waldhelm, Geschäftsführerin des Forums und Referentin für Umwelt und Gesundheit der Stadt Nürnberg.

Dass Markt Erlbach diesen Vorbildstatus verdient, machte Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß in ihrem Grußwort deutlich. Nach ihren Angaben ist der Eigenbedarf der Marktgemeinde mit 19.000 Megawattstunden zu 173 Prozent gedeckt. Die Stromerzeugung setzt sich dabei aus 67 Prozent Freiflächen-Photovoltaik, 34 Prozent Dachflächen-Photovoltaik, 37 Prozent Biomasse und 24 Prozent Windenergie zusammen. „Wir erzeugen deutlich mehr Strom, als wir selbst verbrauchen – und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur regionalen und überregionalen Energieversorgung“, so Kreß.

Auch bei der Wärmeversorgung ist Markt Erlbach bereits gut aufgestellt. So verwies die Bürgermeisterin auf das sechs Kilometer lange Nahwärmenetz in der Ortsmitte mit 140 angeschlossenen Gebäuden. Zudem wird das Neubaugebiet „Am Kirchsteigfeld“ mit seinen 75 Bauplätzen über Nahwärme versorgt. Im Ortsteil Oberulsenbach spielt außerdem die Biogas-Wärmeproduktion eine wichtige Rolle.

Ein weiterer Standortvorteil: Gleich zwei große Projektierer für erneuerbare Energien haben ihren Sitz in Markt Erlbach – Naturenergie Zeilinger sowie Wust – Wind & Sonne. Für Dr. Birgit Kreß bringt das gleich mehrere positive Effekte mit sich: Es gebe vor Ort kaum Widerstand gegen Windenergie, die Wertschöpfung bleibe durch Bürgeranlagen in der Region und, wie sie mit einem Augenzwinkern betonte, „zahlen beide ordentlich Gewerbesteuer“.

Am Nachmittag referierte Nadine Paulus, Geschäftsführerin von Wust – Wind & Sonne, über den Bürgerwindpark Frankenhöhe. Im Anschluss machte sich die rund 40-köpfige Teilnehmergruppe mit dem Bus selbst ein Bild vor Ort. Insgesamt zählt das Forum etwa 130 Mitglieder.

Bereits am Vormittag wurde im Bürgerhaus zum Löwen intensiv genetzwerkt. Landrat Dr. Christian von Dobschütz begrüßte die Teilnehmer, darunter Klimaschutzmanager der Landkreise sowie Vertreter aus Handwerkskammern, Unternehmen, Politik, Verbänden und Wissenschaft.

Aus dem Neustädter Landratsamt waren Laura Hager und Bertram Bröse von der Kreisentwicklung vertreten. Für die Regierung von Mittelfranken nahm Joachim Fahsl aus dem Bereich „Wirtschaft, Landesentwicklung und Verkehr“ teil. Der Volkswirt ist zudem für die Geschäftsstelle „Energiewende Mittelfranken“ zuständig.

Am Ende bleibt das große gemeinsame Ziel der Metropolregion klar im Blick: Bis 2040 soll die Region klimaneutral werden. Britta Waldhelm betonte die Bedeutung dieses Vorhabens erneut. Auch der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim hat sich dazu bekannt und im Jahr 2024 den Klimapakt unterzeichnet.

**Kommentar der Redaktion:**
Markt Erlbach zeigt, dass Energiewende nicht nur ein Schlagwort für Konferenzen ist, sondern ganz praktisch vor Ort funktionieren kann. Wenn mehr Strom erzeugt wird, als man selbst verbraucht, ist das schon eine Hausnummer – oder in diesem Fall eher eine Marktgemeinde-Nummer. Besonders spannend ist dabei, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt. So wird aus Klimaschutz nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein wirtschaftliches Erfolgsmodell. Und wenn dann sogar noch das Nahwärmenetz wächst und Gewerbesteuer fließt, dürfte man in vielen Rathäusern ganz genau hinschauen.

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**Newcastle-Krankheit: Veterinäramt informiert Geflügelhalter im Landkreis über erhöhte Vorsicht**

Nach fast 30 Jahren ohne Nachweise in Deutschland ist die Newcastle-Krankheit seit Ende Februar 2026 wieder aufgetreten. Fälle wurden in Brandenburg und in Südbayern festgestellt – betroffen waren sowohl große Geflügelbestände als auch kleinere private Haltungen. Im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim gibt es aktuell zwar noch keinen Fall, das Veterinäramt ruft aber vorsorglich zu erhöhter Aufmerksamkeit auf.

