6. Mai 2026

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Neustadt an der Aisch

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# Unfallstatistik 2025 im Landkreis: Mehr Unfälle, mehr Verletzte, sechs Tote

Kein gutes Zeugnis für das Verkehrsjahr 2025 im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim: Die neue Unfallstatistik der Polizei zeigt fast durchweg einen negativen Trend. Im Vergleich zum Vorjahr gab es mehr Unfälle, mehr Verletzte, mehr Schwerverletzte – und auch mehr Todesopfer. Besonders deutlich wird: Zu schnelles Fahren, Unachtsamkeit und Alkohol bleiben große Risikofaktoren auf den Straßen der Region.

Insgesamt registrierten die Polizeiinspektionen Neustadt und Bad Windsheim im Jahr 2025 genau 2862 Verkehrsunfälle. Damit wurde im Zehn-Jahres-Vergleich ein neuer Höchststand erreicht. Zwar lagen die Zahlen bei Verletzten und Schwerverletzten in früheren Jahren teils schon höher, der aktuelle Anstieg ist aber dennoch deutlich. Besonders schwer wiegt, dass im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen sechs Menschen ihr Leben verloren.

Der Verkehrsbeauftragte der Neustädter Polizei, Bastian Stegmeier, nennt die einzelnen tödlichen Unfälle. Am Abend des 5. Februar wollte ein 75-Jähriger bei Emskirchen die B8 überqueren, während er sein unbeleuchtetes Fahrrad schob. Eine Autofahrerin erkannte den Mann zu spät, der Senior starb noch an der Unfallstelle. Am 2. März kam eine 58-Jährige auf der Kreisstraße von Weiherhof in Richtung Birkenfeld in einer leichten Linkskurve von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Auch dieser Unfall endete tödlich.

Am 18. März verunglückte im Obernzenner Ortsteil Oberaltenbernheim eine 83-jährige Autofahrerin. Sie geriet mit ihrem Wagen von der Straße, fuhr etwa 50 Meter über eine Wiese und prallte schließlich gegen eine Hauswand. Nach Polizeiangaben war sie nicht angeschnallt und starb an den Folgen des Unfalls.

Bei Altschauerberg in der Gemeinde Emskirchen kam es am 19. April zu einem Unfall zwischen zwei Pedelec-Fahrern. Ein 72-Jähriger wollte den vorausfahrenden Radler überholen, beide stürzten. Der Mann starb vier Tage später im Krankenhaus, obwohl er einen Helm getragen hatte. Bereits am nächsten Tag ereignete sich an der Staatsstraßenkreuzung beim RSV-Sportheim in Sugenheim ein weiterer tödlicher Unfall: Ein 83-jähriger Autofahrer übersah beim Abbiegen einen 29-jährigen Motorradfahrer. Für den jungen Mann kam jede Hilfe zu spät.

Der sechste tödliche Verkehrsunfall passierte am 23. Oktober auf der Mailheimer Steige. Ein 39-Jähriger geriet mit seinem Auto auf regennasser Fahrbahn in den Gegenverkehr. Bei der folgenden Frontalkollision starb ein 69-jähriger Mann im entgegenkommenden Fahrzeug. Laut Statistik waren Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren im Jahr 2025 überdurchschnittlich häufig an tödlichen Unfällen beteiligt.

Positiv fällt immerhin auf, dass die Zahl der Alkoholunfälle zurückging. Gleichzeitig wurden bei diesen Unfällen jedoch mehr Menschen verletzt als im Vorjahr. Auffällig ist laut Polizei, dass unter den alkoholisierten Unfallbeteiligten besonders viele Fahrrad- und Pedelec-Fahrer waren. Auch die Altersstruktur hat sich verändert: Während früher vor allem jüngere Fahrer unter Alkoholeinfluss auffielen, sind inzwischen besonders häufig Menschen zwischen 35 und 54 Jahren sowie Seniorinnen und Senioren betroffen. Die meisten Alkoholunfälle passieren weiterhin am Wochenende. Der Frauenanteil liegt hier bei 13,3 Prozent.

