7. Mai 2026

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Emskirchen

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**Frühjahrs- und Königsschießen in Emskirchen: Treffsicherheit, Titel und viel Gemeinschaft**

Bei frühlingshaftem Wetter hat die Schützengesellschaft Emskirchen ihre Gaststube im Schützenhaus zum Frühjahrs- und Königsschießen geöffnet – und durfte sich über großen Zuspruch freuen. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich sportlich zu messen und zugleich ein paar gesellige Stunden in angenehmer Runde zu verbringen.

Bewusst verzichtete die Schützengesellschaft in diesem Jahr auf den Schützengarten. Grund dafür war die im Vorfeld noch unsichere Wetterlage. Der guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Geschossen wurde stattdessen in der Gaststube, wo Ehrgeiz und Gemeinschaft nah beieinanderlagen.

Teilnehmen konnten Jugendliche und Erwachsene ab zwölf Jahren mit dem Luftgewehr. Für Kinder ab sechs Jahren stand zudem ein Lichtgewehr bereit. Diese sichere Variante ist seit Jahren ein beliebter Einstieg in den Schießsport und bot auch diesmal dem Nachwuchs die Möglichkeit, erste Erfahrungen zu sammeln.

Bei den Titelentscheidungen gab es mehrere erfolgreiche Schützinnen und Schützen zu feiern. Mit der Luftpistole sicherte sich Siegfried Schönleben den Titel des Schützenkönigs. Schützenkönig mit dem Luftgewehr wurde Achim Gerber – ein bemerkenswerter Erfolg, da er erst seit weniger als einem Jahr Mitglied der Schützengesellschaft ist. Cordula Göß wurde zur Schützenkönigin gekürt, Jannik Reichert zum Jungschützenkönig. Auf der Hauptscheibe setzte sich Hans Göß durch.

Auch in der Bürgerwertung wurden starke Ergebnisse erzielt. In der Wertung um den Bürgerkönig gewann Ronny Henke mit einem 53,6-Teiler. Auf den weiteren Plätzen folgten Tanja Hammerbacher und Philipp Ballhorn. In der Jugendwertung der Bürgerschützen wurde Leonard Sos mit einem 262,2-Teiler als Bürgerkönig der Jugend ausgezeichnet.

Die Ehrungen übernahmen Schützenmeister Helge Schneider, Traditionsschützenmeisterin Melanie Feuchtmann und Patrick Talkenberger. Letzterer ist aktuell amtierender Bundeskönig mit dem Luftgewehr.

**Kommentar der Redaktion:**
Schön zu sehen, dass in Emskirchen nicht nur Tradition gepflegt wird, sondern auch der Nachwuchs seinen Platz bekommt. Gerade das Lichtgewehr zeigt, dass moderner Schützensport und sichere Heranführung gut zusammenpassen. Und wenn ein neues Mitglied gleich den Königstitel holt, dann dürfte das intern für Gesprächsstoff sorgen – natürlich im besten Sinne.

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Neustadt an der Aisch

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# Schon ein paar Millionen Liter Wasser gerettet

**An der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule in Neustadt drehte sich zuletzt vieles um eines der wichtigsten Themen überhaupt: Wasser. Mit einer bundesweiten Multivisionsshow, Unterrichtsmaterialien zum Weiterarbeiten und ersten ganz praktischen Aktionen wurde für die Schülerinnen und Schüler deutlich, wie wertvoll dieses Element ist – und was jeder Einzelne tun kann.**

Neustadt an der Aisch – Wasser ist selbstverständlich – bis es fehlt, verschmutzt ist oder in extremen Wetterlagen zur Gefahr wird. Genau mit diesen Facetten haben sich die Schülerinnen und Schüler der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule jetzt intensiv beschäftigt. Ein besonderer Höhepunkt war dabei die Multivisionsshow **„WasserVision – Wasser ist Leben“**, die bundesweit an Schulen unterwegs ist.