Die Newcastle-Krankheit, auch Newcastle Disease (ND), ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Vögeln, die weltweit verbreitet ist. In Deutschland gilt bereits seit den 1990er Jahren eine Impfpflicht für Hühner und Puten – und zwar unabhängig von der Größe des Bestandes. Trotz Impfung kann es zwar zu Infektionen kommen, geimpfte Tiere zeigen in der Regel aber deutlich mildere Krankheitsverläufe und scheiden weniger Virus aus. Vor allem Jungtiere in der Aufzucht sind oft noch nicht ausreichend geschützt.

Die Übertragung erfolgt über die Atemluft sowie durch direkten oder indirekten Kontakt mit virushaltigen Ausscheidungen infizierter Tiere. Auch Menschen können das Virus unbeabsichtigt über Kleidung, Schuhe, Stallausrüstung oder Staub weitertragen.

Die Symptome ähneln denen der klassischen Geflügelpest. Möglich sind unter anderem:

– plötzlich auftretende Todesfälle ohne vorherige Anzeichen
– Fieber, Mattigkeit und Appetitlosigkeit
– struppiges Gefieder und ein Rückgang der Legeleistung
– Atemwegsprobleme wie Niesen, Röcheln oder Atemnot
– Durchfall mit grünlich verfärbtem Kot
– neurologische Auffälligkeiten wie eine schiefe Kopfhaltung

Wie schwer die Krankheit verläuft, hängt vom Virustyp, der Vogelart, dem Alter und dem Impfstatus ab. Besonders schwer betroffen sind häufig Hühner und Puten.

Das Virus kommt zwar auch bei Wildvögeln vor, Hinweise auf ein flächendeckendes Seuchengeschehen bei Wildvögeln gibt es derzeit aber nicht.

Da die Newcastle-Krankheit anzeigepflichtig ist, müssen im Seuchenfall nach EU-Recht alle Tiere eines betroffenen Bestandes getötet und beseitigt werden – auch dann, wenn sie geimpft waren. Zusätzlich würden die Behörden Schutz- und Überwachungszonen einrichten und weitere Untersuchungen veranlassen, um eine Ausbreitung zu verhindern.

Für Menschen stellt die Krankheit nach Angaben des Veterinäramtes keine erhebliche Gefahr dar. Infektionen sind selten und treten fast nur nach direktem Kontakt mit infizierten Tieren auf. Möglich sind leichte grippeähnliche Beschwerden oder eine Bindehautentzündung. Durch Erhitzen wird das Virus abgetötet, deshalb sollte beim Verzehr von Geflügelfleisch und Eiern auf ausreichende Erhitzung geachtet werden.

Das Veterinäramt appelliert an alle Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter sowie an Tierärztinnen und Tierärzte, bei Verdachtsfällen sofort zu handeln. Schon bei kleinsten Auffälligkeiten sollte umgehend der betreuende Tierarzt oder das zuständige Veterinäramt informiert werden – auch bei kleinen privaten Beständen.

Wichtig sind außerdem konsequente Biosicherheitsmaßnahmen. Dazu zählen insbesondere:

– ein Bestandsregister über Zu- und Abgänge
– die Sicherung der Stallanlagen gegen unbefugten Zutritt, Wildtiere und Schadnager
– stallinterne Kleidung und Schuhe oder gründliche Reinigung und Desinfektion
– sorgfältige Händehygiene vor und nach dem Betreten des Stalls
– die sichere Lagerung von Futtermitteln
– keine Verfütterung von Geflügelteilen, Eiern oder Eierschalen

Darüber hinaus empfiehlt das Veterinäramt dringend, gemeinsam mit dem betreuenden Tierarzt den Impfstatus aller Hühner- und Putenbestände zu überprüfen und wenn nötig aufzufrischen. Das gilt ausdrücklich auch für Klein- und Kleinsthaltungen. Zudem wird auf die bestehende Dokumentationspflicht hingewiesen.

Wichtig ist auch: Alle Geflügelhaltungen – selbst kleine private Hobbyhaltungen – sind meldepflichtig und müssen als Nutztierhaltung beim zuständigen Veterinäramt registriert werden.