Die Polizei war 2025 in diesem Bereich stark aktiv. Insgesamt wurden 89 alkoholisierte Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr gezogen. Die höchsten gemessenen Werte lagen bei 3,29 Promille am späten Nachmittag sowie bei 2,72 Promille ebenfalls tagsüber – Werte, bei denen man sich nur wundern kann, wie überhaupt noch ein Fahrzeug geführt wurde. Dazu kamen sieben Unfälle unter Drogeneinfluss mit sechs Verletzten, darunter eine schwer verletzte Person. Im Vergleich zum Vorjahr stellte die Polizei deutlich mehr Fahrerinnen und Fahrer fest, die unter Drogeneinfluss unterwegs waren – häufig nach Cannabiskonsum mit THC-Nachweis.

Als Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle bleibt aber überhöhte Geschwindigkeit. Nach Angaben der Polizei waren Raserinnen und Raser im Jahr 2025 für zwei Todesfälle sowie 71 verletzte Menschen verantwortlich, darunter 27 Schwerverletzte. Besonders häufig vertreten sind dabei junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren. Seniorinnen und Senioren fallen in diesem Bereich deutlich seltener auf.

Um gegenzusteuern, führten die Polizeiinspektionen zusammen mit den Verkehrspolizeiinspektionen Ansbach, Fürth und Nürnberg im Jahr 2025 insgesamt 575 Geschwindigkeitsmessungen durch. Dafür wurden rund 2180 Einsatzstunden aufgewendet. Im Ergebnis gab es 2471 Anzeigen, 4724 Verwarnungen und 60 Fahrverbote.

Bei den gemessenen Spitzengeschwindigkeiten zeigt sich, wie groß das Problem ist. Außerorts wurde bei erlaubten 100 km/h ein Fahrer mit 187 km/h auf der B470 bei Bad Windsheim gemessen. Auf der B13 bei Marktbergel waren es 177 km/h, bei Baudenbach 165 km/h. Innerorts wurde es ebenfalls deutlich: 90 km/h in der Adelhofer Straße in Uffenheim, 88 km/h in Tragelhöchstädt bei Uehlfeld und 86 km/h in der Würzburger Straße in Burghaslach. Selbst in Tempo-30-Zonen wurde massiv zu schnell gefahren, etwa mit 77 und 61 km/h in der Wiebelsheimer Straße in Bad Windsheim sowie mit 66 km/h in der Hauptstraße in Markt Erlbach.

Etwa jeder fünfte Unfall im Landkreis war mit Fahrerflucht verbunden. Der häufigste Fall bleibt der Parkrempler auf dem Supermarktparkplatz. Die Aufklärungsquote liegt laut Polizei bei gut 40 Prozent. Auch die Zahl der Schulwegunfälle stieg an, wenn auch auf insgesamt niedrigem Niveau. Fünf solcher Fälle wurden registriert. Ein besonders schwerer Vorfall ereignete sich bei einem Schulbus: Der Fahrer musste stark bremsen, eine elfjährige Schülerin stürzte und wurde schwer verletzt.

Mit Sorge blickt die Polizei außerdem auf Unfälle mit motorisierten Zweirädern – vom Mofa bis zum Motorrad. Hier wurde 2025 mit 79 Unfällen ein neuer Höchststand erreicht. Ein Mensch kam dabei ums Leben. In den meisten Fällen lag die Hauptschuld bei den Zweiradfahrern selbst. Auch hier war überhöhte Geschwindigkeit die häufigste Ursache.

Einen weiteren Rekordwert gab es bei den Wildunfällen. Insgesamt 1207 solcher Zusammenstöße wurden 2025 registriert – ebenfalls so viele wie seit Jahren nicht mehr. Immerhin endeten die meisten glimpflich, verletzt wurden dabei zehn Menschen. Die Polizei weist darauf hin, dass besonders Fahranfängerinnen und Fahranfänger sowie Seniorinnen und Senioren häufig in Verkehrsunfälle verwickelt sind. Bei jungen Erwachsenen sind oft zu geringer Abstand, zu hohe Geschwindigkeit und Vorfahrtsverstöße ausschlaggebend. Bei älteren Verkehrsteilnehmern spielen dagegen häufiger Unaufmerksamkeit, Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren sowie ebenfalls Vorfahrtsverstöße eine Rolle.