Die Veranstaltung zeigte in eindrucksvollen Bildern, wie eng sauberes Wasser mit Gesundheit, Lebensqualität und Zukunftschancen verbunden ist. Gleichzeitig wurde deutlich: Noch immer haben viele Menschen weltweit keinen sicheren Zugang zu sauberem Wasser.

Damit die Impulse aus der Show nicht nach 90 Minuten wieder verpuffen, setzen Schule und Unterstützer auch auf nachhaltige Vertiefung. Wichtig war das nicht nur der Realschule selbst, sondern auch den Sponsoren – der **Frankenbrunnen-Stiftung „Jugend und Natur“** sowie den **NeuStadtWerken**. Der Verein **„Multivision“**, der hinter dem Projekt steht, stellt ergänzende Materialien zur Verfügung, mit denen sich die siebten Klassen weiter mit dem Thema beschäftigen können – etwa mit dem Wasserkreislauf oder mit Wasserlebewesen, die Hinweise auf die Wasserqualität geben.

Auch eigene Ideen sind gefragt: Alle teilnehmenden Klassenstufen können Projekte entwickeln und beim Verein einreichen. Die besten Beispiele werden an die Frankenbrunnen-Stiftung weitergeleitet, die für eine Klasse einen Sonderpreis mit Brunnenführung ausgelobt hat. Außerdem plant der Landkreis am **22. Juli** einen **Wassertag**, an dem die siebten Klassen ebenfalls teilnehmen möchten.

Schon jetzt gab es an der Schule eine Aktion mit deutlicher Wirkung. Biologielehrerin **Liane Stier** sammelte mit der Umwelt-AG im Umfeld der Schule Zigarettenstummel – und zwar nicht wenige. Das Ergebnis: **anderthalb große Gurkengläser voller Kippen**. In ein Glas passen laut Stier rund **2500 Zigarettenstummel**. Ihre Rechnung macht klar, warum das wichtig ist: **Ein einziger Zigarettenstummel kann bis zu 1000 Liter Wasser verunreinigen.** Allein durch diese Sammelaktion wurden damit rechnerisch **mehr als 2,5 Millionen Liter Wasser geschützt**.

Insgesamt nahmen rund **900 Schülerinnen und Schüler** der Dietrich-Bonhoeffer-Schule an den Veranstaltungen zur „WasserVision“ teil. Zu Beginn bekam jede und jeder eine Flasche Wasser des heimischen Getränkeherstellers. Am Ende wurden die Flaschen wieder in bereitgestellte Kisten zurückgegeben – als bewusst gesetztes Zeichen für den Sinn von **Mehrwegflaschen**.

Wie grundlegend Wasser für das tägliche Leben ist, wurde in der Veranstaltung immer wieder deutlich gemacht. Es wird nicht nur als Trinkwasser benötigt, sondern auch für den Anbau von Lebensmitteln, für die Energieerzeugung und für die Herstellung zahlreicher Konsumgüter. Besonders eindrucksvoll blieb dabei laut Lehrerin Liane Stier eine Zahl hängen: Für die Produktion **einer einzigen Jeans** – vom Baumwollanbau bis zur Färbung – werden rund **7200 Liter Wasser** benötigt.

Die Botschaft der Veranstaltung war klar: Ein energie- und wasserintensiver Lebensstil, Wasserverschwendung und Verschmutzung haben weitreichende Folgen für Mensch und Natur. Verschärft wird die Lage durch das Wachstum der Weltbevölkerung und den Klimawandel, der immer häufiger extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen oder längere Dürreperioden mit sich bringt.

Die 90-minütige Veranstaltung bestand dabei nicht nur aus Filmsequenzen. Moderator **Stefan Simonis** und Moderatorin **Miriam Böhlke** suchten immer wieder das Gespräch mit den Jugendlichen und stellten den Bezug zu ihrem Alltag her. So blieb es nicht bei abstrakten Problemen, sondern es ging auch um die Frage, was jede und jeder selbst verändern kann.