Kontakt zum Veterinäramt Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim:
vetamt@kreis-nea.de

**Kommentar der Redaktion:**
Auch wenn es aktuell im Landkreis noch keinen Fall gibt, zeigt die Entwicklung in anderen Regionen, wie wichtig Vorsorge ist. Wer Hühner oder Puten hält, sollte das Thema nicht auf die leichte Schulter nehmen – auch nicht, wenn im Stall „doch bisher immer alles gut gegangen ist“. Ein kurzer Blick auf Impfstatus, Stallhygiene und Meldung beim Amt ist am Ende deutlich angenehmer als ein echter Seuchenfall. Und ja: Bürokratie nervt manchmal – aber in diesem Fall kann sie ziemlich viele Federn retten.

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Wilhelmsdorf

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# Ein Projekt jagt das nächste: Wilhelmsdorf steht vor teuren Sanierungen

Volle Reihen bei den Bürgerversammlungen in Wilhelmsdorf und Oberalbach: Bürgermeister Rüdiger Probst gab einen Überblick über laufende Projekte, anstehende Investitionen und die finanzielle Lage der Gemeinde. Dabei wurde schnell klar: In Wilhelmsdorf gibt es derzeit viele Baustellen – im übertragenen wie im wörtlichen Sinn. Vor allem bei Wasser, Kanal, Straßen und Glasfaser stehen kostspielige Maßnahmen auf der Agenda.

In den Bürgerversammlungen berichtete Probst über die Entwicklung der Gemeinde und machte deutlich, dass die vielen laufenden Projekte den finanziellen Spielraum stark einschränken. Bereits der Wasserleitungsbau, der im März 2024 begonnen hatte und Ende April 2025 abgeschlossen wurde, schlug mit rund 1,4 Millionen Euro zu Buche.

Hinzu kommen weitere hohe Ausgaben: Für Kanalbefahrungen und die Erstellung eines Sanierungskonzeptes in der Erlanger Straße wurden im vergangenen Jahr rund 300.000 Euro investiert. Die eigentliche Kanalsanierung dort wird nach aktueller Einschätzung nochmals rund 2,5 Millionen Euro kosten.

Auch im Zusammenhang mit der geplanten Sanierung der Erlanger Straße durch den Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim kommen auf die Gemeinde weitere Kosten zu. Wenn die Kreisstraße NEA 21 voraussichtlich zwischen Mai und Oktober dieses Jahres erneuert wird, muss die Kommune den Gehweg mitfinanzieren beziehungsweise erneuern.

Beim Glasfaserausbau ist man im Kernort inzwischen weitgehend durch. Jetzt geht es laut Probst darum, die entstandenen Oberflächenschäden zu beseitigen. Für die Ortsteile und Weiler läuft aktuell das Förderverfahren. Der Vertrag mit der ausführenden Firma soll bald abgeschlossen werden. Die Hoffnung der Gemeinde: 2027 könnte der Ausbau in den Ortsteilen beginnen.

Auch die Haushaltslage war Thema. Größter Einnahmeposten bleibt die Einkommenssteuer, die für 2026 mit rund 1,3 Millionen Euro eingeplant ist. Skeptisch zeigte sich Probst jedoch beim Ansatz der Gewerbesteuer. Die veranschlagten rund 990.000 Euro werde man nach seiner Einschätzung wohl kaum erreichen. Zudem sinken – wie in vielen anderen Kommunen – die Schlüsselzuweisungen. Für das laufende Jahr rechnet Wilhelmsdorf mit knapp 200.000 Euro, das sind rund 40.000 Euro weniger als 2025. Gleichzeitig steigt die Kreisumlage auf nun mehr als eine Million Euro.

Positiv entwickelte sich dagegen die Einwohnerzahl: Zum 1. Januar 2026 hatten 1557 Menschen ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz in der Gemeinde – 13 mehr als im Vorjahr. Bürgermeister Probst begrüßte dieses moderate Wachstum ausdrücklich.

Auf dem Friedhof wurde inzwischen eine Urnengrabstätte errichtet – ein Wunsch, der aus der Bürgerschaft mehrfach geäußert worden war. Zudem wurden auch Projekte der Kommunalen Allianz kurz angesprochen. Dazu zählen unter anderem die Aktionstage Innenorte, das Gewässerentwicklungskonzept, Leerstandsmanagement, Regionalbudget, Impulsberatung und die Schwammregion.

Ein Dauerärgernis bleibt in mehreren Ortsteilen das Thema Hundekot. In Oberalbach wurde der Wunsch nach einer Hundetoilette geäußert. Seitens der Gemeinde gebe es dagegen nichts einzuwenden, allerdings sei man sich im Ort bislang noch nicht einig, wo diese aufgestellt werden soll. Auch in Ebersbach wünschen sich Bürgerinnen und Bürger eine solche Lösung. Probst machte jedoch deutlich, dass mit dem Kauf allein nicht alles erledigt sei: Die Hundetoiletten müssten regelmäßig geleert werden, was zusätzlichen Aufwand für den Bauhof bedeutet.