**Kommentar der Redaktion:**
Die Zahlen sind ein Warnsignal für die ganze Region. Wer jetzt meint, „ein bisschen zu schnell“ oder „die kurze Strecke geht schon noch“ sei halb so wild, sollte einen Blick in diese Statistik werfen. Straßen sind keine Rennstrecken, und auch kein Ort für Promille-Rekorde am helllichten Nachmittag. Gerade im Landkreis mit vielen Landstraßen, Wildwechseln, Schulwegen und älteren Verkehrsteilnehmern gilt mehr denn je: Rücksicht ist keine Schwäche, sondern Lebensversicherung. Und manchmal wäre schon viel gewonnen, wenn einfach alle das tun würden, was sie in der Fahrschule mal gelernt haben – blinken, schauen, bremsen und das Handy einfach in Ruhe lassen.

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Neustadt an der Aisch

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# Stadtrat in Neustadt tagt: Öffentliche Sitzung am 11. Mai in der NeuStadtHalle

In Neustadt an der Aisch steht die nächste Stadtratssitzung an: Am **Montag, 11. Mai 2026, um 19 Uhr** trifft sich das Gremium in der **NeuStadtHalle am Schloss, Würzburger Straße 48**. Dort wird über aktuelle Themen beraten, die für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger von Bedeutung sind.

Die Sitzung ist öffentlich angekündigt. Wer sich dafür interessiert, welche Themen derzeit in Neustadt an der Aisch auf der politischen Tagesordnung stehen, kann so einen direkten Einblick in die Arbeit des Stadtrats bekommen. Behandelt werden dabei regelmäßig Fragen, die den Alltag vor Ort, die Entwicklung der Stadt und das Miteinander in Neustadt betreffen.

Ein Blick auf die Tagesordnung lohnt sich deshalb nicht nur für politisch Interessierte, sondern für alle, die wissen möchten, was in ihrer Stadt geplant, diskutiert und entschieden wird.

**Redaktionskommentar:**
Kommunalpolitik wirkt oft unspektakulär – bis man merkt, dass genau dort über Dinge entschieden wird, die vor der eigenen Haustür spürbar werden. Ob Straßen, Einrichtungen, Stadtentwicklung oder lokale Projekte: Im Stadtrat geht es selten um große Schlagzeilen, aber oft um die Themen, die im Alltag wirklich zählen. Und ja, manchmal ist eine Stadtratssitzung spannender, als der Titel vermuten lässt.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch, www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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Hagenbüchach

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# Hagenbüchach verabschiedet alten Gemeinderat – Haushalt über 6,89 Millionen Euro beschlossen

In Hagenbüchach ist der Gemeindehaushalt für das laufende Jahr zügig beschlossen worden. Der noch amtierende Gemeinderat brachte das Zahlenwerk mit einem Gesamtvolumen von 6,89 Millionen Euro ohne größere Diskussionen auf den Weg. Im Anschluss stand ein emotionaler Teil der Sitzung an: Bürgermeister David Schneider verabschiedete mehrere Ratsmitglieder, die dem neuen Gremium nicht mehr angehören werden.

Kämmerer Ulrich Geisendörfer stellte den Haushalt im Schnelldurchlauf vor. Viel Spielraum gebe es im Verwaltungshaushalt weiterhin nicht. Große Posten wie Schule und Kindertagesstätte seien feste Größen, viele Ansätze hätten sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert und orientierten sich deshalb an den Zahlen aus 2025.

Etwas gestiegen ist der Ansatz im Bereich der Grundschule. Hier kletterten die Ausgaben von rund 180.000 Euro auf 204.500 Euro. Im Mittelschulbereich blieb der Ansatz dagegen nahezu unverändert. Bürgermeister David Schneider erklärte, dass diese Entwicklung vor allem mit den Schülerzahlen zusammenhänge.

Auch bei den Kindergartengebühren rechnet die Gemeinde mit höheren Einnahmen. Grund dafür ist laut Schneider, dass wieder mehr Kinder die Einrichtung besuchen. Gleichzeitig sinken die Personalkosten, weil eine Gruppe geschlossen wurde. Wie sich die Belegung im Laufe des Jahres weiter entwickelt, sei derzeit allerdings noch offen.

Bei den Wassergebühren wurden die Einnahmen leicht nach oben korrigiert – von bislang 165.000 Euro auf nun 175.000 Euro. Gleichzeitig steigen auch die Kosten für den Bezug von Fernwasser. Eine weitere Anpassung soll deshalb mit der nächsten Gebührenkalkulation im kommenden Jahr erfolgen. Kämmerer Geisendörfer machte deutlich, dass diese Mehrkosten letztlich an die Bürgerinnen und Bürger weitergegeben werden müssten – auch wenn dies innerhalb relativ kurzer Zeit zu einer weiteren Erhöhung führen könnte.