Am Ende stand deshalb nicht nur die Warnung vor düsteren Entwicklungen, sondern auch der Blick nach vorne: Eine **nachhaltige und gerechte Wasserwirtschaft** gehört zu den großen Zukunftsaufgaben. Es geht darum, Ursachen zu bekämpfen – und sich zugleich an veränderte Bedingungen anzupassen.

Träger der „WasserVision“ sind die Entwicklungsorganisation **Help – Hilfe zur Selbsthilfe**, **Hamburg Wasser**, der **Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)**, der **Verband kommunaler Unternehmen (VKU)** sowie der **Deutsche Städtetag**. Unterstützt wird das Schulprojekt vom **Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)**.

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Neuhof an der Zenn

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**Schönes für Haus und Garten: Marktplatzfest in Neuhof lockt mit Kunst, Handwerk und Musik**

Neuhof an der Zenn freut sich auf einen abwechslungsreichen Sonntag: Beim Marktplatzfest am **10. Mai** erwartet die Besucherinnen und Besucher rund um den Marktplatz, im Schlossgarten und in der Zehntscheune ein bunter Mix aus Kunsthandwerk, Musik, Kulinarik und Kinderprogramm. Wer gern stöbert, genießt und einen entspannten Frühlingstag in besonderem Ambiente verbringen möchte, dürfte hier genau richtig sein.

Eröffnet wird das Fest um **10.30 Uhr** im Anschluss an den Festgottesdienst. Danach sorgen Vereine und Gasthäuser rund um den Marktplatz für das leibliche Wohl der Gäste. Ab **13 Uhr** ist zudem Unterhaltungsmusik geboten.

Besonders der Schlossgarten verspricht mit seinem idyllischen Flair ein passender Rahmen für die vielen Ausstellerinnen und Aussteller zu werden. Rund **50 Anbieter** präsentieren dort und im umliegenden Bereich ihre Waren. Angeboten werden schöne und praktische Dinge für **Haus und Garten** aus **Metall, Glas, Holz und Stein**. Dazu kommen unter anderem **Pflanzen, Bilder, Schmuck, Taschen, Seifen, Karten** und verschiedenste **Näharbeiten**.

Auch ein **Scherenschleifer** ist wieder mit dabei und bringt stumpfe Alltagshelfer auf Wunsch wieder in Form. Bei schönem Wetter sorgt am Nachmittag außerdem **Fred Munker** für musikalische Unterhaltung.

Das Marktplatzfest endet gegen **18 Uhr**. Die Veranstalter bitten die Besucherinnen und Besucher, die **ausgewiesenen Parkplätze** zu nutzen.

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# Unfallschwerpunkte im Landkreis: Diese vier Stellen fielen 2025 besonders auf

Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim hat es im Jahr 2025 insgesamt 2862 Verkehrsunfälle gegeben. Viele davon waren Einzelfälle – doch an einigen Kreuzungen und Straßenabschnitten kam es auffällig oft zu Kollisionen. Die Polizei nennt in ihrer aktuellen Statistik vier Stellen, die besonders ins Auge fallen.

Ein bekannter Brennpunkt bleibt der Kreisverkehr bei Diespeck. Dort registrierte die Polizei im vergangenen Jahr zehn Unfälle. Nach Angaben von Bastian Stegmeier von der Polizeiinspektion Neustadt kam es zu zwei Vorfahrtsmissachtungen mit einem Leichtverletzten, zu fünf Auffahrunfällen mit zwei Leichtverletzten sowie zu drei weiteren Unfällen, bei denen Fahrzeugführer wegen zu hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkamen. Angesichts des hohen Verkehrsaufkommens sei diese Zahl zwar erklärbar, dennoch bleibt der Bereich auffällig.

Ebenfalls im Fokus steht die Einmündung der B470 in Richtung Stübach in der Gemeinde Diespeck. Dort ereigneten sich innerhalb kurzer Zeit drei Unfälle, bei denen zwei Menschen leicht verletzt wurden. Interessant: An der nahegelegenen Einmündung „Am Käswasen“ wurden im selben Zeitraum keine Vorfälle registriert. Da es jedoch an beiden Kreuzungen schon in der Vergangenheit immer wieder zu gefährlichen Abbiegesituationen auf die Bundesstraße und auch zu schwereren Unfällen gekommen war, hat das Staatliche Bauamt Ansbach reagiert. Aktuell laufen dort Baumaßnahmen für eine Ampelanlage.