In Wilhelmsdorf selbst wurde aus der Bürgerschaft erneut die sanierungsbedürftige Rosenstraße angesprochen. Dort sind sowohl die Straße als auch der Rinnstein seit Jahren in keinem guten Zustand. Probst verwies jedoch auf die angespannte Haushaltslage. Wenn es die Finanzen zulassen, müsse man dort schrittweise beginnen. Klar sei aber auch: Eine reine Oberflächensanierung reiche nicht aus, wenn gleichzeitig Kanal und Wasserleitungen erneuert werden müssten. Denkbar wäre es, zunächst Gehweg und Wasserrinne anzugehen.

Außerdem erinnerte Probst an den gelungenen Gewerbetag des vergangenen Jahres mit Blaulichtmeile. Hingewiesen wurde auch auf das Frühlingsfest der Igelhilfe Wilhelmsdorfer Stachelritter am 29. März. Neu gegründet wurden zudem die Darts- und Pepperonispießerfreunde Wilhelmsdorf. Ebenfalls Thema waren die aktuelle Verkehrssituation in der Von-Buirette-Straße sowie weitere Projekte im Ortskern und an den Spielplätzen.

Aktuell ist die Von-Buirette-Straße wegen Einsturzgefahr von Gebäuden halbseitig gesperrt. Auch diese Situation beschäftigt die Gemeinde weiterhin.

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**Gründerstammtisch im Landkreis: Einblicke in 30 Jahre Unternehmertum bei Necotek in Bad Windsheim**

Wer mit dem Gedanken spielt, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, oder bereits mitten im Aufbau des eigenen Unternehmens steckt, bekommt im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim bald wieder die Gelegenheit zum Austausch aus erster Hand: Die Wirtschaftsförderung des Landkreises lädt zum nächsten Gründerstammtisch ein.

Am **Dienstag, 21. April 2026, um 18:00 Uhr** findet die Veranstaltung beim **Necotek IT-Systemhaus in Bad Windsheim** statt. Im Mittelpunkt stehen dabei **Klaus Holzmann**, Gründer von Necotek, und **Geschäftsführer Leo Klafschinski**. Gemeinsam berichten sie über **30 Jahre Unternehmertum** – von den ersten Schritten bis zum heutigen IT-Systemhaus mit Neubau.

Dabei soll es nicht nur um eine klassische Erfolgsgeschichte gehen, sondern vor allem um ehrliche Erfahrungen aus dem Unternehmeralltag: Welche Entscheidungen waren wichtig? Was hat sich bewährt? Und welche Umwege hätte man sich im Nachhinein vielleicht sparen können?

Neben dem Gespräch mit den Gastgebern und der Wirtschaftsförderung gibt es auch Raum für den offenen Austausch über Chancen und Herausforderungen bei Gründung und Unternehmensführung. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf der Frage, wie es gelingen kann, **in einer ländlichen Region ein Unternehmen aufzubauen und erfolgreich zu führen**. Wer möchte, kann außerdem optional an einem **Rundgang durch den Necotek-Neubau** teilnehmen.

Der Gründerstammtisch richtet sich an **Menschen mit Gründungsidee, an Personen in der Gründungsphase sowie an junge Unternehmen** aus Handwerk, Dienstleistung und anderen Branchen im Landkreis.

**Der Eintritt ist frei**, die Zahl der Plätze ist jedoch begrenzt. Eine **Anmeldung per E-Mail** ist deshalb erforderlich. Eine kurze Rückmeldung an **wirtschaft@kreis-nea.de** genügt.

**Quelle:** Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
**(c):** https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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Neustadt an der Aisch

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# Sieg vor Gericht: Kommunen dürfen in Allianz gegen Rechtsextremismus bleiben

Ein wichtiges Urteil mit Signalwirkung für Städte, Gemeinden und Landkreise: Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass Kommunen und Landkreise weiterhin Mitglieder in der Allianz gegen Rechtsextremismus sein dürfen. Geklagt hatte der AfD-Kreisverband Nürnberg-Schwabach – ohne Erfolg.