Im Vermögenshaushalt wurden ebenfalls einige Maßnahmen berücksichtigt. So sind unter anderem 20.000 Euro Zuschuss für die Sanierung des Kirchendachs eingeplant. Auch für eigene Kläranlagen, etwa in Oberfembach, sowie für den dortigen Kanal wurden Mittel vorgesehen.

## Lob für Engagement rund um neue Ruhebank

Vor der Verabschiedung der ausscheidenden Gemeinderäte sprach Bürgermeister Schneider noch ein besonderes Lob an Siegfried Birkicht, Andreas Roth und Stefan Sprenger aus. Die drei hatten sich um eine neue Ruhebank mit Tisch und Dach verdient gemacht. Birkicht hatte zudem die Oberfläche des Tisches wieder instand gesetzt, nachdem dieser durch ausgedrückte Zigaretten beschädigt worden war.

Ein Hinweisschild soll künftig auf die neue Sitzgelegenheit aufmerksam machen, die besonders Wanderer zu einer Rast einladen soll. Schneider zeigte sich sehr angetan: Die Anlage sehe toll aus und passe hervorragend an den gewählten Standort. Birkicht brachte zusätzlich die Idee ins Spiel, aus vorhandenem Restholz noch eine weitere Bank zu bauen.

## Bürgermeister verabschiedet langjährige Gemeinderäte

Im Anschluss dankte Schneider den Gemeinderäten, die künftig nicht mehr dem Rat angehören werden. Sie hätten die Gemeinde über Jahre hinweg mit großem Engagement, Loyalität und Verantwortungsbewusstsein mitgeprägt.

Besonders würdigte er Peter Schindler, der seit 2002 dem Gemeinderat angehörte und seit 2018 das Amt des Zweiten Bürgermeisters innehatte. Schneider hob hervor, dass Schindler stets ein offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger gehabt und sich zugleich mit Nachdruck für seinen Ortsteil eingesetzt habe.

Als echtes „Urgestein“ bezeichnete der Bürgermeister Siegfried Birkicht, der seit 1996 im Rat saß. Trotz mancher kontroverser Diskussionen habe man am Ende immer gemeinsame Lösungen gefunden, sagte Schneider. Birkicht selbst blickte ebenfalls positiv auf die Zeit zurück. Gerade unterschiedliche Meinungen machten die Arbeit im Gemeinderat aus, betonte er. Da ihm die Wanderwege besonders am Herzen liegen, könne er sich gut vorstellen, diese auch künftig weiter zu betreuen.

Andreas Roth, seit 2008 Mitglied des Gemeinderats, wurde als zuverlässiger Anpacker gewürdigt. Schneider erinnerte dabei besonders an das große Projekt rund um den Bahnhof Hagenbüchach, für das die Gemeinde 2016 mit dem Staatspreis ausgezeichnet wurde. Roth hatte sich dort intensiv in den Umbau eingebracht, Abläufe organisiert und viele Aufgaben übernommen. Seine Botschaft zum Abschied fiel klar aus: Wenn Hilfe gebraucht werde, sei er weiterhin da.

Auch Bauhofleiter Alexander Neubauer, der seit 2014 dem Gemeinderat angehörte, wurde verabschiedet. Schneider beschrieb ihn als Ansprechpartner für viele Anliegen – und zugleich als jemanden, der oft auch Kritik abbekam, weil manche Bürger keinen Unterschied zwischen seiner Tätigkeit im Bauhof und seinem Ehrenamt im Gemeinderat gemacht hätten.

Ebenfalls verabschiedet wurde Josef Glania, der seit 2014 dem Gremium angehörte. Der Bürgermeister lobte besonders seine guten Kontakte, die der Gemeinde bei verschiedenen Projekten zugutekamen. Glania selbst erklärte, dass ihm die Arbeit im Rat viel gegeben habe. Den neuen Mitgliedern wünschte er ein glückliches Händchen für ihre Aufgaben.