Ein weiterer Unfallschwerpunkt liegt an der Kreuzung der B13 mit der B470 bei Marktbergel. Dort verzeichnete die Polizei 2025 insgesamt sechs Verkehrsunfälle. Eine Person wurde dabei schwer verletzt. Vor allem auf der Westseite kam es wiederholt zu Abbiegeunfällen und schweren Auffahrkollisionen. Auf der Ostseite wurden zwei Auffahrunfälle registriert.

Auch die Bräuersdorfer Kreuzung an der B8 in der Gemeinde Hagenbüchach bleibt eine bekannte Problemstelle. Viermal krachte es dort im vergangenen Jahr, drei Menschen wurden leicht verletzt. Nach Angaben der Polizei waren in allen Fällen Vorfahrtsmissachtungen die Ursache. Zusätzlich wurde dort auch eine Unfallflucht aufgenommen.

Die Polizei will die bekannten Problemstellen auch im laufenden Jahr weiter genau beobachten. Sollte sich die Lage erneut zuspitzen, dürften die zuständigen Behörden die jeweiligen Kreuzungen und Einmündungen wieder genauer unter die Lupe nehmen.

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**Energie selbst erzeugen, Spritkosten senken: Neue Veranstaltungsreihe für Unternehmen startet am 18. Mai**

Steigende Ölpreise, unsichere Märkte und immer schwerer kalkulierbare Kraftstoffkosten setzen viele Betriebe unter Druck – gerade Unternehmen mit eigenem Fuhrpark. Eine neue Veranstaltungsreihe will nun zeigen, wie kleine und mittlere Unternehmen ihre Energieversorgung stärker selbst in die Hand nehmen und Mobilität gleich mitdenken können.

Hintergrund sind die zuletzt deutlich gestiegenen Ölpreise infolge der Sperrung der Straße von Hormuz. Für viele Firmen bedeutet das vor allem eines: Benzin und Diesel werden zur immer größeren Unbekannten in der Kostenrechnung. Gleichzeitig eröffnen erneuerbare Energien neue Möglichkeiten, den eigenen Betrieb unabhängiger von fossilen Importen zu machen und laufende Ausgaben zu senken.

Wie das konkret funktionieren kann, zeigt die Reihe **„Mobilität & Energie im eigenen Unternehmen verbinden: Wissen. Praxis. Austausch“**. Veranstaltet wird sie von der **Europäischen Metropolregion Nürnberg** und der **ENERGIEregion Nürnberg e.V.**. Gefördert wird das Angebot durch das **Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen** im Rahmen des Programms „RegioStrat“.

Die Reihe umfasst insgesamt **zwei Online-Fachveranstaltungen**, **zwei Exkursionen** und **ein Netzwerktreffen**.

Den Auftakt macht am **18. Mai 2026** eine kostenlose Online-Veranstaltung unter dem Titel:

**„Weniger zahlen, besser fahren: Eigene Energie im Unternehmen nutzen und Mobilitätskosten reduzieren“**
**Montag, 18. Mai 2026, 9 bis 10.30 Uhr**
**Online und kostenlos**

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten dort einen Überblick, wie individuelle Energiesysteme in Unternehmen aussehen können. Außerdem geht es um aktuelle Fördermöglichkeiten rund um Ladeinfrastruktur. Besonders interessant dürfte der Praxisbezug sein: **Johannes Lange**, Schreinermeister aus Ebermannstadt, sowie **Hans-Georg Rießner**, Geschäftsführer der Rießner-Gase GmbH aus Lichtenfels, berichten aus ihrem Unternehmensalltag und zeigen, wie sie Energie und Mobilität bereits miteinander verknüpft haben.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung unter: **https://eveeno.com/mobilitaet-energie1**