Wie Corinna Gräßel in einer Pressemitteilung der Allianz gegen Rechtsextremismus im Landkreis mitteilt, bedeutet das Urteil vom Donnerstag, 26. März, nicht nur für die Stadt Nürnberg Rechtssicherheit. Auch die dem Bündnis angeschlossenen Gemeinden im Landkreis können demnach weiterhin Mitglied bleiben.

Zuletzt war das Thema auch in Uffenheim diskutiert worden. Dort hatte man einen Beitritt zur Allianz zunächst mit Verweis auf das laufende Verfahren zurückgestellt.

Nach Angaben von Gräßel stellte der 8. Senat des Bundesverwaltungsgerichts unter Vorsitz von Richterin Dr. Held-Daab klar, dass das von der AfD angeführte parteipolitische Neutralitätsgebot nicht bedeute, dass sich Kommunen nicht aktiv gegen menschen- und demokratiefeindliche Haltungen von Parteien positionieren dürften. Vielmehr sei es zulässig, solche Tendenzen auch ausdrücklich zu benennen.

Dem aktuellen Urteil waren unterschiedliche Entscheidungen der Vorinstanzen vorausgegangen: Während das Verwaltungsgericht Ansbach die Klage der AfD zunächst abgewiesen hatte, gab der Bayerische Verwaltungsgerichtshof dem Antrag später statt. Gegen diese Entscheidung war die Stadt Nürnberg in Revision gegangen – und bekam nun vor dem Bundesverwaltungsgericht Recht.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal dauert der Rechtsweg länger als eine Umleitung auf einer Landkreisstraße – aber am Ende zählt das Ergebnis. Das Urteil schafft Klarheit: Kommunen dürfen Haltung zeigen, wenn es um den Schutz von Demokratie und Menschenwürde geht. Und das ist keine parteipolitische Spielerei, sondern eine Frage des gesunden demokratischen Menschenverstands.

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Neustadt an der Aisch

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**Neustadts Altstadt entdecken: Stadtführungen starten wieder**

Geschichte zum Anfassen, spannende Anekdoten und ein neuer Blick auf die eigene Heimat: In Neustadt an der Aisch beginnt wieder die Zeit der beliebten Stadtführungen. Wer schon immer mehr über die historische Altstadt, ihre Bauwerke und die Geschichten hinter den Mauern erfahren wollte, hat jetzt wieder regelmäßig Gelegenheit dazu.

Von Ostern bis Oktober finden jeden Samstag um 11 Uhr öffentliche Stadtführungen statt. Treffpunkt ist jeweils vor dem Rathaus am Marktplatz. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme kostet 5 Euro pro Person.

Die Altstadt von Neustadt an der Aisch hat dabei einiges zu bieten: Kirchen, Rathaus, alte Burgen und viele kleine Details, an denen man im Alltag oft vorbeiläuft. Die Stadtführerinnen und Stadtführer vom Geschichts- und Heimatverein haben dazu zahlreiche interessante Geschichten und Anekdoten parat – von der Geißbocksage bis hin zum Bayerischen Defiliermarsch.

Ein besonderer Auftakt ist die Brunnenführung am **4. April um 10.30 Uhr**, die von **Helmut Rupprecht** geleitet wird.

Außerdem stehen auch wieder die beliebten öffentlichen Kostümführungen auf dem Programm. An folgenden Sonntagen können Besucher Neustadts Geschichte auf besonders lebendige Weise erleben:

– **26. April:** Freiin Katharina
– **31. Mai:** Magd Barbara
– **21. Juni:** Magd Barbara
– **19. Juli:** Freiin Katharina

Neben den öffentlichen Terminen eignen sich die Führungen auch für Gruppen und besondere Anlässe. Ob Kellerführung, Kirchenführung oder ein Besuch in der Köstner-Schmiede – für Vereinsausflüge, Familientreffen oder einfach einen besonderen gemeinsamen Tag gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Weitere Informationen und Buchungen gibt es bei den **Museen im Alten Schloss** unter **09161/662 09 05** oder per E-Mail an **info@museen-im-alten-schloss.de**.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer meint, er kenne Neustadt schon, weil er oft über den Marktplatz läuft, dürfte bei so einer Führung schnell merken: Da steckt deutlich mehr dahinter. Gerade die Mischung aus Geschichte, lokalen Sagen und echten Neustädter Besonderheiten macht diese Rundgänge spannend – auch für Einheimische. Und mal ehrlich: Für 5 Euro bekommt man heute selten so viel Geschichte, Charme und Heimatgefühl auf einmal.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch / www.neustadt-aisch.de
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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