Zum Abschluss äußerte Bürgermeister Schneider die Hoffnung, dass sich auch die ausgeschiedenen Räte weiterhin mit Herzblut für Hagenbüchach engagieren werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Haushalt ohne große Debatte, dafür mit viel Dankbarkeit zum Abschied – in Hagenbüchach zeigte sich einmal mehr, dass Kommunalpolitik oft nicht auf großen Bühnen stattfindet, sondern bei Schulzahlen, Wassergebühren, Wanderbänken und ganz viel Ehrenamt. Und manchmal sagt eine sauber reparierte Tischplatte fast genauso viel über eine Gemeinde aus wie ein Millionenhaushalt.

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**NEA-Mobil im Landkreis auf Erfolgskurs: Rund 30.000 Fahrgäste in einem Jahr**

Einsteigen, ans Ziel kommen und das möglichst unkompliziert: Genau das scheint beim NEA-Mobil im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim immer besser zu funktionieren. Die aktuellen Zahlen aus dem Landratsamt zeigen deutlich, dass das Angebot von immer mehr Menschen genutzt wird – und offenbar auch gut ankommt.

Zwischen April 2025 und März 2026 wurden knapp 30.000 Fahrgäste mit dem NEA-Mobil befördert. Das entspricht rund 3.000 Nutzerinnen und Nutzern pro Monat oder etwa 100 Fahrten pro Tag. Damit hat das flexible Mobilitätsangebot im Landkreis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zugelegt: Von April 2024 bis März 2025 waren es noch rund 17.500 Fahrgäste.

Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung dürfte die Umstellung des Systems gewesen sein. Zu Beginn war das NEA-Mobil noch in sechs Bediengebiete aufgeteilt. In der Praxis machte das Fahrten über die jeweiligen Grenzen hinweg jedoch oft komplizierter. Deshalb wurde das Angebot angepasst – statt mehrerer Bereiche gibt es nun ein einheitliches Bediengebiet für den gesamten Landkreis. Das Ziel: einfacher buchen und flexibler fahren.

Dass diese Änderung gut ankommt, zeigt nicht nur die gestiegene Zahl der Fahrgäste. Auch bei den Bewertungen schneidet das NEA-Mobil sehr gut ab. Rund 90 Prozent der Rückmeldungen vergeben fünf von fünf Sternen.

Viele Nutzer greifen dabei nicht nur gelegentlich auf das Angebot zurück. Laut Statistik nutzen knapp 80 Prozent der Fahrgäste das NEA-Mobil regelmäßig, also ein- bis dreimal im Monat. Besonders interessant: 60 Prozent der Befragten gaben an, das Angebot auch für den Weg zur Arbeit oder zur Schule zu nutzen. Seit April 2025 sind im Landkreis zehn Fahrzeuge unterwegs, die zusammen bereits knapp 660.000 Kilometer zurückgelegt haben.

Wer das NEA-Mobil selbst ausprobieren möchte, kann Fahrten montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 24 Uhr buchen. Die Buchung ist entweder über die kostenlose NEA-Mobil-App oder telefonisch über die Mobilitätszentrale unter 09161 6229966 möglich. Fahrten können bis zu 72 Stunden im Voraus reserviert werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Landkreises unter: www.kreis-nea.de/lebenslagen/nea-mobil

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn ein Angebot im ländlichen Raum nicht nur eingeführt, sondern auch wirklich genutzt wird, ist das schon eine kleine Erfolgsmeldung für sich. Knapp 30.000 Fahrgäste in einem Jahr zeigen: Das NEA-Mobil ist längst mehr als nur ein Versuch. Gerade für Menschen ohne eigenes Auto, für Jugendliche, ältere Bürger oder Pendler kann so ein System ein echter Gewinn sein. Und ganz ehrlich: Wenn 90 Prozent fünf Sterne vergeben, dann läuft da offenbar mehr richtig als bei so mancher großen App, die uns sonst im Alltag begleitet.

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Markt Erlbach

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## DLRG Markt Erlbach leistet 890 Stunden für die Sicherheit im Rangaubad

Ohne sie wäre ein geordneter Badebetrieb kaum denkbar: Der DLRG-Ortsverband Markt Erlbach sorgt nicht nur dafür, dass Kinder sicher schwimmen lernen, sondern stellt auch Woche für Woche die Aufsicht im Rangaubad sicher. Bei der Hauptversammlung wurde deutlich, wie viel ehrenamtliches Engagement hinter dieser wichtigen Aufgabe steckt.

Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß würdigte die große Bedeutung des Ortsverbands für den Markt und besonders für das Rangaubad. Wie die Vorsitzende Carolin Haustein in ihrem Bericht ausführte, leisteten im Jahr 2025 insgesamt 17 Wachgänger, 16 Wachhelfer und sechs weitere Personen in Reserve in 41 Wochen rund 890 ehrenamtliche Stunden im Rangaubad. Besonders stark eingebracht haben sich dabei Judith Laumann und Thomas Feuerlein. Zusätzlich absolvieren derzeit zwei Wachhelfer in Markt Erlbach ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der DLRG.

Insgesamt wurden im Jahr 2025 genau 3529 Badegäste im Rangaubad registriert.

Auch bei der Schwimmausbildung zeigt sich die wichtige Rolle der DLRG in Markt Erlbach: Abgenommen wurden 18 Schwimmabzeichen in Bronze, 21 in Silber und sieben in Gold. Dazu kamen 28 „Seepferdchen“. Die Technische Leitung berichtete zudem, dass samstags Schwimmkurse für verschiedene Altersklassen angeboten werden. Montags stehen Kinder- und Jugendschwimmtraining sowie das Rettungsschwimmen 50plus auf dem Programm.

Sportlich war der Ortsverband ebenfalls aktiv. Schwimmerinnen und Schwimmer nahmen an den Ortsverbandsmeisterschaften sowie an den Bezirks- und Bayerischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen teil.

Auch abseits des Beckens war bei der DLRG einiges geboten. Laut Vorsitzender unternahmen die Mitglieder unter anderem gemeinschaftliche Aktivitäten wie das Neujahrskegeln, die Teilnahme an der Bezirkstagung, Besuche im Landtag und in der Staatskanzlei, die Baumpflanz-Challenge sowie einen Schnupperkurs im Tauchen. Die Jugend beteiligte sich außerdem am Faschingsumzug und gestaltete ein Fenster am Bürgerhaus im Rahmen des Adventskalenders.

### Ehrenzeichen für langjährige Treue

Im Rahmen der Hauptversammlung wurden auch mehrere Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit ausgezeichnet.

**Gold für 50 Jahre Mitgliedschaft:**
Thomas Feuerlein, Hans Kräutlein, Monika Kress, Hermann Wendel

**Silber für 40 Jahre Mitgliedschaft:**
Armin Weißfloch, Andreas Haustein, Markus Popp

**Bronze für 10 Jahre Mitgliedschaft:**
Lilli Albert, David Feierabend, Kai Kerschbaum, Clara Laumann, Sophia Maneth, Sophie Zöcklein

Die Hauptversammlung zeigte einmal mehr: Die DLRG Markt Erlbach ist weit mehr als nur Wachdienst im Freibad. Sie ist Ausbildung, Gemeinschaft und ein unverzichtbarer Bestandteil des öffentlichen Lebens in Markt Erlbach.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn fast 900 Stunden ehrenamtlich zusammenkommen, dann ist das keine Randnotiz, sondern ein echtes Pfund für die ganze Marktgemeinde. Gerade in Zeiten, in denen Schwimmenlernen längst nicht mehr selbstverständlich ist, zeigt die DLRG Markt Erlbach, wie wichtig Vereine mit Herz, Verstand und Einsatzbereitschaft sind. Und ganz ehrlich: Wer dafür sorgt, dass Kinder schwimmen lernen und Badegäste sicher planschen können, hat sich mehr als nur ein Dankeschön verdient.

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Neustadt an der Aisch

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## NeustadtNacht 2026: Musik, Kultur und Kinderprogramm machen die Innenstadt zur Erlebnisbühne

Neustadt an der Aisch darf sich auf einen besonderen Abend freuen: Am Samstag, 9. Mai, lädt der Kulturverein Neustadt wieder zur NeustadtNacht ein. Mit mehr als 20 Gruppen an über zehn Spielorten soll sich die Innenstadt in einen lebendigen Treffpunkt für Kultur, Musik und Begegnung verwandeln. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielseitiges Programm für alle Generationen – vom Familiennachmittag bis zur stimmungsvollen Nachtführung.