Weitere Informationen zur gesamten Veranstaltungsreihe gibt es unter:
**https://www.energieregion.de/mobilitaet/**

**Kommentar der Redaktion:**
Für viele Betriebe ist das Thema längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern eine ziemlich nüchterne Rechenaufgabe: Wer den eigenen Strom zumindest teilweise selbst erzeugt und klug für Fahrzeuge oder Ladeinfrastruktur nutzt, kann unabhängiger werden. Und wenn am Ende nicht nur die Kosten sinken, sondern auch der Fuhrpark ein bisschen moderner wird, ist das ausnahmsweise mal eine Entwicklung, bei der nicht nur die Buchhaltung lächelt.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim / www.kreis-nea.de

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**NEA-Mobil im Landkreis weiter auf Erfolgskurs: Rund 30.000 Fahrgäste in einem Jahr**

Einsteigen, losfahren, ankommen: Das NEA-Mobil wird im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim immer stärker genutzt. Die Zahlen zeigen deutlich, dass das flexible Mobilitätsangebot bei vielen Menschen in der Region längst im Alltag angekommen ist – ob für den Weg zur Arbeit, zur Schule oder einfach für Besorgungen und Termine.

Zwischen April 2025 und März 2026 wurden knapp 30.000 Fahrgäste mit dem NEA-Mobil an ihr Ziel gebracht. Das entspricht rund 3.000 Nutzern pro Monat beziehungsweise etwa 100 Fahrgästen pro Tag.

Zu Beginn war das System noch in sechs Bediengebiete aufgeteilt. In der Praxis machte das Fahrten über die jeweiligen Grenzen hinweg jedoch oft umständlicher als nötig. Deshalb wurde das Angebot unter der Leitung von Landrat Dr. Christian von Dobschütz und dem zuständigen Sachgebiet ÖPNV mit Martin Hundertschuh überarbeitet. Das Ergebnis: Statt mehrerer Bereiche gibt es nun ein einheitliches Bediengebiet im Landkreis. Die Buchung wurde damit einfacher und die Nutzung deutlich flexibler.

Dass diese Umstellung gut ankommt, zeigt sich nicht nur an den Fahrgastzahlen. Auch bei den Bewertungen schneidet das NEA-Mobil sehr gut ab: Rund 90 Prozent der Rückmeldungen vergeben fünf von fünf Sternen. Gleichzeitig stieg auch die Nutzung spürbar an. Im Zeitraum von April 2024 bis März 2025 waren noch rund 17.500 Menschen mit dem NEA-Mobil unterwegs – ein Jahr später waren es bereits knapp 30.000.

Besonders bemerkenswert ist, dass viele Fahrgäste das Angebot regelmäßig nutzen. Laut Statistik fahren knapp 80 Prozent der Nutzer ein- bis dreimal pro Monat mit dem NEA-Mobil. 60 Prozent der Befragten gaben außerdem an, das Angebot auch für den Arbeits- oder Schulweg zu verwenden.

Seit April 2025 sind im gesamten Landkreis zehn Fahrzeuge im Einsatz. Zusammen legten sie bislang knapp 660.000 Kilometer zurück.

Wer das NEA-Mobil selbst ausprobieren möchte, kann dies montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 24 Uhr tun. Gebucht werden können die Fahrten entweder über die kostenlose NEA-Mobil-App oder telefonisch bei der Mobilitätszentrale unter 09161 6229966. Wichtig: Fahrten lassen sich bis zu 72 Stunden im Voraus buchen.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Landratsamtes unter:
www.kreis-nea.de/lebenslagen/nea-mobil

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn ein Angebot im ländlichen Raum nicht nur startet, sondern richtig angenommen wird, dann ist das durchaus eine gute Nachricht. Fast 30.000 Fahrgäste in einem Jahr sind ein starkes Zeichen dafür, dass flexible Mobilität im Landkreis gebraucht wird. Und ganz ehrlich: Wenn 90 Prozent fünf Sterne vergeben, dann läuft da offenbar mehr rund als so mancher Handyakku auf dem Heimweg.

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