Bereits am Nachmittag beginnt das Fest mit einem Kinderprogramm im Schlosshof. Von 15 bis 17.30 Uhr bieten die Museen im Alten Schloss laut Mitteilung unter anderem eine Foto-Rallye und Tanz im Saal an. Auch das Spielmobil, die Musikschule im Landkreis sowie der Kinderchor der evangelischen Kirche sorgen für Mitmachaktionen. Der Eintritt zum Kinderprogramm ist frei, Spenden sind willkommen.

Ab 17 Uhr startet dann das Abendprogramm auf dem Neustädter Marktplatz mit einer Vorführung der Tanzschule Wolf. Um 18 Uhr übernimmt „Katlanovski Express“ den musikalischen Auftakt und bringt mit Balkanklängen, starken Rhythmen und eindrucksvollen Melodien internationale Stimmung nach Neustadt. Anschließend verteilt sich das Programm auf die verschiedenen Spielorte in der Innenstadt.

Mit dabei ist unter anderem „6 auf Kraut“ mit improvisiertem Theater zwischen Komik und Poesie auf der Bühne im Torhaus. Das „Duo 10saitig“ präsentiert akustische Musik von Celtic Folk bis Weltmusik. Dekanatskantorin Anne Barkowski aus Bad Windsheim lässt mit Orgelwerken zwischen Filmmusik und Romantik besondere Klangräume entstehen.

Auch musikalisch ist die Bandbreite groß: „Bold“ bringt Rock- und Popsongs auf die Bühne, „Caretta Blu“ begeistert als Jazztrio mit Bossa Nova, Chansons und eigenen Titeln. „Five of a Kind“ stehen für jungen, facettenreichen Jazzgesang, während „Die Glamouretten“ Swing und nostalgischen Charme versprechen. „Hester“ verbindet Techno, Big-Band-Sound und Jazz zu einem ungewöhnlichen Mix, „Hussein & Felix“ schaffen einen musikalischen Dialog zwischen Saz und Klavier.

Das Gospeltrio „JES!“ setzt auf mitreißenden Gesang. „John Q Irritated“ kombiniert New-Orleans-Jazz mit groovigen Einflüssen und einer Prise 60er-Pop. „Jupiter Orbit Escape“ stehen für Singer-Songwriter-Folk mit Ecken und Kanten – mal weich, mal rockig. Ergänzt wird das Programm durch „Mäd Schick“ mit moderner Zauberkunst sowie „Svensday“, die mit gefühlvollen Songs und Gitarrenklängen besondere Momente schaffen wollen.

Ein fester Bestandteil der NeustadtNacht ist auch diesmal wieder die musikalische Nachtführung. Sie beginnt um 22 Uhr. Eine Nachtwächterin begleitet die Gäste entlang der mittelalterlichen Stadtmauer mit ihren Türmen und erzählt dabei Geschichten aus der Stadt. Für den stimmungsvollen Abschluss auf dem Marktplatz sorgen die „Franconian Highlanders“ mit schottischen Dudelsackklängen.

Ausführliche Informationen gibt es online unter www.neustadtkultur.de sowie in den ausliegenden Programmheften. Vorverkaufsstellen in Neustadt sind der Weltladen am Plärrer, das Bekleidungshaus Seeg in der Bamberger Straße und der Greuther Teeladen in der Wilhelmstraße. Abendkassen befinden sich auf dem Marktplatz, an der Stadtkirche, am Gerichtsgarten und an der Bühne am Torhaus.

Die Veranstalter sind überzeugt, dass die NeustadtNacht 2026 erneut ein Fest der Vielfalt wird – für Familien, Musikliebhaber und alle, die Neustadt einmal von seiner besonders lebendigen Seite erleben wollen.

**Kommentar der Redaktion:** Wer sagt, in einer Kleinstadt sei abends nichts los, hat die NeustadtNacht entweder noch nie besucht – oder war zu früh wieder daheim. Zwischen Kinderprogramm, Jazz, Zauberei, Techno, Dudelsack und Nachtwächterin zeigt Neustadt einmal mehr, wie vielseitig Kultur vor der eigenen Haustür sein kann. Und ganz ehrlich: Wenn man an einem Abend vom Balkan-Sound bis zur mittelalterlichen Stadtmauer alles mitnehmen kann, dann ist das schon mehr als nur ein Termin im Kalender – das ist fast ein kleiner Kurzurlaub mitten in der Heimat.

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